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merzbahn

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1

Thursday, October 10th 2013, 4:28pm

Flexgleis verlegen mit Acrylkleber, siehe SNM Artikel

Hallo...
habe mit großem Interesse den Artikel über das Verlegen von Flexgleisen in der neuesten SNM Ausgabe 15 gelesen.
Bisher klebe ich mein Gleis mit anderen Klebern. Der Hinweis auf Acryl hört sich gut an. Zur Geräuschdämmung verlege ich meine Gleise auf dem Resorb Material von IMT oder minitec. Wie hält der Acrylkleber auf dem gummiähnlichen Material? Hat jemand Erfahrung damit?

Ach ja, und der Tipp die Schienenverbinder nach dem Einbauen zu verlöten, sehr einsichtig, ist mir neu, danke!

Grüße, Stefan

stefan_k

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2

Monday, October 14th 2013, 8:32pm

Moin,
Acryl hält fast überall, auch auf glatten Flächen, ich denke, das sollte erst recht auf einer feinporigen Überfläche der Fall sein. Ich habs aber nicht probiert, vor einem großflächigen Einsatz würde ich mal nen Test machen.
Freundliche Grüße,
stefan_k

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3

Monday, October 14th 2013, 8:58pm

Acryl ja in Grenzen, gilt auch für verlöten der Gleisverbinder

Hallo Kollegen und Freunde,

Acryl ist in bestimmter Menge ok, aber aus eigener Erfahrung muß man trotzdem aufpassen mit dem Zeug, zB. beim verkleben des Schatters, hier wird ja gerne ein Wasser-Weißleimgemisch benutzt, wird das Gleis zu viel getränkt - kann es sein das sich beim trocknen das Acryl vom Untergrund wieder löst, merkt man aber nicht gleich sondern später wenn es zu spät ist, kann ein Liedchen von trällern ;(

Der zweite Punkt der mir hier so "pauschal" genannt nicht gefällt, die Schienenstöße verlöten, bitte auch hierbei bedenken das Material wie Metall sich thermischen Schwankungen unterwirft, auch hier kann ich ein Liedchen von trällern ;( besser an einigen Stellen einen Trennschnitt mit dem Dremel setzen, so kann das Gleis sich auch mal etwas ausdehnen bzw. zusammenziehen - ich hab an allen Trennstellen meiner Segmente diesen Schnitt gemacht und seitdem ist Ruhe und keine Probleme mehr (Zur Info meine Anlage steht im Keller, gefühlt immer gleiche Temperatur, trotzdem hatte ich an 2 Stellen Gleisverschiebungen)

Soviel von den mir gemachten Erfahrungen ;)
Herzliche Grüße aus Bayern

Andreas

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4

Tuesday, October 15th 2013, 12:46pm

Hallo Andreas,

diese beiden Tipps sind nicht nur 'interessant', sondern sie kommen - beim gegenwärtigen Stand meines Anlagenbaus - genau zur rechten Zeit! Nichts ist schlimmer, als irgendwann mit irgendwelchen lästigen Folgeerscheinungen konfrontiert zu werden, die u. U. nur mit beträchtlichem Aufwand an Zeit, Arbeit und, last not least, auch Kosten aus der Welt geschafft werden können. Daher vielen Dank für deinen Einwand!

Mit den besten Grüssen
Dieter




moba-tom

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5

Tuesday, October 15th 2013, 2:05pm

Schienenverbinder werden (bei mir) nicht gelötet

Hallo,

das Thema "Gleisverwerfungen" hatten wir schon mal im Forum behandelt, da kann man Details nachlesen. Wichtig ist z.B. die Einbautemperatur: baue ich die Gleise bei 30 Grad ein, werden sie sich wohl kaum noch ausdehnen, also höchstens zusammen ziehen! Egal in welche Richtung es zieht oder drückt: gelötete Verbinder halte ich grundsätzlich nicht für hilfreich!

Ich habe bei meiner Anlage (max. Länge ca. 9,00 m im beheizten Dachraum) keine Probleme mit Verwerfungen. Ich habe die Schienenverbinder meist nicht angelötet und wenn, dann nur auf einer Seite... dann kann sich das Gleis noch "bewegen" und Stromleitungsprobleme halbieren sich schon mal... stattdessen habe ich alle 2 m eine Einspeisung der Gleise vorgesehen.

Teile meiner Gleise habe ich auch mit Acryl geklebt, das wid mit der Zeit spröde, wenn man keinen Schotter drauf hat... (wahrscheinlich auch mit Schotter, aber dann sieht man´s nicht). Da ich das Acryl nicht vollflächig habe, klebt nach Schotterung das Gleis auch ohne Acryl fest genug!

Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

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