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[DB Regelspur] Bischofsheim II

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moba-tom

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Wednesday, August 14th 2019, 2:05pm

Xpressnet-Verkabelung

Hallo,

heute mal ein paar News trotz „Sommerpause“:

Meine Anlage zieht sich ja über 2 Räume hin: der (später) gestaltete Anlagenraum und der Wendelraum. Mich hat nun oft gestört, dass ich im Wendelraum keine Steuermöglichkeit für Loks und Weichen hatte… ich musste immer meine WLAN-Maus mitnehmen, weil keine Anschlussmöglichkeit für die Multimaus vorhanden war. Und das vergesse ich meistens… werde auch nicht jünger…

Also könnte ich ja „mal eben“ eine meiner „Stöpselboxen“, die ich noch von „Bischofsheim I“ hatte einbauen… fertig! Aus „mal eben“ wurde natürlich wie immer eine Riesenaktion… aber der Reihe nach:

Meine „Stöpselboxen“ sehen so aus:


Und eingebaut so:

(Wie immer: Vergrößern durch Anklicken... ohne Werbung!)

Die Fotos stammen noch von der alten Anlage… die Multimaus steckt in einer Maushalterung aus dem PC-Bereich, Anschlussmöglichkeiten für DIN- und Westernstecker, wie beim Lenz-Adapter LA 152, den ich schon am Bhf. Allzunah eingebaut habe:


Auf die DIN-Buchse würde ich heute verzichten, aber sie ist nun mal da… und es sollte ja (eigentlich) schnell gehen! Also nur den Xpressnet-Bus verlegen und fertig!
Und da waren sie wieder, meine Elektroprobleme: welches Kabel muss an welches?? Zu viele Kabel, zu viele Farben… Natürlich kann man fertige Kabel mit RJ12-Steckern benutzen… das bietet sich für die direkte Verbindung der z21-Zentrale mit dem Lenz-Adapter an, aber nicht für meine Selbstbau-Anschlussplatten…

Nun habe ich also ein Xpressnet-Kabel genommen und durchgeschnitten, den einen Stecker in die Zentrale gesteckt und die einzelnen Adern auf eine Lötleiste geführt. Daran dann das bewährte 4-polige Kabel (aus dem Anlagenrückbau), das bereits 2 verdrillte Aderpaare hat…


Schon wieder viel zu viel Farben… am oberen Ende sind jeweils 2 Kabel angebraten (gelötet?), weil der Xpressnet-Bus hier verzweigt: 1 x Anlagenraum, 1 x Wendelraum

Dann das Kabel verlegt und die einzelnen Drähte mittels Lüsterklemmen an die Buchsen meiner Stöpselboxen angeschlossen:


Erste Tests waren (natürlich) negativ… zu viel Farben! Dann nochmal alles gecheckt, Kabelbelegung von Xpressnet gegoogelt (nur halb verstanden), gekreuzte / ungekreuzte Kabel!? Alles probiert, dann ENDLICH mal eine Skizze mit allen Farben gemacht…


… und schwupps… schon funktioniert es! :rolleyes:

Warum nicht gleich so? Ja, ich kenne die Antworten: systematischer arbeiten, besseres Material nutzen, noch ne WLAN-Maus kaufen wenn man keine Ahnung hat usw.
Alles richtig, aber das ersetzt nicht das Gefühl, das man hat, wenn`s funktioniert :thumbsup:


Gruß
Thomas

PS: das blaue und das weiße Kabel am RJ12-Stecker bleiben ungenutzt... der Xpressnet-Bus braucht nur 4 Adern...
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Sunday, September 29th 2019, 10:41pm

Die Sommerpause ist vorbei

Hallo,

es war heute nicht zu übersehen: der Herbst hat in unseren Breiten Einzug gehalten. Und schon kribbelts wieder in den Händen... die Bausaison beginnt!

Der Besuch gestern in Sande hat dann sein übriges getan: da bekommt man wieder richtig Lust auf Bauen und Fahren! Und dann noch tolles Schnäppchen gemacht: ein wunderschöner Schnellenkamp Omm 55 verstärkt nun den Fuhrpark:


Die ersten Probefahrten nach der Sommerpause zeigten, dass der Rundkurs die ein und die andere Problemstelle hat. Eine (Lenz-)Weiche hat den Geist aufgegeben, die Verbindung zwischen Weichenzunge und Stellschwelle hat sich gelöst.. ich habe die Weiche ausgetauscht!
Vorher:


Nachher:


Größtes Problem: der Übergang zwischen Rollwagen und Anlage passt nicht mehr... es gibt hier einen erheblichen vertikalen Knick im Gleis:


Ob er immer da war, weiß ich nicht. Er ist erst aufgefallen als ich mit der BR 94 mehrfach drüber gefahren bin... durch die 5 gekuppelten Achsen meistert sie so eine schlechte Gleislage nicht so gut wie z.B. eine V 100. Das wird eine größere Baustelle, da werde ich in nächster Zeit mal drangehen.

Der Güterzug, der seit langem in der halbfertigen Wendel parkt, sollte endlich ein Stück weiter fahren können... so kann es doch nicht weitergehen:


Also schnell mal ein paar Gleise verlegt, so geht die Bausaison schon mal gut los:






Bis die Tage, ich hoffe bald wieder regelmäßig!

Gruß
Thomas
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Tuesday, October 22nd 2019, 11:49am

Wartehäuschen - Planung / Rohbau

Hallo,

so, hier mal nach langer (Winter-)Pause mal wieder ein neuer Baubericht!

Im vergangenen Jahr hatte ich mal die Idee, ein kleines Wartehäuschen für meinen Unterwegsbahnhof „Allzunah“ als Fachwerk-/Klinker-Konstruktion zu bauen. Es sollte eine typische „Wochenend-Bastelei“ werden… dies erwies sich schnell als Trugschluss! Aber der Reihe nach…

Planung:
Am Anfang standen ein paar Skizzen, um die groben Abmessungen festzulegen. Die genaue Aufteilung der Balken habe ich dann nach Tür- und Fensterbreiten sowie nach den Maßen der Steine geplant. Das Vorbild bietet hier die besten Vorlagen, auch was die spätere Farbgebung angeht… (Alle Fotos können durch Anklicken ohne Werbung vergrößert werden!)


Nachdem das wichtigste Material im Haus war, hab ich dann mal ganz flott mit den Arbeiten angefangen…






…. und dann genauso flott wieder liegen gelassen… ich habe mich nämlich spontan dazu entschieden, das Empfangsgebäude von „Allzunah“ durch einen Bausatz von Bünnig darzustellen. Was aber nun mit dem begonnenen Wartehäuschen tun? Erstmal ein Jahr in der Kiste liegen lassen… ;)

Im Sommer 2019 hatte ich dann die rettende Idee: an der (geplanten) 1-gleisigen Strecke zum Bahnhof „Bischofsheim“ soll ja später mal eine Basaltverladestelle angesiedelt werden (s. Gleisplan links unten):


Die Arbeiter dort brauchen doch schließlich auch einen Haltepunkt, um zur Arbeit zu kommen... da passt die einfache Fachwerk-Konstruktion mit Klinker-Ausmauerung doch bestens hin. Also ging es weiter… dass daraus eine ausgewachsene „Sommer-Bastelei“ wurde, habe ich da noch nicht absehen können…

Ich möchte vorausschicken, dass es das erste Gebäude ist, dass ich komplett selbst gebaut habe… hier mal der heutige Stand vorab:


Natürlich gibt es hervorragende Bausätze ähnlicher Gebäude, ich wollte aber halt einen Selbstbau nach eigenen Ideen umsetzen. Das Material stammt überwiegend von Addie (Fenster, Türen, Mauerplatten, Evergreen-Profile), ergänzt durch ein paar Teile aus der Restekiste bzw. den unendlichen Weiten meiner Schubladen...

Rohbau:
Anfangs hatte ich versucht, erst einzelne Wände zu bauen und anschließend stumpf miteinander zu verkleben… hier muss man ein bisschen aufpassen, da hier je nach Ecke Vor- und Rücksprünge beachtet werden müssen. Das habe ich dann aber später aufgegeben, da es doch etwas umständlich war… vor allem, wenn man nicht absolut genau baut (so wie ich). Ich konnte es dem rechten Winkel einfach nicht recht machen… es war dann zu viel Nacharbeit erforderlich! Zukünftig werde ich erst einen Korpus aus Pappe bauen und dann die Verkleidung drumherum…

Die Mauerplatten habe ich dann Zug um Zug ins Fachwerk eingepasst… das geht mit der Proxxon-Tischkreissäge und einer Feile ganz ordentlich. Außerdem ist die Farbgebung deutlich einfacher, wenn man Steine und Holz getrennt voneinander behandeln kann.

Die Unterkonstruktion der Wände besteht aus 3 mm Finnpappe, darauf habe ich die „Holzbalken“ aus Evergreen-Profilen (2,5 x 3,2 mm) aufgeklebt. Die Stärke entspricht ziemlich genau der Stärke der Addie-Mauerplatten, das macht es einfacher…

Um die Kunststoffprofile wie Holz aussehen zu lassen, erhielten sie vor dem Ablängen eine ziemlich ruppige Behandlung mit einer Drahtbürste. Hier ein paar Fotos aus der frühen Bauzeit:








Die Addie-Mauerplatten sind zwar sehr schön was den Mauerverband angeht, aber auch etwas schwierig bearbeiten, da sie aus recht hartem Kunststoff bestehen, der ein Einritzen und Brechen (wie ich das sonst gerne bei Polystyrolplatten mache), nur schwer möglich macht. Also wurde gesägt und geschliffen, Stückchen für Stückchen…

Man muss übrigens aufpassen, Addie hat verschiedene Steinformate im Angebot: die eine Mauerplatte entspricht den Wänden des Lokschuppens und anderer Gebäude, die Steine sind relativ groß und haben abgerundete Ecke. Das gefiel mir nicht so gut… ich habe daher die Platte gewählt, die auch noch eine angeformte Rollschicht aufweist, die ich für den Sockel brauchte.

Hier der 1. Versuch der Giebelwand… man sieht deutlich, dass sowohl der Fußboden als auch die Brüstung zu hoch geraten sind:


Also nochmal nachbearbeitet und 2 Schichten im Bereich des Sockels rausgeschnitten… so sieht das schon besser aus!


Grundplatte:
Als Basis für den Zusammenbau der Wände habe ich eine Grundplatte aus Finnpappe geschnitten, auf die der erhöhte Boden des Dienstraums geklebt wurde. Der Fußboden ist aus einem Stück Schiffsplanken aus dem Schiffsmodellbau entstanden. Eine leichte Färbung habe ich mit Asoa-Beize „Verwittertes Holz“ vorgenommen… das lässt die Fuge etwas plastischer wirken.


Das erschien mir aber etwas zu hell, also mit stark verdünnter brauner Vallejo-Farbe nachgestrichen, schon besser… abschließend helle Panpastel-Farbe über die Oberfläche gerieben… so kann`s bleiben:


Fortsetzung folgt...
Gruß
Thomas
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Tuesday, October 22nd 2019, 5:44pm

Zukünftig werde ich erst einen Korpus aus Pappe bauen und dann die Verkleidung drumherum…
Hallo Thomas,

das habe ich bei kleineren Fachwerkgebäuden auch so gemacht. Man hat dann bereits eine passende Innenwand.

viele Grüße
Robert

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Wednesday, October 23rd 2019, 1:45pm

Wartehäuschen - Dach / Schornstein

Hallo,

es freut mich, dass mein Baubericht so guten Anklang findet, danke schön! Dann auch gleich mal weiter:

Wie schon oben beschrieben, habe ich die vorbereiteten Wandteile zu einem Korpus zusammengebaut… das ging ganz gut mit schweren Eisenstücken („Thüringer Gold“):






Man sieht (auch an der schlechten Belichtung), dass es eine reine Küchentisch-Bastelei ist :rolleyes:

Hier sollte nun einiges zu "Dach und Schornstein" stehen... hat aber nicht geklappt X( jetzt aber im nächsten Beitrag!
ARGE-Mitglied Nr. 1875
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This post has been edited 1 times, last edit by "moba-tom" (Oct 23rd 2019, 4:57pm) with the following reason: Texte und Fotos fehlten...


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Wednesday, October 23rd 2019, 4:55pm

Wartehäuschen - Dach / Schornstein

Leider fehlte im letzten Beitrag ein großer Teil der Texte und Fotos... ;( die folgen nun hier:

Dach:
Als nächstes war das Dach dran. Die Grundlage für das Dach bildet auch hier wieder eine 3 mm-Finnpappe. Erst am First zusammenlegen und -kleben, die Dachneigung habe ich mit Hilfe von Pappstückchen fixiert.




Dann die Sparrenköpfe anzeichnen und aufkleben… sie bestehen aus Kieferleisten 1,5 x 3 mm, die grad rumlagen und weg mussten...

Die Dachhaut habe ich mit Malerkrepp als Dachpappe hergestellt. Leicht überlappend von unten nach oben geklebt, anschließend mit schwarzer Acrylfarbe gestrichen und mit feinstem Sand von Stangel bestreut. Das Ergebnis war so „eher mittel“… zu schwarz, leicht glänzend, zu wenig Sand zu sehen… also das muss nachbearbeitet werden:


Das Foto zeigt auch die vorbereiteten Dachrinnen, darüber später noch mehr…

Die auskragenden Dachteile an den Giebeln haben noch Windbretter als Ortgangverkleidung bekommen. Aus 1 mm Balsaholz geschnittene Streifen, aufgeleimt und gebeizt:


Schornstein:
Der Schornstein stammt aus meiner Grabbelkiste… ursprünglich aber von „Bergischer Modellbau“, die es leider nicht mehr gibt. Das Resinmodell eines gemauerten Schornsteinkopfes, genau richtig! Ablängen gemäß Dachneigung, dann Komplettanstrich mit grauer Vallejo-Farbe, anschließend Panpastel-Behandlung… fixieren mit Spray, Alterung erfolgt später…


Vor dem Aufkleben auf der Dachfläche habe ich die Andichtung des Kaminkopfes in Angriff genommen. Das geht vor Montage auf dem Dach doch etwas einfacher… die Dachbahnen habe ich mit dünnem Papier (post-it-Klebezettel) nachgebildet. 8 mm breite Streifen schneiden, falten, mit Sekundenkleber fixieren, trocknen lassen und die Ecken nachschneiden…




… und anschließend noch schwarz pinseln…




Fortsetzung folgt...
Gruß
Thomas
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Wednesday, October 23rd 2019, 6:18pm

Die Dachhaut habe ich mit Malerkrepp als Dachpappe hergestellt.


Moin,

Tipp am Rande, für die Darstellung der Dachhaut würde ich feines Schmirgelpapier nehmen und in entsprechende überlappende Streifen schneiden.

MfG

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Thursday, October 24th 2019, 7:57am

das ging ganz gut mit schweren Eisenstücken („Thüringer Gold“)
Guten Morgen Thomas,

wo bekommt man denn dieses "Thüringer Gold"? Das wäre sehr hilfreich.

Viele Grüße
Robert

moba-tom

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Thursday, October 24th 2019, 9:31am

wo bekommt man denn dieses "Thüringer Gold"? Das wäre sehr hilfreich.


Hallo Robert,

diese Eisenstücke hat mir mal ein lieber Modellbahnfreund geschenkt. Von ihm stammt auch der nette Ausdruck "Thüringer Gold" 8)

Am besten, Du fragst mal in einem Metallbaubetrieb / Schlosserei... die beziehen solche Stahlprofile als "Stangenware" und können mit ihren Mitteln auch mal Stücke davon abschneiden. Meine Stücke sind ca. 5 x 5 x 20 cm groß und wiegen ca. 5 kg pro Stück (alles geschätzt). Ich benutze sie oft zum Beschweren bei großflächigen Klebungen...

Gruß
Thomas
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Thursday, October 24th 2019, 2:27pm

Wartehäuschen - Farbgebung Wände / Giebelverkleidung

Hallo,

hier mal ein paar Fotos und Erklärungen zur farblichen Behandlung der Wände.

Farbgebung Wände:
Bei diesem Gebäude habe ich das erste Mal Panpastel-Farben ausprobiert. Und zwar mit Erfolg – wie ich meine - und großem Vergnügen! Das ist wirklich sehr einfach, sauber und das Resultat gefällt mir. Aber der Reihe nach:

Nachdem alle Mauerteile in die Holzbalken eingepasst sind, habe ich sie wieder rausgenommen, nummeriert und separat mit hellgrauer Farbe aus der Spraydose grundiert:


Danach erfolgte eine Farbbehandlung mit Panpastel-Farben… einfach diagonal mit dem „Schwämmchen am Löffel“ über die Oberfläche streifen, es sollen ja schließlich nur die Oberflächen der Steine Farbe abbekommen, die Fugen sollen grau bleiben… das ist relativ einfach im Vergleich zu anderen Methoden, die ich bisher angewandt habe. Rechts auf dem Foto übrigens ein Stück unbehandelte Mauerplatte...


Die erste Schicht besteht bei mir aus dem Farbton 23805 Red Iron Oxide, das sieht dann so aus:


Anschließend kann man den Farbauftrag mit Fixierspray versiegeln und schon nach 5 Minuten die nächste Schicht aufbringen. Diese besteht bei mir wieder aus Panpastel, diesmal etwas dunkler (Farbton 23401 Permanent Red Ex-. Dark)… danach wieder fixieren!


Danach habe ich einzelne Steine mit Buntstiften hervorgehoben, dadurch entsteht ein lebhaftes Bild des Mauerwerks… wenn die Striche mal zu kräftig waren, habe ich sie einfach mit dem Finger verwischt… wenn es mal gar nicht passen sollte, kann man es sogar feucht abwischen oder mit einem Radiergummi entfernen…


Das klingt schlimmer als es war… es hat nur eine ruhige halbe Stunde gedauert… Ich kann den Einsatz der Panpastel-Farben nur bestens empfehlen: es geht super einfach, man kann bis zur Fixierung alles korrigieren und die Farben sind absolut stumpf!

Das Fachwerk habe ich mit brauner Vallejo-Farbe gestrichen, leider nur die Vorderseiten… und da die Klinker etwa 1-2 Zentel-Millimeter zurückstehen, blieb eine unschöne weiße Kante, die ich im Nachgang nochmal pinseln muss. Das war nicht im Sinne des Erfinders und wird beim nächsten Mal besser gemacht!




Mit heller Farbe habe ich die Balken dann noch leicht graniert. Hier das Ergebnis:


Die Wände habe ich von innen alle weiß gestrichen.

Giebelverkleidung:
Eigentlich hatte ich keine Giebelverkleidung geplant… das musste ich aber ändern als ich feststellte wie ungenau mein Fachwerk in diesem Bereich war… also besser was drüber kleben! Die Holzverschalung entstand aus einer PS-Platte…. Bretter einritzen, dann farblich in mehreren Gängen mit dem Pinsel streichen, anschließend mittels Schablone einpassen und ankleben…






Soviel für heute, Fortsetzung folgt...
Gruß
Thomas

PS: Ich glaube, ich muss mal wieder mehr bauen als schreiben :S
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Saturday, October 26th 2019, 11:26pm

Hallo Thomas,

eine supersaubere Fachwerkkonstruktion mit gut proportionierten Stielen und Riegeln zeigst du uns da vor! Leider muss der Statiker in mir anmerken, dass keinerlei Streben berücksichtigt wurden, die aber für ein Fachwerk von grundlegender, weil aussteifender, Bedeutung sind. Im Sturz des Eingangs fehlen die Streben ebenfalls. So etwas macht zwar unendlich mehr Arbeit beim Nachbau, aber in dem Sinne ist Dein Gebäude leider nicht vorbildgerecht!

Interessant fand ich die Anwendung der Panpastel-Farben, die im Finsh toll aussehen!

Nichts für Ungut, erlaubt ist, was gefällt!

Gruß, Reinhold.

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Sunday, October 27th 2019, 7:28am

Streben im Fachwerk

Hallo Reinhold,

ich verstehe nicht was Du als Statiker meinst. "Streben im Fachwerk" sind das bei Dir die Diagonalen im Gefache? Fachwerkbau ist nicht gleich Fachwerkbau. Von Süd nach Nord werden die Fachwerke immer "einfacher". In Niedersachsen gibt es große Scheunen - da fehlen die Diagonalen ganz. Da reiht sich nur ein Rechteck ans Nächste auch an den Endfeldern fehlen die Diagonalen.
Ich finde dies kleine Gebäude von Thomas plausibel.

Gruß Jörg

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Sunday, October 27th 2019, 8:57pm

Fachwerk-Statik

eine supersaubere Fachwerkkonstruktion mit gut proportionierten Stielen und Riegeln zeigst du uns da vor! Leider muss der Statiker in mir anmerken, dass keinerlei Streben berücksichtigt wurden, die aber für ein Fachwerk von grundlegender, weil aussteifender, Bedeutung sind. Im Sturz des Eingangs fehlen die Streben ebenfalls. So etwas macht zwar unendlich mehr Arbeit beim Nachbau, aber in dem Sinne ist Dein Gebäude leider nicht vorbildgerecht!

Hallo Reinhold,
danke für Dein Lob zur Ausführung! Ich habe mich bei der Konstruktion an diversen Vorbildern orientiert, die man im Internet findet... oder bei uns in Westfalen, s. auch mein Foto im Beitrag 343. Die Gebäude mögen vielleicht statisch nicht korrekt sein, aber sie stehen nun mal seit ein paar Jahrhunderten... so falsch kann es nicht sein :huh:

Interessant fand ich die Anwendung der Panpastel-Farben, die im Finsh toll aussehen!
Danke, ich bin auch ziemlich angetan von der Verarbeitung und dem Ergebnis. :D

Gruß
Thomas
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Sunday, October 27th 2019, 9:17pm

Ich finde das Gebäuse äußerst gelungen und stimmig. Die Farbgebung ist erste Sahne (sagt der Patinierer in mir).

Als Preiserlein würde ich mein 1:45 Wohnhaus auf jeden Fall von Dir bauen lassen, schließlich bist Du ein echter Architekt in 1:1 (das musste jetzt mal gesagt werden!)
Grüße - Jörg

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Sunday, October 27th 2019, 9:38pm

Wartehäuschen - Fenster / Stufen

Hallo,

ich habe am Wochenende natürlich auch ein bisschen weiter gebaut...

Fenster, Türen:
An den Addie-Fenstern und Türen habe ich die Anschläge abgeschnitten, da diese Bauteile stumpf zwischen die Holzständer eingeklebt wurden… und zwar bündig mit der Vorderkante der Finnpappe. So entsteht eine Laibungstiefe, wie sie in etwa realistisch sein könnte. Ich habe den Abstand der Fenster außen mit einer Polystyrolplatte geprüft:


Hat aber leider nicht überall geklappt... ;(




Ich musste die Öffnungen alle nachfeilen... hier muss ich leider nochmal mit Farbe nacharbeiten...

Die Fenster und die Tür haben eine bewegte Farbbehandlungsgeschichte hinter sich:
- Von Haus aus waren sie ja weiß (Polystyrol), der Plastikglanz musste weg
- Also hellbraun aus der Sprühdose drüber gesprüht
- Gefiel mir erst gut, dann nicht mehr… also einen neuen Farbstift (dunkelbraun) ausprobiert
- Ging gar nicht, war unregelmäßig, aber dafür auch glänzend
- Also weiß drüber gestrichen…. Der Braunton kam immer wieder durch… nach dem 4. Anstrich hab ich es dann so belassen…


Unten das Originalfenster, in der Mitte die braun gespritzte Variante und oben die endgültige Fassung. So bleibt es jetzt...

Die Glasscheiben entstanden aus einer Platte „Vivak“ . Das transparente Material hat eine Stärke von 0,5 mm und - wie ich meine - eine gute Transparenz ohne zu viele Reflexionen. Die Platte wird mit beidseitiger Schutzfolie geliefert, das macht die Bearbeitung etwas leichter...


Als Kleber habe ich übrigens meist Faller Express benutzt... mit der Kanüle kann man gut dosieren... wenn man's dann kann ;(

Die Fenster erhielten innen noch schmale Fensterbänke aus dünnen Holzprofilen:


Auf den Fotos sieht man, dass es nicht überall sauber gebaut ist... naja, jeder wie er kann!

Die Stufen vor der Tür zum Dienstraum entstanden aus Holzleisten, der Anstrich wurde „aufgestupft“… irgendwas zwischen Beton und Naturstein…




Es gibt noch eine Menge zu tun... die Kleinigkeiten halten ziemlich auf... ich werde noch einiges ergänzen:
- Schilder
- Inneneinrichtung
- Beleuchtung
- Fallrohre

Aber alles in Ruhe... läuft ja nicht weg! :P Hier mal Bilder zum derzeitigen Bauzustand:








Man sieht immer noch die störenden weißen Kanten des Fachwerks :rolleyes:

Gruß
Thomas
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Monday, October 28th 2019, 12:26am

Hallo Thomas,

ich kann mich nur wiederholen: schnuckeliges kleines Teil mit spitzenmäßiger Farbgebung!

Dein Vorbild in Telgte, der (oder die) Steenpoate - danke für das Bild der Seitenwand, hab im Internet nichts vergleichbares gefunden - ist leider für dein Wartehäuschen unbrauchbar, da dort die aussteifenden Bauteile, jede Menge Kopfbänder, nach innen verlegt sind, was man im Internet bei den Innenaufnahmen der Kneipe sehr gut sehen kann. Vermutlich handelt es sich um ein dreischiffiges westfälisches Bauernhaus, bei dem die Innenstiele mit den Deckenunterzügen und Pfetten durch Kopfstreben versteift sind und dadurch das Gebäude in Längsrichtung ausgesteift wird. Zudem ist die Seitenwand mit Sicherheit nicht mehr original, während die Giebelwand vermutlich aus dem Ursprung stammt und rechts und links der Scheuneneinfahrt die ursprünglichen Streben besitzt. Solche alten Gebäude, vermutlich hat das Vorbild den Dreißigjährigen Krieg schon gesehen, haben i. d. Regel eine bewegte Geschichte und sind sicher dutzendfach umgebaut worden, was man u. A. an den offenen Zapfenlöchern bei den Innenaufnahmen sieht. Telgte ist im 16.Jahrhundert auch abgebrannt, was die merkwürdige Seitenwand mit den dicken Stielen und den dünnen Riegeln erklären würde. Weggeworfen wurde damals nichts, was noch irgendwie altbrauchbar war.

So- nun genug des Dozierens, jedoch hoffe ich klar gemacht zu haben, dass es nicht so einfach mit den Vorbildern ist! Ein Wartehäuschen ist halt kein westfälisches Bauernhaus! Aber bei den Fahrzeugen werden ja auch im Zweifel die Nieten gezählt ...

meint Reinhold.

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Monday, October 28th 2019, 4:52pm

Wartehäuschen - Dachrinnen / Betonplatten

Hallo,

hier mal ein paar Worte und Bilder zum Thema…
…Dachrinnen:
Die vorgehängten Rinnen habe ich aus Profilen eines alten Regenschirms gebaut.. es sind halbrunde Eisenprofile, die im Querschnitt ganz gut zu kleinen Dächern passen. Auf Länge gebracht und dann Rinnenhalter mit 0,6 mm-Draht angedeutet… nachdem das fertig war, denke ich, die hätten gerne auch dünner sein können…


Erst Drahtschlaufen um die Rinne gelegt, dann mit Sekundenkleber fixiert, danach die Schlaufen abgezwickt… es bleiben die gebogenen Drahtstücke…

Die Enden der Rinnen habe ich dann mit dünnen Polystyrolplatten verschlossen. Erst ein Stückchen PS mit 1 Tropfen Sekundenkleber beträufeln, dann das Profil senkrecht drauf drücken bis es fixiert ist… dann trocknen lassen und nochmal einen Tropfen Sekundenkleber in die Rinne zur endgültigen Verklebung… nach dem Trocknen das Profil wieder senkrecht stellen und dann mit dem Cutter die überstehenden Stücke abtrennen…

Wenn man jetzt noch ein bisschen feilt, ist es OK… links das fertige Endstück:


Die vorbereiteten Rinnen habe ich dann mit der Spraydose grundiert und anschließend in grau lackiert.

Ich habe mich später dazu entschieden, die Drähte wieder abzumachen… hat mir einfach nicht gefallen…besser keine Rinnenhalter als diese Oberarm-dicken Stücke! So sieht es jetzt aus, es fehlen noch die Fallrohre… der Lack ist natürlich auch wieder ab…


Am Dach habe ich die Rinnen mit 2-Komponenten-Kleber befestigt... Rinnenhalter habe ich ja nicht mehr :rolleyes:


Betonplattenbelag:
Der offene Warteraum sollte einen Plattenbelag bekommen. Irgendwo im Fundus lag noch eine braune Polystyrolplatte rum, die ich zurecht geschnitten und dann grundiert habe:


Die Farbgebung erfolgte wieder mit Panpastel… mehrfach mit dunkelgrauer Farbe drüber und zwischendurch fixiert, dann siehts so aus:


Daneben der Fußboden des Dienstraumes… hier mal probehalber verlegt… die Anschlüsse zu den Wänden werden am Ende mit Sand verfüllt:


Soviel für heute, Fortsetzung folgt, wenn ich weitergebastelt habe...

Gruß
Thomas
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Monday, October 28th 2019, 8:14pm

Hallo Thomas,

leider im Moment kein Grün verfügbar, daher auf diesem Weg meine Anerkennung zum Bau des Wartehäuschen.
Allein schon der aufwendige und detaillierte Baubericht ist es wert hier die entsprechende Anerkennung aus
zu sprechen. Natürlich ist darüber hinaus auch das Gebäude eine Augenweide und wird später an der Stelle
auf der Anlage sicher ein Hingucker. :thumbsup:

Ich hoffe, wir sehen uns in Menden.

Beste Grüße aus dem Bergischen

Harry
Eisenbahnfreunde Solingen
Nächste Veranstaltung

Winter Modellbahntage am Samstag den 30. November 2019 und Sonntag den 01. Dezember 2019 :thumbup:

jeden 4. Freitag im Monat Fahrtag von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Gast Fahrzeuge sind gerne Willkommen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wo: Aufderhöher Straße 106, in 42699 Solingen

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Friday, November 8th 2019, 11:50am

Die rechte Einfahrt zum SBhf ist fertig

Hallo,

mein kleines Wartehäuschen macht momentan seinem Namen alle Ehre: es wartet! Und zwar auf Vollendung…. denn nach langer Zeit habe ich endlich die rechte Einfahrt zum Schattenbahnhof fertiggestellt! Die Gleise liegen schon lange (s. Beitrag 339), aber es fehlten noch Stromeinspeisungen und vor allem die Servoantriebe der Weichen. Das konnte ich nun komplettieren!

Hier ein paar Eindrücke... der endgültige Gleisplan… (wie immer: Doppelklick vergrößert Bild!)...


Die Weichen- und Gleisbezeichnungen habe ich wohl 100 Mal geändert… im Plan, aber auch vor allem an den Antrieben und Decodern… jetzt bleibt es (erstmal). Übersicht der Gleisführung…




Weichenantriebe im Detail… Anordnung an der vorderen Anlagenkante…


Die recycelte Weiche aus Beitrag 337 hatte leider ihre Lasche zum Bedienen an der falschen Seite erhalten. So musste ich den Stelldraht zwischen den Schwellen nach vorne führen…


Der Servoantrieb hat natürlich inzwischen ein „Horn“ für den Draht bekommen… da die linke Weichenzunge auf dem Foto leicht nach oben stand und dort am Schienenkopf anstieß, habe ich sie durch ein Polystyrolplättchen nach unten „gezwungen“… nun liegt sie brav an


Die „gewachsene Ordnung“ (andere würden sagen: Chaos) der Kabel habe ich nun etwas strukturiert (das sah vorher noch schlimmer aus!)… ich weiß, das geht besser, aber hier gilt „form follows function“…


Die nächsten Schritte werden im linken Bereich des SBhf gemacht… wenn mir nicht vorher was anderes einfällt… ich werde berichten!

Gruß
Thomas
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Monday, November 11th 2019, 11:32am

Ausbau der linken Schattenbahnhof-Einfahrt

Hallo,

am Wochenende war leider nicht viel Zeit für Moba… auch mein Besuch in Menden war nur eine Stippvisite… aber eine durchaus lohnende!

Beim Anlagenbau steht als nächstes die Fertigstellung der linken Einfahrt in den Schattenbahnhof an. Momentan laufen 3 von 6 geplanten Gleisen komplett durch, die anderen enden noch mitten im SBhf.

Ich habe für diesen Bereich noch keine Planung, ich mache das ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheit direkt vor Ort durch auslegen der vorhandenen Weichen. Geht hier m.E. viel besser! Ganz grob soll das mal so ähnlich aussehen, wobei es tatsächlich nur 6 Gleise im SBhf gibt (wie immer: Doppelklick vergrößert Bild!):


Die gelbe Fläche unten links auf dem Plan wird ein Bereich, in dem ich Güterzüge zusammenstellen möchte…. Dies soll manuell, also mit dem 5-Finder-Kran, passieren… zum Betrieb später mal mehr, wenn der Gleisplan steht… dann ist es einfacher zu erklären.

Diese „Abstellfläche Güterwagen“ sah bisher so aus:


Im Hintergrund ist direkt an der Wand die Einfahrtsweiche in den SBhf zu erkennen.

Ein Stück aus dem alten Bahnhof „Bischofsheim“, die Gleise sind runter, aber die Reste von Kleber, Schotter und Bahnsteige noch nicht… also „tabula rasa“, alles runter:


Geschafft! Den Rest meiner Bastelzeit habe ich mit Planen der Gleise und Weichen verbracht, immer unter dem Aspekt des angedachten Betriebes…. Plan folgt! Momentan sieht das so aus:




Da ich wie gehabt die Gleis- und Weichenreste der alten Anlage verbaue, dauert es relativ lange… die „Säuberungsaktionen“ fressen viel Zeit und die ist knapp… ich werde berichten! Erstmal muss ich wieder relativ viel Holzarbeiten für den Unterbau ergänzen... auch hier wieder recyceln!

Gruß
Thomas

PS: Meine Fotos mache ich wie immer mit dem Handy.... das ist schnel & einfach, leider nicht immer mit guter Qualität! Eine PC-Aufbereitung mache ich nicht... Sorry dafür... ich weiß, wie es besser geht, kostet aber auch wieder Zeit...
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