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Dienstag, 10. April 2018, 08:37

Hallo Gerhard,

vielen Dank für dein Lob und deine Anerkennung. Gerne antworte ich dir hier und weil die Antwort evtl. auch für andere von Interesse ist, mache ich das öffentlich.

Du hast evtl. in einem anderen Thread von mir den Bau meiner Anlage verfolgt. Ich war einenge Male in Seelfeld/Tirol und habe dort als Jugendlicher 1045 1245 und 1570 bzw. 1670 am Zirler Berg erlebt. Mit Güter und Personenzügen und als Vorspann vor Deutschen Loks, E 10, E 44 und anderen.

Diese eingleisige Strecke hat es mir angetan und so habe ich mich entschlossen, eine Anlage als Gebirgsbahn zu bauen, auf denen ich diese Loks einsetzen kann. Der von mir gemachte Hintergrund gibt auch Teile des Karwendel und anderer angrenzender Gebirge wieder.

Was ich nicht begreifen kann, ist, dass es einerseits Modelle von Schweizer Loks Modelle in 1:45 gibt, nicht jedoch von den Interessanten ÖBB Modellen, obwohl diese viel früher schon bis München und Nürnberg gekommen sind.

So bleibt mir nur der Selbstbau.

Im Vorfeld der Planung der 1045 habe ich versucht irgendwie den Federtopf-Antrieb nachzubilden. Das scheitert jedoch an den Maßen. Ich müsste dann auch die Räder selbst bauen und das möchte ich nicht, weil ich zuverlässige Antriebe haben will und die habe ich mit den Antrieben von ETS gefunden. Man muss eben auch Kompromisse schließen. Das bleibt im Modellbau nicht aus.

Herzlichst

Peter Weigel

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Freitag, 13. April 2018, 08:13

Liebe Mit-0er,

ein paar Beiträge weiter oben habe ich davon gesprochen,dass ich nach der 1245 eine E 77 angehen will. Nun hier werde ich jetzt durchstarten.

Beginnen möchte ich mit dem Fahrwerk.

Basis ist das Fahrwerk des SBB Krokodils von ETS. Hier wurde die Umgebung des Antriebsrades geändert und anstatt der 3. Achse eine Vorlaufachse eingebaut. Und das bei beiden Fahrwerken.

In der Anlage findet Ihr Bilder von den Fahrwerken und 2 Aufnahmen von Zeichnungen des Gehäuses. Das erste zeigt die Fahrwerke, das zweite Bild zeigt den Mittelteil der drei Gehäuseteile, das dritte die beiden Führerstände.

Mithilfe der modifizieren Fahrgestelle liessen sich auch andere Altbau E-loks bauen, etwa E 75, E91 und andere.

So viel für heute

Herzlichst

Peter Weigel
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Freitag, 13. April 2018, 12:14

Hallo Hans-Peter,

ja, leider sind die Abmessungen auch in 1:45 noch sehr klein und so ein Federtopf-Antrieb sieht auf Papier recht einfach aus, aber beim Bauen können die Finger nicht klein genug sein. Das verstehe ich nur zu gut. Ein zuverlässiger Antrieb ist wichtig, daran scheiterte es bei mir bis dato immer. Inzwischen gibt's gutes Material, und im Internet wird man schnell fündig.
Ich für meinen Teil würde mir eine Antriebsattrappe durch Kleben von Einzelteilen erschaffen und diese dann mit Resin kopieren. Die würde ich dann aufkleben, das müßte eigentlich klappen.

Aber Deine Loks faszinieren mich so und anders, außerdem baust Du sehr schnell. Bei mir stehen einige Projekte seit Jahren still, weil ich nicht dazukomm. Ich bleib auf jeden Fall dran, Deinen Anlagenbau werd ich mir gleich mal durchsehen.

LG Gerhard

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Sonntag, 15. April 2018, 15:46

Planung und Konstruktion der 1570/1670

Liebe Mit-0er,

während bereits die Fräsarbeiten für die E 77 bereits in vollem Gange sind, beschäftige ich mich jetzt schon mit Planung und Konstruktion der 1570/1670. An sich sind die beiden Typen identisch. Man erkennt einen Unterschied auch nur in einem kleinen Detail. Zwischen den beiden Führerstandstüren macht der Aufbau der 1670 an der Unterkante einen kleinen Sprung nach oben, während der Aufbau der 1560 an der Unterkante fluchtet, also eine durchgezogene Kante hat. Und bei einigen loks sind die Ecken 45 ° geschrägt. Es gibt aber auch 1670 bei denen das nicht der Fall ist wie die 1670.104. Ansonsten unterscheiden sich beide Loks nur in der Leistung. Die 1670 ist stärker.

Während normalerweise die Antriebsräder in einem Drehgestell liegen, hat die 1560/1670 eine interessante Teilung. Die beiden innersten der 4 Angetriebenen Achsen sind fest im Rahmen gelagert, während die beiden äußeren, zusammen mit der Vorlaufachse ein Drehgestell bilden. Dieser Umstand würde eigentlich einen kompletten Eigenbau des Fahrgestells erfordern. Ich möchte allerdings versuchen hier mit Hilfe von zwei ETS Antrieben, die mit der Vorlaufachse in einem Drehgestell zusammengefasst sind, eine Lösung zu finden.

Ich bin sehr gespannt ob das so geht, wie ich mir das vorstelle.... :rolleyes: :thumbup: :rolleyes:


Sofern Interesse besteht, kann ich hier gerne wieder die Zeichnungen zumindest teilweise zeigen.


Bis dahin was 1570/1670 angeht Evtl. wird aus der 1560... auch eine 1670.104 mal sehen...


Herzlichst


Peter Weigel

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Mittwoch, 18. April 2018, 00:30

erste Teile

Liebe Mit-0er,

inzwischen gibt es erste Teile der 1560/1670. ( Ich weiß noch nicht, wie ich die Maschine bezeichnen soll, da es im www eine Aufnahme der 1670.104 gibt die der 1560 entspricht. Ich werde mir also mit der Entscheidung zur genauen Bezeichnung Zeit lassen... 8|


Bei den Seitenteilen habe ich mich entschieden diese in der Stärke zu teilen. Dadurch kann ich bei den inneren Fensterdurchbrüchen eine Nut oder Tasche vorsehen,die es erlaubt nach dem zusammenkleben von oben die Fenster in einen Schlitz einzustecken. Setzt man das Dach drauf, werden die Fenster gehalten und sind gegen herausfallen gesichert. Gleichzeitig sind die Fenster auch gegen Eindrücken gesichert, greift man das Modell mal unglücklich.


Die Bilder zeigen die Bodenplatte des Gehäuses noch ohne Ausschnitte für für die Motoren, Kabel,etc. Auf dem ersten Bild sind alle 4 Seitenteile zu sehen, auf Bild 2 je zwei Hälften aufeinandergelegt. Die Nut neben den Fenstern nehmen später die Gefrästen, leicht auftragenden Rahmen der Lamellen der Lüftungsgitter auf.


Herzlichst
Peter Weigel
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Mittwoch, 18. April 2018, 07:50

Hallo Peter,

das ist eine tadellose Fräserei, sieht wieder einmal vielversprechend aus. Die Scheibenbefestigungen sind eine gute Idee.

Ich freu mich schon auf die Bilder vom zusammengebauten Modell. :)

LG Gerhard

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Mittwoch, 18. April 2018, 17:44

Lieber Gerhard,
liebe übrigen Mit-0er,

heute habe ich die Lüfter-Teile für die Seitenwände und die Vorbauten und die Stirn und zwischen Wände gefräst und die Teile zusammengebaut...

Und dann habe ich mal die zwei innersten Achsen mit dem entsprechenden Abstand aufgestellt und das Gehäuse einfach mal draufgelegt. Und wer Phanthasie hat, stelle sich die Vorlaufachse und die außee Antriebsachse dazu vor...

So und im Übrigen bis nächst Woche. Dann geht´s weiter...

Übrigens im 3. Bild kann man den Schlitz für die Fensterscheibe gut erkennen.

Herzlichst

Peter Weigel
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Mittwoch, 18. April 2018, 22:51

Lieber Peter,

einfach nur WOW...! Das Gehäuse ist einfach perfekt geworden. Also ich kann mir das schon recht gut vorstellen. :) Tolle Arbeit, sehr schön gefräst. Dein Patent mit den Fenstern sieht man sehr gut, eine echt saubere Lösung.

LG Gerhard

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