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jk_wk

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Freitag, 11. Januar 2019, 17:08

Das Runde muss ins Eckige (Planung Kelleranlage Dawerkusen) - Weichenbau f. SBF

Nein, wir sind nicht beim Fußball gelandet, aber ich habe den nicht unerheblichen Vorteil eines rechteckigen Anlagenraums mit den durchaus stattlichen Ausmaßen von 11,85 x 4,05 Metern.

Und in dieses „Eckige“ wollte ich eine für mich „runde“ Anlagenplanung bringen.

Nach vielen Variationen und Neuversuchen bin ich jetzt bei dieser Planung angelangt, die sich in den letzten Monaten nur noch um Nuancen verschoben hat. So habe ich jetzt endlich auch angefangen, die ersten Arbeiten an der Anlage zu erledigen, ob ich diese (größenwahnsinnige) Planung jemals komplett umsetzen kann, weiß ich nicht.

Und damit sind wir fast wieder beim Fußball, man muss schon ein Tor sein, sich solch ein Mammutprojekt vorzunehmen, aber wie heißt es so schön „Versuch macht kluch“. Ich werde es ohne Hektik angehen und sehen, wie weit ich komme.

Der Aufbau wird in Etappen erfolgen, selbst bei dieser Größe möchte ich in überschaubarer Zeit zu einem Fahrerlebnis kommen, wann es an die Ausgestaltung gehen wird, steht in den Sternen.

Angelehnt ist das Ganze an einen real existierenden Bahnhof im (Ober-)Bergischen Land. Bedingt durch die räumlichen Möglichkeiten, habe ich mit einem Minimalradius von 1600 mm geplant, nur der Industrieanschluss wird 1400 mm bekommen.

Und um mich selbst ein wenig unter Druck zu setzen, auch mal voran zu kommen, habe ich mich entschlossen, die Planung hier im Forum vorzustellen.

Phase 1
Als erstes werden die Zufahrten zum FiddleYard gebaut, da bin ich aktuell dran, stehe also ganz am Anfang.


Phase 2
Dann kommt der FiddleYard in der Mittelzunge dran.


Phase 3
Der große Bahnhof „Dawerkusen“ wird sicher in Teilschritten gebaut werden, erst einmal ist die Durchfahrmöglichkeit wichtig, damit ich das Streckenband weiter bauen kann.


Phase 4
Von Dawerkusen aus geht es zum rein fiktiven Bahnhof „Jörgensmühle“, der teilweise über dem FiddleYard liegt.


Phase 5
Und von „Jörgensmühle“ aus gibt es dann noch eine Industrieanschlußbahn ins Industriebgebiet „Hoffnung“.


Endstadium
Und so ungefähr soll (könnte) das Ganze am Ende aussehen.



Mal sehen, was das neue Jahr so an Fortschritten bringt.
Gruß

Jürgen (K)

es gibt ein Leben neben der Spur-0

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »jk_wk« (11. Februar 2019, 10:55)


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Freitag, 11. Januar 2019, 18:48

Hallo Jürgen!

Du planst ja ganz schön groß - und kompliziert. Wie hast du vor, das gute Stück am Ende zu bedienen? Von einem zentralen Pult aus? Willst du immer nur alleine "spielen" oder mit Mitstreitern? Soll von denen jeder einen Bahnhof bzw. Fiddleyard bedienen? Welchen Sinn haben eigentlich die vielen Gleise im Bahnhof Dawerkusen? Ist dein Hauptanliegen der Personenverkehr oder das Güter-Rangieren?

Ich weiß, viele Fragen, aber ich hoffe, du hast dir auch dazu ein paar Gedanken gemacht.

Tschüß
Utz
Rheinhaven - muss jetzt leider verkauft werden :(

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Freitag, 11. Januar 2019, 19:25

Großes vor!


Horido Jürgen!

Da hast du dir viel vorgenommen. Ich glaube da hast du ein paar Jährchen zu tun. Der Gleisplan gefällt mir, viel Fahr und Rangiermöglichkeiten, es ist viel Abwechslung geboten. Beneide dich um die größeren Radien. Durch die Gänge in der Anlage kannst du überall gut arbeiten. Leider habe ich zur Zeit keinen Grünen für dich, aber der wird nachgereicht.
Freue mich auf deine Bauberichte in den nächsten Jahren.

Mit freundlichen Grüßen

Wolle

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Freitag, 11. Januar 2019, 20:38

Moin Jürgen,

ganz schön mutig uns diesen Brocken hier vorzustellen. Und ja, die Publizierung deiner Ideen bewirkt einen gewissen "nun musst du auch machen" Erfolgsdruck. Da nur du den Takt bestimmst, finde ich da nicht so verkehrt. Ich hoffe du bist auf Einwürfe deiner Zuschauer gespannt.

Da du den Bau deiner Anlage in Schritten geplant hast, wirst du dir bestimmt auch Gedanken über den Betrieb in den jeweiligen Ausbaustufen Gedanken gemacht haben, vor allem natürlich nach Abschluss des letzten Bauabschnittes. Das würde mich berennend interessieren.

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß und letzlich Erfolg bei deinem Vorhaben,
Johann

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Freitag, 11. Januar 2019, 22:28

Hallo miteinander,
ja, ich weiß, dass ich mir einen ziemlich großen Brocken vorgenommen habe. Danke für den Zuspruch und auch die Fragen.

@ Utz
Dawerkusen ist Schnittpunkt von 3 eingleisigen Nebenstrecken. Ich denke, da ist die Anzahl der Gleise nicht übertrieben.
Und die Bedienung ist (meiner Meinung nach) nicht kompliziert, man darf nur eben nicht alles gleichzeitig wollen. Es wird kein zentrales Stellpult geben, ich möchte am Brennpunkt sein.

Wenn ich alleine Betrieb mache, werden die für den Fahrplan benötigten Züge vorher im FiddleYard zusammengestellt und nacheinander (keine Modellzeit) abgerufen. Dass dann ein Zug schon mal etwas länger im Bahnhof auf eine Zugkreuzung oder Überholung warten muss, stört mich nicht. Der Dg wird dann eben zur Seite genommen und wartet, bis der Personenverkehr die Strecke wieder frei gibt und fährt dann weiter. Diese wechselnden Züge sind für mich Kulisse für meinen Rangierbetrieb, ebenso die in den verschiedenen Gleisen stehenden G-Wagen. Ich finde es schöner, diese Fahrzeuge auf der Anlage sehen zu können, als im Karton oder im Abstellbahnhof. Wie auf einer Bühne, ich liebe die Bahnhofsbilder aus der Epoche III, wo in jedem Bahnhof Wagen abgestellt waren, ohne das alles zugestellt war. Wo auf einem Gleis im Hintergrund der Klv und ein Bauzugwagen abgestellt sind. Das möchte ich auch abbilden können, ebenso die Kreuzung der Nahverkehrszüge mit Ihren V100 an einem Bahnsteig, während an dem 3. Bahnsteiggleis der Vt auf Fahrgäste wartet.

Währenddessen kann ich gemütlich mit meinem NG im Bahnhof rangieren, eine Übergabe nach Jörgensmühle fahren oder den Industrieanschluss bedienen. Und zwischendurch die Kulisse im Bahnhof wechseln.

Und wenn ich meine Mitspieler dabei habe, werden wir uns die Betriebsstellen aufteilen und den Fahrplan parallel durch“spielen“.

@Wolle
Ja, das ist auch so ein Rentenprojekt, ob ich alles so umsetzen kann weiß ich nicht, aber es stört mich nicht. Für mich ist auch der Weg ein Ziel.

Ich habe, nach einigen Anspielungen meiner Mitspieler auf mein gesetztes Alter, den Plan komplett umgestaltet, so dass ich ohne Verrenkungen an alle Betriebsstellen komme (gelber Bodenbereich), beim Bau und für das Erreichen der Werkbank (brauner Bodenbereich), sowie für den Zutritt in den Raum wird es herausnehmbare Teile geben.

@Johann
na ja, das ist eher der Mut der Verzweiflung . Ich möchte nicht mehr nur Träumen, sondern muss auch mal zur Tat schreiten. Aber wie du schon sagst, die Geschwindigkeit bestimme ich.

In den einzelnen Ausbauschritten wird es sicher mehr improvisierten Betrieb geben, als in der Endstufe, dort geht es unter anderem auch darum, die fertigen Teile auf die Betriebssicherheit zu überprüfen, oder sich einfach nur an den Fahrzeugen zu erfreuen, die mit wachsender Anlagenlänge nicht nur ein paar Meter hin und her fahren. Ich muss nur zusehen, dass ich mich nicht darin verliere, schon jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel Zeit damit verbringe, die V100 mit Ihren Silberlingen hin und her zu schubsen.
Zum geplanten Betrieb habe ich ja schon bei Utz was geschrieben.

Und natürlich freue ich mich auf Anmerkungen und Einwände, auch wenn ich schon über 30 Jahre Spur 0 mache, an 2 Clubanlagen und etlichen Modulen mitgebaut habe, zwei 0e-Anlagen gebaut habe, ist das hier ein ganz andere Hausnummer.

Ich wünsche euch einen schönen Abend.
Gruß

Jürgen (K)

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Montag, 11. Februar 2019, 10:53

Wasserstandsmeldung 02/19

Damit es weiter rund geht, habe ich in den letzten Wochen einen Teil der Weichen für den Schattenbahnhof gebaut.



Die Gleise und Weichen liegen jetzt provisorisch und werden ausgiebig mit meinem Fahrzeugpark getestet. Wenn ich den Unterbau fertig habe, werden die Gleise fest verlegt und dann steht weiterer Probebetrieb, auch mit Gastfahrzeugen, auf dem Fahrplan.
Gruß

Jürgen (K)

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