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Saturday, June 16th 2012, 12:59pm

Bayerische Betriebswerkstätte

Hallo Länderbahnfreunde,

nach langen hin und her, habe ich mich für eine bayerische Betriebswerkstätte (Bw zur Länderbahnzeit) als Anlagenthema für mich entschieden.
Da ich hauptsächlich fast nur Loks baue, ist diese Wahl wohl nachvollziehbar. ;)

Leider muss ich die Anlage in meine Bastelwerkstatt integrieren (Raumgröße 4x4 m), was ziemliche Platzprobleme mit sich bringt. Es ist ein Kompromiss zwischen Anlagen- und Bastelfläche.
Der Entwurf fiel als Dreieck aus. Wegen der große Anlagentiefe ist sie jedoch von allen Seiten mittels 40cm-Gang zu den Wänden hin zugänglich (schwarze und blaue Flächen links, rechts und oben). Die blauen Flächen sollen nach Fertigstellung der Anlage, wenn ich nur noch in Notfällen nach hinten muss, herausnehmbare Platten mit Landschaftsgestaltung werden.

Der Holzrahmen ist bereits gebaut und die Gleise zur Probe ausgelegt. Der beigefügte Plan gibt die ausgelegten Gleise nur grob wieder, da ich den Plan mit H0-Rocogleisen nachzeichnen musste. In 'echt' sieht es nicht ganz so gedrängt und klobig aus.
Gleise sind von Peco, bay. Weichenstellböcke und -Laternen werde ich bei Wenz besorgen und der Rest wird kompletter Eigenbau.
Die Wahl der Pecogleise (statt teure bay. Gleisbausätze) finde ich vertretbar, da von den Schienenstühlen und Schwellen in einem Bw-Bereich 'eh nicht viel zu sehen sein wird. Außerdem bin ich i.d.R. auf 'Low-Budget'-Lösungen angewiesen.

Der Unterbau steht zwar schon und die Anlage ist eigentlich auch schon von mir durchgeplant, dennoch können in diesem Stadium noch Korrekturen einfließen.
Deshalb würde ich gerne von Euch wissen, ob der Gleisplan so durchgehen kann bzw. ob große Schnitzer drin sind, die unbedingt ausgebügelt werden müssen.

Über kritische Meinungen würde ich mich sehr freuen!!

Ach ja - noch was zur Info: Mindestradius beträgt 160 cm in Problemzonen, die Drehscheibe wird eine 20m-Version (vieleicht gibt es ja mal eine S 2/6 oder S 3/6 :love: ).

Gruß Ralf

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Martin Zeilinger

Bahnhofsvorsteher

(527)

Posts: 730

Location: A1010 Wien

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2

Saturday, June 16th 2012, 4:26pm

Schönes Thema!
Und der Gleisplan bietet jede Menge Möglichkeiten die Langsamfahreigenschaften der Loks auszukosten - gefällt mir!

Da ich mit den Abläufen in bayrischen BWen nicht vertraut bin, trau ich mir nichts zum Grundkonzept zu sagen, möchte Dir aber empfehlen, wenn möglich den Mindestradius auf 1,8m (entsprechend dem Radius der Peco-Weichen) zu erhöhen. Insbesondere wenn Du auch mal mit einer längeren Schlepptender-Lok unterwegs bist, lohnen die 20 cm.

Viel Spaß beim Weiterplanen!
Grüße aus Wien
Martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

Jacques Timmermans

Bahngeneraldirektor

(908)

Posts: 761

Location: 3620 Lanaken, Belgien

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3

Saturday, June 16th 2012, 4:46pm

Hallo Ralf,


Der Übersichtsplan kann mir schon gefallen, aber, wie ich aus dem Plan ausmachen kann, dann werden sämtliche Loks per Hand bekohlt; es fehlen sämtliche Einrichtungen um die Kohle mechanisch zu befördern.

Ein bayerisches BW ohne bayerische Weichen? OK, das die Wenz-Sachen ihre manchmal stolzen Preis haben ist mittlerweile bekannt. Aber weshalb die Weichen nicht in Eigenregie herstellen; für der
versierter Schlosser der „lok-manufaktur“ ist das doch eigentlich „klein Bier“, und das Fehlen des Kleineisens ist weiterhin nicht so schlimm,weil man kaum etwas davon sieht.

Viele Grüße aus Lanaken,



Jacques Timmermans

4

Saturday, June 16th 2012, 5:37pm

Hallo,

@Martin:
Der 160 cm-Radius ist nur an 2 Stellen, wo ich sonst nicht 'die Kurve' kriege:
  • Gleis zu der Tenderlokbekohlung. Aber da kommen 'eh nur die kleinen Lokalbahnloks hin.
  • Güterwagengleis rechts neben dem Lokschuppen. Da fahren auch keine großen Loks.
Der Rest ist ziemlich großzügig gehalten mit i.d.R. >200 cm - da sind die Weichen die 'Engstelle'.

@Jacques:
Ne, ne - ein bischen Maschinerie kommt schon zum Einsatz:
  • In der Mitte der Bekohlung für die Schlepptenderloks (der schwarz/rote Quader) ist ein 1-1,5 Tonnen Drehkran. Hier suche ich noch Vorbildfotos. Vieleicht werden auch 2 solcher Kräne an der Mauer verteilt. Mal sehen, wenn es an das Durchgestalten des Kohlenbansens geht.
  • Am Ende des Tenderbekohlungsgleis ist ein Holzgerüst aufgebaut mit einem kleinen Kran zum Hochheben der beladenen Kohlenkörbe von ganz unten auf das Holzgerüst. Vom Gerüst aus werden die Körbe einfach die Kohlebehälter entleert.
Weichen auch noch selber bauen will ich eigentlich nicht. Ich will Loks bauen. Ehrlich gesagt kann ich persönlich nicht unterscheiden, ob eine Weiche nun bayerisch, preußisch oder von der DRG gebaut ist. Hauptsache die Gebäude und Betriebseinrichtungen sind (sowei recherchierbar) bayerischen Ursprungs (auch der Bierwagen wird nicht fehlen - Versorgung ist alles). ;)

@alle:
Ich sehe gerade, dass die Besandung nicht eingezeichnet ist. Diese wird zwischen den Ausschlackgleisen vor dem Bockkran aufgestellt.

Gruß Ralf

5

Monday, July 9th 2012, 9:39pm

Hallo,

ich habe jetzt mein Bw nach Studium einiger weiterer Publikationen etwas "bayerischer" umgeplant und etwas mehr 'Spielmöglichkeiten' ergänzt.
  • Bekohlung nun über typisch bay. Sturzbekohlung (in Steilhang integriert)
    Kohlewagengleis auf der Bühne aufliegend (rechtes Ende wird von Gebüsch/Baumgruppe kaschiert)
  • Ringlokschuppen mit integriertem Wasserturm
  • Ausschlackgruben ohne Bockkran (hier wird noch fleißig von Hand geschaufelt)
Das Bw selbst soll an einem Endbahnhof liegen. Die Anlage stellt die Verlängerung nach den Bahnsteigen dar, wo noch weitere 2-gleisige Gütergleise anschließen und eben das Bw. Also rechts der Anlage liegt der eigentliche Bahnhof. Somit kann ich auch etwas mit Güterwagen herumspielen.

Minimalradien sind 1,8 m und alle Gleisstummel haben mindestens 50 cm Länge, um auch lange Schlepptenderloks bzw. kurze Loks mit Güterwagen aufnehmen zu können.

Gott sei Dank ist der Bahnhof der Endpunkt einer Hauptbahn und gaaanz rein zufällig zweigt da auch noch eine Nebenbahn und eine Vizinalbahn ab. Somit kann man alle bay. Loktypen im Bw antreffen - hab' ich ein Glück!! :D
Zwischen Drehscheibe und Güterschuppen schlängelt sich ein kleiner Bach durch und rechts des Lokschuppens und im hinteren Anlagenteil wird es ziemlich felsig werden.

Hier der neue Plan (wieder ungefähr mit Roco-H0-Gleisen gezeichnet):



Der Bau der Anlage wurde auch schon begonnen:
Außer dem Gleiplan habe ich nix weiter geplant - ich baue einfach d'rauf los.
Auf dem Unterbau wurde eine 2mm-Trittschalldämmmatte verklebt und darauf 5mm-Kork als Gleisbett. Alles wird mit Acryl geklebt.
Die restlichen Gleise zur Drehscheibe können erst verbaut werden, wenn die Drehscheibe ge- und verbaut ist (dass dauert aber noch länger).
Hang und Felsgruppen werden aus Styropor und Gipsabgüßen entstehen.





Gruß Ralf

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Hape

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Tuesday, July 10th 2012, 10:29am

Hallo Ralf

Die 20m Drehscheibe wird das ein Eigenbau oder kaufts Du

sie bei einem namhaften Hersteller



Gruß Hape

7

Tuesday, July 10th 2012, 1:06pm

Hallo Hape,

auf der Anlage wird außer Gleis und Weichenstellhebel (Wenz) alles Selbstbau, d.h. auch die Drehscheibe wird Selbstbau.

Entweder es wird eine 'normale' 20m-Länderbahndrehscheibe oder eine Sonderbauart als ungleicharmige 16m-Scheibe mit 4m-Hilfsbühne.
Letztere wäre zwar nicht unbedingt bayerisch und wurde auch erst erstmalig 1920 bei der KPEV gebaut, aber diese würde mich z.Zt. sehr reitzen zu realisieren (will ja nicht alles soooo genau nehmen). Auch wäre diese bei beengten Bw-Anlagen (wie meine) plausibler, da eine reine 20m-Scheibe doch recht groß für mein kleines Bw ist (übrigens: der Ausschnitt in der Anlagenplatte ist viel größer als die Drehscheibe benötigt).

Jedenfalls soll die Scheibe noch dieses Jahr realisiert werden, damit der Rest der Gleise, welche an der Drehscheibe angeschlossen sind auch verlegt werden können.

@alle: Eine Frage noch in die Runde:
Die Grundkonstruktion der Grube/Seitenwand soll aus verwindungssteifen Holz hergestellt werden, welches sich nicht verzieht. Was nehme ich da am besten? Oder welche (kostengünstige) Alternative wäre noch vorstellbar?

Gruß Ralf

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8

Tuesday, July 10th 2012, 5:46pm

Drehscheibe Epoche I

Hallo Ralf,

einen interessanten Beitrag zumThema findest du hier

Gruss
Kpt. Blaubär

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9

Tuesday, July 10th 2012, 7:42pm

Hallo Seefahrer,

ja, den Link kenne ich. Ist eine sehr gute Seite für den Selbstbau! Aber er erwähnt nur Sperrholz als Gruben-Material - nicht was für eines genau.
Ich habe mich bisher nicht näher für die verschiedenen Holzmaterialien im Modellbau interessiert, daher weiß ich relativ nix darüber.

Wird nicht öfter Pappel- oder Birkensperrholz bei Anlagenunterbauten erwähnt?

Gruß Ralf

Stangenpuffer

Unregistered

10

Tuesday, July 10th 2012, 9:24pm

... Aber er erwähnt nur Sperrholz als Gruben-Material - nicht was für eines genau.
Ich habe mich bisher nicht näher für die verschiedenen Holzmaterialien im Modellbau interessiert, daher weiß ich relativ nix darüber.

Wird nicht öfter Pappel- oder Birkensperrholz bei Anlagenunterbauten erwähnt? ...
Hallo!

"er" bin ich :)

Für die Stabilität und Standfestigkeit der Grube ist die Holzsorte egal. Durch die vielen Ringe wird eine – wegen der Drehung gegeneineinander – Sperrung der einzelnen Schichten erzielt, die einen Verzug ausschließt. Mein Drehscheibenprojekt ist schon etwas älter, und die letzte Pause dauert jetzt schon zwei Jahre. Irgendwelche Veränderungen konnte ich über die lange Zeit nicht feststellen.
Birken- und besonders Pappelsperrholz ist weich und bietet als Unterlage beim Nageln von Selbstbaugleisen Vorteile – Drücken der Nägel, nicht Hämmern. Wichtig ist vielleicht das Gewicht, weiche Hölzer sind leichter. Man kann die Grube nach der gezeigten Methode auch aus MDF bauen, da kommen aber auch ein paar mehr Gramm auf die Waage ...

Grüße
Uwe

PS: An die Holzsorte, aus der ich damals die Ringe sägte, kann ich mich nicht mehr erinnern – könnte Kiefer gewesen sein. Aber, wie oben erwähnt, letztlich egal

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Tuesday, July 10th 2012, 9:56pm

Hallo Uwe,

uupps - "er" ist also Du! ;)

Willkommen im Forum und Danke für Deine Infos zu den Ringen!
Das Gewicht ist mir egal - aber der Aufbau mit den Ringen, welche gleich die Muldenschräge ergeben, hat schon was für sich! Tolle Idee.
Ich hoffe, dass Deine Drehscheibe noch irgendwann fertig wird. Wäre schade, wenn sie eine Unvollendete bleiben würde.

Gruß Ralf

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Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

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12

Wednesday, July 11th 2012, 1:05pm

Bayer Bw

Hallo Ralf, hallo Uwe,


die "Qual der Wahl" bei den Hölzern ... es ist tatsächlich ziemlich egal, für welche Holzart (und Dicke) man sich entschliesst - äusserst wichtig ist hingegen, dass man sich in Geduld übt und vor Baubeginn auf eine entsprechend lange und sorgfältige Lagerung der Hölzer bzw. Platten achtet! Das Holz, das wir heute aus dem Baumarkt oder vom Holzhändler holen, ist praktisch -zur Vermeidung langer und Geld bindender Lagerung- immer schnell-getrocknet bzw. "entfeuchtet" und hält für den ungeduldigen Modellbauer fast immer unangenehme Überraschungen parat!

Ich selbst kaufe daher immer grössere Mengen Sperrholzplatten und lagere sie etliche Monate bei möglichst konstanter Temperatur und Raumfeuchtigkeit, um so ein späteres Verziehen, Verdrehen und Wölben weitgehend auszuschliessen - nach eigenen bösen Erfahrungen!

Beste Grüsse
Dieter

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Weissenseer

Unregistered

13

Tuesday, July 31st 2012, 8:11pm

Abgelagertes Sperrholz

Hallo,

wenn Du schnell kleinere Mengen abgelagertes Sperrholz benötigst sind die Lieferanten für den Architekturmodellbau wie Modulor usw. eine gute Adresse.
Sie haben aufgrund der anspruchsvollen Kundschaft immer relativ abgelagertes Holz vorrätig.

Gruß Heinz

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Dieter Ackermann (31.07.2012)