Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spur Null Magazin Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Fritze

Rangiermeister

(75)

  • »Fritze« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Eberswalde

  • Nachricht senden

1

Freitag, 26. Januar 2018, 21:29

Ein bisschen Gleisbau...Baubeginn einer neuen kleinen Anlage - mit Gleisplan

Hallo liebe Nuller,

kleines Vorwort; ich plane schon länger an einer kleinen Anlage in Segmentbauweise. Ich habe also altmodisch den einen oder anderen Entwurf auf Papier gemalt, wieder verworfen und dem Rundordner zugeführt, geflucht und neu angefangen ....diverse Versuche mit Gleisen, Radien und Kupplungen wurden durchgeführt...aber auch nach dem 3. Glas Wein ging das Ding nicht ohne Überpufferung durch den Gleisbogen... :evil: Also den Vorschlaghammer weggestellt, wieder alles auf Anfang und die Eckdaten als unausweichlich zähneknirschend zur Kenntnis genommen ;( :S Schliesslich ist die Anmietung einer Turnhalle nicht ganz preiswert und gebaut werden muss das dann auch erstmal noch, und vor dem sozialverträglichen Frühableben wollte ich dann auch nochmal fahren und spielen 8o

Mir steht nur ein Raum mit 5,50m Länge und 2,45m Breite zur Verfügung, ansich viel zu wenig aber meine Nachbarn werden über Löcher in der Wand und Ausbreitung in ihre Wohnung nicht sehr erfreut sein :D Somit stehen schon mal die Grundkomponenten fest:
- transportable Segmentanlage mit Kopfstücken nach Fremo Norm
- DR Epoche 3 eingleisige Nebenbahn mit Schwerpunkt Güterverkehr
+ Industrieanschluss und nicht geringem Schmalspuranteil
- Lenz-Weichenmaterial muss trotz der kritischen Weichenwinkel verwendet werden
- somit Selbstbau sämtlichem Zweispurgleises und Weichenmaterials
- als Maximalradius Lenz R2, dies soll gleichzeitig auch der
kleinste von allen Fahrzeugen zu befahrene Radius sein
- Schraubenkupplungen fallen damit aus, ich muss leider auf Kinematik-geführte Modelle zurückgreifen
Gemäss der Erfordernisse

Einen druckreifen Pan habe ich nicht gezeichnet, es existieren nur Skizzen und Ideen. Es wird nun ein kleiner Endbahnhof bei 5,25m Länge mit bescheidenen 3 Gleisen mit einem ordentlichen Güterareal und einem kleinen Bw werden, nicht zu vergessen einige Schmalspurgleise und Überlademöglichkeiten für Güter. Die kurze Nebenbahnstrecke wird sich dann auf der anderen Seite des Raumes absenken, um dann unter den Bahnhofssegmenten in einem Fiddel Yard zuenden. Der andere Anlagenschenkel wird ein Normalspur-Industrieareal mit einer kleinen Endstation der Schmalspur beherbergen.

Ich habe mal mit dem schwierigsten Stück, dem Industrieanschlussgleis mit Radius 900mm der Normalspur sowie Abzweig der Schmalspur mit 700mm Radius mit Kreuzung und Einfädelung der Schmalspur ins Zweischienengleis angefangen. Es gibt kein für mich brauchbares Gleisbaumaterial. Ich wollte niedriges Profil nach preussichem Vorbild der Schienenform 6 mit Höhe 129mm verwenden, dies kommt dem 0e Gleis mit 2,5/2,6mm Profilhöhe im Modell sehr nahe und ich kann mir die andauernde Höhenanpassung des Profils bei Begenung von Normal- und Schmalspur ersparen. Also war auch hier Selbstbau angesagt unter Vewendung vorhandenen Materials, spirch ausgestanzte Schienenplatten aus alten Beständen, genagelt auf Echtholzschwellen und darauf aus Stabilitätsgründen gelötetes Schienenprofil:




Dieser Indutrieanschluss wird natürlich nur von kurzen Loks mit 2 - 3 Achsen unter einer maximalen Geschwidigkeit von 10km/h befahren und beschränkt sich betrieblich auf die Zustellung von kurzen Wagen. Für die Schmalspur wird alles was Magic Train (umgebaut) und Henke so hergibt eingesetzt werden ...

To be continued 8o

Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fritze« (28. Januar 2018, 18:47)


Es haben sich bereits 57 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

holger (26.01.2018), benderfhd (26.01.2018), US-Werner (26.01.2018), Ludmilla1972 (26.01.2018), fredduck (26.01.2018), Hexenmeister (26.01.2018), Martin Zeilinger (26.01.2018), HüMo (26.01.2018), heizer39 (26.01.2018), lok-schrauber (26.01.2018), Jelle Jan (26.01.2018), finkenau (26.01.2018), Alfred (26.01.2018), asisfelden (26.01.2018), jk_wk (26.01.2018), kh_riefer (26.01.2018), LeoLinse (26.01.2018), 98 1125 (26.01.2018), KlaWie (26.01.2018), Ruhrbahner (27.01.2018), wolves_47 (27.01.2018), BTB0e+0 (27.01.2018), Ingo Blok (27.01.2018), schmidb (27.01.2018), Hein (27.01.2018), volldampf (27.01.2018), Baumbauer 007 (27.01.2018), Robby (27.01.2018), Haselbad (27.01.2018), Wolleschlu (27.01.2018), Udom (27.01.2018), Holsteiner (27.01.2018), mfb (27.01.2018), JACQUES TIMMERMANS (27.01.2018), Wopi (27.01.2018), UtzRK (27.01.2018), nullowaer (27.01.2018), Altenauer (27.01.2018), Staudenfan (27.01.2018), Zahn (27.01.2018), Masinka (27.01.2018), Maze (27.01.2018), diesel007 (27.01.2018), jbs (27.01.2018), Olli (27.01.2018), Meinhard (28.01.2018), Nikolaus (28.01.2018), Railteddy (29.01.2018), Escaton (01.02.2018), DVst HK (02.02.2018), 0-DR-Bahner (02.02.2018), mattes56 (02.02.2018), Dieter Ackermann (02.02.2018), elvis.mueller (03.02.2018), Lutz Friedrich (06.02.2018), Axel-K (07.02.2018), Tom (12.02.2018)

moba-tom

Bahndirektor

(614)

Beiträge: 1 440

Wohnort (erscheint in der Karte): Münster

  • Nachricht senden

2

Freitag, 26. Januar 2018, 22:23

Hallo Dirk,

ein sehr interessantes Projekt, das offenbar auch gut durchdacht ist. Da kann man sich nur auf Fortsetzungen freuen... :thumbup:

So gut Du Deine Gedanken auch beschrieben hast, ich tue mich doch schwer mit der konkreten Planung. Ich würde mich freuen, wenn Du doch vielleicht die ein oder andere Skizze zum Gesamtkonzept einstellen würdest.

Gruß
Thomas

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (26.01.2018), heizer39 (26.01.2018), BTB0e+0 (27.01.2018), Baumbauer 007 (27.01.2018), Altenauer (27.01.2018), 98 1125 (10.04.2018)

3

Freitag, 26. Januar 2018, 23:36

Wenn ich solche Gleisfiguren und das auch noch im Selbstbau sehe, läuft mir das Wasser im Mund zusammen - 4 Daumen hoch - ich werte den dicken Zeh mal als Daumen in diesem Falle :thumbsup:
Ein Gruß von :rolleyes: LeoLinse
Lieber Geschichtsbuch als Gesichtsbuch.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (27.01.2018), derfranze (07.02.2018)

Beiträge: 19

Wohnort (erscheint in der Karte): Düren

  • Nachricht senden

4

Samstag, 27. Januar 2018, 00:53

Weichen

Hallo Dirk,

faszinierend Deine Weichen für Schmal- und Regelspur. Grandios !

Beste Grüße
Ulrich / Campibelli
Model Railroading is fun

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

wolves_47 (27.01.2018), heizer39 (27.01.2018), Altenauer (27.01.2018), 98 1125 (01.02.2018)

BTB0e+0

Bahngeneraldirektor

(745)

Beiträge: 1 298

Wohnort (erscheint in der Karte): Mittelfranken

Beruf: Psychotherapeut

  • Nachricht senden

5

Samstag, 27. Januar 2018, 01:50

Hallo Dirk,

vor dem Gezeigten habe ich grössten Respekt. Ich kann schon nach vollziehen was das fordert was Du da baust.

Ich selbst habe ein Dreischienengleis mit abzweigender Schmalspur - also Schmalspurweiche im Dreischienengleis, Dreischienengleis durch eine Normalspurweiche geführt, Seitenwechsel und zwei Ausfädelungen aus der Normalspur. Die eine Ausfädelung liegt auch noch direkt in der Schnittstelle eines hochklappbarein Anlagenteils.
Präzision ist das A & O, auch wenn es hinterher etwas angegammelt/gebraucht aussehen soll. Aber zu erst muss die Technik (und natürlich die Elektrik) stehen - also Technik fööööst ;) . Die Ausfädelung war zu dem Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht eingeschottert, was aber inzwischen der Fall ist. Die ganzen 0 und 0e Verschlingungen funktionieren übrigens seit Jahren klaglos.

Bin gespannt was da noch daraus wird ...
»BTB0e+0« hat folgende Dateien angehängt:
  • 01 .JPG (107,35 kB - 478 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. Mai 2018, 18:44)
  • 02 .JPG (123,63 kB - 337 mal heruntergeladen - zuletzt: 22. April 2018, 22:33)
Gruss
Robert
BTB0e+0

Es haben sich bereits 12 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Baumbauer 007 (27.01.2018), Hexenmeister (27.01.2018), Udom (27.01.2018), 98 1125 (27.01.2018), Fritze (27.01.2018), JACQUES TIMMERMANS (27.01.2018), Wopi (27.01.2018), nullowaer (27.01.2018), Altenauer (27.01.2018), Holsteiner (28.01.2018), Tom (12.02.2018), Thomas Kaeding (10.04.2018)

Beiträge: 336

Wohnort (erscheint in der Karte): Nuernberg

Beruf: selbständig

  • Nachricht senden

6

Samstag, 27. Januar 2018, 14:26

Hallo Dirk,

Repekt!Respekt!!! Das sieht ja wirklich toll aus! Ich habe zwar seit vielen Jahren mit 3-Schienengleis Experimentiert, aber daran habe ich mich noch nicht gewagt! Das war und ist mir einfach eine Nummer zu groß. Aber nachdem du das so toll hinbekommen hast, sollte ich es vielleicht auch mal versuchen!?

Weiter so und ich freue mich schon auf weitere Fortsetzungen deiner Berichte und Bilder.

herzlichst

Peter Weigel

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

BTB0e+0 (27.01.2018)

Fritze

Rangiermeister

(75)

  • »Fritze« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Eberswalde

  • Nachricht senden

7

Samstag, 27. Januar 2018, 18:30

Ein bisschen Gleisbau...Baubeginn einer neuen kleinen Anlage mit Gleisplan

Guten Abend,

quasi aus der Werkstatt, sprich dem Moba-Zimmer gekrochen möchte ich mich erstmal für den überaus positiven Zuspruch herzlich bedanken! :) :) :)
Dieser Gleisselbsbau ist kein Teufelszeug ! Ich habe mit einfachen Mitteln, aus dicker Pappe ausgeschnittene Radienschablonen- vorher mit dem Strick-Bleistift-Zirkel aufgemalt und dann ausgeschnitten - anhand der vorliegenden Grundmasse direkt auf die Deckplatte des Segments einen Plan gemalt; was links und rechts kommt ist ja bekannt. Das hat weitesgehend gepasst, also wurden die Trassenführung aufgezeichnet und mit der Stichsäge (45° Schrägstellung des Blattes) ausgeschnitten; der von der Platte übertragene Plan auf Papier aufgeklebt, Schwellen zugeschnitten und los gings. Die Schwellen wurden vor dem Aufkleben ordentlich beschnitzt, das Zeug liegt ja schliesslich schon seit Preussens Zeiten und mit Beize getränkt, später wird dann nach Kleinbahnmanier in Sand/Kies gebettet.
Verwendet habe ich aus alten Beständen 2,5mm Roco H0 Neusilberprofile. Alle Winkel und Anschliffe der Profile ergeben sich aus den Radien und der Spurweite. Wobei ich bei der Normalspur wegen des engen Radius die Spur um 0,3mm auf 32,3mm erweitert habe, bei 0e um 0,1 auf 16,6mm . Die Profele wurden jeweils gefeilt bzw. mit der Minibohmaschine und einer Flexscheibe geschliffen (Feilen ist besser, weniger Hitzeentwicklung und das Profil verzieht sich durch die Hitze nicht). Das geht ganz gut, mit etwas Übung und ab und an mal verbrannten Fingern kein grösseres Problem, einfach loslegen, wenn es nicht auf Anhieb stimmt dann nacharbeiten oder aber abschleifen und von vorn anfangen 8o Zwischendrin mal in die Weinflasche geschaut ....das wirkt Wunder ;( Wenns dann nächste Tag schief aussah war der Schuldige schnell gefunden und flucks abgeurteilt :D
Im ersten Teil habe ich ja die Methode Schienenplatten aufnageln und Profil auflöten schon angesprochen, hier ist nur auf ebene Lage beider Gleise zu achten, daher erstmal alle paar Schwellen heften, prüfen und ausrichten und weiter gehts. Dabei fand nur ein Messchieber Verwendung, Spurlehren waren mir eher hinderlich.

Ich habe mal auf Wunsch ganz auf die Schnelle einen Plan skizziert, nicht masstäblich, der soll nur als Orintierung dienen:


Daran schliesst sich dann der gegenüberliegende Anlagenteil Industriareal und Schmalspur an (einfach um 180° gedreht anschauen :D ?( :D und einfach unten rechts randenken). Diese Seite ist nur 60cm breit, Länge der Segmente werden auch wieder 1m sein. Auch das ist nur ein Plan, ob so realisierbar wird sich noch zeigen. Im Vordergrund wird dann die Normaspur verlaufen und im Tunnel verschwinden um dann im Bogen unter den Bahnhof der Normalspur im Fiddle Yard zu verschwinden.


Steigungen und Gefälle habe ich nicht eingezeichnet, es wird auf jeden Fall knapp an eine Steilstrecke erinnern, da die Längenausdehnung Genzen setzt...daher ist das auf der Skizze des Verbindnungssegments Bahnhof - Industrieareal rechts endende Stumpfgleis für rückkehrende Schiebeloks verwendbar :D :D :D , eigentlich ist es aber ein Schutzgleis, da dieser Teil mit der rechten Bogenweiche bereits im Gefälle liegt...

Viel Spass beim Angucken - und wie schon geschrieben, einige Papierkörbe hat die Planungsarie schon gefüllt vorab :P

Gruss, Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fritze« (28. Januar 2018, 18:40)


Es haben sich bereits 40 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (27.01.2018), TTorsten (27.01.2018), HüMo (27.01.2018), Robby (27.01.2018), Zahn (27.01.2018), Chris (27.01.2018), Masinka (27.01.2018), Baumbauer 007 (27.01.2018), JACQUES TIMMERMANS (27.01.2018), Wolleschlu (27.01.2018), Altenauer (27.01.2018), heizer39 (27.01.2018), Udom (27.01.2018), Hexenmeister (27.01.2018), NYCJay (27.01.2018), Döppenauer (27.01.2018), jbs (27.01.2018), BTB0e+0 (27.01.2018), Rainer Frischmann (27.01.2018), Staudenfan (27.01.2018), Holsteiner (28.01.2018), BahnMichel (28.01.2018), Wopi (28.01.2018), E94281 (28.01.2018), Alfred (28.01.2018), Meinhard (28.01.2018), Nikolaus (28.01.2018), moba-tom (28.01.2018), nullowaer (01.02.2018), diesel007 (01.02.2018), DVst HK (02.02.2018), Rollo (02.02.2018), Dieter Ackermann (02.02.2018), Martin Zeilinger (03.02.2018), Lutz Friedrich (06.02.2018), Axel-K (07.02.2018), gabrinau (07.02.2018), Tom (12.02.2018), martin2day (20.03.2018), Thomas Kaeding (10.04.2018)

Fritze

Rangiermeister

(75)

  • »Fritze« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Eberswalde

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 1. Februar 2018, 15:36

Baubeginn einer neuen kleinen Anlage mit Gleisplan - eine schnöde Brücke

Hallo Nuller,

nun habe ich bereits ein wenig Einblick über meine im Bau befindliche Anlage inklusive dem Gleisplan gegeben und möchte euch einen kleinen Fortschritt nicht vorenthalten :P

Zur Überquerung der Normalspur durch die Industriebahn nebst Schmalspur auf einem Dreischienengleis war ich lange auf der Suche nach einer passenden Stahlbrücke aus dem Zeitalter der Industiealisierung. Es sollte also eine Stahlbrücke entweder als Fachwerk oder eine Untergurtbrücke sein aber auch nicht übertrieben erscheinen um eine Anschlussbahn finanziell zu ruinieren - und Heureka, ich wurde dann doch endlich einmal fündig. Die Brücke muss die Normalspur und ein Schmalspurgleis jeweils im Bogen liegend überqueren, somit brauchte ich eine etwas grössere Stützweite und damit verbunden auch eine angenommene, nachvollziehbar "hohe" Tragkraft bei nicht zu hohen Kosten für die Bahngesellschaft. 8o 8o Fündig wurde ich dann bei einer Brücke von Addie...aber seht selbst:



Ohne die Maße mit Höhe und Durchfahrtshöhe konnte ich nicht anfangen die Bahnhofseinfahrt zu bauen, also musste ersteinmal die Brücke im Rohbau stehen. Leider sind die Teile nicht sehr sauber gespritzt, insbesondere die 2 Langträger hatten doch erhebliche, durch nicht gut schliessende Formenhälften bedingte Nahtversätze von 0,5mm, sodass eine etwas langwierige Nacharbeit mit der Feile notwendig war, bevor der Zusammenbau erfolgen konnte.
Den linken Brückenkopf habe ich innen mit eingeklebten Hartschaumplatten verstärkt, um den Polystyrolplatten auch die notwendige Tragfähigkeit und Steifigkeit zu geben.
An die halbfertige Brückehälfte mit mittlerer Fachwerkstütze schliesst sich der selbe Brückenträger mit Brückenkopf nochmals an, sodass die gesamte Spannweite dann 60cm beträgt. Sie wird dann die Industriebahn und die Schmalspurstrecke einmal über die Normalspur und einmal über die Schmalspur hinwegführen.

So und nun muss ich mir Gedanken machen, wie ich auf der verfügbaren Streckenlänge mit Steigung und Gefälle die eine Stecke über die andere führen kann...immerhin hat dieses schöne Bauwerk eine Durchfahrtshöhe von 12cm bei einer Höhe der Blechträger von 4,5cm. Ich werde berichten ....

Grüsse von der kleinen Grossbaustelle,
Dirk


Es haben sich bereits 33 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (01.02.2018), 98 1125 (01.02.2018), Hans-Georg (01.02.2018), moba-tom (01.02.2018), Ulf Haußen (01.02.2018), jk_wk (01.02.2018), jbs (01.02.2018), Escaton (01.02.2018), Robby (01.02.2018), Hexenmeister (01.02.2018), KlaWie (01.02.2018), Baumbauer 007 (01.02.2018), HüMo (01.02.2018), Wolleschlu (01.02.2018), JACQUES TIMMERMANS (01.02.2018), Altenauer (01.02.2018), nullowaer (01.02.2018), diesel007 (01.02.2018), Stephan (01.02.2018), Udom (01.02.2018), BTB0e+0 (01.02.2018), DVst HK (02.02.2018), Holsteiner (02.02.2018), Meinhard (02.02.2018), Rollo (02.02.2018), Wopi (02.02.2018), Dieter Ackermann (02.02.2018), Martin Zeilinger (03.02.2018), Lutz Friedrich (06.02.2018), Axel-K (07.02.2018), gabrinau (07.02.2018), Tom (12.02.2018), Thomas Kaeding (19.03.2018)

UtzRK

Heizer

(59)

Beiträge: 394

Wohnort (erscheint in der Karte): Neuss

  • Nachricht senden

9

Freitag, 2. Februar 2018, 11:01

Hallo Dirk,

was du da machst ist schon beachtlich! Bei mir würde wahrscheinlich was richtig schön Krummes und Schiefes rauskommen mit regelmäßigen Entgleisungen. :-)
Zu deinem Gleisplan habe ich allerdings ein paar Anmerkungen: Den Köfschuppen würde die DB niemals durch eine teure und erhaltungsaufwändige DKW anschließen; eine einfach Kreuzung täte es auch, dann muss der Köflokführer (ich glaube, die dürfen sich heute gar nicht mehr Lokführer nennen ...) eben etwas mehr rangieren. Auch die EKW direkt daneben ist eigentlich nicht nötig, da in das Stumpfgleis dahinter sicherlich nicht so oft rangiert werden muss, als dass das den Aufwand rechtfertigen würde. Wahrscheinlich würden eher die beiden Weichen, die zu dieser EKW führen, getauscht werden um so eine kreuzungsfreie Zufahrt in beide Gleise zu erhalten.
Der Anschluss des Lokschuppens über zwei Spitzkehren ist auch alles andere als ideal. Genauso fraglich ist meiner Meinung nach, ob die zwei Dreiwegweichen wirklich nötig sind.
Da fällt mir auf: Zweiständiger Lokschuppen UND Köfschuppen für so einen kleinen Bahnhof? Ist das nicht auch ziemlich überkandidelt?

Tschüß
Utz
Rheinhaven - für immer im Bau ...

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

moba-tom (02.02.2018), heizer39 (02.02.2018), jbs (02.02.2018), Altenauer (03.02.2018), BTB0e+0 (08.02.2018), 98 1125 (10.04.2018)

Beiträge: 375

Wohnort (erscheint in der Karte): Hamburg

  • Nachricht senden

10

Freitag, 2. Februar 2018, 12:51

Was seht Ihr, was ich nicht sehe?

Hallo Nuller,
wo hat Fritze seine Bilder versteckt? Aus Euren Antworten schließe ich, dass es solche geben muss. Aber wo sind sie? Auf meinem Bildschirm sehe ich dort, wo ich Bilder vermute, nichts weiter außer leere Zeilen (nach dem Doppelpunkt im Zitat):

(...) dies kommt dem 0e Gleis mit 2,5/2,6mm Profilhöhe im Modell sehr nahe und ich kann mir die andauernde Höhenanpassung des Profils bei Begenung von Normal- und Schmalspur ersparen. Also war auch hier Selbstbau angesagt unter Vewendung vorhandenen Materials, spirch ausgestanzte Schienenplatten aus alten Beständen, genagelt auf Echtholzschwellen und darauf aus Stabilitätsgründen gelötetes Schienenprofil:




Dieser Indutrieanschluss wird natürlich nur von kurzen Loks mit 2 - 3 Achsen unter einer maximalen Geschwidigkeit von 10km/h befahren (...)
Gruß
ha-null Jörg

NYCJay

Oberheizer

(183)

Beiträge: 256

Wohnort (erscheint in der Karte): Asperg, Württ.

Beruf: freier Arbeiter

  • Nachricht senden

11

Freitag, 2. Februar 2018, 14:11

Hallo Dirk,
Dein Gleisplan gefällt mir richtig gut, sowohl die Spitzkehre zum Lokschuppen (das BW erinnert mich an FDS Hbf), als auch den Hosenträger in der Rampenzufahrt (das kenne ich ähnlich vom alten Bf. Kirchheim/Teck) finde ich Klasse. Allerdings würde ich auch die DKW durch eine einfache Weiche ersetzen und den Köf-Schuppen entfallen lassen. Die EKW auf der anderen Seite würde ich ebenfalls streichen und dafür zwei EW einbauen. Ich bin gespannt auf weitere Beiträge mit Bildern von Dir, die ich dann auch wieder begrünen kann.
Grüße. Jay, the K.
The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jbs (02.02.2018), Altenauer (03.02.2018), BTB0e+0 (08.02.2018)

Fritze

Rangiermeister

(75)

  • »Fritze« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Eberswalde

  • Nachricht senden

12

Freitag, 2. Februar 2018, 16:04

Baubeginn einer neuen kleinen Anlage mit Gleisplan

Hallo liebe Nuller,

nun, ich bin euch wohl noch einige Erläuterungen hinsichtlich des Gleisplanes als auch einiger baulicher Begebenheiten schuldig....kommt gleich aber erstmal ein Tipp zu den Bildern:
Diese sind zu meinem Webspace (nene nicht ge-Cloud) verlinkt und als https gespeichert. Da sind die Browsereinstellungen relevant für die Anzeige. Viele nutzen wohl inzwischen diesen einem förmlich aufgedrängelten Browser Google Chrome - ich auf gar keinen Fall, diese Datenkrake soll sehen wo sie bleibt - und der zeigt aus "Sicherheitsgründen" nur noch https Seiten an. Ggf. läuft auch noch ein Peerblocker (Peerblock oder Peer Guardian o.ä.), der unterbindet dann die Anzeige von verlinkten https Seiten wenn er aktiv ist.

Aber zum (Modell)- Eisenbahnbau: Ich bin Anhänger alter Zeiten und insbesondere dem preussichen Eisenbahnwesen verbunden. Darum liebe ich komplexe und komplizierte Weichenkonstrukte 8o , habe mir das auch in H0 Zeiten schon selber gebaut bzw. damit angefangen. Meine Anlage spielt daher in der frühen Epoche 3 DR (Ost) bis max. 1960, somit sind auch noch viele aus DRG und Länderbahnzeiten vorhandene ältere Weichentypen verlegt. Die DR hatte die meisten davon in Nebengleisen belassen - was mir natürlich sehr gelegen kommt und ich kann eine Vielzahl aller möglichen alter Länderbahndampfer als Verschubloks einsetzen :rolleyes: :D . Bin somit fein raus und unterliege nicht der Modernisierungswut der DB 8o 8o 8o

Die EKW (Sonderbauart gerade, siehe ein anderer Thread) brauche ich, um auch einer Kopframpe noch ein Stück Platz geben zu können; die DKW wird auch aus Platzgründen gebraucht, davon zweigt die Zufahrt zur Indutriebahn ab, wobei der Kö Schuppen das Dach für deren Maschine ist. Bei der Gleisplanung kam mir der Einsatz 2-er Dreiwegweichen auf einem so engen Haufen auch erst komisch vor, das entspannt sich aber wenn man das als Gleisfeld vor sich hat. Anders kann ich aber leider den Lokschuppen nicht sinnvoll einbinden...im kleinen Bw kommt übrigens ein Schrägkohleaufzug Bauart Teudtloff zum Einsatz (siehe letztes SNM Magazin), ein Vorbild davon steht noch im Freigelände des Technischen Museums in Berlin auf dem Gelände des alten Anhalter Bahnhofes und war die Notbekohlngseinrichtung.

Alles andere unterliegt der künstlerischen Freiheit :whistling: :sleeping: :sleeping:

Gruss, Dirk


Es haben sich bereits 24 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jbs (02.02.2018), heizer39 (02.02.2018), HüMo (02.02.2018), nullowaer (02.02.2018), Meinhard (02.02.2018), 98 1125 (02.02.2018), Rollo (02.02.2018), Wolleschlu (02.02.2018), Hexenmeister (02.02.2018), Dieter Ackermann (02.02.2018), moba-tom (02.02.2018), Udom (03.02.2018), Holsteiner (03.02.2018), micha750 (03.02.2018), Altenauer (03.02.2018), Hans-Georg (04.02.2018), Nikolaus (05.02.2018), Lutz Friedrich (06.02.2018), Robby (07.02.2018), gabrinau (07.02.2018), BTB0e+0 (08.02.2018), Railteddy (08.02.2018), Wopi (09.02.2018), Tom (12.02.2018)

Fritze

Rangiermeister

(75)

  • »Fritze« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Eberswalde

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 7. Februar 2018, 13:07

Baubeginn einer neuen kleinen Anlage mit Gleisplan - Der Unterbau

Hallo liebe Nuller,

kleine Fortschritte bringen auch vorwärts...aber mal vom Anfang an bzw. dem Urschleim des Geschehens. Als Grundüberlegung wollte ich einen leichten, stabilen aber trotzdem von 1 Person noch händelbaren Unterbau haben - was auch sonst 8o
Nach einiger Suche und Erfahrungen aus der H0 Zeit mit 16mm Tischlerplatten, wenn ich so an die jüngeren Jahre zurück denke, viel vorhandene Manpower - man waren die Holzkisten was schwer aber man konnte auch drauf klettern (aber wer will das schon) ;( :D
Es sollte also leicht aber trotzdem stabil sein und aus Fremo-Erfahrungen blieb nur ein logischer Schluss übrig. Ich habe mich für Segmentkästen aus gelasertem Pappelsperrholz von Willi Winsen alias Harald Brosch entscheiden. Die Wandstärken sind 12mm und je Segment im Bahnhofsbereich 1000x 1000mm bei 150mm Höhe und jeweils 3 längs und einer Querversteifung. Nicht billig aber wohl dauerhaft stabil und auch ohne Schreinererfahrung gut baubar + sehr passgenau, schliesslich läuft darauf und darunter alles ab und ganz wichtig - die Bandscheiben...immer schöln an den Rücken denken. :thumbsup:
Daher habe ich nun endlich mal angefangen, eine Grundlage an Geräuschdämmung in Form von 30mm starken Extruder-Hartschaumplatten aufzukleben. Der Sinn dahinter ist weniger die Geräuschdämmung - das ist eher ein netter Nebeneffekt und wurde hier im Forum auch schon oft besprochen - als vielmehr die Formbarkeit des Geländes im Bereich des Bahnhofs, man denke an eine in Mutter Natur nur selten zu findende groooosse ebene Platte für einen ganzen Bahnhof :D :D :D
in Verbindnung mit einem bereits im Einfahrts/Ausfahrtsbereich beginnenden Gefälle. Siehe dazu im Gleisplan ein Stück weiter vorn im Thread das hintere Gleis der Normalspur, hier gehts gleich nach der ersten linken IBW abwärts.
Das Hartschaum ist extrem formstabil, dabei sehr leicht und lässt sich gut mit einer feinen Säge schneiden (was für ein elektrostatisches Gekrümel...) und auch bei Bedarf mit einer groben Feile noch bestens nacharbeiten (mit noch mehr Gekrümel ;( ).
Geklebt wurde flächig mit Pattex Montage Power aus der Kartusche. Das Zeug lässt sich gut auftragen, mit einem feinen selbst geschnitzten Zahnspachtel aus Holz verteilen und härtet innerhalb weniger Stunden hart aus. Aber seht selbst ...



Achja, die gedruckte Schrift eignet sich nicht nur als Staffage fürs Bücheregal :rolleyes: :P

To be continued...
Gruss, Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fritze« (7. Februar 2018, 21:29)


Es haben sich bereits 31 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (07.02.2018), heizer39 (07.02.2018), Meinhard (07.02.2018), Hexenmeister (07.02.2018), Setter (07.02.2018), Robby (07.02.2018), moba-tom (07.02.2018), Alfred (07.02.2018), H3x (07.02.2018), Udom (07.02.2018), gabrinau (07.02.2018), Escaton (07.02.2018), JACQUES TIMMERMANS (07.02.2018), jbs (07.02.2018), 98 1125 (07.02.2018), Onlystressless (07.02.2018), Thomas Kaeding (07.02.2018), Nikolaus (07.02.2018), nullowaer (07.02.2018), BTB0e+0 (08.02.2018), Holsteiner (08.02.2018), Railteddy (08.02.2018), DirkausDüsseldorf (08.02.2018), blb59269 (08.02.2018), Wopi (09.02.2018), Baumbauer 007 (12.02.2018), 0-DR-Bahner (12.02.2018), Tom (12.02.2018), Ludmilla1972 (20.03.2018), Lutz Friedrich (20.03.2018), jörg (20.03.2018)

Fritze

Rangiermeister

(75)

  • »Fritze« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Eberswalde

  • Nachricht senden

14

Sonntag, 11. Februar 2018, 21:49

Baubeginn einer neuen kleinen Anlage mit Gleisplan - Ein wenig Gleisbau

Hallo liebe Nuller,

es geht langsam aber sicher ein wenig weiter :D Nun ist endlich der Unterbau halbfertig und ich konnte mit dem ordentlichen Auslegen der Gleisanlagen beginnen und gleich mal mit dem Markieren des Schotterbettes und der späteren Trassenführung beginnen. Da ich eine Nebenbahn mit nicht so grosser Oberbaubelastung baue und bekanntlich der alten Zeit etwas nachhänge,wollte ich nicht die neuzeitlichen Bahndammabmasse der 200km/h Zeit zu Grunde legen. Also etwas die alte Literatur gewälzt, um die um 1920 im Gleisbau benutzen Proportionen umsetzen zu können, welche auch teilweise bis heute noch in Gebrauch sind. Heraus kam eine obere Böschungsbreite von in 1:45 umgerechnten 112mm bei 0 Gleis und 77mm bei 0e.
Flugs Mass genommen und mal ein Zeichengerät gebaut:


Dann konnte ich endlich auch mit dem zentralen Teil meines Bahnhofes, dem kleinen Hosenträger, anfangen. Das Teil besteht aus einer schon vorgestellten Eigenbau-EKW in gerader Sonderausführung, einer Lenz (China) Kreuzung und einer Lenz (by Peco) Weiche. Diese 3 Komponenten galt es nun schön gerade und harmonisch zusammenzufügen...alle 3 Gleiselemente wurden dazu mehr oder weniger verstümmelt :rolleyes: äh verschiedentlich eingekürzt um auch einen kompakten Aufbau hinzubekommen. Da alt nicht neu verlegt ist mussten alle Schwellen natürlich noch mehr oder weniger beschnitzt werden. Ist zwar eine sehr aufwendige Geschichte aber es lohnt sich auf jeden Fall. (Bessere Bilder gibts dann nach der farblichen Behandlung...) Hier mal das Ergebnis einer ansich früher häufig gebauten Konstellation:


Der Gleisbautrupp macht dann erstmal Feierabend, die Schnitzerei geht nämlich ganz schön auf die Hände ;(

To be continued...

Gruss, Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fritze« (12. Februar 2018, 10:26)


Es haben sich bereits 33 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jbs (11.02.2018), H3x (11.02.2018), 98 1125 (11.02.2018), heizer39 (11.02.2018), NYCJay (11.02.2018), HüMo (11.02.2018), Alfred (11.02.2018), Hexenmeister (11.02.2018), Escaton (11.02.2018), Spur0-Team (12.02.2018), Railteddy (12.02.2018), jk_wk (12.02.2018), Baumbauer 007 (12.02.2018), E94281 (12.02.2018), 0-DR-Bahner (12.02.2018), Altenauer (12.02.2018), Tom (12.02.2018), Meinhard (12.02.2018), Holsteiner (12.02.2018), gabrinau (12.02.2018), Wopi (12.02.2018), Udom (12.02.2018), JACQUES TIMMERMANS (12.02.2018), Nikolaus (12.02.2018), Hans-Georg (12.02.2018), nullowaer (13.02.2018), Onlystressless (13.02.2018), Chris (24.02.2018), sh 2 (02.03.2018), Thomas Kaeding (19.03.2018), Robby (20.03.2018), Lutz Friedrich (20.03.2018), jörg (20.03.2018)

Fritze

Rangiermeister

(75)

  • »Fritze« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Eberswalde

  • Nachricht senden

15

Montag, 19. März 2018, 22:00

Der Hosenträger - Ein bisschen Gleisbau...Baubeginn einer neuen kleinen Anlage - mit Gleisplan

Hallo liebe Nuller,

es ging nach ein wenig Umplanung, wie wohl immer wenn man die Theorie in die Praxis umsetzt :wacko: , ein Stück voran. Der Hosenträger, hier aus 2 einfachen Weichen, einer EKW und einer DKW nebst 45° Kreuzung gebildet, hatte mir einen viel zu grossen Gleismittenabstand mit 180 bzw. 200mm bei Verwendung von Weichenmaterial aus der Schachtel. Nun, Gleise aus der Schachtel zusamenstecken kann Jeder, schied somit wegen Verdacht auf Langeweile und dem Platzbedarf potenziell mal gleich aus :D
Also hies das, alle beteiligten Gleiselemente müssen beschnitten und gekürzt werden um auf einen akzeptablen Gleismittenabstand von 140mm zu kommen. Es handelt sich ja hierbei um einen Güterumschlagsbereich mit Ausfahrt in ein Industriegleis über die DKW auf der (späteren) anderen Anlagenseite mit Schmalspuranteil und etwas Dreischienengleis.




Die Länge dieses "Bauwerks" liess sich somit von gut 1,50m auf 1,30m schrumpfen und noch dazu ergibt sich ein optisch für einen Güterbereich annehmbarer Gleisabstand. Die vielen Fahr- und Rangiermöglichkeiten machen soetwas überaus interessant aber eben auch ein wenig kompliziert ^^
Jetzt kommt aber der Haken an der Sache - es ergeben sich 6 Weichenantriebe und dabei elektrisch beim Hosenträger 6 jeweils zu versorgende Herzstücke mit hoher Kurzschlussgefahr !!! Auch die 50mm langen Herzstücke der 45° Kreuzung wollen schliesslich versorgt werden. Nichts ist später entsetzlicher, als sich durch weglassen einer Solchen beim Rangieren graue Haare wachsen zu lassen....
Achja, wie immer lassen sich die Bilder Anklicken und Vergrössern. War schon schwer genug dies lange Gebilde überhaupt zu fotografieren. Darum ist es auch leicht gebogen auf den Bildern, auf der Anlage ist es aber schön gerade und parallel später.

Gruss, Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fritze« (20. März 2018, 10:17)


Es haben sich bereits 33 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

KlaWie (19.03.2018), jbs (19.03.2018), JACQUES TIMMERMANS (19.03.2018), asisfelden (19.03.2018), Hexenmeister (19.03.2018), HüMo (19.03.2018), klaus.kl (19.03.2018), 98 1125 (19.03.2018), TTorsten (19.03.2018), Thomas Kaeding (19.03.2018), Rollo (19.03.2018), Alfred (19.03.2018), Robby (20.03.2018), Ludmilla1972 (20.03.2018), Wolleschlu (20.03.2018), a.g.schoepp (20.03.2018), martin2day (20.03.2018), Kpt. Blaubaer (20.03.2018), Holsteiner (20.03.2018), Baumbauer 007 (20.03.2018), Udom (20.03.2018), Lutz Friedrich (20.03.2018), Staudenfan (20.03.2018), jörg (20.03.2018), james (20.03.2018), DVst HK (20.03.2018), Altenauer (21.03.2018), Nikolaus (21.03.2018), gabrinau (22.03.2018), SBB CARGO (09.04.2018), Wopi (09.04.2018), heizer39 (09.04.2018), Meinhard (10.04.2018)

Fritze

Rangiermeister

(75)

  • »Fritze« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Eberswalde

  • Nachricht senden

16

Montag, 9. April 2018, 18:58

Baubeginn einer neuen kleinen Anlage mit Gleisplan - Lenz Gleis by Peco mal anders

Hallo liebe Nuller,

heute mal ein kurzer Abriss ins Historische des Gleisbaus. Da ich mich auf die frühe Epoche 3 der DR festgelegt habe, liegen auf meiner Nebenbahn auch noch viele alte Gleise aus der Länderbahnzeit und der frühen DRG. Also nix wars mit aus der Schachtel nehmen und verlegen.
Am Rande bemerkt; das neue Flexgleis von Lenz by Peco rollt derart leicht und leise, ganz anders das beim alten Lenz Gleis der Fall ist.
Somit habe auch ich mich für einige Meter entschieden. Nun sind aber alle Schwellen absolut neu und schön rechteckig - das gibts nur bei Neubaugleis und geht garnicht. Schwellen schnitzen war also angesagt, da früher alle Holzschwellen an den oberen Kanten eine Schräge hatten und nicht Eine wie die Andere ausah. Auch hat man früher 15m und 30m lange Gleisstücke verlegt ...die Flexgleise kamen erst viiieeel später 8o
In meinem Bahnhof habe ich mich aus vorbildgerechten Belastungsgründen für 15m Gleisstücke nach Oberbauart K der Reichsbahn entschieden; also 24 Einzelschwellen und eine Doppelschwelle und das Ganze wieder von vorn. Das schöne neue Flexgleis wurde also zerlegt, jede Schwelle beschnitzt und alles wieder zusammengefügt und dann verlegt. AmEnde sieht es im Rohzustand ohne Farbe so aus:


Und dann mal in der Nahansicht (die Schinderei hat sich gelohnt :D ):


Und im dann verlegten Zustand:


(wie immer gilt, Bilder in Normalgrösse --> rechte Maustaste --> Gafik anzeiegen und bei Bedarf zoomen)

Das ist alles nicht weiter schwierig, nur nach 2-3 Meterenden sollte man den Händen dringend einige Tage Pasue gönnen!!

Aber wie man sieht, auch aus dem Schachtelgleis, es muss nicht immer Komplettselbstbau sein, lässt sich mit wenig Aufwand etwas sehr Ansehnliches machen. Am Ende werden dann noch an den imaginären Schienenstössen Schienenlaschen angeklebt und man hat mit wenig Aufwand ein schlnes Reichsbahngleis aus der alten Zeit des Oberbaus der Bauart K.

Weiter gehts mit Weichen kürzen und verbiegen....ich werde in loser Folge weiter berichten / to be continued...

Dirk







Es haben sich bereits 27 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JACQUES TIMMERMANS (09.04.2018), HüMo (09.04.2018), Altenauer (09.04.2018), heizer39 (09.04.2018), bvbharry47 (09.04.2018), Hexenmeister (09.04.2018), Onlystressless (09.04.2018), 98 1125 (09.04.2018), Wolleschlu (09.04.2018), asisfelden (09.04.2018), Alfred (09.04.2018), Toto (09.04.2018), Baumbauer 007 (09.04.2018), Staudenfan (09.04.2018), DVst HK (09.04.2018), Meinhard (10.04.2018), Holsteiner (10.04.2018), martin2day (10.04.2018), Robby (10.04.2018), Lutz Friedrich (10.04.2018), jbs (10.04.2018), KlaWie (10.04.2018), Wopi (10.04.2018), Thomas Kaeding (10.04.2018), moba-tom (10.04.2018), Nikolaus (10.04.2018), Udom (10.04.2018)

Rollo

Bahndirektor

(987)

Beiträge: 1 245

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 10. April 2018, 16:45

Auch hat man früher 15m und 30m lange Gleisstücke verlegt
Hallo Dirk,

was ist bei Dir "früher"?
Noch in den 30er Jahren wurden vorgefertigte Gleisjoche in den Längen von 9m, 12m und 15m mittels spezieller Gleisverlegemaschienen verbaut. Passend dazu gab es auch die entsprechenden "Schienenwagen" S.. und SS...
30m sind mir nicht bekannt.

Kannst also mehr Schienenstöße ins Flexgleis "flexen" (schöne Wortspielerei :) )

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (10.04.2018), 98 1125 (10.04.2018), Staudenfan (10.04.2018), HüMo (10.04.2018), Altenauer (10.04.2018), heizer39 (10.04.2018), Holsteiner (11.04.2018), Baumbauer 007 (11.04.2018)