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Rollo

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Montag, 9. Juni 2014, 22:08

Hallo,

die E 69 hat nun noch die Leitung auf dem Dach erhalten.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8032

Weiterhin wurden die Loklaternen (Krapp) mit SMD bestückt und angebaut. Zurzeit der Epoche II hatte die E 69 auch noch Owalahalter, diese wurden aus Draht und Polystyrol angefertigt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8033

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Rollo

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Donnerstag, 12. Juni 2014, 21:40

Hallo,

weiter ging es mit kleineren Details. Um diese halbwegs richtig darzustellen, habe ich meine gesamte Literatur über Elloks durchforstet und tatsächlich im Eisenbahn Kurier Sonderheft "Deutsche Altbau-Elloks" 2.Teil eine Zeichnung mit der Stirnansicht der E 69 02 gefunden.
Also wurden heute die Steckdosen für die Loklaternen aus Polystyrol, 0,5mm Draht und kurze Stückchen des Nietenbandes hergestellt, dann aus 1mm Polystyrol die Bahnräumer am Fahrgestell und am Pufferträger die Bremsschläuche angebracht.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8039

Am Führerhaus wurden jeweils in Fahrtrichtung am rechten Fenster ein Scheibenwischer, hergestellt aus Draht und auf dem Dach das Läutwerk (von einem T3-Gehäuse) angebracht.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8040

So könnte die E 69 02 1936 nach dem Umbau ausgesehen haben. Ob es 100%ig stimmt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, dazu gibt es zu viele unterschiedliche Zeichnungen ohne genaue Zeitangaben, und kaum Bilder aus dieser Zeit.
Noch ein Hinweis zum Umbau der Pola-E 69, die E 69 02 und E 69 03 haben zwar das gleiche Fahrwerk, aber bei der E 69 03 sind die Vorbauten länger, sie gehen bis über die Pufferträger. Die Zeichnung im Eisenbahnmagazin 8/81 stellt ebenfalls die E 69 02 dar.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 16. Juni 2014, 13:14

Hallo,

bis auf die Anschriften und die Digitalisierung ist die E69 nun fertig.

Innen wurde das Führerhaus beige lackiert. Die Scheiben wurden mit farblosem Lack eingeklebt und die Loklaternen mit Micro Kristal Klear verglast.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8067

index.php?page=Attachment&attachmentID=8068

index.php?page=Attachment&attachmentID=8069

Die E 69 02 mit einem Ci-bay 30, mit dem sie künftig den Personenverkehr bewältigen wird.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8070

Da ich eine digitale Niete bin, werde ich die Lok einem Fachmann zum digitalisieren übergeben.

Etwas habe ich beim Umbau der E 69 02 festgestellt. Es gibt zwar einige Zeichnungen der Lok, aber in den Details unterscheiden sie sich schon. Es wird wahrscheinlich ganz schwer sein, die E 69 02 perfekt in allen Details nachzubilden, wenn man die Epoache II wählt.

Beim Bau der Schwesterlok E 69 03 muss man beachten, dass ihre Vorbauten bei gleichem Fahrgestell länger waren und bis über die Pufferträger reichten. Auch ist sie erst 1940 umgebaut worden, so dass Epoche-II-Fahrer bei dieser Lok den Erhöhungsrahmen zwischen Gehäuse und Fahrwerksrahmen entfernen müssen, soll die Lok noch in Friedenszeiten verkehren. Ihre Loklaternen waren vermutlich im Wagenkasten eingebaut, so wie es Pola nachgebildet hat.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 16. Juni 2014, 18:48

Sehr schöne Arbeit!!!!!!!!!!!! Ich bin begeistert.Wenn nicht die Oberleitung wäre,hätte Ich die auch gern.Hochinteressant ist auch dein Baubericht.Bitte weitermachen,ich freue mich auf weitere Berichte.
Gruß Uwe

Rollo

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Dienstag, 17. Juni 2014, 23:58

Hallo,

erst einmal Danke für die lobenden Worte. Ich werde mich bemühen, weiterhin meine Basteleien in Wort und Bild vorzustellen.

Heute wurden nun auch die Drehschemelwagen fertig gemacht, da fehlten ja noch die Ketten an den Rungen. Folgende Teile wurden benötigt:
30 Ringe Durchmesser 1,5mm aus 0,2mm Bronzedraht,
10 Kettenschlösser aus 0,2mm Bronzedraht
10 Ketten 28mm lang
10 Ketten 58mm lang
Das Kettenschloss wurde mittels eines Ringes an einem Ende der kurzen Kette befestigt, mit einem zweiten Ring wurde diese Kette an der Runge befestigt. Mit einem weiteren Ring wurde die lange Kette an der gegenüberliegenden Runge befestigt und dann das Kettenschloss geöffnet und in der Mitte der langen Kette eingehangen. Klingt einfach, ist aber mit meinen nicht gerade dünnen Fingern doch etwas problematisch gewesen. Und zum Schluß wurden noch alle Ringe zugelötet, falls man doch mal daran hängen bleibt, damit dann auch noch alles hält.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8078
Auf der Ladefläche liegt noch ein Kettenschloss, habe eins mehr hergestellt, weil solche Kleinteile gern flüchten und der Fußboden meines Hobbyraumes irgendwo ein Loch haben muss, da ich solche wegfliegenden Kleinteile nie wieder finde.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8079
Und hier nun beide Wagen mit ihrem Kettenbehang.

Beschriftung muss noch erfolgen, muss aber erst einmal bestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 20. Juni 2014, 12:01

Danke, Danke, Danke

Hallo,

Gestern kam mein Freund Rollo und übergab mir aus seinem RAW die 2 Drehschemmelwagen und ich kann nur sagen , ,Hut ab!!

Absolute Spitze!!!! :) :) :) Ich bin sehr sehr dankbar , das ich Rollo vor 30 Jahren kennen lernen durfte.



Viele Grüße Robby

Rollo

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Samstag, 21. Juni 2014, 17:06

Hallo,

ich habe mich sehr über die positive Resonanz zu meinen bisherigen Umbauten und Frisuren gefreut. Ich hoffe, dass ändert sich auch nicht, wenn ich jetzt mal einen Umbau vorstelle, den es so nicht gab, aber in ähnlicher Form vielleicht gegeben haben könnte.
Im Buch "Güterwagen-Archiv Band 1" von Transpress wird ein Düngerabfuhrwagen der Stadt Leipzig vorgestellt, allerding nur mit Bild und Text ohne Zeichnung. Mir gefällt dieser Wagen sehr gut und ich möchte solch einen Wagen gern haben.

Mein Wagen wird nun diesmal keine Kopie dieses leipziger Wagens, sondern eine Free-Lance-Version sein. Dazu habe ich im bekannten Online-Auktionshaus einen englischen Tankwagen-Bausatz erworben, welcher von der Bauform her große Ähnlichkeit mit dem o.g. Düngerabfuhrwagen hat.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8088

Ich habe mir auch schon eine passende Geschichte zu diesem Wagen ausgedacht:

Während des 1. Weltkrieges wurde dieser englische Tankwagen von der deutschen Armee erobert und irgendwo im deutschen Hinterland abgestellt. Einige Jahre später wird der Wagen wieder aufgefunden und soll verschrottet werden. Was jedoch durch die Stadtverwaltung verhindert wird, weil sie dringend einen Wagen für die Entsorgung der anfallenden Fäkalien benötigen. Für 1 Mark kann die Stadtverwaltung den Wagen erwerben, bekommt aber die Auflage den Wagen vor Einsätzen erst einmal den Normen der DRG anpassen zu lassen.

Also, geht der Wagen jetzt erst einmal ins RAW. Mal sehen, was dabei rauskommt. :huh:

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Samstag, 21. Juni 2014, 17:30

Hallo Roand!

Es ist schon klar, das Modellbahner sind kongenial! Gleiche Legende hatte Ich fuer Meine Werksbahnwagenpark schaffen! Die Fahrzeuge wiesen alle Merkmale fremden alten Wagenreihen.Sind das von Staatsbahnen ausrangierte Fahrzeuge und plane Ich Mein Park noch verbreiten.Einige englische Wagen sind auch nach Meine Meinung geeignet zum Umbau fuer Werksbahn.Wenn wird moeglich ein solche Wagen erwerben, sollte fur Spiritustransport auf Meine Chemiewerksbahn dienen.Wuensche Ich Dir viele Erfolg bei Bau und Umbau Eisenbahnfahrzeugen.

Gruesst

Vladimír, der Werksbahner

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Montag, 23. Juni 2014, 08:44

Hallo,

gestern war im RAW große Begehung. Die TAB wollte eine Vorabnahme des umgebauten englischen Tankwagen machen und sich die Befüllung und Entleerung des Wagens durch den Planer erklären lassen.

Zuerst erfolgte die Überprüfung der nachgerüsteten Bremsanlage und Stoßeinrichtungen. Eine der Forderungen der TAB war, dass der Wagen mit einer Handbremse auszurüsten ist. Diese Forderung machte die Verlängerung des Rahmens erforderlich.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8154
Beanstandungen durch die TAB gab es nicht, die Herren machten sich zwar einige Notizen, zeigten sich aber sehr zu frieden mit dem Umbau.

Durch den Planer erfolgte noch die Vorstellung der Funktionsweise:
Zum Befüllen des Tanks wird eine Schlauchverbindung zwischen Grube und Tank hergestellt. Mittels einer Pumpe wird im Tank ein Unterdruck erzeugt. Wenn der erforderliche Unterdruck hergestellt ist, wird ein Ventil am Tank geöffnet und das Ladegut eingezogen.
Die Entleerung erfolgt über die gleichen Anschlüsse wie die Befüllung, nur dass dann im Tank ein Überdruck erzeugt wird.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8155
Die TAB gab noch ihre Zustimmung zu dieser Verfahrensweise, möchte aber rechtzeitig zur Entabnahme mit Funktionsprobe eingeladen werden. Etwaige Forderung zur Bauausführung werden noch schriftlich an den Planer übergeben.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 27. Juni 2014, 13:43

Hallo,

weiter ging es im RAW mit dem Umbau des englischen Tankwagens. Heute fand dazu eine Begehung mit dem künftigen Betreiber des Wagens statt.

Der Tank wurde mit zwei Reinigungsöffnungen, welche drucksischer verschlossen werden können, ausgerüstet. Weiterhin wurde auf dem Tank die Pumpe mit den Bedienelementen, eine Laufanlage mit Absturzsicherung angebracht, sowie mit seitlichen Aufstiegen und unter dem Tank mit Ein- und Auslaufventilen versehen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8167

index.php?page=Attachment&attachmentID=8168

Vom Betreiber wurde noch der Einbau von Füllstandsanzeigen an der Rückseite des Tanks und zum Anbau von Halterungen seitlich vom Kessel zur Mitführung von Schläuchen gefordert.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 11. August 2014, 11:37

Hallo,

nach etwas längerer Pause, bedingt durch Urlaubsfahrt und Hitzefrei ;) , ging es mit dem Fäkalienwagen weiter.

Um das Ladegut aus den Plumbsgruben der Bahnhöfe abzutschen zu können, sind natürlich auch Schläuche erforderlich. Ich musste längere Zeit grübeln, wie ich sie mache. Die Lösung war dann, eine 1,5mm dicken weichen Kupferdraht an den Enden mit je einem Messingring aus der Bastelkiste versehen und den Kupferdraht dann mit isoliertem Klingeldraht umwickeln.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8631
Dieser Schlauch ist relativ flexibel und lässt sich noch etwas formen.
Am Fahrgestell des Wagens wurden U-förmige Haken angebracht, wo die Schläuche dann eingelegt werden können. Danach ging der Wagen in die Lackiererei.
Jetzt steht er zur Abnahme durch die Stadtwerke bereit.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8632
index.php?page=Attachment&attachmentID=8633
index.php?page=Attachment&attachmentID=8634
Mit diesem Wagen konnte ich meiner Fantasie mal freien Lauf lassen. Nun wird es wieder ernster, als nächstes werden die bayrischen Messingwagen überarbeitet. Eigentlich brauche ich von ihnen nur einen, werde aber wohl beide überarbeiten, mal sehen, was mit dem zweiten dann später wird.

Gruß
Roland

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Mittwoch, 27. August 2014, 21:05

Hallo,

danke für die positive Resonanz auf meinen "Phantasiewagen". Ich widme mich jetzt wieder "ernsteren" Wagenbauten. Eigentlich war jetzt der Umbau der zwei bayrischen Personenwagen geplant, da ich aber nicht mehr in der Planwirtschaft lebe, kommt halt etwas dazwischen. Ein (auch) bayrisches Wagenpärchen, welches es bis in die Deutsche Bundesbahn geschafft hat.
Basis sind wieder zwei Pola-Maxi Güterwagenfahrgestelle mit Metallspeichenräder, welche mir bei einer Auktion im bekannten Internet-Auktionshaus zugelaufen sind (waren noch andere feine noch zu verwertende Teile dabei).
Mittels Polystyrolstreifen wurden erst einmal die Langträger überarbeitet und neue Pufferträger hergestellt. Auch die Achslagerbleche mussten in den bayrischen Zustand versetzt werden. Gekürzt wurden die Wagen auf eine LüP von 164mm, also wieder eine freundliche Länge für kleinere Anlagen. Allerdings liefen immer beide Wagen zusammen, macht dann doch LüP 328mm.
Beim ersten Wagen wurde bereits der Wagenaufbau begonnen. Diese war beim Vorbild aus Holzbrettern, also habe ich diesmal auch Holzbretter verwendet. Diese haben einen Querschnitt von 3mm x 0,7mm, das entspricht Brettern von 135mm x 31,5mm, also einer gängigen Größe, wie sie beim Vorbild verwendet wurden. Damit die Bretterbordwände auch stabil werden, wurden sie auf Polystyrol aufgeklebt. Das Polystyrol stellt bei meinem Wagen die innere Blechverkleidung der Bretter dar. Der Wagenboden wurde in gleicher Form hergetellt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=8811

index.php?page=Attachment&attachmentID=8812

index.php?page=Attachment&attachmentID=8813

index.php?page=Attachment&attachmentID=8814

Übrigens als Vorlage dient mir hier ein N-Modell, Details welche in N nicht mehr sichtbar wären, habe ich im Internet gefunden.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 1. September 2014, 22:52

Hallo,

ich habe noch etwas unterschlagen. Da dieser Wagen kaum durch Ladegut beschwert werden kann, musste ein Ballastgewicht eingebaut werden. Dafür habe ich Walzblei 1,5mm dick verwendet, welches auf das Fahrgestell geklebt wurde. Im Boden des Wagenkastens musste dafür dann eine entsprechend große Aussparung vorgesehen werden, welche oben durch die aufgeklebten Bretter wieder abgedeckt wurde.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8834

Die seitlichen abklappbaren Bordwände sind in der Mitte geteilt, was mit der Trennscheibe erfolgte. In der Mitte wurden als Abschluss der Bordwände Winkelprofile 1,5 x 1.5mm eingesetzt. Als Anschlag funkiert ein T-Profil. Auch an den äußeren Enden der Bordwände wurden Winkelprofile angebracht. Aus 0,25mm Polystyrolstreifen wurde die obere Blecheinfassung hergestellt. Die Scharniere an den Bordwänden wurden aus Nietenband und 1mm Rundmessing angefertigt. Unterhalb der Bordwände wurden noch Ringe zum festzurren von Ladegut angebracht. Jetzt fehlen noch die Bordwandverschlüsse, wie die genau aussahen, habe ich noch nicht heraus bekommen. (Kann aber in der Zwischzeit am zweiten Wagen weiterbauen)
index.php?page=Attachment&attachmentID=8835
Auf der Ladefläche befindet sich das N-Modell.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Dienstag, 2. September 2014, 12:11

Hallo,

erst einmal Danke für lobenden Worte und den Hinweis von Jacques, der umgehend in die Tat umgestzt wurde (siehe letztes Bild).

Da ich momentan mit dem Niederbordwagen nicht weiter komme, ging es jetzt an den zweiten Wagen. Dieser musste erst einmal einen Drehkranz in Wagenmitte erhalten. Diesen Drehkranz spendete mir ein H0-Kessel Durchmesser 27mm.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8846
Rautenblech hatte ich mir bereits beschafft. Dieses 0,2mm dicke Blech wurde auf eine 0,5mm dicke Polystyrolplatte mit Kontaktkleber aufgeklebt. Danach konnte sie besser zugeschnitte werden. Die runde Öffnung wurde mit einem Reißzirkel heraus geschnitten, bei welchem eine der Spitzen scharf zum Schneiden angeschliffen wurde. Mit diesem Zirkel wurde auch der Ring, welcher um den Drehkranz anzubringen ist, aus 0,5mm Polystyrol ausgeschnitten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8847
Jetzt konnten beide vorbereiteten Teile mit Polystyrolkleber am Fahrgestell befestigt werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8848
Und hier das eingangs erwähnte Bild mit der Verfeinerung der Achslagerstreben, sieht wirklich gefälliger aus.
Also Tips werden gern befolgt!
index.php?page=Attachment&attachmentID=8849

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Samstag, 13. September 2014, 12:55

Hallo,

am Niederbordwagen konnte jetzt weiter gebaut werden. Wie die Bordwandverschlüsse aussahen, habe ich mir in Polen ansehen können. Funktioniert haben sie allerdings nicht mehr, der Rost hatte schon ganz schön viel Arbeit geleistet.

Aus Polystyrolstückchen und Draht wurden die Verschlüsse angefertig.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8941

Dann gab es noch den Bremsersitz. Dazu wurden ersteinmal die Halterungen für das Fußbrett und das Sitzbrett aus Messingstreifen angebracht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8942
Danach wurden aus Buchenholz die Bretter befestigt. Ein Tritt und eine Griffstange zum erklimmen des Bremsersitzes wurden ebenfalls noch angebracht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8943

Damit dieser Bremsersitz auch einen Sinn ergibt, musste natürlich noch die Handbremsspindel angebracht werden. Diese besteht aus Draht, kurzen Messingrohrstücken und das Gewinde ist eine Pantografenfeder aus einem defekten N-Pantografen.(man sollte also auch defekte Teile aufheben, manchmal sind sie noch zu verwenden ;) )
index.php?page=Attachment&attachmentID=8944

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 15. September 2014, 22:23

Hallo,

der Niederbordwagen reiht sich zurzeit in die Warteschlange der noch zu lackierenden Wagen ein. Dafür ging es aber am Kranwagen weiter.
Zur Sicherung des Wagens gegen Umkippen gab es zwei Verfahren, einmal seitliche Abstützungen (wird heute vorwiegend angewendet) und die Verankerung des Wagens mittels Zangen an den Gleisen. Mein 5t-Kran hatte ursprünglich nur diese Zangen, irgendwann wurde er mit zusätzlichen seitlichen Abstützungen versehen, welche ich aber bisher nur auf Bildern aus der DB-Zeit gefunden habe. Da mein Wagen bei der DRG eingesetzt werden soll, erhält er nur diese Zangen.
Von diesem Kranwagen sind mir Modelle der Nenngrößen N, H0 und 1 bekannt. Bei den beiden kleinen Nenngrößen hat man auf die Nachbildung der Zangen verzichten müssen, beim Spur 1 Modell hat man sie wohl vergessen (oder keine Vorlagen gehabt).
In Dresden stehen glücklicherweise noch zwei gut erhaltenen kleine Kranwagen, welche mit diesen Zangen ausgerüstet sind, so dass ich mich an deren Nachbildung heranmachen konnte.

Als erstes mussten die Aufnahmen für die Spindeln aus 2mm Plastrohr, einem Stück Plastwinkel und zur Verstärkung aus einem 0,5mm dickem Stück Polystyrol angefertigt und angebracht werden. Bei meinem bayrischen Wagen sind diese oben über dem Pufferträger angebracht, bei den dresdner Kränen sind sie unten an den Pufferträgern befestigt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8967
Natürlich haben die Bayern damals noch nicht geschweißt, also mussten noch paar Niete (Schnellenkamp) angebracht werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8968
Als Spindel dienen mir M-1-Schrauben 8mm lang (hätte sie gern etwas länger gehabt, war aber nicht)
index.php?page=Attachment&attachmentID=8969
Die Spindeln wurden mittels Handräder betätigt. Diese wurden aus zwei Drähten 0,5mm Durchmesser, welche über Kreuz gelegt und mit Flachzange zusammen gepresst und anschließend mit der M1-Schraube verlötet wurden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8970
Aus 0,8mm Draht wurde der äußere Ring des Handrades gebogen und mit dem vorher angefertigtem Teil verlötet.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8971
Mal zu Probe eingesteckt, sieht jetzt aus wie bei den eingangs erwähnten Modellen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8972
Aus Leiterplattenmaterial werden kleine Klötzchen 2 x 3mm ausgesägt und mit einer 0,8mm Bohrung versehen. Mit einer M1-Stahlschraube wird das Gewinde in die Bohrung geschnitten (wer einen M1-Schneidbohrer hat, ist im Vorteil mir gegenüber).
index.php?page=Attachment&attachmentID=8973
Aus 0,5mm Draht wird ein dreieckiger Bügel gebogen, auf welchen zwei Ketten aufgefädelt werden und der Bügel wird dann an das Leiterplattenklötzchen angelötet.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8974
Wieder Probe gemacht, Ketten sind zu lang, aber kürzen geht immer, verlängern eher schlecht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8975
Als nächstes sind die Zangen anzufertigen. Diese wurden aus 0,3mm Messingblech mittels der Trennscheibe herausgefräßt. Zusammen gehalten werden beide Teile durch einen Handlaufhalter von Spur N. In diesem Handlaufhalter befindet sich ein Loch, in welchem später noch eine Kette einzuhängen ist.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8976
Mittels eines kleinen Ringes aus 0,2mm Drahl wurde eine Kette an der Zange befestigt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8977
Jetzt konnte die Zange an den beiden auf richtige Länge gekürzten Ketten mittels kleiner Ringe aus 0,2mm Draht befestigt werden. Bei unterer Stellung des Leitplattenklätzchens muss die Zange den Schienenkopf greifen können. Wenn man dann am Handrad dreht wird die Zange zugezogen und der Wagen ist am Gleis verankert. (Achtung, wer aus Messing baut, hat beim festziehen aller 4 Zangen einen Kurzschluss!)
index.php?page=Attachment&attachmentID=8978
Am Pufferträger sind nun noch Haken anzubringen, in welche die kurzen an den Zangen befindlichen Ketten während der Fahrt des Wagens einzuhängen sind.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8979

Ich habe diese Bauteile etwas ausführlicher vorgestellt, da es heute kaum noch Vorbilder für diese Art der Sicherung gibt und hier im Forum sicher auf einigen Anlagen kleine Eisenbahnkräne noch ungesichert eingesetzt werden. ;)

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Donnerstag, 18. September 2014, 22:15

Hallo,

erst einmal Danke für die lobenden Worte.

Der Unterwagen des Kranes hat noch die typisch bayrischen Aufstiege erhalten, welche aus Messingdraht und 0,7mm dickem Holz angefertigt wurden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8993

Danach gingen beide Wagen in die Lackierei. Die Holzbauteile wirken nach dem Lackieren natürlich ganz anders, wie Messing oder Polystyrol. Werde wohl bei künftigen Güterwagenbauten Holzteile auch aus Holz bauen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8994
index.php?page=Attachment&attachmentID=8995

Heute wurde der Kran am N-Wagen ausführlich vermessen und umgerechnet. Das Ganze dann in 1:45 zu Papier gebracht. Für den Fall, dass jemand den Kran nachbauen möchte, habe ich mal eine Maßlinie in Zentimeter beigefügt.
Der Kran wird aus Messingprofilen entstehen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=8996
Das dicke (fast rund) skizzierte Teil, ist das Gewicht, welches durch eine Kurbel mittels einer Rollenkette bewegt werden kann.
Der Kranausleger kann mit der oberhalb befindlichen Stange, welche drehbar ist, gehoben und gesenkt werden. Diese Stange hatte vermutlich an den Enden ein Rechts- und ein Linksgewinde (wie bei den Schraubenkupplungen).
Bei der Detaillierung muss ich mich vorwiegend an den Originalfotos orientieren, denn die Modelle auf den Bildern der H0- und Spur 1-Kräne, sowie das Spur-N-Modell sind da einheitlich falsch dargestellt (wer hat da wohl bei wem die Fehler abgeschaut?).

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 19. September 2014, 22:41

Hallo,

da mir die Fa. Knupfer sehr schnell die benötigten Messingprofile geschickt hat, konnte ich heute mit dem Bau des Kranes beginnen.

Der Asleger entstand aus U-Profilen 4x2mm und Messingblech. Die Seilrolle entsand aus zwei N-Rädern aus Messing, welche schmaler gedreht und zusammen gelötet wurden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9002
index.php?page=Attachment&attachmentID=9003

Aus 2x2mm U-Profilen entstand das obere Teil zur Höhenverstellung des Auslegers.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9004
index.php?page=Attachment&attachmentID=9005

Das offene Maschinenhaus (will es mal so bezeichnen) entstand aus Messing-U-Profilen 2x4mm und 2x5mm.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9006
Auf der Innenseite wurden noch Winkelprofile 1,5 x 1,5mm aufgelötet. Auf diesen wird dann später das verstellbare Gewicht laufen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9007

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 22. September 2014, 16:54

Hallo,

als nächstes Bauteil wurde der Drehzapfen aus einem 4mm Messingrohr und 1mm Bronzeblech zusammen gelötet und das rund ausgesägte Blech noch auf der Drehbank überdreht. Unten wurde an das Messingrohr noch eine M2-Mutter angelötet und ebenfalls auf den Durchmesser des Messingrohres abgedreht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9026
Mal in den Wagen gesteckt und geprüft, ob das Rohr gerade steht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9021
Danach wurde das Maschinenhaus zusammen gelötet. Auf der Vorderseite wurden 2 Doppel-T-Profile 5x5mm eingelötet, wobei das unter Profil ein Loch für den Drehzapfen erhielt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9027
Hinten wurden zwei Doppel-T-Profile 2x3mm eingelötet.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9029
Danach wurde das Kranhaus auf den Drehzapfen aufgesteckt, der Drehzapfen auf genaue Länge gekürzt und dann eingelötet.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9028
Der Ausleger wird mittels zweier Schrauben am Kranhaus befestigt. In der Mitte musste er noch wegen des Drehzapfens etwas ausgefräßt werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9022
Aus U-Profilen 2x2mm und Neusilberblech einstand der Bügel am Kranhaus zur Aufnahme der Spindel, mit welcher der Kranausleger gehoben und gesenkt werden kann. Er wurde beweglich mittels eines 1mm Messingdrahtes befestigt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9023
Die Spindel wurde aus 1mm Draht angefertigt. Am Ende Kranhaus wurde ein 1mm-U-Schiebe aufgelötet, am anderen Ende Gewinde geschnitten. Die Ratsche zum Verstellen besteht aus Draht und einem Stück Leiterplatte und ist festgelötet. In die Halterung der Spindel am Kranausleger wurde ein Stück Leiterplatte eingesetzt, welches mit einer Bohrung und Gewinde versehen wurde (da ich keinen M-1-Gewindebohrer habe, wurde das Gewinde mit einer M-1-Stahlschraube geschnitten, geht in Nichtmetallen sehr gut).
index.php?page=Attachment&attachmentID=9024
Und nun mal den Kran aufs Fahrgestell gestellt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=9025

Mit freundlichen Grüßen
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Dienstag, 23. September 2014, 12:04

Hallo,

jetzt wurde das Getriebe für den Seilzug eingebaut. Damit der arme Kranbediener nicht so schwer arbeiten muss, wurde es mittels Stufenzahnrad untersetzt.
Die Seilrolle mit dem großen Zahnrad wurde gedreht, alle anderen Zahnräder laufen in Buchsen. Die Kurbel entstand aus einem Steuerungsteil (Nenngröße N) und die Ablaufsicherung aus einer Kuppelstange (Nenngröße N).

index.php?page=Attachment&attachmentID=9034
index.php?page=Attachment&attachmentID=9035
index.php?page=Attachment&attachmentID=9036

Weiter geht es, wenn die Kettenräder und die Kette da sind.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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