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Mittwoch, 21. März 2018, 01:31

Lenz BR50 Kabinentender einmessen für (automatischen) Digitalbetrieb: Erfahrungen

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser

Vorherige Sonntag war Fahrtag. Hatte einfach, nach dem vielen Modellbau, Lust am Fahren. Und ausserdem möchte ich die genaue Länge meiner BR50 vermessen, weil ich eine Transportkiste kaufen möchte.

Obwohl meine Anlage als Rangierspiel konzipiert ist, was Handbedienung bedeutet, möchte ich trotzdem auch dass auf meine kleine Modellbahn, Scheesseler Mühle, auch automatischer, digital gesteuerter Betrieb möglich ist. Einfach, weil wenn keine Spieler da sind, möchte ich trotzdem Verkehr zeigen, ohne selbst den Regler zu benutzen (damit ich mit Besucher plaudern kann).

Ich benutze eine alte Version von Traincontroller, die bis jetzt tauglich genug ist.

Um automatischer Betrieb zu verwirklichen, müssen die Lokomotive eingemessen werden. Ich benutzte Dauermeldungen (Dauerkontakte). Für das Einmessen mit Traincontroller braucht mann drei Belegt/Besteztmelder, wobei die Mittlere die eigentliche Messstrecke ist. Leider ist dafür bei mir die einzige Möglichkeit die Dreiwegweiche. Sie hat aber ihre eigene Belegtmeldung...
Aber…sie stammt aus der China-Produktion. Das bedeutet dass die Flanzen bei den Härzstücken auflaufen und die Räder deshalb kein elektrischen Kontakt haben: der Melder flackert. Also mangelhafter Kontakt. Macht für den Loks nichts aus, denn die haben so einen Goldcap (?) drin, die fahren durch. Aber für meine Software macht es unterschied. Guter Kontakt ist da (fast) eine Voraussetzung für erfolgreiches Einmessen.
Ich habe angefangen mit meiner Köf. Zu meinem Erstaunen gab es überhaupt keine Probleme während des Einmessens. Warscheinlich weil nur zwei Achsen und eine Driepunktlagerung?

Dann kam meine BR50 an die Reihe. Rasch stellte ich fest das NUR der Tender beteiligt ist mit der Stromaufnahme. Belegtmeldung nur durch den Tender. Keine der Achsen der Lokomotive selbst erzeugten eine Belegtmeldung. Schade.

Und da erinnerte ich mich an einen Beitrag in dieses Forum, wo ein Mitglied zumindest die vordere Laufachse melderfähig gemacht hatte…

Und ich verstehe jetzt auch warum. Mann, ich habe mich sehr viel Mühe geleistet um ein sicherer automatischer Fahrbetrieb mit dieser Lok zu realisieren. Ich bin ein sehr erfahrener Benutzer von Traincontrol, aber in diesem Fall musste ich alle Seilen beisetzen und oder meine Trickkiste (Kenntnisse) völlig öffnen. Aber am Ende war ich erfolgreich. Automatischer Betrieb mit zwei Lokomotiven funktioniert. Auf Anfrage kann ich erklären wie, aber dass ist in diesem Fall Software-abhängig!

Ich habe auch gesehen, obwohl ich sehr saubere und flache Gleistrennungen und Isolierverbindungen angebracht habe (vielleicht gerade deswegen?), dass gerade im Moment des Überquären dieser Stellen sowohl links als rechts durch die Laufachse des BR50’s eine elektrische Verbindung zwischen zwei Melder entstand, wodurch die Software dachte der nächste Melder ist erreicht, weil es in Wirklichkeit nicht so ist (den es folgen noch die Triebräder und dann erst die Räder des Tenders).

Ich habe auch gesehen das die Räder des Tenders sich aufhobten während das Durchfahren der Härzstücke. Und dass gerade auf diese Stellen die Weichenrückmeldung flackerte. Meine Schlussfolgerung ist deshalb dass der Tender, oder die Drehgestellen des Tenders keine oder mangelhafte Dreipunktlagerung haben. Oder zumindest zu wenig Spiel. Schade.

Deshalb habe ich eine Bitte an Lenz (und eigentlich an jeder Spur-0-Hersteller): Sorge dafür das die vorderste und das hinterste Achse, ob sie wohl oder nicht zur Stromabnahme dienen, mit eine Widerstand (18 kiloOhm genügt) versehen wird, damit die ganze Lokomotive eine sichere und betriebstaugliche Besetzmelderrückmeldung erzeugt.

Ich weiss, dass Spur-0-Betrieb meistens Handbetrieb bedeutet, aber es giebt auch manche Modellbahner (wie ich) die auch Spass haben an automatischer Betrieb. Und ich glaube dass taugliche Massnahmen für die Besetztmeldung nicht sehr viel kosten und nur einen winzigen Teil der UVP beeinflüssen wurden. Ich würde einen kleinen Mehrpreis gerne in Kauf nehmen.

Gruss,
Walter
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Mittwoch, 21. März 2018, 13:13

Hallo Walter,

eben diese Probleme hatte ich im PC-gesteuerten Ablauf auch.
Die 50-ger meldete in Fahrt vorwärts permanent falsch. Mit irgendeiner Treibachse. Je nach Überfahrt der Trennstelle.
Halt am Signal immer falsch. Eine Fahrt auf die Drehscheibe war vorwärts nicht möglich.

Nachdem die Vorlaufachse der 50-ger nun meldet habe ich keine Probleme mehr im automatischen PC-Betrieb.
Der Zug hält an der richtigen Stelle vor dem Signal, ein automatisches umsetzen am Zug erfolgt störungsfrei.
Auch die Fahrt zum Bekohlen und in ein Schuppengleis wird störungsfrei ausgeführt.

Auch ich hoffe sehr, dass die kommenden Spur 0 Modelle eine meldende erste Achse haben werden und damit störungsfrei
in automatischen Steuerungen verwendet werden können.

Weiterhin viel Spaß und
Grüße von Harald
alias Wastl

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Mittwoch, 21. März 2018, 13:34

Hallo,

genauso ist es auch bei mir, auch ich Steuere mit Train Controller 8 Gold.

Ich bekomme sie auch nur in einer Richtung einigermaßen gut ein gemessen.

Zb. Rückwärts in den Schuppen passt, vorwärts nicht, Schattenbahnhof auch nicht 100%.

Ich würde da sogar etwas weiter gehen mit den Wunsch an Lenz bei kommen Modellen jeweils doch die 1. und letzte Achse Meldend auszuführen.
Weiter hieße für mir, Lenz sollte doch bitte für die 50 einen Meldenden Vorläufer, zu Bestellen als Ersatzteil auflegen, denn nicht jeder kann so wie Wastl sich diesen selber bauen.

Gruß Jürgen

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Mittwoch, 21. März 2018, 14:16

Hallo Spur-0 Freunde

auch ich fahre die Lenz50er mit TrainControler, aber ohne Probleme

Man kann doch bei Einmessen angeben nach wieviel cm die erste stromführende Achse kommt. vorwärts wie rückwärts.

Auch das flackern der Melder kann man unterdrücken.


Gruss
Reiner

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Mittwoch, 21. März 2018, 15:01

Hallo Reiner,

alles richtig, habe ich auch so gemacht, alle Werte beim Einmessen eingetragen.
Klappt ja auch wenn die Blöcke lang genug sind, sind sie aber sehr kurz, gibt es bei mir Probleme, wie anscheinend bei den beiden anderen auch.
Da kann ich einstellen was ich möchte, Haltepunkt ist dann vorwärts anders wie Rückwärts.

Und auch richtig, flackernde Melder kann man indem man den Memory hoch setzt unterdrücken.

Noch eine frage, fährst du in den selben Blöcken mit mit den selben Einstellungen vor und Rückwärts auf Automatik ?

Gruß Jürgen

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Mittwoch, 21. März 2018, 15:32

Hallo Jürgen

ich fahre in den Blöcken vor und rückwärts mit Automatik.

Was die Länge der Blöcke betrifft, so habe ich auch kurze Böcke,
wie zum Beispiel meine Weichen, die ich auch mittels Melder überwache.
Das kann auch nur eine Weiche sein.

In meiner Einmesstrecke habe ich eine Dreiwegweiche als Auslauf.

Gruß
Reiner

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Mittwoch, 21. März 2018, 15:42

Hallo Reiner,

Danke für die Antwort, dann verstehe ich es nicht das es bei mir nicht Klappt :-(
Wie gesagt, weder die 50 Kasten, noch die 50 Kabine bekomme ich in beiden Richtung richtig eingestellt.
Beim Bremsweg einstellen vor und zurück passt allerdings alles, nur in den kurzen Blöcken eben nicht, und alle anderen Maschinen bleiben da stehen, wo sie sollen.

Gruß Jürgen

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Mittwoch, 21. März 2018, 20:38

Es froht mich dass es hier im Forum Mitglieder gibt die auch mit Traincontroller arbeiten. Voraussetzungen für ein gutes Fahren und vor allem ein genaues Anhalten sind 1. eine gut eingemessene Lokomotive, 2. Möglichts so viel wie möglich physische Melder (staat virtuelle) und physische Rúckmeldungen durch Achsen.

Im meinem Fall habe ich jetzt eine nicht optimal eingemessene Lokomotive, virtuele Haltemelder und auch noch eine Lokomotive wobei an der Vorderseite es etwa 34cm dauert bis die erste stromführende Achse anwesend ist. Und deshalb hält meine Lok nicht eksakt genau an die Stellen wo ich sie halten möchte.

Wäre das Aufbringen von Widerstandslack auf die Vorderachse eine möglichkeit um wenigstens einer der drei Voraussetzungen positiv zu beeinflüssen? Hat jemand das schon mal probiert?

Gruss,
Walter
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Mittwoch, 21. März 2018, 21:11

Bin gerade dabei um den autoamatische Betrieb weiter durch zu führen mit hilfe von die richtigen Zugfahrten in Traincontrol und als ich das allererste Mal eine Lok einen Zugfahrt unter der Kontrolle des Fahrdienstleiter ausführen lasse, die Lok im Zielblock nicht rechtzeitig bremst und stopt. Dann ist eine manueller Druck auf die rote Stoptaste meiner EcoS absolut notwendig.

Diese Verhalten trit bei jeden erster Zugfahrt einer Lokomotive auf. Danach hat Traincontroller alles völlig unter Kontrolle. OK, muss ich halt Rechnung mit halten beim aufstarten der Zugfahrtenablauf. Aber ich kenne dieses verhalten nicht bei meiner h0-Bahn (selber Version von Traincontroller, 5.8 ) und auch nicht bei unserer Clubbahn (version 8 ).

Liegt das an die Lenz-decoder? Im h0-bereich habe ich nur Erfahrungen mit Uhlenbrock-, ESU-, und Märklin-Decoder. Und da werden auch keine Lenz-Dekoder eingesetzt.

Gruss,
Walter
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Max54

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Mittwoch, 21. März 2018, 23:58

Hallo Walter,

auf keinen Fall Leitlack, bitte lese das hier mal, und besonders den Beitrag von Oliver.

Lenz BR 50 834 – melden mit der Vorlaufachse

Gruß Jürgen

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Donnerstag, 22. März 2018, 00:34

Tag Jürgen,

Du hast recht: keine Leitlacke (z.B. der Silberleitlack von Noch?). So viel ich weiss gibt es auch Wiederstandslack, die wie einen Drossel wirkt.

Gruss,
Walter
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Sonntag, 25. März 2018, 13:23

Hallo Walter,

dieser Absatz hier von dir

"Ich habe auch gesehen, obwohl ich sehr saubere und flache Gleistrennungen und Isolierverbindungen angebracht habe (vielleicht gerade deswegen?), dass gerade im Moment des Überquären dieser Stellen sowohl links als rechts durch die Laufachse des BR50’s eine elektrische Verbindung zwischen zwei Melder entstand, wodurch die Software dachte der nächste Melder ist erreicht, weil es in Wirklichkeit nicht so ist (den es folgen noch die Triebräder und dann erst die Räder des Tenders)."

Hat mich Aufmerksam werden lassen, aber bevor ich da etwas zu schreiben, sage mir bitte mal mit welchen Digital System du deine Anlage Betreibst.


Gruß Jürgen

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Sonntag, 25. März 2018, 16:39

Die BR 50, etwas was ich so nicht kenne.

Hallo,

hier nun meine Beobachtungen zum Melden der Lenz BR 50.
Da ich beide Modelle, also die Kasten und die Kabinentender Ausführung habe, trifft es auf beide zu.

Wie bekannt, muss mein Ein messen im TC die genaue Länge der Lok, der Abstand Puffer zur ersten Stromabnahme vorn und hinten angegeben werden. Bei den 50ger ist das nun mal von vorn gesehen, die erste Tenderachse. Unter diesen Vorgaben habe ich die Loks Ein gemessen.

Besonders in kurzen Blöcken gab es vorwärts bei mir nie gute Ergebnisse, sie blieb einfach nicht genau das stehen wo sie soll, andere Loks machten das nicht, richtig ein gemessen bleiben sie stehen, wo sie sollen.

Walter schrieb ja, das er festgestellt hat, das die Vorlaufachse eine Meldung im Belegmelder auslöste, wahrscheinlich sehr kurz, das reicht aber schon das TC Denkt die Lok fährt in den Block ein.

Mein Test hat jetzt ergeben, das die 50ger, wenn Block an Block liegt, über alle 6 Achsen der Lok eine sehr kurze Meldung , genau wenn über die Trennstelle mit dem Rad gefahren wird, auslöst , das Verwirrt TC natürlich Komplett, und man wird es nie hinbekommen, das sie stehen bleiben wo sie sollen. Man kann es ganz genau sehen, wenn man die Lok sehr langsam über die Trennstellen fahren lässt, kurze Meldung wenn das Rad Überbrückt, dann geht der Melder wieder aus, wenn das nächste Rad Überbrückt kommt die nächste kurze Meldung, und das bei allen 6 Rädern. Interessant ist dabei noch, das diese Meldungen nur, und das habe ich auf der ganzen Anlage getestet, Ausgelöst werden, wenn Block an Block liegt. Ist zb. eine Weiche zwischen den Blöcken, diese soll man ja nicht mit in einen Block legen, Meldet Tatsächlich erst ist erste Tenderachse.

Im Moment habe ich es so gelöst, das ich den Memory im TC Belegtmelder aus 10 Sekunden gesetzt habe, Standard ist in TC 8 Gold 8 Sekunden, das bewirk das der Melder bei langsamer Fahrt nicht mehr aus geht bis zum nächsten Rad. Weiter habe ich den Abstand vorn von Puffer so eingestellt, das nicht mehr die erste Tenderachse der erste Messpunkt ist, sondern die Vorlaufachse.

Und siehe da, in meine kurzen Blöcken bleibt sie nun das stehen wo sie soll.
Habe auch noch kurz getestet, wie sie sich jetzt in den Langen Blöcken verhält, da muss ich einiges ändern, da ich alle Blöcke ja auf die 50ger eingestellt hatte, aber es funktioniert auch da, wenn man den Haltepunkt einstellt.

Warum die 50ger das machen, kann ich nicht sagen. Hatte beide Loks mal auf den Kopf gelegt und alle Räder der Lok durch gemessen, es besteht da keine Verbindung ??? Das was ich hier gerade Beschrieben habe, ist mir so auch noch nicht vorgekommen.

Meine frage gerade n Walter mit welchen Digitalsystem er Fährt begründet darin, weil ich mit Rautenhaus RMX meine Anlage Betreibe, ich Fahre also DCC und Schalte über den SX Bus.

Aber das es daran liegt, kann ich mir auch nicht Vorstellen, das auch bei DCC Schalten ja die Melder mit demselben Prinzip arbeiten.

Gruß Jürgen

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Dienstag, 27. März 2018, 21:56

Verbindung zum belegten Vorblock

Hallo 50er-Fans,
der Effekt begründet sich darin, dass der Tender im Standblock, nennen wir ihn A, ja bereits ausgelöst hat. Dort sei jetzt die ganze Lok. Block A ist also besetzt. Jetzt fährt die Lok an und das erste (auf seinem Umfang leitende, aber nicht mit seinem Achsnachbarn verbundene!) Rad rollte geradeso in den nachfolgenden Block B. Hier verbindet ebendieses Rad Block B kurzzeitig mit Block A. Der ist aber ordnungsgemäß belegt, denn der komplette Tender steht ja noch drin. Also wird Block B eben kurzzeitig besetzt gemeldet - ist ja leitend über (die beiden, aber jede Seite für sich!) Räder des Lok-Vorderteils mit A verbunden. Dann ist das Rad weitergerollt, B nicht mehr verbunden, also nicht mehr belegt. Rad 2 nähert sich. Uups, wieder kleiner "Kurzschluss" mit Block A, zack, neue Besetztmeldung. usw.
In einer leichten Kurve kann die Gleichzeitigkeit rechts+links aufgehoben sein. Dann gibt's keine Belegtmeldung.
Für die Misere gibt es nur einen einzigen Ausweg: erste Achse mit 8-15 kOhm leitfähig machen. Blöd, aber nur so ist es betriebssicher.
Viele Grüße, Arnold

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jbs

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Mittwoch, 28. März 2018, 00:27

Moin moin,

das Auslösen durch die in den Trennungsspalt fallenden Räder kann man ganz einfach durch einkleben eines Stückchens Polystyrol o. ä. in denselben verhindern.
Die Dicke des Kunststoffteils sollte natürlich der Breite es Spaltes entsprechen.

Viele Grüße,
Johann

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