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Robby

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Monday, July 11th 2016, 10:58am

Einschottern mit Latexbindemittel

Hallo,

Jetzt werden gleich die selbsternannten Forumspolizisten sich melden. Ich weis auch, das Thema Einschottern war schon Xmal da.

Ich habe das Forum durchsucht und ich habe nichts passendes gefunden.

Ich habe mich für Basaltschotter entschieden. Leider wird er mit Leim-Wasser- Gemisch fast schwarz und bleibt auch so. Durch den Leim werden die Steinchen isoliert und behalten die Feuchtigkeit.
Ich bekam einen Tipp. Ich solle doch für den Schotter Latexbindemittel nehmen. Ich habe eine Probe gemacht und der Schotter bleibt statt grau wieder dunkel .
Außerdem wird der Schotter nicht fest und hält nicht. Mit bloßen Finger kann ich den abreiben.

Mit was kann ich Einschottern damit der Schotter grau bleibt und auch hält ? Was habt ihr für Erfahrungen? Für Tipps und Tricks bin ich sehr dankbar.
Danke

Gruß Robby

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moba-tom

Bahndirektor

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2

Monday, July 11th 2016, 11:43am

Hallo Robby,

ich zähle mich zwar nicht zu den "selbsternannten Forumspolizisten", aber es wurde tatsächlich schon das ein oder andere Mal über Schotter geschrieben :rolleyes: meine Empfehlung zum Suchen: Tante Google bemühen, die hilft meist am besten weiter!

Man landet z.B. hier ... das ist mein Baubericht über Gleis- und Schotterbau. Im Beitrag 9 beschreibe ich das Kleben mit dem Schotterkleber von Spurenwelten. Absolut empfehlenswert!!

Gruß und viel Erfolg,
Thomas
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Bananenbahn

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3

Monday, July 11th 2016, 11:55am

Hallo Robby,

das Problem ist wohl die veränderte Lichtbrechung bei einem geklebten Schotter. Bei gleicher Gesamtmenge des reflektierten Lichts ist der Anteil der diffusen Reflexion umso kleiner, je glatter eine Oberflächenstruktur ist. Dieses „Oberflächen-Glätten“ erfolgt beim Verkleben des Schotters. Die ebenere Oberfläche mit dann geringer diffuser Reflektivität wirkt optisch dunkler. Dies kennt man auch von Kleidungsstücken, die an jenen Stellen, die nass geworden sind, dunkler aussehen. Auch eine normale hellgraue Verkehrsstraße sieht nach einer Regenschauer viel dunkler aus.

Einige Modell-Schotter werden zudem noch mitsamt „optisch aufhellendem“ Staubanteil geliefert, den man beim Verkleben des Schotters von der Oberfläche abwäscht, wodurch das „Nachdunkeln“ noch intensiver wird.

Zur optischen Beurteilung wäscht man also am besten einen Teelöffel Modellschotter mit etwas Wasser und der dann feuchtnasse Schotter kommt der Optik nach einem Verkleben recht nahe. Mit Leim/Wasser-Gemischen verklebt mögen die Oberflächen besonders glatt (dunkel) werden, bei Klebern wie dem von ASOA oder nach mehrmaligem Verkleben mit Latexkleber ist der Effekt wohl weniger strak ausgeprägt.

Tipp: eine möglichst helle Schottersorte (Diabas?) kaufen, die dann nach dem Verkleben eh viel dunkler wirkt. Und ggf. mit hellem Staubpuder, Acrylfarbe, o.ä. das Schotterbett nach dem Trocknen optisch wieder entsprechend aufhellen.

Gruß Armin

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Robby

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4

Monday, July 11th 2016, 12:14pm

Hallo Thomas,

Leider funktioniert der Link nicht.

Danke auch allen für die Hilfe.

Gruß Robby

1zu0

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5

Monday, July 11th 2016, 1:14pm

Ein wenig Nacharbeit

Hallo Robby,

auch wenn es zusätzliche Arbeit ist, würde ich den Schotter nach dem Kleben granieren, d.h. mit einem fast trockenen Pinsel in hellgrau drüberreiben. So wird er heller und auch viel plastischer. Wie immer empfehle ich dazu Plaka-Farbe, die nicht mehr überall zu bekommen ist, da die Produktion von Pelikan eingestellt wurde.

Gruß

Gerd

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Null-Problemo

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Monday, July 11th 2016, 1:35pm

Quoted

Mit was kann ich Einschottern damit der Schotter grau bleibt und auch hält ?

Den richtigen Kleber verwenden. Nachdem es den Kleber von MB-Freiburg nicht mehr gibt, habe ich gute Erfahrungen mit Woodland Scenic-Cement gemacht. Trocknet relativ schnell und dunkelt den von mir verwendeten Schotter nicht nach. 8o

Null-Problemo :thumbup:

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Andreas1968

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Monday, July 11th 2016, 2:11pm

Hallo Robby,

den Kleber von Spurenwelten kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Er dunkelt etwas nach jedoch behebt der normale Hausstaub wieder dieses , d.h. nach spätestens 14 Tagen sieht der Schotter wieder so aus wie vor dem Kleben (bei mir jedenfalls) :D


Grüße
Andreas

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Altenauer

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8

Monday, July 11th 2016, 2:53pm

Hallo Robby,

ich habe meine Erfahrungen in Spur 0 auch nach langem Überlegen mit dem Schotter und Kleber von Herrn Fiolka's Spurenwelten gemacht. Der Kleber fließt wirklich sehr gut über den Schotter (Thomas = Moba-Tom hat völlig recht), und klebt nach Abbinden von 24 Stunden einwandfrei.
Dass der Schotter aus dem Behälter oder der Tüte heller erscheint, liegt am Staub, der sich darin befindet. Ich habe mal eine Handvoll gewaschen und siehe da, die Farbe des gewaschenen, getrockneten Schotters ist sehr sehr nah am etwas dunkler gewordenen verklebten Schotter.
Damit bin ich 100% zufrieden. Latexbindemittel halte ich nicht für den geeigneten Schotterkleber, dann lieber das altbekannte Weißleim/Wasser-Gemisch.

Gruß
Hans
der Altenauer

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moba-tom

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9

Monday, July 11th 2016, 4:03pm

Hallo Thomas,

Leider funktioniert der Link nicht.

Danke auch allen für die Hilfe.

Gruß Robby
Bei mir funktioniert der Link einwandfrei :huh:

Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
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HüMo (11.07.2016)

DirkausDüsseldorf

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Monday, July 11th 2016, 7:47pm

:!: Hallo Robby,

Du hast ja bereits eine Reihe von nützlichen Tipps erhalten, die Du austesten solltest.

Sollte Dir die nach dem Durchtrocknen des verklebten Schotters erreichte Farbe des Schotterbettes immer noch zu dunkel sein, wäre folgende Färbemethode eventuell auch noch ein Weg.

Leider hast Du kein Foto des Schotters wie gekauft und wie fertig geklebt beigefügt, wäre mal interessant gewesen. (Wichtig ist für Fotos Immer die gleiche Belichtungsmethode und Beleuchtungsart (z.B. Blitz, oder Anlagenbeleuchtung) zu benutzen um Vergleichsreihen zu erstellen. Das nebenbei.)

Um mittelgrauen Schotter rostig einzufärben gehe ich ganz simpel hin und nehme eine definierte Menge Schotter in einem mittels Deckel verschließbaren Behältnis (ich nehme die Plastikeimerchen von holländischem Vanillefla) und dazu "Spitzen" in etwa definierter Menge von unterschiedlichen Pigmentfarben, die ich dem trockenen Schotter trocken hinzufüge. Dann Deckel fest verschließen und dann das Ganze richtig gründlich durchmischen durch Schütteln.
:!: ACHTUNG :!: >
DEN DECKEL NIE SOFORT DANACH ABNEHMEN :!: - sondern abstellen wenn eine homogene Farbmischung des Schotters erreicht ist und den Behälter ein paar Minuten stehen lassen damit der Staub von den Pigmentfarben sich legen kann :!: Sonst atmet man diesen bekanntlich sehr feinen Pigmentstaub ein der durch das Öffnen direkt nach dem Schütteln aus dem Behälter steigt. :thumbdown: Saut auch Alles Drumherum ein dabei. Das wollen wir nicht.

Der sicher gleich aufkommende Einwand, die Pigmentfarbe würde sich durch das Einsprühen mit Fließ-Verbesserer und anschließender Verklebung (I.M.T. Flexibler Schotterkleber in meinem Fall) auswaschen trifft definitiv nicht zu.
Stößt man den gemischten Schotter bei noch geschlossenem Deckel vor dem Abstellen zum "Ruhen" noch ein paar mal auf der Tischplatte auf, fallen die meisten losen Pigmente nach unten durch. Erst wenn man das Ende dieser Charge erreicht, sollte man diesen Rest in ein passendes Sieb geben und die Pigmente in den Eimer (Mülleimer, oder Sammeldöschen zur weiteren Verwendung) abklopfen.

Du könntest nun entweder Deinen Schotter rostig färben, oder um ihn nur heller zu bekommen ohne Rostfärbung, mit hellen Pigmenten (Steinkreide (artitec), Asphaltgrau (h0fine)zB.) mischen. Reines Weiß sehe ich als weniger geeignet an, aber Versuch macht klug.
Ein paar Versuche um die gewünschte Tönung zu erreichen sind nötig!
Wird der Schotter zunächst zu hell, einfach mit hinzugegebenem, ungefärbtem Schotter - alle Mengeneinheiten merken um am Ende ein fertiges Rezept zu haben - solange mischen bis es hinhaut.

Was in H0 geklappt hat, klappt auch in Null, rostig gefärbt habe ich Null Schotter (Minitec24) bereits mit gleicher Methode.
Hier der LINK zu meinem Baubericht im Stummiforum AB BEITRAG 421 geht es los auf der Steite 17(ca. Mitte).
Auf Seite 18 findest Du meine persönlichen Maßeinheiten auf einer Pappe, die benötigten Mengen Pigmente auf ca einem Dreiviertel Eimer "Vanillefla" :D bewegen sich im Bereich weniger "Messerspitzen". Bloß nicht anfangs zu viel Pigmentfarbe beigeben, sondern immer mit wenig anfangen.
Dann abgemessene Einheiten hinzufügen und das dann auch dokumentieren wenn die Ergebnisse - auch Zwischenschritte für unterschiedlich gefärbten Schotter (alt - neuer - neu) in verschiedenen Gleisebereichen - gefallen.

Den Test mit heller Pigmentfarbe brauchte ich bisher nicht machen, da ich die Färbung für mich hell genug fand.

Das nachträgliche Einfärben des Schotters mittels Luftpinsel etc. ist mir Alles viel zu mühsam und dazu schnell mal ungleichmäßig.
Lieber mische ich mir unterschiedlich gefärbte Schotterchargen an und kann diese dann beim Schottern mischen, was der Realität eh näher kommt, da auf alten Schotter gerne neuer, oder aufbereiteter Altschotter hinzugefügt wird bei der Pflege des Gleisbettes. Fotos davon gibt's zuhauf.

Aber auch das nur eine mögliche Methode unter Vielen und ein Tipp für Dein spezielle Problemchen.

Gutes Gelingen in jedem Fall! :thumbup:

Viele Grüße,
Dirk :)

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Wopi

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Monday, July 11th 2016, 8:32pm

Hallo Robby,

kann mich Andreas und Hans nur anschliesen, nach viel probieren habe ich auch beides von Spurenwelten genommen.
Wenn du dein Schotter nehmen willst,dann versuch den Kleber.

Gruß

Olli

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Hape

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12

Tuesday, July 12th 2016, 4:05pm

Hallo



Das Thema mit dem Nachdunkeln des Schotters habe ich

bei meinem Schotter noch nicht feststellen können.

Ich verwende den Schotter und Kleber von MB-Freiburg.

Habe schon von einigen Schotter Herstellern Tests gemacht

( Schotter in ein Glas mit Wasser geben wenn sich nach

einiger Zeit etwa 15min. das Wasser verfärbt hat er bei

mir den Test nicht bestanden)

Gruß Hape

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Wednesday, July 13th 2016, 8:57am

Moin Robby,

wie ich Dir ja schon geschrieben habe "produziere" ich den Diabas/Gabbro-Schotter selber (auch in größeren Mengen).

Zum Kleben verwende ich seit Jahren immer eine lösemittelfreie "Putzverfestiger" - Grundierung aus dem ortsansässigen Baumarkt (keinen Tiefgrund :!: ). Damit habe ich immer sehr gute Erfahrungen gemacht :thumbsup: .
Einziger Nachteil ist, dass die Baumärkte, leider, immer wieder mal die Produktpalette ändern und es dann diese Grundierung nicht mehr gibt. So auch vor ein paar Jahren ... das Ersatz-Produkt für die Grundierung kommt zwar vom selben Hersteller, hat aber eine andere Konsistenz und auch einen etwas anderen Geruch.
Diese Grundierung steht nun schon einige Zeit bei mir in der Werkstatt und wartete nur darauf, dass ich sie ausprobiere ...

... also habe ich gestern auf einem kleinen Stück Spanplatte eine Probeklebung gemacht :



Im Hintergrund steht die 1l-Flasche mit der Grundierung und vorne liegt das Brettchen mit der Probeklebung.

Hier auf der Makro-Aufnahme seht Ihr links den losen Schotter (Korngröße 1mm - 2mm) und rechts den mit der Grundierung verklebten Schotter. Ganz rechts habe ich den verklebten Schotter mit feinem Diabas-Staub übergepinselt, um dem Kleber den Glanz zu nehmen.
Der Schotter ist nicht gewaschen, vor dem Kleben mit entspanntem Wasser eingesprüht und die Grundierung unverdünnt mit einer Pipette aufgetragen :



Der Schotter ist, nach dem Trocknen der Grundierung, absolut fest, da rubbelt sich kein Steinchen wieder ab, außer mit roher Gewalt. :whistling:


Tschüß aus Leese

Frank-Martin

Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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Null-Problemo

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Wednesday, July 13th 2016, 4:09pm

Quoted

Der Schotter ist, nach dem Trocknen der Grundierung, absolut fest, da rubbelt sich kein Steinchen wieder ab, außer mit roher Gewalt.




Mag sein, sieht aber eher bescheiden aus, oder? Die Steine wirken irgendwie versiegelt und zugekleistert.....



....was hier z.B. nicht der Fall ist 8o

Für ein gutes Ergebnis brauche ich gute Produkte. Die gibt es in Hülle und Fülle, man muss sie nur nutzen :!:

Null-Problemo :thumbup:

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Wednesday, July 13th 2016, 4:33pm

hallo zusammen

ist zwar nicht das billigste aber das Beste was ich bis jetzt verarbeitet habe

Schotterkleber


Gruß
Jürgen
wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

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Thursday, July 14th 2016, 12:49pm

Hallo Frank-Martin,

in der Mitte des zweiten Bildes, sehe ich einen "Klebersee", der auch die Steine glänzen lässt und dunkler färbt. Was ist das? Bleibt das so?

Nach meinen langjährigen Erfahrungen ist Latex-Binder das beste, da er matt und farblos auftrocknet und die Farbe des Schotterns nicht verändert.

Gruß
Andreas

Null-Problemo

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17

Thursday, July 14th 2016, 1:26pm

Quoted

ist Latex-Binder das beste, da er matt und farblos auftrocknet und die Farbe des Schotterns nicht verändert

Das mag bei deiner Schotter-/Kleber-Kombination so sein, ist aber nicht verbindlich. Basalt wird immer schwarz, egal womit man klebt, weil die Staubanteile, die für die bläuliche Färbung verantwortlich sind, weggewaschen werden. Kalkstein hat ebenfalls einen gewissen Staubanteil, wird also auch etwas dunkler. Ganz schlimm sind Schotter mit einer eingemischten Alterung. Da weiß man vorher nie, was am Ende rauskommt.

Die Pauschal-Antwort auf die Frage oben gibt es nicht. Meistens macht man es durch die Kleber-Experimente nicht besser.

Null-Problemo :thumbup:

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kh_riefer

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18

Friday, July 15th 2016, 9:32am

Basaltfärbung

....weil die Staubanteile, die für die bläuliche Färbung verantwortlich sind, weggewaschen werden.

Hoch interessante, wenn nicht gar abenteuerliche Theorie!
Wo kommt die denn her? Das würde ich doch mal gerne wissen.

Karl Heinz

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Friday, July 15th 2016, 10:13am

Moin zusammen,

ich hatte ja im Beitrag 13 geschrieben, dass es sich hierbei um den ersten Versuch handelt, den Schotter mit dieser Grundierung zu kleben und dass ich die Grundierung unverdünnt aufgetragen habe ... wie gesagt, der erste Versuch. :whistling:

@Andreas Lüneburg :

Der "Klebersee" ist entstanden, da ich die Grundierung satt aufgetragen habe, d.h. der Schotter war bis zur Oberkante der oberen Steine mit Grundierung aufgefüllt. Hier wollte ich nur den vorher- nachher-Vergleich mit dem Diabas-Staub zeigen.



Da mir (persönlich) die Konsistenz der Grundierung als zu dickflüssig erschien, habe ich gestern probiert, wie sie den Schotter klebt, wenn ich mit wenig Wasser verdünne ...

Erster Versuch, 3 Teile Grundierung plus 1 Teil Wasser und einen Tropfen Odol zum Entspannen.

Hier habe ich die verdünnte Grundierung satt aufgetragen ohne vorher mit entspanntem Wasser zu befeuchten, nach einem Tag Trocknen mit Diabas-Staub eingepinselt und gleich wieder abgesaugt um dem Kleber den wenigen Glanz zu nehmen.
Links der erste Versuch mit unverdünnter Grundierung, rechts mit verdünnter Grundierung, jeweils nach dem Einpinseln mit Diabas-Staub :



Hier die Klebung mit der verdünnten Grundierung ein Wenig größer :



Auch mit der verdünnten Grundierung hält der Schotter nach dem Trocknen absolut fest auf dem Untergrund und ist nur mit großem Kraftaufwand wieder zu lösen :thumbsup:

Beim Kleben mit dieser Grundierung wird der Schotter etwas dunkler, aber das Ergebnis, nachdem er mit Diabas-Staub eingepinselt wurde, ist für mich akzeptabel :!:

Meine persönliche Meinung ist, den Schotterkleber gibt es nicht :!:

Jeder Kleber ergibt mit unterschiedlichen Schottersorten andere Ergebnisse, da sollte jeder für sich selber mit seinem bevorzugten Schotter testen. Mir ist wichtig, die Kosten niedrig zu halten und trotzdem ein akzeptables Ergebnis zu bekommen.

Wer nur ein paar wenige Streckenmodule baut, dem ist es vielleicht egal, ob der Liter Kleber keine 10,- € oder über 25,- € kostet ... aber es soll ja auch bei den Spur-Nullern Leute geben, die eine große, kellerfüllende Anlage bauen ... ;) :whistling:


Tschüß aus Leese

Frank-Martin

P.S.: Mein Diabas/Gabbro-Schotter kommt aus den Steinbrüchen bei Bad Harzburg und ist ein Basaltgestein, komisch, dass er beim Kleben nicht schwarz wird ... :D

Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

This post has been edited 1 times, last edit by "Baumbauer 007" (Jul 15th 2016, 11:25am) with the following reason: ... den Velertäufel verschäucht ...


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Null-Problemo

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Friday, July 15th 2016, 10:20am

Quoted

.....dem ist es vielleicht egal ob der Liter Kleber keine 10,- € oder 25,- € kostet

Was ist denn das? Ich sage mal so: es ist mein Projekt, meine Anlage - da arbeite ich doch ergebnisorientiert, da will ich doch für mich das Bestmögliche, abgesehen davon das die vielen Fehlversuche auch nicht kostenlos sind....

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