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Rollo

Bahndirektor

(956)

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541

Sonntag, 7. August 2016, 12:36

Warum gibt es diese Kupplung noch nicht in praktischen 10'er- oder 20'er- oder 50'er-Tütchen zu kaufen?

Hallo Michael,

die gibt es schon, aber leider nur für die Nenngröße TT! Und da, sogar als zweipolige stromführende Kupplung!
Diese Kupplungsköpfe werden in die Kurzkupplungskinematik eingesteckt.

Für uns Nuller wären diese stromführende Kupplungen eine Alternative zu den elektrischen Steckverbindungen zwischen Lok und Tender.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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DVst HK

Bahndirektor

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542

Dienstag, 9. August 2016, 00:49

Es war einmal – 13 Uhr 30

Moin zusammen,

bei unseren Zeitreisen zum Bahnhof Kreiensen der 60er Jahre erleben wir ja immer wieder seltsame Phänomene. Alles wirkt auf uns sehr real, dann wieder, wenn wir uns zur Ostseite des Bahnhofs begeben, scheint sich der Bahnhof immer mehr zu entmaterialisieren. Da ist zum Beispiel die bekannte Fußgängerbrücke über die Gleise der Ostseite: nix ist zu sehen, aber wir spüren sie, als ob sie bald erscheinen wird. Und virtuell begehbar ist auch schon. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Einfahrt aus Richtung Hannover, aber nur, weil auch das große Postgebäude nicht da zu sein scheint. Egal, wir genießen den Blick von der virtuellen Fußgängerbrücke.

Und dann, wenn man versucht, noch weiter über diese Brücke zu gehen, scheint plötzlich eine unsichtbare Mauer aufzutauchen. Wenn man davor steht, hat man das Gefühl, in einen tiefen Abgrund zu schauen. Und das ist an anderen Stellen des Bahnhofs genauso, nur dass hier der Übergang viel abrupter ist. Eben war noch alles sehr real, dann ist da wieder diese unsichtbare Mauer mit dem Gefühl eines tiefen Abgrundes. Und die Erde ist doch eine Scheibe (oder eine Platte???). ^^

Auf der Westseite kommt nun Bewegung ins Geschehen, der 613 hat Ausfahrt und brummt davon. Schnell 2 Fotos gemacht. Unsere Freunde auf dem Bahnsteig Gleis 2/3 können ebenfalls noch ein Foto im Nachschuss machen.













Im Wechselgleis (oder auch Arbeitsgleis) der Umladebühne für die Entladung der eingehenden Wagen rangiert nun die Köf und Gustav hängt auch noch die 2 inzwischen entladenen G-Wagen vor Brodtmanns Schuppen an die 4 leeren Stückgutwagen an. Das schafft die kleine Köf noch, muss dann aber passen, da sie die 6 Wagen nicht über den Berg schaffen würde. Das muss später die aus Alfeld(Leine) zurückkehrende V 60 erledigen.













Derweil haben wir vom Bahnsteig aus nun einen guten Einblick in die Umladebühne. Im Standgleis für Beladung stehen die Ausgangswagen. Am langen Gl-Wagen sind schon die Türen geschlossen, der wird vermutlich bald abgezogen werden. Bei den kurzen G-Wagen mit den offenen Türen ist die Beladung im vollen Gange, aber offensichtlich ist unter den vielen abgestellten Stückgütern auch einiges für andere Ausgangswagen. Jedenfalls sieht es nicht so aus, als würden die Männer alles in die bereitstehenden Wagen einladen wollen.














Just for fun…

Auch der bekannte Filme- und Comicmacher Rötger Feldmann muss heute hier gewesen sein. Jedenfalls tauchen die von uns heute gehörten Dialoge Jahre später in seinen Comics und Filmen auf. Beinhart!
Und Auslöser für alles war unser lieber Stephan, der sich verplappert hat – aber der Reihe nach.

Stephan stand ja am Opel (richtig, nicht der alte Hanomag von 1962) und unterhielt sich schon eine Weile mit Eckhard, dem Gesellen vom Meister Röhrig. Das wusste er, nachdem er den gefragt hatte, was die Firma so machen würde:

Eckhard: „Firma Röhrich, Gas, Wasser, Scheiße!“
Stephan: „Umfassend, und wann kommt der Meister Röhrich wieder?“
Eckhard: „Ich guck´ noch mal in die Flasch, wie spät das ist. Joooaaah, jetzt isses soweit.


Und tatsächlich, da steht der auch schon auf der Rampe der Güterabfertigung. Durch die nikotinbeschlagenen Gläser seines "Kassen-Kukeisens" kann er nur mit Müh und Not die Männer erkennen. Die obligatorische Zigarre nicht im Mund (wegen des Rauchverbots), sondern in der Hand.









Röhrich: „Eckaaaaaad, tut daz Not, dass Du hier zo rumoxidierst? Amüziern kannste Dich zu Hauze!“
Eckhard: „Wassn los, Chef?“
Röhrich: „Hier die Kiste, das schöne IDEAL STANDARD BECKEN. Du Eckat, fass mol mit an.“

Nachdem beide zusammen die Kiste auf die Ladefläche des Opels geladen haben, setzt sich Eckhard wieder auf den Beifahrersitz zu seinem
Bölkstoff und Julius Röhrich kommt auf Stephan zu in der Hoffnung auf einen eventuellen neuen Kunden.




Röhrich: „Zanitäre Anlagen, Heizungzbau, Klima- und Schwimmbadtechnik Rööööööhrich.“
Stephan: „Stephan Asisfelden, Eisenbahnbetriebsleiter aus Eisfeld.“
Röhrich: „Eisfeld? Wassn das?“

Stephan: „Na Eisfeld, bei Meiningen, Suhl, Erfurt in Thüringen“
Röhrich: „Bist wohl rübergemacht aus der Zone, na sou was.“
Stephan: „Nee, ist doch jetzt alles Deutschland!“

Röhrich: „Wat? Aus'm Verkehr gezogen die Zone? Och nöö.“

Röhrig dreht sich um und steigt in seinen Opel ein. Durch das offene Fenster kann Stephan noch hören:

Röhrich: „Eckat, ich glaub die Russen sind da!“
Eckhard: „Geht ab, Alter.“

Und dann braust der Opel mit einem Affenzahn die Ladestraße hinab und lässt einen sichtlich verwirrten Stephan zurück. :whistling:





Stephan gesellt sich danach wieder zur Gruppe um den Bahndirektor aus Groß-Reken, der sich schlapp lacht über dieses Missgeschick des zeitreisenden Stephan. War ja auch der Klassiker, das was ein Zeitreisender nie tun sollte.

Und hier noch ein Link zum Originalton:

https://www.youtube.com/watch?v=Ic1kvKSgmDE

Im nächsten Beitrag geht es dann natürlich wieder bierernst :D um einen besonderen Wagen.

Eckhard

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543

Dienstag, 9. August 2016, 05:30

Moin Eckhard,

schön zu sehen was mit Menschen passiert, die lange Zeit allein im Keller oder auf dem Dachboden verbringen. ;)
Gibt es eine Fortsetzung? Ich hoffe doch.


Gruß
Söhnke

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544

Dienstag, 9. August 2016, 11:38

Hallo Eckhard,
zu einem richtigen Zeitreisenden gehört aber auch ein entsprechend umgebauter deLorean. So richtig mit Flux-Kompensator und so....
Zeitmaschine ;)

Heiner


PS
Modelle gibt's auch in 1:43....
Vereine, die solche Typen wie mich als Mitglieder aufnehmen, sind mir äußerst suspekt.

Groucho Marx

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »heiner« (9. August 2016, 12:02)


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545

Dienstag, 9. August 2016, 12:43

Hallo Eckhard,
zu einem richtigen Zeitreisenden gehört aber auch ein entsprechend umgebauter deLorean. So richtig mit Flux-Kompensator und so....
Zeitmaschine ;)

Heiner


PS
Modelle gibt's auch in 1:43....


Enschuldige Eckhard, dass wir ein bisschen vom Thema abschweifen, aber wenn schon Zeitmaschine, dann die richtige :D
Zeitmaschine auf Schienen

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546

Dienstag, 9. August 2016, 13:48

Moin miteinander,

ganz unbescheiden darf ich auf meinen alten Beitrag hier im Forum hinweisen:
DeLorean.

:-)

Gruß, Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Zahn« (9. August 2016, 13:58)


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547

Donnerstag, 11. August 2016, 22:06

Es war einmal – 13 Uhr 50

Moin, moin,

interessant sind die DeLorean Projekte ja schon, insbesondere der Umbau auf 32 mm Schienen. Glaubt aber ja nicht, dass meine Liebe dazu soweit geht, dass ich mir das zulege. :rolleyes: @Matthias: Kompromiss wäre, wenn Du Dein dolles Gefährt mal mitbringst und wir auf meiner Anlage ein paar Fotos damit machen - bist dazu eingeladen. :D

Nun wird es wieder ernst, denn wenige Sekunden nach dem ausfahrenden 613 kommt ein Gegenzug. Es ist die V 60, die den Übergabezug nach Alfeld(Leine) gefahren hat und eigentlich als Lz zurückkommen sollte. Nun hat sie aber einen Offs 55 am Haken, der vom Alfelder VW-Händler schon entladen worden ist. Da die Off-Wagen derzeit im Hochbedarf sind (die Autokonjunktur brummt), erfolgt eine Vorabfuhr, damit der Wagen noch den bald
in Kreiensen haltenden Dg nach Braunschwieg erwischt. Von dort geht es dann weiter nach Fallersleben Volkswagenwerk, dem Heimatbahnhof des Offs 55. Also wird die einfahrende V 60 mit dem Offs 55 von uns genauer betrachtet.





Am Wagen hängt das „Vereinfachte Schlußsignal“ Zg 4. Ausgenutzte Lokomotivleerfahrten mit bis zu 50 Achsen dürfen das führen.
Übrigens auch z.B.: Lokomotiven, Lokomotivzüge, Nebenfahrzeuge, oder Schiebeloks am Schluss eines Zuges.









Wir haben unsere Aufnahme im Kasten, sind inzwischen wieder von der virtuellen Fußgängerbrücke zurück und betrachten das Geschehen vom Bahnsteig aus, während die andere Gruppe auf der Ladestraße steht. Der Offs 55 wird im Gleis 5 für den Dg nach Braunschweig bereitgestellt, es wird nicht der einzige Wagen bleiben. Wir aber machen gleich wieder einen Zeitsprung...













Zurück in die Zukunft (aus Sicht der 60er Jahre) oder in die Gegenwart für uns.

Die Originalwagen wurden von der Firma Graaff in Elze entwickelt und von dieser Firma zwischen 1955 und 1959 in einer Stückzahl von etwa 1200 Einheiten an die DB ausgeliefert. Die Radsätze der Offs 55 hatten einen Laufkreisdurchmesser von nur max. 900 mm (also 20 mm in Spur 0). Durch die Absenkung der unteren Ladeebene konnten unten Pkw bis 1650 mm Höhe und oben Transporter mit bis zu 1920 mm Höhe verladen werden. Bei den Off 52
und Offs 59 war das nicht möglich war, da bei diesen Wagen die Autos unten maximal 1650 mm und oben 1680 mm hoch sein durften. Die obere Ladeebene der Offs 55 war nicht nur absenkbar, sie war auch anhebbar, um einen Übergang auf die höhere Ladeebene der Off 52 - und Offs 59 - Einheiten herzustellen.

Es handelt sich bei den Offs 55 übrigens um Autotransportwagen der 2. Generation, die nach den Off 52 entwickelt wurden. Die Offs 59 zählen zwar wie die Off 52 zur 1. Generation, wurden aber erst nach den Offs 55 entwickelt und dann etwa zeitgleich bis 1964 aus Omm 55 umgebaut.


Den filigranen Offs 55 aufzuhübschen und für den Anlageneinsatz fit zu machen war schon eine Herausforderung. Den Aufwand hatte ich zwar nicht unterschätzt, aber das Handling des empfindlichen Teils stellte so nicht erwartete erhöhte Anforderungen an mich.

Die genaue Beschriftung musste von mir entwickelt werden und wurde von Andreas Nothaft wieder sehr gut umgesetzt. Hilfreich waren dabei einsehbare Originalunterlagen und das Buch von Gerd Wolff (EK-Güterwagenlexikon DB – Die Autotransportwagen) aus dem EK-Verlag.













Ein besonderes Problem aber waren die oben abgeflachten Puffer, deren Teller sich ja nicht verdrehen dürfen. Nach einigen Fehlversuchen mit verschiedenen Fabrikaten habe ich dann mit Federpuffern von Schnellenkamp Erfolg gehabt. Die müssen zwar auseinandergebaut werden, indem
die Bördelung der Pufferstange rückgängig gemacht wird, um sie herausziehen zu können. Sie haben aber einen kleinen Bund, durch den man ein 0,8 mm Loch bohren und einen 0,8 mm Draht befestigen kann. Das Drahtende läuft in einem mittels Trennscheibe angebrachtem Schlitz in der Pufferhülse, der gut geglättet werden muss. Nach dem Zusammenbau des Puffers ist die Bördelung wiederherzustellen. Dabei ist darauf zu achten, dass die dünne Pufferstange nicht allzu sehr verbogen wird – leichte Verbiegungen lassen sich richten. Der Puffer wird so am Wagen angebaut, dass Schlitz und Stift an der Unterseite des Puffers positioniert werden. Dadurch ist davon fast nichts zu sehen.





Das größte Problem allerdings war die Kurvengängigkeit. Klaus Heidt hatte ja einige Dinge an seinen vielen Güterwagen vernachlässigt, wie z.B. die oft fehlende Detaillierung der Unterböden und die immer fehlende Beschriftung. Ein drittes Manko ist die fehlende Anlagentauglichkeit, auf die er keinen Wert legte. Die herzustellen ist aber normalerweise keine besondere Schwierigkeit. Alles was er aber nachbildete war dem Original äußerst nahe, und das war das Problem bei diesem Wagen. Vorbildgerecht sind die beiden Glieder des Wagens in der Mitte mit einer Kugelgelenkkupplung verbunden und darunter stützt sich der Radsatz auf die beiden Glieder ab. Was im Original funktioniert, sollte doch auch beim Modell funktionieren. Ja, aber nur bei
Radien ab 8,00 Metern! Nach einigen Grundsatzüberlegungen und ersten Testversuchen lag die Lösung dann im Ersatz des 2,5 mm Bolzens im Kugelgelenk
durch einen 1,0 mm Draht im Kugelgelenk. Der Abstand der beiden Wagenglieder wird über die Abstützung des mittleren Radsatzes sichergestellt. Dadurch wurde der Wagen zwar ca. 1 mm länger, kann jetzt jedoch Radien bis hinunter zu 2,00 Metern bewältigen.
















Überrascht hat mich bei den allfälligen Testfahrten dann doch, dass die Überfahrklappen vorbildgerecht auf einer Seite befestigt und auf der anderen Seite gleitend aufgelegt werden konnten, ohne dass die Kurvenläufigkeit des Wagens beeinträchtigt wird.





Der Offs 55 bzw. Laes 542 nach dem Umbau, alle Maße auf volle mm gerundet:

..............................................................Original.........1:45.........Heidt

Längen
-.....Lüp.....................................................22800...........507..........508
-.....Mitte Endsäule zu Endsäule..........................19200...........427..........427
-.....Pufferbohle zu Pufferbohle...........................21560...........479..........479
-.....Ladeebenen oben und unten.........................21870...........486..........487
-.....absenkbare obere Tragmulde..........................6385...........142.........143

Achsstand
-.....1 Einheit.................................................8000............178.........178
-.....Achsstand gesamt.....................................16000............356.........357

Seitenwandbreite an den Säulen............................3070..............68..........68
Höhen über SO
-.....Oberes Geländer.........................................3443.............77...........77
-.....Untere Ladeebene.......................................1000.............22...........22
-.....Untere Ladeebene an den Enden.......................1125.............25...........25
-.....Obere Ladeebene........................................2730.............61...........61

Laufkreisdurchmesser Radsätze BA 88.......................900.............20...........20

Eines habe ich mittlerweile aber feststellen müssen: nach mehr als 20 Umbauten der Heidtschnucken bleibt der Umbau-Spaß auf der Strecke (und der Anlagenbau auch) und ich werde nur noch wenige Wagen umbauen, die mir besonders am Herzen liegen. Einige andere will ich jetzt weiterverkaufen – siehe meine Verkaufsanzeigen hier im Forum.

Eckhard

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DVst HK

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548

Dienstag, 16. August 2016, 01:56

Es war einmal – 14 Uhr 30

Moin, moin,

heute wird rangiert, denn es steht der Wagenwechsel in der Eilgutumladung an – ein Praxisbeispiel aus dem Eisenbahnbetrieb in Vorbild und Modell.

Zunächst holt die Köf die 3 beladenen Stückgutwagen aus dem Standgleis hervor.




Nur ein kurzes Stück bis hinter die Weiche, dann hält die Rangierabteilung und Gustav wartet auf das Umstellen der Weiche und die Zustimmung zur Fahrt vom Weichenwärter des Stellwerks „Kn“.




Dann schiebt die Köf die 3 beladenen Wagen in das Gleis neben dem Wechselgleis an der Umladebühne. Dort warten Gustav und der Köf-Bediener ab, bis die V 60 mit ihrer Mannschaft 3 leere Wagen in das Wechselgleis geschoben und mit dem Rest der Wagen wieder abgezogen ist.




Nachdem auch die Köf weggefahren ist, stehen rechts die 3 beladenen Wagen und links die 3 leeren.




Derweil hat die V 60 alle anderen leeren Wagen auf den Ablaufberg gezogen. Dort werden die Kupplungen mit einer Holzstange (beim Vorbild war das so, nicht im Modell, da ist es eher die Pinzette) entkuppelt. Das geht ganz leicht, denn die Puffer stehen unter Druck und die Kupplungen hängen durch. Nun erfolgt der Ablauf in ein Richtungsgleis, wo sie mittels Hemmschuh (auch im Modell) aufgehalten werden.




Nun fährt die V 60 mit ihrer „Rangierkupplung“ zu den beladenen Wagen, während die Köf die 3 leeren Wagen schon aus dem Wechselgleis wieder hervorgezogen hat.




Die Köf schiebt jetzt die 3 leeren Wagen in das Standgleis, wo sie mit Stückgut beladen werden können. Die V 60 nimmt unterdessen die 3 beladenen Wagen an. Von der Anhöhe des Brunsteins ist das sehr gut zu beobachten.




Die V 60 fährt am Ablaufberg vorbei in das Ausziehgleis Richtung Göttingen.




Im Ausziehgleis steht nun die Rangierabteilung vor dem Wartezeichen und was macht sie? Warten natürlich, und zwar auf die Zustimmung des Wärters auf Stellwerk „Ksw“ zur Rangierfahrt nach Gleis 5.




Weiter geht es geschoben nach Gleis 5, diesmal an der anderen Seite des Ablaufbergs vorbei.




Dort angekommen werden die 3 Stückgutwagen mit dem dort stehenden Offs 55 gekuppelt.




Alle Wagen sind für den bald eintreffenden Dg nach Braunschweig bestimmt – es kommen aber noch mehr dazu, denn die Gruppenbildung ist für den Dg genau vorgeschrieben. Der hält nämlich noch in Seesen, um dort Wagen am Schluss abzusetzen. Also sind Wagen für Braunschweig Ort und Übergang in der Gruppe 1, dann folgt die Gruppe Seesen Ort, die Gruppe 3 ist für Wagen Seesen Übergang in Richtung Derneburg und die letzte Gruppe 4 ist für Wagen Seesen Übergang in Richtung Osterode / Herzberg bestimmt.

Von rechts nach links stehen nun im Gleis 5:
- Gruppe 1: der Offs 55 für Fallersleben Volkswagenwerk und 1 Stückgutumladewagen für die Ga und Stückgutumladung Braunschweig
- Gruppe 2: 1 Eilgutortswagen für die Ga Seesen
- Gruppe 3: nix
- Gruppe 4: 1 Eilgutkurswagen für die Ga´en in Gittelde, Osterode und Herzberg





Wenden wir uns nun einem ganz anderen Schauplatz zu. Die Wagenwerkstatt Kreiensen (ja die gab es bis Ende der 50er wirklich hier) macht gerade Laufuntersuchungen an einem SSlma 44. Wie man sieht, ist das Drehgestell wohl nicht gerade betriebstauglich.




Auch unsere zeitreisenden Stephan und Hein unter der Führung des Bahndirektors aus Groß-Reken haben das bemerkt und interessieren sich für das Geschehen. Hein versucht mal wieder mit dem Handy die am Wagen tätigen Eisenbahner anzurufen (er hatte sich irgendwo eine Telefonnummer aufgeschrieben – vielleicht sogar aus meinem alten Bahnhofsbuch abgeschrieben). Doch obwohl er diesmal ein Uraltmodell von Funktelefon benutzt, ist es wieder vergeblich (immer noch kein Netz in jener Zeit). Erfolgreicher scheint da Stephan zu sein, der durch lautes Rufen auf sich aufmerksam macht. Hendrik scheint das aber nicht so recht zu gefallen.




Wie dem auch sei, Stephans Rufen hat jedenfalls Erfolg gehabt. Einer der am Wagen tätigen und „glänzend“ aufgelegten Eisenbahner kommt zu ihnen rüber und nach kurzem Gespräch dürfen sie mit in den Gleisbereich zu dem Wagen. Sie tragen zwar keine Warnwesten, aber das war in den 60ern ja auch
noch nicht üblich. Am Wagen selbst kriegen sie dann genau erläutert, welche Arbeiten durchgeführt werden sollen. Nach dem Aufarbeiten der Drehgestelle in der Wagenwerkstatt Kreiensen müssen am Drehgestell Tests durchgeführt werden, ob die Federn richtig wirken und ob die Bremsbacken auch richtig positioniert sind, was übrigens nicht der Fall ist. Da hat die Wagenwerkstatt noch richtig was zu tun.





Eckhard

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Dienstag, 16. August 2016, 08:58

Moin Eckhard,

wieder einmal eine nette kleine Geschichte. Und die Bilder, wie immer einfach genial.
Aber was mich wirklich interessieren würde, sind die Hemmschuhe und deren Wirkung im Modell. Vielleicht hat ein Besucher bei dir mal ein Filmchen davon gedreht.
Ich habe zwar keinen Ablaufberg, dafür ist meine Anlage nun wirklich zu klein, aber interessant ist das schon.

Gruß
Söhnke

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550

Dienstag, 16. August 2016, 11:02

Hallo Eckhard !
Wie ich schon beim Grünenverteilen schrieb,ist es immer wieder herrlich,mit Deiner Zeitmaschine zu reisen.Was allerdings platzmäßig nicht mehr in das Bewertungsfenster passte,war die Tatsache ,daß meine Lockenpracht mittlerweile schon ziemlichen Weatheringsexperimenten ausgesetzt war.Aber das nur am Rande !
Wichtig ist mir noch einmal Dank zu sagen,daß Du mir (uns) mit Deinem Modellbau und Deinen Berichten manchmal im wahrsten Sinne des Wortes den Tag rettest

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551

Dienstag, 16. August 2016, 11:09

TOP

Hallo Eckhard,

wieder einmal bin ich sprachlos und sofort motiviert wieder eigenes an meiner Moba zu versuchen.

Umfang und Qualität Deines Beitrags und der Bilder wären sicherlich mancher Fachzeitschrift einen mehrseitigen Artikel wert.
Wir bekommen dies alles kostenlos frei haus und dürfen uns begeistert freuen. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Ein Nikki Lauda würde einfach nur die Kappe ziehen....

Beste Grüße
Nils

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DVst HK

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Dienstag, 16. August 2016, 21:18

Ablaufbetrieb

Moin,

danke für die Ovationen!

@ Söhnke: Filmchen vom Ablaufbetrieb wurden von Besuchern bei mir schon mehrere gemacht - ich habe in meinen vielen Dateien von den Treffen allerdings nix auf Anhieb gefunden. Vielleicht stellt einer der filmschaffenden Besucher sein Werk hier ein.

Habe mich deshalb nun selbst als Filmschaffender versucht, allein mir fehlt dafür die richtige Ausrüstung. Dennoch habe ich mich jetzt mal bei YouTube angemeldet und denke, dass das für den Anfang nicht unbedingt in die VK 3 gehört. Hinweis für Nicht-Eisenbahner: Es gab zu Bundesbahnzeiten die Verkehrskontrollen VK 1 und VK 2 - als VK 3 wurde unter Eisenbahnern der Papierkorb genannt. ^^

Meine Frau meinte noch, dass ich jetzt aber öfters Filme in meinen YouTube Kanal laden müsste, wenn ich viele "Likes" bekäme. Ich hoffe aber, dass das nur ab und zu mal passieren wird und bleibe dann doch lieber bei den gewohnten Fotos.

Nu also, hier isses, das Machwerk Nr.1 auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herren. :D


https://youtu.be/0vIpcZX6Zr4

Viele Spatz würde Bernhard sagen ;)
Eckhard

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553

Mittwoch, 17. August 2016, 05:38

Moin Eckhard,

erst einmal vielen Dank. Ist ein interessantes Filmchen geworden und fällt auf keinen Fall unter die Kategorie VK3.
Hätte aber nicht gedacht das die Wagen so schnell zum Stehen kommen. Aber dafür extra die Schienen fetten, ich weiß nicht ob das so gut ist. ;)


Gruß
Söhnke

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554

Mittwoch, 17. August 2016, 08:22

Hallo Söhnke,

stimmt, wenn man genau hinschaut, sieht man, wie die Wagen von den von Eckhart angesprochenen Hemmschuhen (relativ abrupt) gebremst werden, eben (fast) wie in 1:1. Fetten, um den Effekt abzumildern, könnte aber nach hinten losgehen, man kann eben doch nicht alles vom Vorbild übernehmen,
Gruß

Jürgen (K)

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Mittwoch, 17. August 2016, 12:15

Hemmschuh fetten?

Welcher Depp kommt denn auf so eine Idee? Oh, tschuldigung war ich ja :) DAS WAR ALS SCHERZ GEDACHT! Dass ihr alles immer für bare Münze eines Ironiks nehmen müsst... Genauso könnte man empfehlen, die Hemmschuhe aus Flintsteinen für Taschenfeuerzeuge zu machen, damit wie im Original die Funken kräftig fliegen :) :)
So. Ich geh jetzt in den Keller - nicht um zu lachen - ein paar Aufnahmen für den nächsten Bericht fehlen noch.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas O. aus F. am M.

P.S.
Eckhard hatte es uns Besuchern vorgeführt; wenn man das von der Seite und ohne Tele livehaftig erlebt, sieht es gar nicht mehr so wild aus...

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556

Mittwoch, 17. August 2016, 14:03

Hallo Thomas,

da wäre ich auf den "Wahnsinn" fast reingefallen :-)

Aber immerhin habe ich jetzt gelernt, das beim Vorbild die Hemmschuhkappe wirklich geschmiert wird, damit das Rad beim Auflaufen nicht zum Stehen kommt (Vermeindung von Bremmsplatten). So ganz weit vom Vorbild ist dein Scherz also gar nicht weg.

Vielleicht könnte man ja statt Feuerstein eine Flacker-LED einbauen :-)

Gruß aus dem Bergischen in den Süden
Gruß

Jürgen (K)

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557

Mittwoch, 17. August 2016, 17:30

Hallo Jürgen,


Aber immerhin habe ich jetzt gelernt, das beim Vorbild die Hemmschuhkappe wirklich geschmiert wird, ....


ja, aber nicht nur die Hemmschuhkappe, sondern auch die Hemmschuhsohle wird bei Bedarf geschmiert - siehe hier:


(Hemmschuleger-Merkblatt aus DV408 - Fahrdienstvorschrift der DB)
Im Auftrag des Vorstandes mit freundlichsten Grüßen!
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Donnerstag, 18. August 2016, 08:59

Moin zusammen,

ein schöner Film :thumbsup: , gibt aber, meiner bescheidenen Meinung
nach, die Wirklichkeit am Ablaufberg nicht soo ganz richtig wieder :whistling: ... ... ja, der Hemmschuh bremst auch beim Vorbild den Wagen ab, aber ...


Bei den Deutschen Bahnen (DB und DR) gab (und gibt) es den Beruf des Hemmschuh-Legers.
Dieser Kollege musste den Hemmschuh, zwischen ablaufendem Wagen/Wagengruppe und Hemmschuh-Auswerfer, so positionieren, dass diese auf die richtige Geschwindigkeit abgebremst wurde/n, um im Richtungsgleis nicht auf die schon dort stehenden Wagen aufzulaufen. Dazu musste der Hemmschuh-Leger auch das Gewicht der Wagen kennen.

Wer, wie ich Anfang der 1980er Jahre, dieses "Spektakel" schon mal "live und in Farbe" erlebt hat, der weiß, was ich meine. ;)

Heute ist das (meistens) alles etwas anders (z.B. Ablaufberg/West in Seelze). Personal kostet, also werden die Wagen vollautomatisch mit der "Balken-Bremse" auf die passende Geschwindigkeit herunter gebremst und anschließend mit dem "Schleppwagen" Puffer an Puffer zusammen geschoben. Dann braucht der Rangierer "nur noch" zu Kuppel und die Luftleitungen verbinden ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin

Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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559

Donnerstag, 18. August 2016, 09:14

Zitat

meiner bescheidenen Meinung nach, die Wirklichkeit am Ablaufberg nicht soo ganz richtig wieder :whistling:

...wenn man aber bedenkt, das im Orig. bei diesem Vorgang viel Manpower beteiligt war und hier ein einziger Bediener die ganze Anlage bedient....... 8o

Das macht richtig Spaß, wenn mehrere Leute den Berg in Kreiensen bedienen. Nebenbei sind dann auch die Abläufe realistischer....

Null-Problemo :thumbup:

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Donnerstag, 18. August 2016, 13:19

Hallo Baumbauer 007,

... gibt aber, meiner bescheidenen Meinung nach, die Wirklichkeit am Ablaufberg nicht soo ganz richtig wieder :whistling: ... ... ja, der Hemmschuh bremst auch beim Vorbild den Wagen ab, aber ...


Stimmt, die Masse der Wagen ist nicht korrekt wiedergegeben, aber das gelingt bei der Modelbahn fast nie. Aber wenn ich mich Recht erinnere, gab es in meiner Jugend/Kindheit, also in einer alten MIBA, mal einen Bericht, wonach dort ein H0-Bahner die beiden Güterwagenachsen mit Getrieben versehen hatte, die im Innern an einer großen Schwungmasse angeschlossen waren. Diese Wagen rollten am Ablaufberg wie das Vorbild erst langsam los, nahmen Fahrt auf und rollten im Zielgleis sehr lange. Wenn da ein Hemmschuh ausgelegt wurde, wurde der wohl überfahren bzw. lange mitgeschliffen. Das war die einzige wirksame Massensimulation, die ich im Bereich der Modellbahn mal gesehen hatte...

P.S.: Diese Wagen mit Schwungmasse bedeuteten im Zugbetrieb auch, dass nur langsam angefahren werden konnte und das Anhalten mangels Fahrzeugbremse auch nur sehr langsam möglich war - wir beim Vorbild eben.

P.P.S.: Unabhängig von der fehlenden Massesimulation gefällt mir Eckhards Anlage wohl von allen hier gezeigten am Besten - das ist die Eisenbahn, wie ich sie in Erinnerung habe! Danke fürs Zeigen!!!! :thumbsup:
MfG
Georg

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