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Mittwoch, 20. Dezember 2017, 21:10

Hallo Walter,

nur eine Kleinigkeit zu Deinem Brückenwiderlager. Ich schlage Dir vor, die Winkelflügel durch Parallelflügel zu ersetzen. Dann hast Du rechtwinklig zur Gleisachse eine durchgehende Böschung. Diese Bauweise ist bei abgeböschten bzw. teilweise eingeschütteten Widerlagern (z.B. auch großen Viadukten) üblich, da so erheblich Gründungsaufwand gespart wird. Die kleinen Parallelflügel wurden z.T. auch leicht auskragend auf das Brückenfundament gemauert.

Grüße aus Erfurt

Wolfgang


Hallo Wolfgang!
Vielen Dank für Deine Antwort. Ich glaube, ich verstehe was Du meinst. Vielleicht soll ich Dir erklären warum ich zu dieser Lösung kam.
Erstmals ein bearbeitets Bild, das vielleicht ein bisschen Vorstellungsvermögen braucht. Ich habe versucht die Lage an zu deuten:



Erstmals, das „braune“ Gebiet wird noch entfernt. Bis zur Modultrennung. Warum? Mein Thema ist das die Scheesseler Mühle einen Gleisanschluss bekommt (Gleise mit Güterschuppen). Die Mühle gibt es schon seit mehrere hundert Jahre. Aber der Gleisanschluss ist „neu“, etwa erst 60 bis 90 Jahre alt. Gleise und Güterschuppen wurden im Tal der Wümme gebaut. Dazu wurde der Boden des Tals erhöht mit eine Riesenmenge Sand. Damit es trocken bleibt. Dieser Erdbau ist also ein ziviltechnisches, unnatürliches Bauwerk.

Nicht rein zufällig, sondern eher absichtlig, aus praktischen Gründen, fängt die Erdebene für den Güterschuppen an beim hinterem Modul (nach die Modultrennung).
Die Brücke endet einige Zentimeter bevor die Modultrennung. Meine Winkelflügel befinden sich also auf die Modultrennung. Weil sie die dahinter geliegenen kleiner Bahndamm des Feldbahngleises auffangen soll. Dann gleich vor die Modultrennung fängt der Hang des Erdbaus richtung ursprungliches tal an. Und das erklärt meine Konstruktion. Kannst Du mir folgen? Falls ja, ist meine Lösung glaubhaft? Oder hasst Du vielleicht noch einen anderen/besseren Vorschlag? Ich habe selbst einen ziviltechnischen Hintergrund, aber praktiziert habe ich es schon seit 25 Jahre nicht mehr. Ich bin kein Laie, aber eine persönliche Kenntnissrückstand traue ich mir zu.

Und irgendwie habe ich den Eindruck dass Du weisst wovon du redest. Gerade wegen Deiner Aufmerckung: „Diese Bauweise ist bei abgeböschten bzw. teilweise eingeschütteten Widerlagern (z.B. auch großen Viadukten) üblich, da so erheblich Gründungsaufwand gespart wird.“

Ich möchte gerne dass meine Lösung glaubhaft ist. Das nächste Bild zeigt meine eher veröffentlicher Skizze , aber bearbeitet, wobei ich versucht habe an zu lehnen an das oberen Bild:



Und hier noch ein Bild wo die Modultrennung besser zu sehen ist:



Die Brücke liegt dort wo sie ungefähr endet.

Ich hoffe dass es einiges verdeutlicht.

Gruss,
Walter
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Donnerstag, 21. Dezember 2017, 22:28

Und auch die Feldbahn muss die Wümme überqueren, die Feldbahnbrücke (Teil 4)

Hallo Forummitglieder und –Leser,

Gestern hatte mein Freund Zeit um die Holzstückchen, die ich für meine Feldbahnbrücke brauche, zu sägen. Er hat einen Tischkreissäge womit man sehr genau sägen kann.
Selbst aus der Hand sägen war in diesem Fall keine Option. Diese Holzteile müssen passgenau sein. Hier ist er an die Arbeit.



Er hat eine Druckerei. Seine Säge wurde früher benutzt um Blei zu sägen (wegen traditionellem/historischem Buchdruck). Sie kennt deshalb keine Millimeter zum Einstellen, sondern „Punkte“ und „Pica’s“ (Statt Dezimalsystem ist das ein 12-zähliches System). Aber mit einen Taschenrechner ist das schnell umgerechnet. Doch net dass er mich hilft, oder? Aber dazu sind Freunde für. Und wenn er zu mir kommt, dann helfe ich ihm natürlich auch, aber dann meistens mit Bier. :)

Als ich zu Hause kam, habe ich eine Stellprobe gemacht. Erst im Wohnzimmer, rein zufällig:



Danach dachte ich, warum keine Stellprobe auf meine Modellbahn? Das zeigen die nächste zwei Bilder. Das erste ohne Gleis, das zweite mit unbearbeitetem Peco-Gleis:





Die Pfeiler, dass heisst die vertikale Teile, werden noch mit einen Schicht Ziegelsteine versehen. Die horizontale Teile werden Betonsockel. Das gleiche Verfahren gillt für die Widerlager.

Jetzt habe ich alles um die Brücke zu bauen. Glücklich habe ich Wiehnachstferien und damit Zeit dafür.

Da auch dieses Forum eine kleine Weihnachstpause hält, wünsche ich euch allen Frohe Weihnachten und ein schönes, neues Modellbahnjahr!

Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (22. Dezember 2017, 17:39) aus folgendem Grund: Schreibfehler beseitigen. Wie immer. Und richtiges Bild eingefügt


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Freitag, 22. Dezember 2017, 09:28

Mir scheint, Du hast zweimal dasselbe Bild eingestellt.

Auch Dir frohe Weihnachten.

Gruß

Christoph
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Freitag, 22. Dezember 2017, 17:41

Mir scheint, Du hast zweimal dasselbe Bild eingestellt.

Auch Dir frohe Weihnachten.

Gruß

Christoph


Hallo Christoph,

Du hasst völlich recht! Danke für Deine Aufmercksamkeit. Habe es korrigiert. Danke!

Gruss,
Walter
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Donnerstag, 28. Dezember 2017, 22:39

Und auch die Feldbahn muss die Wümme überqueren, die Feldbahnbrücke (Teil 5)

Hallo Forummitglieder und –Leser,

Mauerwerk, Betonsockel und Farben: die Pfeiler werden gestaltet. Darüber geht’s jetzt.

Einleitung

Gestern und Heute konnte ich wieder basteln. Vorherigen Donnerstag fingen meine Ferien an. Am Freitag hatte ich meinen Geburtstag und… war krank als ich aufwachte. Grippe. Das herrscht gerade bei uns in den Niederländen. Am ersten Weihnachtstag war ich glücklich so weit geheilt, dass ich mit meiner Frau und jüngster Sohn bei meiner Tochter Weihnachten feiern konnte. Aber erst seit Gestern (Mitwoch) fühlte ich mich den ganzen Tag wieder normal und hatte auch Laune um zu basteln. Endlich richtig Ferien!

Zuerst musste noch das Tal der Wümme ein bisschen vergrössert werden, wie besprochen in Teil 3 (das braune, zu entfernen Gebiet). Das war eine einfache Arbeit. Aussägen und das Teil 48mm senken lassen. Das Resultat sieht dan so aus:



Farbversuch für das Mauerwerk

Ich möchte das die Pfeiler aus Mauerwerk bestehen. Deshalb habe ich aus Schaumstoff ein Probe angefertigt. Ich hatte noch rote Farbe (Humbrol Super Enamel 153, matt) und dachte dass mit ein Paar Schichten stark verdünnte Lasurfarbe das gut aussehen würde. Also nicht. Viel zu rot. Also eine andere Farbe geholt, diesmal „Brick Red“, auch von Humbrol, aber mit Nummer 70, auch matt:



Ist mehr braun als rot, also rotbraun. Ausprobiert und auch mit zwei Schichten verdünnte Lasurfarbe versehen. Dass gefiehl mir viel besser. Den Unterschied könnt ihr selbst sehen (unten Humbrol 70):



Vielleicht das ich doch nur einen Schicht Lasur aufbringen werde, denn es wird noch weiter verschmutzt und Algen (grün) kommen auch noch hinzu.

Ziegelsteinmuster

Der Kern des Pfeilers ist aus Holz. Der hat mein Freund genau auf Mass gesägt. Er wird bekleidet mit einen Schicht aus Schaumstoff von 3mm. Dieser Schaumstoff hat eine glatte Seite und eine rauhere Seite. Ich benutze die Glatte Seite um darin das Mauerwerk zu prägen/schneiden. Dafür benutze ich ein halbscharfer Nadel. Ich habe als Abmessung einen Ziegel gewählt von 5 x 2 mm, dass heisst aber das die Netto-Abmessungen etwas geringer werden durch das Prägen. Da bleibt ungefähr 4,5 x 1,5mm übrig.
Für jeden Pfeiler brauche ich vier Schaumstoffstückchen. Damit aber die Längsfugen so viel wie möglich übereinstimmen präge ich die vier Stücke gleichzeitig und schneide sie nachher. Um so sauber wie möglich zu arbeiten habe ich eine Lehre angefertigt, eine Ziechnung (wie immer). Das zeigt nächstes Bild:



Das gelb markierte Teil wird heraus geschnitten und das Übrige auf den Schaumstoff geklebt. Die rote Markierungen deuten die entgültigen Schneidelinien an. Wenn das prägen fertig ist, schneide ich den Schaufstoff entlang diese Linien. Die Linien links und rechts dienen die Längsfugen, die schwarze und grüne Linien die Querfugen. Schwarz/rot für erste, dritte, usw. Grün für zweite, vierte, usw. Hier ist de Lehre aufgeklebt:



Vor allem das Prägen der Querfugen besorgt einem fast schielende Auge! Sorgfaltiges Arbeiten und regelmässig die Augen Ruhe gönnen ist notwendig. Am Ende bekam ich dieses Resultat:





Der Betonsockel

Der Pfeiler wird "getüpft" mit einem Betonsockel. Daruf ruht die Stahlkonstruktion der Brücke. Dort wo die Stahlkonstruktion nicht auf den Beton ruht, bekommt der Sockel ein leichter Hang. Damit –in Wirklichkeit- das Wasser abfliesst und Schmutz sich schwieriger absetzen kann. Mit einer Feile habe ich das Holz abgeschrägt. Das sieht dann Probeweise so aus:



Und nach einen ersten Schicht Heki-Betonfarbe sieht der Sockel so aus (rechts):



Das Farben der Pfeiler

Nachdem ich den Kern mit den Schaumstoffstückchen beklebt hatte, musst ich den Pfeile rund herum farben. Aber wie bekomme ich das hin ohne meine Finger zu bekleckern und ohne Fingerabdrücke auf den Pfeiler zu hinterlassen? Die Lösung fand ich durch den Pfeiler in eine Leimzange zu klemmen, aber nut durch zwisschen Zange und Pfeiler ganz kleine Holzleistchen an zu bringen. Dadurch konnte ich ganz bequem farben und nachher einfach trocknen lassen. Das zeigt nächstes Bild:



Auf dieses Bild sieht die Ecke etwas rund aus, ist in Wirklichkeit aber nicht so. Einen zweiten Schicht Farbe ist ebenfalls noch erförderlich, denn das Blau des Schaumstoffs ist noch leicht sichtbar.
Noch einfacher arbeiten war es, als ich in der Oberseite einen Nagel herein geschlagen hatte. Sieht aus wie ein Eiskreem :)

Pfeiler und Sockel auf ein ander gesetzt:



Und natürlich konnte ich eine Probeaufstellung mit einem Brückenteil nicht wiederstehen:



Fazit

Die Erfahrungen bis jetzt siehen recht gut aus. Finde ich. Auf diesem Weg weiter machen also. Glücklich habe ich noch mindestens eine Woche Ferien. Viel Zeit zum Basteln, deshalb hoffe ich grosse Vortschritte zu machen. Entspannend ist es auch. Keine Arbeit am Kopf. Und damit ist mein Hobby auch erholsam.

Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (28. Dezember 2017, 22:50) aus folgendem Grund: Schreibfehler beseitigen...


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Sonntag, 7. Januar 2018, 22:00

Und auch die Feldbahn muss die Wümme überqueren, die Feldbahnbrücke (Teil 6)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

meine Ferien sind jetzt vorbei. Kommenden Montag fängt die Arbeit wieder an. Aber der Bau der Brücke ist gut vorwärts gekommen. Die Freizeit die ich hatte, ist so viel wie möglich am Modellbau benutzt. Und diese Zeit brauchte ich auch, denn viel Arbeit und vor allem sorgfaltig arbeiten. Stellprobe, nachmessen, nochmals Stellprobe, aber auch farben und trocknen lassen, kleben und trocknen lassen, nochmals kontrollieren. Keine grosse Schritte, wie Däumling mit seiner Siebenmeilenstiefel.

Die Brückenwiderlager

Die Brück braucht zwei Widerlager, die unterschiedlich gestalltet werden, denn an die zukünftige Umgebung angepasst. Aber eine gewisse gleichformichkeit haben sie trotzdem. Beide Widerlager sind beidseitig 5mm breiter als die Pfeiler (33mm), weil sie an den Rände noch eine „Abdeckung“ bekommen. Beide bekommen einen L-formige Betonsockel. Der Aufbau ist ganz einfach. Eine Leiste von 18,5 x 9mm und darauf geklebt zwei kleine Leisten von 10x3mm. Auch hier habe ich die Abwässerung durch Feilen nachgebildet:



Der Widerlager wird aus mit Mauerwerk geprägten Schaumstoff und Holzleisten gebildet. Die Abmessungen habe ich natürlich von meiner Zeichnung entnommen. Nächste Bilder zeigen die verschieden Baustufen:



Da es für mich unmöglich ist um die dünne (3mm) Schicht Schaumstoff unter 45 Grad zu schneiden, sorge ich dafür dass an der Vorderseite (in oberem Bild die rechte Seite) kein Naht zu sehen ist. Diese Naht ist aber um die Ecke anwesend. Lässt sich ein bischen kaschieren durch prägen und dort, wo der Ziegel durchläuft, die Naht mit Holzkleber auf zu füllen. Was sichtbar ist, ist der Querschnitt durch den Schaumstoff. Mann sieht also die Blasen besser. Erst später dachte ich um dieser Querschnit mit Holzkleber zu bestreichen, damit diese Hohlräume ausgefüllt werden und damit eine glattere Oberfläche entsteht und erst danach farben. Aber trotzdem sieht man manchmall die Nahte, denn beim Schneiden ist ein Fehler von nur ein Paar zehntel Millimeter später sichtbar. Tarnen mit Gewächs wird Wundern errichten ;)





In oberiges Bild sieht mann die Nahte und die noch ungeprägten Querschnitte.

Ein zusätzliches Stückchen Holz gibt mehr festigkeit, ist aber auch die Unterlage für eine spätere Auffüllung:



Das ganze gefärbt mit Ziegelsteinfarbe:



Und jetzt ist der Betonsockel und ein zusätzlicher Auffüllung plaziert:



Obwohl alles passt, sieht man die vertikale Naht im Mauerwerk deutlich. Deshalb zwischendurch ein Bild, nachdem ich mit Holzkleber nachbearbeitet habe und eine zweite Schicht Farbe aufgetragen habe:



Ehrlich, da muss man ganz gut gucken, oder?

„Aufliegeplatten“

Ich wiess nich wie ich diese Dinge auf Deutsch benennen muss, aber die Stahlkonstruktion liegt (immer?) auf eine Platte, die fest mit dem Betonsockel verbunden ist. Diese Platten hatte ich noch nicht angebracht, war aber höchste Zeit. Meine Platten sind 5mm breit und 6mm lang. Hier ein Bild:



Mall sehen ob es funktioniert

Nachdem ich auf Basis meiner Zeichnung mit Bleistift die Positionen der Pfeiler und Widerlager so genau wie möglich auf meiner Modellbahn übertagen hatte, folgte eine erste ‚richtige“ Stellprobe. Und das sah dan so aus:





Die gerade Linie der Brückenteile war mir besonders wichtig. Und schau her, für mich sehr befriedigend. Genau nach Plan (Zeichnung!). Das Ende der Brücke liegt im Linie der Schiebebühne.

Bahndamm auf der Modultrennug

Wie in einem früherem Beitrag erwähnt, befindet sich einen Bahndam zwischen die Brücke und der Güterschuppen. Wolfgang hat sogar darüber einen Kommentar geschrieben.
Dieser Bahndamm muss auch berücksichtigt werden auf der Modulltrennung. Deshalb habe ich zwei identische Holzkonstruktionen angefertigt (nach Zeichnung). Ursprunglich waren es zwei rechteckige Leisten. Ich habe sie zeitweilig mit zwei Bolzen und Mutter fest mit einander verbunden und sie zusammen in die gewünschte Form zersägt.

Während sie noch immer verbunden waren habe ich sie auf die Modultrennung verklebt, dabei berücksichtigt dass sie nicht mit einander verklebt werden. Auf die Oberseiten ruhen später die Schwellen des Peco-Gleis. Das Gleis wird später im selber Verfahren wie das Lenz-Gleis mit Nagel verlötet, damit es immer genau anschliesst.
Hier ein Bild während des Klebens:



Bahndamm zum Güterschuppen

Hier ein Bild des Rohbaus der Bahndamm zwischen Modultrennung und Güterschuppen. Die endgültige Lage wurde durch genaues Messen bestimmt. Aber es zeigte sich, dass die Masse meinem Entwurf übereinstimmten. Nur am Ende, beim Güterschuppen, musste ich einen zusätzlichen Streifen von 0,3mm hinzufügen um die Dammplatte genau zur Unterseite der Schwelle des Güterschuppengleises an zu gleichen. Das zeigt nächtes Bild:



Das Positionieren und Verkleben der Pfeiler und Widerlager

Um die Pfeiler un Widerlager so gut wie möglich zu Positionieren habe ich erstens so genau wie möglich Vermessen und Markierungen mit Bleistifft angebracht. Ich habe die Modulseite als Ausgangsposition benutzt. Danach habe ich Markierungen angebracht die genau einer Seite des oberen I-Profils der Brückenelemente auf beiden Widerlagen angeben. Über diese Punkte habe ich ein metallener Ständer eines Bücherregals als Lehre gelegt. Die Brückenteile müssten dieser Ständer genau folgen. Es entand ein Spiel zwischen Pfeiler/Widerlager und Brückenteile, wobei beiden sich zu einander ausrichtichten hatten. Und wann ich fand dass es gut war, hab ich um und um, von links nach rechts, jeder Pfeiler verklebt. Aber nur mit das minimal notwendige Kleber, damit Korrekturen später noch ohne grosse Aufwand möglich sind (und leider einaml auch erforderlicher war). Das Verfahren sieht dan so aus:





Fazit

Durch sorgfaltiges Planen und Zeichnen und nachher Bauen ist es mir gelungen um die Feldbahnbrücke so zu bauen, wie ich sie im Gedankem hatte. Mit dem Resultat bis jetzt bin ich sehr zufrieden. Nächster Schritt is dass Farben der Brücke (grün!), das Verkleben der Brücke und zum Schluss das Anbringen des Feldbahngleises. Das wird entgültig zeigen ob ich genau in einer gerade Linie gearbeitet habe. Bin gespannt.

Gruss,
Walter
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Samstag, 13. Januar 2018, 23:53

Und auch die Feldbahn muss die Wümme überqueren, die Feldbahnbrücke (Teil 7)

Hallo Forummitglieder und –Leser,

über das Farben der Brücke, darum handelt es sich hier.

Tobias (Hexenmeister) hat mir die Idee angereicht um Malarbeiten zu enszenieren. Die habe ich übernommen. Danke Tobias!
Da die Mehrheit der Reagierenden grün die bessere Wahl fanden, habe ich mich für eine grüne Brücke entschieden. Guter Rat soll man halt nicht ignorieren.

Farbproben

Die Brücke is gebaut aus Polystyrenprofile. Muss man die erst grundieren? Oder kann man gleich die Farbe auftragen? Ist es abhängig von des Typs der Farbe? Ausprobieren bringt Auskunft.
In meinem Bastelschrank hatte ich noch zwei verschiedene Grünfarben von Humbroll (Emailfarbe) und später fand ich auch noch eine dunkelgrüne Farbe von Revell (Aqua Color, Acrylfarbe). Mein Schrank ist nicht superordentlich, deshalb später.

Also erstmals mit den Emailfarbe ausprobieren. Ein Paar Stückchen Profil nehmen und die Farbe auftragen. Mir fiel gleich auf das diese Farbe sich nicht gleichmässig verteilte. Sie war auch nicht deckend.
Hmm… vielleicht doch erst grundieren und dann die Farbe auftragen? Noch ein Stückchen Profil genommen und mit Grundfarbe für Künststoffe gegründed. Einen Tag trocknen lassen und dann die Emailfarbe auftragen. Leider vergleichbares oder sogar etwas slechteres Resultat. Hier ein Bild das die Proben mit Emailfarben zeigt:



Die beide Profile die vor den Farbdosen liegen sind gefärbt ohne Grundierung. Das Stäbchen in der Klamme ist vorher grundiert.

Deshalb nochmals eine Expedition im Schrank mit dem Resultat die Aqua Color-Farbe von Revell. Noch ein Stückchen Profil und diese Farbe gleich auftragen. Und….sieht schon viel besser aus! Sieht eigentlich gut aus.
Deshalb habe ich mich entschieden für diese Farbe: Revell Auqu Color Dunkelgrün, Nummer 68:



Obwohl Hendrik (HüMo) mit seinem Link nach das Video über die Brücke über das Moor mir gezeigt hat dass auch ein helleres grün möglich wäre.

Farben

Man nehme ein Pinsel und fängt an. Das Farben war doch manchmal schwierig. So manche Innenecken waren schwierig zu erreichen. Deshalb Farben, trocknen lassen und dann ganz genau, unter verschiedene Winkel das Werkstück betrachten um ungefärbte, weisse Stellen zu entdecken und nachträglich mit ein Tüpfchen Farbe bedecken.

Rost

Meine Brücke ähnelt die Brücke der Feldbahn Glossens. Wie auf vorher gezeigte Bilder zu sehen ist, ist diese Brück stark angerostet. Das möchte ich nachbilden. Nachdem die grüne Farbe gut trocken war, habe ich Rostspuren und Rostflecken angebracht. Als Farbe habe ich braune Farbe von „Van Bleiswijck“ benutzt. Das ist auch eine Acrylfarbe. Die habe ich (billig) gekauft bei Action. Eine grosse Tube, womit ich, denke ich, den Rest meiner Modellbahnkarriere aussitzen kann.

Die Farbe habe ich im Drybrushverfahren aufgetragen. Kostet etwas Zeit, hat aber den Vorteil dass man das Prozess genau in den Hand hat: es wird jedes Mal nur ein bisschen Farbe aufgetragen.
Dabei habe ich gedacht dass an den Stellen wo Regenwasser sich versammelt und wo deshalb sich auch Schmutzt leichter absätzt, also meistens dort wo Profile zusammen kommen, es mehr rostet als sonst. Diese Stellen habe ich also mehr gefärbt.

Malarbeiten als Szene

Weil ich die Idee von Tobias übernommen habe, habe ich das letzt Brückenteil nicht verschmutzt und das vorletzte Teil nur teilweise. Auf die Grenze zwischen suaber un verrostet werde ich dann eine Malarbeitsszene ausbilden. Und so sieht es dann aus. Nächstes Bild zeigt die linke Hälfte mit das teilweis verschmutzte und teilweis frisch angestrichen Brückenteil:



Nächstes Bild zeigt die rechte Hälfte, die noch gestrichen werden muss, also noch mit Rost verschmutzt ist:



Hier mal ein Brückenteil aus der Nähe:



Verschmuztzen der Pfeiler

Die Rostverschmutzung muss aufgetragen werden bevor ich die Brückenteile verklebe mit den Pfeilern. Sonnst gelingt mann niemals zu alle Stellen. Aber bevor ich die Brückenteile verklebe, muss ich die Pfeiler auch noch weiter verschmutzen. Aus denselben Grund, wegen Erreichbarkeit. Erst dann kann ich anfangen mit das verlegen des Feldbahngleises.

Und beim Verschmutzen der Pfeiler half mir das Video von Hendrik, denn dort ist gut zu sehen wie „Rostwasser“ seine Spuren hinterlässt. Verdünte braune Farbe habe ich aufgetragen. Danke Hendrik (HüMo)! Weil es verdünte Farbe ist, musste ich sie mehrmals auftragen bis ich den gewünschten Effekt hatte. Nach dem Auftragen trocknen lassen, betrachten und nochmals auftragen, usw.
Hier zwei Bilder mit dem Endresultat:





Auf letztes Bild sieht man dass ich angefangen habe die Böschung der Strasse zu formen. Der Hang einen Winkel von 45 Grad. Ich benutze „Dreiecke“ aus 2mm grauer Pappe an regelmässigen stellen. Später wird da etwas aufgeklebt und werden die Teile mit einander verbunden. Zum Schluss ein Bild von solch eines Pappteils:



Durch die Einkerbung schiebe ich dieses Teil ein kleines bischen (6mm, den das ist die Dicke der Sperholzplatte) unter die Sperholzplatte. Damit schliesst der Hang sich gut an an die Oberkante der Sperholzplatte.

Fazit

Das Farben benötigt Geduld. Auftragen, trocken, usw. Das bedeutet auch eine längere Zeit bis es fertig ist. Trotzdem ist die Gestaltung meiner Bahn ein bischen voran gekommen. Jetz werde ich mich kümmern um der Landschaft.

Gruss,
Walter
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Sonntag, 14. Januar 2018, 08:29

Hallo Walter,

freut mich, dass dir meine Idee so gut gefallen hat, dass du sie umsetzt :thumbsup:
Ich finde die gewählte Farbe auch sehr gut und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Einen Grünen kann ich dir im Augenblick gerade nicht da lassen...

Ich freue mich jedenfalls schon auf das Endergebnis. Wird bestimmt hervorragend!
Gruß Tobias

DR Ost - Epoche III (mit Überschneidungen zur Epoche IV)

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Sonntag, 14. Januar 2018, 09:14

Böschungswinkel

Hallo Walter,

Böschungen haben in der Regel eine Steigung von 1:1,5. Das entspricht einem Winkel von ca. 33,7°.

Gruß
Jürgen

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Sonntag, 14. Januar 2018, 23:05

Die Winkel der Böschung anpassen

Hallo Walter,

Böschungen haben in der Regel eine Steigung von 1:1,5. Das entspricht einem Winkel von ca. 33,7°.

Gruß
Jürgen


Hallo Jürgen,

Erstmals Danke für Deine Antwort!

Wegen diene Antwort habe ich ein bischen recherchiert im Internet. Du hasst recht. Heut zu Tage ist dieser Werd die kleinste die man benutzt. Abhängig vom Boden, die Funktion der Damm und das Material woraus der Damm gebildet ist kommen meist Böschungen von 1:2 bis sogar 1:6 (Küstenbereich) vor.

Deshalb habe ich meine Böschung gleich angepasst nach 1:1,5, dort wo das Gleis liegt. Hier ein Bild:



Die alte Formen sind rechts oben im Bild noch zu sehen.

Aber die Böschungen an der Strassenseite habe ich nicht angepasst. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Erstens, diese Strasse ist schon sehr alt, ich schätze mehrere hundert Jahre, denn die Mühle geht zurück bis 1507. Und damals gab es sicher Böschungen von 1:1, hat mir Internet gelernt. Weil man nicht besser wusste. Und es war viel handarbeit.

Zweitens, wenn ich dort ein Verhältnis von 1:1,5 anbringe, dan ragt die Böschung weiter nach vorne, zwischen den Pfeiler. Dan bleibt fast kein ursprungliches Tal mehr übrig. Es wirkt dann dort zu eng. Sicher nachdem ich an die andere Seite die Böschung geändert habe.

Drittens, ich glaube das einen steilere Hang im Hintergrund die optische Tiefenwirkung der Modellbahn verstärken wird.

Durch deine Hilfe wird meine Bahn noch glaubhafter aussehen. Nochmals Dank.

Mit freundlichem Gruss,
Walter
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Montag, 15. Januar 2018, 12:41

Hallo Walter,

der eine Pfeiler Deiner Brücke steht doch im Fluss. Und damit dieser Pfeiler durch das Wasser nicht so schnell ausgespült werden kann, schlage ich Dir folgende Ergänzung im Fußbereich des Pfeilers vor:
Quelle: Google, Foto Karl Gotsch

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Mittwoch, 17. Januar 2018, 01:00

Hallo Roland,


Hallo Walter,

der eine Pfeiler Deiner Brücke steht doch im Fluss. Und damit dieser Pfeiler durch das Wasser nicht so schnell ausgespült werden kann, schlage ich Dir folgende Ergänzung im Fußbereich des Pfeilers vor:
Quelle: Google, Foto Karl Gotsch

Mit freundlichen Grüßen
Roland



Erstmals, danke für Deine Antwort. Das bringt mir zum Nachdenken und Überlegen.
Ich verstehe ganz genau was du meinst. Bin halt Civiltechniker in Beziehung zur Ausbildung. In dieser Form gibt es in Wirklichkeit tatsächlich ein Ausspülgefahrsrisiko.
Es handelt sich bei meine Modellbahn sogar um zwei Pfeiler.

Und gerade das bringt mich am Zweifeln. Soll ich nur diese zwei Pfeiler modifizieren oder sollte ich alle Pfeiler und die Geländer modifizieren, um die Symmetrie zu behalten? Wäre Schutzmaßnahmen nur für die Teile die direkt oder häufig mit Flußwasser in Kontakt kommen notwendig? Können die übrige Teile ohne Schutz im Feld stehen, da sie nur bei Hochwasser ins Wasser stehen? Fragen, Fragen, die ich mir stelle.

Symmetrisch oder nicht? Oder überhaupt nicht? Denn ich habe wegen deine Antwort gegooglet. Und da fand ich auch Bilder von reine Ziegelsteinbrücken, wobei das Ziegelwerk bis ins Wasser ragte. Zugegeben, diese Bilder waren nur sparsam. Meistens Bilder wie Deine oder Bilder worauf deutlich zu sehen war, dass man dort, wo die Wasserlinie ist, man ein härteres Material (z. B. Naturstein) benutzt hat, worauf man nach oben gesehen, Ziegelsteine als Mauerwerk benutzt hat....

Aber.... wo ich geboren bin und wohne, da gibt es ein Flußsystem (ursprünglich ein Delta) in der Innenstad. Im Laufe der Zeit hat man die ursprüngliche grüne Ufer ersetzt durch Kaimauer. Es wurde, wegen Platzbedarfs, sogar über große Teile überbaut. Jeder Inhaber war selbst verantwortlich für den Ufer (oder Kaimauer): für den Bau und für die Instandsetzung. Und das geschah natürlich so billig wie möglich. Also keine Schutzmaßnahmen gegen Ausspülung. Natürlich haben sich im Laufe der Zeit manchmal Unfälle gegeben, aber im großen Ganzen, haben sich diese Mauer sich mehrere Jahrhundert bewehrt.... Als die Gemeinde in 1975 angefangen hatte mit eine Totalrestaurierung des Flußsystems, hat man auf der Stelle der Wasserlinie einen Schicht Naturstein herein gearbeitet.
Dabei soll erwähnt werden dass das Flußsystem (Binnendieze heißt sie) seit mehr als 100 Jahre ein reguliertes System ist: der Wasserpegel ist reguliert. Nur bei Hochwasser oder extreme Trockenheit verändert sich der Pegel. Deshalb beim Restaurieren dieser Schicht bei gewöhnlicher, normalen Pegel.

Was ich damit sagen möchte: Wozu Schutzmaßnahmen nehmen, wenn normales Ziegelwerk so lange aushält? Und die Wümme ist an Ort und Stelle auch seit langer Zeit ein geregelter Fluß, mit geregelten Pegel. Und die Strömung vor Ort ist nur gering. Es ist halt einen Flachlandfluß. Und in Beziehung zur Größe nicht vergleichbar mit der Elbe, oder der Rhein. Und vielleicht, vielleicht… wußten die Bauer der Feldbahnbrücke daß Schutzmaßnahmen, wie durch Dir vorgestellt, nicht notwendig wären, oder daß die Lebenszeit der Feldbahn sowieso beschränkt war?

Auf Dein Bild, Roland, ist ein Fluß zu sehen, die vielmals grösser ist als die Wümme und so zu sehen auch viel schneller fließt.
Deshalb zweifele ich ob ich Deine Empfehlung in diesem Fall übernehmen werde. Trotzdem, Danke für Deine Aufmerksamkeit!

Gruß,
Walter

P.S.

Und wenn Ihr auf die Reise nach unsere schöne Küste seid, dann nehme doch einen Zwischenhalt und mache eine Rundfahrt in meiner Stadt.
Hier ein Link nach (Google) sämtliche Bilder, die einen Eindruck geben:

https://www.google.nl/search?q=binnendie…iw=1536&bih=753

Und hier ein Link wo man die Rundfahrte buchen kann:

https://dagjedenbosch.com/activiteiten/a…op-binnendieze/

Leider nur auf Holländisch, deshalb, wenn Ihr Hilfe dazu braucht, dann sende bitte eine P.N.

Eine Rundfahrt in Amsterdam ist vielleicht unter Euch bekannt. Der Unterschied: In Amsterdam sieht man die Vorderseite der Häuser, in meiner Stad sieht man die Hinterseite und die Unterseite (wegen der Überbauung). Und ich glaube daß das (fast?) einzigartig ist in Europa.
Liebe ich meine Stadt? Ja! Also verzeihe mir dieser kleine Werbung. Aber ich verspreche Euch, diese Rundfahrt (es gibt eigentlich mehrere) lohnt sich!
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Mittwoch, 17. Januar 2018, 08:12

Hallo Walter,

Deine Brücke mit den gemauerten Pfeilern sieht aus, als sei sie für sehr lange Nutzungszeit gebaut worden. Wäre sie für nur eine kurze Zeit errichtet worden, hätte man sicher einfache Stahlpfeiler gebaut.

Mein Vorschlag wäre: Nur die Pfeiler, welche im Wasser stehen mit diesem Schutz zu versehen. Das kann auch aus Beton gemacht werden, dass es so aussieht, als ob man es nachträglich gemacht hätte. Gibt Deiner Brücke etwas Abwechslung. Deine Brücke ist ein Industriebauwerk, dass wird eher praktisch als schön sein.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 19. Januar 2018, 23:19

Hallo Roland,

ich werde Deinen Vorschlag gut überdenken. Jedenfalls könnte es eine logische Lösung sein. Danke für Deine Idee.

Gruss,
Walter
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Sonntag, 21. Januar 2018, 01:27

Das Tal der Wümme: Wiese oder wilder Natur?

Hallo Forummitglieder und –Leser,

Soll das ursprüngliche Tal der Wümme, zwischen Strasse und Bahndamm eine Wiese sein oder soll es eine naturbelassene Ebene sein? In beide Fälle soll die Ebene zugänglich sein. Falls eine Wiese, um Vieh dort hin zu bekommen. Falls naturbelassen, wird diese Ebene nach mehreren Jahre einfach zugewachsen sein mit Sträucher, Büsche, Bäume, usw. Aber für Wartungsarbeiten am Ufer, oder um zu grosses Gewachs zu beseitigen, mussl sie auch zugänglich sein.

Deshalb muss ein Pfad her kommen. Wie ich dieses Pfad hergestellt habe, darüber handelt sich dieser Beitrag.

Abmessungen des Pfads

Als Breite des Pfads habe ich 15mm genommen, entspricht in Wirklichkeit etwa 70cm. Breit genug für Mensch und Vieh. Ich habe der Zugang an der Strassenseite gewählt. Ist auch logisch, denn sonnst muss man erst die Feldbahn überqueren und die liegt höher.

Das Prinzip

Die bereits existierende Böschungen am Strassenrande müssen ersetzt werden durch solche die das Pfad aufnehmen können. Die Form ändert sich deshalb von Dreieck nach etwas komplizierteres, aber im Grunde sieht es so aus:



Die richtige Position und Höhe in den Böschungen

Wie bekomme ich den Verlauf des Pfads von unten nach oben auf die richtige Stelle in den Böschungen? Mit Böschungen meine ich in diesem Fall die Querschnitte der Böschung aus Pappe.
Ich habe einen Lineal genommen und ihn schräg entlang den Böschungen gelegt. Die Position des Lineals habe ich bei jeder Böschung markiert. Damit ermittelte ich die richtige Höhe („h“, sie oberes Bild) des Pfads für jeder Böschung. Da der Winkel des Böschungs 45 Grad ist, ist das Mass „h“ auch die horizontale Abstand (von der Unterseite des Böschungs gesehen) wo das Pfad liegt.

In oberes Bild war der ursprüngliche Dreieck 72mm breit und hoch. Die zusätzliche 6mm an der rechter Seite verschwinden unter das Holz der Strasse. Die Unterseite der neue Böschung wird jetzt 72 + 15 = 87mm. Wenn „h“ 20 mm ist, dann ergibt sich eine Form wie die untere Figur auf oberes Bild. 87+6 =93, das erklärt die Zahl in der Mitte der Skizze. Zusätzlich habe ich noch Rechnung gehalten mit der Dicke des Materials woraus den Rohbau des Pfads besteht: ein langer Streifen aus 2mm grauer Pappe. Dieser Streifen liegt versenkt in der Böschung. Ein Vorbild der neuer Böschung sieht dann so aus:



An der linken Seite ist dieses Teil abgekürtzt. Das gilt für alle Teile, denn im Tal wird der Boden 12mm erhöht: 6 mm Wasser und 6mm Ufer.

Das Resultat

Nach Anpassen von vier „Böschungen“ und ausschneiden von einen Streifen von 40cm Pappe, sieht der Rohbau so aus:



Das obere Bereich des Pfads muss ich später noch an der Umgebung anpassen. Es ist jetzt schnurgerade, aber wird später natürlicher.

Vieh oder Natur?

Die Wiese ist klein. In Wirklichkeit etwa 23 x 6 meter. Aber es könnte benutzt werden für eine trägtiche Kuh, die nicht mehr gemolken wird. Dann ist warscheinlich Beifutterung angesagt. Oder vielleicht zwei oder drei Schafe. Das sind die besten Rasenmäher. Oder doch Natur?
Ich neige zur Viehhaltung. Und dann ist eine Zugangsklappe notwendig. Die wird sich dan oben befinden, damit das Vieh bei Hochwasser trockene Füsse behält.

Fazit

Ein kleines Detail, aber für mich wichtig. Die Aufwand hat sich für mich gelohnt.

Gruss,
Walter
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Heute, 01:22

Böschung, Widerlager, Winkelflügel

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Dieser Beitrag ist für Euch allen, aber ins Besondere für Wolfang Bayer. Denn hier möchte ich zeigen wie (im Rohbau) die Böschung und Widerlager zusammen kommen auf meine Modellbahn.

Die ursprüngliche Skizze

Esrtmals die Skizze, worauf Wolfang reagiert hat mit sehr fachsinniges Kommentar und Rat:



Ich habe ihm geantwortet warum ich trozdem von seinem Rat abweiche (siehe früheres Beitrag)

Das Resultat im Rohbau

Wie es im Rohbau jetzt aussieht, seht ihr auf folgende zwei Bilder:





Der Boden wird noch erhöht mit 2 x 6mm Schaumplatte. Das erklärt die Lücken zwischen Bösschung und Boden. Die weisse Flächen am Boden sind Lehre aus Papier, die ich zurecht geschnitten habe. Sie dienen als Ausschneidehilfe/lehre für die Schaumplatten.

Fazit

Es ist nur Rohbau. Die Flächen sind noch winklich. Ich habe vor sie mit einen Schicht Modellierspachtel zu versehen, damit alles etwas runder und sanfter wird.
Die Flächen sind aus 3mm Schaum und werden mit Holzkleber verklebt. Nachher ist eine Bearbeitung mit einer Feile an bestimmten Stellen noch notwendig, damit es geschmeidiger wirkt. Danach kommt „Erde“ und Grass.

Gruss,
Walter
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