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bramloch

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Freitag, 2. März 2012, 13:52

Niederbordwagen Xtm 93

Baubericht aus dem ehemaligen Schnellenkamp Forum:

Verwendbar für die Bausätze der von mir durchgeführten Forumsbauaktion (der einzigen.....)

Xtm 93....
Das Achslager- Recycling-Projekt: Ein Niederbordwagen, ursprünglich tschechischer Bauart mit 4 m Achsstand und 11 lagigen 1100 mm Federn mit Laschengehänge, das Wägelchen hatte 20 to. Ladegewicht.Bild : Carstens 5, 167. Da die Federn unter dem Klagenfurt doch etwas deplaziert wirkten und unter diesen passen- bauen. Damit nix umkommt, zwei rumliegende Pufferbohlen- auch ok....

Mit diesem Wagen angefangen, da Klagenfurt bis auf einen Stirntritt fertig ist und ich noch nicht lackieren kann (geht bei mir nicht immer). Außerdem hatte ich heute morgen eh an unserer Schlagschere zu tun, dann den hier gleich mitgemacht.....
Das Original hat einen 400 mm (zwei Brett) hohen ?Kasten?, habe mittlerweile raus mit meiner Lieblingsschere 4,4 mm MS Blechstreifen zu schneiden und will probieren den Kasten aus einzelnen Blech-Brettern zu löten. Müsste gehen, unsere NC Fräse weigert sich jedenfalls (noch....) hartnäckig 0,5 mm Blech mit beidseitigem Brettermuster zu versehen. Werd´s mal so probieren, mal sehen wies aussieht.
Ansonsten das Übliche.. Zweiachser ungebremst, maßstäbliche Räder, maßstäblicher Langträgerabstand, feine Bordwände (0,5mm) nix dramatisches wie Klappengelenke, Z- Profile, eingezogenes, Verschlusswellen o.Ä.

Präambel wie beim Klagenfurt: ein Weg- Meiner!

Angebot ebenso: Bleche für Boden und Seitenborde gegen Unkosten, diesmal passt das ganze übrigens auch auf ein kurzes Dora Fahrwerk (wer Bammel vorm Laufwerk hat...).

Werde diesmal das Fahrwerk mit der Bodenplatte als eine Einheit bauen, den Aufbau getrennt (auch getrennt lackieren) und das ganze dann zusammensetzen- Versuch macht kluch...

Genug der Vorrede:



so geht?s immer Los: geschnittene Blechteile für den Wagen



Auf der Bodenplatte die Pufferbohlen verlötet, dann die Langträger auf Maß gebracht ausgeklinkt, seitlich eingeschoben und ebenfalls auf Maß verlötet. Die Pufferbohlen sind seitlich nen knappen mm zu kurz, wird aber später von den Ecksäulen verdeckt....



Die Achslager dann mit Blechstreifenlehre ebenfalls im Rahmen verlötet. Habe das Fahrwerk diesmal mit der Flammen gelötet, wurde mir dann doch etwas zu massiv für den Kolben. Zwischen den einzelnen Lötstellen lange abkühlen lassen....



Danach zwei Achsen eingesetzt- keine Probleme, kein Lötverzug, erste Probeläufe waren erfolgreich...

Heute reichts...
Thomas

bramloch

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Freitag, 2. März 2012, 13:53

Heute hatte mein AG vor, mich länger zu beschäftigen, deshalb nur wenig...
der Wagen ist beim Vorbild abbordbar, derartige Wagen haben an den Seiten Abdeckstreifen auf den Boden- Bohlenköpfen (damit diese nicht ausfasern). Im Modell habe ich umlaufend 0,5 mm Flachprofilstreifen aufgelötet, zwischen denen dann später 0,5 mm Furnierstreifen eingesetzt werden.



so sieht das ganze dann lackiert (bzw. brünniert) mit Bohlen aus (anderer Wagen- so schnell bin ich dann auch nicht...):



Somit ist die "Höhenausdehnung" der Bodenplatte klar definiert und fertig, nun kann ich die Bordwände in Angriff nehmen, die wohl ob ihrer Zierlichkeit ein besonderes Zuckerli werden werden, ich bin schon echt gespannt auf nen Niederbordwagen ohne 2,5 mm Panzerwände, wird wohl ne ganz neue Erfahrung...

bis denn...
Thomas

bramloch

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Freitag, 2. März 2012, 13:54

Mit Spannung erwartet (zumindest von mir...): die Bordwände.
Nach dem bekunden einiger machen sie das ja schon "Ewig" so (wundert mich nur, das so noch nicht gesehen zu haben.....): Messingstreifen 0.5mm, zwei Stück übereinander, nur an den Profilen verlötet. Ein Eindruck, der mich überzeugt (!!!!!!), trortzdem doch eigentlich recht stabil dabei. Eine Bordwand mal provisorisch aufgestellt:



Der Eindruck ist m.E. so schon echt klasse in der Draufssicht zeigt sich dann wozu die ganze Mühe: Die maßstäbliche Bordwand, mit Bordmitteln hergestellt



Zierlichkeit und Maßstäblichkeit sind eben keine Hexerei sondern mit etwas Mühe zu erreichen, ich behaupte mal frech: von jedem....
Kann es kaum erwarten das wägelchen mit allen Bordwänden zu sehen....

Grüße
Thomas

bramloch

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Freitag, 2. März 2012, 13:56

Langsam kann man schon in etwa erkennen was es werden soll....
Neben der Grob- Vorplanung einer Forums- Bauaktion (ANMELDEN!!!!!) sind heute die Profile der Klappen in Wagenmitte dazugekommen, so das die Profile und Bretterorgie fast durch ist. Gut- Viel wars ja auch nicht.... Habe dann auch noch eine Stirnwand gelötet- war dann auch neugierig wie´s ausschaut....



Habe dann das Ganze mit etwas Kleber zusammengeheftet (er lässt sich eben auch Kleben...). Vom Ergebnis bin ich dann auch wieder recht begeistert,mit der zweiten Stirnwand wirds wohl noch netter...



Auch die Draufsicht zeigt: das ist es wofür es sich selber zu bauen lohnt, diese Feinheit kann kein Plastik jemals erreichen, in der Draufsicht offener Wagen wirds eben fast brutal deutlich. Das Bild zeigt eben auch, das der beschrittene Weg offenbar richtig ist (auch wenn erst ein kleiner Teil des fertigen Wagens erkennbar ist).

Im Hintergrund steht übrigens ein fertiger Halbbruder mit etwas zu hohen Brettern....


Thomas

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Freitag, 2. März 2012, 13:57

Mit drei Wänden siehts irgendwie doof aus...



gefällt mir so schon wesentlich besser...
@Messing für die Bordwände

- Holz lässt sich so schlecht löten
- Bordwände sind mit 0,5 mm Wandstärke maßstäblich Dick, Holz wäre mir da zu Instabil
- Holz (auch feines...) hat mir immer noch eine zu grobe Maserung für Seitenwandbohlen, die im Original zumindest gehobelt und einige Male gestrichen waren
-Holz hat feine Fasern, die sich beim Lackieren vollsaugen und aufrichten (Schiffsmodellbauer gewesen...), müssten also nochmal geschliffen und nochmal gespritzt werden

Es muss kein Messing sein, Styrol geht genauso, früher habe ich Kupferblech genommen geht auch... Styrol lässt sich schlecht mit der Schlagschere schneiden und ist mir in 0,5 mm zu wackelig
also nicht Messing um des Messings willen...
Grüsse
Thomas

bramloch

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Freitag, 2. März 2012, 13:59

Hallo Mit- Nuller......
gegenüber Gestern hat sich nicht viel getan, nur Kleinigkeiten. Davon aber dann auch 63 Stück...
Habe (für mich) "technologisches Neuland" betreten (eigentlich ein alter Hut....)und die Seitenwände verschraubt:



Habe einen neuen 0,8 mm Bohrer genommen, die Löcher von vorn ins Profil gebohrt, Klingeldraht eingesteckt, das Ganze dann mit etwas Installationslötfett und sehr wenig Zinn mit der Flamme verlaufen lassen, glattfeilen, versäubern- fertig. Da ich die Profile auf der Vorderseite mit Fittingslot angelötet habe (AT 250°) und die Schrauben mit Radiolot (AT 175 °) eingelötet habe, hielt sich der Nervenkitzel beim (vorsichtigen!!)Verlöten auch sehr in Grenzen (war ja Klar, wussten alle schon- macht nur keiner...). Das ganze Ließ sich parallel zur Hausarbeit machen....
weils so schön ist, das Ganze nochmal im Profil...



Glaube langsam, ich bekomm auch nen X wagen, der Bedenkenlos im Nahschärfebereich der Kamera stehen kann, der mich jedenfalls wohl den Rest meines Modellbahnerlebens begleiten wird. Das Leben ist eben zu kurz für schlechte Modelle.....
Thomas

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Freitag, 2. März 2012, 14:00

Nochmal wieder da...
Nachdem ich über Tag meine Weidezäune freigesenst habe, war ich heut´abend optimal ausgearbeitet für ne neue Bastelrunde...
an der einen Wagenseite die Rungentaschen angesetzt, da es dann so schön war auch gleich noch die Gelenke der Klappenscharniere:



Mit eingesteckter Bordwand sieht das ganze dann so aus...



Offenbar scheint das mit den einzusteckenden Bordwänden zu funktionieren, um mir das lackieren etwas zu vereinfachen.

@ Birnbaumholz: Klasse, brauch sowas auch noch für den Klagenfurt, plane nach diesem hier nen R 10, der braucht auch noch einen Boden. Können schon mal nen Birnbaum umhaun.....

@ Schrauben: wär sicher nett, aber (auch wenns komisch klingt): auch in meinem Dorf gibts ne Kirche, die Drinbleiben sollte

@ Tempo: wenn der leidige Broterwerb nicht wär könnt ich endlich mal bauen wie ich mag, so kann ich mich nur von Zeit zu Zeit an Wochenenden austoben....

@ Blumen: Dank an alle!!!!!

heute reichts aber echt...
Thomas

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Freitag, 2. März 2012, 14:01

So, trotz allem bin ich heute noch zum Löten gekommen...
Habe ringsrum die Rungentaschen angelötet und auf Maß gebracht, anschliessend noch die Bordwände an den Eckprofilen zusammengebraten und versäubert....
So siehts dann zusammengesteckt aus:



Nun hat das Sekundenkleberheften ein Ende, Saubere Lacktrennkanten gibts auch...
weitere Erkenntnis des Tages: auch der Teil der Brennerflamme, der nicht recht sichtbar ist, ist recht warm.... autsch.



Ich mags kaum sagen, aber der Rest ist ja nun auch fast nur noch Kleinkram, dramatisches kommt wohl nicht mehr.....

Grüße
Thomas

bramloch

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Freitag, 2. März 2012, 14:02

So, weiter gehts....
Am Wagenkasten fehlten noch die Klappenverschlüsse, die zumindest etwas Nachdenken erforderten um sie in halbwegs ansprechender Feinheit umzusetzen....
Gebe zu, das hatte dann doch etwas mehr Anspruch, als das öffnen einer Faltschachtel, aber geiht nich gifft nich.... (Jörg Zigarette aus...)
also etwas 0,4 mm Blech genommen, das Foto im Carstens nochmal studiert, etwas bohren feilen und sägen, einen 0,4 mm Draht biegen und (VOOOOOORSICHTIG) verlöten.....



So sieht das ganze dann aus, hab ich dann gleich noch vier mal gemacht und das "Kästchen" damit fast fertig- schön. Feinheit ist eben keine Hexerei, sondern eine Frage der Ausdauer und des Willens...
Weiss allerdings noch nicht, wie dieses Teil für den Bausatz aufbereitet werden sollte, im Zweifel müsst ihr eben auch etwas bohren und feilen, man kanns hinterher auch ankleben... Mal sehen was der Faltschachtelöffner heute wieder zu maulen hat...

Das wars für den heutigen,
Grüße von der regnerischen Küste

Thomas

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Freitag, 2. März 2012, 14:03

Doch noch mal wieder da...

der Vorteil vom Laptop liegt halt darin es mitnehmen und überall was für die Modellbahn zu tun (auch beim Absitzen lästiger Dienstpflichten...)
Da bot sich das setzen von Anschriften geradezu an, das ich seit zwei Jahren (immer wieder gern...) aufschiebe. Da zu dem Niederbord- Bausatz tunlichst auch Anschriften gehören, diese heut zusammengepuzzelt, und den Probeausdruck mal draufgelegt:



noch ein paar kleinere Korrekturen (Mitte Gattung/ Nummer ausrichten, Lastgrenzraster zusammenschieben...) dann kann wieder ein Haken....
Der Rest der Anschriften ist natürlich auch auf dem Bogen.....
mal schaun, was mir noch so nettes einfält...

mittlerweile scheint hier die Sonne...
Thomas

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Freitag, 2. März 2012, 14:04

So, heute gings hier mal wieder weiter....

die Wagenkastenstützen aus Ms- T- Profilen ausgeklinkt, gebogen und verlötet, Den Gummipuffer mit Anschlag für die Klappe, die Seilösen an den Ecksäulen und weil noch Zeit bwar die Bremsschläuche verlötet....



Für den Bausatz werden die Wagenkastentützen zur Vereinfachung auf das untere Profil reduziert, das dann (nach dem Lackieren) an den Rahmen (Trägerknie) und an die Rungenenden gelebt wird. Rungenseitiges ausklinken (abfeilen eines Schenkels) ist nicht schwer und Eure Aufgabe.....

Irgenwie scheint das Ding auch schon wieder fast fertig zu sein, jedenfalls sind die Achslager jetzt stilvoll recycelt...

Grüße aus dem neuen Weltnaturerbe Wattenmeer...
Thomas

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Freitag, 2. März 2012, 14:06

Den ursprünglich für den Klagenfurt vorgesehenen Lacktermin habe ich für den Niederbord genutzt, und diesen mit Weinert Nitro- Acryl Farben lackiert, Untergrund vorher durch brünnieren vorbehandelt, klappt auch mit dieser Farbe... Haftung ist so gut, das sich auch das Kreideanschriftenfeld abkleben ließ, ohne nach dem Lackieren wieder blankes Metall zu sehen- irrt sich die DIN wohl doch nicht....
So sieht das ganze dann aus...



Ein Wagen der mal wieder gefahrfrei auf dem Ladegleis stehen kann, obwohl die Niete im Langträger fehlen. Die Wirkung der natürlichen Bretterfugen durch die zusammengesetzten Bordwände entspricht voll meinen Erwatungen, auch wenn das Verfahren vielleicht etwas aufwändiger ist. Der Vergleich mit dem Vorbild offenbart da gewisse Ähnlichkeiten...
Die Ladefläche hat einen sehr feinmaserigen Furnierholzbelag bekommen, bestehend aus einer ?Platte? mit Skalpell- gezogenen Bretterfugen, anschließend in Faserrichtung fein verschliffen. Holzsorte ist mir nicht bekannt, Musterplatte hatte noch einen Aufkleber mit vierstelliger Postleitzahl....



Wen ich dann meine Faulheit überwunden habe wird?s wohl auch noch Anschriften geben, einstweilen habe ich endlich einen tageslichttauglichen Niederbordwagen.
Und einmal wieder die Gewissheit, das ein eigener Weg zum Erfolg führt, wenn man bereit ist ihn zu gehen...

Gruß
Thomas

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Freitag, 2. März 2012, 14:07

Hallo Forumsianer,
mal wieder zurück zum Kern des Beitrages....
heute war der Langersehnte Umschlag mit den Anschriften im Briefkasten, alles Längerarbeiten schnell vergessen:




So sieht das ganze nun aus, Das Wägelchen hat (zumindestens auf einer Seite) nurmehr sein Gesicht bekommen, ich wills Interessierten nicht vorenthalten...

So ungefähr hatte ichs mir vorgestellt...
Grüße
Thomas

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Freitag, 2. März 2012, 14:08

Glaubste biste fertig.....

Nach dem Beschriften stach mir nun doch der Holzfußboden sehr gleichmässig und erheblich zu sauber ins Auge (vgl. Vorseite).....
An anderer Stelle im Netz hatte ich schon vor einiger Zeit die Rezeptur für eine Modellbaubeize aus schwarzer Schuhcreme und Alkohol gefunden (also eben ne Art Spiritusfarbe). Habe sowas heute mal zusammengerührt und auf den Wagenboden aufgetragen:



Finde, das das Ergebnis die feine Maserigkeit des Holzes unterstreicht, ohne zu grob zu wirken. So gefällt er mir noch besser als Vorher....
Da ich dann schonmal dabei war, habe ich meinen Flachwagen ´nach dem Beschriften ebendso behandelt:



Dieser hat einen Fußboden aus leicht verschiedenfarbigen Holzleisten, nach der Behandlung wirkt das ganze noch etwas besser (vorher wars doch recht bunt) und recht nah an der Realität (verglichen mit den 50 er Jahre Farbfotos von X Wagen, z.B im Säuberlich)

mal sehn was noch so kommt....
Grüße von der Küste
Thomas

bramloch

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Freitag, 2. März 2012, 14:08

mal sehn was noch so kommt.....

das beim Klagenfurt gesagte galt auch für diesen Wagen...

für einen Wagen der gelegentlich im Bauzugdienst sein Geld verdient wirkte dieser hier nicht nur etwas unglaubwürdig. Sogar das"frisch aus dem AW" habe ich ihm nicht geglaubt....

Im Carstens ist ein Ep III Bild eines X in Farbe, ganz soweit wollte ich nicht gehen, aber der Wagen musste gehörig entneut werden, einfach der Glaubwürdigkeit halber....



Entneuen, nicht verwahrlosen...
Ein Wagen der im Betrieb steht, auch schonmal mit Erdreich, Altschotter oder Aushub beladen worden ist, danach aber zumindest grob abgefegt wurde, Regen , Wind und Wetter haben ihn auch etwas gezeichnet.....



Im Gegensatz zum Klagenfurt kam es mir hier auf ein etwas anderes Erscheinungsbild des Wagens an, Kohle wird dieser wohl nicht transportieren....

Woher die richtige Farbe nehmen, zumal die Erfahrungen des Klagenfurt ja recht gut sind. Drüber nachgedacht und versucht: der eingtrocknete Bodensatz aus dem Pinselauswaschglas lässt sich mit Spiritus anlösen und dann sehr fein aufbringen, kriecht in Ritzen und Fugen und lässt den Weinert Grundlack in Frieden...
Ergänzt durch etwas Abtönfarbe (braun und schwarz) mit Spiritus verdünnt, einzelne Deckweiss Akzente- das solls gewesen sein....

gruß
Thomas

der sich immer noch über die feinen Borde Freut...

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Samstag, 24. März 2012, 14:15

Heute habe ich endlich Zeit gefunden, um mit dem Bau meines Xtm 93 zu beginnen. - Nochmals DANKE, dass Du damals dieses Projekt gestartet und vor allem erfolgreich durchgezogen hast!
Auch wenn es schon länger her war, dass ich flammlöten musste, ging es bis jetzt für mich überraschend gut. Die erste Stirnwand könnte heute noch fertig werden!

Da der Xtm 93 aus der Forums-Bauaktion doch in ein paar Kleinigkeiten vom hier gezeigten Projekt abweicht, habe ich mich auf die Suche nach dem entsprechenden Thread im alten Forum gemacht. Hier der Link ganz besonders für alle jene, die diesen Teilesatz noch in der Bastelkiste haben.

Grüße aus Wien
Martin

PS: Sollte noch jemand einen Teilesatz daheim liegen haben und sich bis jetzt nicht drüber getraut haben - nur Mut, es macht verdammt viel Spaß!
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

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Donnerstag, 29. März 2018, 14:18

Es ist erst 2.195 Tage her...

... dass dieser Thread aus dem alten Schnellenkamp-Forum herüber gerettet wurde 8|

Und ich habe meinen Bausatz immer noch nicht begonnen :thumbdown:

Ich trau mich gar nicht zu fragen: hat noch jemand den Ursprungsbeitrag mit den Fotos gerettet?

Hat jemand BIkder von (s)einem gebauten Wagen?

Gruß
Thomas

bramloch

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Donnerstag, 29. März 2018, 17:06

Moin Forum, Moin Namensvetter,

Die alten Bilder gibt's bei mir nicht mehr, bei Imageshack sind sie weg.

Einige kann ich versuchen wiederherzustellen, den Wagen hab ich ja noch. So wird es zumindest möglich das Wägelchen zu bauen. Kann aber einige Wochen dauern. Kommt jetzt ja irgendwie auch nicht mehr so drauf an. Wenn jemand damals meine Bilder runtergeladen hat, kann er mir diese gern zusenden, ich pfleg sie dann ein.....

Grüße

Thomas

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Dienstag, 3. April 2018, 19:17

Hallo,

ich habe tatsächlich jemand gefunden, der überraschend gut organisiert ist und den kompletten Baubericht als pdf-Datei abgespeichert und wieder gefunden hat:

ICH

Wer Interesse hat, sende bitte seine Emailadresse an die meine...

Gruß
Thomas

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Dienstag, 3. April 2018, 19:39

Hage Thomas,

meine Dienst- Mail hast Du....

Werde dann mal schaun den Baum zu Re- Bebildern. Mit den echten geht's dann doch am besten.

und immer dran denken: reine Schiebebilder, kein Transfer Druck: die Trägerfolie bleibt drauf (oder drunter....)

Grüße

Thomas

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