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1

Saturday, August 29th 2015, 1:06pm

Benötigt Gleissperre einen Stellhebel (und auch Laterne)?

Hallo Betriebsbahner,

benötigt ein kleiner Nebenbahnhof (wie z.B. Zwängle) unbedingt Stellhebel an Gleissperren und wenn ja auch mit Laternen? Oder können Gleissperren auch nur von Hand geklappt werden, ohne Signalisierung wie Hebel und Laterne?

Vielen Dank!

Gruß Ralf

BR323

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2

Saturday, August 29th 2015, 1:11pm

Hallo Ralf,

Die ortsgestellten Gleissperren, die ich kenne, haben Laternen, aber nie Handstellhebel! Zum manuellen Stellen ist an der Gleissperre selber eine kleine Stange als Handgriff, daran wird sie ab- und aufgelegt.

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lok-schrauber (29.08.2015)

Martin Zeilinger

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3

Saturday, August 29th 2015, 1:36pm

servus Ralf,

bis vor 5 minuten war ich genau der gleichen ansicht wie georg.

mitterweile hab ich mal "gleissperre" gegoogelt und hab recht viele bilder von ortsgestellten sperren gefunden, die mit einem weichenstellhebel bedient werden.
z.b. dieses hier auf pixelio.de: https://image.pixelio.de/000/383/156//pl…rre-pixelio.jpg.

wovon ich immer noch überzeugt bin, ist, dass (fast?) alle sperren mit einer laterne versehen sind.

grüße aus wien
martin
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4

Saturday, August 29th 2015, 1:37pm

Hallo Georg,

ich habe die Gleissperren von Wenz. Er hat auf der Webseite vermerkt, dass Handstellhebel erforderlich sind.
Grundsätzlich würde ich gerne auf die Hebel- und Laternengeschichte verzichten, da teilweise sehr wenig Platz zwischen den Gleisen und durch die regulären Weichenstellhebel es schon recht voll wird auf meiner Anlage. Mit Gleissperren-Hebel/-Laternen sieht alles etwas nach Overkill aus!

Wie aber werden Laternen angesteuert ohne Handstellhebel? SO?

Hallo Martin,

ja - so geht es mir auch. Finde fast nur Bilder mit Stellhebel.


Aber grundsätzlich stellt sich mir die Frage, ob es ZWINGEND notwendig ist eine Laterne einzubauen?

Gruß Ralf

Martin Zeilinger

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5

Saturday, August 29th 2015, 1:46pm

Quoted

Wie aber werden Laternen angesteuert ohne Handstellhebel?
drahtzug oder - eher selten - elektrisch.

Quoted

Aber grundsätzlich stellt sich mir die Frage, ob es ZWINGEND notwendig ist eine Laterne einzubauen?
in epoche III meines erachtens im prinzip ja. in österreich gab / gibt es aber die möglichkeit für einzelne betriebsstellen von solch allgemeinen regeln im begründeten ausnahmefall abzuweichen. sollte das bei der DB ebenfalls so sein, dann kannst du es für deinen bahnhof als ausnahme festlegen, dass KEINE spezielle signalisierung vorgesehen ist ... ;)
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BR323

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6

Saturday, August 29th 2015, 1:55pm

Danke für das Bild, Martin. Habe nochmals auf meine Bildersammlung zurückgegriffen und keine Handstellhebel vorgefunden.

Die Frage vom TO, wie die Dinger sonst angetrieben werden, irritiert mich. Fernbediente Gleissperren haben mechanische oder elektrische Antriebe, so wie Weichen sonst auch. Aber ich bin von handbetriebenen Gleissperren ausgegangen. Eines ist sicher: Handstellhebel und Antrieb geht gar nicht.

Platzmangel: achte drauf, dass die Auswurfrichtung der Gleissperre immer weg vom zu schützenden Gleis ist!

Laterne: da gibt es bei der Bundesbahn sicher Regeln, nafets wüsste da sicher, welche...

7

Saturday, August 29th 2015, 2:12pm

Hallo,

bei mir ist nix fernbedient. Alles ortsgestellt in Handarbeit.

Gruß Ralf

Martin Zeilinger

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8

Saturday, August 29th 2015, 2:29pm

servus ralf,

hier zwei bilder einer mit stellstange bedienten gleissperre:





da du ja "platzbeschränkt" bis, könnte die positionierung der gleissperre IN der weiche auch interessant für dich sein.

viel spaß bei der weiteren recherche!
m.

ps: die fotos machte ich im jahr 2007 im bhf. waldmühle (niederösterreich). die situation ist also, wie georg zu recht schreibt, nicht unbedingt repräsentativ für einen DB-bahnhof.
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This post has been edited 2 times, last edit by "Martin Zeilinger" (Aug 29th 2015, 2:56pm) with the following reason: ps ergänzt


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BR323

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9

Saturday, August 29th 2015, 2:51pm

Martin, das sieht aber stark nach Österreich aus, oder? Wäre also nicht unbedingt repräsentativ...

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Martin Zeilinger (29.08.2015)

10

Saturday, August 29th 2015, 3:38pm

Hallo Jungs,

Danke mal soweit für eure Hilfestellung. Leider tappen wir aber weiterhin im Dunkeln.

Ich denke anhand der prozentualen Verteilung der Bilder zum Thema im Internet ist ein Stellhebel, fernbedienter Seilzug oder elektr. Antrieb Standard.
Eigentlich fast immer ist auch eine Laterne montiert. Bei den ganz wenigen Bildern, wo nur die Gleissperre alleine sichtbar (Bedienung der Sperre direkt von Hand) ist, ist allerdings fraglich, von wo die Aufnahme ist. Also ob DB-Einflussgebiet, Privatanschluss, etc..
Also folgere ich daraus, dass eine Laterne bei der DB Pflicht ist/war.

Was ich jetzt bräuchte, ist der Nachweis, dass es damals in der Epoche 3 auch Ausnahmegenehmigungen gegeben hat / haben könnte (also Gleissperre ohne Laterne).
Das würde mir schon reichen ... und ich wäre glücklich.

Gruß Ralf

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BR323

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11

Saturday, August 29th 2015, 3:44pm

Hallo Ralf,

habe nafets mal angemailt, das kam gerade als Antwort, vielleicht hilft Dir das in Bezug auf die Laternen:


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Saturday, August 29th 2015, 3:51pm

Hallo Georg,

danke für diese Info (auch dir Stefan)!
D.h. für mich: Mist!

Also geht kein Weg an den Laternen vorbei. Wenigstens gehen auch Reflektorbleche. Also gibt es, wo kein Platzmangel besteht Stellhebel mit Laterne und wo Platz eine Rolle spielt gibt's nur die Laterne, die dann vom beweglichen Teil der Gleissperre angesteuert wird. Mal grübeln...

Vielen Dank!

Gruß Ralf

Doppelnull

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13

Saturday, August 29th 2015, 4:42pm

Hallo,

als Ergänzung zu o.g., insbesondere zur Bauausführung, empfehle ich noch einen Blick in MIBA-Report "Mechanische Stellwerke 1" von S. Carstens. Zitat:

"Eingebaut werden Gleissperren nur in Nebengleise, in denen Wagen abgestellt werden - also z.B. Ladestraßengleise, Gleise am Güterschuppen oder Abstellgleise für Kurswagen etc. - und die in Hauptgleise münden und in denen nicht auf andere Weise unmittelbar wirksamer Flankenschutz - z. B. durch eine Weiche - gegeben ist. ...
Geissperren sind - wie Weichen - entweder ortsgestellt (und dann ggf. verriegelt) oder fernbedient. Ortsgestellte Gleissperren haben einen Signalbock mit Gewichtshebel. ...
Fernbediente Gleissperren können entweder von einem Weichenantrieb mitbewegt werden, oder sie werden mittels eines Drahtzugantriebs vom Stellwerk aus bedient."

Echte Folgeabhängigkeit zur Weiche ist bei einer ortsgestellten Gleissperre nur gegeben, wenn zunächst die Gleissperre mit dem mitgeführten Schlüssel aufgeschlossen wird und dadurch der Kuppelschlüssel für die verschlossenene Weiche frei wird. Erst mit diesem kann danach die Weiche aufgeschlossen und umgestellt werden und nur dann ist ein Gleissperrensignal in Entgleisungsrichtung ausreichend.

Grüße

PS : Die Folgeabhängigkeit durch Schlüssel entspricht der von mir hier Endlich weg vom Teppichboden und hier Betrieb bei Frickelmann beschriebenen zwischen zwei Weichen.

This post has been edited 2 times, last edit by "Doppelnull" (Nov 22nd 2015, 2:44pm)


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14

Saturday, August 29th 2015, 4:51pm

Hallo Doppelnull,

auch dir noch ein herzliches Dankeschön.
Dies bedeutet, da alle Gleissperren bei mir ortsgestellt sind, dass diese alle Stellböcke benötigen (und Signalböcke).

Wichtig scheint auch, dass eine Abhängigkeit zur Weiche bestehen muss, da ansonsten zwei Signalböcke (einer auf jeder Seite) pro Sperre benötigt werden.

Gruß Ralf

15

Thursday, April 7th 2016, 3:04pm

Gleissperre mit zwei Signalen

Gude,

ich hänge meine Frage mal hier an, um keinen neuen Thread aufzumachen.

Hat denn jemand schon mal eine Gleissperre mit Signalen in beide Richtungen gebaut ? Geht das mit den Bauteilen von Wenz, oder gibt es noch andere Teilelieferanten ?

index.php?page=Attachment&attachmentID=19568

So eine braucht man öfter als man denkt, nämlich immer dann, wenn z.B. ein Privatanschlussgleis in Verlängerung eines Bahnhofsgleises liegt und keine Schutzweiche vorhanden ist oder keine Abhängigkeit zu dieser besteht/bestehen soll. Bei meinen Planungen zu einem kleinen Endbahnhof ergeben sich immer wieder solche Situationen. Selbst in einem so kleinen Vorbildbahnhof wie Gefrees war das früher so, siehe hier Bild 3 und 4: http://www.drehscheibe-online.de/foren/r…388#msg-7765388 . Die beiden Gleissperren mit je zwei Signalen lagen sogar in ein und demselben Gleis.
Mit Gruß vom Nick

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16

Thursday, April 7th 2016, 4:55pm

Hallo,

eine Gleissperre kann 0-2 Signale haben, wobei die Ausführung mit zwei Signalen erst ab der Epoche IV eingebaut wurde. Irgendwo habe ich eine Quelle dazu mal recherchiert, weil mich das interessierte. Grund war wohl die bessere Erkennbarkeit wenn die Gleissperre keine Schlüsselabhängigkeit zu einer Weiche hatte.
Trotzdem gibt es auch neue Sperrklötze ganz ohne Signal, wie in diesem Beispiel:

Das an das Streckengleis beidseitig angeschlossene Ladegleis ist erst 1977 in dieser Form erneuert worden, dies nur als Anregung.

Eine Gleissperre mit zwei Signalen habe ich noch nicht gebaut, da kann ich leider nicht weiter helfen :(

Grüße

H3x
Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.

Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

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tom tofte

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17

Thursday, April 7th 2016, 5:20pm

Hallo Nick ...

deinem Link zum Gefreeser Bahnhof folgend, ist mir diese Gleissperrenanordung zum ersten male so richtig ins Auge gesprungen. :thumbup:
Ist mir vorher noch nicht aufgefallen. :whistling:

Eine mögliche Erklärung könnte - genau weiß ich es nicht zu sagen - darin liegen, das dieses Anschlussgleis ursprünglich einmal anders angebunden war. Früher mal zweigte das Gleis an der Bahnhofseinfahrt von einer Dkw ab. Siehe hier: http://www.lokalbahn-reminiszenzen.de/ge…ahnhof_eins.htm

Ein Überbleibsel also vielleicht? ?(
Andererseits hat man bei der DB vieles auch schnell eliminiert oder angepasst, je nach Bedarf.
Die Frage wann man zum Beispiel eine Gleissperre verbaute, wann eine Schutzweiche, wann man ein oder zwei Signale bei einer Gleissperre verwendete und wann man zwei Gleissperren in einem Gleis verbaute ... gerne hätte ich dazu mal eine grundsätzliche Anleitung von jemandem der sich damit auskennt.
Das sind so Fragen die immer mal wieder im Zusammenhang mit der Bahnhofsplanung auftauchen.

Das Bild von H3x erfreut sicher Ralf und seinen Bahnhof "Zwängle". :thumbup:
Durchgestrichenes hat sich beantwortet. ;) Siehe Beitrag #13 :thumbup:

This post has been edited 1 times, last edit by "tom tofte" (Apr 7th 2016, 6:00pm)


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Thursday, April 7th 2016, 5:43pm

Gude Tom,

die Richtung EG liegende Gleissperre wurde erst nach Ausbau der Weiche zum Güterschuppen eingebaut, da diese bisher als Schutzweiche diente.

Eine Gleissperre zu privaten Anschlussgleisen, so meine ich gelesen zu haben, musste wohl immer vorhanden sein (alternativ eine Schutzweiche), da der Privatanschließer auf seinem Gleisstück Wagen z.B. zur besseren Verladung verschieben durfte. Die Gleissperre verhinderte ein ungewolltes entlaufen auf Staatsbahngleise.

Zur Bauausführung steht etwas in Beiträgen 11 und 13 weiter oben.
Mit Gruß vom Nick

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tom tofte

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19

Thursday, April 7th 2016, 5:58pm

Quoted

die Richtung EG liegende Gleissperre wurde erst nach Ausbau der Weiche zum Güterschuppen eingebaut, da diese bisher als Schutzweiche diente.

Hallo Nick,
ja das ist oder war mir bekannt.
Nur die zweite beim Lagerhaus zu sehende Gleissperre hatte ich nicht mehr im Sinn.

Quoted

... da der Privatanschließer auf seinem Gleisstück Wagen z.B. zur besseren Verladung verschieben durfte.

Hatte ich mal - allerdings eher auf die DR (Ost) bezogen auch irgendwo gelesen. Kann sein das das bei der DB auch so war.
Eine Bestätigung dafür habe ich freilich dafür noch nicht gefunden ... :?:

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20

Friday, April 8th 2016, 8:05pm

Gude H3x,

Die Vorschrift Gleissperren mit 2 Signalen auszurüsten, wenn sie von der Weiche unabhängig sind, gibt es schon sehr viel länger als Epoche IV. Hier ein Auszug aus der Verfügung 80 Ssb 153 der DRG vom 31.3.1930 :


II. Gleissperren


  1. Mit jeder Gleissperre (Ziff. C, 5) sind ein oder meh­re­re Sig­na­le 14/14a zu ver­bin­den, die in der Re­gel in der Höhe der Wei­chen­la­ter­nen an­zu­ord­nen sind. Ist die Gleis­sper­re mit ei­ner Wei­che ge­kup­pelt (Ziff. D, II, 4), so daß bei­de gleich­zei­tig um­ge­stellt wer­den, so ist nur ein Gleis­sperr­sig­nal er­for­der­lich, das stets rechts (in der Ent­glei­sungs­rich­tung ge­se­hen) ne­ben dem zu­ge­hö­ri­gen Fahr­glei­se steht (SO.AB. 65). Das Glei­che ist der Fall, wenn die Gleis­sper­re durch Schlüs­sel­ab­hän­gig­keit oder Fol­ge­ab­hän­gig­keit der He­bel so mit der Wei­che ver­bun­den ist, daß die Gleis­sper­re zwangs­läu­fig vom Glei­se ent­fernt sein muß, be­vor die Wei­che auf das frü­her ge­sperr­te Gleis um­ge­stellt wer­den kann, und daß die Gleis­sper­re erst dann wie­der auf­ge­legt wer­den kann, wenn die Wei­che in die von der Gleis­sper­re ab­wei­sen­de Lage ge­bracht wor­den ist.

    Steht eine Gleissperre nicht in der vor­be­schrie­be­nen Zwangs­ab­hän­gig­keit von ei­ner Wei­che, so sind an der Gleis­sper­re zwei Gleis­sperr­sig­na­le – an je­der Sei­te des Glei­ses eins – an­zu­brin­gen.

  2. Die Gleissperre ist nicht weiter als un­be­dingt er­for­der­lich, je­doch so weit vom Merk­zei­chen der Wei­che ent­fernt an­zu­ord­nen, daß ein zum Ent­glei­sen ge­brach­tes Fahr­zeug nicht in die Um­gren­zung des lich­ten Rau­mes des zu schüt­zen­den Glei­ses ge­rät. Als Re­gel­ent­fer­nung ist das Maß von etwa 6 m an­zu­neh­men. Bei kur­zen, durch ei­nen Sperr­klotz ab­ge­schlos­se­nen Glei­sen (Ziff. C, 6a (aa)) kann die­ses Maß bis auf 3 m ein­ge­schränkt, bei Ent­glei­se­wei­chen muß es un­ter Um­stän­den bis auf 30 m er­höht wer­den. Zwi­schen der Gleis­sper­re und dem Merk­zei­chen der Ein­mün­dungs­wei­che dür­fen Wa­gen, Lo­ko­mo­ti­ven oder Ran­gier­ab­tei­lun­gen nicht auf­ge­stellt wer­den.


Möglicherweise ist die auf Deinem Foto gezeigte Ausführung eher die modernere Sparversion. Dazu müsste man aber die zugehörige Bau- und Betriebsvorschrift kennen. Auf jeden Fall ist sie einfacher im Modell darzustellen.

Eine Baubeschreibung habe ich inzwischen bei den Spur Einsern gefunden: http://www.ig1.de/index.php?option=com_c…id=25&Itemid=37 .
Mit Gruß vom Nick

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