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41

Freitag, 21. Juli 2017, 22:16

Bau mit Pappe kann einfach sein, aber wird in meinem Fall noch schwieriger: Die Mühle (Teil 5)

Ich habe eher gesagt dass ich die sich wiederholende Ziegelwerkmuster zerbrechen wollte, damit das Mauerwerk ein realistischer Aussehen bekommt. Auch habe ich erwähnt dass ich die Abbildung des Mahlsteines entfernen will und auch die Abbildungen von Grünzeug. Das geht nur mit digitale Bearbeitung der originalen Scans. Welches Grundverfahren ich dabei benutzt habe und welches Resultat ich damit erzeugt habe, ist heutiges Thema.

Das Prinzip

Das Prinzip ist eigentlich recht einfach. Aus der originalen Abbildung wählt mann ein Stückchen dass mann brauchen möchte um irgendwo anders etwas zu korrigieren (zu überschreiben). Dieser Auswahl speichere ich als ein neuer Schicht. Dann kann ich dieser Schicht dort platzieren wo ich sie haben möchte und fertig. Später dann noch die Schichten verschmelzen mit das Original. Das Vorteil mit Arbeiten mit Schichten ist dass mann einfach eine mislungene Schicht löschen kann. Das geht nicht wenn mann der Kopie direkt in das Original hinein fügt (Copy Paste).
Worauf mann achten soll ist welches Stückchen mann wählt und wo mann es plaziert. Nehmen wir zum Beispiel das Zerbrechen der sich wiederholende Ziegelsteinmuster. Erstmal ein Paar Bilder. Das erste Bild zeigt unbearbeitet (links) und bearbeitet (rechts) neben einander. Suche die Unterschiede :-)



Das nächste Bild die unbearbeitete Mauer mehr in Detail:



Und jetzt ein Detailbild des bearbeiteten Mauers:




Unkrautbeseitigung nach digitaler Art

Auf oberen Bilder
ist auch zu sehen das ich das Grünzeug ersetzt habe mit eine
Rekonstruktion von Fachwerk und Mauerwerk. Das Mauerwerk habe ich auch
noch etwas nach Unten erweitert, denn ich weiss noch nicht wo genau
später die Umgebung an der Mühle anschliesst. Jetzt habe ich ein
bisschen Spielraum.


Das Mauerwerk habe ich bearbeitet mit unter Anderem mehr als hundert Kopien folgender herausgewählte Stückchen Ziegelsteine:



Dieses Muster (und auch noch andere) habe ich unregelmässig verteilt über die ganze Mauer. Die Unregelmässigkeit zerbricht damit die sichtbare Wiederholung. Beim Verteilen habe ich darauf geachtet dass das kleine Muster in das existierende Mauerwerk hinein passt.

Scharfe Grenzen verblassen

Wenn mal die Grenze zwischen Original und Kopie vor Ort zu scharf geworden ist, kann mann, nachdem Original und Kopie verschmeltzt sind, das korrigieren durch ein kleiner Bereich rundum die Grenze aus zu wählen und zu verblassen. Verblassen ist eine Standardfunktion bei der Bildarbeitung. Wie ich da vorangegangen bin zeige ich hier in mehr Detail.
Als erste ein Ausschnitt aus eine Mauer wo deutlich die hinein platzierte „Ziegteile“ zu sehen sind, weil scharfkantig, z.B. in das rot umkreiselte Gebiet:



Wenn mann gaaanz weit hinein „zoomt“, also das aus der Nähe betrachtet, sieht mann es noch deutlicher:



Jetzt eine scharfe Kante auswählen:



Danach die Verblassfunktion aufrufen:



Nach Betätigung der OK-Taste ist die scharfe Kante verschwunden:



Und so sieht es aus eine grössere Entfernung aus (nur die Unterseite behandelt):



Wenn mann hundert solcher Ziegelteile hingefügt hat, braucht mann dieses Verfahren vierhundert Mal wiederholen, denn jedes Teil hat vier Kanten. Garantiert genügend Spass für einen ganzen Feierabend!


Löschen des Mahlsteines

Der Mahlstein habe ich im selben Verfahren gelöscht. Aber hier habe ich Kopien von Fachwerk und örtliches Mauerwerk benutzt. Auch die sichtbare Faltlinie ist verschwunden. Das erste Bild zeigt wie es war:



Und jetzt wie es nach Bearbeitung aussieht:



Dunkles Mauerwerk etwas heller: arbeiten mit Farbfilter

Das nächste Bild zeigt die rechte Seite einer der Mauer, einmal unbearbeit (links), einmal bearbeitet (rechts):



Die nächste zwei Bilder zeigen es in mehr Detail:





Mir war die ganz rechte Seite der Mauer zu dunkel nach meinem Geschmack. Deshalb habe ich es etwas heller gemacht. Dafür habe ich dieser Bereich ausgewählt und dann mit ein Farbfilter etwas mehr rot hinzugefügt. Und auch hier ist die Begrünung verschwunden und der Mauer weiter nach unter vortgesetzt. Achte auch auf das kleine Bogenfenster. Es ist bereits bearbeitet für die Faltung des Mauerwerks um die Egge.

Fazit

Mit Hilfe dieser Techniken habe ich die Scans des rechten Teils der Mühle an vielen Stellen bearbeitet. Damit war ich viele, viele Stunden beschäftigt. Aber für mich hat es sich gelohnt.
So und jetzt erstmal Urlaub. Dort wo ich hingehe, kann ich nicht vertrauen das es dort eine gute Internetverbindung gibt. Deshalb eine kleine Sendungspause von ein Paar Wochen.

Und falls ihr auch in den Urlaub fährt: schöne Reise, erholsame Tage und gute Heimreise, wünscht euch

Walter
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mattes56

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42

Freitag, 21. Juli 2017, 22:34

Hallo Walter,

das Ergebnis ist echt überzeugend, zumindest am Bildschirm.
Ich hoffe, das Du auch mit dem Ausdruck zufrieden sein wirst - oder hast Du schon Probegedruckt?

Bei so viel Nacharbeit - wäre da nicht fast ein Neubau mit Leisten und Ziegelmauerplatten ähnlich schnell gewesen?
Nun, seis drum, zumindest musst Du jetzt nicht mehr altern ;)
Freue mich, wenn das Gebäude steht...

Gruß
Matthias
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43

Donnerstag, 10. August 2017, 22:08

Hallo Walter,

das Ergebnis ist echt überzeugend, zumindest am Bildschirm.
Ich hoffe, das Du auch mit dem Ausdruck zufrieden sein wirst - oder hast Du schon Probegedruckt?

Bei so viel Nacharbeit - wäre da nicht fast ein Neubau mit Leisten und Ziegelmauerplatten ähnlich schnell gewesen?
Nun, seis drum, zumindest musst Du jetzt nicht mehr altern ;)
Freue mich, wenn das Gebäude steht...

Gruß
Matthias
Hallo Matthias,

Gerade zurück aus den Urlaub. Deshalb erst mal eine Antwort an Dich.

Danke für deine Antwort! Ein Paar einfache Fragen, aber der Anlass für
mich um mal nach zu denken und zu reflektieren über womit ich mich
beschäftige und ob es Sinn macht was ich tuhe oder dass ich vielleicht
einen anderen Weg betreten hätte sollen.

Ich habe schon Probegedruckt, siehe Teil 3, wo ich ein Versuch mit dem Durchsetzen des Mauerwerks um die Egge gemacht habe. Ist aber auf 80gr Papier und mit einem einfachem Inktjetdrucker gedruckt. Und das sah in wirklichkeit schon gut aus (finde ich zumindest). Der entgültige Druck wird auf schwereren Papier und mit einem professionellem Laserdrucker gedruckt. Ich erwarte dass das Resultat dadurch noch besser wird.
Dass so viel Nacharbeit erforderlich ist, habe ich am Anfang nicht gewusst. Und vielleicht geh ich auch ein bisschen zu weit damit. Weiter als bedingt notwendig ist um es gut genug und glaubhaft aussehen zu lassen. Aber mann (ich) wird auch, wie soll ich es sagen…. „hineingezogen“.

Dabei spielt auch noch die Rolle, das ich mich selbst hohe Qualitätsansprüche stelle. Das ist in diesem Fall vielleicht meine Macke. Ich bin nicht schnell zufrieden, also gut genug ist nicht immer gut genug. Es soll gut sein. Ich versuche mit meine Fähigkeiten einen für mich so gut mögliches Resultat zu erzeugen, womit ich selbst zufrieden bin.

Ein Neubau wäre tatsächlich eine Möglichkeit gewesen. Habe ich aber nie überlegt, weil ich einfach „Bau mit Pappe“ im Gedanken hatte. Typisch ein Fall von „Tunnelvision“, wie die Engländer das nennen. Und ausserdem verstärkt durch den Erfolg den ich erreicht habe beim Bau des Güterschuppens. Zurückschauend kann ich nur sagen dass ich nie erwartet habe dass ich so etwas selbst bauen könnte. Aber dass machte Lust auf mehr….. und damit kam die eigene Herausforderung michselbst zu verbessern oder zu übertreffen… also auch „hineingezogen“.

In Beziehung zu Leisten und Mauerwerkplatten: bitte schaue Dir nächstes Bild an:



Es gibt keine Mauerplatten die Ziegelmuster haben wie in orangem oder rotem Kreis. Auch ist in Wirklichkeit das Mauerwerk an manche Stellen unregelmässig. So etwas liefert kein Hersteller. Aber zugegeben, mit Ziegelmauerplatten könnte mann weit kommen, aber ich dencke in diesem Fall auch mit erheblicher Nacharbeit (modifizieren). Und damit würde ein Nachbau mit Leisten und Mauerplatten vielleicht gleich lange dauern. Da hast du recht.

Ich bin jetzt dabei um das Dach, die Dachaufbauten und die Vorbauten (siehe oberes Bild) digital zu bearbeiten. Wenn ich damit fertig bin werde ich das Ganze abdrucken und tatsächlich bauen. Es handelt sich dabei um das rechten Teil der Mühle. Wenn das gelingt, erst dann werde ich mich um den Rest der Mühle kümmern (digital bearbeiten). Wenn es nicht gelingt habe ich ein riesiges Problem. Denn dann muss ich mein Entwurf, sogar vielleicht die ganze Philosophie dahinter, erneut überlegen. Glücklich habe ich bis jetzt (selbst)vertrauen dass es klappen wird, obwohl es nicht einfach ist.


Gruss,
Walter
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Montag, 14. August 2017, 01:06

Der Termin steht fest, ich besuche die Mühle

Hallo Forummitglieder und -Leser,

Wie gesagt, der Termin steht fest. Ich werde die Mühle besuchen. Um sie mal selbst an zu schauen und um viele Bilder und einige Vermessungen zu machen.

Der Grund ist dass ich beim digitalen Bearbeiten der Strassenseite des rechten Teils der Mühle bemerkt habe, dass bei dem Vorbauten der Autor des Bastelsbogens für mich wichtige Details weggelassen oder vereinfacht hat. In solch einer Massen das ich dadurch beim Umsetzen nach Spur 0 (von 1:130 nach 1:45) behindert werde. Zeit für Research vor Ort. Die verfügbare Bilder im Internet geben nicht genügend Antwort auf meine Fragen.

Der Anlass ist eine PN von einem Neffen des Inhabers, der mich daruaf aufmerksam machte dass am 10. September ein Kunsthandwerkermarkt bei der Mühle Statt findet, wobei auch das Innern der Mühle besichtigt werden kann.

In diese PN schreibt er auch das die Familie sehr beeindruckt ist von mein Projekt :) Natürlich freue ich mich darüber, bin sogar überrascht und fühle mich verehrt. Gibt einen zusätzliche Motivierung um den Modellbau der Mühle durch zu führen. Gibt aber auch ein bisschen Druck: die Umsetzung in 1:45 soll gelingen. Ich möchte die Familie nicht enttäuschen.

Aber ich freue mich die Mühle in Wirklichkeit an zu sehen und ich glaube dass der Besuch sich lohnen wird.

Gruss,
Walter
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Mittwoch, 16. August 2017, 23:37

Invasion des Grünzeuges oder wie sich eine Anlage automatisch begrünen lässt

Hallo liebe Forummitglieder und Leser,

Die Überschrifft lässt vermuten das ich angefangen habe mit die Begrünung meiner Module. Das stimmt nicht ganz. Begrünung ja, aber nicht durch mich.

Meine Frau und ich mögen gerne selbst Obst und Kräuter züchten (züchtet mann Gemüse und Obst, oder nur Vieh?) Unser Garten enthält z.B. Äpfel, Pflaumen, Gurken, Himberen, Erdberen, Schnittlauch, Thymian, Lorbeer, usw.

Dieses Jahr versuchen wir auch Melonen heranwachsen zu lassen. Die wachsen besser wenn es wärmer ist. Deshalb haben wir eine Kunststoffkiste mit ein Paar Melonenpflanzen während unser Urlaub in den Wintergarten hinterlassen, wo auch meine Module sich befinden.

Bei der Heimkehr sah ich dass die Melonenpflanzen tüchtig heran gewachsen waren und ein Modul als Kletterhilfe benutzt hatten. Das sah dan so aus:



Eine kleine Invasion des Grünzeugs :huh:

Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (16. August 2017, 23:46) aus folgendem Grund: überschrifft geändert


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Mittwoch, 23. August 2017, 23:21

Bau mit Pappe kann einfach sein, aber wird in meinem Fall noch schwieriger: Die Mühle (Teil 6a)

Hallo liebe Forummitglieder und Forumleser,

Es geht weiter mit der Mühle.

Wie ich dafür sorge dass die entgültige Abmessungen gut werden und die Abbildung an diese Abmessungen angepasst wird, dass ist der Inhalt dieses Beitrages.

Ein Wort voraus: da ich ziemlich genau beschreiben werde wie der Arbeitsvorgang ist, bin ich gezwungen diesen Beitrag auf zu teilen. Ursache ist dass dieses Forum keine unbegrentzte Beitragslänge erlaubt. Deshalb Teil 6a, usw.

Eigentlich ist dieser Beitrag eine kleine aber detaillierde Einführung in die digitale Bildbearbeitung, so wie ich sie anwende.
So eine detaillieerte Beschreibung der Arbeitsvorgänge werde ich nur einmal machen, denn es ist eine lange Beschreibung und es kostet viel Zeit um sie zu erstellen und so etwas is vielleicht auch nicht so interessant für jeden. Aber die beschriebene Arbeitsvorgänge sind generel, das heisst, ich benutze sie während die ganze Digitalbearbeitung.

Einleitung

Ich habe es schon eher erwähnt: Ich muss selbst die Abmessungen bestimmen. Denn ich habe festgestellt das im originalem Bastelbogen die Maße nicht mit einander übereinstimmen. Zum Beispiel die Breiten eines offensichtliches rechteckiges Gebäudeteil sind nicht gleich (und damit auch nicht die Längen).

Deshalb bin ich gezwungen derartige Abmessungen selbst übereinstimmen zu lassen. Dabei bleibe ich natürlich so dicht wie möglich beim Original. Es handelt sich meistens um ein Paar Milimeter oder weniger. Ist wenig, dennoch wichtig, weil ich beim Bau der originalen Ausschneidebogen festgestellt habe dass es schon dort Abweichungen von mehrere Milimetern gab. Diese Abweichungen würden dann fast drei mal so gross werden. Das finde ich nicht akzeptabel.

Zweiter Ursache ist dass der urprunglichen Autor des Bastelbogens seine Faltlininien nicht immer wagerecht oder horizontal gezeichnet hat. Diese Linien sind ausserdem weiss/schwarz gestrichelt (falsche, störenden und deshalb zu beseitigen Farben/Muster) und zu Breit (1mm bei 1 zu 130, also fast 3mm bei 1 zu 45). Die müssen deshalb getarnt werden. Bedeutet auch dass ich selbst neue Faltlinien erstellen muss, aber jetzt ausserhalb der Abbildungen.
Wass das bedeutet und wie viele Schritte und deshalb auch Mühe und Zeit damit verbunden ist, möchte ich in dieser Beitrag beschreiben.

Bildbearbeitung für jederman?

Dieser Beitrag ist ein detailliertes Bildbearbeitungsbericht. Es ist digitale Modellbau, als Vorbereitung zu richtiges Basteln. Basteln im Sinne des Selbstbaus. Da muss mann sich gut vorbereiten, „Baupläne“ machen. Statt Bauzeichnungen an zu fertigen bearbeite ich Abbildungen (Scans). Ich weiss, dass es vielleicht nicht jedermans Sache ist.

Trotzdem möchte ich darüber berichten, denn in Sache Bildbearbeitung bin/war ich ein Laie. Alles worüber ich hier berichte in Beziehung zur Bildbearbeitung habe ich mir selbst erlernt und möchte meine Erkenntnisse gerne mit euch teilen. Ich habe keine Ausbildung als Drucker oder im Bereich digitaler Bildbearbeitung. Bin also Autodidakt. Das bedeutet dass ihr es auch nachvolziehen könnte. Wenn ihr das möchtet natürlich.
OK, mann muss gewisse Kenntnisse und Erfahrungenhaben mit Rechnern und Programme. Aber wer hat das Heut zu Tage nicht? Wenn der Wille da ist…

Ich benutze, wie schon gesagt, GIMP 2.8 für die Bildbearbeitung. Dieses „Freeware“-Programm ist vergleichbar (Funktionalität, Möglichkeiten, Arbeitsweise, Programmaufbau, usw.) mit Adobe Photoshop™, kostet aber nichts. Das passt genau zu meiner Absicht um so billig wie möglich meine Modulbahn zu verwirklichen. Damit bleibt Geld übrig für Wagen, Lokomotiven, PKW’s und LKW’s und Ausstattungsteile die zu klein oder fein sind um selbst zu machen.

Die Ausgangssituation

Als Vorbild für diesen Beitrag nehme ich das Dach und seine Aufbauten des, von der Strassenseite gesehen, rechten Teils der Mühle. Die Mauer dieses Teils habe ich schon bearbeitet, denn darüber habe ich schon eher berichtet. Der originale Scan sieht so aus:



Die Stabiliesierungsstreben für E und B brauche ich nicht, weil ich nicht mit Papier baue, sonder mit Pappe und ausserdem auch noch etwas Holz brauche zur Stabilisierung.
Bitte betrachte oberes Bild etwas genauer, damit Sie einen Bild bekommen wie beim Original die Aufbauten erstmals ausgeschneidet und dann gefaltet werden müssen und danach auf das grosse Dach im Mitten des Bildes geklebt werden sollen.
Dabei hilfen zwei Bilder die zeigen wie beim orginalem Bastelbogen diese Aufbauten aussehen:





Diese Ausschnitte sind Teile von Abbildungen die im Bastelbogen enthalten sind. Sieht doch „gut“ aus? Damit ihr diese Zusammenbau bewärten könnt, jetzt ein Ausschnitt aus ein Bild der echte Mühle:



Sieht auf jeden Fall rechtwinkliger aus, also besser, oder? Deshalb muss ich selbst an die Arbeit, damit ich ein besseres Endresultat bekomme. Meine Ansprüche sind hoch, ich weiss.
Als nächstes ein Bild nachdem ich das grosse Teil des Dachaufbaus (links im Bild) schon bearbeitet habe. Sicherheitshalbe habe ich das Original kopieiert an der rechten Seite. Dafür musste ich andere Teile der Abbildungen neu arrangieren:



Auf dieses Bild ist auch zu sehen worüber diesen Beitrag sich bezieht, nämlich das kleine Teil des Dachaufbaus, das mit einem Rechteck umrandet is.

Das Verfahren in Detail

Jetzt geht’s los! Schritt für Schritt werde ich mein Verfahren erzählen. Das mein Verfahren sich vielleicht optimieren lässt oder sogar viel einfacher, mit andere Bearbeitungsmöglichkeiten zu verwirklichen ist, davon bin ich mir bewusst. Ich bin halt ein Laie in Sache Bildbearbeitung! Anregungen oder Tipps sind willkommen!

Erstmals erkläre ich den Hauptvorgang. Erster Hauptschritt ist das Bestimmen der genaue Abmessungen, wobei ich zur gleicher Zeit Masken und „Farbgrenzen“ erzeuge. Weil der Dachaufbau aus drei Teilen besteht, wiederholen die dazu gehörige Handlungen sich dreimal.

Zweiter Hauptschrit ist das „Einfarben“ der Flächen mit kleine Stückchen „Farbe“ (Rastermuster) bis an die Farbgrenzen und das was ausserhalb der Grenzen liegt weiss farben. Auch diese Handlungen wiederholen sich dreimal.

Dritter und letzter Hauptschritt, is die Wiederherstellung (Angabe) der Faltlinien, aber diesmal ausgerichtet nach meine, selbstbestimmte Abmessungen.

Damit Ihr ein bisschen den Überblick behaltet, jetzt ein kleiner Inhaltsverzeichnis:
Schritt 1: Masken und Farbgrenzen
Schritt 1, Stufe 1: Auswahl
Schritt 1, Stufe 2 und 3: Kopieieren und Einfügen
Schritt 1, Stufe 4: Neue Schicht erzeugen
Schritt 1, Stufe 5: Umbenennen
Schritt 1, Stufe 6: Einfarben
Schritt 1, Die andere Masken
Schritt 2, „Einfarben“ mit Bildmusterteile
Schritt 3: Erneut erzeugen der Faltlinien
Fazit


Jetzt fängt es dann an.

Schritt 1: Masken und Farbgrenzen

Voraussetzung ist dass mann, neben die Schicht mit der Hauptabbildung auch eine andere Schicht hat, die in meinem Fall immer leer ist, deshalb nur da ist. Ich nenne diese Schicht „Leeg“ was leer bedeutet. Diese Schicht plaziere ich ganz oben in die Schichtenliste. Eine neue Schicht bekommt mann durch in die Schichtenliste einen Klick met der rechten Mausstaste zu geben und dann die Funktion „Neue Schicht“ zu wählen mit der linken Maustaste.
Ich fange an damit zu kontrolieren ob der Dachaufbau horizontal gezeichnet ist und ob die beide „Flügel“, links und rechts gleich tief enden. Dafür konstruiere ich auch eine Maske.
Weil ich bereits den grossen Dachaufbau modifiziert habe, habe ich deshalb der kleine Dachaufbau versetzt. Da bedeutet das der ganze kleine Dachaufbau sich auf eine eigene Schicht befindet. Diese Schicht heisst „kleine dakopbouw“.
Ich werde jetzt ausführlich beschreiben wie ich diese Maske anfertige. Im Grunde besteht das Verfahren aus sechs Stufen oder Phasen: auswählen, kopieieren, einfügen, neuer Schicht erzeugen, umbenennen und einfarben.

Schritt 1, Stufe 1: Auswahl

„kleine dakopbouw“ ist die aktive Schicht. Ich benutze jetzt die Funktion Rechteckauswahl. Der Rechteck plaziere ich, ungefähr, doch so genau wie möglich bei den Spitzen der linker und rechten Flügel:



Dann ganz weit „einzoomen“ und der Auswahl genau anpassen. Siehe nächste Abbildung:



Der Auswahl bleibt aktiv und kann jederzeit angepasst werden, bis mann eine andere Funktion aktiviert. Erst dann ist der Auswahl fixiert.
Dann verschiebe ich das Bild nach rechts, bis ich an die Spitze des rechten Flügels ankomme. Falls notwendig noch näher einzoomen und dann die rechte obere Ecke des Auswahls exakt horizontal platzieren. Schon jetzt konnte icht feststellen dass dieser Dachaufbau horizontal war und dass beide Flügelspitzen fast gleich tief endeten:



Mann sieht dass der rechten Flügel etwas tiefer liegt. Ich hab es nachgemessen und es ist etwa 0,4mm. Das lässt sich leicht korrigieren, also kein Grund für aufwendige Nachbearbeitung.

Hier endet dieses Teil 6a. Demnächst Teil 6b.

Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (26. August 2017, 00:19) aus folgendem Grund: Schreibfehler beseitigen, wie immer.... und nochmals Schreibfehler erheben


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Mittwoch, 23. August 2017, 23:43

Man Walter

Es ist schon unglaublich mit welcher Akribie Du beim Selbstbau Deiner Szenen vorgehst!"
Da swas Du hier an Arbeit und Herzblut investierst, bringen andere, vor allem in kleineren Spuren, nicht für eine ganze Anlage auf.

Sensationell finde ich die kleine Feldbahndrehscheibe innerhalb des Schuppens nach draußen auf die Rampe.
Wenn es Dir nun noch gelingt, die Tore automatisch öffnen zu lassen, hernach die Drehscheibe in Richtung Rampe drehen lässt und sodann der Wagen, geschoben von einem Preiserlein, sich Richtung Rampe bewegt, ist die Illusion pefekt!

Respektvolle Grüße also aus dem Bärliner RAW,

Dirk

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Donnerstag, 24. August 2017, 23:26

Hallo Dirk,

erstmals Dank für dein Lob :)


Man Walter

Es ist schon unglaublich mit welcher Akribie Du beim Selbstbau Deiner Szenen vorgehst!"
Da swas Du hier an Arbeit und Herzblut investierst, bringen andere, vor allem in kleineren Spuren, nicht für eine ganze Anlage auf.

Sensationell finde ich die kleine Feldbahndrehscheibe innerhalb des Schuppens nach draußen auf die Rampe.
Wenn es Dir nun noch gelingt, die Tore automatisch öffnen zu lassen, hernach die Drehscheibe in Richtung Rampe drehen lässt und sodann der Wagen, geschoben von einem Preiserlein, sich Richtung Rampe bewegt, ist die Illusion pefekt!

Respektvolle Grüße also aus dem Bärliner RAW,

Dirk


Meine Akribie folgt aus meiner Überlegung dass ich besser am Anfang so genau wie möglich arbeite, damit ich später, beim Bau, mir einige Fehler (z.B. beim Ausschneiden) leisten kann, ohne dass ich erneut anfangen muss oder neue Abdrücke erstellen muss. Zweitens ergiebt diese Akribie sich auch durch das digitale Arbeiten. Dass lässt fast eine unendliche Genauichkeit zu, die mann in wirklichkeit niemals nachvolziehen kann (weil z.B. beim Ausschneiden nur mit einer Genauichkeit von etwa einen halben Millimeter arbeiten kann).

Dass ich so akribisch berichte hat einen Grund: Ich möchte gerne zeigen dass was ich mache auch für andere nachvolziehbar ist. Ich lerne von dasjenige was hier in dieses Forum veröffentlicht wird. Ich beschreibe wass ich mache und sehe es als meinen Beitrag. Bei uns sagt mann dazu: "Geven en nemen" (Geben und nehmen).

Meine Absicht ist dass die Drehscheibe sich tatsächlich drehen lässt. Einen Servodekoder dafür habe ich bereits. Und die Drehscheibe ist absichtlich so konstruiert dass sie sich antreiben lässt.

Aber der Preiserlein möchte ich sparen. Der Müller berücksichtigt die Gesundheit seiner Mitarbeiter und deshalb hat er eine kleine Feldbahnlokomotive gekauft, die diese Arbeit übernimmt. Der Preiserlein wird Lokführer. Immerhin sollen die Produkte von der Mühle über die Wümme zum Güterschuppen transportiert werden. Das ist eine beachtliche Abstand! Da sollte mann das Personal schonen!

Die Tore......hmmmm.... eine richtige Herasuforderung. Warscheinlich wird es ein Falttür oder ein Rolltür, wegen Platzmangel...... Vielleicht erstmal eine Atrappe und später in Modell umsetzen. Ich halte aber damit Rechnung.

Aber erstmals die Mühle bauen, denn Güterschuppen und Mühle bestimmen die Dimensionen und Position/Lage der Feldbahn.

Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (26. August 2017, 00:58) aus folgendem Grund: Zusätzlicher Grund für meine akribische Berichterstattung.


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Freitag, 25. August 2017, 22:10

Jau Walter

Ein Rolltor wäre da sicherlich angebracht.
Würden Flügel, wenn sie nach außen aufgehen doch den Rampenbereich arg begrenzen und unfallträchtig wären sie auch.

Ich selbst habe es sogar in 1:120 hinbekommen ein funktionsfähiges Rolltor zu zangeln.
Bei Interesse einfach ansagen, dann schaue ich mal ob ich die Bilder noch finde.

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Samstag, 26. August 2017, 00:04

Hallo Dirk,

Jau Walter

Ein Rolltor wäre da sicherlich angebracht.
Würden Flügel, wenn sie nach außen aufgehen doch den Rampenbereich arg begrenzen und unfallträchtig wären sie auch.

Ich selbst habe es sogar in 1:120 hinbekommen ein funktionsfähiges Rolltor zu zangeln.
Bei Interesse einfach ansagen, dann schaue ich mal ob ich die Bilder noch finde.
Ja, ich möchte gerne welche Bilder sehen. Einfach hier (damit andere es auch sehen können wass du da erfolgreich gebastelt hasst und auch etwas davon lernen können) oder mittels ein P.N.

Flügel waren sowieso nicht meine Absicht, gerade wegen die Beschwärden die Du nennst.

Ich denke auch an Falttüren, die sich zickzack nach links und rechts falten lassen. Oder nennt ihr das Harmonikatüren?

Bei sowohl ein Rolltür als ein Falttür denke ich na ob vielleicht sogenannte Pianoscharnieren (aber dann in Miniformat) vielleicht eine Lösung sein könnten. Die gibt es im Handel.

Aber ich bin gespannt nach deiner Lösung, ins Besondere wenn sie auch noch angetrieben ist :)

Danke dass Du mit mir mitdenkst.

Gruss,
Walter
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Samstag, 26. August 2017, 00:32

Natürlich ist es voll beweglich mein Rolltor Walter!

Ist der Grund warum ich darauf stolz wie Oskar bin!
Hier hoffentlich ein Link der Dir / Euch zeigt wie sowas funzen kann:

https://www.stummiforum.de/viewtopic.php…art=75#p1141645

Bei Fragen, einfach raus damit!

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Sonntag, 27. August 2017, 22:35

Bau mit Pappe kann einfach sein, aber wird in meinem Fall noch schwieriger: Die Mühle (Teil 6b)

Hallo liebe Forummitglieder und Forumleser,

Es geht weiter mit Teil 6b. Zusammen mit Teil 6a ist es die komplette Beschreibung von Schritt 1. Viel Spass beim Lesen.
Damit Ihr den Übersicht behaltet, nochmals den Inhaltsverzeigniss von Teil 6:

Schritt 1: Masken und Farbgrenzen
Schritt 1, Stufe 1: Auswahl
Schritt 1, Stufe 2 und 3: Kopieieren und Einfügen
Schritt 1, Stufe 4: Neue Schicht erzeugen
Schritt 1, Stufe 5: Umbenennen
Schritt 1, Stufe 6: Einfarben
Schritt 1, Die andere Masken
Schritt 2, „Einfarben“ mit Bildmusterteile
Schritt 3: Erneut erzeugen der Faltlinien
Fazit


Schritt 1, Stufe 2 und 3: Kopieieren und Einfügen

Jetzt benutze ich die Funktion „Kopieieren“ (Ctrl+C), ich aktiviere (anklicken) die Schicht „Leeg“ und benutzte die Funktion „Einfügen“ (Ctrl+V). Es entsteht eine sogenannte schwebende Auswahlsschicht über die Schicht „Leeg“ in der Schichtenliste. Diese schwebende Schicht ist gleich auch der aktieve Schicht. Das zeigt dieses Bild:



Schritt 1, Stufe 4: Neue Schicht erzeugen

Dann benutze ich die Funktion „Nach neue Schicht“ (rechter Maustaste, Auswahl aus sichtbare Liste, oder Shft+Ctrl+N):



Und damit wird aus der Rechteckauswahl eine selbstständige Schicht mit der Nahme „Geplakte laag“ (eingefügte Schicht). Das zeigt nächster Bildschirmabdruck:



Inhalt dieser Schicht ist alles aus der Schicht „kleine dakopbouw“, was sich im Innern des Rechteckauswahls befandt.

Schritt 1, Stufe 5: Umbenennen

Noch nicht fertig! Erstmals benenne ich diese neue Schicht um und gebe ihr eine logische Nahme. Das geht durch Doppelklick auf die Nahme und ich nenne sie „horizontale balk onder kleine dakopbouw“:



Schritt 1, Stufe 6: Einfarben

Jetzt mache ich eine Maske aus dieser Schicht durch sie mit eine Farbe völlig ein zu farben. Die neue Schicht ist noch immer aktiv. Jetzt benutze ich aus dem Menü „Auswahl“ die Funktion „Alles auswählen“ (Ctrl+A):



Dann wähle ich eine Vordergrundfarbe aus der sogenannten Werkzeugskiste. Ich habe Orange genommen. Das nächste Bild zeigt die Werkzeugkiste und wo man die Vordergrundfarbe wählen/setzen kann:



Und schliesslich benutze ich aus dem Menü „Bearbeiten“ die Funktion „Füllen mit Vordergrundfarbe“(Ctrl+,). Damit wird die ganze Schicht mit Orange eingefärbt. Und jetzt ist diese Maske fertig gestellt. Wie es dann aussieht, zeigt nächtstes Bild:



Und damit ist diese Maske fertig.

Schritt 1, Die andere Masken

Im gleichem Verfahren habe ich die andere Masken erzeugt. Erstmals die Masken für das mittlere Teil. Als erstes habe ich die genaue Abmessungen übernommen (vorher festgelegt in eine CAD-Zeichnung) und als Maske festgelegt. Diese grüne Maske dient später auch als Grenze bei die Bearbeitung der beiden Seitenflügel. Mann sieht noch teilweise die schwarze und weisse Faltlinien, aber die werden nachbearbeitet und völlig verschwinden. Siehe nächtes Bild:



Danach die anschliessenden Masken rundum die grüne Makse. Diese Masken formen die Grenzen für die Bildbearbeitung des mittleren Teils und danach für das Weiss farben von dasjenige dass verschwinden muss (erkläre ich später). Erstmal ein Bild davon:



Die beide orangefarbige Masken dienen für die horizontale Begrenzung, die beiden hellblaue für die vertikale Begrenzung. Dabei dienen die blaue Masken auch für die Bestimmung der genauen Abmessung der beiden Flügel. Sie sind gleich gross und ich habe erst die Linke erzeugt und diese dann kopieiert (Schicht kopieieren) und diese Kopie nach rechts verschoben und exakt genau an die grüne Maske angeschlossen. Beim Platzieren habe ich bis auf Bildpunktebene „eingezoomt“ (Zoom auf 400% oder sogar auf 800%).

Und zum Schluss die Masken für die Flügel:



Hier sieht mann auch, dass die grüne Maske zwei Funktionen hat. Jetzt bin ich so weit, dass ich mit dem nächstem Schritt anfangen kann, das „Einfarben“ mit Bildmusterteile.
Damit endet dieser Beitrag. In Teil 6c geht’s weiter auf jedenfall mit Schritt 2.

Gruss,
Walter
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Donnerstag, 31. August 2017, 21:25

Bau mit Pappe kann einfach sein, aber wird in meinem Fall noch schwieriger: Die Mühle (Teil 6c)

Liebe Forummitglieder und Forumleser,

Jetzt die Fortsetzung von Teil 6b: Schritt 2 und 3 und damit ist Teil 6 fertig. Viel Spass.

Schritt 2, „Einfarben“ mit Bildmusterteile

Im Grunde ist dieses Verfahren gleich wie bei Schritt 1, aber statt einfarben mit eine flächendeckende Farbe, wird jetzt „eingefärbt“ mit Bildmuster. Nur dort wo es wesentlich anders wird, werde ich es näher erklären, sonnst wird es zuviel Tekst und ausserdem ein bisschen langweilich.

Ich fange mit das mittlere Teil an. Das nächste Bild zeigt die Ausgangssituation.



Links und rechts müssen die Faltlinien verschwinden (im Bild schon verschwunden) und links unten muss das Grau (in wirklichkeit Blei) bis an die Grenzen nach links weiter durchgesetzt werden.
Als erste die linke Faltlinie bearbeiten. Dazu messe ich wie breit das ersetzende Muster sein soll. Dabei fiehl mir auf das der ursprungliche Autor auch Bildbearbeitung benutzt hat. Mann sieht eine Linie von Oben nach Unten, weil links und rechts davon ein kleiner Farbunterschied ist  Das werde ich natürlich beseitigen, obwohl ich vermute dass es später niemanden auffallen wird. Erstens weil sehr detailistisch und zweitens weil nur wenigen den originalen Bastelbogen kennen. Aber trotzdem, denn ich weiss es.

Deshalb etwas breiter gemessen und die benötigte Breite beträgt 1,3mm. Das alles zeigt nächstes Bild:



Mit Hilfe von Rechteckauswahl wähle ich ein rechteckiges Bereich dass ich über die linker Faltlinie anbringen möchte. Siehe nächtes Bild:



Aus dieser Auswahl mache ich eine neue Schicht. Wie habe ich schon oben erklärt. Dann versetze ich diese neue Schicht über die Faltlinie und acht dabei darauf das die linke Seite ganze genau anschliesst an die Grenze der links liegender Maske:



Nächster Schritt ist das zusammengügen von die neue Schicht mit der originalabbildung. Dazu benutze ich die Funktion „Nach unten zusammenfügen“. Im nächsten Bild wird dadurch die neue Schicht „Geplakte Laag“ mit der Schicht „kleine dakopbouw“ vereinigt, wobei die Bildpunkten des Originals überschrieben werden. Und damit verschwindet die Faltlinie. Tada!



Das selbe Verfahren setze ich ein an die rechte Seite und unten um das Grau (Blei) zu korrigieren. An der rechte Seite blieb nach dem Zusammenfügen eine scharfe Linie sichtbar. Die verblasse ich mit Hilfe eines Filters:



Und das Effekt des Filters:



Und wenn die Arbeit an dieses kleine Stückchen erledigt ist, bekommt mann folgendes Resultat:



Weil ich beim Bau den Dachaufbau statt auf das Dach zu kleben in ein Loch in das Dach hineinsetzen möichte (ist schöner), habe ich an die Unterseite ein Streifen von etwa 6mm kopieiert, als neue Schicht aufbewahrt und diese Schicht gespiegelt und nach Unten versetzt. Damit gewinne ich etwas Höhenspiel beim Einbau:



Und jetzt sind die Flügel an die Reihe. Wird etwas schwieriger weil es eben Paralellogramme sind.
Nach etwa anderthalb Stunden sind die auch fertig. Auch das „Blei“ der Flügel habe ich ein Paar Millimeter nach unten „gezogen“. Ich habe die linke Flügel bearbeitet und sie dan kopieiert, gespiegelt und an die rechte Seite platziert. Ist einfach schneller als auch das rechte Teil absonderlich zu bearbeiten. Das Resultat sieht jetzt so aus:



Schritt 3: Erneut erzeugen der Faltlinien

Letzte Schritt is das erneut erzeugen von Faltlininien, damit ich beim Bau weis wo ich dieses Teil falten soll. Dazu spielen die vorher erzeugten Masken nochmals eine wichtige Rolle. Denn… mann kann die Umrandung einer Schicht mit eine Linie versehen. Bei einer Maske bekomme ich dann ein Rechteck das ich danach teilweise (wo sie das Bild durchquärt) ausradieren (Weiss farben) kann. Die Arbeitsvorgang ist: Maske unten des mitleren Teils sichtbar machen. Dann mit Rechteckauswahl einen Rechteck in diese Maske setzen, so nah am Rande wie möglich. Sehr weit einblenden, bis auf Bildpunktebene und dan die Rechteckauswahl genau aud den Rand der Maske versetzen. Dann an der Oberseite den Rechteckauswahl etwas nach unten verschieben. Kopieieren und als neue Schicht aufbewahren. Die Schicht ganz mit eine Farbe füllen und dann diese Farbe transparant machen (Funktion: Farbe nach Alpha). Als nächste die Funktion „Alles auswählen aktivieren und der Auswahl mit Linie umranden“ aktivieren, wobei ich zuvor als Vordergrundfarbe Blau gewählt habe. Maske unsichtbar machen und die Schicht mit dem blauen Rand duplizieren und nach oben versetzen und……..fertig. Das Endresultat nach ein Paar Stunden Arbeit zeigt nächstes Bild:



Fazit

So, es ist eine lange Geschichte mit vielen Bilder geworden. Ich hoffe das es euch gefallen hat. Wie schon gesagt, bin ich tief ins Detail gegangen in Sache Bildbearbeitung. Geht vielleicht für manche von Euch (jetzt) zu weit. Und für diejenigen denn dieses Teil 6 vielleicht zu langweilich ist: entschuldigung. Aber derjenige unter Euch der auch so etwas versuchen möchte, braucht jetzt nicht alles selbst zu erfinden, er kann meine Arbeitsweise benützen und vielleicht sogar verbessern. Das war meine Absicht bei diesem Teil 6.
Nochmals, mein Verfahren ist vielleicht nicht die meist effizienste, aber wirksam 
Nächste Berichte wo es über Bildbearbeitung geht, werde ich mehr die Resultaten sehen lassen mit nur eine kurze Beschreibung des Verfahrens.

Gruss,
Walter
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Montag, 11. September 2017, 00:05

Der Besuch an die Mühle war schön und hat sich sehr gelohnt

Liebe Forummitglieder und Forumleser,

Seit zwei und einhalb Stunden zurück nach eine zweitagige Reise nach Scheessel. Ziel der Reise war um möglichst viele Bilder der Mühle und ihre Umgebung zu machen. Dieses Ziel ist erreicht. Eine Reise zu zweit, denn ein Freund war so freundlich mich zu begleiten.

Auch habe ich kurz mit die Oma gesprochen und sie gab uns die Erlaubnis überal draussen zu fotografieren. Ihr Enkel (der mich eingeladen hat) haben wir leider nicht getroffen. Der war schon weg als wir ankamen, später am Nachmittag. Schuld daran ist vielleicht das wir auf die Hinreise erst zwei deutsche Modellbahnladen besucht haben….

Sonntags haben wir auch noch mit ein Mitglied des Fördervereins gesprochen und das Innere der Mühle angeschaut. Eindruckweckend. Während der Heimfahrt noch ein kleiner Besuch an eine Museumsbahn in Herpstadt gemacht.

Hier mal ein Paar Bilder, gemacht während die Reise.

Genau wegen zum Beispiel folgendes Detail war die Reise lohnend:



Denn auf meine Scans des Bastelbogens war die Abwechslung zwischen graue Bretter und schmale höhere grüne Bretter nicht zu sehen. Dass kann ich vielleicht nachbauen.

Nächstes Bild zeigt spätere Ausstattungsmöglichkeiten (die Ölfässer, Treppe):



Der Bastelbogen entfehlt die Strassenbrücke über die Wümme. Deshalb das Geländer nachgemessen, damit ich es nachbauen kann:





Die Übergang zwischen Gebäude, Land und Wasser zeigt nächstes Bild:



Und ist damit hilfreich für die Landschaftsgestaltung.

Eine fast idyllische Morgenstimmung, die Sonne bricht fast durch, die Luft ist noch feucht, das Gras ist noch nass, die Wümme fliesst wie immer träg durchs Land:



Aussicht aus der Mühle ins Wümmetal, flussabwärts:



Folgende zwie Bilder kann ich benutzen für den Hintergrund meiner Modellbahn:





Und zum Schluss zwei Bilder der Museumsbahn. Leider war es kein Fahrtag, aber Kaffee mit Kuchen gab es:





Die totale Anzahl der Bilder beträgt mehrere hunderte. Mehr als genug. Diese Bilder von kleine Details und konstruktieve Elemente werden mir beim Weiterbau helfen.
Die Reise war anstrengend (sehr viele Staus) aber toll und hat Spass gemacht. Auch wenn mann kein Modellbahner ist lohnt sich ein Besuch an die Mühle. Es ist ein eindruckweckendes Industriedenkmal. Und ihre Lage ist einfach schön.

Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (11. September 2017, 00:43) aus folgendem Grund: Schreibfehler beseitigen, wie immer


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Freitag, 15. September 2017, 22:02

Nur ein kleiner Beispiel warum die Reise nach Scheessel sich gelohnt hat

Gutenabend Forummitglieder und -leser,

Dieser kleiner Beitrag zeigt einen kleinen Beispiel warum die Reise nach die Scheesseler Mühle sich für mich gelohnt hat.

An manchen Stellen im Mauerwerk der Mühle befinden sich Gedenksteine, die angeben wann ein Teil der Mühle erbaut worden ist. So ein Stein enthält meistens die Initiale der Auftraggeber und ein Jahrzahl des Baus.
Der originale Bausatz ist in 1 zu 130. Da bleibt wenig übrig von solch einen Gedenkstein. Wenn mann, wie ich, die Scan aufblase nach 1 zu 45, wird so ein Gedenkstein auch noch grosskörnig und die Tekst total nicht mehr lesbar.

Während meiner Besuch an die Mühle haben ich und mein Freund viele Detailbilder gemacht. So auch von den Gedenksteine.

Und deshalb war ich in der Lage um einer der im Scan sichtbare Gedenksteinen zu ersetzen durch einen massstäblichen, scharferen, lesbaren Gedenkstein.
Hier erstmals ein Bild das wir selber gemacht habe während unser Besuch:



Und wie sieht es dan nach der Verarbeitung dieses Bild auss? Die nächsten zwei Bilder sind Schirmabdrücke aus GIMP (Bildbearbeitungsprogramm). Die „Zoomeinstellung“ war so eingestellt dass z.B. 40mm auf Papier auch 40mm auf den Bildschirm war, als 1 zu 1. Damit war ich in der Lage um das Effekt des Ersätzen gut zu beurteilen.

Das erste Bild zeigt den Gedenkstein, so wie er aussieht nach dem Vergrössern der originalen Scans:



Das zweite Bild zeigt den Gedenkstein nach einfügen ( und perspektivisch korrigieren und Farbtöne, Helligkeit und Konstrast angleichen) in den vergrösserten Scan (1:45). Da ist das Jahrzahl deutlich lesbar.



Mann sollte ein bisschen Abstand nehmen beim Betrachten von oberes Bild. Denn später wird mann diese Mauer auch nicht hautnah betrachten
Sieht, nach meiner Meinung, doch gut aus. Oder seit Ihr andere Meinung?

Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (16. September 2017, 00:24)


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Dienstag, 26. September 2017, 23:07

Sicherer Transport für meine erste richtige Ausstellung

Hallo Forummitglieder und Forumleser,

Wie ich meine Module sicher transportfähig mache, darüber geht diesen Beitrag.

Der Anlass

Ich habe es schon mal erwähnt, aber während das Wochenende von 14. Und 15. Oktober 2017 stelle ich meine Modellbahn zum ersten richtigen Mal aus. OK, sie war auch während die Tage der offene Tür meines Vereins zu sehen, aber das war für mich doch mehr ein Insider-Erlebnis.

Ich habe eine Einladung bekommen um Teil zu nehmen an die Niederländische Spur 0 Tage in Zutphen (im Kalender dieses Forums eingetragen). Diese Einladung habe ich akzeptiert, nachdem der Veranstalter bestätigte dass es überhaupt kein Problem ist, dass meine Modellbahn noch nicht fertig ist.

Mein Verein befindet sich etwa 1 km von meiner Wohnung. Da war es kein Problem um zwei Mal hin und her zu fahren um meine Module dort hin zu bekommen. Aber die Abstand zwischen meine Wohnung und Zutphen beträgt 100km. Da muss alles auf ein Mal hin. Glücklicherweise besitze ich ein PKW mit eine grosse Ladefläche (hintere Sitze nieder geklappt), aber sie ist nicht unbegrenzt.

Jedes Modul ist 105cm breit, 71cm tief und etwa 27cm hoch. Ich habe 3 Module. Meine Ladefläche ist 120cm breit und etwa 200cm tief. Also drei Module hinten einander geht nicht. Also ist stapeln angesagt. Die zu verfügung stehende Höhe ist am niedrigsten Punkt 65cm. Zwei Module auf einander sollte gehen. Aber wie sorge ich dafür dass das geht ohne Transportschäden? Dafür habe ich eine einfache doch effektive Hilfskonstruktion ausgedacht und angefertigt.

Die Lösung


Das erste Bild zeigt das Aufnahmeloch wo eine Pfote von Unten hinein gesteckt wird (im rotem Kreis). Jedes Modul hat vier solche Aufnahmestellen:



Dieses Bild zeigt ein Modul mit eine Pfote:



Und dieses Bild zeigt die Aufnahmekonstruktion aus eine andere Blickwinkel:



Alles ist verschraubt und verklebt.

Da ich noch überzählige Pfoten übrig hatte, wollte ich damit etwas ausklügeln. Also habe ich eine Skizze angefertigt:



Die gestrichelte Elementen formen die Hilfskonstruktion. Für jede Ecke eines Moduls eine, also insgesamt vier Stück sind notwendig.

Also die überfällige Pfote versägt und verklebt:





Danach noch diese Teile mit eine Holzleiste mit einander verbinden (verkleben und verschrauben):



Nächster Schritt ist kontrollieren ob es passt:



Passt. Dann mal richtig ausprobieren:



Und ich stellte fest dass es wirkt. Sogar ohne die Stützen mit einander zu verbinden. Es ist transportstabil genug (Schüttelprobe).

Für das dritte Modul habe ich auf ähnliche Weise eine Deckelkonstruktion angefertigt, damit ich darauf noch einige Sachen (Wagen, Güterschuppen, usw) stapeln kann.









Zugabe: die Scharniere

Vielleicht hat es einer Euch aufgefallen: die halbe Scharnieren in dieses Bild:



Diese Scharniere sind SEHR wichtig, denn damit sorge ich dafür das meine Module sowohl horizontal als vertikal fest mit einander verbunden sind. Ich habe für meine drei Module vier Scharniere benutzt. Das mittlere Modul ist sowohl an der Vorderseite als der Hinterseite mit den beiden ausseren Module (links und rechts) verbunden.

Meine Erfahrung ist dass meine Module damit bombenfest mit einander verbunden sind. Die drei Module formen dadurch eine feste, einheitliche Konstruktion. Zusätzlich sind alle Module mit eine Bolze-Mutter-Verbindung auch noch zusammen verbunden. Aber wenn ich erstmals die Scharnierhälften verbinde (mittels die „Scharnierachse“), dann sitzt es schon so fest zusammen, dass die Bolze-Mutter-Verbindung fast überflüssich scheint/ist (aber ich gehe für Nummer sicher).
Hier ein Bild solch ein Scharnier:



De Abmessungen: 90 x 90 mm, Materialstärke 2mm. Stahl.
Solch eine Lösung zum Zusammenfügen von Module kann ich nur empfehlen.

Mit freundlichem Gruss,
Walter
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Dienstag, 3. Oktober 2017, 23:50

Grundriss der Mühle auf meine Modellbahn plaziert: wie gross wird die Mühle eigentlich?

Gutenabend liebe Forummitglieder und Forumleser,

Welcher Platz die Mühle braucht, darüber geht diesen Beitrag.

Einleitung


Weil ich in einer Woche meine Modellbahn ausstellen werde, musste ich natürlich überprüfen ob sie noch tadellos funktioniert. Das bedeutet die Module aufbauen und mit einander verbinden, die Entkuppler plazieren, die elektrische Verbindungen herstellen und probefahren. Und dass nachdem meine Modellbahn seit ende März in meinem Anbau gelagert war. Dieser Anbau hat als Dach Kunststoffplatten, also während des Sommers steigt die Temperatur dort an bis zu mehr als 40 Grad Celsius. Sehr günstig für den Anbau von Melonen, wie ich bereits erzählt habe…, aber günstig für meine Modellbahn?

Erfeulicherweise und erstaunlicherweise gab es überhaupt keine Probleme. Selbst die Gleisübergänge sind gleich (und damit passgenau) geblieben. Pfffffff.
Und weil die Modellbahn eben aufgebaut ist, begann es bei mir sofort zu kittzeln. Statt digitaler Modellbau (bearbeiten von Scans der Mühle) bekamm ich sofort Lust auf richtiges Basteln. Und ich muss zugeben: ich bin jetzt schon fast sechs Monate mit der Digitalbearbeitung der Mühle beschäftigt und eine Abwechslung ist wilkommen. Mal etwas richtiges bauen. Aber dafür ist die richtige Lage der Mühle auf meine Modellbahn voraussätzlich.

Deshalb habe ich den Grundriss der Mühle aus gedruckt und auf meine Modellbahn plaziert, damit ich weiss welcher Platz sie innehmt (nicht auf die richtige Höhe, weil jetzt zu tief). Und damit kann ich eine Vorstellung machen wie ich das Gelände rundum die Mühle und zwischen Mühle und Güterschuppen gestalten könnte. Aber auch wieviel Raum ich für die Strasse ander Vorderseite der Mühle habe, denn das wirkt sich durch richtung Güterschuppen.

Die Stellprobe

Eine lange Einleitung, aber wie sieht es denn aus? Die folgende Bilder geben einen Eindruck.
Die folgende zwie Bilder geben ein Überblick mit/aus verschiedenen Blickwinkel:





Mal zum Vergleich: der originale Bausatz (1:130) verglichen mit die Vergrösserung zu 1:45:



Und damit ich einen Eindruck bekomme wie nah der Mauer der Mühle an der Brücke kommt:





Natürlich konnte ich die Versuchung nicht widerstehen um meine neueste Erwerbung, einen Kühlwagen von Brawa, für diese Probe ein zu setzen. :)

Fazit

Mann, das wird gross! Grösser als ich gedacht habe. Ist das schlimm? Eigentlich nicht. Ist halt so. Natürlich wird die tiefenwirkung grösser wenn ich die Abstand zwischen Gleis (Brücke) und Mühle erhöhen könnte, aber dan müssten meine Module auch viel breiter werden. Das geht nicht. Und in Wirklichkeit kommen Gleise und Bebauung manchmal auch dicht zusammen. Ein Beispiel dafür ist die Ortseinfahrt der Oleftahlbahn in Olef:



Weil ich, nach meinem Besuch an der Mühle, mehr weiss wie es in Wirklichkeit aussieht, bedeutet diese Stellprobe auch dass ich noch mehr digitale Anpassungen an meinen Modell durchführen muss, damit es gut in meine Modellbahn passt……

Damit ist die Mühle tatsächlicher schwieriger nach zu bilden als der Güterschuppen. Aber aufgeben? Nein! Aber vielleicht doch erst eine kleine Abwechslung mit die Gestaltung des mittleren Moduls. Mal richtig Basteln!

Gruss,
Walter
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Donnerstag, 26. Oktober 2017, 00:19

Die Drehscheibe braucht einen Servo-Antrieb oder: neues Leben für altes Spielzeug

Mein Versuch um die Drehscheibe drehen zu lassen, darüber handelt sich dieser Beitrag.

Einleitung

In meinem Güterschuppen befindet sich eine Drehscheibe (Peco H0m/0f). Die möchte ich funktionsfähig machen, also mit einem Antrieb versehen. Dieser Antrieb muss natürlich fest mit meiner Modellbahn verbunden sein.

Wenn ich dieser Antrieb einbaue, lege ich gleich auch die definitive Position des Güterschuppens fest UND wird das Unterteil des Schuppens dauerhaft fixiert. Sorgfalt geboten!
Die entgültige Position des Schuppens is voraussätzlich für die genaue Lage des Feldbahngleises. Also das muss erst gemacht werden bevor ich mich um der Gestaltung des Feldbahngleises widmen kann.

Spielzeug aus meine Kindheit als Aushilfe

Die Bauanleitung gab einen Hinweis zur Motorisierung. In der Öffnung (Loch) an der Unterseite der Bühne passt eine Meccano-Achse!
Für diejenigen die Meccano nicht kennen: es ist ein Baukastensystem ähnlich wie Märklin es im Programm hatte. Teile aus Metall die mann mit einander verschrauben kann und womit dann Modelle gebaut werden können (Auto’s, Kräne, Schiffe, usw.).

Und zufällig habe ich Meccano. Ich habe als Kind damit sehr viel gespielt. Ich habe es seitdem aufbewart. Nie vor möglich gehalten das ich nach 40 Jahre wieder damit basteln würde!

Der Bau der Antriebseinheit

Weil ich die Achse nicht direkt mit dem Servo-antrieb verbinden kann, muss ein Hilfskonstruktion aushilfe bringen. Eine Hilfskonstruktion änhlich wie de Lenkung eines Kraftfahrzeuges. Bei eine Kfz-Lenkung befindet sich der Antrieb auf die verbindungsstange zwischen den Räder. Aber in meine Fall wird einer der Räder angetrieben und die Verbindungsstang bringt die Drähung über auf das andere Rad.
Und wie das denn am Ende aussieht, zeigen die nächsten vier Bilder:









Die Holzklötze waren notwendig weil die Masse der Befestigungsöffnungen des Servo-Antriebs nicht übereinstimmen mit das Muster der Löcher in Meccano-Bauteile.

Verbindung mit dem Servo

Für den Arm auf den Servo-Antrieb habe ich einen Streifen Meccano benutzt. Aber deren Befestigung brauchte eine etwas ungewöhnliche, aber im Nachsehen, logische Lösung. In das sternförmige „Rad“ aus Kunststoff, das mann einfach in die gewünschte Position aufbringen kann, gibt es in jeden Arm drei winzige Löcher voon etwas mehr als ein Millimeter. Die kleinste Mutter die beim örtlichem Eisenhandel erwerben konnte, hat einen Diameter von zwei Millimeter. Wie vergrössere ich diese Löcher? Dafür habe ich einen Pfriem benutzt den ich vorher in der Flamme meiner Kochplatte gehalten habe. Dadurch wurde der Kunststoff etwas weicher und konnte deshalb das Loch erweitern ohne den Kunststoff zu spalten. Danach die Bolzen hineinschrauben, Meccano-Streifen genau plazieren, kleine Unterscheibe und Mutter fest andrehen. Fertig. Die folgenden zwie Bilder zeigen es aus der Nähe.





Nächster Schritt ist die Elektrifizierung, damit es sich richtig bewegt und dann der Einbau. Ich bin gespannt ob meine Konstruktion nicht zuviel Spiel hat, denn genaues Positionieren ist angesagt bei Spur 0f. Wenn es klappt hat mein altes Spielzeug ein neues, nützliches Leben bekommen.

Gruss,
Walter
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Freitag, 3. November 2017, 16:39

Und sie dreht sich doch, die Drehscheibe

Hallo Forummitglieder und -Leser,

Heute Zeit gehabt um den Servo-Antrieb probeweise einzubauen. Probeweise heisst das der Unterbau des Güterschuppens noch nicht fest mit der Modellbahn verbunden (verklebt) ist.

Aber es funktioniert trotzdem. Natürlich muss ich die Drehung noch fein justieren und die Drehscheibe selbst kann etwas Schmierung gebrauchen. Und die Stromversorgung zu den Gleisen muss auch noch realisiert werden. Das werden dann die nächste Schritten sein.

Hier ein Link zu ein kleines Video: Drehscheibedrehprobe


Und hier ein Bild von der Unterseite:




Gruss,
Walter
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Samstag, 4. November 2017, 23:46

Und sie dreht sich doch, die Drehscheibe, Teil 2

Hallo liebe
Forummitglieder und -Leser,

Gesternabend und heute habe ich mich damit beschäftigt die Drehscheibe besser drehen zu lassen.

Folgende Massnamen habe ich getroffen:

1. Genaues einstellen der Servo-Decoder, damit die Gleise richtig „angefahren“ werden

2. Schmieren der Drehscheibe

3. Reibung verringern

Das alles hat zu folgenden Resultat geleitet: Drehscheibe dreht gut

Genaues Einstellen

Die Endpositionen wirden genau erreicht. Ich benutze einen Servodekoder von Uhlenbrock. Die hatte ich zur Verfügung. Mit Ändern der CV’s lässt sich das machen. Was ich aber feststellte, war, das wenn die Scheibe fast bei der Endposition ist, die Geschwindigkeit des Servos sich verringert. Es scheint als hätte sie in diesen Endbereichen weniger Kraft. Dadurch wurden die Endpositionen meistens nicht völlig erreicht. Es fehlte einen halben Millimeter.

Aber der Dekoder hat eine sogenannte Wippfunktion. Damit dreht der Servo etwas weiter durch und wieder zurück um zu seiner entgültigen Halteposition zu kommen. Und durch Einsetzen dieser Funktion hat sich das Problem gelöst. Dieses wippen ist auch im Video zu beobachten.

Schmierung

Wie ihr hören könnt, ist das die Drehscheibe nicht mehr quietscht. Nur das Geräusch des Servos hört man. Für die Schmierung habe ich ein besonderes Fett benutzt: Fomblin. Dieses Fett enthält Teflon und ist spezial für die Schmierung von Kunststoffteile gedacht. Es wird u.A. benutzt um Kunststoffzahnräder in medizinische Geräte zu schmieren. Dieses Fett is sehr teuer, aber ein Clubmitglied hat mir eine Restmenge gegeben. Und man braucht es nur sehr dünn auf zu bringen. Ich habe alle Kunststoffteile die (möglicherweise) mit einander in Berührung kommen geschmiert. Mit Erfolg.

Reibung verringern

Es schien alsob alles jetzt in Ordnung war. Da kamm ich auf die Idee um etwas Gewicht auf die Scheibe zu plazieren, weil ja eine Feldbahnlokomotive mit ein Wagen sich drehen lassen sollen. Ich habe angefangen mit ein Gewicht von 500 gramm. Resultat: die Endpositionen wurden nicht mehr erreicht. Mehrere Versuch mit jedes Mal weniger
Gewicht ergab dieselben Resultate. Sch……

Als Ursache dachte ich das trotz Schmierung bei belastung zu viel Reibung auf die Plastikteilen war. Dann habe ich die zentrale Achse ein ganz kleines bischen (etwa 0,1mm) nach oben geschoben und die Position gesichert mit ein Meccano-teil, einen dicken Ring um die Achse. Dieser Ring hat einen Schrauben womit sich die Höheposition der Achse festlegen lässt. Damit ruht die Scheibe weniger auf den plastik Teller und mehr auf die metallene Konstruktion unterhalb der Modellbahn.

Das brachte genau die Abhilfe die ich mir wünschte. Das Resultat ist im Video zu sehen, denn es ruht ein Gewicht von 200 gramm auf die Scheibe und beide Endpositionen werden genau erreicht.

Damit ist jetzt auch die entgültige Position des Güterschuppens festgelegt. Genau wie er jetzt liegt, soll er fixiert werden. Aber vorher kontrollieren ob al meine Wagen und Lokomotieven problemlos entlang den Bahnsteig fahren können.

Und seit Heute muss ich bei diese Kontrolle auch meine BR50KAB und meinen Hasenkasten mit hinein bezeihen. Sie sind endlich bei mir angekommen :) Juhu!

Gruss,
Walter
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