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mattes56

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Donnerstag, 17. November 2016, 23:35

Zuwachs für die Kima

Hi Leute,

da ich im Moment auf Material warte, habe ich mich an zwei schublattierte Bausätze gewagt.

Dabei handelt es sich quasi um Veteranen der Spur 0, einen Biemo Schiebedachwagen und einen ED90 - vermutlich von Biller?

Beginnen wir mit dem Biemo:
Zu meiner großen Überraschung war der Wagen kein Bausatz, sondern ein fertig gebautes Modell mit Beschriftung.


Lediglich an den Pufferbohlen muss nachgerüstet werden - Originalkupplung, Rangiergriffe, Rangiertritte und Bremsschläuche
mit der Kupplung habe ich angefangen...


Der Blick von der Seite offenbart - auch hier fehlt etwas, die Bremsarmaturen fehlen gänzlich


Soweit zu diesem Patienten

Der zweite Patient ist der ED90 - diesmal habe ich mich richtig erinnert - ein Bausatz, und wie der erste Blick zeigt, nicht ganz vollständig.


Der Zusammenbau der vorhandenen Teile ging schnell von der Hand, allerdings waren einige kleine Kunststoffteile bereits so spröde, das sie beim Heraustrennen aus dem Spritzling zerbrachen.
Hier das Ergebnis des Zusammenbaus aller vorhandenen und verwendbaren Teile, Federpuffer und Schraubenkupplung sowie Metallachsen sind bereits aus Beständen ergänzt.


Auch hier zeigt der Blick von der Seite, das da etwas fehlt - die kompletten Schütten und Entladevorrichtungen waren nicht dabei.


Das ist aber nicht weiter schlimm, die lassen sich aus etwas 0,5 und 1mm Polystyrol nachbauen.
Außerdem erhält der Wagen dann in der Mitte gut getarnt, eine zentrale Entlademöglichkeit nach unten zwischen die Gleise.


Damit kann ich dann den Schotter im Schattenbahnhof direkt nach unten entladen.
Dies habe ich bereits bei meinen beiden Talbots so gemacht (von denen einer ja immer noch verschwunden ist) und bei den vierachsigen Bahndienstschotterwagen BA267.

Soweit zur Bestandsaufnahme - und den ersten Baufortschritten.
Bald gehts weiter..

Gruß
Matthias
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Donnerstag, 24. November 2016, 23:04

Die Tücke im Detail

Hi Nuller,

heute gehts mit meinen beiden Patienten weiter,

beginnen wir wieder mit dem Schiebedachwagen, hier wurde die Pufferbohle ergänzt.
Die Rangiergriffe sind aus 0,5mm Messingdraht - mit dem Lötkolben erwärmt und in den Kunststoff gedrückt.
Die Rangiertritte sind aus Resten von Riffelblech und 0,5mm MS-Draht zusammengelötet und ebenfalls warm eingedrückt.


Die Elemente der Bremsanlage folgen als nächstes...

Nun zum ED90, hier war deutlich mehr zu tun.

Begonnen habe ich mit dem Rahmen, dessen mittlere Langträger unterbrochen dargestellt waren und auch mit
geringerem Abstand als an den Pufferbohlen - Reste davon erkannt man in der Mitte. links und rechts davon habe ich neue
Trägerprofile eingeklebt.


Diese dienten als Basis für die neuen (vorbildwiedrigen) Entleerungsschächte.


Ebenso wurden daran die oberen und unteren Schütten (oder heißt es Schurren) befestigt.


Dann folgte die Nachbildung der mechanischen Stellstangen der Schütten. Alles entstand aus 0,5mm Polystyrol.


So, damit war der wichtigste Teil am Rahmen erledigt, jetzt heißt es gut durchtrocknen lassen, bevor es ans einkürzen geht.
Eine Lektion, die ich mit viel Frust lernen musste - der Kleber von Revell braucht ein paar Minuten bis er fest wird, und man das Teil loslassen kann.
Aber für mechanische Arbeiten wartet man besser 24h.


So, widmen wir uns dem Wagenkasten, während die Profile am Rahmen breits zugeschnitten sind, ist auch am Trichter so einiges dazugekommen, was im Bausatz fehlte.
So z.B. die Halterungen für die langen Wellen, die die Rundschieber betätigen.


Ebenso fehlten die Bedienhebel samt Teilen der Lager


Die Hebel entstanden aus schmalen Streifen 0,5mm Material. Zwischen die beiden äußeren Streifen wurde der eigentliche Hebel geklebt, dadurch entstand eine Art Y oder Stimmgabel.
Die beiden Arme der Stimmgabel wurden neben die Wellen gehalten, und ein C-förmiges Stück Kunststoff über die Welle und zwischen die Arme geschoben und verklebt.
So brauchte ich die Filigranen Teile nicht durchbohren, was bei 1mm breite auch schwer möglich gewesen wäre - selbst mit einem 0,5mm Bohrer.


Jetzt zum Spezialauftrag - der Möglichkeit den Wagon zu entleeren - möglichst direkt nach unten.

So sieht der Trichter von oben aus, direkt unterhalb des Trichters ist dieser verschließbar.


Hier sieht man wies gemacht wurde, zwei Polystyrolstreifen werden an die Seitenwände geklebt, durch die Schräge und dadurch das der Trichter hier endet, kann ein Verschlussstreifen eingeschoben werden, der zwischen Trichter und den schrägen Polystyrolstreifen gehalten wird.


Der Verschlussstreifen hat eine Aussparung um ihn mit der Kuppelpinzette aufziehen zu können


Ebenso auf der Seite der Bedienbühne. Wichtig ist, das die Verschlussstreifen im geöffneten Zustand nicht über die Pufferbohle hinausragen, denn hier fehlen ja noch die Leitern.


Im geschlossenen Zustand sieht man von der ganzen Vorrichtung (fast) nichts mehr


Nun folgt, was schon für den Schiebedachwagen berichtet, das Aufrüsten der Pufferbohle, am Bühnenende die Aufstiege, davor die Kleinserie an Rangiertritten.


Hier zeigt sich, das einige Teile des Bausatzes bereits sehr spröde sind, die schmale Holzbolenimitation ist gebrochen.


Die Plattform an der Bühne siehtauch nicht schön aus, mit den markierungen der Auswerfer des Spritzwerkzeugs.
Beide seiten erhalten später Planken aus Echtholz.


So, zum Abschluss dieses Bauabschnitts nochmal eine der Schütten - hier hat sich noch ein wenig getan.
An den Blechen mit den halbkreisförmigen Aussparungen hängen im Vorbild die Rundschieber - mir reicht die Nachbildung des Bleches - es fehlt die mechanische Anbindung an die Betätigungswelle.
Ebenso wurden die Betätigungen für die unteren Schütten ergänzt.


Jetzt nochmal mit allen bisherigen Zurüstteilen


Und einer Frage an die Experten:
Ich habe mir die Bilder im Carstens angesehen, auch die Zeichnungen - Wo sitzt bei dem Wagen der Bremszylinder?
Ich vermute mittig unter dem Wagenboden zwischen den Schütten, da dort auch die Armaturen sind - aber sicher bin ich mir nicht.

Hoffe ihr könnt mir einen Hinweis geben

bis bald
Matthias
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Samstag, 26. November 2016, 00:19

Hallo Matthias,

in der Mitte des Wagens gibt es doch keinen Wagenboden. Ich habe mir das Foto des ED90 im Buch "Güterwagen-Archiv 2" vom transpress-Verlag angesehen, da ist nichts vom Bremszylinder unter dem Wagen zu sehen. Er wird sich wohl zwischen den Langträgern befinden, so dass er beim auslassen von Schotter nicht beschädigt werden kann. Das einzige was unter dem Langträger zu sehen ist, sind die Zugösen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Mittwoch, 30. November 2016, 22:44

Ein Neuer Patient im Dreierpack

Hallo liebe Nuller,

erstmal danke für den regen Zuspruch, und die Hillfe beim finden der richtigen Position für die Bremseinrichtungen.
@Rollo - natürlich ist da kein Wagenboden - Wagenrahmen wäre die richtige Wortwahl gewesen - aber genau da kommt alles hin, zwischen die Schütten - Teilweise oberhalb des Rahmens.

So, und nun zu dem "Neuen", oder besser gesagt den drei "Neuen".

Für einen Freund baue ich - da ich schonmal dabei bin - drei Omm52 von Biemo auf, diesmal wirklich Bausätze.
Nun ist das für sich genommen ja ein alter Hut, aber eine Bitte wurde an mich herangetragen "kannste mal schauen ob man bei einem der Wagen eine Sirnseite klappbar machen kann?"

Natürlich kann ich - und es geht ohne größere Probleme, hätte ich nicht gedacht.

Fangen wir aber erstmal beim Fahrwerk an, keine Skizze keine Zeichnung, also ausprobieren.
Die neue Kupplungskinematik ist bereits montiert, Achslagerelemente eingebaut und die Puffer und Verschlusswellenlager montiert


Von oben sieht das so aus, die Führung der Kupplung wurde mit Polystyrol verschlossen


Nun zum Wagenkasten
Dies ist der Zustand den man vom Bau her kennt, wenn man alles verklebt. Es fehlt der Bolzen um die Stirnwand zu öffnen - Montage folgt noch.


Zuerst habe ich mit den beiden kleinen Kunststoffteilen die Stirnwand versehen, die später zu öffnen sein soll (eine Seite reicht, da der Wagen nicht gedreht wird)
Leider erwies sich das Kunststoffteil als wenig stabil - da musste eine dauerhaftere Lösung her.


Der Messingdraht mit 0,8mm Durchmesser wurde mit UHU plus Schnellfest eingeklebt - hält bombig...


... und läßt sich problemlos öffnen.
Ich hoffe nur die Kunststoffhaken, in denen die Welle lagert, halten - sonst muss hier ein Ersatz aus Messing hin.


Von innen sieht man fast keinen Spalt.


Im Betrieb soll die Stirnseite dann über einen kleinen Magneten gehalten werden, der beim Abkippen der Wagons dann
hoffentlich dem Gewicht der Kohleladung Rechnung zollt, und nachgiebt.

So das war wieder ein kleiner Baubericht - die Bremsanlage des ED90 ist im Bau, damit gehts beim nächsten mal weiter.

bis bald
Matthias
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Mittwoch, 14. Dezember 2016, 23:33

Bremsanlage für den Omm52

Hallo Freunde des Omm52, hier gehts etwas unorthodox weiter

die drei Bausätze für den Omm52 hatten keine Bremsanlage - es sollten also Leitungswagen sein.
Nun wäre es ein einfaches gewesen, die Bremsbacken abzuschneiden, und fertig.

Ihr könnt euch denken was nun kommt - genau, schaun wir doch mal in die Bastelkiste...
denn die Vorgabe des künftigen Besitzers war "ich schau mir meine Wagen selten von unten an, höchstens mal von der Seite."

Zum Vergleich hier die Bremsanlae des Omm52 von Biemo




Also frisch ans Werk, es müssen erstmal Druckluftbehälter und Bremszylinder her.
Der Druckluftbehälter entsteht aus einem alten Widerstand der fast die gleichen Abmessungen hat...


der Bremszylinder ist ein Stück dickwandiges Kunststoffrohr, in dem ein Spritzlingsrest (braun) steckt,
im Hintergrund die Horizontalhebel.


Ach ja, die Bremsustellhebel und Lastwechselhebel fehlten auch, ebenso wie die Bremsdreiecke.
Während erstere aus 0,5mm Polystyrol entstanden, wurde für die Bremsdreiecke 0,8 und 0,5mm MS-Draht verwendet.
Die Wellen für die Bremsarmaturen sind wieder 0,5mm MS-Draht.


Zum Schluß folgten noch, wie auch schon bei den anderen Wagen, Rangiergriffe unter den Puffern und Rangiertritte.


Bedingt duch die Lenz-Kupplung, muss ich schauen wo und wie ich die Bremsschläuche montieren kann.
Dazu dann mehr beim nächsten Mal, wenn dann auch schon der Lack auf dem Plastikgeschnitze ist.

Gruß
Matthias
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Samstag, 18. November 2017, 23:55

V100 im Umbau

Hallo liebe Nuller,

die NBE hat mal wieder Zuwachs bekommen - schon vor einiger Zeit.

die V100 2361

Jetzt bin ich aber endlich dazu gekommen die Lenz-Kupplung auszubauen.
Bei dieser Gelegenheit sollte auch direkt ein Schneepflug angebaut werden, schließlich sind die Winter im bergischen Land schneereich ;)

Und dann sollte auch noch etwas Alterung erfolgen - und, nun ja, die Lok sollte sich von der Masse abheben....

Also habe ich nach geeigneten Vorbildmaschienen gesucht - auf V100.de bin ich fündig geworden
Ich habe speziell nach Loknummer gesucht, die ich vielleicht ohne viel Aufwand ändern kann.

Mit der V100 2381 bin ich fündig geworden - das bedeutet ich musste nur aus der "6" eine "8" machen.

So, jetzt aber erstmal Bilder von der Lok:



Und wer jetzt genau hinschaut, der wird die Veränderungen an der Pufferbohle erkennen, denn die V100 2381 hat zwei große Runde Öffnungen, und nur zwei Bremsschläuche.


Der Schneeräumer besteht aus Polystyrol und wurde hinter den Trittstufen und vor dem Schienenräumer eingebaut.
Da nach dem Ausbau der Lenz-Kupplung ein Lücke in der Platte hinter der Pufferbohle - daran wurde der Schneeräumer festgeklebt.




So, jetzt nochmal die Sache mit der Umnummerierung - ich hatte da noch alte Aufreibebuchstaben und Ziffern.
Für die Stirnseiten passten die Ziffern genau - für die Seiten waren sie zu klein. Da man aber nun bei einer 6 nur den oberen Teil "rund" machen muss - genügte ein kleines "o" im oberen Bereich.


So, jetzt kann sie schonmal Dienst tun, ohne das die Schraubenkupplung von der Lenz-Kupplung ausgehängt wird - wenn ich versehentlich mal wieder F2 drücke - naja, hätte ich auch umprogrammieren können ;)


Was bleibt noch zu tun?
- die Alterung muss noch vervollständigt werden
- die Öffnungen in der Pufferbohle müssen noch aufgerieben werden, da etwas unrund
- der Haken zum einhängen der Kupplung fehlt

mal schauen was mir noch so einfällt.
Das wars vorerst

Gruß
Matthias
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Sonntag, 19. November 2017, 08:34

Moin Matthias

Der Umbau ist dir echt gelungen .
Das mit den Löchern in der Pufferbohle ist mir erst vor kurzem auch bei einem Vorbildvergleich aufgefallen, weisst Du oder jemand anders was es mit den Löchern auf sich hat?

Micha

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Sonntag, 19. November 2017, 09:53

Schneeräumer

Hallo Matthias,

super toll gmeacht, kriegst nen Grünen von mir.

Bitte, Bitte beschreib doch mal geauer, wie Du den Schneeräumer angefertigt und befestigt hast!

Gibt es ein "Scnittmuster"?

Danke im Voraus und Gruß
Thoralf

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Sonntag, 19. November 2017, 12:27

Hallo Mathias,

ich kann mich Thoralf anschliessen. Mich würde auch die Herstellung des Schneeräumer interessieren.

Danke,
Joachim

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mattes56

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Sonntag, 19. November 2017, 12:39

Hallo Leute,

Ich schau mal, ob ich da heute Abend was zusammen bekomme - es gab ein Schnittmuster - das wurde quasi am Objekt erstellt und dann dupliziert und verbaut.

Daher erhebt der Schneepflug keine Ansprüche in den Abmessungen korrekt zu sein - stimmig sollte er wirken - mehr war nicht das Ziel.

Ich mess ihn heute Abend mal aus, und versuche dann zu Beschreiben, wie ich ihn befestigt habe.

Gruß
Matthias
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Sonntag, 19. November 2017, 22:26

Skizze für meinen V100 Schneepflug

Hallo liebe V100 Freunde,

wie versprochen hier die Skizze meines Schneepflugs.

Vorab eine Bitte, wenn ihr den nachbaut, dann macht euch vorher einen Papierausdruck und schaut euch an ob das passt.
Mein Schneepflug ist quasi am Modell gebaut - die Skizze ist im Nachhinein abgenommen - so gut das möglich war.



Zur Erklärung:

Die bemaßte Skizze und nochmal ohne störende Maße sind wohl selbsterklärend.

Zum Einbau und Befestigung:

grau: Die Senkrechte Platte unter und hinter der Pufferbohle mit Aussparung für die Lenz-Kupplung.
orange: Mit diesem Stück habe ich die Aussparung verschlossen
grün: Dieses Teil dient der Stabilisierung der Orangen Platte
blau: Dies ist die eigentliche Befestigung für den Schneepflug - unter diese Platte wird der Schneepflug einfach drunter geklebt.
rot: natürlich der Schneepflug

So, das war alles - eigentlich ganz simpel.

Ach ja, das Material ist 1,5mm Polystyrol für die vier Teile der Befestigung (orange, grün, blau)
Der Schneepflug ist aus 1mm Polystyrol entstanden.

Gruß
Matthias
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Sonntag, 1. April 2018, 22:51

Bunte Blechkisten für die KIMA

Hallöchen,

in letzter Zeit ist es etwas ruhig geworden, um die Kima - aber das liegt daran, das ettliche angefangene Baustellen erstmal abgeschlossen werden sollen.
Außerdem wird gerade fast die komplette "Begrünung" deutlich in den Herbst verlagert.

Aber kommen wir zurück zu einem der angefangenen Projekte.

Protagonisten sind zwei Raimo Flachwagen und zwei Container von Zapf.
Die Flachwagen brauchten ein Ladegut - mal was ausgefallenen, warum nicht Container - anfangs wurden die auf Rungen oder Flachwagen transportiert - davon habe ich ein Bild gesehen und war fasziniert.

Also bei der Firma Zapf zwei Container besorgt, und zusammengebaut - kein Hexenwerk.
Die Maersk-Beschriftung gabs bei ebay, die für den Hapag-Lloyd hab ich mit von Herrn Nothaft anfertigen lassen.

Beim Aufbringen solch langer Decals hat sich gezeigt, das es besser ist diese zu trennen,


kurz in Wasser tauchen,


abwarten und dann runterschieben.


Und dann ging es auch schon los, die V20 erreicht die Kima mit einer Übergabe


Am Zugschluss hängen die beiden Flachwagen mit den "neumodischen bunten Blechkisten"


Diese werden jetzt erstmal unter den Kran verfrachtet - warum?


Nun, die Container müssen ans Wagonende versetzt werden, damit davor Platz zum rangieren mit dem Gabelstapler ist.
Denn abladen und einfach hinstellen geht trotz Kran nicht, das würde die Gleise vor der Ladehalle blockieren.


So gehts nun an die seitliche Laderampe...


Und damit fangen die Probleme an - die Bordwand ist im Weg, also müssen Überfahrbleche her...


aus der Vogelperspektive könnte es gehen...


aber hier wird die Unmöglichkeit deutlich - selbst wenn man die Gabel anheben könnte - der Stapler steht auf drei Rädern sehr schräg.


Da werd ich mir noch was anderes überlegen müssen, aber dafür war diese kleine Geschichte trotzdem gut - zeigen das die erste Idee nicht passt.

Gruß und schöne restliche Ostern
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V.

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