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DVst HK

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701

Donnerstag, 13. April 2017, 22:47

Joseph und die Zeitdilatation

@ Thoralf:
Zunächst danke für das "RUMMMMS! ...... Das war mein Unterkiefer" - habe herzlich gelacht :D
Was aber Joseph Brandl anbetrifft, war der seiner Zeit weit voraus, ist aber leider bei halben Sachen (H0) hängen geblieben. Von ihm habe ich viel lernen können. Ebenfalls von meinem leider verstorbenen Freund Rolf Ertmer. Auch der war zu seiner Zeit Spitze. Wie aber in allen Dingen des Lebens entwickeln sich die Dinge weiter und es gibt immer wieder gute Lehrlinge... Wenn ich z.B. sehe, was heute an Materialien im Gleisbau verfügbar ist und womit z.B. Oliver Suhl derzeit arbeitet, möchte ich am liebsten meine Gleise wegwerfen - werde aber den Teufel tun und mich stattdessen über die Ergebnisse seiner Aktivitäten freuen, so wie auch die vieler anderer hier jetzt nicht erwähnter Nuller. Und über diejenigen, die sich heute als Lehrlinge betrachten und viele Dinge für unerreichbar halten, wird irgendwann irgendjemand schreiben "Eckhard --- wer ist das????"

@Vladimir:
Hatte ich nicht schon einmal versucht, Dir die Gesetze meiner Lügen-Physik zu erklären? Nein? Dann noch einmal:
Auch mein Tag hat aus meiner Sicht nur 24 Stunden, auch wenn Du das richtigerweise anders siehst. Und einen zeitfressenden Job habe ich auch noch bis Ende diesen Jahres. Aber schon Einstein hatte in seiner speziellen Relativitätstheorie das Phänomen der Zeitdilatation erkannt, dass Prozesse (wie z.B. der Modellbau) langsamer abzulaufen scheinen, wenn sich der Modellbauer relativ zum Beobachter bewegt (z.B. auch hier im Forum). Ich habe dieses Prinzip verstanden und mir zu eigen gemacht. Ich lasse die Beobachter (im Forum) sich bewegen, lehne mich entspannt zurück und bewege mich möglichst nicht. Dadurch vergeht die Zeit für die Beobachter relativ zu mir viel schneller, ich habe mehr Zeit zur Verfügung als die Beobachter und kann trotz relativem Nichtstun sehr viel mehr schaffen. Für die Beobachter ist das natürlich sehr frustrierend, aber wenn sie nicht so durchs Leben hetzen würden, könnten sie das durchaus am eigenen Leibe erfahren und ganz entspannt viel schaffen - natürlich nur relativ zu den durchs Leben hetzenden Beobachtern. ^^ Verstanden? :whistling:

Eckhard

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tokiner

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702

Freitag, 14. April 2017, 00:18

Hallo Eckhard und Mitleser,

natürlich sollte mein Posting die Leistung von Josoph Brandl ganz und gar nicht schmälern.
Es war mehr als ein kleiner Spass gedacht, um Dir meinen Respekt auszudrücken.

Aber trotzdem find eich es verwunderlich, dass z. b. Brandl so populär ist, auch Spurweiten-übergreifend.
Und Deine Anlage ist ja eher ein Geheimtipp in der großen Modellbahnwelt.

Für mich gehörst Du auf jeden Fall auf die gleiche Stufe, das wollte ich damit ausdrücken.

Ich hoffe, den Satz hat jeder so verstanden, wie ich ihn meinte.

Schöne Ostertage Allen undvor Allem Dir Eckhard!

^^ ^^ ^^
Viele Grüße von

Thoralf

Mein Modulanlagenprojekt "Nerlingen"

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bernard1967

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703

Freitag, 14. April 2017, 09:49

Hoi Eckhard,

Ich wollte sagen was du wieder auf der Beinen gesteld haben is sehr schöne geworden die ganse Bauernhof an der Strasse du bist die zweite Josoph Brandl Viellicht mus die Eisenbahn journal bei ihnen eine besuch bringen und eine special aubringen uber deine sehr schone spur nul Anläge

Mit freundliche grüssen,

bernhard 67 aus der Niederlanden

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704

Freitag, 14. April 2017, 10:41

....wird irgendwann irgendjemand schreiben "Eckhard --- wer ist das????"

...und tut das jetzt:

Eckhard ist...
- ist der total verrückte Modellbahner (im positiven Sinne) der sich in den Kopf gesetzt hat, den Bahnhof Kreiensen in Spur Null nach zu bauen (oh man...). :rolleyes: :thumbsup:
- der mit seiner Detailverliebtheit in der Spur Null einfach Maßstäbe setzt und gesetzt hat.
- der ganz viele andere inspiriert, einfach noch mehr aus der Spur Null heraus zu holen und selbst kreativ zu werden.
- der sich von andere gerne Tipps an nimmt und sie mit im diskutiert um dann das Beste davon umzusetzen.
- der immer ein offenes Ohr hat, wenn man ihn um Hilfe oder einen Rat bittet. Alleine durch sein Fachwissen.
- der mit seinen tollen Beiträgen eine der wichtigsten Stützen dieses Forums ist.
- der sich für fast keinen Spaß zu schade ist.
- und vor allem, ein echt feiner Kerl und sehr guter Freund ist.

...Schleimspur aus? Nö!!! Ich stehe zu meinen Worten und sehr viele andere sehen das bestimmt genauso. ^^

Danke Dir Eckhard :thumbup:
Gruß Signum oder auch Thomas
Ich habe keine Macken, das sind Special Effects

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Hein

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705

Freitag, 14. April 2017, 11:45

Orginal oder Fälschung.

Moin Eckhard.

In Zeitschriften gibt es ja oft diese Bilderrätsel " Orginal oder Fälschung " es sind zehn Fehler eingebaut. Das solltest du jetzt eigentlich immer mit einstellen , damit wir auch mal was finden können. :rolleyes: Das Spornt uns an und wir bekommen auch mal wieder den Mund zu vor lauter Staunen. Mir fehlen auch jetzt wieder die Worte , deshalb habe ich was geschrieben :D .

schöne Ostertage wünscht dir

Hein, der jetzt vier Tage im Keller sitzt und .......................na lassen wir das, bring so wie so nichts :)

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Null-Problemo

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706

Freitag, 14. April 2017, 15:11

Zitat

trotzdem findei ch es verwunderlich, dass z. b. Brandl so populär ist....


Ich nicht! Er hat, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort, für die richtigen Leute gearbeitet. Dazu kommt ein Verlag, der nicht müde wird, seine Arbeiten zu veröffentlichen (aus unserer Sicht - logisch - im falschen Maßstab).

Was Brandl & Co eigentlich vermitteln wird zu oft nicht verstanden oder ignoriert. Sonst hätten wir mehr Anlagen a la Eggaat. Das ist das Einzige, was mich verwundert......nein, nicht ganz!

Je mehr gutes Gleismaterial zur Verfügung steht, desto lauter werden anscheinend die Stimmen dagegen. Spätestens jetzt verstehe ich die Modellbahner nicht mehr. Ich finde es ein sehr erhabenes Gefühl, zumindest beim Gleis definitiv am Ziel zu sein.

Die richtigen Prioritäten setzen und die goldenen Kompromisse machen, sieht leicht aus, wie man bei Eggaat sehen kann, ist aber ein schwieriger Prozess - beim Einen kommt die Erkenntnis früh, beim Anderen spät und bei wieder Anderen nie....



Null-Problemo :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Null-Problemo« (14. April 2017, 16:42)


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DVst HK

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707

Mittwoch, 19. April 2017, 01:08

Eckhards Nasenbär

Moin moin,

danke für die grünen Ostereier und Eure Kommentare - hat mich sehr gefreut.

Beginnen wir nun mit dem „Stall“ für den Nasenbär. Der ist notwendig, weil er die Sicht auf die Gebäude in der Dorfstraße „Wiederkehr“ freihalten soll. Dieser „Stall“ gehört zum im Bau befindlichen Eisenbahnerwohnhaus im Stil zum Ende der 50er Jahre. Obwohl in Kreiensen mehrere Vorbilder stehen, habe ich ein sehr ähnliches Vorbild am Bahnhof Vorsfelde (Grenze) – heute Wolfsburg – gewählt, in dem ich in meiner Jugend viele Jahre gewohnt habe. Nostalgie muss sein und so wird das Gebäude „Am Bahnhof 8“ von Vorsfelde nach Kreiensen in die „Wiederkehr“ gebeamt. Dieses Eisenbahnerwohnhaus mit 6 Mietwohnungen ist relativ groß und soll nicht die Sicht auf das schon Geschaffene beeinträchtigen. Die Schachtarbeiten dafür haben schon begonnen, auch wenn erst wenig Boden ausgehoben wurde.

Jetzt aber zum „Stall“ für den Nasenbär. Dabei handelt es sich eigentlich um einen Stall für Pferde - oder genauer gesagt für Pferdestärken. Also um eine sichere Verwahrstelle für Autos. Auch auf die Gefahr hin, hierbei den Vorwurf zu bekommen, mit Fremdwörtern um mich zu schmeißen, benutze ich nun doch recht risikofreudig das französische Wort „Garage“. Und es ist nicht nur eine Garage, es sind gleich drei davon zum Eisenbahnerwohnhaus gehörig. Zur einen SNM-Beilage konnte ich in Gießen noch 2 weitere Beilagen ergattern, die nun das Dreierpack bilden. Allerdings sind die alten Flügeltüren gegen moderne Normstahl Garagentore getauscht worden. Das Garagentor für den Nasenbär ist in offener Stellung fixiert. Deshalb war die Nachbildung der wichtigsten Elemente der Tormechanik ein Muss. Die Idee dazu kam mir am Osterwochenende in Hörnum, wo wir unsere Miet-Fahrräder in solch einer alten Garage abgestellt vorfanden.




Und zum Schluss die titelgebende Hauptperson, der Nasenbär. Wir schreiben das Jahr 1968 und Eckhard war gerade stolzer Besitzer eines Brezelkäfers geworden (eigentlich war das erst 1970, aber egal). Der war zwar älter als er selbst, war dafür aber ähnlich Flower-Power-mäßig angemalt wie der Rolls Royce der Beatles damals – jawohl, mit dem Pinsel angemalt, nicht gesprüht! Die Farbe hatte auch den Zweck, die Rostlaube zusammen zu halten. Aber da sich mit zunehmendem Alter die Erinnerung verklärt und einem manchmal einen Streich spielt, ist aus dem hässlichen Entlein jetzt ein stolzer Schwan geworden, eben jener Nasenbär. Dabei handelt es sich um den ab 1968 gebauten „Über-Käfer“, den VW 411, in Fachkreisen auch Nasenbär genannt. Auch er hatte noch den luftgekühlten Boxermotor im Heck, verfügte aber erstmalig bei VW über 4 Türen. Als Schüler habe ich dann ab 1970 häufig diese Fahrzeuge als Einjährige von Wolfsburg nach Süddeutschland überführt und neben dem dafür erhaltenen Lohn auch noch viel Fahrfreude genossen.

In Kreiensen im Jahr 1968 hat Eckhard nun seinen nigelnagelneuen Nasenbär vom Händler abgeholt und möchte ihn jedem, den es interessiert oder auch nicht interessiert, in bestem Licht präsentieren. Deshalb müssen alle Spuren der 10 Kilometer "langen" Überführungsfahrt vom VW-Händler zur Garage mit einem weichen Tuch beseitigt werden. Und Wunschkennzeichen gab es damals auch schon…
























Eckhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DVst HK« (19. April 2017, 01:26)


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Mittwoch, 19. April 2017, 11:14

Nasenbär Erinnerungen

Hallo Eckhard,

vorweg erstmal ein großes Kompliment für die tollen Beiträge über Deine außergewöhnliche Anlage ! Es macht immer viel Spass die Berichte über die Baufortschritte zu lesen und davon zu träumen ... einmal so viel Platz zu haben ... einmal das auch so hinbekommen ... usw. usw.

Was mich dazu bringt heute hier zu antworten ist der Bericht über den Nasenbär ! Wir hatten zwei davon - zunächst den originalen 411 in weiß auf dem ich das Autofahren erlernt habe, danach einen grün-metallic-farbenen 412 (den mit den Doppelscheinwerfern) als Kombi. Schöne, sehr gut verarbeitete Autos die aber von der Technik her den Anschluss an die Konkurrenz schon fast verpasst hatten.

Danke für die Berichte und die damit mögliche gedankliche Reise in die Vergangenheit und weiterhin viel Spass in Cry Ensen !

Andreas

PS : auf meiner kleinen Spur0 Anlage ist es ein in der Originalfarbe vorhandener VW 1500 'Ponton' der mich an meine automobile Frühzeit erinnert !

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Mittwoch, 19. April 2017, 12:54

Eckhard, wie immer = :thumbsup:

Da wir schon mal beim Thema VW Typ 4 sind, ein Freund hatte damals einen 411 LE, wobei das "E" für "Enttäuschung" stand. :D

Das Ding war trotz 80 PS und Einspritzung praktisch keinen Deut schneller als der normale mit 68 PS, soff aber dafür wie ein Loch und Verbräuche von 13 Litern und mehr selbst bei moderat-zügiger Fahrweise waren völlig normal. Mehr brauchen heute die Autos selbst mit der fünffachen Leistung nicht - sage noch einer, es gäbe keine Fortschritte im Automobilsektor.

Hier mal ein Bericht über den Typ 4 aus der ams, Powered by (steht so da, ich kann nix dafür :S ) "Motor Klassik":

http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrb…ts-4178356.html

Gruß, Claus

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710

Samstag, 22. April 2017, 21:00

Und Äktschn! - Schweinehälften hängend

Moin,

Vegetariern und Veganern ist das Weiterlesen bei Überkeit verboten. Heute ist nämlich ein kleiner Nachtrag fällig, hat ja lang genug gedauert. :whistling:

In der Waschküche des Bauernhauses geht es rund. Nachdem 1zu0 die Schweinehälften mir geschickt hatte (danke Gerd), konnte nun der Schlachter mit seinen Helfern sich ans Werk machen. Gar nicht so einfach, die Szenen im fertiggestellten Umfeld aufzubauen und einzufangen. Also musste diesmal auch das Mobiltelefon aushelfen, eine teure Minikamera kann ich mir nicht auch noch leisten bei den Schweinepreisen. Also, was ließ Gerhard Polt den Hans A. Pospiech doch gleich sagen? „Zum Genie fehlt mir das Geld!“ Schön ist jedoch, dass ich ohne Kamera mit unbewaffneten Augen die Szenerie viel besser sehen kann, auch wenn ich dann nur durch die Fenster schaue. :D

Was bisher geschah: Morgens um 6 Uhr wurde der Kessel angeheizt und alle Utensilien für das große Schlachten vorbereitet. Um 7 Uhr gab es dann die Kaffeerunde mit Schlachter und Helfern. Eine halbe Stunde später lag nach dem zweiten Schuss das Schwein. Es wurde gestochen, das Blut aufgefangen und gerührt. Die Helfer brühten das Schwein ab und schabten die Borsten mit Schlachteglocken ab. Das Schwein wurde aufgehängt, in 2 Hälften zerlegt und ausgenommen.

Genau zu diesem Zeitpunkt können wir uns die Sauerei anschauen. Auch sehen wir den schon aufgebauten Fleischwolf, der bald in Aktion treten wird. Da das aber alles nicht ganz jugendfrei ist, will ich hier enden, obwohl bis zum Ende des Schlachtefestes dann insgesamt 12 Stunden vergangen sein werden.
































Und im nächsten Beitrag zeige ich dann, was ich gerade in H0 baue… ^^ ;)

Eckhard

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Samstag, 22. April 2017, 21:21

Hallo Eckhard,

Hut ab vor Deinem "Gespür", Szenen wirklichkeitsgetreu nachzugestalten.
Leider ist mein "grüner Köcher" leer !

Hoffentlich bekomme ich eine der guten Leberwürste ab,wenn das Schlachtfest
vorüber und das "Schlachtfeld" wieder aufgeräumt ist ?

Einen schönen Sonntag wünscht
Arnold

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »98 1125« (22. April 2017, 21:27)


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DVst HK

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712

Montag, 24. April 2017, 15:41

Ich baue jetzt wieder in H0

Moin,

vorab danke für die Glückwünsche. Heute kurz nach Mitternacht habe ich mir etwas ganz Besonderes fertiggestellt. :D

Den Bau meiner für damalige Verhältnisse großen H0-Anlage hatte ich vor etwa 50 Jahren begonnen. Nun ist es an der Zeit – quasi zum 50jährigen Jubiläum dieser vergangenen Anlage – wieder auf H0 zu wechseln. Aber alles der Reihe nach. Zunächst einmal ein paar Bilder zu der fast fertigen damalige Anlage, über die ich im „MIBA Report 1 –Modellbahnanlagen“ berichtet hatte. Die Bildqualität bitte ich so zu nehmen, wie sie ist.










Die beiden Aufnahmen von den Brücken über den Fluss sind entstanden, als das Gießharz im Flussbett noch flüssig war. Das war damals noch „richtiges“ Gießharz, kein so ein umweltmäßig entschärftes Zeugs, wie wir es heute verwenden. Und das hatte mir auch eine ganze Menge Ärger eingebracht. Es roch wochenlang im ganzen Haus nach Chemie und einige Mieter sprachen von Explosionsgefahr… Na ja, alle haben es überlebt – ich auch. Trotzdem unvergesslich! 8o









Ich hatte ja schon geschrieben, dass das Vorbild meines Eisenbahnerwohnhauses in Vorsfelde (heute Wolfsburg) stand, wo ich viele Jahre gelebt habe. Diese Bauweise war gegen Ende der 50er Jahre fast in ganz Deutschland verbreitet und auch in Kreiensen steht ein vergleichbares Haus. Für mich war entscheidend, dass ich einige Episoden meiner Jugend nachbilden kann.

Die Baugrube wurde ausgehoben und der Keller konnte hochgezogen werden. Die Nachbildung des Kellers ist an dieser Stelle sinnvoll, da sich das Eisenbahnerwohnhaus direkt an der Anlagenkante befindet. In der Waschküche sieht man eine mir sehr gut bekannte Frau die Wäsche waschen, was Anfang der 60er noch eine ziemliche Plackerei war. Für Waschmaschinen hatte man in einer Eisenbahnerfamilie damals einfach kein Geld. Aber einige Teile Buntwäsche hängen immerhin schon auf der Leine (diese Fummelei mit den Wäscheklammern mache ich nie wieder!!!). Und an die Kellertreppe kann ich mich auch noch gut erinnern, da traf man sich öfters mit den Mädchen der anderen Mietparteien – aber nur, wenn in der Waschküche keine Erwachsenen anwesend waren. Da jetzt in der Waschküche die Wäsche gewaschen wird, kann ich diese Szene natürlich nicht nachbilden. :rolleyes:




































Im Keller der Familie ist Eckhard nicht zu sehen – der hat ja gerade seinen Putzanfall am 411. Übrigens danke Claus für die Hinweise zum Nasenbär, so konnte ich das Nummernschild jetzt vorn richtig platzieren. Aber zu sehen ist seine H0-Anlage, die damals gerade begonnen wurde.





























Beim Nachbau dieser H0-Anlage habe ich mal wieder die Erfahrung machen müssen, dass H0 einfach viel zu klein für meine Augen und Finger ist – ich vermute auch, dass das eher eine 0-Anlage geworden ist und ich bleibe deshalb doch lieber bei der Spur 0. ;)

Mir stellt sich nun allerdings die Frage: hab ich das Original nachgebaut oder doch das Modell???

Eckhard

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Dienstag, 2. Mai 2017, 17:57

MIBA Report 1

Mensch Eckhard,

wieviele 100 Mal hab' ich den Report 1 in den letzten 42 Jahren schon durchgeblättert.... und nicht realisiert, dass Du derjenige mit der Top Anlage bist. Insofern ist Dein Kreiensen auf dem Dachboden auch kein Wunder: was vor 40 Jahren schon so durchdacht begann, konnte ja nur so enden :-). Du bist der Meister auf breiter Spur und jedes weitere Blättern wert!

Ahoi aus Hamburg,
Matthias

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Dienstag, 2. Mai 2017, 23:49

Kreieren oder Cry ensen

Hallo Eckhard, Thomas O. würde sagen:"Unglaubelig!!! Nimm doch mal den 87. Teil von eins zu dreiundvierzigkommafünf und Du befindest Dich in der absolut unglaubelig kleinen Dimension nanoirgendwas, so kleine Pinzetten und Lupen gibt es fast nicht. Arbeitest Du mittlerweile schon mit einem Elektronenmikroskop?? Wenn ich nicht wüsste, dass Du es so toll kannst, würde ich sagen: da spinnt doch einer! Nein, dem ist nicht so, es ist wie immer: immer wieder TOLL!!! Gruss Ch. D. aus O. am M.

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Mittwoch, 3. Mai 2017, 23:15

Hallo Eckhard,

ich miste gerade meine Bastelbestände aus und da sind mir noch paar kleine Handymotore in die Hände gefallen. Kannst Du die für die Motorisierung Deiner H0-Anlage auf der 0-Anlage gebrauchen? ;)

Ist wieder bewundernswert, was Du für Ideen hast und wie Du sie umsetzt.

Mit freundlichen grüßen
Roland

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Samstag, 13. Mai 2017, 23:06

Drauf die Haube – fertig ist die Laube

Moin,
"unglaubelig" Eure Reaktion zu meiner H0-Anlage im Kellergeschoss - aber danke dafür! Und dass die damalige Original H0-Anlage für einige von Euch ein Quell der Inspiration war, damit hatte ich nun ganz und gar nicht gerechnet...

Aber auch wenn ich mich in letzter Zeit hier im Forum ziemlich rar gemacht habe, habe ich neben anderer wichtigerer Dinge des Lebens auch weitergebaut. Und das Ergebnis zeige ich nun. Also zurück zur Überschrift:

Na ja, fertig ist die Laube noch nicht, aber sie macht schon Eindruck. Bei der Laube handelt es sich jedoch um ein relativ großes Eisenbahnerwohnhaus für 6 Familien, gebaut Ende der 50er Jahre. Eben typisch für die Mietwohnungen der Eisenbahn- und Postbeamten jener Zeit. Das Gebäude ist nicht verwittert, da es sich ja um einen Neubau handelt – ob eine ganz leichte Verwitterung noch erfolgen wird, kann erst nach kompletter Fertigstellung beantwortet werden. Die hellgelbe Farbe des Außenputzes entspricht jedenfalls dem damaligen Originalzustand bei Bezug unserer Wohnung, aber z.B. das Dach wird noch eine ganz andere Farbe bekommen.

Den Aufwand für die Erstellung dieses Gebäudes hatte ich total unterschätzt. Nicht nur die 2 Wandschichten aus MDF mit innenliegendem 3 mm Kiefernleistenfachwerk zur Versteifung der recht großen Wände waren aufwändig, auch die Vielzahl der anzufertigenden Fenster war schon etwas nervig. Konstruiert ist das Gebäude so, dass die äußere MDF-Wand mit dem aufgetragenen Rauputz aus Acryl unten ganz schmal geschnitten und gefeilt wurde, damit sie etwa 1 mm über das Kellergeschoss greifen kann. Dadurch ist gewährleistet, dass an dieser kritischen Stelle kein Spalt zu sehen ist. Dieser Überstand über der Kellerwand war beim Vorbild ebenso vorhanden.













Machen wir aber zunächst weiter mit der Inneneinrichtung. Nicht nur die Keller sollten nachgebildet werden, sondern auch 2 Zimmer unserer Wohnung. Die anderen Zimmer unserer Wohnung sind auf der Anlage nicht einsehbar und werden demzufolge auch nicht nachgebildet. Auch auf eine Nachbildung der einsehbaren Zimmer der anderen Mietwohnungen habe ich verzichtet, da es doch mehr oder weniger eine Wiederholung gewesen wäre. Dafür gibt es nun die schwedischen Gardinen hinter den Fenstern. Schwedisch? Ja klar, das sind nämlich Reste aus IKEA-Verpackungen. Und da Eisenbahner häufig auch nachts arbeiten müssen, sind bei einigen Schlafzimmern auch tagsüber die Rollos heruntergezogen.









Da ist zunächst das Wohnzimmer, eingerichtet im Stil der damaligen Zeit. Der Anfang der Sechziger noch vorhandene typische Nierentisch – natürlich mit Goldrand und den beliebten Intarsien der Tischplatte – gehört ebenso dazu, wie der Kohleofen und das recht moderne Sofa, das sich in diesem Stil zwar so nie im Wohnzimmer befand, aber passend ist und sich leicht aus Polystyrol schnitzen ließ. Vorbildlich neben dem Nierentisch und der Schrankwand ist der Nähmaschinentisch am Fenster. Das Gehalt eines Bundesbahnbeamten reichte damals eben nicht für große Sprünge und beide Elternteile hatten deshalb so ihre Nebenjobs.









Dann ist da noch das dem Vorbild nachgebaute Schlafzimmer mit allen Attributen der 50er/60er Jahre, so wie ich es in Erinnerung habe. Interessant ist die Farbgebung der Möbel – die ist ziemlich authentisch. Das solide aus Massivholz gefertigte Original wurde von einem Schwager lackiert, der in Kreiensen einen Malerbetrieb hatte. Die Vorgabe zur Farbe war nur, dass es auf keinen Fall so ein Gelbbraun sein sollte. Aber genau das hat er dann voll getroffen. Der Ärger in der Familie war so groß, dass noch heute, 60 Jahre später, sich immer wieder darüber echauffiert werden kann. Im Modell wirkt es aber gar nicht mal so schlecht.

























Wenn nun die Haube auf die Laube, bzw. die Laube als Haube aufgesetzt wird, zeigt sich die Wirkung dieser Haube im Zusammenwirken mit den bisherigen Lauben. In meinen Augen ist das Ergebnis so, dass nun mit den Detailarbeiten an der Haube begonnen und anschließend das Gelände um die Laube drum herum fertiggestellt werden kann.

















Eckhard

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Samstag, 13. Mai 2017, 23:22

Moin Eckhard
Es ist wirklich unglaublich wie Akribisch , Detailverliebt und Präzise Du zu Werke gehst es ist echt Phantastisch was Du baust und Glücklicherweise hier zeigst.
Meine Hochachtung
Micha

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Samstag, 13. Mai 2017, 23:43

Hallo Eckhard,

einfach fantastisch, was Du hier zum Besten gibst !
Hier passt einfach alles zusammen,.........und.....
mir fehlen die weiteren Worte, Danke für´s Zeigen

Herzliche Grüße
Arnold

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Sonntag, 14. Mai 2017, 11:24

Unübertroffen

Moin Eckhard,

in der Zeit in der du hier ein komplettes Wohnhaus im Original erstellst, habe ich im Bahnhof Clausthal-Ost gerade mal ein Fenster ausgesägt... Bevor ich aber neidisch werde, ziehe ich erfurchtshalber den Hut vor dir! Ich kann davon nicht genug bekommen...

sagt
Hans
der Altenauer

- bekennender Spielbahner in Spur 0 auf 32 mm Gleisen -

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Sonntag, 14. Mai 2017, 12:01

Mensch, Eckhard, Du Wahnsinniger!

Was hast Du da wieder gebaut?! Das Wohnhaus hat sogar Klingelknöpfe. Es würde mich nicht wundern, wenn auf Druck auf einem der Knöpfchen in der entsprechenden Wohnung der Türgong bimmelt! :D

Klasse Arbeit und Hut ab!

Viele Grüße
Wolli
Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

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