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BR44Jumbo

Hilfsbremser

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1

Donnerstag, 5. April 2018, 09:33

Achsenlagerbuchsen bohren, aber wie? Oder neues Fahrwerk?

Hallo miteinander,

Ich habe einen Lima „Apollinaris“ Wagen, den ich verbessern möchte! Haben ihn mit Federpuffer und Moogkulissen schon gepimpt! Alles soweit gut gelungen!

Jetzt mein Problem:

Ich wollte ihm Achslagerbuchsen mit Metallradsätzen verpassen, schaffe es aber nicht die Bohrungen dafür so zu setzen, dass der Wagen mit allen Rädern gleichzeitig auf den Gleisen steht. Er wackelt!
Gibt es Bohhrschablonen um sauber zu bohren oder oder gibt es ein Fahrwerk zum drunter bauen oder könnte mir jemand das Bohren übernehmen?

Freu mich von euch zu lesen!

schöne Grüße Jürgen 8)

BR96

Oberfahrdienstleiter

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2

Donnerstag, 5. April 2018, 09:54

Hallo Jürgen,

bei meinem ersten Tehs 50 habe ich Achsen von Jürgen Moog eingebaut. Der hat damals einen Bohrer mitgeliefert, den man quasi zwischen den beiden Achslagern eingespannt hat und man dann per Hand die Bohrung gemacht hat. Nicht sonderlich professionell, aber es hat geklappt.

Guck mal in Antwort 3 in meinem Thread:

Tehs 50
Grüße - Jörg

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BR44Jumbo

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3

Donnerstag, 5. April 2018, 10:10

Hallo Jörg,

Danke für deine schnelle Antwort! Von dem Moogbohrer habe ich schon gehört, aber leider ist das Fahrwerk schon verbohrt worden, sodass der Moogbohrer nicht mehr sauber greift! Aus diesem Grund war halt meine Frage ob es Bohrschablonen gibt. Es sind auch Metalachsen und Lager aus England. Ich denke, dass ich mir ein Fahrwerk holen muss und nochmal von vorn anfangen!
Grüßle Jürgen

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mattes56

Lokomotivbetriebsinspektor

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4

Donnerstag, 5. April 2018, 10:54

Hallo Jürgen,

Ich kenne das Problem, habe viele RiPoLi umgebaut.
Ich verwende dann immer Rohrstücke aus Messing als Lagerbuchse.
Diese setze ich auf die vorhandenen Bohrungen und erwärme sie mit dem Lötkolben und drücke sie rein. Für die erste Achse geht das dann problemlos. Bei der zweiten Achse im Prinzip genau so, wenns kippelt, das Lager rausbekommen, das falsch steht.
Dann mit einem abgewinkelten passenden Draht dieses “aufspießen“, warmmachen, und in die entsprechende Richtung verschieben.

Die alten Kunststoffe quellen bei Erwärmung, so dass die Messinghülsen quasi festgeklemmt werden.

Etwas Übung braucht man aber, aber man hat durchaus zwei Chancen zum Korrigieren.

Auch nicht das non plus Ultra, aber es geht.

Gruß
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V.

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Heizero

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5

Donnerstag, 5. April 2018, 10:56

Hallo Jürgen,

es ist immer schlecht eine so gestellte Frage richtig zu beantworten wenn man keine Bild von der " Sache " sehen kann. Wie verbohrt sehen denn die Achslager aus? Gibt es noch eine Möglichkeit sie zu " Reparieren " oder sind sie schon zu verschließen um da noch etwas zu machen oder ändern? Ein Bild sagt da mehr als tausend Worte. Hat der Wagen auch Federung, Lima hat ja normal ja keine. Frage deshalb weil Du ja schon Verbesserungen gemacht hast.

Gruß Günter

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Olli

Rangiermeister

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6

Donnerstag, 5. April 2018, 13:19

Lima Buchsen

Moin,
ich säge oft den Lagerdeckel mit einem sehr feinen Laubsägeblatt (6/0) ab und notiere mir wo er war, da er später wieder verwendet werden soll.
Der bestehende Rest des Lagers hat irgend einen Durchmesser. Ich nehme etwas Hohles zB ein Stück Rohr welches genau darauf gesteckt oder gehalten werden kann ohne dass es schnell verrutscht.
Habe ich dieses Teil gefunden, reicht meist - da das Lager fast immer eine Mittensymmetrie hat- ein mittig gebohrtes Etwas welches fest in das Rohr gesteckt, gepresst oder ge-sonstwas wird und ich habe eine tolle Führung für einen kleinen Bohrer zum Anbohren.
Dann habe ich die Führung für den "großen" Buchsenbohrer.

Geht recht schnell und einfach wenn man alles per Handkloben macht und die eine linke Hand gegen eine rechte Hand austauscht :) .

Bei den abgesägten Achslagerdeckeln kommt es häufig vor, dass darunter sogar im Spritzguss eine kleine Marke zu sehen ist welche die Hohlspitze der, auf der anderen Seite liegenden, Lagerspitze im Gussteil anzeigt. Man hat dann die Buchsenmitte sozusagen freigelegt. Dann braucht man nichts mehr außer einer oben genannten Hand und Bohrern.

Bei den Drehgestellen (DG) von Lima (zB Druckgaskesselwagen) kann man ein kleines Loch (ca 0,5 mm in eine 1mm Messingplatte bohren, diese dann auf den kleinen Nippel im Spritzguss (siehe Bild) halten und mit dem Bohrer durch das Loch in der Platte die Führungsbohrung für den nächsten Bohrer setzen.
Nachteil ist, das Loch ist da. Da muss man dann noch eine Füllung in Form eines Rundstabes reindrücken. Was den Vorteil hat, dass diese, wenn geklebt, die gegebenenfalls flanschlosen, neu eingebauten Lagerbuchen fixieren können, passende Länge vorausgesetzt! Hier gilt: Versuch macht kluch.
Man kann auch bei den DG die Achslagerdeckel absägen ist aber a) doppelt so viele Achsdeckel und b) wenig Platz zum Nachbardeckel. Ich habe mir jedenfalls des Öfteren "Katschen" in die Nachbarschaft gesägt.
Eine weitere einfache Lösung für die DG ist, einen Halterahmen (HR) für die Oberseite zurecht bauen (an die Unterfütterung in der Mitte denken, da ist es niedriger bei den DG), diesen auf der Oberseite befestigen so dass er plan aufliegt.
Man muss 6 Löcher für M2/2,5/3 an geeignet erscheinenden Stellen durch HR und DG bohren, HR wieder ab, DG geschickt halbieren (DER LÄNGE NACH!), Buchsenlöcher von innen bohren, HR unter Verwendung der gewählten, passenden Senkkopfschrauben zum Zusammenfügen des DG verwenden, Räder einsetzen . Freuen.
Das Bild geht davon aus, dass die Kupplungshalterung auch abgesägt wird. Muss man natürlich nicht machen.

Man beachte: die Löcher im HR sind zu senken und im Durchmesser etwas größer aufzubohren als die Gewindesacklöcher im Gestell.
Die jeweiligen Maße für Gewinde findet man im Netzt durch google tausendfach. Ebenso billige Gewindeeisen für einfache Plastikarbeiten.

Bei den simplen Laufwerksunterböden der geschlossenen Lima-2-Achsern ist das mit dem HR evtl. auch auf den Unterboden anwendbar.
Wenn sogar eine neue Pufferbohle aufgesetzt werden soll, ist ein Schnitt mehr auch kein Aufwand.
Außerdem gibt es diese Woche bei Lidl Akku-Kreissägen :thumbsup:

Man kann aber auch nochmal was kaufen ;) das geht immer.

Gruß
Olli

PS: vor dem Durchsägen den Aufbau demontieren :!:
»Olli« hat folgende Dateien angehängt:
Gruß
Oliver

Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »Olli« (5. April 2018, 14:11) aus folgendem Grund: Kriegsgefahr im Nahen Osten, Karies am Zahn der Zeit, Weihnachtsgeschäft im März sehr schwach im Vergleich zum Vorjahr, Gewinnwarnung bei meinen Zinserträgen, Langeweile, und Loch im Schuh sowie falsche Anordnung von Buchstaben und Satzzeichen, klemmende Tastatur und für diese Jahreszeit ungewöhnlich wenig Lärm auf den Strassen der Republik. Wenn man so darüber nachdenkt, was einen alles dazu zwingt diesen Post zu verbessern.., ist schon seltsam. Es gibt Menschen, die sind der Meinung das läge an Trump. Ich glaube das nicht, sonst hätte der es vorher getwittert. Wobei man das auch nicht sagen kann. Vielleicht hätte er es auch nicht getwittert. Immerhin twittert der durchschnittliche User wesentlich mehr nicht als er dann doch twittert. Was ja auch Sinn macht. Sorgen sollte man sich dennoch machen. Ich denke, es ist wie mit den Chem-Trails am Himmel. Da gibt es ja Leute, die schütten angeblich extra Gift in die Kondensstreifen der Verkehrsflugzeuge. Da fragt man sich schon, ob die vielleicht Arbeitslos sind und warum die Ihre Zeit nicht sinnvoller verplempern und wie die da überhaupt hochkommen. Es wäre viel sinnvoller sich mal Gedanken zu machen, wer eigentlich den Kameramann abgeholt hat , der damals gefilmt hat wie die Mondlandefähre von Armstrong und dem Dingens, der da noch mit war, vom Mond wieder weggeflogen sind. Nee, statt dessen vertuscht man dessen langsamen und grausamen Erstickungstod mit der Frage wie sich ein Flagge ohne Wind und Schwerkraft bewegt. Wenn man alles glaubt was so gesagt wird, also wirklich. Dabei weiß jeder, dass der Jahre später mit einem der Mond-Rover nach mehreren Kilometern Anlauf am Ende der Abflugschanze wegen leerer Batterien die geringe Mondschwerkraft nicht überwinden konnte und im Mare Fatalis still zerschellte. Gut, einige Bekloppte beahaupten, das hätte man gehört. Aber wie denn bitte schön. Die glauben wahrscheinlich auch die Erde wäre Rund. Aber ich schweife ab. Man müsste wirklich mal was dagegen tun, dass man nicht dauernd diese Postings korrigieren muss. Wenn das klappen würde, da wär die Welt schon einen großen Schritt weiter, da braucht man keinen für auf dem Mond.


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