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Freitag, 4. November 2016, 11:17

Pilzkontakte wirklich das Non-plus Ultra?

Werte Mitleser,
wenn man dabei ist, mal wieder ein technisches Problemchen zu lösen, kommen ja immer diverse Gedanken über deren künftige Vermeidung in den Sinn. Anlässlich eines aktuellen "Problems" mit dem Pilzkontakt eines meiner Fahrzeuge, werfe ich mal die obige Frage in die Runde. Pilz- oder auch Kugelkontakte haben bei vielen Modellbahnern den Ruf, gegenüber der traditionellen Stromabnahme durch Bronzefederstreifen das Non-plus-Ultra zu sein. Zumindest werden sie besonders bei grösseren Massstäben von namhaften Herstellern in der Regel verwendet. Abgesehen davon, dass es verschiedene Größen für unterschiedliche Bedürfnisse gibt, spielt offenbar auch das Thema „Verschleiß“ eine Rolle, dessen Stärke abhängig vom Material, aber natürlich auch vom Anpressdruck der internen Federn abhängig ist. So sind mir schon gebrauchte Pilzkontakte untergekommen, die eine deutlich abgeflachte weil platt geschliffene Oberfläche aufwiesen, andere dagegen behalten ihre abgerundete Form dauerhaft. Aber auch Brüche der Kunststoffhalterungen und windschief eingesetzte Exemplare sind keine Seltenheit. Zudem ist mir bei einigen Fahrzeugen aufgefallen, dass schleifende bis quietschende Geräusche auftreten, die man mit einem Minitropfen Öl auf die Kontaktfläche beseitigen kann, bis sie sich nach einiger Zeit wieder zurückmelden. Bei Stangenloks ist die platzsparende „punktförmige“ Unterbringung nebeneinander sicherlich ein entscheidender Vorteil der Pilze, sind sie aber auch sonst gegenüber den eigentlich unkomplizierten und wartungsfreien Federstreifen zu bevorzugen, was meint Ihr? ?(

Wie diese von der Fa. Hermann/Schweiz erworbenen sollten die Kontakte im Idealfall aussehen:

Gruß, Michael

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Freitag, 4. November 2016, 11:50

Freunde des Flügelrades,

ich finde das Pilzkontakte ( meistens ) am Betriessichersten sind. Ich kann mich noch an die Zeiten mit den Schleifern erinnern, an denen der Staub hängen blieb und später zwischen den Rädern zu sehen war. Ein Problem können jedoch abgefahrende, also flache Pilzkontakte machen: Sie überbrücken dann die Isolierung zwischen dem Radkranz und dem Radstern. Damit ist der Rahmen nicht mehr potentialfrei und es kann sogar zum Kurzschluß führen. Die Loks machen dann höllische Bocksprünge. Aber finde da einmal den Fehler. Also öfter mal die Pilzkontakte wechseln.


Eure Betriebsleitung der
Naugarder Kleinbahn



,meine hoooompätzsch: http://naugarderkleinbahn.jimdo.com

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CSM

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3

Freitag, 4. November 2016, 12:09

Stromabnahme ?

das Thema haben wir auch gerade besprochen , da Freund Uhde bei seinen Konstruktionen gerne die "Pilzkontakte" verwendet .
Meine Erfahrung verschiedernen Pilzkontakten ist negativ - Federdruck (nicht einstellbar -also im ungünstigen Fall = Bremse) ,wenn die Feder gleichzeitig zur Stromüberführung benutz wird (werden kann) ist schnell ein ausglühen der fall .unregelmässige Stromabnahme besonders anfällig für digitale Fahrzeuge...
Einige meiner über 70 Fahrzeuge haben zwar noch Pilzkontakte - wird aber getauscht bei HU oder Neubau - so auch bei den neuen Antrieb für die Lint(Dicki)modelle . Der Druck kann leicht reguliert werden und hält auch gleichzeitig die Räder sauber .
Ich ver wende FF 0,2mm x B2mm .
mfG
Jürgen(S)
Mein Hobby
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Kontakt gerne über meine E -Post Adresse

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Michael B.

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4

Freitag, 4. November 2016, 12:09

Hallo zusammen,

Im Grunde ist es ganz einfach, alles was mechanisch ist unterliegt dem Verschleiß und kann durch regelmäßige kontrolle und Wartung im selbigen gehemmt werden. Ich oele auch die pilzkontakte hin und wieder, dann auch mal ohne Sound fahren ob man hier und etwas schleifen hoert.

Mfg

Michael
Zuhause in H0 , 0 und 1....es gibt keinen idealen Maßstab...nur den richtigen Maßstab für das passende Thema.... :D

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Olli

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Freitag, 4. November 2016, 12:37

Ölen ist gut

aber evtl. ist Grafitpulver besser.
Im Zweifel einfach einen weichen Bleistift Bx kaufen. Je höher x umso weicher. Ich kenne da den Höchstwert nicht.

Gruß
Oliver
Gruß
Oliver

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mattes56

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Freitag, 4. November 2016, 14:52

Hi Leute,

ich hatte bei der Motorisierung einer E69 mit Antrieb von SB-Modellbau und Stromabnahme über Federblech massive Probleme.
Zwar lief der Antrieb super geräuschlos und weich, aber die Beleuchtung mittels Led flackerte höllisch.
Erst durch den Einsatz eines Kondensators konnte das unterbunden werden - der Motor lief komischerweise mit und ohne Energiespeicher ohne ruckeln.

Ich vermute, das da irgendwie Störungen durch die Federbleche entstanden sind - wie auch immer das gehen soll, aber der Austausch der Federbleche gegen Pilzkontakte beseitigte den Effekt.

Bei einem anderen Antrieb von SB-Modellbau, ebenfalls mit Federblech zur Stromabnahme hatte ich die Probleme nicht.

Gruß
Matthias

p.s. Natürlich wurden alle Komponenten (Decoder, Soundbaustein, Powerpack) bei dem Problemkandidaten ausgetauscht - der Effekt blieb.
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V.

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