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jrgnmllr

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Samstag, 19. November 2016, 16:08

Mci - aufgemöbelt

Moin Kollegen,

da mein Mci-43 nicht als Museumswagen sondern im regulären Pesonenverkehr als "Verstärkungswagen" eingesetzt wird, mussten wir etwas zur Komfortsteigerung für die Fahrgäste tun.
Deshalb wurden vorhandene - aus einem B3yge stammend - Polstersitze angepasst und anstelle der Holzbänke montiert, außerdem wurde an beide Längsseiten des Wagens eine Dampfheizung eingebaut.
Der Innenraum erhielt zudem eine freundlichere Farbe.

Im Vordergrund des Bildes ist eine bereits modifizierte "Vorbaupufferbohle" zu sehen, aber das gehört schon zum demnächst folgenden Beitrag.


Ein schönes Wochenende

Jürgen M.
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Samstag, 19. November 2016, 18:22

Fenster

Hallo Jürgen,

falls du auch die Fensterrahmen nachbessern möchtest und auch mit Innenbeleuchtung fährst, solltest du die Farbe möglichst dick oder mehrfach auftragen, weil eine dünne Farbschicht durchscheinend bleibt. Am besten wäre eine Sandwich-Farbgebung Braunton-Schwarz- Braunton, dann leuchtet es garantiert nicht durch. Eine kleine Herausforderung ist das Toilettenfenster, weil das nur von außen bemalt werden kann.

Gruß

Gerd

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Samstag, 19. November 2016, 19:49

Moin Gerd,

ich hatte alle Fenster, auch das Toilettenfenster, "ausgebaut", allein schon um die innen liegenden "Fensterrahmen" zu minimieren. Weiterhin wurden zwei Fenster geöffnet; es gibt demnächst noch ein Bild der Innenansicht. Auf dem zweiten Bild oben ist das linke Fenster offen.


Gruß

Jürgen M.

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Montag, 21. November 2016, 11:21

Mci - aufgrüstet

Moin Kollegen,

in diesem Beitrag geht es um das Komplettieren (Aufrüsten) der Pufferbohlen.
Zu montieren sind jeweils
  • 2 Bremskupplungen (Petau)
  • 1 Dampfheizkupplung/ -anschluss (Petau)
  • 1 Schraubenkupplung (Addie) einschl. Ruhehaken
An den Wagenende werden die insgesamt 8 Schrauben herausgedreht, so dass man die Bühnen und die "Vorbaupufferbohlen" als einzelne Bauteile auf der Werkbank liegen hat. Um alle Zurüstteile sicher an der Vorbaupufferbohle befestigen zu können, werden die Befestigungslasche der Pufferbohle abgeschnitten und sämtliche Öffnungen oben und unten mit passenden Polystyrolstücken verschlossen; und die Oberseite der Pufferbohle wird jetzt zur Unterseite.

Brems- und Dampfheizkupplungen werden an die Unterseite der Pufferbohle geklebt.

Mir unverständlich, aber die Lenz-Schraubenkupplungen können nicht verwendet werden, da sie in die entsprechende Öffnung der Vorbaupufferbohle nicht einrasten, also nicht festsitzen. :thumbdown:
Ich habe Schraubenkupplungen von Addie montiert, die direkt am Fahrgestell mit einem Stift (ohne die Feder) befestigt sind.
Außerdem sitzen die Rangiererhandgriffe viel zu weit nach hinten, so dass sie ihren eigentlichen Zweck nicht erfüllen können. :thumbdown:
Und ich hätte mir gewünscht, dass die Innenwände bereits werksseitig im richtigen Farbton lackiert wären.
Ein positiver Punkt sollte nicht unerwähnt bleiben: Zum ersten Mal bei einem Wagen der Firma Lenz sind die Griffe des Lösezuges schon von Haus aus rot lackiert. :thumbup:

Nachdem die Vorbaupufferbohle mit den zugerüsteten Teile lackiert ist, wird sie an das Fahrgestell geklebt (UHU-plus endfest), die Rangiererhandgriffe werden an die richtige Stelle versetzt und die Bühne, an der vorher die beiden Zapfen abgetrennt wurden, angeklebt.

Als nächstes ist der Rohrschlosser gefragt.


Gruß

Jürgen M.
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Montag, 21. November 2016, 12:04

Sehr schön, Jürgen.

Mit welcher RAL NR bzw Farbe hast Du die Sitzgarnituren lackiert?

Vielen Dank und schöne Grüße
Norbert

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Montag, 21. November 2016, 13:19

Moin Norbert,

mit Revell EMAIL COLOR, # 37 matt.


Gruß

Jürgen M.

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Montag, 21. November 2016, 13:32

Hoi Jürgen,
Du hast recht, die Rangiertritte sind so überflüssig.

Ich bin Schraubenkuppler und muß daher mit der Pinzette unter die Übergangsbleche die erfreulicherweise aus Metall sind. Bei mir sind an den Ecken kleine Schnittreste die ein hochklappen verhindern.
Mit der Pinzette drücke man das Blech nach unten und feilt die Vorsprünge ab bis sich die Bleche hochklappen lassen. Nun kann ich für das Kuppeln den Haken besser sehen.
Allerdings hat Jürgen schon ein weiteres Problem angesprochen: die fehlende Federung. Ich werde mir also die Mühe machen und gefederte Haken einbauen. Mglw. muß die Kulisse demontiert werden.

Die Bremskupplung werden wie genannt ebenfalls angebaut. Gab es in Ep. II schon Dampfkupplungen?
Husbert

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Montag, 21. November 2016, 14:13

Hallo Husbert,
...hat ein weiteres Problem angesprochen: die fehlende Federung.
das Problem ist nicht die fehlende Federung, sondern dass die Lenz-Schraubenkupplung für diesen Wagen ungeeignet ist, da sie sich nicht arretiert. Mögliche Abhilfe: Man steckt eine Lenz-Schraubenkupplung wie vorgesehen in die Öffnung der Vorbaupufferbohle und bohrt mittig von unten ein Loch von 0,6 mm durch Pufferbohle und Schaft des Kupplungshakens. In diese Bohrung wird ein aus 0,6 mm Ms-Draht geformter Ruhehaken eingeklebt, der dann die Schraubenkupplung sichert.


Gruß
Jürgen M.

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Montag, 21. November 2016, 14:33

@ Husbert:
...an den Ecken kleine Schnittreste, die ein hochklappen verhindern.
Ich würde diese Noppen stehen lassen, da dann das Übergangsblech z.B. bei Rangierfahrten hochgestellt stehen bleiben kann und nicht von selbst herunterfällt.


Gruß
Jürgen M.

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Montag, 21. November 2016, 19:43

Gab es in Ep. II schon Dampfkupplungen?
Ja, natürlich, die Züge der DRG fuhren das ganze Jahr über; und damals gab es noch richtige, kalte Winter mit viel Schnee! 8)

Gruß
Jürgen M.

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Samstag, 26. November 2016, 15:07

Mci - aufgrüstet, 2. Teil und Schluss

Moin Kollegen,

an der Unterseite waren so einige lfd. Meter Rohre zu verlegen, um den Wagen bremsen bzw. heizen zu können.
Auf den beiden Bildern seht ihr, wo und was die Rohrschlosser montiert haben.
  • Hauptluftleitung mit den jeweiligen Abzweigungen an den Wagenenden (Rundmessing 1,0 mm)
  • Dampfheizleitung (Rundmessing 1,6 mm)
  • Handbremszugstange (Rundmessing 0,6 mm)
  • 4 Stück Rangiererhandgriffe
  • 2 Stück Ruhehaken für die Schraubenkupplungen
  • div. Kleinmaterial
Die Maler warten schon ungeduldig, sie wollen ins Wochenende.
Das war's. Der Mci 43 hat jetzt alle nötigen technischen Einrichtungen, um die Betriebserlaubnis für die REEB zu erhalten - das ist aber nur noch eine Formsache.

Gruß
Jürgen M.
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Samstag, 26. November 2016, 15:17

Grün ist bei mir grad aus, aber es gefällt mir sehr, wie Du dieses Großserienmodell verbesserst und individualisierst.

Viel Freude und Erfolg bei der Weiterarbeit!
Grüße aus Wien
Martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

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Samstag, 26. November 2016, 15:19

Hallo Jürgen,
im H0-pur Magazin waren die Rangierhandgriffe auch soweit hinten wie bei Lenz.
Ich werde mal auf Dampfheizung verzichten und einen Kohleofen samt Dachabzug einbauen.
Kannst Du noch ein Foto von vorne einstellen?
Was mir verbesserungswürdig scheint sind die Holzbänke. Sie sind mir nicht plastisch genug.
Gruß
Husbert

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Samstag, 26. November 2016, 16:24

Hallo Husbert,
im H0-pur Magazin waren die Rangierhandgriffe auch soweit hinten wie bei Lenz.
das kann gut sein und bezweifle ich auch nicht.
Aber wir haben bei der REEB einen Sicherheitsingenieur, der seine Aufgabe sehr ernst nimmt und es fast schon persönlich nimmt, wenn sich einer unserer Mitarbeiter verletzt, und sei es nur eine Beule am Kopf eines Rangierer. "Die Rangiererhandgriffe müssen soweit wie möglich nach vorn versetzt werden, sonst können wir sie uns gleich ganz sparen" forderte er, und so wurde es gemacht. :thumbsup:


Gruß
Jürgen M.

P.S.: Foto von vorn kommt übermorgen.

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Sonntag, 27. November 2016, 12:56

Mci - Ansichten

Moin Kollegen,

hier, wie gewünscht, noch zwei Bilder der Frontansichten.


Allen noch einen ruhigen 1. Advent
Jürgen M.
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Sonntag, 27. November 2016, 22:47

Mci - abgewirtschaftet

Hallo,

passend zu der BW-Zugehörigkeit des Wagens habe ich meinen Mbi als "Wendezugwagen" auf beiden Seiten unterschiedlich aber sehr abgewirtschaftet bemalt. Die Figuren sind aus eigener Produktion. Auf der "grünen" Seite fehlen auf dem Foto noch die Fenstereinsätze, die ich zum bemalen ausgebaut hatte. Vom BW Dillenburg habe ich schon einige Fotos gesehen, wo die 94er und auch Umbauwagen sehr "gebraucht" aussahen. Fotos von den Mci in diesem Zustand kenne ich nicht, aber vermutlich werden sie kurz vor der Außerdienststellung so ähnlich ausgesehen haben. Das Fahrwerk ist noch nicht gealtert worden.

Gruß Gerd
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Samstag, 4. Februar 2017, 00:43

Moin,

auch bei mir häuften sich nun nach gut einem Vierteljahr die Beschwerden der Fahrgäste über den MCi. Fast alle beklagten die arg rustikalen 4.Klasse-Sitzbänke. Ein paar ganz Schlaue merkten noch an, dass die laut Anschrift vorhandenen 52 Sitzplätze wohl nur im Schülerverkehr und da auch nur für Grundschülerhintern zur Verfügung stehen würden. Ansonsten würde jeder Versuch, auf den 44 Sitzplätzen 52 Personen unterzubringen, in einer sehr hoffnungslosen Reise nach Jerusalem enden. Auch die dunklen Innenwände waren ein mehrfach genannter Kritikpunkt. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit würden diese doch dem einen oder anderen auf´s Gemüt drücken.

Dem sollte Abhilfe geschaffen werden und so ließ der alte Meister die Lehrlinge am Wochenende antreten. Bis zum späten Sonntagnachmittag wurde im Schuppen kräftigst gedengelt, gesägt, gebohrt, geschraubt und lackiert. Am Ende hatte der Wagen neue rückenfreundliche Lattensitzbänke mit nun 52 real existierenden Sitzplätzen und die Innenwände strahlten in hellem freundlichen sandgelb. Die hinterher vom Meister organisierten Frikadellen mit Bergen von Kartoffelsalat haben die Jungs ruckzuck verputzt. Es wird gemunkelt, dass es für die Stifte sogar Bier gab, zu zweit eine Flasche. Na ja, verdient haben sie es sich...

Was geschah nun wirklich hinter den verschlossenen Schuppentoren? Zunächst wurde der Wagen zerlegt. Vier Schrauben waren an der Unterseite zu lösen, um den Wagenkasten abnehmen zu können. Im Toilettenraum der Inneneinrichtung wurde der Klebepunkt auf der Rückseite der E-Platine an der Wand vorsichtig mit einem Cutter durchtrennt. Dann wurden die die beiden Halteschrauben der Inneneinrichtung (je eine diagonal an den Stirnseiten) gelöst und die Inneneinrichtung angehoben. Die E-Platine ließ sich mitsamt der Kabel durch die beiden Halteklips hindurchschieben, so das die Inneneinrichtung nun frei war.

Als erstes wurden die eingeklebten Sitzbänke durch ausbohren von unten herausgenommen. Alle Bänke überlebten unversehrt und werden eines Tages als Sitzgelegenheiten auf einem Bahnsteig wiedergeboren. Die neuen Lattensitzbänke sind überarbeitete Donnerbüchsensitzbänke von Schnellenkamp. In der Bastelkiste hatte ich nur die 31 mm breite Version, die entsprechend gekürzt wurde. Es gibt die Sitzbänke auch in einer 21 mm breiten Ausführung, die passt genau. Die Sitzbänke wurde zusammengebaut, gestutzt und mit einer undefinierten Mischung verschiedener Brauntöne lackiert. So schweinchenrosa wie auf den Bildern sehen sie in Wirklichkeit nicht aus. An den Stirnwänden wurde die Lenz-Sitze beibehalten. Die verstecken sich soweit in den Ecken, dass der Unterschied nicht weiter auffällt. Die neuen Sitzbänke wurden entsprechend dem auf 1:45 vergrößerten Grundriss aus Wagner/Wagner/Deppmeyer, Reisezugwagen deutscher Eisenbahnen, Alba-Verlag, in vorgebohrten Löchern aufgeklebt. Vorher war noch die schmale Wand des Toilettenraumes abzutrennen und um 7 mm Richtung Wagenende versetzt wieder einzukleben, damit der neue Sitzteiler passt.

So ergaben sich die 52 Sitzplätze, die mit geringerer Beinfreiheit für die Reisenden erkauft wurden. Wo es vorher sechs „Vierer-Abteile“ waren, sind es nun sieben bzw. sechs statt vorher fünf auf der WC-Seite. Der Sitzteiler stimmt nun auch nicht mehr mit den Fensterteilern überein, aber dieses ist durchaus vorbildgerecht.

Die hellen Innenwandtapeten entstanden aus einem DIN A4-Briefumschlag, dessen braune Farbe für mich hinreichend sandgelb war. Für die Seitenwände wurden 217x40 mm, für die Stirnwände 57x48mm große Stücke verwendet und jeweils die Fensteröffnungen herausgeschnitten. Die Bretternachbildung erfolgte durch waagrechte parallele Bleistiftstriche (´n beten scheef hett God leev...). Die Stirnwandtapeten wurde mit ein wenig Kleber/Pritt-Stift befestigt. Die Seitenwandtapeten wurden oben hinter die Halter der Gepäckablagen geklemmt und unten angeklebt. Der WC-Raum wurde zum Fahrgastraum hin ebenfalls briefumschlagsverbrettert, allerdings senkrecht.

Dann wurde der Wagen wieder zusammengesetzt. Die hellen Innenwände machen sich schon auf den ersten Blick bemerkbar, was mit meiner Knipse allerdings nicht so wirklich rüberkommt. Deutlicher wird es im Foto bei eingeschalteter Innenbeleuchtung, wie die Spannerbilder zeigen. Der geänderte Sitzteiler fällt erst beim zweiten Hinsehen auf. Meine beste Hälfte fragte, warum ich die Innereien umgestrickt habe, wenn man es nachher doch nicht mehr sehen kann. Typische Killerfrage eines Nichtmodellbahners... Gut, der Modellbahner würde evtl. fragen, warum ... und aus zwei Metern ...?? Nun ja, erstens hat mir die Bastelei Spaß gemacht und zweitens bin ich bei zwei Metern Abstand im Nebenraum und sehe gar nichts mehr;-)

Jetzt gilt es abzuwarten, wie der umgearbeitete MCi von den Fahrgästen angenommen wird. Irgendjemand wird bestimmt meckern, wahrscheinlich wegen der Beinfreiheit. Man kann es eben nicht allen recht machen...

Viele Grüße,
Carsten
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Husbert

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18

Samstag, 4. Februar 2017, 10:29

Das ist eine wirklich gelungene Verbesserung die ich auch nach Buseck 2017 nachvollziehen werde. Hoffentlich hat Schnelli genug Sitzbänke.
Wenn die Fenstereinsätze leicht herausnehmbar wären würde ich sogar die Innenrahmen Holzfarben streichen.
Danke
Husbert

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19

Samstag, 25. Februar 2017, 20:46

Mci aufgemöbelt - einen hab´ ich noch...

Moin zusammen,

herzlichen Dank für die positive Aufnahme und eure Grünen zur Vorstellung meines aufgemöbelten Grünen. Ich möchte mich gerne mit einem weiteren Grünen revanchieren.

Eine günstige Gelegenheit bescherte mir einen weiteren Mci. Da ich keine uniformen Zuggarnituren mag (schließlich ist meine Thema die Nebenbahn in der Epoche III;-)), wollte ich den zweiten Mci soweit verändern, dass er sich durch mehr als nur die Betriebsnummer und „Nichtraucher“ statt „Raucher“-Schildern vom ersten Modell unterscheidet.

Das sollte für einen Mci kein Problem sein. Allein die Mci-Artikel aus Kosaks HP1-Ausgaben 28 und 36 liefern Ideen für diverse Varianten. In Nr.36 lächelte mich auf S.54 in der Mitte besonders die Schnittzeichnung mit der sehr effektiven Sitzanordnung für eine maximale Platzanzahl an. Dreiersitzquerbänke auf der WC-Seite und eine Längsbank über die ganze Wandlänge auf der anderen Wagenseite ergaben lt. Text 55 bzw lt. Zeichnung 56 Sitzplätze. Eine Quelle der Zeichnung wird nicht aufgeführt, aber die Zeichnung sieht recht amtlich aus. Wegens des Copyrights kann ich sie hier natürlich nicht zeigen und habe stattdessen die Infos zur Sitzplatzanordnung herausgezogen und in einer eigenen Skizze dargestellt.

Bei DSO bin ich auf den Thread „Frage zum Nebengattungszeichen d bei der DB“ (http://www.drehscheibe-online.de/foren/r…016944,page=all) gestoßen, in dem es auch um den Mci geht. Besonders interessant ist der Beitrag von M. Muschke (http://www.drehscheibe-online.de/foren/r…073#msg-8023073), der einen Auszug einer Liste "Bestand und Bedarf der Reisezugwagen"; BD Mainz/Bf. Ludwigshafen vom 02.06.57 zeigt, aus der durch die aufgeführten Sitzplatzzahlen der Einzelwagen verschiedene Sitzplatzausstattungen deutlich werden. Demnach gab es auch noch im Jahre 1957 Mci, die nicht die häufigen Ausstattung mit 44/52-Plätzen aufwiesen. Deswegen gehe ich davon aus, dass es in der zweiten Hälfte der 50er auch noch Mci mit Längsbänken gemäß der Zeichnung in HP1 gab. Diese Version sollte es jetzt im Modell werden.

Dazu wurde der Wagen zerlegt, die Querwand des WC in Richtung Wagenende versetzt und die vorhandenen Bänke komplett entfernt (s. Beitrag 17). Stattdessen wurden angepasste Dreier- und Zweiersitzbänke für Donnerbüchsen (Schnellenkamp) fast der Zeichnung entsprechend eingeklebt. Fast ... weil erstens bei der Längsbank die äußeren Zweierbänke wegen der Befestigungssäulen des Lenz-Wagenkastens weggelassen werden müssen und zweitens meine Dusseligkeit für eine ungeplante Änderung gesorgt hat. Dazu aber weiter unten.

Die Längsbank besteht aus Zweier- und Dreierbänken, deren Rückenlehnen soweit gekürzt wurden, dass ihre Oberkante mit der Unterkante der Fenster abschließt. Die Gepäckablage blieb auf dieser Seite unverändert. Auf der WC-Seite läuft die Gepäckablage nach der Zeichnung nicht durchgehend über die gesamte Wand und muß also geändert werden. Zwei Dreiersitzgruppen haben eine erhöhte Zwischenwand mit darüber befindlichen Gepäckablagen. Damit diese Platz haben, muß die originale Gepäckablage gekürzt werden. Diese ist von unten mit Zapfen in die Halterungen unter dem Dach eingeschoben. Bei meinem Exemplar waren diese nur teilweise verklebt und ließen sich nach etwas Wackeln verlustfrei nach unter herausziehen. Ich habe im Gegensatz zur Zeichnung nur das Teilstück in Wagenmitte wiederverwendet, weil ich am Wagenende umplanen musste.

Beim Basteln ist mir ein Schraubenzieher runtergefallen und mit seiner Spitze auf dem Dach des Mci gelandet. Na toll, die Stulle landet immer auf der Butterseite... Allerdings hätte die Stulle im Gegensatz zum Schrauberzieher keinen kleinen Einschlagkrater incl. Lackschaden verursacht. Spachteln, schleifen und Neulackieren wollte ich genausowenig wie ein Dach mit einem „Blechflicken“.

Da sich der Dachschaden nahe einer Dachecke befand, habe ich mich dazu entschlossen, dem Mci eine Ofenheizung zu verpassen und einen Rauchabzug auf das Dach zu setzen, um den Ditsch zu vertuschen. Aus einer leeren Kugelschreibermine, einem Pappnagel und etwas schwarzer Farbe (Tamiya TS-29 semi gloss black) war der Abzug schnell geklöppelt. Die Stelle auf dem Dach war bereits unfreiwillig angekörnt und wurde auf den Durchmesser der Kugelschreibermine aufgebohrt. Der Rauchabzug wurde eingeklebt und das Desaster damit beseitigt. Im Inneren muß dann natürlich auch ein Ofen zu finden sein. Der entstand aus einem Endstück eines Filzstiftes, in das oben ein weiteres Stück Kugelschreibermine als Ofenrohr geklebt wurde. Der Ofen wurde dunkelgrau und das Ofenrohr silber angemalt. Weitere Details habe ich dem Ofen nicht gegönnt, äußere Form und Farbe müssen für den Eindruck ausreichen. Der Ofen fand seinen Platz an einer Stirnseite, wo sonst eine Zweierbank gestanden hätte. Als Abschluß der Innenarbeiten wurden die Innenwände des Wagenkastens noch briefumschlagstapeziert (s. Beitrag 17.). Wie schon beim ersten Mci-Umbau zeigen die Spannerbilder auch hier, dass es sich lohnt.

Ich wollte auch äußerlich deutlich machen, dass dieser Mci anders als meine erste Version ist. Einige Bilder zeigen Mci mit zusätzlichen senkrechten Profilen im mittleren Seitenwandfüllstück. Ich hatte mir die Variante mit einem U-Profil ausgekuckt. Ein passendes 2,0 mm U-Profil (Evergreen 262) war ebenso schnell gefunden. Die Profilflächen wurden mit einer Feile leicht aufgeraut, damit der Kunststoff nachher die Farbe besser annimmt. Die Schraubenköpfe der Profilbefestigung wurde mit Hilfe eines 0,8mm-Bohrers nachgebildet. Der Bohrer wurde auf der Profilrückseite angesetzt und mit leichtem Druck gedreht. Dadurch bildet sich auf der Vorderseite ein Buckel, sofern rechtzeitig gestoppt wird und nicht durchgebohrt wird. Ein paar Anläufe hat es gebraucht, dieses ohne Löcher hinzubekommen. Dann wurde das Profil mit Tamiya TS-9 british green lackiert. Der Farbton ist etwas zu kräftig bzw. etwas zu dunkel. Mit einer Mischung aus mattem und seidenmattem Klarlack (jeweils Gunze top coat) ergab sich eine leichte Aufhellung des Farbtons und ein dem Wagenkasten entsprechender Glanzgrad. Auch hier waren mehrere Versuche notwendig, bis es passte. Um das Profil plan einkleben zu können, waren am Wagenkasten die Regenleiste zwischen den Fenstern abzuschaben, etwas vom oberen Wagenkastenprofil auszunehmen und eine Fuge in das Brett unter dem Seitenwandfüllstück zu feilen. Abschließend wurde der Mci wieder zusammengesetzt und dem Verkehr übergeben.

Das Modell unterschiedet sich vom Originalzustand bzw. meinem ersten Mci durch die Sitzplatzanordnung, den Ofen incl. Rauchabzug und das Profil im Seitenwandfüllstück. Ob es beim Vorbild ein Mci-Exemplar gab, welches alle diese Variationen in sich vereinte, weiß ich nicht. Ich will es auch nicht wirklich wissen. Sonst habe ich womöglich nachher noch ein Problem, von dem ich jetzt noch gar nicht ahne, dass es überhaupt existieren könnte;-)

Viele Grüße,
Carsten
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