Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spur Null Magazin Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

DVst HK

Bahndirektor

(1 339)

  • »DVst HK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 560

Wohnort (erscheint in der Karte): Kreiensen

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 8. Juni 2017, 22:05

Cry Ensen - Beleuchten, fotografieren und hochladen

Moin an ungewohnter Stelle,

in voraussichtlich 3 Teilen zeige ich meinen Weg zu meinen Fotos hier im Forum.
Teil 1: Anlage beleuchten
Teil 2: Anlage fotografieren
Teil 3: Bilder hochladen

Bitte bedenkt bei diesem Exkurs, dass ich kein Profi bin und nur einen für mich machbaren und befriedigenden Weg gefunden habe. Aber häufig ist es ja so, dass jemand mit einem soliden Halbwissen das Thema anderen Halbwissenden verständlicher erklären kann, als ein Profi das vermag.

Ich habe diesen Beitragsbaum hier neu eröffnet, damit am Ende meiner Ausführungen jeder seine persönlichen Erfahrungen hier einbringen kann und auch munter drauf los diskutiert werden kann. Und wenn das dann bei der Grundsatzdiskussion über den Einfluss der Gezeiten auf die Fotoqualität enden sollte, dann ist das halt so und nicht weiter tragisch.

Fakt ist aber auch, dass hier im Forum einige Berichte mit hervorragenden Fotos zu sehen sind. Diejenigen, die das können, werden bestimmt dann auch ihren Senf dazugeben wollen, nicht wahr Hendrik? Ich freue mich jedenfalls darauf und hoffe, noch etwas dazu zu lernen.



Teil 1: Nichts geht über Licht, es sei denn, noch mehr Licht

Ich meine, dass ich an anderer Stelle schon einmal etwas zur Beleuchtung geschrieben habe. Das war, soweit ich mich erinnere, aber relativ übersichtlich und muss in diesem Kontext noch einmal genauer dargelegt werden.

Über das Licht im Anlagenraum machen sich viele Nuller viel zu wenig Gedanken. Dabei ist genügend Licht die Grundvoraussetzung für eine eindrucksvolle Anlage. Auch die Lichttemperatur ist von entscheidender Bedeutung, je mehr Grad Kelvin, desto mehr Ähnlichkeit mit dem Tageslicht. 6000 Grad Kelvin entsprechen etwa der Lichttemperatur des Tageslichts und geben Farben richtig wieder. Mein geschätzt 130 qm großer Anlagenraum kann in 3 Stufen mit Energiesparlampen von 4500 bis 6000 Grad Kelvin beleuchtet werden. Wenn ich heute eine der alten Energiesparlampen aus der Frühzeit von 1988 mit 2700 Grad Kelvin zwischen die anderen setze, leuchtet die rot wie eine Orange. LEDs wären natürlich besser, aber bei der Vielzahl meiner Lampen ist mir das einfach viel zu viel Geld für eine Umrüstung – vielleicht später einmal peu à peu.

Neben der Lichttemperatur ist der Lichtstrom, gemessen in Lumen, eine fast noch wichtigere Größe, da er die Helligkeit in einem Raum bestimmt, abhängig natürlich von der Größe des Raumes – was einen Kaninchenstall in gleißendes Licht taucht, würde in einer Turnhalle vermutlich nicht bemerkt werden. Deshalb sind alle Angaben im Verhältnis zu meinen 130 qm Anlagenraum zu sehen. Auch die Höhe der Decke und die Farbe der Wände und der Decke spielen dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Die erste Stufe meiner Beleuchtung wird gezündet, wenn ich nur kurz etwas im Anlagenraum hineinbringe oder heraushole. Dabei leuchten 11 Lampen mit knapp 10.000 Lumen. In dieser ersten Stufe wird der Raum im Vordergrund noch hinreichend ausgeleuchtet. Je weiter das Motiv jedoch von der Kamera entfernt ist, desto dunkler erscheint es. Derselbe Effekt würde sich aus der Gegenrichtung fotografiert ergeben. Zum Vergleich für diejenigen, die lieber konventionell an die Sache herangehen wollen: um 10.000 Lumen erzeugen zu können, braucht es ganz grob gerechnet zehn herkömmliche 75 Watt Glühlampen.

Die zweite Stufe zünde ich bei Bastelarbeiten oder beim Spielen, wenn es nicht auf extrem starke Beleuchtung ankommt. Das sind dann ca. 45 Lampen mit rund 40.000 Lumen. Diese Beleuchtung entspricht der „üblichen“ Beleuchtung von Anlagenräumen. Ich hatte auf dem letzten Treffen bei mir vergessen, die 3. Stufe der Beleuchtung zu zünden und keiner hat´s bemerkt – zumindest hat mich niemand darauf hingewiesen oder genügend Licht vermisst. Das Licht ist eigentlich ausreichend denkt man, wird aber eines besseren belehrt, wenn man die Farbwiedergabe im Vergleich zur 3. Stufe sich anschaut.

In der dritten Stufe leuchten dann ca. 110 Lampen mit ungefähr 100.000 Lumen. Nicht nur alle Details sind dann sehr gut zu sehen, auch für das Fotografieren ist das ideal, und insbesondere die Farben werden klar und richtig wiedergegeben. Allerdings beschleicht mich als Brillenträger manchmal das Gefühl, dass eine Schirmmütze angebracht wäre.

Falls eine sehr gute Beleuchtung des Anlagenraumes aus irgendwelchen Gründen nicht realisiert werden kann, helfen zusätzliche mobile starke Lampen beim Fotografieren. Alternativ kann man natürlich auch die Anlage mit der Mobilität beauftragen und draußen beim Tageslicht eines bedeckten Himmels unter optimalsten Bedingungen fotografieren. Die bei diesen beiden Varianten zu beachtenden Rahmenbedingungen sind allerdings nicht Teil meines Beitrages, da ich dazu kaum Erfahrungen habe sammeln können.

Zunächst zum Vergleich der Himmel über Cry Ensen in 3 Stufen

10.000 Lumen




40.000 Lumen




100.000 Lumen



Zu erkennen ist, dass die Farben von Stufe zu Stufe viel intensiver und natürlicher werden, in der 3. Stufe fast wie bei Tageslicht – wobei das natürlich unschlagbar ist. Aber wer will seine Anlage schon dauernd dem Tageslicht aussetzen, das beeinflusst mit der Zeit doch ganz erheblich die Farben, sie verblassen, verschwinden ganz oder sie verfärben sich. In den ersten Jahren war das Holz am Anlagenrand im Bereich eines Dachfensters stetig der Sonne ausgesetzt. Nach mehreren Jahren war das in anderen Bereichen noch fast weiße Pappelsperrholz unter dem Einfluss der Sonnenstrahlung hier dunkelbraun geworden. Auch hatte ich ganz zu Beginn schöne Laubbäume aus Naturmaterialien gekauft. Unter dem Einfluss der Sonne hatten die nach gut 5 Jahren alle Blätter verloren.

Nun etwas näher ran an die Anlage in 3 Stufen

10.000 Lumen




40.000 Lumen




100.000 Lumen




Für Nahaufnahmen ist in der Regel noch mehr Licht erforderlich als für Übersichtsaufnahmen. Insbesondere, wenn in die Landschaft „hinein“ fotografiert werden soll, ist der Lichtbedarf sehr groß und wenn er nicht ausreichen sollte, verweigert die Kamera auch schon mal die Aufnahme.

Deshalb hier die Nahaufnahme der Landschaft in 3 Stufen

10.000 Lumen




40.000 Lumen




100.000 Lumen




Fahrzeugaufnahmen hier im Forum oder auf Verkaufsplattformen sind von extrem unterschiedlicher Qualität, manche zeigen alle Details, andere erfordern viel Phantasie beim Betrachter. Man kann noch so exzellent bauen – mit zu wenig Licht sieht man auf meist auch noch zu kleinen Fotos leider nichts davon. Die Details gehen insbesondere bei den schwarzen und anderen dunklen Farben verloren, das Motiv „säuft ab“, wie hier in Stufe 1 zu sehen ist. Bei Stufe 2 sind schon fast alle Details zu erkennen. In Stufe 3 wird die Erkennbarkeit von Details noch einmal verbessert, entscheidend ist jedoch die erheblich bessere Wiedergabe aller Farben.

Ich hatte schon einmal Fahrzeuge verkauft, bei denen der Käufer dann meinte, dass sie in Wirklichkeit ganz anders aussähen und doch viel zu dunkel gegenüber meinen Fotos seien. Ich habe nicht diskutiert und sie zurückgenommen. Diese Aussage des Käufers war wohl subjektiv richtig aber vermutlich seinen schlechten Lichtverhältnissen geschuldet.

Zum Vergleich einmal Fahrzeugaufnahmen, in 3 Stufen.

10.000 Lumen




40.000 Lumen




100.000 Lumen




Ganz extrem wirkt dies bei Detailaufnahmen von Fahrzeugen, wenn eine relativ schwache Beleuchtung der Stufe 1 ihr Licht nicht auf das zu fotografierende Detail werfen kann und es deshalb im Schatten liegt. Dieser Effekt tritt in Stufe 2 schon nicht mehr auf, für die richtige Farbwiedergabe ist jedoch die Stufe 3 erforderlich.

10.000 Lumen




40.000 Lumen




100.000 Lumen




Eine Rolle spielt auch die Anzahl und Verteilung der Lichtquellen. In der Regel hat man mehr als eine Lichtquelle im Anlagenraum. Dies kann dazu führen, dass ein Gegenstand auf der Anlage nicht nur einen Schatten wirft sondern mehrere. Je mehr Lichtquellen installiert sind, desto besser wird dieser unnatürliche Effekt aufgehoben. Erst in Stufe 3 ist bei mir dieser Effekt praktisch nicht mehr vorhanden und der Schattenwurf ähnelt dem in der sommerlichen Mittagszeit, wenn die Sonne im Zenit steht.

Soviel zum Licht, der zweite Teil handelt dann später von der Kamera und meinen persönlichen Einstellungen derselben.

Eckhard

Es haben sich bereits 73 registrierte Benutzer und 2 Gäste bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

carla10 (08.06.2017), barilla73 (08.06.2017), NYCJay (08.06.2017), holger (08.06.2017), errel (08.06.2017), HüMo (08.06.2017), US-Werner (08.06.2017), bvbharry47 (08.06.2017), 98 1125 (08.06.2017), preumode (08.06.2017), Diredare (08.06.2017), VT 98 (08.06.2017), Ulf Haußen (08.06.2017), Henrik (08.06.2017), Setter (08.06.2017), heizer39 (08.06.2017), Beat (08.06.2017), Baumbauer 007 (08.06.2017), Spur0-Peter (08.06.2017), ha-null (08.06.2017), Nick (09.06.2017), JaM2257 (09.06.2017), IBT.Schulz (09.06.2017), Andi (09.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (09.06.2017), Onlystressless (09.06.2017), stefan_k (09.06.2017), gabrinau (09.06.2017), Schienenstrang (09.06.2017), minicooper (09.06.2017), mimo57 (09.06.2017), Beginner (09.06.2017), Spurwechsler (09.06.2017), asisfelden (09.06.2017), Altenauer (09.06.2017), Holsteiner (09.06.2017), Bayrischer Laenderbahner (09.06.2017), Frank Schürmann (09.06.2017), jörg (09.06.2017), Udom (09.06.2017), Spannwerk (09.06.2017), BTB0e+0 (09.06.2017), heiner (09.06.2017), Tom-Köf (09.06.2017), fahrplaner (09.06.2017), CharlieOscar (09.06.2017), B4yg (09.06.2017), BW-Nippes (10.06.2017), frankdigi (10.06.2017), Rainer Frischmann (10.06.2017), Nordmann (10.06.2017), Allgaier A111 (10.06.2017), Wolleschlu (10.06.2017), Norbert (10.06.2017), Meinhard (10.06.2017), 1zu0 (10.06.2017), jbs (10.06.2017), Joyner (10.06.2017), blaukaefer (10.06.2017), Toto (10.06.2017), Dieter Ackermann (10.06.2017), Alemanne 42 (10.06.2017), lok-schrauber (10.06.2017), Ernst (10.06.2017), Bodo (12.06.2017), Der Teufel (18.06.2017), klaus.kl (19.06.2017), us train (19.06.2017), Thomas Kaeding (19.06.2017), mfb (19.06.2017), Axel-K (19.06.2017), U_K (20.06.2017), DirkausDüsseldorf (24.06.2017)

BTB0e+0

Bahndirektor

(660)

Beiträge: 1 202

Wohnort (erscheint in der Karte): Mittelfranken

Beruf: Psychotherapeut

  • Nachricht senden

2

Freitag, 9. Juni 2017, 22:07

Hallo Eckhard,

danke für Deinen Licht- und Fotobericht. Ich bin eine Fotografierniete weil ich mich auch nie richtig damit befasst habe. Das Meisste was ich über Licht und Fotografie gehört und/oder gelesen habe war mir zu ausschnitthaft, zu langweilig oder für mich unverständlich.

Du beschreibst kurz, bündig, zusammenhängend, klar und deutlich. Das verstehe ich und jetzt beginnt mich das Thema auch zu interessieren. Das heist nicht, dass ich es morgen schon besser kann, aber ich werde mich in Zukunft etwas mehr bemühen. Ich weis ja selber, dass ich oft "scheissige" Fotos zeige - heimlich habe ich mir schon ab und zu gewünscht ich könnte das besser (so wie z. B. Du, Dieter-Moranbahn, HüMo und noch ein paar Wenige). Wie gesagt: Danke!
Gruss
Robert
BTB0e+0

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (09.06.2017), 98 1125 (09.06.2017), errel (09.06.2017), bvbharry47 (09.06.2017), DVst HK (10.06.2017), Dieter Ackermann (10.06.2017), Altenauer (11.06.2017)

3

Freitag, 9. Juni 2017, 23:16

Dank Eckhards Ratschlägen habe ich meinen kompletten Moba-Raum wie beschrieben in eiskaltes Licht aus LED-Leuchtleisten getaucht - und ich bereue nix, genau richtig. Von mir aus wäre ich niemals auf so hohe Kelvin gegangen, ist aber offensichtlich alternativlos. Danke Eckhard für Deine Geduld...

Gruß, Christoph

Es haben sich bereits 7 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (09.06.2017), 98 1125 (09.06.2017), bvbharry47 (09.06.2017), DVst HK (10.06.2017), Dieter Ackermann (10.06.2017), Altenauer (11.06.2017), BTB0e+0 (14.06.2017)

HüMo

Bahngeneraldirektor

(1 286)

Beiträge: 996

Wohnort (erscheint in der Karte): Penzberg

Beruf: Ruhestand

  • Nachricht senden

4

Samstag, 10. Juni 2017, 10:53

Das Licht des Südens

Hallo Eckhard - und andere Spur 0 Beleuchter
In Groß-Reken (einer stationären MoBa-Anlage) scheint dagegen das wundervoll warmweiße Sonnenlicht des Südens aus vielen wundervollen Halogenstrahlern; einige strahlen direkt – manche indirekt. So wie es an einem hochsommerlichen frühen Nachmittag im Münsterland üblich ist.
Warm und angenehm für das Auge.

Das bedeutet aber auch: eine Reserve an Halogenstrahlern liegt im Nebenraum, die bis über meinen Tod hinaus noch ganz sicher reichen wird/soll. :);)
Farbarbeiten werden unter diesen Lichtverhältnissen durchgeführt, da sie hier auch wirken sollen/müssen. Also die reine Inzucht.

Und ganz wichtig (auch für die weitere Diskussion) : fotografische Arbeiten haben sich bei mir diesen, meinen persönlichen Lichtvorlieben/Gesetzen voll zu unterwerfen. D.h. um evtl. einen warmen „Gelbstich“ (den mein Bewusstsein nicht mehr wahrnimmt oder als schön, wohlig, angenehm empfindet) neutralen Bildbetrachtern nicht zu stark merken zu lassen, werden Aufnahmen mit Weißabgleich korrigiert. Früher nahm man /ich dafür ein Blaufilter oder einen Kunstlichtfilm. Heute sorgt dafür eben die Kameratechnik – oder ein Fotolichtstrahler (meist auf LED-Basis) der ein breites Lichttemperaturspektrum abdecken kann.

Und so wird für jeden mit seinen Vorlieben ein Genuss daraus.
Sehr schön zu diesem Thema passen auch die Versuchsreihen von Jacques bei seiner Anlage: Es werde Licht in Attenkirchen

Viele Grüße
Hendrik

P.S. bei Austellunganlagen gelten sicher andere Verhältnisse, da sie die Lichtverhältnisse der Halle(n) evtl. ausgleichen bzw. abschirmen müssen, um ihre Lichtstimmung dem Betrachter zu vermitteln.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HüMo« (10. Juni 2017, 11:02)


Es haben sich bereits 13 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

98 1125 (10.06.2017), 1zu0 (10.06.2017), jbs (10.06.2017), heizer39 (10.06.2017), DVst HK (10.06.2017), Dieter Ackermann (10.06.2017), minicooper (10.06.2017), bvbharry47 (10.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (10.06.2017), Altenauer (11.06.2017), Meinhard (11.06.2017), Zahn (12.06.2017), BTB0e+0 (14.06.2017)

Zahn

Oberlokführer

(191)

Beiträge: 484

Wohnort (erscheint in der Karte): Berlin

  • Nachricht senden

5

Montag, 12. Juni 2017, 11:41

Immer Mittag?

Moin Eckhard.

Vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung - auch der Lichtverhältnisse auf Deiner Anlage.

Eine Beleuchtung über die Decke verteilt, mit hinreichender Helligkeit ist natürlich Grundvoraussetzung für Bauen und Spielen.
Man kann alles gut erkennen, da die Szene gleichmäßig ausgeleuchtet ist.

Damit repräsentiert diese Beleuchtung einen hellen Tag mit durchgehender Bewölkung zur Mittagszeit. Der Himmel ist weiss, Schatten treten fast nicht auf.

Will man jedoch eine Szene an einem sonnigen Morgen oder Spätnachmittag mit warmen Farben und langen Schatten zeigen, so muss man die Deckenbeleuchtung löschen.
Hier muss man zwangsläufig eine eher punktförmige Lichtquelle als Sonne benutzen und weiches Licht von der anderen Seite setzen, um das allgemeine Streulicht zu simulieren. Ein Stativ für die Kamera ist sowieso zu empfehlen, da muss es dann auch nicht blendend hell sein.

Es muss also nicht immer Mittag in Kreiensen sein... ;-)

Ich freue mich auf die Fortsetzungen Deiner kleinen Reihe, :-)
viele Grüße,
Matthias

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (12.06.2017), heizer39 (12.06.2017), bvbharry47 (12.06.2017), 98 1125 (12.06.2017), Udom (12.06.2017), DVst HK (13.06.2017), BTB0e+0 (14.06.2017), HüMo (17.06.2017)

moba-tom

Bahnhofsvorsteher

(531)

Beiträge: 1 284

Wohnort (erscheint in der Karte): 48143 Münster

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 13. Juni 2017, 14:30

Hallo,

danke an Eckhard für die Mühe! Man kann - wie eigentlich immer - Deine Tipps sehr gut nachvollziehen! Freue mich schon auf den nächsten Teil!

In diesem Zusammenhang kann ich allen nochmal den interessanten Artikelzum Fotografieren in unserem Hausmagazin empfehlen (Heft Nr. 3).

Gruß
Thomas
Meine Anlage:
Bischofsheim in den 60ern

Es haben sich bereits 9 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (13.06.2017), bvbharry47 (13.06.2017), 98 1125 (13.06.2017), Altenauer (13.06.2017), Udom (13.06.2017), DVst HK (13.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (14.06.2017), BTB0e+0 (14.06.2017), HüMo (17.06.2017)

DVst HK

Bahndirektor

(1 339)

  • »DVst HK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 560

Wohnort (erscheint in der Karte): Kreiensen

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

7

Montag, 19. Juni 2017, 01:16

Cry Ensen - Beleuchten, fotografieren und hochladen - Teil 2

Moin Nullers,

mit etwas Verspätung wegen eines Berichtes für das kommende SNM Heft nun heute die Fortsetzung. Und wer sich auskennt und sich diesen Artikel hier genau anschaut, wird schon vermuten können, um was es dabei geht. Verraten wird das aber nicht von mir.

Erstmal vorneweg

@ Onlystressless: Eine Wärmeentwicklung ist schon zu spüren. Deshalb würde ich heute auch LEDs wählen. Insbesondere wenn an Fahrtagen 30 Nuller ins Schwitzen kommen heizt uns die Deckenbeleuchtung ganz schön zusätzlich ein. Darum mache ich Fahrtage lieber selten im Hochsommer…

@ HüMo: Die Lichttemperatur im eigenen Moba-Raum ist natürlich Geschmackssache, frei nach dem Motto: „Jedem das Seine und mir das Meiste“ (wobei CharlieOscar jetzt wohl am meisten davon hat - siehe Beitrag 3). Ich zeige hier ja nur meine Version, jeder muss für sich entscheiden, wie er das schön findet.

@ Zahn: Das mit der punktförmigen Lichtquelle klappt auf meiner großen Anlage nicht. Der Effekt wäre ähnlich der Blitzaufnahmen weiter unten. Wenn schon, dann müsste eine gewisse Grundbeleuchtung an der Decke angeschaltet bleiben. Punkförmige Lichtquellen haben ja nur eine gewisse Reichweite, was in der Natur üblicherweise so nicht vorkommt.


Teil 2: Eine halbwegs gute Kamera

Meine Canon EOS 600 D liefert eine recht gute Bildqualität. Stefan K. hatte mich auf Nachfrage beraten und mir das damalige Optimum vom Preis- Leistungs-Verhältnis her empfohlen (ca. 500 €). Die Kamera sollte aber richtig eingestellt sein, deshalb hier folgend die meines Erachtens wichtigsten Punkte, auch wenn der eine oder andere Profi darüber mitleidig lächelt – entscheidend ist, was hinten bei rauskommt. Mehr geht immer, aber hier geht es ja nur um ein paar Grundsätze von jemandem mit einem soliden Halbwissen über das Thema für andere Halbwissende hoffentlich verständlich erklärt.

Schärfentiefe:
Die Kameras haben in der Regel verschiedene Aufnahmemodi für kreative Aufnahmetechniken. Auch bei meiner Canon gibt es den sogenannten Av-Modus, in dem die Änderung / Regelung der Schärfentiefe über die Festlegung der Blende vorgenommen werden kann. Wir wollen ja schließlich Vorder- und Hintergrund eines Motivs möglichst scharf abbilden. Je höher die Blende, desto besser die Schärfentiefe. Deshalb fotografiere ich mit Blende 20 und nur mit Stativ oder mit der Kamera direkt auf der Anlage. Das ist notwendig, weil hierbei eine recht lange Belichtungszeit erforderlich ist, teilweise bis zu 30 Sekunden – also nix für sich bewegende Motive. Voraussetzung für eine so hohe Blende ist jedoch ausreichend Licht! Teleobjektive sind übrigens keine Freunde ausreichender Schärfentiefe.

Blitzlicht:
Ich verwende nie das Blitzlicht, das ergibt eigentlich immer unnatürlich wirkende Bilder. Das folgende Bild wurde 2002 von einem Freund bei einem Fahrtreffen bei mir aufgenommen. Nicht nur das unnatürliche Licht stört, auch die Schärfentiefe ist hier eindeutig zu gering.





Ein Vergleich der Bilder in Bezug auf Blitzlicht und Schärfentiefe:

Bild mit Blitzlicht. Der Vordergrund ist überbelichtet und der Hintergrund verliert sich im Dunklen. Außerdem ist nur eine sehr geringe Schärfentiefe vorhanden.





Bild ohne Blitzlicht und mit niedriger Blende und dadurch kurzer Belichtungszeit. Ein Stativ ist hierbei nicht unbedingt notwendig. Die Anlage ist nun gleichmäßiger ausgeleuchtet, die Schärfentiefe ist aber nicht überzeugend.





Bild ohne Blitzlicht und mit hoher Blende (hier Blende 20). Die Anlage ist heller und gleichmäßiger ausgeleuchtet und die Schärfentiefe ist akzeptabel. Eine
absolute Schärfe von ganz vorn bis ganz hinten ist so nicht zu bekommen, dafür gibt es aber Tricks, die der Herausgeber des SNM gern verrät, wenn man solche Aufnahmen fürs SNM Heft machen möchte. Das würde diesen Rahmen hier aber sprengen.





Zeitauslöser:
Bei längerer Belichtungszeit kann der Druck auf den Auslöser sehr schnell das Bild verwackeln. Deshalb wähle ich den Zeitauslöser, d.h. dass die Kamera erst nach 10 Sekunden nach Druck auf den Auslöser die Aufnahme beginnt. In diesen 10 Sekunden nach Loslassen „beruhigt“ sich die Kamera und man selbst kann eine Position finden, in der keine Erschütterungen auf die Anlage und/oder Kamera übertragen werden.

ISO-Empfindlichkeit:
Die ISO-Empfindlichkeit (Lichtempfindlichkeit des Bildsensors) steht normalerweise auf Automatik. Das ist bei Modellaufnahmen aber nicht immer ideal, da dies abhängig von der Aufnahmesituation ist. Ich habe entsprechend meiner Anlagenraum-Beleuchtung die ISO auf 100 fest eingestellt, was normalerweise für Außenaufnahmen bei Sonne vorgesehen ist. Das sollte man aber im eigenen Anlagenraum ausprobieren, möglicherweise ist die Automatik dort die bessere Wahl. Versuch macht kluch.

Aufnahmequalität:
Die Bildaufnahmequalität muss in der höchstmöglichen Stufe eingestellt werden. Das hat zwar zur Folge, dass weniger Bilder gespeichert werden können, weil sie mehr Pixel und eine höhere Dateigröße haben, aber die Qualität der Aufnahme wird deutlich besser. Die Dateigröße ist auch abhängig vom Motiv – je mehr feine und feinste abgebildete Details eingefangen werden, desto größer die Datei. Bei Aufnahmen von Bäumen mit den vielen feinen Blättern geht das bei meiner Canon schon bis knapp 10 MB, bei ruhigen Motiven sind das dann auch mal unter 5 MB. Bei niedriger Aufnahmequalität können die Fotos auch nicht groß genug hochgeladen und im Forum groß genug präsentiert werden, wie der folgende Bildvergleich mit geringer und hoher Aufnahmequalität zeigt.











Dies wird bei Bildausschnitten im folgenden Bildvergleich besonders deutlich (zur Bildbearbeitung im 3. Teil).










Scharfeinstellung:
Häufig sieht man Bilder wie kürzlich hier im Forum von einer sehr schönen S9, die im unwichtigen Vordergrund schön scharf sind, jedoch beim Hauptmotiv, ebenjener S9, schon wieder unscharf werden und das Modell in seiner ganzen Pracht nicht wirklich wiedergeben können. Bei der normalerweise verwendeten und voreingestellten automatischen Schärfeeinstellung kann es verschiedene Gründe für die Unschärfe des Hauptmotivs geben - Motive bei schwachem Licht oder Motive mit geringem Kontrast z.B. lassen sich nur schwer automatisch scharf stellen. Hier sollte man vom Autofokus (AF) in den manuellen Modus (MF) wechseln und die Schärfe durch Drehen des Entfernungsrings am Objektiv optimal manuell einstellen. Der Wechsel von AF zu MF erfolgt in der Regel über einen Schalter an der Kamera.

Belichtungskorrektur:
In dunklen Ecken der Anlage oder bei schwarzen Fahrwerken im Halbschatten erkennt man häufig keine Details mehr auf den Fotos. Abhilfe schafft die Belichtungskorrektur in Richtung Überbelichtung, die das Motiv kameraintern aufhellt. In der Regel reicht schon eine Stufe.

Bildvergleich, wobei die Farben in der Wirklichkeit denen auf beiden Fotos entsprechen, je nach dem Lichteinfall an der betreffenden Stelle.









Abdeckung Kamera:
Bei längerer Belichtungszeit gilt es zu verhindern, dass ungewollt über Nebenwege Licht in das zu machende Foto gelangt. Das kann z.B. über den Sucher erfolgen und ich decke ihn deshalb ab. Alle Einstellungen nehme ich nur über den Monitor vor. Auch kann Streulicht von oben in die Linse gelangen, was zu unschönen Reflexen führt. Eine Abdeckung über der Linse gegen die Lichtquellen mittels Hand oder mittelgroßer Pappe hilft.

Abdeckung Modell:
Bei guter Beleuchtung des Anlagenraumes sollten die Modelle abgedeckt werden, damit die Dächer oder Fensterscheiben nicht zu grell und blendfrei aufs Foto kommen. Hilfreich hierfür ist eine Art weißer lichtdurchlässiger Schirm von gut 1 Meter Durchmesser ohne Griff, der zusammengefaltet und in einer Schutzhülle verstaut werden kann. Bei Google kann man über die Suche „Foto Licht Reflektor“ verschiedene Angebote finden, bei Amazon z.B. für unter 20 Euro. Mit diesem Schirm erreicht man bei starker Beleuchtung den Effekt eines bewölkten Himmels. Und man kann deutlich mehr an einigen Stellen erkennen - die Fensterscheiben der V 200 sind dann keine Spiegel mehr, man kann durch sie hindurchscheuen, was ganz wesentlich für ein rtealistisches Bild ist.













Die vorstehenden Einstellungen und Maßnahmen haben mir auf dem Weg zu brauchbaren Bildern sehr geholfen. Sie sind aber nur die „Pflicht“ und die „Kür“ kann noch weitaus mehr bieten. Dazu muss man sich aber intensiv mit der eigenen Kamera beschäftigen und bekommt ein neues Hobby. Für mich ist die Kamera jedoch nur ein Werkzeug und ich kümmere mich recht wenig um die Kür. Das muss dann jeder für sich entscheiden. Mit der Pflicht ist jedenfalls die Grundlage und ein Grundverständnis geschaffen – auch wenn die Profis unter uns damit natürlich nicht zufrieden sein können.

Dies hier war der zweite Streich und der Dritte folgt sogleich (na ja, demnächst hier in diesem Theater) und dann geht es um die Bildbearbeitung und das Hochladen in dieses Forum.

Eckhard

Es haben sich bereits 52 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (19.06.2017), Nordmann (19.06.2017), wasi (19.06.2017), fredduck (19.06.2017), BW-Nippes (19.06.2017), klaus.kl (19.06.2017), us train (19.06.2017), Staudenfan (19.06.2017), Meinhard (19.06.2017), 98 1125 (19.06.2017), Baumbauer 007 (19.06.2017), stefan_k (19.06.2017), HüMo (19.06.2017), ao4w (19.06.2017), jk_wk (19.06.2017), Thomas Kaeding (19.06.2017), Wolleschlu (19.06.2017), E94281 (19.06.2017), Wolli (19.06.2017), Axel-K (19.06.2017), Norbert (19.06.2017), moba-tom (19.06.2017), bvbharry47 (19.06.2017), Altenauer (19.06.2017), carla10 (19.06.2017), ha-null (19.06.2017), RalfE (19.06.2017), Nick (19.06.2017), heiner (19.06.2017), Setter (19.06.2017), fahrplaner (19.06.2017), Diredare (19.06.2017), Bubikopf (19.06.2017), Udom (19.06.2017), jmdampf (19.06.2017), Toto (19.06.2017), Frank Schürmann (19.06.2017), jbs (20.06.2017), mfb (20.06.2017), BR96 (20.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (20.06.2017), Nils (20.06.2017), 1zu0 (20.06.2017), Alemanne 42 (20.06.2017), nullowaer (20.06.2017), BTB0e+0 (20.06.2017), Bodenbahner (20.06.2017), Onlystressless (20.06.2017), Dieter Ackermann (21.06.2017), Ernst (21.06.2017), Bodo (22.06.2017), DirkausDüsseldorf (24.06.2017)

DVst HK

Bahndirektor

(1 339)

  • »DVst HK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 560

Wohnort (erscheint in der Karte): Kreiensen

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 20. Juni 2017, 00:45

Cry Ensen - Beleuchten, fotografieren und hochladen - Teil 3

Moin,
und doch gleich hinterher:

Teil 3: Ein geeigneter Bilder-Hoster

Wenn mich hier im Forum etwas nervt beim Betrachten von Bildern, dann ist es der Moment, wo nach dem Anklicken des Bildes ich von Werbung heimgesucht und belästigt werde und ich nach mehreren Versuchen und noch mehr Werbung es immer noch nicht geschafft habe, das Bild in einer vernünftigen Größe auf den Bildschirm zu bekommen.

Also ist ein sogenannter Bilder-Hoster auszusuchen, der diese fiesen Belästigungen nicht bietet. Es muss aber jedem klar sein, dass egal was diese kostenlosen Dienste zum Bilder hochladen versprechen: „Umsonst ist der Tod“. In dem Moment, wo ich über irgendeinen Bilder-Hoster ein Foto ins WWW hoch lade, verliere ich die Kontrolle darüber, was damit passieren könnte. Kein Bilder-Hoster wird aus lauter Nächstenliebe zur Verfügung gestellt und finanziert sich zumeist über Werbung. Ich benutze diesen Dienst auch nicht für irgendwelche Fotoalben mit eventuell noch zusätzlichen Informationen. Ich lade die Fotos hoch, stelle sie ins Forum ein und kümmere mich nicht um das, was auf „meiner“ Website des Bilder-Hosters passiert oder kommentiert wird. Mein Ziel des Hochladens ist ja sowieso, dass ich die Fotos allgemein zugänglich mache (ja auch für reine Besucher des Forums). Der Bilder-Hoster ist demnach für mich reines Mittel zum Zweck und absolut nicht für Kommunikation oder sogenannte „Likes“ vorgesehen, die es auch bei meinem Anbieter auf meiner Seite gibt. Meine Bilder sind ja alle auf meiner Festplatte gespeichert – wenn der Anbieter mal irgendwann seine Dienste einstellen sollte, sind sie also nicht verloren.

Was auch wichtig für mich ist, ist die Verlässlichkeit des Bilder-Hosters. Meinen Anbieter habe ich von Anfang an benutzt und alle weit über 1000 Fotos sind im Forum noch verfügbar. Dazu ist er immer schnell erreichbar und bedarf keiner Pflege. Einmal anmelden und vergessen bis zum nächsten Hochladen von Fotos. Eine einfache Bedienung ist für mich ein weiteres Kriterium. Und Werbung bekomme ich von meinem Bilder-Hoster auch nur in sehr geringem Umfang. Beim Aufruf der Seite wird zwar Werbung eingeblendet, die ist aber beim Hochladen der Bilder nicht störend.

Ich lade meine Bilder bei www.bilder-hochladen.net kostenlos hoch. Es gibt bestimmt eine Menge anderer gleich guter Dienste, aber ich habe hier bisher nur sehr gute Erfahrungen sammeln können.

So, genug der Vorrede. Wenn hier jemand diesen Bilder-Hoster auch benutzen will, möchte er ja ganz gern wissen, wie das in der Praxis funktioniert.

Nach dem erstmaligen Aufruf der Seite sieht man 5 Schritte.


Schritt 1:
Man klickt auf „Durchsuchen“ und wählt von der eigenen Festplatte das hochzuladende Foto aus. Die Maximalgröße des Fotos darf 6 MB betragen, in der Praxis geht das meist auch bis zu ungefähr 7,5 MB. Man klickt auf das ausgewählte Foto und dann unten auf „Öffnen“. Die Seite des Bilder-Hosters zeigt nun das ausgewählte Foto im Mini-Format an. Mit Klick auf das rote Kreuz könnte es wieder abgewählt werden. Irgendeine Bearbeitung des Fotos vor dem Hochladen wegen der richtigen Darstellung im Forum ist hierbei nicht erforderlich, da das vom Bilder-Hoster anscheinend automatisch selbst erledigt wird.

Schritt 2:
Beim erstmaligen Anmelden muss man seine E-Mail-Adresse angeben. Bei späteren Aufrufen ist diese E-Mail-Adresse schon vorgegeben.

Schritt 3:
Hier wird die Größe der späteren Datei vorgegeben. Bilder sollten so eingestellt werden, dass sie die Details erkennen lassen, aber nicht zu groß sind – meistens sind sie hier im Forum ja viel zu klein. Wenn sie aber zu groß sind, dauert das Laden der Bilder im Forum beim Aufrufen sehr lange und man wartet eine kleine Ewigkeit, bis der Thread nicht mehr aktiv ist und Stück für Stück beim Laden weiter springt. Wenn man im Schritt 3 auf den kleinen Pfeil ganz rechts klickt, öffnet sich ein Feld, in dem man die gewünschte Größe auswählen kann. Ich verwende regelmäßig die Größe „19‘‘ Monitor“, wodurch das Bild nach Anklicken im Forum meinen gesamten Bildschirm ausfüllt. Auch die Größe „17‘‘ Monitor“ kann sinnvoll sein. Ist die Datenmenge des Fotos zu niedrig, muss eine noch kleinere Größe gewählt werden (siehe Schritt 5). Hier 3 Beispiele:

Bild als „460x345 (für Blogs)“ hochgeladen



Bild als „800x600 (15‘‘ Monitor)“ hochgeladen



Bild als „1280x1024 (19‘‘ Monitor)“ hochgeladen



Schritt 4:
Nun sind einmalig die Nutzungsbedingungen zu akzeptieren, die meiner Meinung nach keine Tücken versteckt bereithalten. Schritt 4 erscheint dann künftig nicht mehr bei erneutem Aufruf der Seite

Schritt 5:
Hier wird auf „Jetzt hochladen“ geklickt. Das Hochladen dauert abhängig von der Dateigröße etwa 1 bis 30 Sekunden. Zur im Schritt 2 angegebenen E-Mail-Adresse wird wenige Sekunden nach dem Hochladen eines Fotos eine E-Mail mit den Links zu den Bilder-Codes des hochgeladenen Fotos verschickt. Möchte man weitere Fotos hochladen, klickt man oben auf „Bilder & Fotos Upload“ und es geht wieder mit Schritt 1 los.

Wenn die Dateigröße nicht passt kommt eine Meldung vom Bilder-Hoster, dass das Hochladen nicht möglich ist. Das ist der Fall, wenn die Dateigröße zu groß ist. Da hilft nur ein Bearbeiten des Bildes – siehe weiter unten – und ein erneuter Versuch. Oder die Dateigröße ist zu klein, dann muss man im Schritt 3 die gewünschte Größe reduzieren, bis es dann endlich klappt. Konsequenz daraus ist aber eine kleine Bildgröße – siehe oben das 1. und 2. Beispiel.

Weil meine Nacricht zu lang ist (über 10.000 Zeichen), kommt jetzt gleich noch ein Teil 4 zur Bildbearbeitung.

Eckhard

Es haben sich bereits 26 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

CharlieOscar (20.06.2017), heizer39 (20.06.2017), Staudenfan (20.06.2017), fredduck (20.06.2017), Meinhard (20.06.2017), HüMo (20.06.2017), Udom (20.06.2017), Baumbauer 007 (20.06.2017), mfb (20.06.2017), 98 1125 (20.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (20.06.2017), Nils (20.06.2017), Altenauer (20.06.2017), 1zu0 (20.06.2017), Rainer Frischmann (20.06.2017), bvbharry47 (20.06.2017), E94281 (20.06.2017), Alemanne 42 (20.06.2017), nullowaer (20.06.2017), BTB0e+0 (20.06.2017), Onlystressless (20.06.2017), Toto (21.06.2017), Dieter Ackermann (21.06.2017), Ernst (21.06.2017), blackmoor_vale (26.06.2017), Joyner (26.06.2017)

DVst HK

Bahndirektor

(1 339)

  • »DVst HK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 560

Wohnort (erscheint in der Karte): Kreiensen

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 20. Juni 2017, 00:56

Cry Ensen - Beleuchten, fotografieren und hochladen - Teil 4

Teil 4: Einstellen des hochgeladenen Bildes im Forum

Man hat nun eine (oder mehrere) E-Mail von „Bilder-Hochladen.net“ erhalten mit dem Betreff „Neue Dateien hochgeladen“. Hier sieht man im Miniformat das hochgeladene Bild und die Links zu den Bilder-Codes. Ganz unten unter „Bildadresse:“ findet man den Link, den wir für das Einstellen im Forum brauchen, z.B.:
http://www.bilder-hochladen.net/files/big/kaiw-2ej-1d6c.jpg

Diesen Link kopieren wir nun vollständig und wechseln zu unserem Beitrag im Forum. Wir klicken mit dem Cursor an die Stelle unseres geplanten Beitrages, wo unser Bild erscheinen soll. Über dem Textfeld gibt es eine Reihe von Symbolen. Dort befindet sich eine kleine gelbe Kachel, die aussieht wie ein Sonnenuntergang (oder -aufgang???). :S

Wir klicken auf diese Kachel und sie verlangt von uns: „Geben Sie hier die Adresse (URL) des Bildes ein“. Dem kommen wir nach und klicken in das freie Feld mit der rechten Maustaste und dann auf „Einfügen“ mit linker Taste. Unser zuvor kopierter Link wird eingefügt und verwandelt sich augenblicklich in ein Bild in unserem Beitrag. Und das war es schon mit der ganzen Kunst.


Bildbearbeitung

Vor dem Hochladen eines Fotos kann es nötig oder sinnvoll sein, dieses zu bearbeiten. Dies ist z.B. nötig, wenn die Dateigröße zu groß für das Hochladen ist. Sinnvoll mag es sein, wenn man nur einen Bildausschnitt hochladen möchte oder das Bild in S/W haben möchte. Die in den üblichen Microsoft Programmen gespeicherten Bilder lassen sich recht leicht bearbeiten. Und wie funktioniert das? Ganz einfach:

Das Bild anzeigen bzw. öffnen und im Bild auf die rechte Maustaste klicken. Unter „öffnen mit“ auf „Fotos“ klicken. Wenn man danach mit der Maus ganz unten in der schwarzen Leiste klickt, öffnet sich eine Ansicht mit einer Kachel „Zuschneiden“. Es wird ein Bildausschnitt angezeigt, den man beliebig wählen, vergrößern oder verkleinern kann. Hat man den richtigen Bildausschnitt festgelegt, kann man auf „Anwenden“ klicken und sollte dann das Bild unter „Kopie speichern“ auf der Festplatte speichern. Im folgenden Beispiel hatte das große Ursprungsbild im Beispiel 3 oben eine Größe von 3,25 MB und der Bildausschnitt hat nun 1,42 MB. Die 1,42 MB reichen locker aus für das Hochladen in den 19‘‘ Monitor. Wenn das Foto für das Hochladen zu viele MB hat, reicht meist schon ein Ausschnitt, der das Bild unwesentlich reduziert, aber die MB-Zahl merklich absenkt und das Hochladen ermöglicht.




Wenn man eine S/W-Aufnahme haben möchte, nimmt man nicht die Kachel „Zuschneiden“, sondern die Kachel „Bearbeiten“. Dort kann man S/W-Aufnahmen generieren und – wenn man möchte – andere Effekte erreichen.




Ich habe fertig. :D

Das wars auch schon mit diesem kleinen Vierteiler, der eigentlich ein Dreiteiler sein sollte. Ich hoffe, dass Ihr die eine oder andere Anregung anwenden werdet – damit ich künftig noch mehr schöne Bilder im Forum betrachten kann… ;)

Eckhard

Es haben sich bereits 43 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (20.06.2017), Nordmann (20.06.2017), Staudenfan (20.06.2017), fredduck (20.06.2017), jbs (20.06.2017), Meinhard (20.06.2017), moba-tom (20.06.2017), HüMo (20.06.2017), Udom (20.06.2017), Baumbauer 007 (20.06.2017), mfb (20.06.2017), Nick (20.06.2017), 98 1125 (20.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (20.06.2017), carla10 (20.06.2017), Schienenstrang (20.06.2017), US-Werner (20.06.2017), Nils (20.06.2017), Altenauer (20.06.2017), 1zu0 (20.06.2017), ha-null (20.06.2017), Wolleschlu (20.06.2017), Zahn (20.06.2017), JaM2257 (20.06.2017), Rainer Frischmann (20.06.2017), bvbharry47 (20.06.2017), Frank Schürmann (20.06.2017), E94281 (20.06.2017), Alemanne 42 (20.06.2017), nullowaer (20.06.2017), BTB0e+0 (20.06.2017), Moritz (20.06.2017), Onlystressless (20.06.2017), CharlieOscar (20.06.2017), Toto (21.06.2017), NYCJay (21.06.2017), frankdigi (21.06.2017), Ernst (21.06.2017), Setter (22.06.2017), Bodo (22.06.2017), DirkausDüsseldorf (24.06.2017), blackmoor_vale (26.06.2017), Joyner (26.06.2017)

Beiträge: 282

Wohnort (erscheint in der Karte): Mettmann

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 20. Juni 2017, 20:37

Hallo allerseits,

danke Eckhard, für Deine Anleitung. Ich hoffe, Du erlaubst, dass ich mein Verfahren zum Bilder hochladen kurz schildere, es ist nicht kostenlos, aber absolut werbungsfrei. Ich habe eine eigene Webseite bei einem bekannten Webhoster. Kostet mit einer eigenen Internet-Domain (z.B. www.einfach-cnc.de), 100 GB Webspace und bis zu 500 Mail-Adressen 7,99 € pro Monat. Gibt es sicherlich noch billiger. Meine Bilder bearbeite ich mit Photoshop Elements, skaliere sie auf 1.500 Pixel in der Breite uns speichere sie im Format für das Internet. Danach lade ich sie mit FileZilla (kostenlos) auf meine Webseite und gebe die Webadresse des Bildes im Forum ein. Fertig.

Wer will, kann sich auch eine eigene Webseite aufbauen (Werkzeuge dafür bietet der Webhoster kostenlos an) und hat zusätzlich eine oder mehrere seriöse Mail-Adressen, z.B. name@einfach-cnc.de. Weil man ja für den Webspace zahlt, kann es auch nicht passieren, dass der Bild-Hoster plötzlich aufgibt und alle Bilder verschwunden sind, wie so oft in der Vergangenheit vorgekommen. Ich meine, was nichts kostet, ist nix :thumbdown:

Wer mehr zum Thema wissen will, schreibt mir eine PN.

Gruß

Christoph
Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V.

Fahrabend jeden dritten Freitag im Monat ab 19:00 - Gäste sind herzlich wilkommen

Es haben sich bereits 13 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

DVst HK (20.06.2017), BTB0e+0 (20.06.2017), 98 1125 (20.06.2017), HüMo (20.06.2017), Altenauer (20.06.2017), bvbharry47 (20.06.2017), Toto (21.06.2017), Meinhard (21.06.2017), Udom (21.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (21.06.2017), Bodo (22.06.2017), Onlystressless (22.06.2017), jbs (23.06.2017)

jaffa

Oberheizer

(96)

Beiträge: 217

Wohnort (erscheint in der Karte): Gehrden

Beruf: Grafikdesigner, Modellbauer

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 21. Juni 2017, 21:27

Allem, was Meister Eckhard schreibt, kann ich vorbehaltlos zustimmen, möchte es aber um einige Punkte ergänzen. Mir ist dabei klar, dass das teilweise in den Profi-Bereich lappt, weil es auch entsprechende Kameraausstattung und Software erfordert. Dennoch sollte man es wissen, weil man dann ggf. beim Neukauf einer Kamera auf NFC- oder WLAN-Fähigkeit achten kann.

1. Die richtige Perspektive
Fotos von Modellbahnanlagen haben oft eine spielzeughafte Anmutung. Dem kann man entgegenwirken, indem man, wo immer es geht, die »Preiser-Perspektive« einnimmt. Dazu muss man sich bisweilen davon lösen, einen Kamerastandpunkt am Rand der Anlage einzunehmen, sondern die Kamera ohne Stativ mitten in die Anlage hineinstellen; ein mit Hirse gefülltes Mini-Kissen kann dabei helfen. Beim Maßstab 1:45 hat man dann i.d.R. auch die richtige Augenhöhe der Figuren eingenommen, bei kleineren Maßstäben reicht auch das noch nicht ... da muss man tricksen (siehe unten).

2. Von vorne bis hinten scharfe Fotos
Ein weiteres Problem ist durch die kurzen Aufnahmeabstände die unzureichende Schärfentiefe, um (analog zu Aufnahmen der 1:1-Realität) von vorne bis hinten alles scharf zu bekommen. Abhilfe schaffen hier Multifokus-Aufnahmen: d.h., man macht vom identischen Motiv einen ganzen Stapel von Aufnahmen, bei denen jeweils die Schärfeebene von vorne nach hinten in kleinen Schritten verstellt wird. Im Nahbereich kann das bedeuten, dass der Fokus von Belichtung zu Belichtung nur um wenige cm verschoben wird ... weiter nach hinten werden dies Schritte dann zunehmend größer.

3. Kamerasteuerung per WLAN oder NFC
Dabei darf die Kamera zwischen den Aufnahmen natürlich nicht einen Hauch bewegt werden. Wie das ... wenn die Kamera ohne Stativ an einer schlecht zugänglichen Stelle auf den Schienen liegt? Da hilft eine WLAN-taugliche Kamera, die sich in sämtlichen Funktion per Smartphone steuern lässt. Ich verwende dafür eine Sony A6000 in Verbindung mit der Sony-App »PlayMemories Mobile«. Durch Antippen eines Details auf dem Smartphone-Display lässt sich die Fokussierung von Aufnahme zu Aufnahme verändern.

4. Verrechnen des Stapels zum Endbild
Nun hat man einen Stapel an jpg-Bildern, bei denen jeweils bis auf einen kleinen scharfen Bereich das meiste im Bild unscharf ist. Dieser Stapel muss nun zu einem optimalen Foto verrechnet werden; ich benutze dafür die Software »HeliconFocus«.
Das Ergebnis ist, wenn man die Abstufungen fein genug gewählt hat, ein Bild, das von der Naheinstellgrenze des Objektivs beginnend bis zum Hintergrund gestochen scharf ist. Das Verfahren ermöglicht Aufnahmeperspektiven, die für Modellbahn absolut ungewöhnlich sind (siehe angehängte Fotos).
Ein weiterer Vorteil der Multifokus-Fotografie ist, dass man nicht extrem abblenden muss, sondern i.d.R. bei Blende 8 bleiben kann, wo Objektive eine bessere Schärfeleistung haben als im komplett abgeblendeten Zustand 16 oder 22.

5. Beim Thema Licht stimme ich Eckhard weitestgehend zu, nur dass ich andere (mobile) Lampen einsetze:
Blitz ist tabu, es sei denn, man kann indirekt und möglichst mit mehreren »Slaves« blitzen. Wir sprechen also von großflächigen Leuchtstoffröhren oder -Lampen (ggf. auch LEDs) mit Tageslichttemperatur. Als Hauptlicht setze ich eine 8-eckige »Umbrella Softbox« ein, die mit einer 4-fach E24-Lampenhalterung ausgestattet ist und mit Tageslicht-Leuchtstofflampen bestückt wird. Je nach eingesetzten Leuchtmitteln kommt man so auf einen Anschlusswert von 200 bis 400 Watt (das entspricht 1000 bis 2000 Watt bei normalen Glühlampen). Zusätzlich zum sowieso vorhandenen Raumlicht mit Leuchtstoffröhren haben wir bei den BAE-Aufnahmen meistens noch einen Einzelstrahler verwendet, der mit einer 65-W-Leuchtstofflampe bestückt wurde.
Bei den meisten Bildern ist eine farbliche Nachbehandlung notwendig: Um einen natürlichen Farbeindruck zu erzeugen, muss i.d.R. die Farbsättigung verringert und die Intensität der Rottöne (z.B. bei Dampfloks) reduziert werden.

Was für Resultate mit dieser Aufnahmetechnik zu erzielen sind, kann man an einigen angehängten Aufnahmen sehen, die für OOKs BAE-Buch entstanden sind: Vom Grashalm oder Pflasterstein am vorderen Bildrand bis zum Horizont gibt es eine absolute Schärfe. Da kann man auch mit den Perspektiven mutiger werden und getrost einen Zug schräg von vorne fotografieren.

Zusatz für kleinere Maßstäbe:
Was tun, um bei H0 und kleineren Maßstäben den Preiserlein auf Augenhöhe zu begegnen?
»Augenhöhe« bedeutet für 1:87 ca. 18 mm, für 1:160 ca. 10 mm. Davon ist man mit ca. 30 mm Abstand der optischen Achse selbst bei einer spiegellosen Systemkamera wie der A6000 weit entfernt. Ich habe für diese Zwecke eine ausgediente analoge Spiegelreflexkamera auseinandergebaut, habe solange gesägt und gefeilt, bis nur noch der Spiegelkasten übrig blieb. Auf dieses »Stativ« wird die Kamera mit dem Objektiv nach unten aufgelegt (siehe Fotos). Durch die 45-Grad-Umlenkung befindet sich nun die optische Achse bei rund 13 mm und es lassen sich selbst in 1:160 realitätsnahe Perspektiven erzielen – wie das Beispielbild zeigt.

Gruß --- Jürgen
»jaffa« hat folgende Dateien angehängt:

Meine Serviceseiten für Modellbahner und Modellbauer:
moba-trickkiste.de
Mein Lasercut-Shop: Jaffas-Moba-Shop.de


Es haben sich bereits 32 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (21.06.2017), fahrplaner (21.06.2017), US-Werner (21.06.2017), Meinhard (21.06.2017), HüMo (21.06.2017), 98 1125 (21.06.2017), Toto (21.06.2017), Staudenfan (21.06.2017), 1zu0 (21.06.2017), bvbharry47 (21.06.2017), blaukaefer (21.06.2017), Baumbauer 007 (21.06.2017), B4yg (21.06.2017), TTorsten (21.06.2017), DVst HK (22.06.2017), Udom (22.06.2017), mfb (22.06.2017), moba-tom (22.06.2017), asisfelden (22.06.2017), werkzeugmacher (22.06.2017), Zahn (22.06.2017), jbs (22.06.2017), ha-null (22.06.2017), Wolli (22.06.2017), Bodo (22.06.2017), Onlystressless (22.06.2017), AFG (22.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (22.06.2017), Altenauer (22.06.2017), Axel-K (23.06.2017), BTB0e+0 (24.06.2017), DirkausDüsseldorf (24.06.2017)

Zahn

Oberlokführer

(191)

Beiträge: 484

Wohnort (erscheint in der Karte): Berlin

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 22. Juni 2017, 11:56

Hi Jaffa.

Die Multifokus-Bilder sind wirklich beeindruckend.
Sie wirken wegen der durchgehenden Schärfe irgendwie wie ein Gemälde.

Was passiert eigentlich, wenn man die Multifokus-Technik mit HDR kombiert?
Das muss doch schaurig-schöne Bilder geben... :-)

> Fotos von Modellbahnanlagen haben oft eine spielzeughafte Anmutung.
> Dem kann man entgegenwirken, [...]
... die auch gern benutzte, gegenteilige Technik findet man unter dem Stichwort "Tilt-Shift".
:-D

Toll, was man in der digitalen Fotografie so alles anstellen kann.

Viele Grüße,
Matthias

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jbs (22.06.2017), bvbharry47 (22.06.2017), Udom (22.06.2017), DVst HK (22.06.2017), Altenauer (22.06.2017), Onlystressless (22.06.2017), Harznullemmer (23.06.2017), BTB0e+0 (24.06.2017)

jaffa

Oberheizer

(96)

Beiträge: 217

Wohnort (erscheint in der Karte): Gehrden

Beruf: Grafikdesigner, Modellbauer

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 22. Juni 2017, 13:16

Hallo Matthias!
Was passiert eigentlich, wenn man die Multifokus-Technik mit HDR kombiert?
Das muss doch schaurig-schöne Bilder geben... :-)
Das würde ungeheuer kompliziert werden, weil man von jeder Schärfenebene zumindest drei Belichtungsvarianten machen müsste ... insgesamt also 30 und mehr Aufnahmen von diesem einen Motiv; nach dem Verrechnen der Schärfeebenen hätte man dann drei unterschiedlich belichtete Bildvarianten, mit denen man die HDR-Bearbeitung starten könnte. Wenn es darum geht, keine »schaurig-schönen« Bildresultate zu erzeugen, sondern einfach nur technisch optimierte, würde ich eher schauen, dass ich durch optimale Be- und Ausleuchtung des Motivs einen Kontrastumfang habe, den der Kamerachip problemlos verarbeiten kann. Wenn man dann noch die Möglichkeiten der »normalen« Bildnachbearbeitung nutzt (Farbkorrektur, Farbsättigung, Filter Tiefen und Lichter ...) sollte das reichen.

Zitat

> Fotos von Modellbahnanlagen haben oft eine spielzeughafte Anmutung.
> Dem kann man entgegenwirken, [...]
... die auch gern benutzte, gegenteilige Technik findet man unter dem Stichwort "Tilt-Shift".
:-D
Das ist in der Tat die Umkehrung des Prinzips: Die reale Welt so zu fotografieren, dass sie wie eine Spielzeugwelt aussieht ... und es werden ja beide Hauptfehler von schlechter Modell(bahn)fotografie simuliert: die mangelnde Schärfe ebenso wie die Schrägsicht von oben.

Ich befürchte, dass wir gerade in OT-Geplänkel abgleiten, was nicht mehr der ursprünglichen Absicht von Eckhard entspricht.
Wenn das so ist, darf dieser Beitrag gerne gelöscht werden.

Gruß --- Jürgen

Meine Serviceseiten für Modellbahner und Modellbauer:
moba-trickkiste.de
Mein Lasercut-Shop: Jaffas-Moba-Shop.de


Es haben sich bereits 15 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (22.06.2017), Zahn (22.06.2017), bvbharry47 (22.06.2017), Udom (22.06.2017), 98 1125 (22.06.2017), Toto (22.06.2017), DVst HK (22.06.2017), Altenauer (22.06.2017), Onlystressless (22.06.2017), Meinhard (23.06.2017), jbs (23.06.2017), Harznullemmer (23.06.2017), Baumbauer 007 (23.06.2017), BTB0e+0 (24.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (28.06.2017)

DVst HK

Bahndirektor

(1 339)

  • »DVst HK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 560

Wohnort (erscheint in der Karte): Kreiensen

Beruf: Eisenbahner

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 22. Juni 2017, 19:22

nix da

Moin Jürgen,

wie habe ich doch ganz am Anfang geschrieben:

"Ich habe diesen Beitragsbaum hier neu eröffnet, damit am Ende meiner
Ausführungen jeder seine persönlichen Erfahrungen hier einbringen kann
und auch munter drauf los diskutiert werden kann. Und wenn das dann bei
der Grundsatzdiskussion über den Einfluss der Gezeiten auf die
Fotoqualität enden sollte, dann ist das halt so und nicht weiter
tragisch."



Also nix löschen, wens nicht interessiert, kanns ja ignorieren...

Eckhard

Es haben sich bereits 16 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Toto (22.06.2017), jaffa (22.06.2017), HüMo (22.06.2017), Udom (22.06.2017), Altenauer (22.06.2017), Setter (22.06.2017), heizer39 (22.06.2017), Zahn (22.06.2017), Onlystressless (22.06.2017), 98 1125 (22.06.2017), bvbharry47 (22.06.2017), Meinhard (23.06.2017), jbs (23.06.2017), Baumbauer 007 (23.06.2017), BTB0e+0 (24.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (28.06.2017)

Setter

Oberbahnhofsvorsteher

(638)

Beiträge: 891

Wohnort (erscheint in der Karte): Heusweiler

Beruf: Ruhestand

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 22. Juni 2017, 21:52

Fotos verbessern mit 'PhotoScape'

Prima, dann will ich mal von meiner Vorgehensweise berichten. Für mich ist wichtig, die Fotos mit Hilfe der Software 'Photoscape' zu verbessern, besonders Aufnahmen mit Kunstlicht haben das nötig.

So entstand das Foto, das unten bearbeitet wird. Eine LED-Tischleuchte dient als Beleuchtung, also kein Blitzlicht.





Hier das Ergebnis: FOTO 1 im 'Rohzustand'





Die Software Photoscape auf meinem Bildschirm. Zuerst wird das Foto verkleinert (geringere Ladezeit im Forum) Mit der zweiten Anwahl 'Autolevel' (Pfeil) das Foto verbessert, siehe danach FOTO 2




Danach
Das bessere FOTO 2





'Ausschneiden' (vergrößern)eine weitere 'Spielerei'





FOTO 3 - Näher... manchmal auch unangenehm :S




Hier der LINK zu dieser Software: https://photoscape.de.softonic.com/ (nutze ich kostenlos seit ca. 8 Jahren)

Fragen beantworte ich gerne und bei Bedarf auch gerne ein kleiner 'Lehrgang' :)

Bert

Es haben sich bereits 15 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (22.06.2017), Alfred (22.06.2017), heizer39 (22.06.2017), Onlystressless (22.06.2017), 98 1125 (22.06.2017), bvbharry47 (22.06.2017), DVst HK (23.06.2017), Meinhard (23.06.2017), jbs (23.06.2017), Altenauer (23.06.2017), Udom (23.06.2017), 1zu0 (23.06.2017), Baumbauer 007 (23.06.2017), BTB0e+0 (24.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (26.06.2017)

Beiträge: 87

Wohnort (erscheint in der Karte): Hamm (Westf)

  • Nachricht senden

16

Freitag, 23. Juni 2017, 13:22

Zu den Bildern aus dem BAE-Buch, die Jaffa in seinem vorletzten Post angehängt hat, möchte ich sagen, dass sie im Druck doch noch ne Menge schärfer kommen als hier im Internet. Hier kann man die Tiefenschärfe gut sehen, aber die Gesamtschärfe kommt halt in dieser Auflösung nicht so gut.

Otto (OOK)
OOK der Harznullemmer https://ferrook-aril.jimdo.com/

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (23.06.2017), bvbharry47 (23.06.2017), Udom (23.06.2017), BTB0e+0 (24.06.2017)

jaffa

Oberheizer

(96)

Beiträge: 217

Wohnort (erscheint in der Karte): Gehrden

Beruf: Grafikdesigner, Modellbauer

  • Nachricht senden

17

Freitag, 23. Juni 2017, 14:27

OOK hat natürlich Recht:
Hier kann man die Tiefenschärfe gut sehen, aber die Gesamtschärfe kommt halt in dieser Auflösung nicht so gut.
Auch wenn das immer noch nicht die Detailauflösung der gedruckten Bilder im BAE-Buch erreicht, habe ich mal zu diesem einen Beispielbild ein Bild auf meinen Server hochgeladen, dass mit 3000 Pixeln Breite immerhin die Hälfte der Auflösung der gedruckten Bilder zeigt (originale Bildgröße ist 6000 x 4000 Pixeln).

Hier noch einmal das Mini-Vorschaubild:



Klick auf diesen Link öffnet das große Bild: http://www.moba-trickkiste.de/images/sto…meisterei1m.jpg


Gruß --- Jürgen

Meine Serviceseiten für Modellbahner und Modellbauer:
moba-trickkiste.de
Mein Lasercut-Shop: Jaffas-Moba-Shop.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jaffa« (23. Juni 2017, 14:36) aus folgendem Grund: Textkorrektur


Es haben sich bereits 15 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bodo (23.06.2017), 98 1125 (23.06.2017), jbs (23.06.2017), Altenauer (23.06.2017), heizer39 (23.06.2017), Harznullemmer (23.06.2017), HüMo (23.06.2017), Meinhard (23.06.2017), Baumbauer 007 (23.06.2017), bvbharry47 (23.06.2017), Staudenfan (23.06.2017), Udom (23.06.2017), DVst HK (23.06.2017), BTB0e+0 (24.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (26.06.2017)

Beiträge: 87

Wohnort (erscheint in der Karte): Hamm (Westf)

  • Nachricht senden

18

Freitag, 23. Juni 2017, 15:38

Der Meister bei der Arbeit bzw. neudeutsch: making of

Jürgen kennt mittlerweile natürlich dieses Bild, aber als ich es aufnahm hat er es nicht gemerkt, so vertieft war er in seine Arbeit:



Dort, wo er gerade hintippt, setzt er die Schärfeebene.

Jetzt hätte nur noch einer fotografieren müssen, wie ich Jürgen fotografiere, wie er die Bm Sieber Nord fotografiert. Ist aber nicht passiert, :-(
Otto
OOK der Harznullemmer https://ferrook-aril.jimdo.com/

Es haben sich bereits 16 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HüMo (23.06.2017), Meinhard (23.06.2017), 98 1125 (23.06.2017), Baumbauer 007 (23.06.2017), Altenauer (23.06.2017), Staudenfan (23.06.2017), bvbharry47 (23.06.2017), Udom (23.06.2017), Onlystressless (23.06.2017), DVst HK (23.06.2017), Zahn (23.06.2017), carla10 (23.06.2017), jbs (24.06.2017), BTB0e+0 (24.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (26.06.2017), heizer39 (26.06.2017)

jaffa

Oberheizer

(96)

Beiträge: 217

Wohnort (erscheint in der Karte): Gehrden

Beruf: Grafikdesigner, Modellbauer

  • Nachricht senden

19

Montag, 26. Juni 2017, 11:02

Abschließend zu diesem Thema vielleicht noch eine Reihe von Aufnahmen, an denen sich das Prinzip der Multifokusaufnahmen sinnfälliger vermitteln lässt.

Gezeigt werden vier Aufnahmen aus der kompletten Reihe von 10 Aufnahmen. Fotografiert wurde mit 33 mm Brennweite (CMOS-Sensor) bei Blende 9 und 1/15 Sek.

Bei der ersten Aufnahme in der Abfolge liegt der Fokus ganz vorne auf der Ziegelmauer, bei der zweiten Aufnahme nur wenige Zentimeter weiter hinten bei der Figur; bei der nächsten Aufnahme liegt der Fokus auf der Kesselfront der Lok, bei der nächsten Aufnahme liegt der Fokus auf dem Hintergrund. Die letzte Aufnahme zeigt das Ergebnis der zehn verrechneten Einzelaufnahmen.

So, nun ist aber genug

Gruß --- Jürgen
»jaffa« hat folgende Dateien angehängt:
  • 2_demoset.JPG (99,06 kB - 106 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. September 2017, 22:40)
  • 3_demoset.JPG (89,28 kB - 99 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. September 2017, 22:40)
  • 4_demoset.JPG (83,94 kB - 102 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. September 2017, 22:40)
  • 5_demoset.JPG (86,58 kB - 94 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. September 2017, 22:40)
  • 1_demoset.jpg (142,88 kB - 107 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. September 2017, 22:40)

Meine Serviceseiten für Modellbahner und Modellbauer:
moba-trickkiste.de
Mein Lasercut-Shop: Jaffas-Moba-Shop.de


Es haben sich bereits 18 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (26.06.2017), blackmoor_vale (26.06.2017), HüMo (26.06.2017), Harznullemmer (26.06.2017), Staudenfan (26.06.2017), Meinhard (26.06.2017), bvbharry47 (26.06.2017), Baumbauer 007 (26.06.2017), Zahn (26.06.2017), Altenauer (26.06.2017), 98 1125 (26.06.2017), 1zu0 (26.06.2017), Udom (26.06.2017), Toto (26.06.2017), Onlystressless (26.06.2017), E94281 (26.06.2017), JACQUES TIMMERMANS (28.06.2017), mfb (30.06.2017)