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Rollo

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101

Sonntag, 14. Dezember 2014, 14:10

Hallo,

heute wurde der Säuretopfwagen komplettiert. Er erhielt eine Bremsspindel aus der Bastelkiste (Weißmetallteil, Hersteller?), unten an der Bremsspindel wurde aus Polystyrol das Bremsgestänge angebaut, zwei Trittbretter der Pola-Preussen wurden beschnitten und so tauglich für den Güterwagen gemacht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10306

Die Säurebehälter wurden entsprechend der beiliegenden Beschreibung behandelt und mit Kontaktkleber auf den Wagenboden geklebt. Das Abdeckrost wurde mit der Wagenfarbe aufgeklebt (gibt es keine Kleberflecke auf den lackierten Flächen).
index.php?page=Attachment&attachmentID=10305

Die dem Bausatz beiligenden einfachen Tritte werden nicht benötigt, da dieser Wagen am Nichtbremserende keine hatte.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10307

Mit 650 g ist der Wagen ganz schön schwer geworden, obwohl ich die mitgelieferten "Lochbleche" nicht verwendet habe.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Robby

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102

Sonntag, 14. Dezember 2014, 18:41

Hallo,

ich habe ja Rollo`s bau am Säuretopfwagen am Freitag live gesehen. Er ist sehr sehr schön geworden, wie alle seine gebauten Wagen vorher.
Ich hatte gestern auch die Absicht im Ebay einen Säuretopfwagenbausatz zu tätigen, doch ich habs gelassen, weil ich an Rollos Bastelfähigkeiten nicht ran komme ?( , noch nicht!! Ich bn ja immernoch im ersten Lehrjahr bei Rollo.
Rollo, Ein Foto mit Draufsicht würde die Sache noch etwas komplettieren.
Ich bin ja ganz neugierig wenn der Wagen pattiniert ist, vorallem das Holz , natürlich Fahrwerk und die Töpfe.

Gruß Robby

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103

Samstag, 3. Januar 2015, 10:40

Hallo,

neue Wagen gibt es erst einmal nicht, aber es erfolgte die Beschriftung einiger Wagen.

Beim Säuretopfwagen waren die Anschriften dabei.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10587

Für den O-Wagen habe ich mir bei Herrn Nothaft die Anschriften machen lassen,..
index.php?page=Attachment&attachmentID=10588

..ebenso für den kleinen sächsischen Schotterwagen, wobei mir einige Angaben fehlten, also die Anschriften nicht vollständig sind.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10589

Für den Fäkalienwagen habe ich die Anschriften auf Decalträgerpapier selbst gemacht. Geht aber nur mit farbigen Anschriften, da mein Drucker nicht weiß drucken kann.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10590

Die Betriebsspuren folgen später, da muss ich erst einmal an meinen Feldbahnfahrzeugen üben. Da sind die Verluste nicht zu groß, wenn was schief geht.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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104

Samstag, 3. Januar 2015, 15:01

Hallo Roland,

Wenn Fahrzeuge einmal beschriftet sind, verbessert die Aussicht erheblich. Um nähere Beschriftungsinformation über den Schotterwage zu bekommen, könntest Du vielleicht mal bei Brawa vorbeischauen. Die haben einen ähnlichen Wagen, allerdings ein preußisches Modell in der Spurgröße Null in ihrem Programm.

Gruß,

Jacques Timmermans

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Montag, 23. März 2015, 11:22

AB pr-91

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

für meinen Personenzug nach Grummhübel gibt es noch keinen Wagen, welcher die 1.Klasse führt. Da Grummhübel aber ein beliebtes Ausflugsziel der Großstädter aus Breslau, Berlin und Dresden ist (nach dem echten Krummhübel liefen Kurswagen aus Berlin und Dresden und Eiltriebwagen aus Breslau), muss für die betuchteren Urlauber ein Wagen mit Abteil der 1.Klasse her. Er sollte natürlich auch "Kleinanlagentauglich" sein, damit schied schon mal ein vierachsiger Wagen aus.

Fündig wurde ich im Buch "Die Reisezugwagen der deutschen Länderbahnen Band 1: Preußen" auf Seite 95 unten. Dieser Wagen hat mit einer Wagenkastenlänge von 180mm die idealen Maße für kleinere Anlagen. Er hat 3 Abteile 2. Klasse und 1 Abteil 1. Klasse.
Beim Durchstöbern meiner Wagenschrottkiste fand sich noch ein Dach eines G-Wagens der Verbandsbauart A2, welches von der Länge her genau auf den Wagen passt. Also war da schwierigste Teil schon mal vorhanden. Auch Puffer, alte Pola-Maxi-Fahrgestelle, Radsätze, Kupplungen und lange Plattfedern für Reisezugwagen fanden sich noch an.

Bauchschmerzen bereitete mir die Wagenkastenform mit den unten eingezogenen Seitenwänden. Beim durchsuchen des eingangs erwähnten Buches fand ich dann eine Stirnwandzeichnung, aus welcher die Maße der Stirnwände hervorgehen. Dabei stellte ich fest, so stark sind die Wände gar nicht eingezogen. Oben ist der Wagenkasten 2600mm und unten 2400mm breit. Das sind in 0 auf jeder Seite etwas über 2mm, dass müsste doch das verwendete Polystyrol mitmachen.
Also wurde eine Schablone für die Stirnwände angefertigt, welche 2mm schmaler und 2mm niedriger als der spätere Wagenkasten ist. Mittels der Schablone wurden dann auf 2mm dickem Polystyrol 5 Stirnwände angerissen und ausgeschnitten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12329
Ebenfalls aus 2mm Polystyrol wurde der Wagenboden in richtiger Länge, aber 2mm schmaler ausgeschnitten.
Auf diesen Wagenboden wurden die 5 Stirnwände aufgeklebt. Nach abbinden des Klebers ist die Bodenplatte noch passend zur unteren Schräge der Stirnwände abzufeilen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12330
Aus 1mm dickem Polystyrol wurden die Seitenwände hergestellt. Die Türspalten wurden mittels Reißnadel und speziell für solche Fugen angeschliffenem Schraubendreher eingraviert. Diese wurden bis zur beginnenden Wölbung der Seitenwände mit Plastkleber an die Stirnwände angeklebt. Danach 24 Stunden Pause.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12331
Nach der Pause ist der Plastkleber ausreichend ausgehärtet und der untere Teil der Seitenände kann verklebt werden. Dafür wurde Sekundenkleber verwendet. Es wurde Abteil für Abteil angepresst und verklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12332 index.php?page=Attachment&attachmentID=12333
Nach der Sekundenkleberaktion wird die untere Kante des Wagenkastens noch abgerundet. Über den Fenstern werden ca. 5mm breite Polystyrolstreifen zur Aussteifung der Wände eingeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12334
Diese Wagen gab es mit und ohne Bremserhaus. Um das Erscheinungsbild meines Personenzuges etwas aufzulockern, entschied ich mich für einen Wagen mit Bremserhaus. Die dafür passende Zeichnung ist auf Seite 96 des erwähnten Buches zu finden. Das Bremserhaus entsteht wieder aus 1mm Polystyrol.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12335 index.php?page=Attachment&attachmentID=12336
Das Dach des G-Wagens erhält im Bereich des Bremserhauses eine Aussparung, die Rastnasen auf der Unterseite müssen entfernt werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12337

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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106

Donnerstag, 26. März 2015, 21:55

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

erst einmal Danke für die netten Worte im grünen Bereich ;) .

Aber ganz ohne Messing geht der Wagen nicht zu bauen, wenn er später auch im harten Betrieb bestehen soll.
Auf der Nichtbremserseite wurden aus MS-Draht die Leitern zum Erklimmen des Daches angefertigt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12403
Und für den Zugang zum Bremserhaus wurden ebenfalls aus MS-Draht Leitern gebaut. Dort kommen noch Brettchen auf die Sprossen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12404
Die Seitenwände wurden mit Griffstangen aus 0,8mm Draht, Fensterbrettern aus 0,5mm x 1,5mm Polystyrol, Deckleisten aus 0,3mm x 1mm Polystyrolstreifen und über den Türen mit Winkelprofilen 1,5mm x 1,5mm aus Polystyrol, versehen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12405

Bis bald.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 30. März 2015, 18:21

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

das Verdrahten des Wagens geht weiter. Etwas Polystyrol ist auch dazu gekommen.

Die Leitern auf der Bremserseite haben Trittbrettchen aus 0,5mm dickem Polystyrol bekommen. Desweiteren wurden Griffstangen aus 0,8mm Messingdraht angebracht. Das Bremserhaus hat Türklinken aus 0,5mm Kupferdraht und Scharniere aus 0,8mm Kupferdraht bekommen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12489

Auf der Nichtbremserseite erhielt der Aufstiegen oben eine Plattform aus 0,5mm Polystyrol. Die Griffstangen entstanden aus 0,8mm Messingdraht und der gelbe Draht ist die Gasleitung, welche später die im Dach einzubauenden Gaslampen mit Brennmittel versorgen wird.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12490

Alle Abteiltürenn erhielten ebenfalls Türklinken und Scharniere.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12491

Das Oberlicht, preußisch "Laterne", entstand aus 1mm Polystyrol, Polystyrol-Viertelstäben und Polystyrol Profilen 0,5mmx 0,7mm.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12492

Das Fahrgestell, welches jetzt unter dem Wagenkasten steht, wird nicht so bleiben, dass kommt als nächsten zum Umbau. Bei ihm habe ich die Wahl, ob ich es mit einem Achsstand von 4,5m oder 5,0m baue, beide Varianten waren im Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 3. April 2015, 23:49

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

bevor die letzten Geländer zum Bremserhaus hergestellt werden können, muss erst einmal das Fahrgestell gebaut werden.

Verwendung findet das momentan letzte sich in meiner Bauteilkiste befindliche Pola-Maxi-Fahrgestell. Die äußeren Langträger einschließlich der Achslager und Federpakete werden abgeschnitten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12584
Aus einem Polystyrolstreifen 2mm x 5mm und zwei Polystyrolstreifen 3mm x 0,5mm entstehen die neuen Langträger.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12585
Die Pufferbohlen entstehen aus 2mm Polystyrol. Die schönen Puffer liefen mir bei ebay über den Weg. Es sind Bausätze von Markscheffel & Sohn, welche sich dank der sehr guten Bauanleitung einwandfrei zusammen bauen ließen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12586
Die Achslagerbleche mussten mittels Polystyrolstreifen etwas verändert werden. Die Federpakete mit Achslager und Schaken sind von Schnellenkamp. (sind für einen dreiachsigen Preussen, bleiben also 2 Federn übrig)
index.php?page=Attachment&attachmentID=12587

Ich wünsche euch einen fleißigen Osterhasen

Roland

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Montag, 1. Juni 2015, 16:17

Hallo,

seit dem 3.April ist ne Menge Zeit vergangen, wo am Abteilwagen nicht weiter gebaut wurde. Habe die Zeit aber genutzt, um Vorbildstudien an solchen Wagen in Dresden und Wollstein zu machen.
Einmal ging es mir um die Griffstangen an den Aufstiegen zum Bremserhaus, welche nun doch nicht am Fahrgestell, sondern entweder an der Leiter oder am Wagenkasten befestigt sind. Habe mich für letztere Variante entschieden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13681

Und dann waren noch die Trittbretter anzufertigen. Die dafür erforderlichen einheitlichen Halterungen habe ich aus den Trittbrettern der Pola-Preussen heraus geschnitten. Die Trittbretter selbst sind aus Buche 0,6mm x 5mm. Mit Sekundenkleber ließen sie sich gut an den Haltern ankleben.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13682

Wegen der vielen Fenster und dem damit verbundenen guten Einblick in die Abteile, müssen diese nun auch noch eine Inneneinrichtung bekommen. Damit habe ich nun begonnen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Robby

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Montag, 1. Juni 2015, 17:17

Hallo, Chef,

Das Ding wird ja wieder, wie bei deinem Fahrzeugbau, ein Sahnestückchen. :thumbsup:

Wenn mal irgentwann meine Preußen fertig sein sollten, dann wage ich mich auch an so einen Preußen ran..........oder auch nicht ??? ?(
Ich werde schon langsam neidisch auf dich. :evil:

Viele Grüße Robby

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Sonntag, 7. Juni 2015, 13:28

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

erst einmal Dank für die netten Kommentare.

Nach dem Besuch der JHV in Berlin konnte ich nun die Bremsanlage vervollständigen und auch den Gaskessel für die Beleuchtung des Wagens anbringen, da ich dort die noch fehlenden Teile erwerben konnte. Auch eine etwas vereinfachte Inneneinrichtung hat der Wagen erhalten.
Dann wurden Wagenkasten und Fahrgestell lackiert. Die Griffstangen für die Reisenden waren aus Holz (damit die Reisenden im Winter nicht an den Griffstangen kleben blieben), anders die Griffstangen für das Personal, diese waren aus Metall, also entsprechend unterschiedliche Farbgebung. Die Türklinken waren aus Messing, Adolf hatte noch nicht die Anweisung herausgegeben, Messing gegen Alu zu tauschen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13828
Dann waren die Fenster herzustellen. Bei diesem Wagen waren nur die Fenster in den Türen mit einem eigenen Fensterrahmen versehen, da diese zu öffnen gingen. Also 0,5mm Plexiglas zurecht geschnitten, mittleres Fenster mit der Reißnadel angezeichnet und dann aus brauner Selbstklebefolie die Fensterrahmen aufgeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13829
Anschließend die Fenster mit farblosem Lack eingeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13831
Fahrgäste sind nun auch eingestiegen, müssen allerdings noch etwas Geduld haben, denn das Dach ist noch nicht fertig.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13830

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Sonntag, 7. Juni 2015, 13:59

Hallo Roland,

ganz grosses Kompliment - was du da baust oder, besser gesagt, konstruierst, ist einfach bewundernswert! Nun weiss ich ja aus mehreren Gesprächen mit dir, was du an 'Rollendem Material' schon alles auf die Beine, Pardon, Gleise gestellt hast, aber ich bin bei jeder Neu-Vorstellung einfach hin und weg!
Allerdings bedaure ich manchmal, dass die von dir eingestellten Fotos (auf Grund ihrer geringen Grösse) viele bemerkenswerten Details oft kaum erkennen lassen ... sehr schade!

Mögen dir die tollen Ideen auch weiterhin nicht ausgehen!!!

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Sonntag, 7. Juni 2015, 14:19

Hallo Dieter,

wenn Du die Bilder anklickst werden sie größer.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 8. Juni 2015, 20:33

Hallo Freundes des Fahrzeugbaus,

gestern und heute gings ans Finale. Das Oberlicht (preußisch Laterne) musste verglast werden. Da dort die Scheiben bündig eingesetzt sind und der Mensch bekanntlich den Weg des geringsten Widerstands gehen möchte, kam hier eine US-Geheimwaffe zum Einsatz, flüssiges Glas.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13859
Wer damit noch nicht gearbeitet hat und des Englichen nicht mächtig ist, es ist ganz einfach.
1. Flasche öffnen
2. einen Draht, bei größeren Öffnungen einen Rundstab nehmen und in den Inhalt tauchen, damit einen Tropfen der dicken Flüssigkeit heraus holen
3. Mit diesem Tropfen innerhalb der Fensteröffnung an allen Kanten entlang fahren und dann zur Mitte des Fensters mit Draht/Rundstab fahren. Es muß ein Film ohne Loch entstehen. Wenn es gelungen ist, sieht es dann so aus:
index.php?page=Attachment&attachmentID=13860
Je nach Größe des Fensters wird die Scheibe nach 2 bis 3 Stunden klar.

Dann mussten noch die Dächer für das Oberlicht und das Bremserhaus angefertigt werden. Das Dach des Bremserhauses entstand aus einem Rest einens Pola-Daches, das Dach des Oberlichtes aus 1mm Polystyrol. Um die Dachrundung anzuschleifen, wurde das zugeschnittene Dach mittels zweiseitigem Klebeband auf ein mindestens genauso großes Stück Holz aufgeklebt, danach ließ sich das Material gut abschleifen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13861

Aus Papier wurden die Gardienen angefertigt und nur an den Stegen über den Fenstern in einem Abstand von ca. 0,5 bis 1mm zu den Fenstern angeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13862

Weiterhin erhielt der Wagen seine Owalahalter und die Gasleitungen auf dem Dach. Ob diese genauso lagen, kann ich für diesen Wagentyp nicht garantieren. Auf den Bildern war lediglich zu erkennen, wo die Gasleitung auf das Dach ging. Auf dem Dach habe ich mich dann an einem N-Modell eines sächsischen Personenwagen orientiert.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13863
index.php?page=Attachment&attachmentID=13864

Jetzt fehlt noch die Beschriftung, welche ich teilweise von den Pola-Wagen noch da habe. Lediglich die 1.Klasse-Tafeln fehlen, die muss ich mir anfertigen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Mittwoch, 10. Juni 2015, 12:40

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

ersteinmal danke für die positiven Kommentare.

Der Wagen hat nun noch seine Anschriften erhalten. Sicher werden sich jetzt die Nichtraucher etwas wundern, dass das einzige 1.Klasse-Abteil ein Raucherabteil ist, dass wurde aber seitens der Reichsbahn-Verwaltung damit begründet, dass man den zahlungskräftigen Kunden nicht das Rauchen im Zug verbieten kann. Man geht davon aus, dass die wenigen Fahrgäste der 1. Klasse sich auch gegebenfalls darauf einigen können, mal nicht zu rauchen. Es ist ja nicht Pflicht, im Raucherabteil zu rauchen. :thumbup:

Auch einige Anschriften sind nicht korrekt und werden bei der nächsten Anschriftenbestellung noch korrigiert bzw. ergänzt.

Die Klasse-Schilder wurden im Computer hergestellt, ausgedruckt, farblos lackiert, ausgeschnitten und dann mit der Wagenfarbe aufgeklebt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=13880
index.php?page=Attachment&attachmentID=13881
index.php?page=Attachment&attachmentID=13882
index.php?page=Attachment&attachmentID=13883
Ein Fehler war mir noch passiert. Ich hatte das Oberlichtdach verkehrt aufgeklebt, dadurch waren die Lampenhutzen natürlich an der falschen Stelle. Das wurde noch korrigiert, jetzt sind sie über Abteilmitte.

Damit sind die Arbeiten an Kunststoffmodellen (für meine Bahn) vorerst beendet und es geht nun an härtere Modelle aus Messing. Da warten mittlerweilen 3 Modelle auf Überarbeitung, bzw. Fertigstellung.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Donnerstag, 11. Juni 2015, 11:15

Durchgangswagen Ci-bay 30

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

der nächste Wagen, welcher einer Überarbeitung unterzogen wird, ist der Ci-bay 30 von Sauer. In letzter Zeit tauchte er öfters mal bei ebay auf und ist vielleicht auch im Besitz einiger Forumianer.

index.php?page=Attachment&attachmentID=13909

Von der DRG wurden 1930 30 Wagen dieses Types für den bayrischen Lokalverkehr beschafft. Als Vorlage für den Umbau dienen mir Zeichnung und Bild im Buch "Die Einheits-Personen- und Gepäckwagen der Deutschen Reichsbahn" von Joachim Deppmeyer, Verlag Franckh, erschienen 1982.

Alle Modelle, welche ich bisher gesehen haben, weisen die gleichen Fehler auf, auch wenn die Fahrgestelle zum Teil einen unterschiedlichen Detaillierungsgrad aufwiesen.

Erst einmal erfolgte die komplette Demontage.
Ausgebaut wird die Inneneinrichtung, diese ist aus Holz und Sperrholz. Bei meinem Wagen ging dass ohne größere Schäden, der Kleber hat meiner leichten Gewaltanwendung nachgegeben.
Das Fahrgestell ist mit zwei Schrauben befestigt, dieses ebenfalls abbauen. Die Puffer sind in den Hülsen eingeschraubt, habe ich auch demontiert.
Am Bühnengeländer sind die Dachstützen zu entfernen, diese sind angelötet, ließen sich aber bei meinem Wagen leicht mit dem Skalpell abhebeln (waren nur mit einem Lötpunkt befestigt). Auch die am Wagenkasten befindlichen Scherengitter wurden entfernt, hier half aber nur der Flammenwerfer, indem vom Wageninneren her die Lötstellen erwärmt wurden.
Dann wurde die Flex angesetzt und die Quersprosse aus dem Toilettenfenster entfernt, sowie die Griffstangen am Wagenkasten gekürzt.
Die abgebauten Messingteile erhielten ein Bad in Aceton, wodurch die Farbe abging.
An den Bühnengeländern wurde mit Glaspinsel die Farbe in dem Bereich entfernt, wo die ausgebauten Dachstützen wieder anzulöten sind.
An den Dachstützen werden aus Draht 15mm lange Griffstangen am oberen Ende angelötet und das untere Ende der Dachstützen wird auf der glatten Seite verzinnt.
Dann den entfärbten Bereiche des Bühnengeländers mit Flußmittel benetzen, die Dachstütze mittels Holzklammer anheften und mit dem Gaslötkolben anlöten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13910
Vor dem Umbau.....
index.php?page=Attachment&attachmentID=13911
...und nach dem Umbau.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13912
Und soweit sind die Griffstangen am Wagenkasten zu kürzen. (Im Original sehen sie etwas anders aus, ich wollte aber möglichst nicht am Wagenkasten herumlöten, in der Länge stimmen sie jetzt)

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Donnerstag, 11. Juni 2015, 12:42

Hallo,

die Lötarbeiten wollte ich heute abschließen, also gleich noch den Anbau der Schutzgittertüren nachreichen.

Beim Modell sind sie am Wagenkasten angebracht, beim Original allerdings an der Bühnenwand.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13916
Also unmittelbar neben der Dachstütze 2mm und 19,5mm von der Oberkannte je ein 1mm Loch gebohrt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13917
Die anzulötenden Enden verzinnt, dann in die Löcher gesteckt, die Dachstützen wieder mit Holzklammer sichern, dann kurz von Außen mit der Flamme anlöten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=13918
index.php?page=Attachment&attachmentID=13919

Damit sind vorerst die Lötarbeiten beendet.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Donnerstag, 11. Juni 2015, 14:49

pr. Beschriftung und bay. Scherengitter

Hallo Rollo,

1. zum preußischen Abteilwagen:
ein wirklich schönes Preußen-Modell ist Dir da gelungen. Leider kann ich Dir für Dein Schmuckstück und für Deinen Fleiß z.Zt. keinen Grünen vergeben.

Zur Beschriftung habe ich eine Anmerkung und eine Frage.
Die Raucher/Nichtraucher- und die Klassenziffernschilder waren m.W. erhabene Emailleschilder, die zu den Rändern leicht abgerundet, bzw gewölbt waren. Die Raucher/Nichtraucherschilder waren sogar mithilfe eines Drei-oder Vierkantschlüssels auswechselbar. Dagegen wirken Deine Schilder sehr flach. Ich kann mich erinnern, dass es in einem (diesen?) Forum eine Anleitung gab, Modell-Werbeschildern den Emaille- und Glanzlook zu verpassen, kann sie aber leider nicht wiederfinden. War's gar noch im Schnelli-Forum? Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an die Fundstelle erinnern oder ist mit der Suchfunktion geschickter asl ich.
Und nun zur Frage. Ist das Klassenziffernschild grün oder schwarz? Auf dem Foto kann ich's nicht genau erkennen.

2. Anmerkung zum bayrischen Personenwagen:
So, wie ich die Scherengitter an den 1:1 Donnerbüchsen in Erinnerung habe, hatten die Gitter zwei Stellungen. Entweder waren sie offen, also senkrecht hochgeklappt und arretiert oder waagerecht in geschlossener Stellung (wie auf der einen Bühnenseite dargestellt). Die diagonale Stellung auf der anderen Seite kommt mir doch etwas merkwürdig vor. Da müsste eine Person gerade im Begriff sein, das Gitter zu öffnen oder zu schließen. Oder Du tauscht dieses Gitter durch ein selbstgebautes Gitter in senkrechter Stellung aus. Das dürfte Dir eigentlich nicht schwer fallen.

Ich bin gespannt auf Deine weiteren Wagenbauten und denke dabei mit gemischten Gefühlen an meine unfertig schubladierten Langenschwalbacher-Wagenkästen, bei denen ich es immerhin schon mal geschafft habe, ihnen einen neuen schneeweißen Selbstbau-Wagenboden aus Polystyrolplatten und -profilen zu verpassen.
Gruß
ha-null Jörg

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Donnerstag, 11. Juni 2015, 15:04

Hallo Jörg,

1. preußischer Abteilwagen,

die Klasseschilder sind schwarz. Die Raucher- und Nichtraucherschilder sind Decals von Pola. Aber Deine Idee mit den Emailleschildern ist gut und für die Herstellung vorgemerkt.

2. bayrischer Personenwagen,

die Gitter waren so beim Modell und ich habe diese ohne gründlich über deren Funktionsweise nachzudenken an die richtige Stelle gesetzt. Aber ich muss Dir recht geben, werde also nochmal löten müssen. ;(

Ich füge hier gleich mal die Änderung am Wagen ein:
index.php?page=Attachment&attachmentID=13937
Es war eine kleine Laubsägearbeit aus Neusilberblech (dieses verzieht sich nicht beim Aussägen).

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Mittwoch, 17. Juni 2015, 21:12

Hallo Freunde des Fahrzeugbaus,

nach der Überarbeitung der Bühnen erfolgten nun Umbauten und Ergänzungen am Fahrgestell. Wobei ich die vorhandene Bremsanlage, welche nur zu sehen ist, wenn man den Wagen aufs Dach legt, nicht entfernt habe. Die neue Bremsanlage liegt tiefer und ist auch von der Seite zu sehen, wenn der Wagen im Gleis steht.
Da es zwischen dem Foto und der Zeichnung im Buch Unterschiede gibt, habe ich mich beim Umbau für die Zeichnung entschieden. Die verlegten Leitungen am Wagenboden sind von mir so angeordnet worden, sie können beim Vorbild auch anders gelegen haben.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14016
So sah der Wagen ursprünglich von unten aus. Einige der Modelle, welche ich gesehen habe, hatten da etwas mehr zu bieten.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14017
Als erster Schritt wurden die zu kurzen Blattfedern samt Schaken entfernt und das Fahrgestell schmaler auf der Proxon-Kreissäge geschnitten. (Hartmetallsägeblatt mit kleinen Zähnen verwenden).

index.php?page=Attachment&attachmentID=14018 index.php?page=Attachment&attachmentID=14019 index.php?page=Attachment&attachmentID=14020
Aus Polystyrolstreifen wird der äußere Rahmen ergänzt. Die Verstärkungen sind in Flucht mit den Nietreihen der Wagenkastenwände anzubringen. (Wobei ich feststellte, dass die Lage dieser Nietreihen nicht mit denen der Zeichnung übereinstimmen, ich mich aber in diesem Fall an die Lage der Nietreihen gehalten habe)

index.php?page=Attachment&attachmentID=14021
Die alten zu kleinen Achslager habe ich wegen der darin enthaltenen Bronzelager belassen und darüber die neuen richtigen Achslager von den Pola-Maxi-Güterwagen-Fahrgestellen geklebt. Dazu habe ich diese schrittweise auf 5,5mm aufgebohrt. Die neuen Blattfedern mit Schaken gibt es bei einschlägigen Kleinserienanbietern zu kaufen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14022
Vollkommen vergessen, wurde seitens des Herstellers, die Handspindelbremse. Diese befindet sich am toilettenfreiem Ende des Wagens. Diese Handbremse ist ebenfalls ein käufliches Teil.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14023
Unten an die Handbremsspindel wurde das Gestänge zum Hauptbremszylinder (Plastteile von OSM) angepasst, wofür die noch fehlenden Teile des Rahmens nachgerüstet werden mussten.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14024
Die Lage des Hauptbremszylinders ergibt sich aus der Zeichnung und aus der Lage der Handbremsspindel. Diese Teile sind ebenfalls von OSM.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14025
Da dieser Wagen elektrische Beleuchtung hatte, musste aus Polystyrol ein Generator angefertigt werden. Der Flachriemen ist Messingblech 1,5mm x 0,4mm. Die Riemenscheibe auf der Achse wurde auch aus Polystyrol gedreht und festgeklebt. Der Messing-Flachriemen wurde entsprechend gebogen, so dass er an dieser Riemenscheibe anliegt. Die dadurch entstehende geringe Bremswirkung macht sich kaum bemerkbar.

index.php?page=Attachment&attachmentID=14026
Der Batteriekasten am Modell war sehr flach ausgeführt und wurde durch Polystyrolstücken auf die erforderliche Breite gebracht. (Es gibt aber bei Herrn Krapp auch fertige Batteriekästen der DRG-Bauart)

index.php?page=Attachment&attachmentID=14027
Als Letztes wurde noch das Fallrohr unter der Toilette angebracht. Die Toilette befindet sich am Nichtbremserende auf der gleichen Wagenseite wie die Handspindelbremse.

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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