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RWN

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241

Samstag, 13. Januar 2018, 21:42

Guten Abend Roland,

schöne Basteleien was Du da machst.

Mal ein kleiner Tip. Es gibt so gennante Siliconschlauchleitungen. Diese werden in der Elektrobranche verwendet. z.B. Sauna, Hochöfen usw.
Kannst ja mal nach SiHF suchen.

Ich müsste mal nachsehen, eventuell habe ich noch Reste davon mit einer schwarzen Ader.
Ansonsten könnte man auch mit Isoprophanol das ganze entfetten und entsprechend lackieren...ein Pinsel reicht auch.

Bei Interesse, kannst dich ja melden.

@ Robby. Schrumpfschlauch neigt leider dazu meistens zu knicken...da kann er noch so fein sein. Außer der Bogen ist lang genug.
Viele Grüße
Rainer

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Robby

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242

Sonntag, 14. Januar 2018, 11:12

Hallo Rainer,

Du hast schon recht. Schrumpfschlauch knickt ein. Bei meinen Versuchen gefiel mir das auch nicht. Da kam ich auf die Idee , ein Stück Litze ein zustecken. Das ging dann , kein Knicken mehr.
Roland hat ja ausgiebige Versuche gemacht und hat mit dem Silikonschlauch bessere Erfahrungen gemacht.
Ich werde nun für meinen ETA 177 auch den Schlauch nehmen.

Viele Grüße Robby

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243

Sonntag, 21. Januar 2018, 09:50

Hallo,

gestern sind die Anschriften für mehrere Wagen angekommen. 2 Wagen konnten nun beschriftet und anschließend mit farblosem Lack behandelt werden.

Für den Italiener habe ich nach langem suchen bei Tante Google eine schlecht lesbare Vorlage gefunden. Einige Ziffern der kleinen Anschriften waren zu erkennen, so dass ich in etwa zuordnen konnte, wo was angeschrieben war. Ein deutsch-italienisches Übersetzungsprogramm hat mir dann noch für die Wörter geholfen. Also, falls hier italienische Modellbauer mitlesen, nicht alles ernst nehmen, was da am Wagen angeschrieben steht. ;)

Bei ihm war es einfacher mit den Anschriften, diese waren im Buch zum Teil gut abzulesen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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244

Sonntag, 21. Januar 2018, 22:57

Kühlwagen

Hallo,

im Antikhandel habe ich mir vor längerer Zeit diesen EMA-Kühlwagen für wenig Geld ("...ist kein Märklin, dafür gibt es keine Sammler...") gekauft. EMA scheint diese Wagen aus unterschiedlichen Materialien hergestellt zu haben. Bisher kannte ich sie nur aus Weißmetall mit einem verlängerten Kunststofffahrgestell á la Pola.
Dieser Wagen hat ein aus Kunststoff gegossenen Wagenkasten einschließlich Bremserhaus, auch das Fahrgestell ist ein Abguss eines verlängerten Pola-Fahrgestells. Die Versteifungsprofile auf dem Wagenkasten sind aus Messing, die Aufstiegsleitern Weißmetall. Soviel zum Modell.

Irgendwas stimmte allerdings am Wagen nicht. Beim Studium der mir vorliegenden Literatur fand ich es heraus.
1. Kühlwagen dieser Bauart haben größere Bremserhäuser (habe diesen EMA-Wagen auch schon mit größerem Bremserhaus gesehen).
2. Die Achsen sind bis auf wenige Ausnahmen symetrich angeordnet. Beim Modell ist dies nicht der Fall, auf der Bremserhausseite ist der Abstand Achslagermitte zu den Puffern größer als auf der anderen Seite.

Glücklicherweise hatte der Erbauer des Modellbausatzes keinen besonders gut haltbaren Kleber verwendet und das Gehäuse ließ sich leicht vom Fahrgestell abnehmen.
Da es diese Wagen mit 4,5m- und 4,8m- Achsstand gab, entschied ich mich für den 4,8m-Achsstand, so musste nur das Achslager auf der Bremserseite versetzt werden. Dazu wurde der Wagenboden zweimal durchgeschnitten.
Das auf einer Seite des Achslagers 7mm längere Stück herum gedreht und wieder zusammen geklebt.
Der Erbauer des Bausatzes hatte die Längsträger schon optisch etwas verbessert, dafür aber Pappe verwendet, welche natürlich beim zerschneiden des Fahrgestells abging. Also wurden neue Langträger aus Polystyrol hergestellt und angebracht.

Das zu kleine Bremshaus wurde entfernt und durch ein größeres aus Weißmetall bestehendes, ersetzt.

Damit meine Eisenbahn schön bunt wird, werde ich ihn wohl als "Reichspost Kühlwagen" herrichten. Dazu bekommt er noch ein Wärmeschutzdach und wird dann eine rote Lackierung erhalten.

Von EMA gab es diesen Wagen auch einmal als Reichspost-Kühlwagen. Falls einer der hier mitlesenden Forumianer diese Decals bei sich herum liegen hat, kann er sie mir gern zum Kauf anbieten.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rollo« (21. Januar 2018, 23:07)


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Mittwoch, 24. Januar 2018, 10:09

Kühlwagen

Hallo,

beim EMA-Modell wurden die typischen Wagenkastenstützen dieser Kühlwagenbauart vergessen. Diese entstanden aus 2mm breiten Messingstreifen.

Das zusätzliche Wärmeschutzdach entstand aus 0,5mm Polystyrol, welches auf Distanzstreifen geklebt wurde.

Die Owala-Halter dürfen natürlich auch nicht fehlen. Bei diesem Wagen befinden sie sich nur am Bremserende.


Gesamtansicht des frisierten Wagens.


Die Bremsanlage wurde natürlich auch vervollständigt, das zeige ich aber bei diesem Wagen nicht, da es in ähnlicher Form erfolgte, wie bei meinen bisherigen Umbauten.

Die Farbe und die Decals sind bestellt, wenn diese aufgebracht sind, kommt noch ein Bild des fertigen Wagens.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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246

Donnerstag, 25. Januar 2018, 23:30

Zum Tode verurteilt, dann begnadigt, eine BR 57 aus dem ebay

Hallo,

ich war sicher nicht der Einzige, der vor einiger Zeit eine nicht gerade gut gelungene BR 57 bei ebay entdeckte. Beim genauen betrachten der Bilder stellte ich jedoch fest, der Tenderantrieb sowie die Steuerung der Lok machten einen guten Eindruck. Mein innerer Finanzminister empfahl mir, für die Lok soviel zu bieten, wie solche eine Steuerung und die 2 im Tender verbauten Tatzlagerantriebe neu kosten würden. Schließlich lagen bei mir noch Teile einer BR 55 herum, so dass ich mit Hilfe dieser BR 57 eine ordentliche BR 55 hätte bauen können.
Das ist nun das gute Stück:

Und hier der Tenderantrieb, wobei natürlich gleich der ganze Tender Verwendung finden wird.


Seine mittlere Achse ist gefedert, eine der angetriebenen Achse ist pendelnd befestigt. Dir Probefahrt hat er gut gemeistert.
Für die geplante BR 55 mussten erst einmal noch Teile beschafft werden, so dass die Lok vorerst wieder in der Verpackung verschwand (es standen ja auch noch angefangene Wagen auf der Werkbank).
Vorgestern holte ich sie aus der Verpackung und nahm das Gehäuse ab. Neugierigerweise wurden mal die Maße des Fahrgestells geprüft, mit dem Ergebnis, es stimmt für eine BR 57. Also, schlachten oder nicht? Das musste nun Lenz entscheiden, genau genommen, Gleise von Lenz mit dem Radius R1. Und das Ergebnis, das Fahrwerk läuft auf den Gleisenbögen R1. Damit war die Lok begnadigt und das Projekt BR 55 beerdigt. Ist auch gut so, denn auf meiner Nebenbahn macht sich eine Lok mit geringerer Achslast besser, als die schwere BR 55.
Bei diesem Fahrwerk sind alle 5 Achsen gefedert. Es besitz keine Stromabnehmer, was so aber nicht bleiben wird. Der vordere Pufferträger war vermutlich durch einen Sturz beschädigt. Also wurde gleich erst einmal ein neuer gebaut. Da ich Epoche-II-Fahrer bin, und die G10 mit Stangenpuffer ausgeliefert wurden, sollte die Lok auch solche Puffer bekommen. Allerdings fand ich keine, so muss sie erst einmal mit den ähnlichen Korbpuffern auskommen.

Nun galt es, das Gehäuse herzurichten. Der Erbauer hatte es schon an zwei Stellen verlängert, so dass die Dome eigentlich an den richtigen Stellen standen. Allerdings war der Dampfdom etwas zu groß geraten. Glücklicherweise waren die Dome mit einem weniger gut haltenden Kleber befestigt, so dass ich diese entfernen konnte.
Das Führerhaus hat der Erbauer von der BR 55 übernommen. Daher sah die Lok auch etwas ungewohnt aus. Also wurde dieses erst einmal umgebaut.
Mit 1mm dickem Polystyrol wurden die Fenster verschlossen.

Aus 0,5mm dickem Polystyrol wurden die neuen Fensterrahmen hergetellt, wobei erst einmal das Innere nicht heraus geschnitten wurde. Die Teile wurden mit Polystyrolkleber aufgeklebt. Die Fenster werden dann ausgeschnitten wenn der Kleber abgebunden hat (nach ca. 24 h).
Das Führerhaus wurde dann hinten noch um 6mm gekürzt.

Vom Kessel sind nun auch alle Leitungen entfernt und er wurde bereits zweimal geschliffen und gespachtelt.

Sicher wird sich mancher Leser fragen, warum ich diese "alte Möhre" zu neuem Leben erwecke, ich verrate es, weil es mir Spaß macht, und weil ich auch ein bisschen Mitleid mit dem Erbauer der Lok habe. Schließlich hat er sie zumindest technisch gut hinbekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 26. Januar 2018, 00:42

Moin Roland

Super daß Du Dich "traust" dem armen Damper wieder Leben einzuhauchen!
Und gut daß Du vorher das Für - und Wider abzuwägen imstande warst.
Das Bild des Tenderantriebes ist aber wenig aussagekräftig.
Wie siehts denn innen aus und wie erfolgt der Antrieb auf die Achsen, erschlie0t sich mir nicht ohne weiteres.

In jedem Fall aber viel Spaß und Erolg bei der Zangelei!

Beste Grüße aus dem Bärliner RAW,

Dirk

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Freitag, 26. Januar 2018, 09:55

Wie siehts denn innen aus und wie erfolgt der Antrieb auf die Achsen, erschlie0t sich mir nicht ohne weiteres.
Hallo Dirk,

die letzte und erste Achse haben je einen Tatzlagerantrieb. Das heist, die Achse ist mit einem Motor in einem gemeinsamen Gehäuse verbaut. Zwischen Motor und Achse gibt es noch Zahnräder zur Kraftübertragung. Ebenfalls in diesem Gehäuse sind die Pilzschleifer für die Stromversorgung untergebracht. (beim rechten Antrieb sieht man das eigentlich recht gut).

Diese Antriebe sind eine feine Sache, sie sind nicht selbsthemmend, man kann das Fahrzeug auch mal schieben, ohne das die Räder blockieren.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 29. Januar 2018, 11:53

BR57

Hallo,

das Ausschneiden der Fenster war etwas problematisch. Zuerst wurde Bohrung an Bohrung gesetzt, dann das Ganze mittels eines Laubsägeblattes ausgeschnitten und danach mit Feilen verputzt. Aber jetzt sieht das Führerhaus wie eines der BR 57 aus. :rolleyes:

Das linke Kolbenstangenschutzrohr fehlte. Ich habe auch bei den verschiedenen Anbietern nicht das passende gefunden. Also wurde es selbst angefertigt, hatte ja durch das rechte Kolbenstangenschutzrohr eine Vorlage.

Die Rauchkammervorderwand wurde nun auch vervollständigt. Die alten nicht benötigten Durchbrüche wurden mit Revell-Spachtelmasse verschlossen. Die gebogene Schürze zwischen Pufferträger und Umlauf entstand aus einem ausgedienten Kugelschreibergehäuse passenden Durchmessers.

Das Führerhaus erhielt seine hinteren Griffstangen. Damit sind meine Griffstangenhalter erst einmal aufgebraucht. Nachschub ist bereits bestellt.

Und zum Schluß noch ein Bild von der ganzen Lok im derzeitigem Bauzustand.

Bis zur Lieferung der bestellten Zurüstteile sind noch die Kesselringe und die Dome anzubauen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Dienstag, 30. Januar 2018, 23:20

BR57

Hallo,

heute wurden die ersten Filigranarbeiten ausgeführt.

Aus 0,3mm dickem Kupferdraht entstanden die Schmierleitungen.
Auf der linken Seite gehen 5 Leitungen bis vor zur Rauchkammer.

Während es auf der rechten Seite nur eine Schmierleitung gibt, welche nur bis zur Luftpumpe führt.

Dann wurde es richtig nervig, es mussten die Sandstrahldüsen gebaut werden. Diese entstanden aus 1mm Rohr, 1,2mm Rundmessing, M0,6- und M0,8-Muttern sowie Kupferdraht.
Eine Erholung war dann noch die Herstellung der T-Fittinge, mit den die Druckluftleitungen zusammen geführt wurden. Diese entstanden aus 1mm Rohr und M0,8 Muttern.


Und dann kam heute noch die Lieferung der bestellten Teile. Die Waschluken und das Sicherheitsventil wurden noch montiert.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Samstag, 3. Februar 2018, 21:01

Br 57

Hallo,

die letzten Tage habe ich mit Ausrüstung des Kessels auf der rechten Seite zugebracht. Ich habe mich dabei an Fotos und Zeichnungen im Lok Archiv Preußen und an einem Modell von Hobbytrain orientiert. Die Funktionsweise der entsprechenden Bauteile ist ausführlich in der EJ-Publikation "Die Dampflokomotive-Technik und Funktion" beschrieben. Daran kann man sich gut orientieren, wenn man die Leitungen zwischen den einzelnen Aggregaten auf dem Kessel verlegt.
Für alle Leitungen wurde Kupferdraht, für Stellstangen und Griffstangen Messing- und Neusilberdraht verwendet.
Die Messing-Zurüstteile stammen von Bauer.

Meine Lok soll den Bauzustand Anfang der 30er Jahre darstellen, wird als Gaslaternen bekommen.

Wer kann mir schreiben, wie das Gas aus dem Behälter auf dem Tender zu den Laternen gekommen ist? Das da Rohrleitungen gelegen haben müssen, ist mir erst einmal klar. Aber wo lagen sie? Und, wie wurde der Gasbehälter befüllt? Hatte er einen Auffüllanschluß? Bei Modellen in N, TT und H0 ist da leider nichts zu erkennen. (oder wussten es die Modellhersteller auch nicht ;) )

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Samstag, 3. Februar 2018, 21:59

Hallo Roland,


das wird ja was ganz Feines

KM 1 hat in Spur 1 die BR 57 im Proramm. Wenn du hier den Link anklicks, dann erscheint die Seite von der Lok . http://www.km-1.de/html/br_57.html
Oben sind 3 farbige Detailbilder zusehen. die kannste ebenso anklicken. Die werden schön groß und zeigen sehr schön die Details.
Vielleicht hilft es dir etwas , Oder.?
Leider kann ich dir nicht weiterhelfen.
Ich frag mich nur, wo die Hilfe der richtigen echten Profis bleibt.

Viele Grüße und weiterhin viel Spaß Robby

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253

Samstag, 3. Februar 2018, 22:55

BR 57 Gasanlage

Hallo Roland,

ich habe die Beschreibung der Gasanlage von Pintsch. Ich werde es morgen mal raussuchen. Sende mir deine E-Mail Adresse per PN und ich sende dir die Bilder zu. Den Gasdruckregler musst Du selbst bauen und den Einfüllstutzen kannst Du bei der Crottendorfer-Modell Manufaktur kaufen. Diese Teile brauchst Du zwei mal. Nur den Gasdruckregler brauchst Du einmal. Ich habe auch Bilder vom Tender, wo die Teile montiert sind.

Gruß Alfred

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254

Samstag, 3. Februar 2018, 23:10

die richtigen echten Profis

Ich frag mich nur, wo die Hilfe der richtigen echten Profis bleibt.

Hallo Robby,
die echten Profis sind nicht unbedingt auch gleichzeitig Spur-Nuller und lesen deswegen in diesem Forum gar nicht mit. Vielleicht sollte Rollo die Fragen z.B. im DSO-HiFo stellen.
Gruß
ha-null Jörg

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255

Sonntag, 4. Februar 2018, 10:33

Hallo Alfred,

vielen Dank für das Angebot, welches ich gern annehme.

Leider kann ich Dir keine PN schicken, das dürfen bei Dir nur gute Freunde.

Aber wenn Du mir eine PN schickst, kann ich Dir sicher über die Antwortfunktion meine Emailadresse schicken.

Mit freundlichen Grüßen

Roland

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256

Sonntag, 4. Februar 2018, 11:36

Hallo Roland
Zur BR 57 kann ich leider keine Aussage treffen,habe mich mit dieser Lok nicht beschäftigt.Mit der Gasbeleuchtung würde ich vorsichtig sein,es gab unterschiedliche Bauausführung.Am besten beim Verkehrsmuseum Dresden oder Nürnberg nachfragen,oder zum Sächsischen
Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf fahren,dort müßte die 57 3297 stehen.Bei meiner Lehre zum Dampflokschloser wurde das Thema
Gasbeleuchtung an Dampfloks nur nebenbei erwähnt,ein Beispiel es gab am Tender ein Gasbehälter für den Tender und Führerstand.Für das Spitzenlicht befand sich der Behälter unter der Rauchkammer.
Gruß Dietmar

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257

Sonntag, 4. Februar 2018, 14:01

Hallo,,

erst einmal besten Dank für die Hinweise von Robby, Alfred und Dietmar.

Jetzt habe ich auch die linke Kesselseite fertig bestückt. Dank der im o.g. EJ gelieferten Beschreibung ging es hier recht zügig voran. Wichtig sind dabei immer wieder Bilder, auf denen man erkennt, in welchen Ebenen sich die jeweiligen Leitungen befinden.

Jetzt werde ich mich erst einmal ein Stündchen zum Schönheitsschlaf hinlegen, danach geht es am Führerhaus weiter. Wobei ich keine vollständige Ausstattung des Führerhauses machen kann, da dieses vom Erbauer der Lok so fest mit dem Stehkessel verklebt wurde, dass ich dort nicht so richtig mit meinen Fingern hinein komme. Und mein Enkel ist noch zu klein, als dass er mir da mit seinen kleinen Fingerchen helfen könnte. ;)

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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258

Dienstag, 6. Februar 2018, 11:49

BR57

Hallo,

bei der weiteren Detaillierung unterhalb des Führerhauses fiel mir auf, dass die dort angebrachte Bremsanlage nicht den vorliegenden Fotos entspricht. Also wurde diese erst einmal entfernt. Dabei zerfielen die Teile, so dass eine Neuanfertigung erforderlich wurde. Die Bremszylinder sind nun nicht so kompliziert, als dass man diese fertig kaufen müsste. Aus Polystyrolrohr, Polystyrolplatten und Spitzen von Kugelschreibergehäusen waren die Bremszylinder schnell angefertigt.

Dann mussten natürlich noch die Gestänge angefertigt werden, welche wiederum aus Polystyrol erfolgte.


Bevor nun die Leitungen zum Tender endgültig verlegt werden können, musste erst noch der Antrieb für die Schmierpumpe angefertigt werden. Dieser entstand aus Kuppelstangen von N-Lokomotiven und Schrauben mit Muttern Größe M 0,6.

Jetzt konnten die Leitungen zum Tender angebracht werden. Hier diente mir ein Detailfoto, welches mir Alfred schickte, als Vorlage.


Dann musste noch die seitliche Griffstange am Führerhaus angebracht werden. Die Griffstangenhalter sind von Bauer. Bei dem Halter neben der Schute wurde die Kugel mit der Bohrung um 90° gedreht, was bei diesen Gussteilen ohne Schäden gut machbar ist.


Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 13:29

BR57

Hallo,

erst einmal Danke für die vielen Grünen, bin überwältigt.

Gestern kam genau zur richtigen Zeit eines der von Georg (Bahnindianer) empfohlenen Büchern an, das Buch "Baureihen 55 und 57" von Markus Hehl. In diesem Buch ist ein sehr deutliches und scharfes Bild der Druckluftanlage unter der rechten Führerhausseite enthalten. Ich konnte mich da also wieder richtig modellbauerisch austoben.

Als erstes wurde der Druckausgleichsbehälter aus 6mm Rundmaterial und Polystyrol angefertigt und angebracht.

Danach wurde die erste Druckluftversorgung des Tenders, welche u.a. auch mit dem Hilfsluftbehälter verbunden ist, angefertigt. Diese Leitung ist in der Hauptsache für die Luftbereitstellung für den Zug verantwortlich, hat im Tender aber noch eine Verbindung zur Bremsleitung des Tenders. Über das Führerhaushauptbremsventil besteht weiterhin eine Verbindung zum Hauptluftbehälter. Entstanden ist die Leitung samt Aggregate aus Draht und Polystyrolrundmaterial.

Diese Leitung dient der Bremsluftversorgung des Tenders. Sie führt vom Hauptluftbehälter über das Führerbremsventil zur Bremsanlage des Tenders.

Ebenfalls im neu erworbenen Buch habe ich festgestellt, die Lok hatte bereits zu DRG-Zeiten Windschutzscheiben zwischen den Führerhausfenstern. Die dafür erforderlichen Halterungen wurden aus Messing-U-Profilen angefertigt, welche an einem Ende so befeilt wurden, dass nur ein kleiner Stift übrig blieb, mit welchem das U-Profil dann in Bohrungen im Gehäuse eingeklebt werden konnten.

Auf dem Dach musste auch noch was ergänzt bzw. verbessert werden. Die angespritzten Andeutungen der Dachhaken wurde durch Dachhaken aus Draht ersetzt. Aus 1mm x 1mm Winkelprofilen wurden die Regenwasserabweiser hergestellt und angebracht.

Und nun noch einmal eine Gesamtansicht der Lok. Farblich erinnert sie mich noch ein wenig an eine Kuh. ;)


Mit freundlichen Grüßen
Roland

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260

Mittwoch, 7. Februar 2018, 13:40

Puffer und Beleuchtung

Hallo Roland,

da Du ja nun die richtige Literatur hast: Bis wann hatten die BR 57 bei der DRG noch Gasbeleuchtung und Stangen-/Korbpuffer?
Gruß
ha-null Jörg