Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spur Null Magazin Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

81

Donnerstag, 6. November 2014, 22:58

Hallo,

nach einer etwas längeren Baupause ging es nun heute am EDK weiter. Das Gegengewicht zum Ausleger und dessen Verstellmechanik mussten angefertigt werden. Dazu waren eine Rollenkette einschließlich Kettenräder erforderlich, welche ich dank eines Users aus dem Forum recht schnell geliefert bekam.

Das Gegengewicht entstand aus zwei Rundmessingteilen, zwischen diese kommt ein Kettenrad und alle 3 Teile wurden durch ein passendes Messingrohr untereinander fest verbunden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9632

Mittels eines Getriebes kann über die Kette das Gewicht verschoben werden. Damit es der 0-Arbeiter nicht so schwer hat, wurde es mit mehren Stufen untersetzt. (Das linke Getriebe ist für das Gewicht, das rechte Getriebe für die Seiltrommel)
index.php?page=Attachment&attachmentID=9633

Das Gewicht wurde mal zur Probe eingesetzt und die Kette aufgelegt, es passt alles.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9634
Und hier von der Seite, das Gewicht in der untersten Lage,...
index.php?page=Attachment&attachmentID=9635
... und nach einigen Rechtsdrehungen an der Kurbel das Gewicht in einer höheren Stellung.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9636

Jetzt müssen noch einige optische Verschönerungen erfolgen und aus Blech noch die obere Abdeckung gebaut werden.

Gruß
Roland

Es haben sich bereits 22 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JACQUES TIMMERMANS (06.11.2014), Baumbauer 007 (06.11.2014), preumode (06.11.2014), heizer39 (06.11.2014), E94281 (07.11.2014), gabrinau (07.11.2014), jk_wk (07.11.2014), Ben Malin (07.11.2014), Udom (07.11.2014), Robby (08.11.2014), Didier78 (08.11.2014), lok-schrauber (09.11.2014), HüMo (09.11.2014), Dieter Ackermann (09.11.2014), Meinhard (10.11.2014), DRG (10.11.2014), BTB0e+0 (03.12.2014), Tom (07.06.2015), Canadier (09.06.2015), Han_P (25.11.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

82

Sonntag, 9. November 2014, 21:00

Hallo,

nach Einbau der zwei Abdeckbleche wurde der Kran mit Aceton abgewaschen und anschließend mit Haftgrund sowie Fenstergrau von Weinert gespritzt. Die Zahnräder wurden vor dem Spritzen noch gefettet und deren Wellen geölt.
Nach dem Spritzen funktionieren so noch alle beweglichen Teile. Das Gewicht wurde seperat gespritzt.
Danach konnte die Kette eingebaut werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9765

index.php?page=Attachment&attachmentID=9766
Das hochkurbeln des Gewichtes funktioniert noch einwandfrei.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9767

Noch paar Detailbilder vom Getriebe zum Bewegen des Gewichtes.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9768

index.php?page=Attachment&attachmentID=9769

Morgen werde ich mich mit dem Bau der Flasche befassen.

Eine Sache ist mir bisher ein Rätsel geblieben: Wie haben sie den Kran gedreht? Auf den Bildern und Zeichnungen ist nichts zu sehen. Da er jedoch keinen Elektroanschluss hatte, musste er ebenfalls mit Muskelkraft gedreht werden.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 23 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

oppt (09.11.2014), heizer39 (09.11.2014), Udom (09.11.2014), E94281 (09.11.2014), Masinka (09.11.2014), gabrinau (09.11.2014), BahnMichel (09.11.2014), Robby (09.11.2014), Baumbauer 007 (09.11.2014), HüMo (09.11.2014), Meinhard (10.11.2014), DRG (10.11.2014), JACQUES TIMMERMANS (10.11.2014), Holsteiner (10.11.2014), Ben Malin (10.11.2014), Didier78 (12.11.2014), BTB0e+0 (03.12.2014), Martin Zeilinger (14.12.2014), Tom (07.06.2015), Canadier (09.06.2015), Han_P (25.11.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Robby

Oberlokführer

(173)

Beiträge: 605

Wohnort (erscheint in der Karte): Dresden

  • Nachricht senden

83

Sonntag, 9. November 2014, 22:44

Hallo, Roland,

Ich habe auch heute mal gegoogelt, ob ich was finde, wie der Kran gedreht wurde und auch fest gezurrt wurde.
Leider habe ich nichts gefunden.
Hier im Forum gibts bestimmt jemand, der was weis.

Gruß Robby

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

84

Montag, 10. November 2014, 21:54

Hallo,

erst einmal Danke für die lobenden Worte und Robbys Hinweis zur Transportsicherung.

Heute wurden einige Kleinarbeiten ausgeführt und es erfolgte eine Vorabnahme durch den Sicherheitsinspektor. Weiterhin wurde über das Drehen des Kranes gegrübelt.
Die mir vorliegenden Bilder sind noch nicht allzu alt. Da ist der Kran im Jetztzustand abgebildet. Ich vermute mal, dass er da sicher irgendwann von der DB einen Elektroantrieb zum Drehen erhalten hat.
Ein mechanisches Drehen des Kranes kann ich mir nur so vorstellen:
index.php?page=Attachment&attachmentID=9770
An der Spindel des Kranes könnte unterm Wagenboden ein großese Zahnrad gewesen sein, welches mittels Handräder über eine Schnecke bewegt werden konnte. Die Handräder müssen schon etwas größer gewesen sein, damit der Kranbediener die ganze Sache auch bewältigen konnte. Deshalb musste dieser Antrieb dann auch unterhalb des Wagenbodens angeordnet werden, um zu verweiden, dass der Kran mit den Handrädern kollediert.
Achtung! Das ist jetzt nur meine Idee, ob es so war, weiß ich nicht.

Aber Klarheit besteht bei der Flasche, welche aus Leiterplattenmaterial und einer aus N-Rädern angefertigter Seilrolle entstand.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9771

Jetzt wartet das Gespann auf die Vorabnahme.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9772

Intensiv prüft Otto Unfall den Kran und macht sich seine Notizen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9773

U.a. legt er fest:
-Es ist eine Tabelle anzubringen, aus der der Bediener erkennen kann, wo bei welcher angehängter Last das Gewicht zu sein hat;
-die maximale Lastaufnahme des Kranes ist zu kennzeichnen;
-es ist eine Transportsicherung gegen unbeabsichtigtes Drehen des Kranes einzubauen;
-eine Abstützung des Kranauslegers auf dem Schutzwagen ist nicht erforderlich, die Flasche ist aber während der Fahrt auf den Schutzwagen herabzulassen(das hat er bestimmt im EJ 10/1990 Seite 64 gelesen). ;)

Eine Auflage wurde sofort umgesetzt, die Transportsicherung. Auf einem der Bilder ist sie gut zu erkennen und wurde aus Flachmessing, Messingrohr und und Messingdraht angefertigt.
Hochgeklappt....
index.php?page=Attachment&attachmentID=9774
...und herunter geklappt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9775

Langsam geht der Bau nun dem Ende zu. Der Kranschutzwagen wird noch mit einigen Werkzeugen und Hilfsmitteln bestückt und die vom Sicherheitsinspektor erteilten Auflagen zur Beschriftung werden mittels Decals gemacht.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 23 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JACQUES TIMMERMANS (10.11.2014), klaus.kl (10.11.2014), heizer39 (10.11.2014), E94281 (10.11.2014), oppt (10.11.2014), Ben Malin (10.11.2014), Baumbauer 007 (10.11.2014), Geiswanger (10.11.2014), Masinka (11.11.2014), Holsteiner (11.11.2014), HüMo (11.11.2014), Robby (11.11.2014), Dieter Ackermann (11.11.2014), Meinhard (11.11.2014), Udom (11.11.2014), Didier78 (12.11.2014), BTB0e+0 (03.12.2014), BR96 (04.12.2014), Tom (07.06.2015), Canadier (09.06.2015), Han_P (25.11.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Weichen-Walter

Schrankenwärter

(30)

Beiträge: 87

Wohnort (erscheint in der Karte): Bodensee

Beruf: Weichenbäcker

  • Nachricht senden

85

Montag, 10. November 2014, 23:40

Hallo Roland,

ein ähnlicher Kran existiert noch beim DVZO in Bauma:

Gruß vom Bodensee

Weichen-Walter

Es haben sich bereits 21 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

heizer39 (10.11.2014), DVst HK (11.11.2014), Masinka (11.11.2014), E94281 (11.11.2014), JACQUES TIMMERMANS (11.11.2014), Holsteiner (11.11.2014), HüMo (11.11.2014), Rollo (11.11.2014), Baumbauer 007 (11.11.2014), Robby (11.11.2014), Dieter Ackermann (11.11.2014), Meinhard (11.11.2014), Udom (11.11.2014), 1zu0 (12.11.2014), klaus.kl (12.11.2014), Didier78 (12.11.2014), BTB0e+0 (03.12.2014), Tom (07.06.2015), Canadier (09.06.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

86

Dienstag, 11. November 2014, 10:31

Hallo Weichen-Walter,

Danke für das stimmungsvolle Bild.

Dieser Kran ist ja noch viel einfacher als mein gewähltes Vorbild. Aber auch die Lok sieht sehr interessant aus, das ideale Vorbild für Nuller mit wenig Platz!
Kannst Du was zu dieser Lok sagen/schreiben?

Mit freundlichen Grüßen
Roland

87

Dienstag, 11. November 2014, 11:12

Hallole,

anbei einige Bilder des "Nürnberger" Krans....



Transport- oder Verdrehsicherung:





Drehen mittels Drehkranz direkt auf dem Deckblech oder wie hier mit Kette und Zahnrad.

Bewegt über Handkurbel, Stirnradgetriebe, Kette, Kegelrad und Ritze am Kran ....







Ursprünglich waren die Kräne sehr einfach konstruiert.

Das Seil war auf der einen Ende an der Trommel befestigt und an dem anderen Ende am Gegengewicht.

So konnte sich das Gewicht "automatisch" verstellen.

Das hat sich anscheinend nicht bewährt und man hat die Kräne umgebaut...

Die Handkurbeln sind teilweise für mehrere Funktionen genutzt worden.

Es wurde einfach die Welle längs verschoben und so ein anderes Zahnrad in Eingriff gebracht...

MfG

M.K.

Es haben sich bereits 19 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JACQUES TIMMERMANS (11.11.2014), Rollo (11.11.2014), Robby (11.11.2014), Baumbauer 007 (11.11.2014), Dieter Ackermann (11.11.2014), Masinka (11.11.2014), Meinhard (11.11.2014), Staudenfan (11.11.2014), Udom (11.11.2014), Holsteiner (12.11.2014), 1zu0 (12.11.2014), Nuller Neckarquelle (12.11.2014), Didier78 (12.11.2014), Waldemar (13.11.2014), BTB0e+0 (03.12.2014), Tom (07.06.2015), Canadier (09.06.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

88

Dienstag, 11. November 2014, 11:36

Hallo M.K.,

besten Dank für diese Bilder. Jetzt habe ich natürlich ein Problem. Wie setze ich diesen Kettenantrieb zum Drehen des Kranes um? Ein Stück Kette hätte ich noch da, die allerdings dafür doch etwas zu breit ist. Mal sehen, was da zu machen ist. ;(

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (18.06.2017)

89

Dienstag, 11. November 2014, 22:27

Hallo Weichen-Walter,

Danke für das stimmungsvolle Bild.

Dieser Kran ist ja noch viel einfacher als mein gewähltes Vorbild. Aber auch die Lok sieht sehr interessant aus, das ideale Vorbild für Nuller mit wenig Platz!
Kannst Du was zu dieser Lok sagen/schreiben?

Mit freundlichen Grüßen
Roland
Hallo Roland

Das ist, sofern ich das beurteilen kann, ein Te I /Te`. https://www.google.ch/search?q=te+i+dvzo…i+dvzo&imgdii=_

Bei uns in der Schweiz gibt es einige solche (Klein-) Fahrzeuge: https://www.google.ch/search?q=te+i+dvzo…or+sbb&imgdii=_

Ansonsten einfach mal nach folgenden Baureihenbezeichnungen googeln:

elektrisch: Te I, II, III, IV (SBB)

thermisch: Tm I, II ,III , IV (SBB)

Zweikraft (elektr./thermisch): I, II, III (SBB) und seit einer Weile auch die Eem 923 der SBB cargo




Ein Beispielmodell: http://www.forum.hag-info.ch/index.php?p…d&threadID=1947


Grüsse Cyrill

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cnob« (11. November 2014, 22:32)


Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Rollo (11.11.2014), E69 (11.11.2014), Udom (12.11.2014), Baumbauer 007 (12.11.2014), Altenauer (18.06.2017)

Weichen-Walter

Schrankenwärter

(30)

Beiträge: 87

Wohnort (erscheint in der Karte): Bodensee

Beruf: Weichenbäcker

  • Nachricht senden

90

Mittwoch, 12. November 2014, 08:33

Hallo Roland,

zwar alles etwas off topic...

mein Schwerpunkt liegt ja bei der RhB, also Schmalspur. Deshalb hab ich nur wenige Fotos/Infos zu dem Traktor.

Einige Fotos aus Bauma, interessant ist auch dieser Zweikraft-Traktor:





Und noch einige Fotos von dem Te 155:





Und noch ein schönes Unikat für den Selbstbau:

Kentaur Akkuwagen

und ein Bild auf Bahnbilder.de:

Gruß vom Bodensee

Weichen-Walter

Es haben sich bereits 11 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Udom (12.11.2014), 1zu0 (12.11.2014), Meinhard (12.11.2014), Rollo (12.11.2014), Baumbauer 007 (12.11.2014), Nuller Neckarquelle (12.11.2014), Didier78 (12.11.2014), gabrinau (12.11.2014), BTB0e+0 (03.12.2014), Canadier (09.06.2015), Altenauer (18.06.2017)

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

91

Mittwoch, 12. November 2014, 13:56

Hallo,

die Schweizer haben schon urige Fahrzeuge, wenns auch reizt, bleibe nun aber doch bei meiner deutschen Reichsbahn.

Weiter mit dem EDK.

Problem Kette: Das Durchsuchen des Schmuckkästchens meiner Frau hat nicht zum Erfolg geführt. Werde künftig mit offenen Augen durch Juweliergeschäfte laufen, vielleicht findet sich da was Passendes.

Habe aber Dank der guten Bilder von Bay Dvi Berg noch einige Änderungen und Ergänzungen im Bereich des Gewichtes gemacht.
Das Gewicht wurde entsprechend diesem Bild auf beiden Seiten abgedreht, so dass jeweils ein Bund entstand. Aus Polystyrol wurden noch die Anschläge für das Gewicht angefertigt und angebracht.

index.php?page=Attachment&attachmentID=9792

Kaum ist der Kran fertig, geht die Schlamperei schon los. Was hat eigentlich die Ölkanne hier zu suchen?
index.php?page=Attachment&attachmentID=9793

Noch mehr ist Otto Unfall über die Unordnung auf dem Schutzwagen empört!
index.php?page=Attachment&attachmentID=9794

Da wird wohl noch einiges geändert werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 19 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JACQUES TIMMERMANS (12.11.2014), Baumbauer 007 (12.11.2014), Schienenstrang (12.11.2014), Robby (12.11.2014), ledier52 (12.11.2014), Nuller Neckarquelle (12.11.2014), HüMo (12.11.2014), Didier78 (12.11.2014), gabrinau (12.11.2014), lok-schrauber (12.11.2014), Ben Malin (12.11.2014), Holsteiner (13.11.2014), Udom (13.11.2014), BTB0e+0 (03.12.2014), Tom (07.06.2015), Canadier (09.06.2015), Han_P (25.11.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Husbert

Fahrdienstleiter

(307)

Beiträge: 688

Wohnort (erscheint in der Karte): Husby

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

92

Mittwoch, 12. November 2014, 15:09

Rollo, genial, einfach genial!
Gruß
Berthold (Husbert)

Robby

Oberlokführer

(173)

Beiträge: 605

Wohnort (erscheint in der Karte): Dresden

  • Nachricht senden

93

Mittwoch, 12. November 2014, 15:53

Hallo Roland,

genial, nicht nur einfach genial, auch zweifach genial!! :thumbsup: :thumbsup:

VG Robby

der noergler

Lokomotivbetriebsinspektor

(230)

Beiträge: 888

Wohnort (erscheint in der Karte): 66583 Spiesen

Beruf: Mountain worker im Ruhestand

  • Nachricht senden

94

Mittwoch, 12. November 2014, 19:02

Hallo Roland

du musst nicht Mutti's Schmuckschatulle plündern :whistling: hier gibt's auch

Miniaturketten

und
hier



Gruß
Jürgen
wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (18.06.2017)

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

95

Mittwoch, 12. November 2014, 20:34

Hallo Jürgen,

danke für die Hinweise. Die Hettler-Kette ist mit 4mm Breite die kleinste Kette, welche es anscheinend gibt. Diese habe ich für das Gewicht genommen. Sie ist aber zu groß für den Drehantrieb.
Da ich diesen Drehantrieb nicht funktionsfähig machen kann, reicht eine Atrappe. Und da wird es wohl eine ca. 2mm breite Schmuckkette werden.

Meine Frau hat sowas nicht, aber vielleicht meine Mutti, mal sehen ;) .

Gruß
Roland

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altenauer (18.06.2017)

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

96

Dienstag, 2. Dezember 2014, 22:51

Hallo,

nachdem Otto Unfall die Kranmannschaft wegen der Unordnung auf dem Schutzwagen ermahnt hatte, ließen die sich in der Stellmacherei des Bw eine wetterfeste Kiste für das größere Werkzeug bauen.
Diese entstand aus 0,6mm dickem Holz, welches zur Stabilisierung auf 0,25mm Polystyrol aufgeklebt wurde. Das Polystyrol stellt dann die innere Blechverkleidung dar. Der Deckel entstand aus 1mm Polystyrol, welches einen blechbeschlagenen Holzdeckel darstellen soll. Die Scharniere entstanden aus 1,5mm breiten Messingstreifen mit angelötetem 1mm Messingrohr, durch welches dann eine Stecknadel als Bolzen gesteckt wurde. Damit die Scharniere auch an der Kiste halten, wurden sie mit 0,3mm dicken Nieten befestigt.
Gealtert wurde das Holz mit der Verdünnung, in welcher die Pinsel nach ihrem Einsatz gereinigt wurden.

Hier die Aktion der Verladung der Kiste auf den Schutzwagen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10035

Nun sind die großen Gerätschaften bereits ordentlich in der Kiste verstaut. Noch ist viel Platz drin, aber irgendwann hat sich bestimmt sehr vieles "Aufhebenswerte" angesammelt, welches die Kiste füllen wird. ;)
index.php?page=Attachment&attachmentID=10036

In die kleinen Kisten sind nun Ölkannen, Ketten und Kranersatzteile verstaut. Jetzt ist Otto Unfall sichtlich zufrieden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10037

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 22 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

pgb (02.12.2014), Robby (02.12.2014), 1zu0 (02.12.2014), Schienenstrang (02.12.2014), Ben Malin (03.12.2014), BTB0e+0 (03.12.2014), Martin Zeilinger (03.12.2014), JACQUES TIMMERMANS (03.12.2014), ARMAND (03.12.2014), lok-schrauber (03.12.2014), Holsteiner (03.12.2014), Pjotrek (03.12.2014), Didier78 (03.12.2014), Udom (03.12.2014), Baumbauer 007 (04.12.2014), Setter (04.12.2014), gabrinau (04.12.2014), Tom (07.06.2015), Canadier (09.06.2015), Han_P (25.11.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

97

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 21:18

Hallo,

erst einmal danke für die grünen Pünktchen.

Neulich kam ein alter Freund zu mir, dessen H0e-Fahrzeuge hatte ich einer kleinen Pflege unterzogen. Als kleines Dankeschön brachte er mir einen Pola G20 und Teile des OSM-Kesselwagens mit. Also hatte ich gleich wieder Material zum basteln.
Der G20 wurde zum "Kassel" mit Bremserhaus. Dabei stellte es sich heraus, dass das Gehäuse des Polawagens etwas zu lang war, also wurden das zweite und vierte Feld um je 3 Millimeter gekürzt. Zwei Rohfahrgestelle von OSM befanden sich noch in der Bastelkiste, ebenso die dazu erforderliche Bremsanlage.
Die fehlenden Griffe und Tritte wurden aus Draht und Kleinserien-Bauteilen ergänzt. Der OSM-Kesselwagen spendierte mir das Bremserhaus, die Bremserbühne und die Geländer, welche nur noch etwas angepasst werden mussten, da das Bremserhaus nicht in der Mitte steht.
Die Tritte unter den Schiebetüren wurden aus Draht und Blech gelötet und mit einem Brettchen versehen.
Das Dach wurde glatt geschliffen und mit einer Lage Papiertaschentuch wie folgt beschichtet: Dach mit Revell Grau eingestrichen, Papier straff aufgedrückt (nicht schieben), Kanten danach nochmals mit etwas Revellfarbe nachbehandeln, trocknen lassen (24h), danach spritzen und aufs Gehäuse kleben.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10045
index.php?page=Attachment&attachmentID=10046
index.php?page=Attachment&attachmentID=10047
Ich habe zu diesem Wagen keine große Bauanleitung verfasst, da es ihn in guter Detaillierung von Lenz gibt und wohl nur wenige Leute so verückt sind, den alten Polawagen zu frisieren.

Interessanter dürfte allerdings der nächste Wagen sein. Bei ebay habe ich am Wochenende einen Bausatz des Säuretopfwagens geschossen. Das schönste an ihm sind die aus Keramik bestehenden Töpfe. Vollkommen falsch ist die Bremserbühne und die ohnehin zu kurze Leiter fehlte in meinem Bausatz.

Da ich noch zwei weitere OSM-Fahrgestell-Rohlinge in der Bastelkiste hatte, wurden aus ihnen das neue Fahrgestell gebaut. Damit es auch schön gerade wird, wurde es auf ein Stück Blech beim Verkleben gespannt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10048

Weil das OSM-Fahrgestell keinen Boden hat, musste ein neuer angefertigt werden. Dieser ist im Bereich der Bremserbühne nur so breit wie das Fahrgestell (das war schon mal falsch am Bausatz). Für den Boden wurde ein 0,5mm dicke Polystyrolplatte zugeschnitten und mit Brettern 0.6mm x 5mm beklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10049

Mit freundlichen Grüßen
Roland

der nach diesem Wagen nur noch einen Güterwagen bauen wird, dann hat er genug Güterwagen.

Es haben sich bereits 18 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

pgb (03.12.2014), Robby (03.12.2014), Didier78 (03.12.2014), Udom (03.12.2014), Ben Malin (03.12.2014), E94281 (04.12.2014), Baumbauer 007 (04.12.2014), Meinhard (04.12.2014), JACQUES TIMMERMANS (04.12.2014), gabrinau (04.12.2014), ARMAND (06.12.2014), Martin Zeilinger (14.12.2014), Karlsbad-Express (03.01.2015), Tom (07.06.2015), Olaf (07.06.2015), Han_P (25.11.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Robby

Oberlokführer

(173)

Beiträge: 605

Wohnort (erscheint in der Karte): Dresden

  • Nachricht senden

98

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 21:50

Hallo, Roland

Wie ich auf den 2 Bildern des Säuretopfwagens schon erkennen kann, wirds wieder ein Tolles Leckerli.

Nur gut, das ich bei dir im Hobbyraum meine Holzleisten gefunden habe. :thumbsup: :P

Gruß Robby

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

99

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 12:19

Hallo Robby,

wenn Du das nächste mal kommst, wirst Du sicher wieder was suchen dürfen, da ich zurzeit meinen Hobbyraum "umgestalte", um mein Spur-0-Projekt in die Tat umzusetzen. :thumbup:

Diese Nacht habe ich noch einige Arbeiten am Säuretopfwagen gemacht. Mir ist es leider nicht gelungen, die 4 Weißmetallwände mittels Sekundenkleber so stabil zu verbinden, dass ich sie wieder vom Wagenboden abnehmen konnte. Also habe ich sie fest mit dem Wagenboden verklebt und muss dann beim Lackieren viel abdecken.
Da mir eine Zeichnung und ein N-Modell des Wagens zur Verfügung stehen, konnten weitere Details, welche nicht im Bausatz enthalten sind, angebracht werden.
Unter der Plattform wurden Gehäusestützen angebracht (Kleinserienteile, Hersteller unbekannt, da im ebay geschossen).
index.php?page=Attachment&attachmentID=10055

Die Säuretöpfe stehen auf der Plattform nicht in den von Framos mitgelieferten Lochplatten, sondern zwischen Brettern. Diese wurden aus den wiedergefundenen Brettchen hergestellt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10056

Jetzt gehts auf den Baumarkt, Dübel holen, die Konsolen für die Spur-0-Module müssen an die Wand. Und was noch wichtiger ist, Übermorgen ist Nicolaustag, da muss ich noch was für meine Frau besorgen! :evil:

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 13 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Robby (04.12.2014), Baumbauer 007 (04.12.2014), Meinhard (04.12.2014), Udom (04.12.2014), JACQUES TIMMERMANS (04.12.2014), gabrinau (04.12.2014), E94281 (04.12.2014), pgb (05.12.2014), Didier78 (12.12.2014), Tom (07.06.2015), Han_P (25.11.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)

Rollo

Bahndirektor

(956)

  • »Rollo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 220

Wohnort (erscheint in der Karte): Nordsachsen

  • Nachricht senden

100

Freitag, 12. Dezember 2014, 20:40

Hallo,

heute ging es mit dem Säuretopfwagen weiter. Ich musste erst einmal etwas Literatur wälzen, um heraus zu bekommen, wie das Bühnengeländer bei einem Säuretopfwagen ohne Bremserhaus aussah. Fazit: Habe kein Bild eines solchen Wagen ohne Bremserhaus gefunden, also muss eines her.

Aber erst musste mal die Leiter gelötet und angebracht werden. Auch die zwei Owalahalter wurden angebracht (er hatte nur welche auf der Bremserseite).
index.php?page=Attachment&attachmentID=10178

Nun zum Bremserhäuschen. Die kann man für wenig Geld kaufen. Da ich aber vor habe, mir den Pwg pr-99 mit einem Holzwagenkasten zu bauen, dachte ich mir, probiere das Bauen doch mal am Bremserhäuschen aus.
Aus 1mm Polystyrol wurde ein Grundkörper gebaut, welcher natürlich in den Maßen um die Materialstärke des Holzes kleiner gebaut werden musste. Die Fensterrahmen wurden aus Polystyrolstreifen gebaut und schauen 1mm aus dem Grundkörper heraus.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10179
Danach erfolgte die "Beplankung" mit 0,6mm dicken Brettchen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10180
U-Profile aus Polystyrol gaben das Sprengwerk her, die Nieten sind von Schnellenkamp. Plastprofile wurden wegen der einzubringenden Löcher verwendet.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10181
Das Bühnengeländer entstand wieder aus abgewinkeltem 0,2mm dickem Neusilberblech, es wurde natürlich auch "angenietet".
index.php?page=Attachment&attachmentID=10182

Fortsetzung folgt.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Es haben sich bereits 23 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Baumbauer 007 (12.12.2014), E69 (12.12.2014), gabrinau (12.12.2014), Didier78 (12.12.2014), Kpt. Blaubaer (12.12.2014), BR96 (12.12.2014), Robby (12.12.2014), TTorsten (12.12.2014), BTB0e+0 (12.12.2014), E94281 (13.12.2014), JACQUES TIMMERMANS (13.12.2014), Udom (13.12.2014), Ben Malin (14.12.2014), Martin Zeilinger (14.12.2014), Meinhard (14.12.2014), Pjotrek (14.12.2014), pgb (15.12.2014), Tom (07.06.2015), Olaf (07.06.2015), Canadier (09.06.2015), Han_P (25.11.2015), 98 1125 (25.04.2017), Altenauer (18.06.2017)