You are not logged in.

[DB Regelspur] Epoche 3 erster Versuch

Dear visitor, welcome to Spur Null Magazin Forum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Werkelburger

Oberlokführer

(309)

Posts: 360

Location: Lindendorf

  • Send private message

21

Monday, June 17th 2019, 10:35pm

Moinsen!

... Ist R1 wirklich so schlimm? ...


Sogar noch schlimmer! ;)

In GB sind ja die Fahrzeuge auf Nebenbahnen, zumindest in unserer Epoche III (in UK ist das Eoche 4/5), insgesamt kürzer gewesen. Der Achsstand bei Güterwagen betrug lediglich 2,40 - 3m, dazu kommt noch das schmalere Lichtraumprofil.
Eine Rangieranlage wie sie Dirk gezeichnet hat (übrigens n klasse Plan!) würde nach britischen Vorbild gebaut einen recht großzügigen Eindruck machen, nach deutschen Vorbild ist es allerdings schon irgendwie das Maximum des Möglichen, will man keine Spielbahn bauen.

Auf große oder lange Fahrzeuge sollte bei dem gezeigten Anlagenkonzept m.M.n. komplett verzichtet werden. Eine handvoll Güterwagen, eine T3 oder V60 und für die Personenbeförderung einen einzelnen Schienenbus o.Ä., wären auf der Anlage glaubhaft und würden auch auf dem immer noch recht engen R2 noch gut aussehen. Alles was darüber hinausgeht,lässt einen vorbildnahen Anlagen-Eindruck schlagartig verfliegen. Auch ein Konzept als private Werk- oder Hafenbahn wäre denkbar und würde stimmig wirken, denke ich.



Gruß

Thomas

Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn


_____________________________________________________________________________________________________________________________________________

Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

themack (17.06.2019), DirkausDüsseldorf (17.06.2019), heizer39 (17.06.2019), Udom (18.06.2019), 98 1125 (21.06.2019)

themack

Schrankenwärter

(13)

  • "themack" started this thread

Posts: 63

Location: Swansea

Occupation: Kinderkrankenschwester

  • Send private message

22

Monday, June 17th 2019, 10:35pm

Hallo OLIVER DR,

auch an Dich vielen herzlichen Dank, habe Deinen Beitrag erst nach dem Absenden meines letzten Beitrags gesehen. Ich sehe, dass meine zukünftigen Umbauwagen nur für den Aussengebrauch geeignet sind . Da stellt sich die Frage, ob es wohl sinnvoller wäre nur an einer Wand eine Segmentanlage zu bauen, die dann 1m tief sein könnte mit Schattenbahnhof oder Kulissenbahnhof. Von der könnte ein R2 Radius abzweigen welcher nach draussen führt. Die Türe ist 120cm breit, d.h. es spielt nicht so eine grosse Rolle wo das Gleis am Ende rausführt . Von dort aus könnte die Bahn in Modulen weitergeführt werden. Mein Garten ist ziemlich gross, da kann ich mich ausbreiten.
Mir raucht der Kopf... :wacko:

Gruesse Sandra
Grüsse aus Wales

Sandra

themack

Schrankenwärter

(13)

  • "themack" started this thread

Posts: 63

Location: Swansea

Occupation: Kinderkrankenschwester

  • Send private message

23

Monday, June 17th 2019, 11:02pm

@Thomas
hmm, warum gibt es dann R1? Obwohl, gibt's in N auch und kaum einer baut es :rolleyes:

ich möchte schon realistisch sein mit dem Gleisplan, es soll keine Spielbahn werden. Vielleicht hätte ich das Büro grösser bauen lassen sollen :P


Gruss Sandra
Grüsse aus Wales

Sandra

OLIVER DR

Hilfsbremser

(13)

Posts: 29

Occupation: Kaufmann

  • Send private message

24

Monday, June 17th 2019, 11:46pm

Servus Sandra,

das erinnert mich an HO mit R1 von der Nordsee bis an die Alpen :D

Das Hobby Modelleisenbahn ist immer ein Kompromiß und der Anspruch könnte sein, dem Vorbild nahe zukommen.
Andere möchten lieber den Anspruch haben, viele Details zu bauen oder Loks zu tunen.

Der entscheidende Punkt ist doch eigentlich der Gleisplan. Ist der Bahn- und Kostentechnisch gut aufgebaut und betrieblich richtig strukturiert, dann ist das dem Vorbild näher, als R10 mit einem Gleisplan ohne bahntechnischen Sinn. Kommt dazu noch die richtige Signalisierung, dann ist das das Sahnehäubchen. Der Kompromiß dafür ist vielleicht R1/R2 im Gartenhaus aber mit viel Auslauf und Betrieb. Wenn dazu noch die richigen sinnvollen multi purpose Güterverkehrsstellen dabei sind, dann ist doch alles gut.

Man kann die U Anlage im Gartenhaus mit R1/R2 bauen und draußen im Garten dann R10 nutzen, aber innen drin
wird man leider einen Tod sterben müssen.

Der angedachte Gleisplan ist vielleicht vorbildgerecht unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit einer Bahnlinie inkl. der Berücksichtigung der Bauvorschriften für Bahnanlagen eher Liebhaberei eines Privatiers. Glaube nicht, das diese Konstellation in echt Epoche 3 überlebt hätte. Die gesamten Güteranlagen fehlen = Pleite. ;(

Aber ein Fährhafen, was bei der geplanten Größe eher ein Trajekthafen wäre, ist doch eigentlich fragwürdig.
Wenn die Brauerei einen Wagen pro Tag belädt, ist auch die -> Pleite. Extra einen Diesel für einen Wagen ?(
Woher kommen die Rohstoffe zum brauen ? So etwas hat in echt den schnellen Tod der Bahn eingeläutet. :wacko:

Wichtig ist immer, die Bahn mußte Geld verdienen.
Das ist der Maßstab und leider geht das in der Eisenbahnromantik etwas unter.

Was eine Spielbahn ist oder nicht, liegt ja im Auge des Betrachters. Du
wirst wahrscheinlich der einzige Betrachter sein außer Freunde /
Familie. Fremde bestimmt nicht, weil ansonsten ist eventuell die Hütte
leer :cursing:

Letztendlich Du mußt glücklich werden mit dem Spur 0 Material und sonst niemand.

Die Entscheidung kann Dir leider keiner abnehmen. Grüsse Oliver

6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (17.06.2019), DirkausDüsseldorf (18.06.2019), Udom (18.06.2019), Altenauer (18.06.2019), themack (18.06.2019), 98 1125 (21.06.2019)

DirkausDüsseldorf

Oberfahrdienstleiter

(292)

Posts: 586

Location: Düsseldorf

Occupation: Kaufmännischer Angestellter

  • Send private message

25

Tuesday, June 18th 2019, 12:19am

Hallo Sandra,

nun bist Du mit Infos und Fakten ganz gut eingedeckt, dass muss erst mal sacken und dazu nimm Dir ruhig Zeit.

Es soll ja DEINE Anlage werden und sie muss nur Dir gefallen. Wir können halt nur ein paar Anregungen, Tipps und Hinweise geben wie man es ganz gut hinbekommen könnte. Letztlich bist Du die Chefin im Hobbyraum. So soll das sein. Ich freue mich über den regen Austausch der hier entstanden ist und das mein reduzierter Entwurf nochmal den Blick auf den Maßstab 1:45 etwas verändern konnte. Dafür war er gedacht und gemacht.

R1 ist möglichst zu vermeiden weil es einfach nicht so gut aussieht, weniger vorbildgerecht ist und zumindest wenn man andere als Lenz Fahrzeuge - welche ja nun ausdrücklich auch für R1 konzipiert sind und somit i.d.R. darauf funktionieren sollten ( :!: ) verwenden möchte, an Grenzen und auf Probleme stoßen kann. Ist ja nicht auszuschließen das im Laufe der Zeit Wunschfahrzeuge von anderen Herstellern angeboten werden, die den R1, teils auch R2 nicht schaffen.
Ich habe R1 zwar auch verwendet, jedoch nur links am oberen Bogen, weggetarnt durch die Brauerei und nur angedeutet - reichlich Vegetation.
Sonst wäre es mit der Bogenweiche und dem Anschluss an den Garten nicht hingekommen. Die Gleise sollen ja nicht an die Wand gequetscht verlaufen.

@ ESCATON: Die Einfahrt Bogenweiche nach vorne zu verlegen ist wegen des größeren Radius nicht gut möglich. Die Länge der Züge ist jedoch wie ich finde gar nicht so entscheidend. Sind die Nutzlängen der Gleise kürzer und die Fahrgastzahlen hoch (hier nicht soo anzunehmen) oder viele Güterwagen nötig, erhöht man eben die Zugfrequenz.

Hier einmal der nackte Plan mit Artikelnummern.



Totale Gleislänge: 26.37 m

Damit will ich es dann jetzt aber auch bewenden lassen.

Übrigens - wie man sieht ist der Plan mit Anyrail gezeichnet. Wenn Dich der Plan interessiert, kann ich Dir die Dateien auch gerne mailen. Du nutzt das Programm ja glaube ich auch. Solltest Du nur die kostenlose Testversion mit limitierter Anzahl Gleise (50) nutzen, könnte das Anzeigen ggf. ein Problem sein. Müsstest Du testen. PN mit Mailadresse reicht. Kann aber auch mal einen Tag dauern bis ich dazu komme.

PS: Danke für die positiven Rückmeldungen zu der Planung,

@ OLIVER DR
Ich stimme Dir weitestgehend zu und finde Deine kompakte Übersicht über die wesentlichen Orientierungspunkte zum realen Bahnwesen und dessen Wirtschaftlichkeit, Sinnhaftigkeit interessant und hilfreich um nicht zu sehr "vom rechten Weg" ab zu kommen. Danke dafür.

Die Kombi Endbahnhof / Brauerei / Fähre ist den von Sandra eingangs geäußerten Wünschen geschuldet/ der Hafen mein Zusatz - der ja etwas mehr Wirtschaftlichkeit ermöglichen könnte nebenbei gesagt. Wirtschaftlichkeit war aber nicht Teil meiner Überlegung, sondern Rangieraufgaben und Möglichkeiten zu schaffen. Halt "Spielspaß" beim "Betrieb machen".
Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit von "Bahn" auf Modellbahnen würden wohl 99,5 % aller Modellbahnen durchfallen. Ich persönlich finde diesen Aspekt im Modell eher als nebensächlich, denn er ist fast nie stimmig hinzubekommen.
Das der Bf. oben ohne Gütergleise etwas blass aussieht ist klar. Man könnte da noch was reinquetschen, aber das wollte ich nicht.

Auch sollte und hier liegt im Plan oben eine gewisse Schwäche, "die Fabrik", "der Güterschuppen" nicht genauso groß sein wie der Güterwagen der davor steht...wenn es denn irgendwie geht, sondern größer, gerne deutlich. Geht aber eben oft nicht.

Übrigens ist links vom gedachten EG ein kleiner Güterschuppen angedacht (ich habe die Grundfläche des Bf. Lippramsdorf von Real Modell genommen), etwas Stück- u. Expressgutaufkommen ist also gegeben. Die ganze Planung ist auch eher als Skizze gedacht gewesen, nicht als ausgefeilte Planung. Schon gar nicht hinsichtlich der Gebäude.

Letztlich finde ich aber eine Modellbahn voller Kompromisse, so gestaltet das es trotzdem noch glaubhaft wirkt, die dem Erbauer Freude macht besser als KEINE Modellbahn weil man sich den "Zwängen" einer allzu realistischen Betrachtung unterordnet.
Drum, wie Du auch schreibst, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden. Jetzt bin ich aber wirklich raus. :D
Viele Grüße,
Dirk :)

This post has been edited 1 times, last edit by "DirkausDüsseldorf" (Jun 18th 2019, 12:44am)


16 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (18.06.2019), Baumbauer 007 (18.06.2019), Hannah Josephine Dippe (18.06.2019), Escaton (18.06.2019), Bodenbahner (18.06.2019), Udom (18.06.2019), Meinhard (18.06.2019), HüMo (18.06.2019), Zierni (18.06.2019), Altenauer (18.06.2019), Träumer (18.06.2019), Tom (19.06.2019), Meisterpinsel (19.06.2019), 98 1125 (21.06.2019), themack (22.06.2019), Richtprellbock (07.07.2019)

OLIVER DR

Hilfsbremser

(13)

Posts: 29

Occupation: Kaufmann

  • Send private message

26

Tuesday, June 18th 2019, 12:35pm

Hallo Dirk,

danke für Deine Rückmeldung.

Im Prinzip hast Du recht, das in einer Modellbahn Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielt oder spielen sollte. Mir ging es hauptsächlich um Sinnhaftigkeit. Macht das Sinn was man darstellt auch von der Logistik Seite her aus gesehen ? Das schließt den Aspekt der Wirtschaftlichkeit „leider“ mit ein und des Vorbildes.

Die Brauerei zum Beispiel. Viele stellen dort einen Bierwagen hin, ja macht Spaß, aber wo z.B. kommen die Rohstoffe / Leergut her zum brauen / produzieren ? Wenn die von der Straße kommen, braucht es den einen Wagen am Tag auch nicht mehr, da logischerweise schon 90% über die Straße abgewickelt werden. Der Anschluß könnte weg.

Je größer und zahlreicher die Ladestellen sind, desto schneller potenzieren sich die Anzahl der Gütergleise.

Klassiker auf Anlagen :

1 Güterboden
1 Ladestraße
1 Kopf- / Seitenrampe
1 Landhandel
1 Fabrik/Hafen mit irgend etwas

2-4 volle Wagen die an den Ladestellen bereit stehen zur Abholung zum neuen Empfänger
2-4 leere Wagen die zu den Ladestellen hinsollen zur neuen Beladung durch den Verlader
2-4 volle Wagen die dort hinsollen zur Entladung zu den Empfängern im ansässigen Ort
2-4 leere Wagen die dort wegsollen zum Abstellbahnhof, weil keine Verwendung mehr oder keine Ladung, zum Beispiel Spezialwagen. ( Kühlwagen / Selbstentladewagen. )

Sind schon 8-16 Wagen, die im Bahnhof umherstehen für 5 Anschlüsse.
Dies ohne Sonderfahrten oder andere Verladungen, sowie Schadwagen.

Der abfahrende Zug hat schon 1,8 m ( mit 8 x G10 grob gerechnet ) und wenn die Lok dran kommt sind wir bei 2,4 m samt kleinen Signalabstand. Das ist der Zug, der aus dem Bahnhof wegfährt. Wo steht der Zug, der in den Bahnhof einfährt mit neuen leeren / neuen vollen Wagen ? Wenn es ein Lumpensammler ist, der paßt schon gar nicht mehr rein in den Bahnhof, weil die sind richtig lang.

Es wird wahrscheinlich nicht jeden Tag so ein aufkommen sein, aber wenn es nur ein einziger Tag ist in der Woche sind schon 1 Aufstell- / Ausziehgleis und 1 Richtungsgleis für komplette Züge notwendig mit
2,5 - 3 m Nutzlänge. Also 2 Gütergleise mindestens ohne Abstellgleise / Gleiswaage ! Das in Spur 0 ? Tja selten gesehen. Klar der Platz fehlt, daher Dein Satz -> Weniger ist mehr.

Viele Gleispläne berücksichtigen dies leider nicht immer.

Ich glaube es ist alles gesagt und Ich bin auch raus ! :thumbsup:
Sandra hat genug auf den Weg mitbekommen. :thumbup:

Grüsse Oliver

8 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (18.06.2019), Udom (18.06.2019), Blaukaefer (18.06.2019), Altenauer (18.06.2019), DirkausDüsseldorf (18.06.2019), themack (18.06.2019), Träumer (18.06.2019), 98 1125 (21.06.2019)

jbs

Oberbahnhofsvorsteher

(222)

Posts: 1,024

Location: Uelvesbüll

Occupation: Dipl. Ing. (Privatier)

  • Send private message

27

Tuesday, June 18th 2019, 11:32pm

Hallo Sandra,
die pauschale Verdammung von R1 halte ich für übertrieben.
Sofern du die Züge nur in Innenkurven und möglichst auf Augenhöhe präsentierst, ist das bei Einsatz von 2- bis 3-Achseren völlig unproblematisch. Und zwar sowohl optisch als auch betrieblich.
Dirks Pläne finde ich (z.B.) jedenfalls richtig gut.
Viele Grüße,
Johann

10 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Michael 68 (18.06.2019), heizer39 (19.06.2019), Udom (19.06.2019), HüMo (19.06.2019), Hannah Josephine Dippe (19.06.2019), Wopi (19.06.2019), DirkausDüsseldorf (19.06.2019), 98 1125 (21.06.2019), themack (22.06.2019), Richtprellbock (07.07.2019)

28

Wednesday, June 19th 2019, 8:49am

Dirks Pläne finde ich (z.B.) jedenfalls richtig gut.
Viele Grüße,
Johann
Hallo,

Dirk‘s Pläne sind hervorragend. Es ist schon sehr lange her dass ich in diesem Forum eine solche Gleisplanung gesehen habe.
Mit freundlichen Grüßen
Hubsi (Hubertus)

6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

HüMo (19.06.2019), Hannah Josephine Dippe (19.06.2019), Meisterpinsel (19.06.2019), DirkausDüsseldorf (19.06.2019), Richtprellbock (07.07.2019), Schmalspur0e (21.07.2019)

Husbert

Oberfahrdienstleiter

(366)

Posts: 847

Location: Husby

Occupation: Rentner

  • Send private message

29

Wednesday, June 19th 2019, 8:56am

Moin Sandra,
ich verweise wiedermal auf die guten Vordenker unserer Zunft die wären: Otto Kurbjuweit, Willy Kosak und Lomnicky zum Beispiel. Alle haben gut durchdachte Vorschläge vorgelegt (wie auch der letzte Plan von Dirk)
Ich empfehle eine abgestufte Vorgehensweise. Fange mit 2 Weichen an und dehne Dein Layout auf die komplette Länge. Plan den Bahnhof und die Ladestraße ein. Wenn noch ein Gleisanschluß sinnvoll ist auch den. In der Eisenbahnhistorie waren es i.d.R. für Gleisanschlüsse/-anlieger Landhandel und Kleingewerbe.
Ein Layouttiefe unter 50 cm ist für eine einigermaßen realistisches Umfeld nicht empfehlenswert.
Es gibt nur wenige die eine vorbildgerechte Anlage bauen können (s. Altenauer - 200qm)
Bleibe beim kleinen Endbahnhof (evtl. mit Schwenkbühne oder Kleinstdrehscheibe.) Dampf muß nicht , kann. Mit einem Schienenbus kann man vorbildgerechten Betrieb machen (GmP)
Zitat: Man muß nicht jede Sau durch den Ort treiben, will sagen: Nicht wieder den Fehler machen und jedes Modell unüberlegt kaufen.
Man braucht sich ja nur einige Zeit im Forum umschauen und man findet den Satz: " Sammlungsverkleinerung" oder "Umorientierung". Reine Geldvernichtung. M.M.
Gruß und viel Spaß
Husbert

5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

BahnMichel (19.06.2019), Blaukaefer (19.06.2019), 98 1125 (21.06.2019), themack (22.06.2019), heizer39 (06.09.2019)

30

Wednesday, June 19th 2019, 1:01pm

Moin,

ich würde - egal wie - die Umfahrmöglichkeit am Fähranleger verändern.
So dass ein keine Fähre als "Ausziehgleis" erforderlich ist - und eine "Schutzweichenfunktion" gegeben ist - d.h. dass kein Weg direkt ins Wasser führt sondern im Normalfall an einem Prellbock endet.

Grüße, Stefan

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (19.06.2019), heizer39 (19.06.2019)

31

Wednesday, June 19th 2019, 5:31pm

Gude,

basiernd auf dem sehr guten Entwurf von Dirk, habe ich den Plan in zwei Punkten mal modifiziert.

Den Fähranleger im Hafen habe ich in die Gegenrichtung gelegt, damit man händisch besser an die beiden Einsatzgleise gelangt. Das erscheint mir wichtig, wenn man nur indoor spielt, z. B. wegen Wetters. Eine Umfahrmöglichkeit im Hafen habe ich weg gelassen, da sie extrem kurz wäre. Zwischen Bahnhof und Hafen wird dann eben teilweise mit geschobenen Übergaben gefahren.

Den Bahnhof selbst habe ich in seiner Kapazität etwas vergrößert. Nun können am Hausbahnsteig gemäß Sandras Wunsch auch bequem 4 Umbaudreiachser oder Donnerbüchsen Platz finden. Die beiden Hauptgleise können zwischen Einfahrweiche und letzter Weiche vor dem Umsetzgleis sogar Züge bis zu 185 cm Länge grenzzeichenfrei aufnehmen.
Außerdem gibt es ein extra Gleis für den kleinen Güterschuppen mit klassisch angebauter Feuergutrampe.
Ob man auf der gegenüberliegenden Seite eine kleine Fabrik oder, wie ich es mal gezeichnet habe, eine Kombirampe mit kurzer Ladestraße oder sonstwas vorsieht, bleibt den individuellen Wünschen vorbehalten.
Im Bahnhof oder im Hafen (unterhalb des Fähranlegers) ließe sich auch noch ein kleiner Lokschuppen für eine Köf unterbringen.

Der Gleisplan wirkt natürlich etwas schematisch - was bei entsprechender Ausgestaltung aber kaum noch auffallen dürfte - und man könnte im Bahnhof auch einen leichten Bogen hinein bringen, aber es soll ja viel rangiert werden, und das Kuppeln funzt in geraden Gleisen immer noch am besten.

index.php?page=Attachment&attachmentID=44161 index.php?page=Attachment&attachmentID=44174

Als Nachtrag habe ich noch den Plan mit zwei Möglichkeiten für den Kleinlokschuppen zugefügt, wovon natürlich nur eine genutzt werden sollte, falls überhaupt. Außerdem hat der Hausbahnsteig nun eine komfortable Breite.
Der Vorteil des zusätzlichen Schuppengleises im Bahnhof ist, dass man durch die ausreichende Länge vor dem Schuppen auch mal eine Streckenlok vorübergehend dort abstellen kann und diese damit im Bahnhof nicht im Weg steht.
Mit Gruß vom Nick

This post has been edited 1 times, last edit by "Nick" (Jun 20th 2019, 10:48am)


8 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (19.06.2019), Tom (19.06.2019), Hannah Josephine Dippe (19.06.2019), Udom (19.06.2019), BahnMichel (19.06.2019), DirkausDüsseldorf (19.06.2019), 98 1125 (21.06.2019), themack (22.06.2019)

Zierni

Schrankenwärter

(13)

Posts: 82

Location: 80939 München

  • Send private message

32

Thursday, June 20th 2019, 10:22am

Lenz R1 o. R2???

Servus zusammen,
da hier schon öfters über R1+R2 gesprochen wurde:

Welchen Radius würdet ihr min. empfehlen, wenn man z.B. verdeckte Zufahrten zum Schattenbahnhof oder Hundeknochenprinzip (auch verdeckt) machen möchte um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten?
Ist für den sichtbaren Bereich der R10 zu empfehlen (schon längere Personenwagen geplant) oder reicht auch R2?

Grüße
Zierni

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

themack (22.06.2019)

33

Thursday, June 20th 2019, 12:39pm

Hallo Zierni,

da du nach Empfehlungen fragst gehe ich davon aus das dir das Thema „Optik“wichtig ist.
Aus eigener Erfahrung kann ich da nur sagen unter R10 bei langen Personenwagen würde ich nicht bauen. Und schon da muss man ein Auge zudrücken.
Im nicht sichtbaren Bereich ist R2 sicherlich kein Problem. Damit sollten alle neu produzierten Modelle klar kommen. Auch wenn die Hersteller R1 für Ihre Modelle freigeben wäre ich hier vorsichtig. In schwer zugänglichen Stellen würde ich keine verbauen. Denn genau da passiert es dann immer...
Grüße aus dem Schweineeck
Peter

6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Zierni (20.06.2019), HüMo (20.06.2019), heizer39 (20.06.2019), Udom (20.06.2019), 98 1125 (21.06.2019), themack (22.06.2019)

themack

Schrankenwärter

(13)

  • "themack" started this thread

Posts: 63

Location: Swansea

Occupation: Kinderkrankenschwester

  • Send private message

34

Friday, June 21st 2019, 10:30am

Entscheidung

Hallo

ich habe mir alle Eure Beitraege durch den Kopf gehen lassen, Dirks tollen Plan stundenlang angeguckt und Oliver's betriebstechnische Ueberlegungen studiert . Dann habe ich nochmal einen Gleisplan kreiert ( siehe unten) und kam zu dem Entschluss, dass es wohl doch etwas zuviel des Guten ist. Nach dem Motto weniger ist mehr. Ich moechte schon ein bisschen Landschaft haben, ein paar halbrelief Haeuser und vereinzelt richtige Gebaeude. Somit werde ich wohl ein U darstellen, die R1 hinter einer Kulisse verbergen und den Faehrhafen nach draussen verlegen. Dirk Deine Arbeit war aber nicht umsonst denn ich werde Deinen Gleisplan als Ansatz benutzen wenn es Dir nichts ausmacht?

Hier meine letzte Scheiterung fuer den Bhf, grau ist die Faehre und ein Hafenkran.

index.php?page=Attachment&attachmentID=44186
Grüsse aus Wales

Sandra

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

DirkausDüsseldorf (21.06.2019)

Robby

Oberfahrdienstleiter

(281)

Posts: 847

Location: Dresden

  • Send private message

35

Friday, June 21st 2019, 10:57am

Hallo Sandra
Ich würde die Bahnhofseinfahrt Bogenweichen einbauen. Somit hast du eine längere Nutzlänge in Bahnhofsbereich. Das ist jetzt so spantan meine Idee.
Viele Grüße aus Dresden Robby

6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

C_h_o_p_i_n (21.06.2019), Klaus vom See (21.06.2019), DirkausDüsseldorf (21.06.2019), 98 1125 (21.06.2019), themack (22.06.2019), Richtprellbock (07.07.2019)

DirkausDüsseldorf

Oberfahrdienstleiter

(292)

Posts: 586

Location: Düsseldorf

Occupation: Kaufmännischer Angestellter

  • Send private message

36

Friday, June 21st 2019, 7:04pm

...da muss ich doch nochmal - zugegeben ungefragt - meinen Senf dazu geben ;-)

Hallo Sandra,

zuerst: Selbstverständlich darfst Du "meinen" Gleisplan 1:1 wenn Du willst, oder so verändert wie es Dir zusagt, bauen.
Wenn Etwas von dem was hier ein Kollege oder ich dazu beitragen das Richtige für Dich oder jeden Anderen Mitleser ist, umso schöner.

Ich bin aber so frei und gebe wie oben "angedroht" ;) zu Deinem letzten Plan nochmal meine nur nett gemeinte ! Meinung ab, denn jetzt ist es noch früh genug trotz Deiner Überschrift: "Entscheidung", den Plan nochmal zu betrachten.

Ich sehe Du hast statt der dafür vorgesehenen Weichen Ausgleichsbögen 45025 die 13 cm Stücke 45011 verwendet um "die Kurven zu kriegen". Kann man natürlich machen. Ich sehe aber keinen Vorteil dadurch und finde es wird ein arges "Geschlängel" wenn der Zug darüber fährt.

Weiterhin und das erschließt sich mir in Deinem letzten Plan gar nicht, ist das Ziehgleis zum Umsetzen einer Lokomtive nur 26 cm lang ??
Welche Lok soll dort umsetzen? Da passt gerade mal eine Köf, oder V36 drauf. Rangieren mit einem Wagon und Umfahren mit einer V100, VT98, BR 94, 64 ist so unmöglich. Das finde ich kann nicht so bleiben, oder?

Der kleine Lokschuppen am Ende des langen Abstellgleises ...abgesehen davon das ein solch kleiner Bf. keine Köf vorgehalten hätte, die käme stattdessen bestenfalls aus einem größeren Bahnhof mit "ordentlicher Ortsgüteranlage" mit einem 2-3 Wagen Nahgüterzug / Übergabe am Morgen/Vormittag angefahren, würde die Rangieraufgaben erledigen und sich mit den abzuholenden Güterwagen wieder trollen... erscheint mir daher leider auch grenzwertig. Ich verstehe aber das man gerne wenigstens einen kleinen Lokschuppen haben möchte. Lassen wir ihn daher so stehen.
Vermutlich würde aber die Streckenlok alle Rangieraufgaben erledigen und dann mit dem neu zusammen gestellten Zug davonziehen.

Fragt sich noch: Was soll an dem langen Gleis vor dem kleinen Lokschuppen noch stattfinden?

Fragt sich weiter: was planst Du an dem Gütergleis in die Gegenrichtung? Es endet in einem Bogen in dem Du weder kuppeln, noch eine Laderampe anbauen kannst?

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich frage nicht und übe nicht Kritik um Dich zu ärgern, sondern weil Dein Plan oben zumindest eine für mich echte Schwachstelle - das zu kurze Ziehgleis, aufweist. Wenn Du diesen Plan so baust, wird die Freude an der großen Spur nicht anhalten fürchte ich.

Das Du den Fährhafen mit Gleisanschluß in den Garten verlegen willst finde ich gut, so sparst Du drinnen den Platz für einen großen Fiddleyard an der freien Wand.

Ich habe Dir dem Vorschlag von Robby folgend einmal Deinen Plan nachgebaut und die für mich kritischen Stellen rot eingekreist und darüber eine Alternative mit Bogenweiche geplant.
Du stellst fest, die Nutzlänge des Hausbahnsteiges ist deutlich gestiegen, dort gingen dann auch die gewünschten 4 3yg Wagen samt Lok hin und Du hast rd 50 cm Ziehgleis was für alle oben genannten Baureihen zum Umfahren reicht. Oder eine Köf mit einem Wagon.

Die Gleisführung ohne S Bögen zu den Bahnsteiggleisen ist so betrachtet sicher etwas "nüchtern", aber wenn Du die Personenzüge sich auf den gegenläufigen Bögen entlang schlängeln sehen würdest... :?: Ganz konnte ich das leider auch nicht vermeiden in der Bf.-Einfahrt aus der - an sich dafür nicht idealen - Bogenweiche heraus in Gleis 2. (Die angenommene Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke würde ich mit max 40 km/h ansetzen.)

Im Vorbild sieht man das auch eher selten und ich persönlich finde die kleine Anlage braucht etwas "Ruhe", klare Linien und Harmonie in ihrer Gestaltung. Ich versuche das in meinen Plänen so gut es geht mit zu berücksichtigen.



Ich finde zwar das es wieder zu voll geworden ist, aber das ist nur meine persönliche Meinung. 8)

Der Punkt den Olver DR angesprochen hat - die Sinnhaftigkeit, oder auch Wirtschaftlichkeit der Planung ist weiterhin problematisch, denn Du hast eigentlich kaum Raum auf einer Tiefe von 80 cm für die Anlage um dort ein dem Maßstab entsprechenden Güterschuppen, oder die Brauerei aufzustellen.
Ich habe Dir in PINK mal zwei Grundflächen 40 x 25 cm und 40 x 20 cm reingesetzt um die Dimensionen zu zeigen.
Halbrelief offen mit gestalteter Inneneinrichtung zur Bedienerseite hat auch was und würde die Platznot etwas mildern.
Aber Du siehst eben die Bahnseite der Gebäude nicht gut ein.

Ich weiß, einen echten Gefallen tue ich Dir wohl nicht gerade mit meinen Einwänden fürchte ich, denn Du warst sicher froh zu einem Entschluss gekommen zu sein.
Aber alleine das minimale Ziehgleis zum Umsetzen einer Lok ist Grund genug mich hier nochmal zu äußern.

Letztlich entscheidest Du, das versteht sich. Ich wünsche Dir das Du zu dem für Dich besten Ergebnis kommst.
Auch wenn es Dein zuletzt gezeigter Plan sein sollte.

Ach ja, vielleicht hilft es Dir wenn Du auch HIER IM SAMMELTHREAD des Forums noch einmal in Ruhe durchschaust was sich bei uns hier so Alles angesammelt hat an Gleisplanungen.

OFFTOPIC: (Norbert als Threaderöffner des "Gleispläne für die Spur Null" Sammelthread ist leider vor kurzem verstorben. Rückfragen zu seinen Plänen sind daher leider nicht mehr möglich. Ich erwähne dies nur, da vielleicht nicht jeder hier dies weiß.)

Und jeder weitestgehend zu Ende gedachter, am besten realisierte - Gleisplan ist hier willkommen. :thumbsup:
Viele Grüße,
Dirk :)

This post has been edited 1 times, last edit by "DirkausDüsseldorf" (Jun 21st 2019, 7:16pm)


6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Robby (21.06.2019), Br86fan (21.06.2019), 98 1125 (21.06.2019), heizer39 (21.06.2019), Udom (22.06.2019), themack (22.06.2019)

Robby

Oberfahrdienstleiter

(281)

Posts: 847

Location: Dresden

  • Send private message

37

Friday, June 21st 2019, 8:08pm

Hallo Sandra, Hallo Dirk,

Meine Anlage wird auch in L- Form sein.
Im gegenüberliegenden Schenkel habe ich mir vom Weichen-Walter eine Bogen 3- Wegweiche gekauft. Somit bekomme ich auch längere Nutzlängen.

Viele Grüße Robby

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

themack (22.06.2019), DirkausDüsseldorf (22.06.2019)

themack

Schrankenwärter

(13)

  • "themack" started this thread

Posts: 63

Location: Swansea

Occupation: Kinderkrankenschwester

  • Send private message

38

Friday, June 21st 2019, 11:04pm

Hallo Dirk,


vielen herzlichen Dank erst mal fuer Deine Muehen und dem langen Beitrag. Ich bin Kritik gegenueber immer offen, da ich in 0 blutiger Anfaenger bin und keine Ahnung habe. Auch bin ich froh ueber jegliche Anregung.
Ich glaube meine Ueberschrift was wohl etwas irrefuehrend. Meine Erleuchtung dank Euch war, dass ich meine Plaene verwerfe und den Faehrhafen nach draussen verlege, da ich zu der Entscheidung gekommen bin dem Rat "weniger ist mehr" zu folgen. Deswegen nannte ich meinen letzten Gleisplan "Scheiterung", da es wieder nichts geworden ist.
Aber ich werde Deinen Gleisplan als Anstoss nehmen . Und Dein Satz


so sparst Du drinnen den Platz für einen großen Fiddleyard an der freien Wand.

laesst mich nicht mehr los, weil ich im Grunde genommen nur eine Seite des Schuppens bebauen koennte, wie von Dir dargestellt, aber ich nehme ein Gleis raus. Damit habe ich dann ein Bahnhof, einen Koef Schuppen und ein Gueterschuppen.
Die Brauerei kommt auch nach draussen. Ich koennte dann rechts vom Bahnhof , sozusagen um die Ecke einfach ein Segment ohne Schienen aber mit Haeusern und Landschaft darstellen. Den fiddleyard kann ich mit einer Kulissenwand abtrennen.
Somit bin ich zwar noch nicht viel weiter, aber es entwickelt sich langsam :thumbsup: :thumbsup:

P.S. Entschuldigt dass ich die Umlaute nicht darstelle, aber ich komme durcheinander mit deutschem Woerterbuch und QWERTY keyboard. :wacko: :cursing:
Grüsse aus Wales

Sandra

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (22.06.2019), DirkausDüsseldorf (22.06.2019)

jmdampf

Schaffner

(38)

Posts: 122

Location: Berlin

  • Send private message

39

Saturday, June 22nd 2019, 12:00am

Kleiner Bahnhof auf 4,4m Länge

Hallo,
dann will ich auch Mal meinen Plan dazugeben.
Getreu dem Motto "weniger ist mehr", aber "Ladestellen bringen Betrieb", habe ich den Plan von Dirk meinen Vorstellungen angepasst.
Ich persönlich finde Bahnsteige, die nur so lang sind das gerade zwei oder drei kurze Personenwagen daran halten können, äußerst unschön. Daher ist mein Bahnsteig 2 Meter lang.
Wenn dort eine dreiteilige Schienenbus-Garnitur hält, sieht das immer noch sehr großzügig aus.
An Ladestellen gibt es den Güterschuppen direkt am Empfangsgebäude (hier Lenz Krakau, kann man bei Verzicht auf ein Gebäudeteil noch etwas kleiner realisieren).
Außerdem eine Kopframpe, wo man sicherlich noch eine seitliche Verlängerung für eine seitliche Rampe realisieren kann.
Außerdem eine Ladestraße von 1,40 Meter Länge an der Vorderseite des Moduls, wo 3-4 Güterwagen abgestellt bzw. abgeholt werden können.
Ein Güterzug (Lumpensammler) mit 4-5 Wagen passt auf Gleis 2, welches umfahren werden kann. Also ist genug zu tun..


Das Rastermaß ist 50cm. Weiterhin viel Spaß beim Planen deiner Anlage,

Gruß Jörg
Meine Homepage: http://jmdampf.jimdo.com/

7 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

jbs (22.06.2019), Udom (22.06.2019), themack (22.06.2019), DirkausDüsseldorf (22.06.2019), 98 1125 (22.06.2019), Altenauer (22.06.2019), henry (25.06.2019)

OLIVER DR

Hilfsbremser

(13)

Posts: 29

Occupation: Kaufmann

  • Send private message

40

Saturday, June 22nd 2019, 12:28am

Hallo Sandra,

da eine neue Diskussion aufgekommen ist, ein zwei Informationen aus dem Off.

A) Ein Ziehgleis sollte eigentlich nicht unter 50 cm fallen. Weil von den 50 cm muß noch ein Prellbock darauf und ein kleiner Durchrutschweg. Das dient der Unfallverhütung. Eine BR 50 geht da schon nicht mehr drauf. Das war aber die klassische Nebenbahnlok. Also eine BR 50 könnte auf dem Bahnhof nicht mehr umsetzen. Eine BR 94 würde wegen der Achslast einer Nebenbahn ausscheiden, außer der Oberbau wurde erneuert. 50 cm für einen Dresden und eine KÖF II wird auch schon eng. Ein SS15 geht schon gar nicht mehr. Dient nur als Richtungsinformation.

B)

Der Bahnhof wäre für ein Hafenbecken für Fährbetrieb samt Umschlagstechik, hier einen Hafenkran zu klein dimensioniert. Ein Binnenschiff aus dieser Zeit trägt 300-600 t Ladungsgewicht je nach Bauart und eventuell mit Schubverband noch mehr. ( Heutige Schiffe weitaus mehr ! ) Das wären bei einem Kohlenschiff / Schubverband mit einem Ladungsgewicht zum Beispiel von 500 t folgende Berechnung. Man nehme 500 t und teile das 20 t Ladekapazität eines offen Wagens = 25 Stück. Wenn dann noch alte offene Wagen wie der O Halle dazu kommen, die tragen nur 15 t.

Der Bahnhof wäre betriebstechnisch platt wenn die Ladung da gelöscht werden soll :wacko:

Wegen 3 Wagen fährt kein Binnenschiff dort hin. Der Binnenschiffer hätte einen im Tee, wenn der das machen würde :D
Außer einer Charterfahrt vielleicht. Nur wegen 3 Wagen einen Chartervertrag schliessen ?

Ein reines Fährterminal wäre auch nichts, weil wenn ein Zug auf die Fähre rauf fährt, muß ein anderer Zug runter. Der hätte schon kein Richtungsgleis mehr. Dazu fehlt der Rangierbahnhof. Der Fährbetreiber könnte gar nicht kalkulieren.

Eine KÖF II fällt bei den Zuggewichten sowieso ins Hafenbecken. Die V20 wird auf Dauer auch verbraucht.
Eine BR 94 könnt es richten nur die braucht Kohle und Wasser.

-

Der Bahnhof ist gut, nur es fällt an einem tragfähigen Konzept :

Folgende Fragen könnte man sich stellen ?(

Für was und für wen ist der da gebaut worden ?
Was hat der für einen betrieblichen Zweck und was ist das Geschäftsziel der Bahngesellschaft, hier DB vor Ort ?
Der Hafenbetreiber braucht leistungsfähige Eisenbahn Infrastruktur. Gibt es die dort ?
Kann man da auch andere Ladung löschen lassen und die Wagen einzeln wiegen lassen ?
( Maschinen, Baumaterial etc. pp. )
Lohnt es sich, den Hafen offen zu lassen, bei der Infrastruktur ?

Da wird man leider nochmals komplett über das Anlagenthema in sich gehen müssen :S

Grüsse Oliver

7 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

jbs (22.06.2019), Udom (22.06.2019), themack (22.06.2019), DirkausDüsseldorf (22.06.2019), 98 1125 (22.06.2019), Altenauer (22.06.2019), Blaukaefer (22.06.2019)