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Saturday, May 17th 2014, 11:48pm

Berührungsbahnhof

Hallo,

da ich nicht auf alle Zeit Teppichbahner bleiben möchte plane ich fleißig an meiner Betriebsstelle.
Es soll ein Berührungsbahnhof werden. Ein Berührungsbahnhof? Klingt etwas ungewohnt, vor allem, weil eine der Strecken nach Puffendorf führt, welches nicht weit von Geilenkirchen entfernt liegt. :D
Bevor das jetzt total abdriftet: In einem Berührungsbahnhof berühren sich natürlich zwei Bahnstrecken. In diesem Fall ist das die Bahnstrecke Aachen-Nord - Jülich der DB und die Strecke der Jülicher Kreisbahn von Jülich-Nord nach, na, Puffendorf.
Der Bahnhof, oder eigentlich die Bahnhöfe, befindet sich in Kirchberg. Damit man ihn nicht mit den ganzen anderen Kirchbergs in Sachsen, im Hunsrück, in Tirol und wo auch immer, verwechselt, hat man der Station den Namen Kirchberg bei Jülich gegeben.
Details zu den Strecken Aachen-Nord - Jülich und Jülicher Kreisbahn finden sich in der Wikipedia. Dort gibt es auch einige Links mit Fotos.
Einen Gleisplan und weitere Links findet sich bei den Modellbahnfrokelrn
Um 1940 hatte der Bahnhof noch deutlich mehr Gleise im Staatsbahn-Teil, aber in Null wird das wohl zu umfangreich:

Bitte auf die Bilder klicken, dann werden die größer.

Hoffentlich bald wird mir ein Raum von rund 8x3m^2 zur Verfügung stehen. Als wenn dann mal wieder Putz auf den Wänden und das Dach darüber verkleidet ist stelle ich mir das so vor:

Die Umsetzung orientiert sich möglichst nah an den realen Verhältnissen und soll die wesentlichen Besonderheiten abbilden.
Der gestaltete Teil befindet sich auf den blauen Modulkästen, die grünen Gleise wollte ich als Rangier-Brett-Schattenbahnhöfe aufbauen.
Die Nutzlängen im Kreisbahn-Teil betragen rund 2,2 m, die grünen Schattenbahnhofsgleise links sind rund 1,5 m lang. Rechts kann ich entweder 90 cm kurze Gleise anbauen, oder die Tür auflassen und temporär im Flur einen 2 m Shbf hinstellen.

Jetzt zum Gleisplan in etwas größer:


Im DB-Teil habe ich mit 190-1:9 Weichen geplant. Den JKB-Teil mit 110-1:7 (Wenz), da die Weichenstraßen, insbesondere in der Einfahrt aus Aachen, doch sonst sehr lang würden.
Da ich die Betriebsstelle auch auf Modultreffen einsetzen möchte habe ich eine Verlängerungsmöglichkeit an der magentafarbenen Trennlinie vorgesehen. Dort könne man mit 1-2m geradem Modul eine fast vorbildgerechte Länge erreichen.
Den Gleisstummel der Ladestraße könnte man durch ein Ansatz-Stück auf einem Modultreffen ebenfalls verlängern.

Empfangsgebäude mit angebautem Stellwerk und Güterschuppen waren Ziegelbauten, die Kreisbahn hatte eine kleine Wartehalle, die den pompösen Namen Königshütte trug.
Der Bahnübergang hatte in Epoche III nur Schranken für den DB-Teil, das Gleis der JKB wurde mit Posten gesichert. Eine originelle Situation.
Neben der Straße verläuft ein Mühlbach, der zur Versorgung der im Jülicher Raum häufigen Papierindustrie dient. Der Fabrikanschluss ist übrigens ein Wellpappenwerk.

So viel erst einmal zu bisherigen Planung. Bei Interesse schreibe ich gern noch etwas zum Betriebsablauf, den Fahrzeugen und zur Signaltechnik.

Grüße

H3x
Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.

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Sunday, May 18th 2014, 10:29am

Die meisten Bilder meiner Sammlung aus Kirchberg kann ich leider nicht zeigen, aber ein paar habe ich doch ;)

Die Aufnahmen sind Anfang der 1980er Jahre entstanden. Seit 1983 wurde der Güterverkehr zwischen Aldenhoven und Kirchberg eingestellt, die Strecke endetet hinter Kirchberg. Der Personenverkehr der DB wurde schon 1980 eingestellt.

Hier der Überblick in Richtung Aachen-Nord über den DB-Teil mit Empfangsgebäude und Güterschuppen.
Die Ausfahrsignale Richtung Aachen Nord wurden erst in den 1970er Jahren aufgestellt. Dagegen gab es Richtung Jülich immer Ausfahrsignale. Einfahrsignale waren aus beiden Richtungen vorhanden, einen Streckenblock gab es nicht.
Irgendwann in den 1960er Jahren wurde auch die Schrankenanlage angepasst und schloss das JKB-Gleis ein.

Der Blick in Richtung Jülich zeigt das Übergabe-Gleis zur JKB und das DB-Stellwerk in dem Vorbau des EG.
Das Geländer stammt von dem Bächlein "Mühlenteich", welches für die Versorgung der Papiermühlen diente.
Links ist das Empfangsgebäude der Kreisbahn zu sehen, anlässlich der 75-Jahr-Feier der Kreisbahn wurden die Gebäude etwas renoviert und es wurden Tafeln mit Daten zur JKB angebracht.
Interessant zur Modellnachbildung ist der unterschiedliche Schotter, die JKB hatte Kalksteinschotter, die DB einen dunklen Hartstein, vermutlich Basalt.

Hier nochmals das niedliche JKB-Gebäude, kompakt genug zur maßstäblichen Nachbildung in 1:45. Der Bahnsteig bestand ursprünglich aus einer kleinen Anschüttung und ein paar Bohlen.

Als Betriebsmittel in der Epoche 3 hatte die JKB einen Talbot Triebwagen, einen Personenwagen, zwei X-Wagen für Baueinsätze, eine ELNA 5 und einen kleinen B-Kuppler. Später kam eine MAK-Diesellok zur Ablösung der ELNA. Aller Triebfahrzeuge sind heute noch erhalten: Beide Dampfloks sind bei Museumsbahnen in den Niederlanden und der Talbot Triebwagen kann bei der Rurtalbahn für Museumsfahrten eingesetzt werden. Die Diesllok ist nach wie vor im Dürener Raum im Einsatz. Da gibt es genug Potential zum Nachbauen.
Bei der DB gibt es Fotos von Loks der Baureihe 55 und V100 im Güterzugdienst mit Übergaben nach Kirchberg. Sicherlich dürften auch andere Baureihen aus der Region zum Einsatz gekommen sein. Außer zur Rübenkampangne waren die Züge recht kurz, was mir natürlich entgegenkommt.
Der DB-Personenverkehr wurde mit VT95 und ETA150 abgewickelt. Lokbespannte Züge dürften die Ausnahme gewesen sein, ab den 1960er Jahren verweisen alle Kursbücher auf das fehlen der 1. Klasse. Da der ETA einen recht hohen Anschaffungswiderstand hat wird es wohl auf den VT95 raus laufen.

Die JKB nutzte das Bahnsteiggleis (5) als Durchfahrgleis, auf Gleis 4 in der Mitte wurden die Wagen für die JKB bereitgestellt und auf Gleis 5 wurden die Wagen ausgehenden Wagen der JKB abgeholt. Die DB-Loks durften laut den mir vorliegenden Bedienungsvorschriften auch nicht im JKB-Teil umlaufen, die beiden Übergabegleise waren in Richtung Jülich-Nord auch mit Gleissperren gesichert.
Einen Übergang von Personenzügen gab es nicht, darum auch Berührungsbahnhof.

H3x
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3

Friday, January 23rd 2015, 7:20pm

Erst mal eine Übung

So, der Hobbyraum ist fertig. Jetzt kann es losgehen. Oder?
Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen erst mal eine kleine Fingerübung zu bauen. Außerdem habe ich noch etwas Gleismaterial von Lenz mit den passenden Rilleneinsätzen hier rumliegen. Es wäre doch schade, wenn das Rost, äh, Grünspan, ansetzen würden.
Also schnell ein passendes Vorbild ausgewählt: Eine Papierfabrik soll es werden. Wobei die Fabrik durchaus auch andere Produkte fertigen könnte.
Das Vorbild - kein Modell ohne Vorbild - liegt in Jülich-Koslar und hatte eine eigene Anschlussbahn zur Jülicher Kreisbahn. Eigentlich war diese Papierfabrik der Grund des Baus der JKB.
Ein enger Fabrikhof, steile Weichen und eine eigene Werkslok machen den Nachbau interessant. So sind nur geringe Nutzlängen vorhanden, so dass ich mit knapp 4 Metern Länge und 45 cm Tiefe auskomme.

Der Gleisplan ist recht übersichtlich (Siehe Anhang):
Das Zufahrtsgleis kommt von rechts unten von einem einfachen Schattenbahnhof.
Über die DKW erreicht man die einzige Umfahrmöglichkeit.
Das Gleis links unten dient der Kohleanlieferung für das Kesselhaus, das über den Schrägaufzug bedient wurde. Gegenüber dem Vorbild habe ich den Kohlelagerplatz und das Kesselhaus nach links verlegt.
Die Stumpfgleise dienen als Lade- und Abstellgleise- Die genauen Ladestellen lege ich noch fest.

Den Gleisplan habe ich als Parkettbahn schon probegefahren. Der einfache Austausch von 3-4 Wagen dauert locker 30 Minuten. Das sollte wohl genug Rangierspaß versprechen, wenn man die Ladestellen schön ungünstig, Entschuldigung, historisch gewachsen verteilt.

Güter im Empfang könnten sein:
Kohle oder Heizöl
Zellstoff oder Holzschliff
Altpapier
Bleichmittel, z.B. Chlor
Zuschlagstoffe wie Kreide, Kleber, Streichmittel oder Farbstoffe
Schwefelsäure für die Pergamentherstellung
Betriebsstoffe, Verpackungsmaterial und Ersatzteile (Wälzen, Siebe, Motoren)
ganze Maschinenteile

Im Versand:
Papier als Rollen, Palettenware oder schon geschnitten, z.B. als Kartons - also hauptsächlich gedeckte Güterwagen, evtl auch mal ein Privatwagen
Reststoffe, wie Altpapier, Produktionsrückstände
Maschinenteile zur Aufarbeitung
Schrott

Also genug unterschiedliche Güter für alle Wagengattungen.

Im Moment betätige ich mich als Holzwurm, doch dazu später mehr.

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Saturday, January 24th 2015, 4:56pm

Holzwurm

Weiter geht es mit den Holzarbeiten.

1. Bild: Da ich die Zeichnung im CAD gemacht habe ist die Bemaßung und das Anzeichnen recht einfach. Mittlerweile bin ich für 2D-CAD zu doof, direkt in 3D gezeichnet mit den entsprechenden Materialstärken erspart mir die dummen Fehler irgendwo eine Dicke zu vergessen. 8|
2. Bild: Jetzt kommt die Oberfräse und der Staubsauger zum Einsatz.
3&4. Bild: Und fertig ist die Brio-Bahn in 1:45! :D
5. Bild: Das sieht schon besser aus, jetzt ist der Zwischenraum auch geräumt, die Finger sind noch dran und ich habe etwa 10x den Staubsauger ausgegippt.
6. Bild: Ah, dafür der Aufwand. Die Gleise liegen im Fabrikhof im Pflasterniveau. Entweder ich füttere auf, oder ich nehme weg. Ich habe mich für gut 4 mm wegnehmen entschieden. Wenn ich jetzt 3 mm Depron für die Steine nehme dürfte der Hof gut zu bauen sein.
7. Bild: Jetzt alles zusammen setzen. Die Kerben in den Spanten sind für die Elektrik.

Das ganze mache ich jetzt für 3 Modulkästen.

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Monday, February 2nd 2015, 7:05pm

Gleisbaurotte

So, nachdem der letzte Kasten verleimt war kann es mit den Gleisen weitergehen.

Vorher habe ich das "Gleisbett" noch schwarz grundiert. Eigentlich unsinnig, denn es kommt ja Pflaster drüber. Aber an der Weichenzunge kann man ja durchschauen. Und es könnte ja auch hier und da sich eine Fuge auftun, denn die Kunst der Fuge beherrsche ich wahrlich nicht :whistling: Dann wäre die Aussicht auf Pappeln nicht so verlockend. Schwarzsehen ist da besser :D

Ein kurzes Probe liegen mit dem Depron, ich möchte ja irgendwann einmal auf den Berührungsbahnhof zurück kommen, ergab eine prima Passgenauigkeit.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Lenzschen Weichenantriebe dran lasse. Eigentlich wollte ich die Weichen unterflur per Stange von der Seitenwand aus stellen und einen Kippschalter zur Herzstückpolarisierung einbauen. Der würde dann auch die Endlage halten.

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Wednesday, February 4th 2015, 8:53pm

Zwei Gleise und ein Antrieb

Liebe Leser, vielen Dank für die positiven Reaktionen. Als Kontrapunkt zu dem gerade populären "Spur-0-ist-verendet-Blockbuster" gibt es mal wieder einen kleiner Baubericht.

Endlich liegen alle Gleise. Jedenfalls provisorisch, denn die Ausschnitte für die Weichenantriebe fehlen noch. Die Elektrik verlangt auch noch das eine oder andere Bohrloch. Außerdem habe ich mir gedacht, dass ich die Schwellen mit Acryl aufklebe, sofern mir jetzt keiner massiv davon ab rät.

Bild 1:
Für die Zufahrt zum Werk habe ich mir überlegt, dass das Gleis im Schotter liegt. Wenn ich alles unter Pflaster verschwinden lasse, habe ich keine rechte Möglichkeit mehr das Einschottern zu testen. Darum habe ich mein Hegob-Flexgleis, welches ich letztes Jahr in Buseck gekauft habe und eigentlich für ein Streckenmodul gedacht war, geopfert. Macht nix, Hegob hat sicher noch mehr davon. Die im Vergleich zu Lenz wesentlich zierlicheren Schwellen passen besser zu einem Werksgleis. Auch ist das Profil einen Hauch zierlicher. Zur Strafe darf ich jetzt das Gleisstück unterfüttern, damit die Schwellen später leicht über die Grasnarbe ragen.

Bild 2-4:
Wie im vorherigen Bericht schon anklang: Die Weichen möchte ich mechanisch Umstellen und eine Herzstückpolarisierung muss her. Zum Test habe ich in die Alu-Restekiste gegriffen und diesen kleinen Antrieb gebaut. Der Schalter hält die Zungen auf Endlage und polarisiert ebenso gut wie mancher Beitrag in einem Internetforum. Das Bohrloch für den Stelldraht fehlt noch, ebenso die Sicherung gegen verdrehen. Der Stellweg ist etwas größer als der der Weiche, durch die Vorspannung sollen die Zungen sicher an der Backenschiene anliegen. Allerdings vertraue ich der schwarzen "Stelleschwelle" (oder Kuppelstange) der Lenzweiche nicht so recht. Bei Bedarf kann ich auch noch den Stellweg verringern, in dem ich Anschläge einbaue.

Das war es erst mal

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Monday, February 16th 2015, 4:24pm

Gleisbau & Elektrik

Weiter geht es mit dem Gleisbau.

Bild 20: Für das geschotterte Gleis habe ich Hegob verwendet. Am Übergang, der im Bogen liegt, habe ich etwas unterfüttern müssen, damit die Fahrfläche keinen Absatz hat. Ein wenig poltert es schon, wenn ein Wagen darüber rollt, aber das ist beim Vorbild auch so.
Bild 21: Das ist die umgebaute Weiche. Der Antriebskasten ist ab und die Weiche wird mit einem 0,8 mm Stahldraht umgestellt.
Bild 22: Der Weichenantrieb von unten. Zur Montage und Ausrichtung habe ich die Holzplatte mit doppelseitigem Klebband an der Grundplatte befestigt und ausgerichtet. Wenn die Weichenzungen in beiden Stellungen sauber anlagen habe ich das Brettchen von oben mit zwei Spaxschrauben befestigt.
Bild 23: Ich schließe jedes Gleisstück elektrisch an. Zu oft habe ich mit mit Haarrissen in Lötstellen, die durch Transport oder Temperaturunterschiede entstehen, herumgeschlagen. Da hier alle Gleise im Pflaster liegen werden komme ich nachher auch nicht mehr so einfach dran. Also lieber ein paar rustikale Lötstellen mehr, die man später nicht mehr sieht.

Was ich nicht fotografiert habe: Die Schienen am Modulende habe ich an Messingschrauben gelötet.

Es grüßt freundlich

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8

Monday, February 16th 2015, 5:34pm

Weichenstellmechanik

Hallo Hix (die 3 kürz ich mal ab und ab jetzt wird's ernst),

deine Weichenstellmechanik macht einen sehr guten Eindruck. Die einzelnen Bauteile sind sehr überlegt angeordnet. Das Alu-Profil mit dem Rohr kenne ich aus dem Baumarkt.

Für alle, denen das nach zu viel Arbeit aussieht, habe ich folgenden Tipp: man kann das Ganze auch aus ganz einfachen (möglichst glatten) Holzleisten zusammen basteln. Eine rechteckige Leiste nimmt den Hebel des Schalters auf und wird einfach durch Stücke von anderen Leisten geführt. Dabei genügt eigentlich eine Führung (ein wenig wie mit Lego-Steinen gebaut), am besten hinter dem Stelldraht. Da sie rechteckig ist, gibt es kein Verdrehen. Die andere Führung ist durch ein (gebohrtes) Rundloch in der Anlagenseitenwand gegeben, durch das ein Rundholz (6 bis 10 mm) gesteckt wird. Dieses Rundholz steckt wiederum auf der inneren Seite in der Stirnseite der Rechteckleiste(Bild 1) und auf der äußeren in einem Knauf mit dem die Weiche gestellt wird. Hört sich wild an (so als "Textaufgabe"), ist aber ein sehr einfaches Prinzip. Der Stelldraht befindet sich an passender Stelle in der Rechteckleiste.

Und als besonderen Clou kann man den Stelldraht auch mittels eines weiteren Rundholzes senkrecht in die Leiste einführen (Bild 2), so dass er zum einen ganz leicht von unten eingeführt werden kann, zum zweiten die Federspannung des Stelldrahts durch Höhenänderung des Rundholzes verändert werden kann UND drittens durch azentrisches Anbringen der Bohrung für den Stelldraht im Rundholz kann die Lage der Weichenzungen durch Verdrehen des Rundholzes um ein 1 bis 3 mm feinjustiert werden.


Karnevalistische aber scherzfreie Bastelgrüße

Gerd
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9

Monday, February 16th 2015, 7:06pm

Hallo!
Das War Ich mit gleiche Problem konfrontiert, hier ist Mei loesung.Der Kunststoffstueck ist Borschablone.Holzerne Stift ins Loch fuer Schaltdraht und Locher bohren, einfach!




Gruesst
Vladimír, der Werksbahnweichenhebelobenuntenumschmeissmeister

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10

Monday, February 16th 2015, 8:39pm

Hallo Gerd, hallo Vladimír,

vielen Dank, dass ihr eure Weichenmechaniken gezeigt habt.
Eine ähnlich hölzerne Lösung habe ich mal bei einem fiNescale-Bahnhof in 1:160 gebaut. Das funktionierte auch gut, allerdings neigte meine Lösung zum klemmen, wenn die Module transportiert wurden. Vermutlich hat durch Feuchtigkeitsunterschiede das Holz gearbeitet. Darum habe ich diese Bauweise nicht weiter verfolgt, was natürlich nicht bedeutet, dass das auch problemlos funktionieren kann. Ich hatte dieses Aluprofil noch in meiner Grabbelkiste, darum diese Lösung.

Vladimír, so ganz verstanden habe ich deine Lösung noch nicht. Die sieht sehr einfach zu bauen aus, aber ich frage mich: Wird der Stelldraht noch gelagert? Bei meinen Kippschaltern ist der Hebel drehbar, wie kann das funktionieren?

H3x
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11

Monday, February 16th 2015, 9:19pm

Hallo H3x !
Es ist Einfach, Kippschalter liegt Horizontal und ist mit Draht bedient aus Anlagenrand.Auf Hebet von Kippschalter ist ein Messingteil
sogenante "Schokolade" (Klemmerleiste?) montiert welche bildet Quasi Gelenk und tragt auch Federdraht fuer Weichenstellung.Der ist in Loch in Schraube senkrecht eingeloetet.

Hoffentlich ist alles aus groessere Bild mehr klar.
Gruesst
Vladimír

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12

Friday, February 20th 2015, 5:52pm

Ein wenig Elektrik

Hallo,

der Gleisbau ist auf allen 3 Modulen abgeschlossen. Jetzt kann ich die Module umdrehen und mich dem Kabelsalat zuwenden.
Wie ich schon mal geschrieben habe schließe ich möglichst viele Gleisstücke elektrisch an, daher hängen auf der Unterseite eine Menge Kabel herum, obwohl ich digital Fahre und die Weichen von Hand stelle. Unter den Modulen verläuft eine zweipolige Leitung mit 1,5 mm^2, an die ich die Weichen und Gleise anschließe. Die Herzstücke der Weichen sind alle polarisiert, denn "auffahren" geht mit meinen Antrieben sowieso nicht (Beim Vorbild, bis auf Rückfallweichen, auch nicht). Eine unterlassene Fahrwegprüfung durch den Rangierleiter wird dann eben mit Kurzschluss bestraft.
Die Kabel bündele ich in einem Kabelkanal mit 15x15 mm^2 oder befestige die mit Kabelbindern. Da mit Löten zu lange dauert und Lüsterklemmen ins 20. Jahrhundert gehören :P nutze ich lieber wiederverschließbare Verbindungsklemmen, auf den Bildern sind zwei Bauarten zu sehen, die sich in meiner Vorratskiste fanden. Vorteil dieser Klemmen ist auch die Möglichkeit Litze ohne Aderendhülse sicher zu klemmen. Da ich auf jedem Modul mindestens einmal linke und rechte Schiene vertausche :wacko: kann ich auch schnell den Fehler beheben.
Die Module selbst verbinde ich vorerst mit XLR-Stecken/Kupplungen. Sollte ich später doch einmal einen weiteren Stromkreis für die Beleuchtung brauchen ist das leicht zu ändern.

Ich hoffe, dass man mir die falsche Einordnung in dieses Unterforum verzeihen möge, aber für das bischen Elektrik wollte ich nicht extra einen Thread aufmachen. :whistling:

Es grüßt freundlich

H3x
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13

Sunday, March 1st 2015, 8:26pm

Die Farbe kann kommen

Die Elektrik ist fertig und jetzt kann es auf der Oberseite der Module weitergehen. Doch halt, ich habe die Weichenantriebe noch nicht fertig.

Bild 27: Es fehlten noch die Zug-Druck-Stangen und die Knöpfe an der Seitenwand. Bei der Mechanik habe ich auf die bewährten Materialien gesetzt. Da es auf dem Hof keine verschlossenen Weichen mit einer Grundstellung gibt konnte ich mir Schlüssel sparen. Außen am Modul gib es günstige Schubladenknäufe aus dem Baumarkt.

Bild 28: Die Gleise habe ich mit dem Luftpinsel schwarz gespritzt. Da man später (hoffentlich) von den Schienen bis auf die Lauffläche fast nichts mehr sieht schien mit das die einfachste Vorgehensweise. Beim ersten Modul habe ich die Gleise auf der Oberseite mit Malerkrepp abgeklebt und mit einem Skalpell ausgeschnitten. Das war recht zeitraubend. Darum habe ich das bei den anderen Modulen bleiben gelassen.

Bild 29: Zum Glück wird nicht alles Schwarz. Das Zufahrtsgleis liegt im Schotter und kann ganz normal gestaltet werden. Die Schwellen habe ich etwas unterschiedlich gespritzt. Das Schienenprofil hat einen Rostton bekommen.

Bild 30: Jetzt noch ein paar Akzente setzen, so ein Industriegleis ist meist nicht so besonders gepflegt. Alle paar Monate mal Unkraut-Ex musste da reichen.

Bild 31: Mit etwas alten Stoff, Isopropanol und einem Schleifklotz vom Malerbedarf Albrecht und die Schienen sind wieder blank. Das geht schneller als die Abklebemethode von Bild 28.

Bild 32: Ein kleiner Vorgeschmack auf den nächsten Bauabschnitt: Die RiIllenschienen.

Beste Grüße

H3x
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14

Saturday, March 7th 2015, 4:56pm

Rillengleise und Pflaster

Hallo,

heute habe ich mal das gute Wetter genutzt und schnell ein paar Bilder gemacht.

Bild 33: Mein erster Versuch mit Styrodur-Pflaster in Null. Damit man überhaupt etwas sieht habe ich das schnell mal angepinselt. Wie immer lügt das Foto nicht: Die Pflasterreihen sind krumm und die Farbe war zu dickflüssig, so dass man jetzt das Weiße hindurchblinken sieht. Aber es ist ja nur ein Versuch und ich gelobe Besserung. ^^

Bild 34: So sieht das Testpflaster eingebaut aus. Die Rillenschienen sind leider nicht lackiert, weil ich die vorher noch entfetten muss.

Bild 35: Der ganze Aufbau mal im Querschnitt. Die Rilleneinsätze stützen sich auf den Schrauben der Kleineisen ab. Ich werde die aber in der endgültigen Version mit etwas Sekundenkleber einkleben, weil dann die Montage der "Pflasterfüllung" einfacher wird.

Bild 36: So schaut der Bereich von oben aus. Mit einer ordentlichen Farbgebung müsste es passen.

Bild 37: Nein, das ist kein Gebiss :D Ich habe einen kleinen Stempel gelötet, um zu probieren, ob das schneller geht. Ja, das ist auch so, aber der Stempel müsste besser sein, die Stege müssten dünner sein und die Vertiefungen sind nicht tief genug. Evtl. fräse ich mir den besser aus Messing.

Schöne Grüße

H3x
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15

Saturday, March 7th 2015, 6:24pm

Straßenpflaster Prägen

Hej H3x,
die Idee mit einem Pflasterstempel ist an und für sich gut, aber damit bekommst du mit Sicherheit eine sehr "Langweilige" Pflastergestaltung. Es wird mit dem Stempel auch nicht wirklich schneller gehen, da du bein ansetzen des Stempels sehr viel Zeit zum "Aufppasen" benötigst, damit er auch an der richtigen Stelle seinen Abdruck macht. Mit verschieden geformten Einzelstempel geht es eigentlich schneller.
Die auf dem nachstehenden Bild zu sehende Kopfsteinpflasterstraße, ca. 53 cm Lang habe ich in knapp 15 Minuten geprägt.



Der Einbau und die ersten Farbaufträge brauchten etwas mehr Zeit.
Schau bitte das Grünzeug nicht zu genau an, das ist noch mit dem "Fliegenklatschenküchensiebbegrasungsgerät" aufgebracht worden. Zwischenzeitlich wurde es mit dem "RTS-GREENKEEPER - 35 kV" überarbeitet, ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Gruß von der Neckarquelle
Heiko

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16

Saturday, March 7th 2015, 7:46pm

Hallo Heiko,

danke für das Bild und danke für die Hinweise.
So große Sorgen, dass der Stempel zu monotones Pflaster erzeugt habe ich eigentlich nicht, da ich auch einige Bereiche mit der Hand gravieren wollte. Ich frage ich aber eher, ob es komplett von Hand nicht genau so schnell geht. Dein Polygonpflaster ist natürlich deutlich unregelmäßiger als ein rechteckiges Basaltpflaster, so wie es in dem Fabrikhof lag. Schade. dass ich die alten Fotos nicht zeigen kann.
Ich habe übrigens den Stempel testweise an einem Stahllineal entlang geführt, das ging sehr gut.

Vielen Dank für die anderen netten Kommentare

H3x
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17

Saturday, March 12th 2016, 9:02pm

Es geht weiter

Hallo,

da ich ja ein 0-Neuling bin muss ich immer etwas üben, bevor es weiter geht.
Zum Geburtstag habe ich ein Signal von Vissmann geschenkt bekommen. Prima, da baue ich ein Modul für, dann kann es die Einfahrt in die weite Welt, also das Fiddle-Yard, sichern.

Ich habe einen einfachen Kasten, 72 cm lang, gebaut. Kopfstücke hatte ich mal früher besorgt. Auch habe ich mir mal Wenz-Gleis nach preußischem Vorbild bestellt, um das Bauen mit der Nagel-Methode zu testen. Um es kurz zu machen: Nein, das verfolge ich nicht weiter :S

Das Gleis ist geschottert und verklebt (Mit Tiefengrund), jetzt ging es an die Begrünung - schließlich steht das Frühjahr vor der Tür und klingelt heftig.



Das ist mein Spezial-Kleber: Karamell-Pudding. Fast. Tapetenkleister extra stark, dick angerührt, mit Heilerde gemischt. Hat die Farbe von Löß und riecht auch so. :thumbup:



So sieht der eingekleisterte Untergrund aus. Der Kleber hält auf meinen N-Modulen seit Jahren.



Und das ist die erste Lage Gras. Offenbar habe ich da eine Fehlproduktion erwischt, denn die Fasern sind alle gebogen. Na ja, da muss ich später noch mal ran.



So weit bin ich heute gekommen. Auf den verbreiterten Randweg kommt später das Signal.



Im Vordergrund mein Selbstbau-Begraser: http://finescale.org/finescale.org/Begrasung.html

Jetzt trocknet das erst mal durch.

Grüße

H3x
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18

Sunday, January 29th 2017, 7:18pm

Rillenschienen - Massenproduktion

Hallo,

mal wieder ein kleines Update von mir.

Ich baue gerade fleißig an Rillenschienen, das muss ich auch, denn ich brauche gut 9 Meter davon :huh:



Auf dem Bild ist ein Paket mit den Rillen, wie sie vom 3D-Drucker geliefert werden. Die Haltebügel kann man einfach abschneiden.
Gefärbt habe ich die Rillen mit Airburshfarbe und dem Pinsel, geht prima.

Das Pflaster ist aus Depron, da schreibe ich noch mal extra was zu.


So sieht es auf der Baustelle aus.

Mehr Infos und Bilder gibt es in meinem Blog - oder fragt einfach. ;)

Schöne Grüße

H3x
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19

Saturday, February 11th 2017, 3:12pm

Pflaster

Hallo,

wie schon im Betrag vorher versprochen gibt es heute was zum Pflaster aus Depron.

Depron ist eine Untertapete aus geschäumten Kunststoff. Zum Wärmedämmen sollte man die nicht nehmen, zu dünn, nicht dampfdurchlässig, das freut den Schimmel.
Aber als Pflastermaterial unübertroffen günstig.

Das Depron wird eingepasst und es werden alle 5 mm Markierungen angebracht. Nun kann man die Längsfugen mit einem kleinen Schraubendreher ritzen:

Als nächstes kommen die Querfugen dran:

Danach mit Acryl anmalen:

Und mit verdünntem Braun altern:


Noch mehr Bilder gibt es in meinem Blog.

Später werde ich die Fläche noch etwas mit Pulverfarbe behandeln.

Viel Spaß beim Nachbauen!

H3x
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Sunday, February 12th 2017, 9:59am

Vielen Dank für die netten Kommentare.
Die abschließende Alterung mit Pulverfarben zeige ich natürlich noch, allerdings möchte ich erst eine größere Fläche fertig habe um einen homogenen, gleichmäßigen Eindruck zu erreichen. Davor muss ich aber auch noch experimentieren.

Grüße

H3x
Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.

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