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Mö_

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Sonntag, 12. Februar 2017, 15:26

Was es nicht auf den Küchentisch geschafft hat - Bi bay10 & B3i bay99a

Hallo,

ich freue mich jedesmal, wenn hier jemand einen gelungenen Neu- oder Umbau vorstellt, selbst wenn es nicht meine Schwerpunkte trifft. Die Beschreibungen und Infos enthalten für mich häufig Anregungen zum Nachbau und Ideen für eigene Projekte. In 0 habe ich selbst noch nicht viel vorzuweisen, aber das kommt hoffentlich noch. So lange bin ich ja noch nicht dabei. Bei den ganzen Modellvorstellungen habe ich mich schon so manches Mal gefragt, ob bei euch eigentlich immer alles klappt und nicht auch mal etwas schief geht? Davon liesst man jedenfalls eher nichts;-) Ich komme jetzt wieder darauf, weil ich gerade eine Idee beerdigt habe, die in der Theorie zunächst recht vielversprechend aussah.

Ausgangspunkt war das Buch "Bayerische Reisezugwagen" von Alto Wagner, womit dann auch gleich mal die Schuldfrage geklärt wäre;-) Besondern gereizt haben mich der zweiachsige Bi bay10 und der dreiachsige B3i ba99a. Beides Vorbilder, die in meiner Lieblingsepoche III weiter als die kurzen Lokalbahnwagen herumgekommen sind. Außerdem sind sie eine schöne Abwechslung zu dem Donnerbüchsen- und Umbauwagen-Einerlei. Die ganzen bayrischen Zwei- und Dreiachser sehen auf den ersten Blick so aus, als würde ihnen ein Baukastensystem zugrundeliegen. Warum dies also nicht im Modell nachvollziehen? Als Bastelgrundlage sollten die Lenz´schen Lokalbahnwagen herhalten. Ich hatte aus o.g. Buch die Skizzen von CL bay06b, Bi bay10 und B3i bay99a eingescannt und die Skizze des CL bay06b mit einem Grafikprogramm um zwei bzw. drei Abteile verlängert. Die Resultate der Fotomontagen sahen auf dem Bildschirm recht überzeugend aus. Die Photoshopversion des Bi bay10 war in 1:45 um 3mm, die des B3i bay99a um 5mm zu kurz. Die Fenster wären ebenfalls für beide Umbauten einen Tick zu klein. Damit hätte ich gut leben können. Als Dach sollte das eines Menne-Umbaudreiachsers von Schnellenkamp herhalten. Die Fahrwerke hätte ich schon irgendwie zusammengeschnippelt. Der Plan sollte nun in die Praxis umgesetzt werden, die Schlachtopfer wurden beschafft...

Dazu wären die Lenz-Wagen um die entsprechende Abteilzahl zu verlängern. Dank der senkrechten Deckleisten als Anschlag für die Trennschnitte wäre dieses keine große Aktion. Bevor nun der Cutter zum Einsatz kam, habe ich die Photoshop-Geschichte mit Bildern des Lenz-Wagens wiederholt, um zu prüfen ob der Gesamteindruck auch am Modell stimmen würde. Ein Glück, dass ich das getan hatte, bevor ich an den Wagen herumgeschnitzt hatte. Durch die Pixelschubserei kam ein fatales Ergebnis heraus. Der Gesamteindruck beider "Modelle" trifft durch die zu kleinen Fenster das Vorbild überhaupt nicht. Selbst wenn ich die dominanten aufgedruckten Fensterrahmen entfernen würde, wäre es nicht viel besser. Und alle Fensteröffnungen aufzufeilen und dann noch herzustellende Fenster einzusetzen, da hört es dann bei mir auf. Deswegen habe ich das Bastelprojekt ad acta gelegt.

... aber warum sollten hier nicht mal Ideen vorgestellt werden, wie es nicht geht? ;-)

Viele Grüße,
Carsten
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Sonntag, 12. Februar 2017, 16:37

Geht doch

Geht doch, mit neuen Seitenwänden, geätzt oder aus 1 mm Polystyrol geschnitten. Einfach die Fensteröffnungen mit einem Skalpell ringsrum ritzen. dann die Digonalen ritzen und das Polystyrol nach innen ausbrechen. Etwas nachfeilen und entgraten. Charme des ganzen: die Wagen werden erst geschlachtet, wenn die Seitenwände 1a fertig sind. So wird das auch beim Häuslebau aus Polystyrol gemacht.

Gruß Christoph
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Sonntag, 12. Februar 2017, 21:05

Hallo Christoph,

danke für deinen hilfreichen Tipp als Anschub, um das Vorhaben wieder in die aktive Phase zu bringen. Ich mag keine Fließbandarbeit (in diesem Fall Fenster anpassen) und wollte daher mit den Lokalbahnwagen als Bastelbasis den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Wie ich nun festgestellt habe, wird das so nichts. Mit deiner Lösung wäre man auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

Sicher ist, dass ich irgendwann einen B3i bay99a bauen werde. Dafür muß nur der kleine Hunger groß genug werden ;-) Allerdings werde ich, so wie du es auch beschrieben hast, dann bei Null anfangen und nicht die Lokalbahnwagen dafür opfern. Wenn ich ohnehin Fensteröffnungen schnitzen muß, dann kann ich den Wagenkasten auch gleich komplett aus Kunststoffplatten und -Profilen aufbauen. Die Arbeit bliebe fast die gleiche... Allerdings möchte ich erst einige andere Projekte abschließen, sonst stapeln sich hier zuviele angefangene Basteleien. Ich werde berichten, wenn es soweit ist.

Viele Grüße,
Carsten

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