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[DB Regelspur] Bischofsheim II

der noergler

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201

Thursday, February 1st 2018, 2:54pm

Na ja Thomas
Teuer ist relativ, wir geben tausende Euro's für
Spielzeug aus und so ein Laser ist im Alltag auch gut

Für mich jedenfalls eine gute Anschaffung.

Gruß
Jürgen
wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

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202

Thursday, February 1st 2018, 3:06pm

Hallo Hajo (Leo), Manfred und Johann,

danke für die Ratschläge, Tipps und Hilfestellungen. Dazu im einzelnen:
  • Ein Eifon hab ich nicht, aber der bekannte Kompass ist ja auch nur eine App wie die, die ich downgeloaded (gedownloaded?) habe. Das allein macht mein Samsung natürlich noch nicht zum Iphone :whistling: ich weiß....
  • Mein Problem ist nicht das Rechnen, das habe ich ja schon gemacht, s. Excel-Tabelle weiter oben. Ich weiß, wie hoch die Trasse an jeder Stelle sein müsste. Ich weiß nur nicht, wie ich es einstellen soll... offenbar ist meine Zollstock-Messmethode zu ungenau sonst würde der Wagen ja überall gleich laufen.
  • Meine Höhenplanung erfolgt nach folgender Skizze:

    Wegen eines Additionsfehlers (Mathe 4. Klasse :S ) habe ich nun tatsächlich eine Gesamthöhe von 144 mm bei 117 mm Ichter Höhe ab SOK.
  • Der Höhenunterschied ist bewusst knapp für Dampf- und Dieselloks geplant, das verringert die Steigung. NEM sagt 109 mm, ich habe 8 mm Luft dazu gerechnet, braucht man doch immer irgendwann... Die Steigung liegt übrigens rechnerisch bei 2,0 %, das werde ich mit dem Smartphone heute abend mal prüfen.
  • Ich denke es macht wenig Sinn, wenn ich die Wendel für den Fall der Fälle auch für eine Gast-Ellok plane, wenn dieselbe am ersten Tunnel hängen bleibt. 8o
  • Eingriffe müssen halt chirurgisch erfolgen... am besten man vermeidet sie... :thumbsup:
  • Die Wendeltrassen sind schon relativ breit (21 cm), allerdings "schwankt " das Gleis ja immer von innen nach außen... also kommt man an den meisten Stellen gut von der Seite ran.
  • Mit dem Kleben der Bettungen habe ich gute Erfahrung gemacht, Pattex härtet nicht ganz so hart aus wie z.B. Holzleim. Die Geräuschdämmung ist gut, was aber auch daran liegt, dass ich relativ massive Trassenbretter (16 mm) verwende.
So viel zur Theorie, heute abend ist wieder Praxis angesagt :D

Gruß
Thomas
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203

Thursday, February 1st 2018, 3:11pm

Teuer ist relativ,
Stimmt! Für den Preis eines Lasers bekomme ich ein schönes Fahrzeug, für den Preis eienr App (kostenlos) nicht :rolleyes:

Hätte ich einen Laser schon beim Bau meines Untergestells verwendet, hätte meine Zollstock-Messmethode wohl auch funktioniert... :wacko:

Gruß
Thomas
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204

Thursday, February 1st 2018, 3:13pm

Hallo Jürgen

Quoted

ich habe meine Gefälle immer mit einen Kreuz oder Rotierlaser gemessen , genauer geht mit !!
Einfach den Laser einschalten und mit dem Maßstab an den markierten Stellen /( alle 100 cm ) gemessen und dem entspechend das Gefälle mit den Gewindstangen eingestellt .
Hoffe das ich dies einigermaßen verständlich erklärt habe
Na ja Thomas
Teuer ist relativ, wir geben tausende Euro's für
Spielzeug aus und so ein Laser ist im Alltag auch gut

Für mich jedenfalls eine gute Anschaffung.

Gruß
Jürgen


Kllingt theoretisch erstmal richtig gut..
Hast Du vielleicht noch Bilder wie Du das an Deiner Anlage gemacht hast?
Gruss
Stefan



Wenn man bis zum Hals in der Scheisse steckt, sollte man den Kopf nicht hängen lassen...

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LeoLinse

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Thursday, February 1st 2018, 8:54pm

Apfelfrei ist gut. seit Steve nicht mehr das Sagen haben kann, ist das bald auf Windoofs Niveau, außer beim Preis :( Mein näxtes Mobilphone wird sicher auch kein Apfel.

Wenn Dir der Abstand reicht... ich wollt es nur mal zu Bedenken gegeben haben ^^

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Thursday, February 1st 2018, 10:40pm

Hallo Thomas,

Zitat: "Mein Problem ist nicht das Rechnen, das habe ich ja schon gemacht, s. Excel-Tabelle weiter oben. Ich weiß, wie hoch die Trasse an jeder Stelle sein müsste. Ich weiß nur nicht, wie ich es einstellen soll... offenbar ist meine Zollstock-Messmethode zu ungenau sonst würde der Wagen ja überall gleich laufen."

So ganz weiß ich noch immer nicht, wo Dein Problem liegt. Vielleicht hilft es Dir aber, wenn ich sage wie ich die erforderliche Steigung in analogen und App-freien Zeiten bei meinen Bögen in den Steigungen ermittelt habe: Mit einem Zirkel auf der Gleismittel-Linie alle 10 cm (oder auch ein anderes Maß) die Streckenlänge ermittelt (beginnend von Ebene x an) und dann tatsächlich mit dem Zollstock (dieser sollte natürlich nicht ausgeleiert sein) auf beiden Seiten die Trasse auf die erforderliche Höhe -mittels Gewindestangen und Muttern - gebracht. Das funktionierte recht gut.
Etwas schwieriger wird es, wenn man eine Kurvenüberhöhung einbauen will. In diesem Fall habe ich nachträglich die außenliegende Trassenseite um eine gewisse Umdrehung der Muttern (weiß nicht mehr um wieviel) erhöht, und bei Beginn und Ende der Steigung mit pi x Daumen den Ausgleich hergestellt.

Die Wagen rollen m.E. in Kurven in Steigungen/Gefälle sowieso nie gleichmäßig, zumindest dann nicht, wenn man -wie ich damals und Du heute- Flexgleise benutzt. Durch das Biegen der Gleise kommt es meistens auch zu geringfügigen Veränderungen des Gleisabstandes, die aber ausreichen, dass die Wagen nie ganz gleichmäßig rollen.

Gruß, Bernd

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Friday, February 2nd 2018, 8:47am

Hallo Bernd,

danke für Deine Mühe mit den Erläuterungen. Ich mache es ganz ähnlich wie Du... Zollstock-Methode!

Es ist ja auch nur ein "Problemchen", nichts Dramatisches... Eigentliche Ursache meiner "Unpässlichkeit" ist der Unterbau, der nicht exakt in Waage liegt. Da war ich etwas zu ungeduldig. Nun habe ich nämlich keine saubere Nullebene, von der ich messen könnte.

Ich baue übrigens die Wendel doch aus konfektionierten Gleisen (R 2 von Lenz), da ich mir die Arbeit mit den Flexstößen in der Kurve sparen wollte. Zwängungen sollten es also nicht sein, die den Wagen bremsen.

Gestern hatte ich keine Zeit zum Forschen, habe aber eine kurze Probefahrt mit dem Smartphone unternommen, Messabstand ca. 50 cm. Dabei zeigten sich deutliche Differenzen im Gefälle. Ich werde diesem Mysterium am Wochenende mal auf den Grund gehen!


Die gewählte Konstruktion mit Trapezen kann man zwar rationell fertigen und bauen, hat aber den Nachteil, dass der Abstand der Gewingestangen für unseren Maßstab und wegen der hohen Gewichte ziemlich groß ist. Nun sind die Trassen zwar 16 mm stark, trotzdem kommt es zu leichten Verwindungen, d.h.sie hängen mnachmal ein bisschen. Wenn das zu stark sein sollte, werde ich nach der genauen Justierung zusätzliche Stütze einbauen. Da ich nur 1,5 Windungen habe, könnte ich ja die meisten Stützen direkt von unten setzen. Abwarten...

Gruß
Thomas
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This post has been edited 1 times, last edit by "moba-tom" (Feb 2nd 2018, 8:54am)


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Howa

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208

Friday, February 2nd 2018, 9:36am

Hallo
Nur am Rande: bei Lidl gibt es am Donnerstag einen Laser für 29,99
Gruß
Walter

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209

Friday, February 2nd 2018, 9:50am

hallo zusammen

hier zu finden


Laser für den Haushalt und Hobby sehr gut geeignet .


gruß
Jürgen
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Sunday, February 4th 2018, 9:57pm

Revitalisierung der Lenz-Weichen

Hallo,

das Thema der Ausrichtung und der Neigung habe ich ein bisschen nach hinten geschoben, ich will erst die Gleise verlegen.

So langsam steht der Einbau der ersten einfachen Weichen an. Aus dem Anlagenrückbau habe ich noch mehrere Lenz-Weichen, 1. und 2. Generation, überwiegend mit Handantrieb. Aus eigenen Erfahrungen und einigen Berichten im Forum weiß ich, dass es hin und wieder zu Problemen mit den Weichen kommt, denen hauptsächlich 2 Probleme zugrunde liegen:
  • Weichenzungen kippeln -> Grund: instabile Befestigung der Gelenke
  • Weichenzungen liegen nicht sauber an den Backenschienen an
Ich will hier nicht weiter ins Detail gehen, das ist oft genug im Forum diskutiert worden, u.a. hier (Beitrag 22) und hier

Ich habe mich entschlossen, alle Lenz-Weichen in Bezug auf die beiden Hauptproblempunkte zu untersuchen und wenn möglich zu überarbeiten. Dazu habe ich 2 Punkte auf der To do-Liste:
  1. Einbau von Muttern zur Stabilisierung der Gelenke nach der „Fritze-Methode“ und/oder
  2. Einbau von Petau-Verstärkungen an der Stellschwelle
Das Wie wurde ja oft genug gezeigt und beschrieben, es ist beides mit ein bisschen Übung gut machbar. Hier ein paar Bilder, die bekanntlich mehr sagen als 1.000 Worte.

Vorher:


Nachher:







Gruß
Thomas
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Friday, February 9th 2018, 10:23am

Ein Grund zum Feiern!

Hallo,

ich habe natürlich ein bisschen weiter gebastelt, dazu aber später mehr. Das Wichtigste ist heute aber ein kleines Jubiläum: meine Kernbohrungen werden heute genau 1 Jahr! Man muss die Feste feiern wie sie fallen!

Das allein ist ja eigentlich kein Grund zum Feiern, aber vielleicht einer zum Staunen :-) Und zwar staune ich selbst über mich, dass es heute ziemlich gut passt, was ich damals auf einen Zettel gekritzelt habe und dann auf der Baustelle an der Wand angezeichnet habe. Und das ohne konkreten Gleisplan, der ist erst später entstanden. Man muss auch mal Glück haben im Leben!

Zur Erinnerung: vor 1 Jahr sah es bei mir so aus:




Eine richtige Baustelle halt… man ist das lange her! An Modellbahn-Neubau war noch nicht zu denken, der Umzug stand 6 Wochen später bevor… siehe Beiträge 35 ff. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt mit dem Rückbau der alten Anlage begonnen und parallel die Baustelle organisiert und den eigentlichen Umzug vorbereitet. OMG,wie die Zeit rast…

Zurück ins Hier und Jetzt“: es sind natürlich in den letzten Tagen noch einige Dinge im Wendelraum passiert. Ich habe die Gleise, einschl. Weiche, bis zum Durchbruch zum Streckenteil ergänzt:






Außerdem habe ich die Stromversorgung der unteren Ebene, einschl. Kehrschleifenmodul, verlegt:








Alles kleine Zeitfresser! Keine Kunstwerke, sollte aber funktionieren. In Stichworten:
  • Gleiseinspeisungen etwa alle 1,50 m
  • Kabelquerschnitt: 1,5 mm²
  • Verwendung der alten Litzen aus dem Anlagenrückbau
  • Verbindungen mit Waco-Klemmen
  • Befestigung am Unterbau mit Tackerklammern und Kabelbindern
Als nächstes geht es an die Zufahrt zum Schattenbahnhof… ob ich die Wendel jetzt noch höher baue, weiß ich noch nicht. Mein Saisonziel ist ja, Ostern die komplette Runde in Ebene 1 zu fahren. Da muss ich mich ranhalten…

Bis dahin,
Gruß
Thomas
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Sunday, February 11th 2018, 9:38pm

Provisorische Brücke

Hallo,

nachdem ich ja die Gleise bzw. die Weiche schon bis den Durchbruch verlegt hatte, wollte ich diese auch mal befahren und testen:


Dazu musste ich aber ein Stück Gleis auf der andere Seite verlegen, gerade da, wo die Tür ist. Daher habe ich dort eine "provisorische Brücke" gebaut. Sie wird später durch ein mobiles Anlagenteil ersetzt. Hier das Ganze in Bildern...

Die Auflagerseite:




Die Klappseite:






Der Kunststoffstreifen soll den Absturz von Fahrzeugen bei heruntergeklappter Brücke verhindern.

Hier noch ein Blick zurück... hier noch ohne seitliche Absturzsicherung:


Gruß
Thomas
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Sunday, February 18th 2018, 5:06pm

Mein Schachtelbahnhof

Hallo,

ich hatte ja schon mal angedeutet, dass ich den Platz innerhalb der Wendel für die Aufbewahrung verschiedener Sachen nutzen möchte. Überwiegend für die ja nur selten benutzten Fahrzeugschachteln... also ein "Schachtelbahnhof". Ich habe mir dazu ein Regal gebastelt... ohne viel Worte:

Der Blick von der Tür, die ersten Stützen stehen:


So sieht es jetzt aus:




So sieht es von der Rückseite aus... nur das Gestell:


Und mit Inhalt:




Die Raumbeleuchtung muss ich noch anpassen, da ich ja nun quasi 2 Räume gebildet habe.

Gruß
Thomas
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Sunday, February 18th 2018, 11:10pm

Hallo Thomas,

na da hast Du ja für einen Teil deines Gleiswendels schon nen richtigen Hintergrund gebaut - Spantan würde ich da überlegen Teile des einfachen Wendels als Strecke zu gestalten...
Irgendwie erinnert mich der Aufbau stark an die Anlagen unserer Kollegen von jenseits des großen Teichs.

Die Anlage von David C. Stewart (seine A&O 1.0) war für mich Inspiration einfach die "freie Stecke" ohne Gebäude, Straßen und ähnliches anzustreben - ich hoffe dafür bald mehr Platz zu haben. Hier mal der Link:
A&O Railroad

Was Deinen Wendel angeht - auch wenn er nicht wirklich während des Betriebs einsehbar ist - vielleicht macht es dennoch Sinn, ihn irgendwann mal zu gestalten....

Nur so ne Idee..

Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

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Monday, February 19th 2018, 11:40am

Hallo,

@alle:
Danke für den Zuspruch!

@Mattes:
An eine "einfache Gestaltung" der Wendel habe ich tatsächlich auch schon mal gedacht... die obere Ebene der Wendel drängt sich förmlich dafür auf! Da ich aber ohnehin schon "Meister des Verzettelns" bin, steht eine solche Aufgabe gaaanz hinten an... vielleicht kann man diesen Teil mal zum Testen von veschiedenen Baumethoden und Materialien nutzen!?

Der Link zu Mister Stewart ist ja der Hammer! Der absolute Wahnsinn in Spur 0! Da kann man sich eine Menge abschauen... allein der Bericht über die Herstellung der Schwellen ist unglaublich!

Ich glaube, da muss ich wohl sehr viel kleinere Brötchen backen :S aber Träumen ist ja wohl erlaubt! 8o

Gruß
Thomas
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Tuesday, February 20th 2018, 9:26pm

Ein bisschen Rückbau muss sein

Hallo,

nachdem ich mich nun ziemlich lange im Wendelraum rumgebastelt habe, musste ich mal wieder was "Handfestes" machen... wo man voran kommt und nach kurzer Zeit was sehen kann :rolleyes:

Ich musste ja noch die Streckensegmente "freiräumen"... also ran an die Buletten:




Auch die kleine Bachbrücke muss dran glauben:


Nach einem guten Stündchen war ich schon viel weiter:


Die Gleise werden gesäubert und wiederverwendet... für die Brücke finde ich vielleicht auch noch ein Plätzchen.
Nun ist wieder Platz für neue Taten:




Gruß
Thomas
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Monday, February 26th 2018, 9:34am

Die ersten Servos

Hallo,

nach meinem kleinen Rückbau-Anfall nun mal wieder was Konstruktives:
ich habe die ersten Servos montiert, genauer gesagt, alle bisher eingebauten Weichen haben Antriebe erhalten.

Ich verwende wie schon auf der alten Anlage im verdeckten Bereich Servos als Antrieb, die Kraftübermittlung erfolgt über Drähte. Bei größeren Entfernungen setze ich auch Bowdenzüge ein.

Hier die verschiedenen Einbausituationen:
Bogenweiche (Antrieb neben der Trasse, Draht wird ein Stück in einem Rohr geführt):


Weiche an der Kehrschleife (Prinzip wie bei der Bogenweiche):


Und die Weiche an der Ausfahrt zur unteren Strecke:


Da die Weiche im Durchbruch liegt, musste ich den Servo etwas weiter weg anbauen. Für die Kraftübertragung hatte ich erst so einen Draht gebogen:


Der war aber zu weich, also hab ich jetzt einen ohne Federung...

Der Umlenkheben besteht aus mehreren Einzelteilen... der Innendurchmesser der Scheiben ist so groß, dass der Servoarm mit seiner Rundung genau darin geführt wird:


Ich benutze die WA5-Decoder von mbtronik, die sich bewährt haben. Probleme macht mir allerdings (mal wieder) die Vergabe der Digitaladressen, da muss ich noch ein bisschen knobeln... aber erstmal funktioniert es soweit.

Gruß
Thomas
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Tuesday, March 6th 2018, 2:03pm

Ostern steht vor der Tür

Hallo,

Ostern steht vor der Tür... und damit das Ende der Modellbahn-Saison! Es geht daher weiter in Bischofsheim… auch wenn nicht täglich berichtet wird. Hier die letzten Neuerungen:
  1. Weichenantriebe:
    Mein Problem mit den Servodecodern hat mich einige Zeit aufgehalten. Ich konnte das Problem eingrenzen, es liegt offenbar an den Decodern, dass ich keine Digitaladressen zuweisen konnte. Ein Austausch hat hier weitergeholfen, was ich mit den Problemfällen mache, weiß ich aber noch nicht. Vielleicht kann man den Fehler finden und beheben?
    Mal schauen, erstmal bin ich froh, dass ich die Weichen überhaupt steuern kann.



  2. Gleise verlegen:
    Um mein Ziel im Auge zu behalten (Ringverkehr auf der unteren Ebene… möglichst bis Ostern), darf ich mich nicht verzetteln. Zur Not muss ich halt Ostern verschieben… :thumbsup: Man findet ja immer schnell eine Abwechselung... vor allem, wenn`s mal schwierig wird.
    Also habe ich weiter Gleise und Weichen verlegt… die 2. Kernbohrung (Richtung Schattenbahnhof) ist nun auch bestückt worden, die ersten Weichen der rechten Einfahrt SBHf liegen (W50 und W51/52). Servos kommen etwas später! Der Plan sieht so aus:


    Ich werde erstmal nur ein Gleis durch den SBHf ziehen (Ziel im Auge behalten…) dieses liegt nun bis zum linken Ende…



  3. Recycling:
    Das Gleismaterial und die Weichen muss ich immer wieder mal aus den zurück gebauten Segmenten „gewinnen“… das macht genauso wenig Spaß wie Schottern, ist aber genauso wichtig! Aber es hält halt auf… Alle Gleise werden von Lötresten, Schienenverbindern und Schotter befreit…





  4. Strom:
    Zwischendurch werden die Elektroleitungen mitverlegt, damit`s Strom gibt… auch hier wird fleißig recycelt! Das ist bei den verwendeten Litzen und Klemmen kein Problem.



  5. Planung:
    Vor dem Bau steht der Plan! Auch wenn es immer nur grobe Ansätze sind, eine gewisse Grundidee schadet nicht! Diese wird dann vor Ort angepasst, verworfen oder geändert… grad so wie es passt. Hier eine Skizze vom Streckenteil (meine Anyrail-Testversion lässt leider keine größeren Pläne zu, daher immer Teilbereiche)... Anklicken vergrößert!


    Die graue und die orangefarbene Strecken liegen auf der unteren Ebene, die ich gerne fertig hätte. Ich freue mich schon, wenn der erste laaaange (Test-)Zug seine Runden dreht ^^ da er dann noch nicht nach oben fahren kann, dürfte die Überlänge kein Problem sein. Die Standardzuglängen werden später so um die 200 - 250 cm sein.


  6. Lust und Frust:
    Die Lenzweichen, die ich verlege, bearbeite ich ja wie oben beschrieben, damit sie stabiler werden. Am Wochenende hatte ich dann eine Weiche, bei der ich Gewinde auf die Gelenkbolzen der Zungen geschnitten habe… leider ist mir dabei ein Bolzen abgebrochen. Dann habe ich in mehreren Versuchen einen neuen Zapfen eingebohrt… nach etwa 2 Sunden war ich endlich erfolgreich!


    Beim Einbau der fertigen Zungen ist mir dann der kleine Bolzen für die Stellschwelle abgebrochen…
    Nein, ich habe das Zeug nicht in die Ecke geworfen! Hätte ich aber gerne! Solche Erfahrungen gehören einfach dazu, aber sie frustrieren schon enorm!

  7. Steuerung:
    Mit der Anlage muss auch die z21-Steuerung wachsen… also befasse ich mich auch zwischendurch damit ein bisschen. Fahrzeuge und Gleisplan eingeben… will auch gemacht werden, aber erstmal nur provisorisch… Zeitplan! :huh:
Soviel in Kürze zum Stand… noch ist Ostern bei mir im März :D

Gruß
Thomas
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Wednesday, March 7th 2018, 10:56am

Peco oder Lenz?

@Ian:

Da freu ich mich aber, dass ich DIch inspirieren kann :whistling: Ich bekomme auch so viele Inspirationen aus diesem Forum!

Ob das mit den geänderten Lenz-Weichen gut ausgeht, muss sich erstmal zeigen. Ich möchte gerne den "Oster-Ring" (Ringstrecke auf der unteren Ebene) ausgiebig testen, bevor ich im oberen Bereich weiterbaue. Das soll im Sommer passieren... dann sehen wir weiter... ich bin aber recht optimistisch und werde berichten!

@alle:
Aus Euren Kommentaren und Bewertungen (danke dafür!) sehe ich, dass so mancher meint, ich bräuchte "seelischen Beistand" 8| Danke fürs Mutmachen! Aber wenn dieser Eindruck bei Euch entstanden ist, so war das gar nicht meine Absicht zu klagen... es ist weder Stress noch eine Belastung für mich, meinen Träumereien nachzugehen. Klar, ab und an machen einige Arbeiten weniger Spaß als andere.... aber auch die schlechten Erfahrungen gehören zum Hobby, sonst gäb es ja auch keine guten :thumbsup:

Peco oder Lenz?
Beim Sortieren meiner Altbestände hab ich mir mal Gedanken zur Verwendung der verschiedenen Gleise gemacht, die ich aus dem Anlagenrückbau habe. Ich fand Lenz-, Peco- (2 Typen) und Roco-Gleise, die ich kombiniert hatte.

Roco:


Peco:

Lenz:


Da ich die Sachen wiederverwenden will, muss ich entscheiden, was wohin kommen soll.

Ideal wäre sicher der Schattenbahnhof, da sieht man die Unterschiede nicht... aber dann kam mir eine andere Idee: da ich relativ viele Peco Code 124-Gleise (Bullhead) in gutem Zustand habe und die Weichen im sichtbaren Bereich ohnehin aus diesem Programm kommen sollen, werde ich die untere, sichtbare Strecke komplett aus diesem Fundus bauen.

Für mich überzeugen die Peco-Weichen eindeutig wegen ihrer Betriebssicherheit und der gefälligen Geometrie. Dagegen spricht die Ausbidung der Kleineisen sowie der "Stellschwelle".... Ich habe neulich in einem anderem Thread schon mal meine Gedanken zum Einsatz von Peco-Gleis- und Weichenmaterial zusammengefasst:

Quoted

... danke für Eure Hilfestellungen! Die Antworten helfen mir sehr bei meiner Entscheidung...

Gott sei Dank gibt es gesicherte Erkenntnisse darüber, dass die Strecke von Schattenhausen nach Bischofsheim bei Streckeneröffnung mit alten Länderbahngleisen errichtet wurden. Offensichtlich hatten der Landrat gute Beziehungen zu englischen Ingenieuren einer Eisenbahngesellschaft, sodass viel britisches Know How in den Bau der Stichbahn eingeflossen ist.

Wegen der speziellen Ausführung der Weichen- und Gleisanlagen war die Strecke bis zur Stilllegung und zum Rückbau Ende der Sechziger ein beliebtes Ziel für Eisenbahnfreunde aus ganz Deutschland! Selbst von der Insel kamen viele Interessenten, die sich vor Ort ein letztes Bild machen wollten.

Die Gleise hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit den Peco-Gleisen... ich habe eine Reihe von Fotos aus dieser Zeit von den Bahnanlagen... leider finde ich sie nach meinem Umzug nicht wieder :rolleyes: wenn sie wieder auftauchen, werde ich sie nachreichen.

Ich glaube, dass die Peco-Weichen ganz gut auf meine Anlage passen...
Wenn man auf den Gleisplan des Streckenteils schaut (Beitrag 218 ) soll die graue Strecke mit Peco Bullhead gebaut werden und ab Tunnel (orange) wieder in Lenz... dort geht die Strecke mit meinem Mindestradius R2 weiter, die baue ich aus einzelnen Gleisstücken (sonst Flexgleise).

In den nächsten Tage geht`s aber erstmal mit Holzarbeiten weiter... da muss noch einiges passieren bevor Gleise drauf verlegt werden können.

Gruß
Thomas
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Tuesday, March 27th 2018, 3:17pm

Was ist los in Bischofsheim?

Hallo,

ja, was ist eigentlich in Bischofsheim so los? Man hört gar nichts mehr...

Wie hat Otto Wallkes schon gesagt: "Wer die Hände in den Schoß legt, muss noch lange nicht untätig sein!". So ähnlich ist es auch bei mir, ich hab immer was zu tun. Die letzten Wochen haben mich eine defekte z21-Zentrale und mein Kehrschleifenproblem auf Trab gehalten... beides läuft noch! Werde ich aber beides lösen... die Frage ist nur: wann? ;(

Zwischendurch wird natürlich gebaut und geplant... die rechte Einfahrt in den Schattenbahnhof liegt ja seit einigen Wochen, genau genommen natürlich nur 1 Gleis (siehe Beitrag 218 ). Nun geht`s an die linke Einfahrt... erstmal einen Plan machen, geändert wird beim Bauen 8o


Wegen meiner Anyrail-Testversion gehts leider nicht komplett am Stück (max. 50 Gleise).

Die gelbe Fläche ist ein vorhandener Segmentkasten, auf dem ich meine Güterzüge zusammen stellen möchte... das geschieht per Hand, die Wagen werden zwischen den Gleisen abgestellt.

Ich will das Gleis 5 durchgehend verlegen, damit ich die Ringstrecke voran treiben kann. Später werden dann die Parallelgleise verlegt... momentan baue ich den Unterbau in der Kurve, darauf die Gummimatte, dann die Gleise... hier der Zuschnitt der Matten mit Hilfe von Schablonen:


Dann beidseitig mit Kraftkleber (lösungsmittelfrei wegen des Geruchs!!) einpinseln:


Ich habe mir einen Kleber aus dem Fußbodenfachhandel gekauft, der funtkioniert richtig gut! Früher hab ich Pattex genommen, das war auch gut, aber der Geruch nervte (alle im Haus)... beide Kleber sind flexibel genug (für mich), um zu tun, was sie tun sollen: Geräusche dämmen!

Soweit bin ich bis jetzt:


Die "Osterrundfahrt" ist noch nicht unmöglich :thumbsup:

Gruß
Thomas
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