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Nordmann

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Sunday, June 29th 2014, 2:03am

Bau meiner Kelleranlage

Moin moin,

wie soll das nur weitergehen wenn ich schon eine halbe Stunde brauch um mir einen Namen für diesen Thread auszudenken.
Nun denn, geschafft.

Kelleranlage aus dem einfachen Grund, sie wird im Keller aufgebaut. Hier habe ich einen Raum von ca. 4,2m x 3,6m zur Verfügung. Beschreiben möchte ich den Bau der Anlage und all das was dazugehört.
Von der Familie und Freunden kam die Frage, wozu eine fest eingebaute Anlage, du hast doch eine Modulanlage? Ganz einfach, wenn ich mal ein Paar Züge fahren lassen will, reicht der Platz in der Wohnung nicht aus um meine Module aufzubauen. Es ist eben eine Spur 0 und nicht mehr N.

Und dann ging es los, Keller ausräumen und die Dinge die dort untergebracht waren, in andere Bereiche der Wohnung oder Dachboden verstauen. Der nun leere Raum wurde komplett in himmelblau gestrichen. Später werde ich wahrscheinlich noch einige Wolken aufmalen um den Hintergrund etwas aufzulockern.
Vor einiger Zeit habe ich mir mittels Winrail einen Gleisplan erstellt. Auf der unteren Ebene 85cm über dem Fußboden, entsteht ein Schattenbahnhof. Über eine Steigung von ca.2-2,5%, entsteht der sichtbare Bereich der Anlage. Vorbei an einer kleinen Hafenanlage, einem kleinen Bahnhof und weiteren Rangiermöglichkeiten in den Nebenraum durch einen Wanddurchbruch in den zweiten Schattenbahnhof.

Der abgebildete Gleisplan dient nur zur Orientierung und wird nicht eins zu eins umgesetzt da ich viel mit Flexgleisen arbeiten möchte. So werde ich im unteren Schattenbahnhof eine Schiebebühne zum Umsetzen der Lok einbauen und nicht wie zuerst gedacht eine Drehscheibe.

Fortsetzung folgt
Söhnke
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Hein

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Sunday, June 29th 2014, 7:38am

Hallo Söhnke.

Der Anfang ist gemacht und die Arbeiten in den Heiligen Hallen sind schon vorangeschritten.Das du die Gleisanlagen überwiegend mit Flexgleisen herstellen willst ist eine gute Entscheidung das sieht später doch alles etwas Eleganter aus als mit den starren vorgegebenen Gleisradien.

Auf deinem Gleisplan ist zu sehen das du eine Rundumstrecke baust, wie hast du denn vor in den Innenraum zu gelangen.Wird da ein herausnehmbares Anlagenteil eingebaut oder machst du Duck unter ? ?(

Gruß Hein

stefan_k

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3

Sunday, June 29th 2014, 9:17am

Moin,
Das wird interessant, alles von Anfang zu verfolgen, die Raumgroße ist ja einigermaßen typisch für viele, die zuhause eine feste Anlage installieren wollen. Bei den aufkommenden Herausforderungen wird auch ähnlich sein.

Vielleicht lohnt es sich, zu Beginn mal über Beleuchtung nachzudenken, bevor Gleise installiert sind? Ist ja ein Kellerraum, und ob die einsame Glühbirne auf Dauer Atmosphäre aufkommen läßt?
Freundliche Grüße,
stefan_k

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Wolli

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Sunday, June 29th 2014, 9:36am

Moin Söhnke,

Deine Folgeberichte werden bestimmt interessant! So einen ähnlichen Kellerraum habe ich auch, nur belegt mit einer kleineren Spurgröße. Nun überlege ich, ob die Minispur raus soll und dann müsste ich wieder bei "Null" ;) beginnen!
Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

Nordmann

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Sunday, June 29th 2014, 11:04am

Bau meiner Kelleranlage

Moin moin,

super, draußen ist Schietwetter und so kann ich wieder in den Keller verschwinden, aber vorher bin ich noch zwei Antworten schuldig.

Die Anlage wird so gebaut, dass ich nicht ständig den Bückling machen muss um ins Infield zu kommen. Da bis jetzt nur ein Gleis im Eingangsbereich geplant ist, werde ich hier eine Brücke zum Klappen einbauen. Dabei fällt mir ein, kann mir jemand sagen warum Türen immer so eingebaut werden das die geöffnete Tür immer in den Raum hineinragt. Total unpraktisch.

Desweiteren werde ich noch vier Leuchtstoffröhren anbringen. Danke Stefan. Diese werden an die Wände und nicht an die Decke gebohrt, da ich mir sonst immer selbst im Licht stehe. Später werden sie mit einer Blende verkleidet damit sie nicht blenden.

Söhnke

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Sunday, June 29th 2014, 11:43am

Hallo Söhnke,

danke das Du uns an Deinem Anlagenbau teilhaben lässt!
Wie Stefan K. schon schrieb ist es immer interessant zu sehen, wie in Räumen dieser Größe, Anlagen entstehen.

Was Du hinsichtlich der geplanten Anbringung der Beleuchtung schreibst ließ die Frage bei mir aufkommen, wie Du das Problem lösen wirst, dass bei der Anbringung der Leuchten an den Wänden (quasi auf dem Anlagenhintergrund wenn auch ganz oben wie ich vermute), die von der Avk (Anlagenvorderkante) aus sichtbaren Fronten aller Gebäude und Fahrzeuge etc. im Dunkeln sein werden, da sie ja von der Anlagenrückseite angestrahlt werden würden?
das die Leuchten höher liegen als die Anlage ändert m.E. nicht viel.
Alles wird einen Schatten Richtung Anlagenvorderkante werfen, ggf. entstehen weitere Schatten durch die in Deinem Rücken und seitlich angebrachten Leuchten.

Die Raumhöhe ist vermutlich kellertypisch um die 2 m, da bleibt natürlich oben im begehbaren Bereich nicht so viel Raum um zu verhindern - wie Du ja auch richtig schreibst, dass Du Dir selber im Licht stehst.

Ich würde trotzdem die Anbringung und die Leuchtstoffröhren an sich als Leuchtmittel überdenken und eher schmale LED-Leisten (die anfangs sicher mehr kosten, langfristig aber Sparpotential durch geringeren Verbrauch und lange Lebensdauer bieten) in Erwägung ziehen.
Die bauen flach und sollten so ca. 10 - 20 cm vor der Avk unter der Decke angebracht Beides möglich machen - Licht von der richtigen Anlagenseite zu spenden und hoch genug zu sitzen das Du Dir nicht selber im Licht stehst. Rundum über die ganze Länge der Avk angebracht wäre sogar eine harmonische, gleichmäßige Ausleuchtung möglich.
Erfahrungsgemäß steht, oder sitzt man ja nicht mit dem Bauch an die Avk gedrückt im Moba-Raum beim Betrieb machen (Spielen ;) ), sondern mit ein wenig Abstand dazu.

Ich wollte dies nur als Anregung die Anbringung an den Wänden nochmal zu überdenken einbringen in Deine Überlegungen, lasse mich aber gerne auch davon überzeugen, dass meine Bedenken unbegründet sind! :)

Wie auch immer - wünsche Dir viel Erfolg und Freude beim Bau Deiner Kelleranlage ! :thumbsup:

Viele Grüße,
Dirk :)

This post has been edited 1 times, last edit by "DirkausDüsseldorf" (Jun 29th 2014, 11:59am) with the following reason: Edith: eine Formulierung überarbeitet.


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Sunday, June 29th 2014, 9:35pm

Bau meiner Kelleranlage

Moin,

nun das Thema Beleuchtung ist so eine Sache, auf der einen Seite benötigt man Licht zum Bauen, auf der anderen Seite soll der Raum später, wenn die Anlage einmal fertig sein sollte, auch nicht zu ungemütlich wirken. Schauen wir mal, ich bin mir da selbst noch nicht sicher was ich machen werde.

Heute Nachmittag war ich wieder unten und bin ein ganzes stück weiter gekommen. Aus 10cm hohen und 1,6cm starken Tischlerplatten habe ich das Grundgestell fertig gestellt und mit dem verlegen der Gleise begonnen. Da es ja eine stationelle Anlage wird, brauch ich auch nicht auf das Gewicht achten. Somit kann ich also die Spanplatten die noch in meinem Keller schlummern endlich verwenden. Auf ihnen habe ich meinen unterirdischen Schattenbahnhof gebaut. Im Baumarkt besorgte ich mir vor ein paar Tagen Teleskopschienen für Schubläden, diese habe ich jetzt für meine Schiebebühne verwendet. Überlegen muß ich mir nur noch wie ich die Bühne an den Gleisübergängen arretiere.

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Sunday, June 29th 2014, 9:55pm

Schiebebühnenarretierung

Hallo Söhnke,

in meinem Thread in Beitrag 4 habe ich den Bau meiner FiddleYard-Schiebebühne beschrieben. Dort kannst Du auch sehen, wie ich die Arretierung an beiden Abgängen realisiert habe. Ergänzend möchte ich Dir empfehlen, die Schubladenauszüge aufgrund des teilweise hohen Gewichts der Fahrzeuge senkrecht und nicht waagerecht einzubauen.

Ich freue mich schon auf weitere Beiträge zu deinem Anlagenbau.

Viele Grüße
Tom

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Tuesday, July 1st 2014, 9:37pm

Bau meiner Kelleranlage

Moin moin,

@Tom: Eine interessante Technik für die Arretierung deiner Gleisübergänge. Hab Dank für den Tipp mit den Schubladenauszügen, bei mir wird aber lediglich nur eine Lok zur Zeit die Bühne befahren. Die Teleskopschienen sind komplett kugelgelagert und sollten dieser Belastung standhalten.

War wieder im Keller und bin ein kleines Stück weiter gekommen. Vom Schattenbahnhof aus geht es nun bergauf. Bei der Kellertür habe ich eine Brücke konstruiert die sich klappen und herausnehmen lässt. Zwei kleine Holzplättchen sorgen dafür, das dass Gleis welches herunter geklappt wird, punktgenau zum Liegen kommt. So kann auch in einer angemessenen Geschwindigkeit über den Schienenstoss gefahren werden. Jetzt sind es nur noch knapp zwei Meter Steigung und ich habe die Höhe erreicht auf der das eigentliche Leben meiner Preiserleins stattfindet.

Söhnke
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Thomas O.

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Tuesday, July 1st 2014, 10:25pm

Hallo Söhnke,
Du stehst mit dem Rohbau noch ganz am Anfang und solltest überdenken, ob das Material für den Unterbau - Pressspan - wirklich geeignet ist. Durch schwankende Luftfeuchtigkeit leidet das Material doch sehr. Eigene Erfahrung diesbezüglich habe ich hinter mir... Deine Anlage ist doch nicht so groß, dass Tischler-Platten oder Sperrholz "Löcher" in das MoBa-Budget reißt.
Mit freundlichen Grüßen
Tomas O. aus F. am M.

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Wednesday, July 2nd 2014, 6:01pm

Beleuchtung

Hallo Söhnke,

ich verfolge mit großem Interesse den Bau Deiner Anlage. Mein Keller und die Anlage haben eine ähnliche Größe.

Ich habe wegen der Beleuchtung des Kellers auch aufgerüstet: Am Anfang hatte ich in der Raummitte nur eine Neon- Röhre für die Beleuchtung

des ganzen Raumes. Ich habe danach noch zwei weitere Neon- Röhren unter die Decke geschraubt und alle Lampen mit einer warm- weißen Röhre versehen.

(den Tipp hatte ich hier im Forum irgendwo mal aufgeschnappt). Das Ergebnis ist aus meiner Sicht echt Klasse, man hat das Gefühl,

als wenn man an einem sonnigen Tag draußen steht :)

Schöne Grüße

Rainer

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Hein

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Wednesday, July 2nd 2014, 6:33pm

Hallo.

Ich nehme mal an, das die Leuchtstoffröhren über der Anlagenfläche montiert sind, dann baut Ihr noch eine Blende davor damit das Licht nicht so in den Raum fällt und das ganze sieht wie auf einer Theaterbühne aus, alles wird schön Ausgleuchtet.

Ich habe als Blende einfach ein paar Laminatbretter genommen, 6 Stück 14,25 EUR und alles ist schon wohnlicher geworden.

Das was du gelesen hast stammt übrigens von Nuller Neckerquelle, mal auf seiner Seite den Bericht anschauen.

Gruß Hein

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Wednesday, July 2nd 2014, 8:50pm

Hallo Sönke, ich muss mich hier mal einklinken und Tomas und Dirk beipflichten, vergiss die Spanplatten und nimm, denn hier gibt es immer wieder Probleme. Die Beleuchtung würde ich auf keinen Fall an die Wand schrauben, dann siehst du ja keine Details von deinen Fahrzeugen, da die Sichtbare Seite ja immer im Schatten liegt. Also, an die Decke damit, rings rum eine Blende, dann passt das schon. Preiswerte Leuchtstofflampen findet man ja im Internet. Siehe auch hier. von Sabinental nach Jenslingen Bin gespannt auf den weiteren Anlagenbau.

Gruß Micha :)

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Nordmann

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Saturday, September 6th 2014, 1:22pm

Es geht weiter

Ein herzliches Moin an alle die es interessiert,

die komplette Umgestaltung meiner Homepage und das schöne Wetter hier im Norden, sorgten für eine längere Schaffenspause. Das Wetter ist zwar immer noch sensationell, aber nun muß ich wieder in den Keller.

Noch ein Wort zu meinen zwei Spanplatten die ich verbaut habe. Als ich vor fünfzehn Jahren in diese Wohnung zog, baute ich kurze Zeit später eine 12qm große N-Anlage in den Keller. Diese betrieb ich ca.7 Jahre lang, ohne auch nur die geringsten Probleme mit den Platten zu haben. Den Rahmen den ich damals unter die N-Anlage baute, erstellte ich aus Massivholz Brettern. Diese verzogen sich, da sie austrockneten. Auf einem meiner Module, die im Keller lagern, habe ich den Bahnhof Weingarten von Stangl verbaut, auch dieser zeigt keinerlei Spuren von Feuchtigkeit.
Also ich möchte allen danken, die mich vor dem Verbau von Spanplatten warnen, aber ich denke ich habe in meinem Keller kein Problem mit Feuchtigkeit.

Vor einiger Zeit las ich ein einem Forum, ob in diesem oder einem anderen, weiß ich im Moment nicht, einen Artikel über das Schalten einer Weiche mittels eines Bouwdenzuges. Also ab zum Fahrradhöker und zwei Bouwdenzüge besorgt. Messingdraht fand ich in der Restekiste, Lüsterklemmen lagen auch noch irgendwo herum.
Den Messingdraht bog ich an einem Ende zu einer Öse. Doch bevor ich die Öse über den Stellhebel der Weiche stülpte, musste ich den Abstand zwischen Stellhebel und Schaltkasten vergrössern. Dieses machte ich mit dem Dremel und einer Schleifscheibe.
Nun wurde der Draht so gebogen das er federnd auf den Hebel wirkt. So wird vermieden, dass ein zu starkes Ziehen oder Schieben den Hebel abbricht, oder die Öse abrutscht. Lüsterklemmen durch die der Draht geschoben wurde, sorgen dafür, dass er in seiner Führung fixiert bleibt. Nun wurde mit viel Lötzinn der Draht und der Bouwdenzug miteinander verbunden. Eine zusätzliche Lüsterklemme sorgt für eine weitere sichere Verbindung. Eine kleine Holzplatte am Anlagenrand, durch die die Bouwdenzüge geführt werden, dient mir als "Stellpult" für die beiden Weichen.

So ich muss jetzt wieder runter, habe mir Neonlampen und Schienen besorgt.

Söhnke
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Hein

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Saturday, September 6th 2014, 5:15pm

Hallo Sönke.

Mit den Spanplatten habe ich auch kein Problem , ich verbaue sie schon seit ewiger Zeit. Ich nehme 16 mm stärke und habe keine Verziehungen, jedenfalls konnte ich es bisher nicht Feststellen.

Nun ja, das mit den Weichenstellhebeln , das kommt mir bekannt vor, habe ich auch so gelöst.

Gruß Hein

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Sunday, September 14th 2014, 3:14pm

Moin moin,

ein großes Dankeschön an all diejenigen, die mir dazu geraten haben, ich solle mir vernünftiges Licht in den Kellerraum bauen. DANKE


Bevor ich nun mit dem Bau von dem sichtbaren Teil meiner Anlage anfing, habe ich zuerst einen Flachwagen mit der Lehre für das Lichtraumprofil, über den schon fertigen Teil geschickt. Und was soll ich sagen, alles ok. Böse Zungen behaupten jetzt, Glück gehabt. 8) Ich aber behaupte, alles nur eine Sache vernünftiger Planung. :D
Von einem Guten Freund erhielt ich zwei große Sperrholzplatten,2,1 x 1m. da diese beiden Platten ein enormes Gewicht hatten, mußte ich mir etwas einfallen lassen, um diese auf die Anlage zu bekommen, ohne die schon verlegten Gleise des Schattenbahnhofes zu beschädigen. Als ich anfing das Grundgestell zu bauen, hatte ich die Stützbeine 15cm über der Platte des Schattenbahnhofes heraus stehen lassen. Auf diese Beine schraubte ich nun Metallschienen für ein Regalträgersystem. Auf diesen Schienen konnte ich die Grundplatten für die obere Ebene in die endgültige Position schieben. Ein weiterer Vorteil der Metallschienen ist, dass sich die große Platte nicht so schnell durchbiegt und ich nicht so viele Stützen unterbauen mußte.
Nachdem ich nun die letzten Plattenreste aus meinem Keller verbaut hatte, konnte ich nun anfangen die Gleise zu verlegen. :)

Über eine fast 6m lange Steigung gelangen die Züge an meinen zweigleisigen Bahnhof. Ein Abstellgleis im Bahnhofsbereich soll zu einem Landhandel führen (Ein wunderbar vielseitiges Thema). Vom Bahnhof aus gibt es drei Möglichkeiten. Zum Hafen, in dem später einmal ein Schuppen mit zwei Laderampen und Kran entstehen soll ( Mir schwebt da der Schuppen 52 des Hamburger Hafens vor). Zur einer dreigleisigen Abstellgruppe. Die dritte Möglichkeit wäre eine Weiterfahrt in den Nachbarkeller zum zweiten Schattenbahnhof. Dafür muß ich aber noch ein Loch in die Wand hauen und den anderen Kellerraum für den Bahnhof vorbereiten. Aber das kommt sehr viel später. Die Diskussionen mit meiner Frau stehen mir noch ein wenig bevor :S
Jetzt werden erst einmal einige Weichen mit einem Bouwdenzug versehen. Und was besonders wichtig ist, ist eine Absturzsicherung für meine Klappbrücke. denn es kann immer einmal ein Zug entgleisen und ich möchte nicht das etwas auf den Betonboden fällt.

So das wäre erst einmal alles. Mein Urlaub ist vorbei und ich muß wieder zur Arbeit. Obwohl ich für solche Nebensächlichkeiten überhaupt keine Zeit habe. Aber wat mut datt mut.


Gruß
Söhnke
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Hein

Unregistered

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Sunday, September 14th 2014, 3:45pm

Hallo Söhnke.

Ein Loch in die Wand hauen dauert mit dem Boschhammer und aufräumen ungefähr eine Stunde ( bin ich Fachmann drinne ) 8o
Ich warte , um einer Diskussion aus dem Wege zu gehen , immer solange das die Frau mal zum Einkaufen oder sowas ist, dann schnell ran und fertig. Du sagst doch selber wat mut datt mut. Wenn das Loch erstmal da ist kann es auch weiter gehen, :rolleyes: . Also ganz einfach nicht erst das diskutieren anfangen sondern Tatsachen schaffen.

Gruß Hein

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Karl - Michael

Rangiermeister

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Sunday, September 14th 2014, 7:24pm

Hallo so wie ich das aus dem Bildern sehe geht die Tür nach innen auf, dann ist sie ja gefährlich für die Klappbrücke. Also einen Schalter anbauen der schliest wen die Brücke den Weg verspert und dann drausen vor der Tür ein Rotlicht einschaltet. Dieses beugt Unfällen vor.

Gruß von Karl - Michael

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Sunday, September 14th 2014, 8:29pm

Moin Karl-Michael,

hab Dank für deinen Tipp, aber wenn die Brücke geschlossen ist, ist die Tür immer einen Spalt weit offen und die Brücke kann man ganz gut von außen erkennen. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, die Tür einen halben Meter weiter in den Flur zu versetzen um dem Problem aus dem Weg zu gehen. Wollen mal sehen, es hat noch ein wenig Zeit, da ich jetzt erst einmal mehr bastel als spielen werde.

Gruß
Söhnke

jk_wk

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20

Sunday, September 14th 2014, 9:02pm

Hallo Söhnke,

statt die Tür zu versetzen, kannst du sie vielleicht so einbauen, das sie nach aussen öffnet.
Gruß

Jürgen (K)

es gibt ein Leben neben der Spur-0


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