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moba-tom

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Sonntag, 14. Oktober 2018, 22:30

Frage zu Gleiskörper (Vorbild)

Hallo,

wer kennt sich aus mit dem Vorbild? An meiner "Hausstrecke" (WLE-Strecke Münster-Beckum) gibt es u.a. folgende seltsame Markierungen:




Die Markierungen sind da, wo sie (noch) vorhanden sind, im Abstand von 15 m direkt neben dem Gleis.

Hektometersteine gibt es auch, aber auf der anderen Seite des Gleises.

Gruß
Thomas
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Wolfgang Bayer

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Sonntag, 14. Oktober 2018, 22:46

Vermarkungspunkte

Hallo Thomas,
meines Erachtens sind dies Vermarkungspunkte zur Gleislage.
Liegen diese einseitig vom Gleis dienen diese dem Einmessen der Gleislage. Liegen diese beidseitig, d.h. gegenüberliegend, sind dies Messpunkte für die Kontrolle des lückenlosen Gleises. In diesem Fall befindet sich am Schienenkopf ein Körnerschlag und es wird eine eventuelle Längsverschiebung gemessen.
Gruß Wolfgang

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 09:39

Hallo Wolfgang,

danke für Deine Erklärung. Vermarkungspunkte also...

Die Profile sitzen nur einseitig.... und nur an einigen Stellen...

Macht das Sinn, diese im Modell nachzugestalten? Hab ich noch nie gesehen, ich finde sie aber eigentlich ganz "schmückend" ^^

Wurden die in der Epoche III schon gebaut oder erst später?

Gruß
Thomas
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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 22:32

Vermarkungspunkte

Hallo Thomas,
ich habe vorhin in meinem (Mini)archiv nachhgesehen, aber leider nichts gefunden. Deshalb versuche ich die Frage aus meiner Erinnerung zu beantworden, die weitgehend aus meiner Zeit als Bahnmeister vor 42 Jahren resultiert. Diese Vermarkungspunnkte sind zumindest bereits in der Epoche 2 üblich gewesen. Die Punkte lagen relativ nahe am Gleis und reichten (wie auf dem Foto zu sehen ist) bis Schienenoberkante. Mit Beginn des Großmaschineneisatzes im Gleisbau (Epoche 3) wurden diese Vermessungpunkte zu einem Hindernis ( z.B. für die Ketten der Schotterbettreinigungsmaschinen). Bei Gleisumbauten - auf jedem Fall mit Tiefbau - wurden diese Vermarkungspunkte (leider) beseitigt. Ich kann mich noch erinnern, wie diese als Haufen neben umgebauten Gleisabschnitten oder irgendwo am Rand einer alten Ladestraße lagen.

Derartige Vermarkungspunke wurden an Stellen wie Übergangsbogenanfang, Bogenanfang und -ende sowie in gewissen Abständen im Bogen und auch längeren geraden Abschnitten gesetzt. Da die Genauigkeit beim Setzen einer Schiene im Beton begrenzt ist, waren nach meiner Kenntnis teilweise auch waagerechte Winkelstücke gleisseitig am Schienenfuß befestigt. Der Schienenfuß befindet sich immer auf er Gleisseite (zumindest kenne ich dies nur so). Mit den Vermarkungsdaten konnten so Rotten- und Streckenmeister mit einfachsten Mitteln (Zollstock äh natürlich Gliedermaßstab und Wasserwaage mit Richtscheit die Gleislage mit ausreichender Genauigkeit überprüfen und ggf korrigieren lassen.
Gruß Wolfgang

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 09:09

Hallo Wolfgang,

danke für Deine ausführliche Erklärung!

Du hast recht, die Profile sind alle mit dem Schienenfuß Richtung Gleis eingebaut worden. Es handelt sich übrigens bei den einbetonierten Schienenprofilen um solche mit deutlich geringerem Querschnitt. Ich habe mal (in Ermangelung eines "Zollstocks") folgende Maße geschätzt:
  • Breite Schienenfuß: ca. 11 - 12 cm
  • Höhe Profil: ca. 13 - 14 cm

Das könnte ein S41- oder S45-Profil sein (hab ich gegoogelt, weil keine Ahnung). Wahrscheinlich hat man ausgediente Schienen zerteilt und eingebaut...

Hier noch 2 Bilder, auf denen die Gesamtsituation zu sehen ist:




Ich denke darüber nach, solche Vermarkungspunkte bei meiner neuen Strecke nachzubilden... mal sehen! Die deutlich erkennbare schlechte Gleislage ("Berg- und Talbahn") werde ich (hoffentllich) nicht nachbilden :rolleyes:

Die Hektometersteine sind wohl bei diesem Streckenabschnitt ausgegangen... wohl eher: zurück gebaut! Man erkennt einen auf dem 1. Bild ganz schemenhaft links hinter dem Gleis. Auch die Schienenstöße bieten Stoff für den Nachbau:


Gruß
Thomas
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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 12:02

Auch die Schienenstöße bieten Stoff für den Nachbau:

Hallo Tom,
das ist ein "Ruhender Schienenstoß". Diese Bauart habe ich für meine Segmente gewählt. Sie haben den Vorteil, dass ich an der Segmentkante bei geraden Übergängen immer eine Schwelle habe und mir denn der Schotter nicht herausbröselt. Die Gleisjoche hatten Längen von 15,00m, 12,00m und 9,00m.

Das mit den einbetonierten Schienenstücken werde ich auch machen, gefällt mir sehr gut und lockert den Bahndamm etwas auf.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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7

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 12:03

Hallo Thomas

Wo bist du da eigentlich genau. Ist das vom HP Gremmendorf weiter richtung Wollbeck im Wald oder ist das noch vor dem HP?

Gruß
Michael

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 12:13

@Rollo:
Die Schienen haben bei uns eine Länge von 30 m. Bin gespannt auf deine Vermarkungspunkte...

@Miching:

Die Fotos sind Richtung Wolbeck entstanden, etwa 500 m hinter dem Anschluss Westfalen-Gas... links hinter dem Wegweiserschild...


Gruß Thomas
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »moba-tom« (18. Oktober 2018, 13:32) aus folgendem Grund: Foto ergänzt


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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 12:35

Die Schienen haben bei uns eine Länge von 30 m.

Hallo Thomas,
dann sind die Gleise wohl nach 1945 verlegt worden. Der 1935 zur 100-Jahr-Feier der Deutschen Bahnen vorgeführte Verlegekran konnte Gleisjoche bis 15m Länge verlegen, dazu passend gab es auch die Schienenwagen.


Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 13:10

Zum Gleis

Hallo,

Schienen sind teuer und gespart wurde immer. Insofern wurden nicht nur alte Schienenstücke für Vermarkungspunkte verwendet, sondern auch (z.B. einseitig) abgenutzte Schienen von Hauptgleisen gedreht und in untergeordneten Gleisen wieder eingebaut.
Das Alter der Schienen und der Hersteller sind bei alten Schien meist im Schienensteg gewaltzt worden und so noch gut zu lesen. Beim zweiten Bild im ersten Beitrag ist ein Rest des Walzzeichens zu sehen. In den Holzschwellen müssten auch noch Nägel stecken, die die Jahreszahl der Schwellenhherstellung als 2-stellige Zffer angeben. Dies dürfte dann dass Jahr des Gleisbaus sein.
Gruß Wolfgang

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 13:20

Hallo,
auf den Schienenstegen sind tatsächlich Jahrszahlen erkennbar, auf jeden Fall "KRUPP 1928" und manchmal irgendwas aus den Fünzigern... die Verlegung kann ja trotzdem nach 1945 gewesen sein. Die Gleise sehen eh aus als wär die Verlegung vor 100 Jahren gewesen 8)

Die Gleisnägel schau ich mir nochmal an, das mit der Nummer wusste ich nicht! Interessant!
Gruß
Thomas
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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 14:08

Gleisverlegung

Hallo,
Rollo, nimm mir bitte die nachfolgenden Zeilen nicht übel. Ich sehe den Zusammenhang zwischen der möglichen Jochlänge eines Verlegekranes und und der Schienen länge nur sehr begrenzt. Dies hat 2 Gründe:
1. Schienenstöße sind in der Unterhaltung aufwendig und so hat man bereits frühzeitig gegonnen, diese zu reduzieren. Der erste Schritt war die mögliche Vergrößerung der Walzlängen, der 2. das Verschweißen von Schienen.
2. Der Vorbaukran (der natürlich auch für den Gleisrückbau verwendet werden kann), hat den Vorteil, dass -ein Gleis vorgestreckt und befahrbargemacht werden kann und damit das bei einem rückgebauten Gleis aufwendigere Heranbringen der Einzelschwellen und Schienen entfällt.
Das Verlegen Jochen war bei der DR üblich. Hierzu wurde der aus der Sowietunion stammende Platow-Kran mit den zugehörigen Wagen genutzt. Diese ermöglichten das Vorziehen der Joche, so dass ein längerer Abschnitt ohne Unterbrechung vorgestreckt werden konnte. Bedingt durch die mit dem Kran mögliche Jocklänge wurde das Gleis zunächst mit sogenannten Inventarschienen vorgestrekht und behelfsmäßig verlascht. Dann wurde das Gleis eingeschottert, ausgerichtet und gestopft. Das so befahrbar hergerichtete Gleis wurde zum Antransport der Langschienen genutzt. Diese wurden zwischen den Schwellen abgegelegt. Die Inventarschien wurden dann gegen die Langschienen ausgetauscht. Bedingt durch die hhierfür vorhandene Technik (Wechselroller, Schraubmaschienen) war der Arbeitsaufwand hierfür wesentlich geringer als ein Verschweißen der kurzen für die Joche genutzten Schienen. Die Inventarschienen lagennach dem Auswechseln vor dem Schwellenkopf und konntenu.a. mit einfacher Technik (z.B. Lader auf Wagen) aufgeladen und abtransportiert werden. Unabhängig hiervon weise ich darauf hin, dass eine Schweißung vor Ort mit dem damaligen Stand immer eine Schwachstelle war.

Gruß Wolfgang

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 14:46

Hallo Thomas
Ist auch schon eine ganze Zeit her das ich auf dem Stück aktiv auf dem Teilstück der WLE dabei war. Ich leite die Bilder mit der Beschreibung mal an einen Bekannten bei der WLE in Lippstadt weiter. Mit etwas Glück findet der ja noch eine Antwort auf die Zeichen.
Weißt du eigentlich wie zerstört die Strecke dort nach dem Krieg war?

Gruß
Michael

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 15:06

Ich leite die Bilder mit der Beschreibung mal an einen Bekannten bei der WLE in Lippstadt weiter. Mit etwas Glück findet der ja noch eine Antwort auf die Zeichen.

Das ist eine gute Idee, bin gespannt, was der Profi dazu sagt!
Weißt du eigentlich wie zerstört die Strecke dort nach dem Krieg war?


Nee, Du, da hab ich noch nicht da gewohnt 8| Im Ernst: davon weiß ich nichts...

Gruß
Thomas
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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:40

Guten Abend,
ich bin mal in die Literatur verschwunden und bin fündig geworden. Wolfgang hat das schon sehr schön beschrieben. Hier stehts im Buch "Lehrbuch des Tiefbaus" aus dem Jahr 1922. Da ich zu faul zum Abtippen bin lest einfach selber :whistling: :D




Gruss, Dirk

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 22:14

Oberbauvorschrift

Hallo
als Ersatz für viele Worte versuche ich hier einen Link zur Oberbauvorschrift (DV 820) von 1939 einzustellen.
https://web.hs-merseburg.de/~nosske/Epoc…v/e2d_3308.html
Bei Interesse auch die Anlagen beachten.
Gruß Wolfgang

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jk_wk

Lokführer

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Freitag, 19. Oktober 2018, 08:10

Danke an alle (Fragesteller und Informanten) für diesen interessanten (und mir bisher unbekannten) Informationen.
Gruß

Jürgen (K)

es gibt ein Leben neben der Spur-0


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Freitag, 19. Oktober 2018, 08:49

Hallo,

ich habe die verlinkte Dienstvorschrift von Wolfgang mal quer gelesen, sehr interessant für Modellbahner! Die Anlage 6 enthält die Festlegungen für das "Vermarken der Gleise durch Festpunkte ", also genau das, was ich gesucht habe.

Ich bin gespannt, wer aus dem Forum die erste Modellnachbildung zeigt... bei mir wird es das auf jeden Fall geben!

Danke an alle "Informanten",
Gruß
Thomas
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