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Mittwoch, 14. März 2018, 15:28

Überblick über die Fortschritte

Hallo Forummitglieder und –Leser,

Manchmal ist es notwendig sich einen Überblick zu gönnen über das wass man in Laufe der Zeit gebastelt hat. Stimmt alles noch? Wie sieht alles zusammen aus? Kommt es noch mit seine eigene Vorstellung überein? Darüber handelt sich dieser Beitrag.

Weil ich seit langer Zeit meinen Güterschuppen (letztes Mal war Oktober 2017!) nicht mehr aufgestellt habe und inzwisschen die Feldbahnbrücke gebaut habe und beim Rohbau der Scenery zügig voran gekommen bin, dachte ich mir: Räume auf, stelle Schuppen und Brücke hin, lege den Grundriss der Mühle auf seine Stelle und schau dir das Ganze mal an. Das sieht dann so aus:











Glücklich kann ich sagen dass es bis jetzt übereinstimmt mit meiner Vorstellungen.

Wenn ich diese Bilder vergleiche mit zwei Bilder vor fast ein Jahr her, dann hat sich „einiges“ getan:





Dabei gibt es einige Bemerkungen. Von etwa März bis September 2017 habe ich mich fast aussschliesslich mit der digitale Aufbereitung der Mühle befasst. Erst nach das Niederländische Spur-0-Treffen in Zutphen in Oktober 2017 habe ich wieder mit dem traditionellem Modellbau weiter gemacht.

Fazit

Wenn ich alles so betrachte, dann sieht es aus ob alles nur langsam voran geht. Obwohl ich viel Zeit an meinem Hobby spendiere. Aber Details wie die Feldbahnbrücke oder die Baustelle brauchen ihrer Zeit. Und ohne sieht meine Modellbahn nicht so gut aus wie jetzt, finde ich zumindestens.

Das Hinstellen des Güterschuppens war wichtig. Denn erst jetzt konnte ich die Dimensionen und Proportionen des Schuppens und der Feldbahnbrücke gut mit einander vergleichen. Und da zeigt sich wie niedlich, oder klein die Brücke ist im Vergleich zum Güterschuppen. Vorher, ohne Schuppen, sah die Brücke viel grosser aus. Gut dass ich mir mal einen Überblick gegönnt habe.

Nur einen „Nachteil“ hat dieser Aktion: Ich bekam sofort lust zum fahren statt basteln :)

Gruss,
Walter
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Mittwoch, 14. März 2018, 17:45

Hallo Walter,
danke für den Überblick. Ich habe immer wieder mitgelesen und mitverfolgt. Ein tolles Projekt! Und was du zeigst, zeigt eine gekonnte Umsetzung. Mich freut´s und ich hoffe, dass du uns weiter teilhaben lässt an deiner Umsetzung.

Herzlichst

Peter Weigel

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Mittwoch, 14. März 2018, 23:45

Tag Peter,

Dank für dein Lob! Es freut mich dass Du mitliest.

Ich hoffe das, wenn meine Modellbahn Ausstellungsfähig ist (fertig ist sie natürlich nie, denn es gibt immer etwas zu verbessern oder weiter zu detaillieren), Du mal in der Lage bist sie "live" an zu schauen und selbst zu bedienen. Vorausgesetzt dass es dann Ausstellungsveranstalter gibt, die Interesse an meine Bahn haben :)

Ich habe bereits zweimal ausgestellt, bei meinem Verein (Tage der offene Tür) in März 2017 und bei den Niederländische Spur-0-Tage in Zutphen in Oktober 2017. Die letzte Veranstaltung war aber keine richtige Ausstellung, sondern eher ein Treffen von Niederländische Spur 0-Betreiber.

Meine Modellbahn ist absichtlich als Rangierspiel konzipiert (Inglenook Switching Game-Konzept), wobei gerade Besucher dieses Spiel spielen dürfen (unter Begleitung versteht sich). Deshalb auch die Zentrale und das Stellwerk an der Vorderseite der Bahn (siehe die zwei letzte Bilder meines letztes Beitrages). Und das hat bei den zwei vorherige Ausstellungen auch so funktioniert. Einige Besucher waren überrascht als ich sie einlud zum Spiel, haben die Einladung aber gerne akzeptiert :)

Ob ich mich traue um meine BR50 dafür ein zu setzen statt meinen Köff weiss ich aber jetzt noch nicht...

Aber bis es so weit ist, muss ich noch einiges basteln.

Gruss,
Walter
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Donnerstag, 22. März 2018, 00:31

Lust auf Fahren

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Wie ich schon geschrieben habe bekam ich Lust auf Fahren. Und weil ich jetzt warte auf Teile, die ich hoffentlich in Giessen erwerben kann, trat fast natürlich eine kleine Baupause ein. Die habe ich benutzt um meine BR50 aus zu packen und meine Köf um damit ein bisschen zu fahren.

Vorheriges Wochende habe ich damit angefangen und habe damit bis jetzt nicht aufgehört. Es sei denn um zu Essen, Schlafen, Arbeiten, usw :)

Obwohl konzipiert für Handbetrieb, möchte ich auch das Automatikbetrieb möglich sein soll. Und damit habe ich mich in den letzten Abenden befasst. Ich benutze Traincontroller (eine ältere Version) und es war eine kleine Herausforderung um die beide Lokomotive fahren zu lassen wie ich es wollte.

Heute Abend war ich dann erfolgreich. Ich habe eine kleines Video mit meinem Handy angefertigt und den könnt ihr hier anschauen wenn ihr das möchtet:

Video automatischer Fahrbetrieb

Ich habe viel Spass am Fahren und "Programmieren/Konfigurieren" gehabt :)

Nächstes Wochenende Giessen (und Lenz) und dann werden die Loks iweder eingepackt und fängt das Basteln wieder an.

Gruss,
Walter
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Sonntag, 1. April 2018, 01:46

Ausbau der Ladestrasse

Hallo Forummitglieder und –Leser,

Giessen ist vorbei und die Loks sind eingepackt. Es geht weiter mit Basteln. Ich habe die Ladestrasse ausgebaut, damit die Laderampe erreichbar wird. Darüber handelt sich dieser Bericht.

Von Herr Zapf hatte ich schon vorher Gullydeckel (MDF-Lasercut) gekauft. Mindestens einer davon sollte eingebaut werden.

Strassenform

Angefangen habe ich mit eine genau Vermessung vor Ort. Nachdem ich auf eine Skizze die Masse notiert hatte, habe ich mit einem CAD-Programm eine Zeichnung angefertigt. Wenn ausgedruckt und zurecht geschnitten, dient sie als Lehre für ein Stück Schaumstoff (Hartschaum) woraus die Ladestrasse geformt wird. Nach dem Ausschneiden sieht dieses Stück so aus. Die erste Fugen sind schin mit einem Kugelschreiber angebracht:



Und natürlich eine erste Stellprobe:



Der Schaumstoff ist etwa 5,5mm dick, die Gleisoberkante ist etwa 8mm hoch. Das bedeutet das der Ladestrasse aufwerts gehen soll, erhöht werden muss. Ausserdem muss beim Gleis an der Unterseite des Schaumstoffs eine Aussparung angebracht werden, weil die Strasse über die Schwellen führt, bis ans Gleis.
Deshalb habe ich den Schaumstoff an der Seite etwa 12mm eingeschnitten mit einer Dicke von etwa 2,5mm. Das überfälliche Stück wies sich als besonders nützlich aus, denn ich konnte es als Unterlage benutzen. Und zufällig –ehrlich!- kamm mit dieser Unterlage die Strassenoberkante in gleicher Ebene mit der Gleisoberkante. Schwein gehabt! Das entfernte Stück habe ich mit ein Stückchen Klebeband festgesetzt. Das sieht dann so aus:



Kopfsteinpflastermuster anbringen

Alle Kopfsteine habe ich erstmals mit einem Kugelschreiber mit Hilfe eines Lineals auf den Schaumstoff gezeichnet. Nicht oberflächich, sonder absichtlich mit leichtem Druck. Dadurch entstehen abgerundete (wegen des Kugels) Fugen. Damit erziehe ich die abgerundete Kanten der Kopfsteine.

Danach nahm ich einen kleinen Schraubenzieher und habe damit die Fugen mit der Hand nachgezeichnet. Mit etwas mehr Druck. Damit entstehen die eigentliche Fugen zwischen den Steinen. Mit der Hand, weil ich damit absichtlich nicht genau die gerade Kugelschreibenlinien folge. Manchmal ein kleines Bisschen nach links oder rechts. Es entstehen auf „natürliche“ Weise unregelmässige Kopfsteine. Während des Nachzeichnens ändere ich auch die seitliche Winkel des Schraubenziehers, damit nicht jede Abrundung, verursacht durch die Kugelschreiberprägung, gleich aussieht.

Farben der Schaumstoffplatte

Die ganze Platte, mit Ausnahme der Betonränden, habe ich flachendeckend gefärbt mit Faller Strassenfarbe Asphaltfarbe (Art.Nr. 180506).
Danach habe ich Heki Betonfarbe genommen und diese Farbe mit etwas Wasser verdünt. Nur wenig Wasser, damit sie flüssiger wird und nicht so schnell trocknet.
Und dann, in einer Arbeitsvorgang die ganze Platte, ganz schnell, mit einem grossem Pinzel diese verdünte Farbe grosszügich aufgetragen und sofort mit Küchenpapiertuch entfernt. Dass heisst: die Betonfarbe bleibt natürlich präsent in den Fugen und ein Bisschen präsent auf die Pflastersteine.

Nächster Schritt war das Farben der Betonränden mit unverdünte Heki Betonfarbe. Und zum Schluss bekamm die ganze Platte zwei mal einen Schicht mit verdünte Heki Lasurfarbe.

Aber dieses Verfahren ist anders als das Verfahren was ich beim Farben der Laderampe benutzt habe. Die Schaumstoffplatten der Laderampe habe ich nicht grossflächig gefärbt, wodurch die Kopfsteine manchmal heller oder dunkler sind. Da hatte ich noch keine Erfahrung…. Mann sieht den Unterschied. Ist für mich kein Anlass um die Rampe erneut zu bauen. Denn in Wirklichkeit werden Teilen von Strassen auch erneuert, sogar mit andere Steine und dann sieht es halt anders aus.
Ich habe einfach etwas dazu gelernt.

Der Gullydeckel

Wie gesagt sollte mindestens einen Gullydeckel verwendet werden. Ich habe einen Deckel von Herr Zapf benutzt. Seine Deckel sind aus geläserten MDF. Der rechteckige Gullydeckel kommt in zwei Teilen, der Aussenrand und der eigentliche Deckel:



Ich nenne diese Seite die Oberseite, denn sie ist dunckler als die andere Seite. Diese Seite ist –nehme ich an- berürht durch den Laser.
Gullydeckel sind –meistens- aus Gusseisen. Eisen ist Kohlstoff. Deshalb habe ich die alle duncklen Seiten „gefärbt“ mit Bleistifft. Und mit dem Finger die Oberfläche abgewischt, damit ein dunckles Braun hindurch schimmert. Der Endeffekt ist das dieser Gullydeckel jetzt wie gerostetes Eisen aussieht:



Das Resultat

Nachdem ich die gefärbte Schaumstoffplatte verklebt hatte und den Gullydeckel angebracht, sieht das Resultat so aus:



Ganz oben im Bild ist der Naht zwischen Rampe und Strasse sichtbar. Ist halt unvermeidlich. Aber der Farbunterschied hält sich in Grenzen. Aber nächstes Bild zeigt doch Unterschieden im Grauton. Aber hergestellt mit Kunstlicht und „eingezoomt“. Sieht daher „schlimmer“ aus als mit Tageslicht:



Fazit

Ich habe wieder etwas dazu gelernt. Erstens, dass verdünnen der Betonfarbe einem die Möglichkeit giebt um auch die Fugen von grössere Kopfsteinpflasterflächen auf ein Mal zu farben und zweitens dass mann eine solche Strassen und Rampen gleich hinter einander anfertigen sollte. Denn damit ist das Endresultat immer gleich, unabhängig von Erfahrungen die mann zwisschenzeitlich erwerbt.
Aber es handelt sich um meiner erster Modellbahn, die ich auch in Beziehung zur Scenery herstelle. Wenn ich alles ins Vorne herein gewusst hätte, dann ….
Trotzdem bin ich zufrieden mit dem Endresultat. Aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit die beiden Teile etwas mehr anzugleichen, muss ich aber noch probieren (hab schon eine Idee).

Gruss,
Walter
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Dienstag, 3. April 2018, 00:52

Saubere Mauer und Spundwände ohne Pflasterschmutz

Hallo Forummitglieder und –Leser,

Wenn man mit Pflaster arbeitet, besteht immer der Gefahr das bereits hergerichtete Teile, wie Mauer oder –in meinem Fall- Spundwände verschmutzt werden durch Ausschiesser während des Anbringens von Pflaster. Um diese Verschmutzung weitgehends zu vermeiden, darüber handelt sich dieser kleiner Beitrag.

Vorbild und Problem

Ich habe da eine runde Mauer. Am Fuss des Mauers soll noch einen Ufer gestaltet werden. Dieser Ufer besteht in der Basis aus ein Stück Schaumstoff, wird aber gepflastert, weil die scharfe Kante ausgeglichen werden muss und die Ufer selbst etwas erhöht. Und alles mit sanfte Übergänge.
Die ausgeschnittene Schaumplatte folgt niemals genau den Form des Mauers. Es bleibt eine Spalte übrig. Mal mehr, mal weniger. Keine sorge, Pflaster erhebt diese Ungenauigkeiten. Aber, z.B. der Mauer soll sauber bleiben. Eine „scharfe“ Trennung zwischen angebrachten Pflaster und Mauer soll entstehen. Wie kriege ich das hin? Ohne Versschmutzung mit Pflaster?

Lösung

Weil es eben diese Spalte gibt (oder man sorgt dafür dass es eine –sehr- geringe Spalte gibt!), kann ich in dieser Spalte ein oder mehrere Stückchen Plastikfolie hinein schieben. Ich benütze Folie, die ich zurecht geschnitten habe aus Kunststoff-A4-Behälter. Die sind dünn, aber haben trotzdem eine genügende Steifheit. Steif genug um nicht direkt um zu biegen. Hier ein Bild von was ich benutze:



Erst danach bringe ich das Pflaster an. Das sieht dann zum Beispiel so aus:



Wenn das Pflaster völlig ausgetrocknet ist, ist dieser Folie leicht zu entfernen, weil das Pflaster sich nicht haftet an dieser Folie. Weil diese Folie nur sehr dün ist, sieht mann nachher keine Fuge.
Aber bevor ich diese Folie entferne, farbe ich das Pflaster, damit meine Mauer nicht durch Farbe verschmutzt werden. Und auch diese Farbe haftet nicht.

Fazit

Eine einfache Methode um Verschmutzung zu vermeiden. Ich habe sie bereits mehrmals mit Erfolg angewendet. Einzige Voraussetzung ist dass man voraus die Bedingung schaffen muss, damit sich später Folie hineinschieben lässt. Also im voraus planen.

Gruss,
Walter
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Sonntag, 15. April 2018, 11:26

Die (zukünftige) Feldbahnlok hat Hunger (braucht Treibstoff)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Meine Modellbahn enthält ein kleiner Feldbahn. Da gehört natürlich ein mechanisches Zugpferd dazu. Da es keine Dampflokomotive wird, weder eine Elektrolokomotive, bleibt nur einer Art übrig: eine Lokomtive die Treibstoff „frisst“.

Die muss „gefuttert“ werden. Deshalb brauche ich eine Futterstelle, wo Futter gelagert ist (Tank) und etwas womit die de Lokomotive gefuttert werden kann (Zapfsäule). Also eine Tankstelle. Deren Bau, darüber handelt sich dieser Beitrag.

Wie schon gesagt, war ich dieses Jahr in Giessen. Eine Tankstelle stand nicht auf meiner Einkaufsliste, weil ich so etwas nicht bei den Aussteller mit Internetseite gefunden hatte. Aber es gab einen Aussteller, der eine Tankstelle anbot. Das war Herr Lemmens. Bin ich froh das ich Giessen besucht habe! Eine kleine, aber feine Überraschung. Sein Bausatz verschwand rasch in meine Einkaufstasche.

Kleiner „Nachteil“: dieser Bausatz enthält Messingteile, die mann zurecht biegen muss. Damit habe ich bis jetzt überhaupt keine Erfahrungen…. Trotzdem war das kein Argument oder Anlass um diesem Bausatz nicht zu kaufen. Ausserdem war Löten der Messingteile laut Herr Lemmens Aussage nicht unbedingt notwendig, Sekundenkleber wäre eine gute Alternative.

Gebautes Vorbild

Hier zwei Bilder des Bausatzes, genommen in Giessen, wie gebaut durch den Hersteller:





Diese Bilder habe ich gemacht, damit ich weiss wie es später aussehen soll.

Anpassen an meiner Modellahn

Mir war klar dass die Tankstelle auf gleicher Höhe wie der Feldbahn sein sollte. Da diese Bahn höher liegt, sollte die Tankstelle auch höher liegen, etwa auf Gleishöhe der Feldbahn.
Die Stelle wo war auch schnell gefunden: neben den Güterschuppen. Aber vor das Gleis oder hinter? Da habe ich mich gefragt: Wie soll der Tank beigefüllt werden? Von der Strassenseite oder von der Gleisseite? Ich habe mich für die Gleisseite entschieden.

Ich stelle mich vor dass die Tankstelle auf ein kleines Gebäude ruht. In diese Gebäude, das zugänglich ist mittels kleine Türen, befindet sich eine Pumpe, die den Treibstof in dem Tank hochpumpt.
Ein Tankwagen wird durch einen Güterzug befördert. Dieser Wagen wird an richtiger Stelle, vor dem Gebäude rangiert und dann wird er mit einen Schlauch mit der Pumpe verbunden und loss geht’s.
Diese Vorstellung hat den Vorteil dass das Gebäude sich nicht hinter den Bahndamm verbirgt, sondern (besser) sichtbar ist. Das möchte ich also im Modell umsetzen. Die Grundplatte des Bausatzes wird also das Dach des kleine Gebäudes.

Umsetzung im Modell

Als Anfang habe ich zuerst eine Skizze angefertigt, damit ich ein Bild bekomme von wie es aussehen könnte:



Die Umsetzung ist aber gespiegelt.

Aus 2mm Pappe habe ich die Wände geschnitten. Weil ich befürchtete dass der Leiter des Bausatzes zu dicht ans Gleis kommen würde, habe ich de Grundplatte ein Bisschen (1,5cm) erweitert. Die Wände habe ich beklebt mit ausgedruckten Mauerwerk (hatte noch etwas übrig vom Güterschuppen) und auf das Mauerwerk, genau wie bei der Ladestrasse, Betonpfeiler aufgeklebt. Damit ähnelt dieses Gebäude an der Ladestrasse. Das hat Sinn, den es ist logisch dass der Gleisanschluss, sammt meisten Bauten in einer Zeitspanne errichtet worden sein.

Ich habe auch eine Treppe aus Beton angefertigt. Aus 2cm breite und 4mm dicke Holzleisten. Diese bekommt man beim Baumarkt als „Rühstäbchen“, wenn man Farbe kauft. Die Kanten habe ich schräg gefeilt.
Und zu rechter Seite der Treppe habe ich eine Stutzmauer aus Beton angefertigt im selber Verfahren wie bei dem Pfeiler: eine Rechtecke aus Pappe, bekleidet mit Holzstreifen.

Die Türe

Es sollten Türe aus Stahl werden. Auf einer meiner gespeicherten „Texture links“ wurde ich fundig:



Aber das Verhältnis zwischen Höhe und Breite stimmte nicht. Die Abbildung sollte breiter werden. Und ich möchte gerne grüne Türe haben. Deshalb kamm digitaler Bildbearbeitung wieder in Stelle und mit diesem Resultat:



Nach dem Aussdrucken habe ich die Abbildung mit matter Klarlack versehen und auf das Mauerwerk geklebt. Erst danach habe ich die zwei „begleitende“ Betonposten aufgeklebt.

Bilder der verschiedenen Bauschritten

Weil Bilder viel mehr sagen als Wörter folgen einige Bilder.

Erstmals ein Bild der Grundelemente:



Jetzt zwei Bilder der Anfertigung der Stutzmauer:





Und ein Bild des nocht nicht zusammen geklebtes Ensembles:



Dabei ist die Grundplatte aus dem Bausatz schon mit Heki Betonfarbe versehen.

Das Mauerwerk verklebt und die Übergang zwischen Grundplatte (aus Resin?) und Erweiterung aus Pappe verspachtelt mit Spachtel:



Und so sieht die Unterseite oder das Innenleben des kleines Gebäude aus:



Treppe und Türe verklebt:



Stutzmauer verklebt, zusätzlicher Betonrand auf der Oberseite hinzu gefügt (Holzleiste 1,5 x 2mm), Übergang zwischen Treppe und Grundplatte verspachtelt und alles mit Betonfarbe versehen (aber noch nicht mit Lasurfarbe versehen):



Und zum Schluss eine Stellprobe mit noch nicht fertiger Pflastersteine, Tank noch verpackt. Aber es giebt trotzdem einen guten Eindruck von wie es Aussehen wird:



Die Aussparung bei den Pflastersteine in Nähe der Würfel ist notwendig, den dort befindet sich der Mauer des Güterschuppens. Und der ist abnehmbar.

Fazit

Ich bin mit diesem Teil noch nicht fertig. Der Bausatz muss noch weiter gebaut werden, die Pflastersteine noch gefärbt. Lange habe ich nachgedacht wie ich diesen Bereich neben den Güterschuppen gestallten sollte. Da hat mein Besuch an Giessen für eine nicht vorhergesehene Lösung gesorgt.

Gruss,
Walter
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