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A310

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Donnerstag, 18. Mai 2017, 19:48

Kehrschleife mit LK200

Moin in die Runde,

Zum Umdrehen meiner gespeicherten Züge nutze ich ein LK200 von Lenz, die Kehrschleife ist über eine DKW eingebunden, somit findet der gedrehte Zug auf einfache Weise sein soeben frei gemachtes Gleis wieder.

Mein Problem liegt nun darin, das bei vorwärtsfahrt der Loks und mittlerer Last/ Geschwindigkeit ( 12 zweiachsige Güterwagen) beim überfahren der ersten Trennstelle die Geschwindigkeit sich nicht mehr erhöhen lässt ( anhalten geht). Alle anderen Funktionen sind normal.
Beim Überfahren der zweiten Trennstelle tritt dann ein Kurzschluss auf. Dieser tritt auch bei Lokleerfahrt auf.
Habe dieses Problem auch durch tausch des LK200 nicht beseitigen können.

Gruß Henning

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Donnerstag, 18. Mai 2017, 20:12

Hallo Henning,

Bei Vorwärtsfahrt - beim Rückwärtsfahren tritt das nicht auf?

prüf doch mal bitte, ob Du nicht auf einer Schiene, in dem Bereich zwischen den beiden Trennstellen , nicht doch noch "Saft" hast.

Trenne dazu diesen Abschnitt vom LK200, und miss über die Trennstelle - also linkes Gleis vor der Trennung mit rechtem Gleis nach der Trennung und rechtes Gleis vor der Trennung mit Linkem Gleis nach der Trennung.
Dies bitte in allen Stellungen der DKW.

Solltest Du dabei Spannung messen (Alternativ tuts auch eine Glühlampe für 24V) hast Du irgendwie noch eine Einspeisung in den Gleisbereich, der von der LK200 umgepolt werden soll.

Wo liegen Deine Trennstellen, nah an der DKW?
Was passiert, wenn Du die Schleife anders herum befährst?

Gruß
Matthias
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Null-Problemo

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Donnerstag, 18. Mai 2017, 21:05

.....wie lang ist der Zug? Ist er länger als der LK200-Abschnitt? 8o Wie dick bzw. welche Stärke haben die am LK verwendeten Kabel? Trennstellen überprüft?



Null-Problemo :thumbup:

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Freitag, 19. Mai 2017, 16:29

Moin, Matthias

- es tritt nur beim Vorwärtsfahren auf, Nach dem Wenden und umsetzen der Lok also rückwärts keine Probleme, egal wie in die Kehrschleife eingefahren wird von der DKW.
- Nein, keine elektrische Verbindung, keine zusätzliche Einspeisung
- die Trennung (beidseitig) ca. 80cm jeweils vor der DKW

Moin, Oliver

- die länge des Zuges ca. 2,70m + Lok
- der Kehrschleifenbereich ca. 6,40m
- die Anschlusskabel sind die von Lenz vorgefertigten Kabel mit Schienenverbindern

mir ist jetzt noch aufgefallen das der Zug langsamer als die Rangiergeschwindigkeit fährt und durch 2 bis3mal betätigen der F5 (Rangiergang) dann beginnt zu beschleunigen aber der Kurzschluss beim überqueren der zweiten Trennung bleibt.

Gruß Henning

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Freitag, 19. Mai 2017, 17:33

Hallo Henning,

passiert das bei allen Loks?
Immer nur in einer Fahrtrichtung pro Lok?

Bitte kontrolliere mal die Anschlüsse, ist das so wie in der Anleitung? Also Einspeisung an den mit "In" gekennzeichneten Klemmen, zur Kehrschleife mit den Klemmen von "out".
Die Zentrale hängt an der Seite "in" - bitte nicht böse sein, ich vermute Du hast das längst kontrolliert, aber manchmal sind es echt doofe Fehler.

Das mit dem langsamen kriechen kenn ich, wenn die Lok "auf Power-Modul" fährt - Prüf mal bitte, ob in beiden Schaltzuständen des LK200 auch die richtige Gleisspannung anliegt, am Besten mit Last.
Also bitte einmal Gleisspannung im Abstellbereich messen, wenn die Lok im Abstellbereich fährt, und einmal in der Kehrschleife, wenn sie dort fährt. Multimeter genügt, die Werte dienen ja nur dem Vergleich.

Wenn das alles ok ist, mach doch bitte mal ein Bild der Trennstellen, DKW und Einspeisung in die Kehrschleife.

Gruß
Matthias
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Freitag, 19. Mai 2017, 18:45

Hast Du extra Trennstellen oder nur das isolierte Herzstück der DKW? :whistling:

Null-Problemo :thumbup:

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Freitag, 19. Mai 2017, 19:51

Moin,
danke für Euer Mitdenken an dem Problem

Also der Aufbau ist genau nach dem Lenzschen Handout für das LK200. Mit einem kleinen Unterschied: statt aus einer Weiche geht es aus einer DKW in die Kehrschleife.

Die Power in Seite habe ich auch schon direkt vom LZV abgefasst.

Folgende Loks machen z.Z. Probleme: Lenz BR 24; BR V100 zwei Versionen; BR V 160; BR V36 und MTH BR 44 mit ESU Decoder.

Bei folgenden z.Z. auf dem Gleis stehenden ohne Probleme: Lenz BR 64, VT 98 3teilig

Es ist schon alles so aufgebaut und verkabelt wie man das in Verkehrsflugzeugen auch macht, es hat schon ein gewissen Standart.

Gruß Henning

PS ich werde morgen mal provisorisch zwei Weichen testen!

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Freitag, 19. Mai 2017, 20:15

Hallo Henning,
mein Verdacht ist das irgendwo in deiner Kehrschleife ein großer Übergangswiederstand
an einen Schienenstoß vorhanden ist.
Das würde ich erst mal prüfen.

Die Verkabelung von Lenz und anderen Herstellern die für Kurzschlußkehrschleifenmodule
empfohlen wird kann auch verbessert werden.

Dazu wird das Modul in der Nähe der Trennstellen montiert.
In unmittelbarer Nähe aller Trennstellen werden etwa gleich lange Kabel angelötet.
Diese 8 Kabel werden an das Modul angeschloßen.
Dabei ist natürlich auf ein korrekten Anschluß zu achten.
Durch die verbesserte Verkabelung ist das Modul eher in der Lage
zuverlässig zu Arbeiten.

Ob vor der Kehrschleife eine Kreuzung oder eine Weiche ist,
ist für die Funktion vollkommen egal.

Gruß Andi

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Freitag, 19. Mai 2017, 20:33

.....dem entnehme ich, das es noch nie richtig funktioniert hat und der Fehler nicht erst jetzt auftritt? Ein Stromkreis oder mehrere Booster? Eine Skizze vom Ist-Zustand wäre hilfreich.....

Null-Problemo :thumbup:

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Samstag, 20. Mai 2017, 19:58

Moin,

- ich habe den Vorschlag von Andi umgesetzt und ein zweites Kabel vom LK 200, out Anschluss, in den Kehrschleifenbereich gelegt. Den Bereich der vom LK 200 gesteuert wird um 1,50m verkürzt ( jetzt 4,9m lang) und........ kein Kurzschluss mehr!!?
Ich werde noch ein drittes Kabel legen, erscheint mir sinnvoll.

Warum das jetzt so ist, kann vielleicht von einem Fachmann erklärt werden?.

Zu den Fragen aus NR 9 : ja, es hat noch nie richtig Funktioniert ~ 3Monate; 1 Stromkreis;
Im richtigen Leben gibt es ja nicht nur Modellbahn.......

Meinen Dank an alle, die mir Unterstützung gegeben haben

Gruß Henning

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Sonntag, 21. Mai 2017, 12:31

Was man daraus lernen kann:

Sowohl das LK200, als auch die Zentrale reagieren auf Kurzschlüsse. Ist der Widerstand (Übergangswiderstände, Anschlusskabel zu dünn, etc.) der Gleisanlage zu hoch, fließt zwar Strom, dieser Strom ist aber nicht hoch genug um das LK zuverlässig umzuschalten bzw. die Zentrale im Kurzschlussfall abzuschalten.

In deinen Fall scheint es jetzt noch so gewesen zu sein, das der Strom beim Überfahren der 2. Trennstelle immerhin so hoch war, das die Zentrale abgeschaltet hat.

Lösung:

Ausreichend Einspeisungen vorsehen und Schienenverbinder kontrollieren. Die Kabel sollten nicht aus dünnen Litzen bestehen.

Test:

Wer testen will, ob er alles richtig gemacht hat, kann einen Kurzschluss auf dem Gleis verursachen (Metal auf dem Gleis, z.B. Schraubendreher)). Die Zentrale muss sofort abschalten. Tut sie das nicht, ist der Widerstand der Gleisanlage zu hoch, d.h. der zum Abschalten nötige Strom wird nach dem Ohm´schon Gesetz nicht erreicht.

Soweit die vereinfachte Erklärung. Fragen?

Null-Problemo :thumbup:

P.S.: das ist eigentlich ein eigenes Thema wert, da eine schlecht verkabelte Anlage auch Probleme mit z.B. ABC verursachen kann. Wer bei der Verkabelung schludert, darf sich über verschmorte Leitungen nicht wundern. Wenn´s dusselig läuft, könnte sogar ein Brand entstehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Null-Problemo« (21. Mai 2017, 12:37)


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Sonntag, 21. Mai 2017, 19:55

Zum Abschluss:

Hier noch eine Erklärung zu der von mir im Aufbau befindlichen Anlage. Hätte ich vielleicht am Anfang dieses Beitragsbaumes machen sollen.
Beim elektrischen Aufbau habe ich mich an die NEM961D gehalten und jedem Booster Abschnitt eine Verteilleitung von 2,5mm² zugeordnet ( also größer) und alle 100cm eine 1,5mm² Einspeiseleitung gelegt.
Bei der Kehrschleife habe ich mich in diesem Fall allerdings auf den Beipackzettel des LK200 verlassen und nur eine Zuleitung aus dem Lenzsortiment verwendet und gelegt. Ein Fehler wie sich herausstellte hinzu kam noch, das eine Kehrschleife eine Kurve ist... und in diesem Fall bei 12 Wagen teils beladen von den Loks dann besonders viel Amp's gesaugt werden, welches dann zum Abschalten führte.

Wie sagt man doch: " You found the failure, you fix it, Shit happens"
Jetzt läuft alles was will man mehr.

Gruß Henning

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Donnerstag, 29. Juni 2017, 08:53

Fantastisch

Hallo in die Kehrschleifenrunde,

wie ich finde, ein super Beitrag mit Vorbildcharakter für das Forum.

Technisches Problem von Henning, die Beiträge hierzu konstruktiv, nicht zerfasert, nicht belehrend, nicht ausfallend - eben sachlich an Klärung orientiert. Es wurde mal kein Nebenschauplatz eröffnet. Am Ende des Threads eine Lösung des seit Beginn der Schaltung bestehenden Problems.

Alles so wie es sein soll. Mustergültig, wie ich finde, großes Lob an alle Beteiligten. Und der Beitrag ist zudem sehr lehrreich, also auf was man doch alles achten sollte, um reibungslosen Betrieb zu haben.

Wünsche allen einen schönen Tag.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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Donnerstag, 29. Juni 2017, 10:35

Hallo zu diesem Thema,

bei mir macht nur der Schienenbus manchmal Probleme beim Überfahren der Trennstellen.
Alle anderen Triebfahrzeuge fahren anstandslos drüber.
Lösungen habe ich auch noch nicht dafür.
Gruß
Horst Fischer

Fahren und Schalten:
Lenz LZV100 mit 2xLH100 + 2xLH01 + 2xMultimaus
Fahrzeuge + Gleise:
Akkurat nur Lenz Spur 0



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Donnerstag, 29. Juni 2017, 17:41

Hallo Wolfgang,

Interessante Beobachtung.

Ich fände es mal spannend, wenn es eine Versuchsanordnung unter Verwendung auch anderer Kehrschleifenmodule gäbe.

Ich hatte im Rahmen von Drehscheiben hier auch schon spannende Beobachtungen gemacht. Tams war dabei für mich indiskutabel.

Interessant wäre mal, ein ZIMO MX7 Kehrschleifenmodul anzuhängen, da dieses ohne Relaisschaltung (rein elektronisch) daherkommt und somit vielleicht auch insgesamt anders agiert.

Auch das Verhalten bei einem Massoth, Dietz, Roco, Heller HK1 bzw. HK 2 o.a. Kehrschleifenmodul wäre hier sehr interessant, ob Dein Lenz Schienenbus dann anstandslos betrieben werden könnte. Hier ist man m.E. auf individuelle Tests und viel Ausprobieren angewiesen.

Eine gute Übersicht über Kehrschleifenmodule, wenn vielleicht auch eine nicht ganz vollständige, gibt es in der aktuellen Ausgabe der Digitalen Modellbahn, DIMO, Heft 3/2017. Gibt es auch digital über den VGB Kiosk.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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Donnerstag, 29. Juni 2017, 17:57

.....egal welches Modul eingesetzt wird, muss umgeschaltet sein ehe die Zentrale den Kurzschluss erkennt. 8o

Probleme sind mir nur bei der Einsteiger-Z21 (die weiße...) bekannt. In diesem Fall hat Roco in der Vergangenheit das Serien-Netzteil gegen ein stärkeres getauscht.......defekte Module erkennt man in der Regel schon am Geruch :whistling:

Null-Problemo :thumbup:

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Montag, 12. März 2018, 20:31

Kehrschleifen-Probleme mit LK200

Hallo,

ich häng mich mal hier dran mit meinem Problem. Ich habe folgende Situation gebaut:


Ich fahre mit der Roco z21 (die weiße)...

Mein Problem ist folgendes:
  • Ich fahre mit einer Lenz V100 und 2 G-Wagen (also ein kurzer Zug) bei T4 aus der Kehrschleife raus, alles gut. Nach ca. 1 m (der Zug ist voll aus der KS raus) halte ich den Zug an und fahre ihn andersrum zurück in die KS.
  • Nun gibt es einen Kurzschluss!
  • An den anderen Stellen T1, T2 und T5 geht das (manchmal) so...
  • Bei anderen Fahrten gibt es auch meistens einen Kurzschluss, aber nicht immer...
Ich habe innerhalb und außerhalb eine ganze Reihe von Einspeisungen, ca. alle 1,5 m. DIe einen kommen vom Out-Ausgang des LK200, die anderen direkt von der Zentrale.

Wer hat einen Tipp für mich?

Gruß
Thomas

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Dienstag, 13. März 2018, 12:41

Moin Thomas,

wo hast du denn die Kehrschleife mit dem Sensor verbunden?
Ich vermute mal, dass deine Kabel zu "dünn" und/oder zu "lang" sind und die Stromfluss-Mimik im LK200 irritiert. Das würde auch das "mal geht's/mal nicht" erklären.

Viele Grüße,
Johann
P.S.: Ich hatte mal ein ähnliches Problem.

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Dienstag, 13. März 2018, 13:19

Hallo Johann,

danke für Deine Hilfe!

Ich habe zur Stromeinspeisung Litzen mit 1,5 mm² Querschnitt genommen und zwar alle 1,50 m. Daher sind natürlich die lämgsten Kabel schonmal etwa 3 Meter lang... wenn ich aber nicht so lange Kabel machen würde, würde das Gleis den Strom leiten müssen... das dürfte keinen Unterschied machen. Ich werde es aber mal im Auge behalten und ggf. testen.

Momentan habe ich 2 Ideen, die ich testen möchte:
  1. Kehrschleifenmodul testen:
    Ich baue es aus und schließe es an 2 Gleise an, die ich über 2 Kunststoffschienenverbinder voneinander trenne. Das eine Gleis erhält einen Anschluss von der Digitalzentrale (J und K), das andere über das Modul und zwar vertauscht (K und J).... mal sehen, was passiert, wenn ich eine Lok von A nach B fahren will.
  2. Verkabelung testen:
    Ich entferne alle Einspeisungen innerhalb der Kehrschleife und füge eine nach der anderen wieder dazu. Zuerst dürfte gar kein Zug fahren und irgendwann müsste der Fehler auftauchen... falls das Modul fehlerfrei ist.
Hatte jemand schonmal ein defektes Modul LK200?? Leider habe ich kein zweites sonst würde ich es einfach mit der bestehenden Verkabelung mal testen...
Gruß
Thomas

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jbs

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Dienstag, 13. März 2018, 14:31

Verkabelung testen:
Ich entferne alle Einspeisungen innerhalb der Kehrschleife und füge eine nach der anderen wieder dazu. Zuerst dürfte gar kein Zug fahren und irgendwann müsste der Fehler auftauchen... falls das Modul fehlerfrei ist.

Wenn du dich zunächst mal nur auf T4 konzentrierst, wäre es am sichersten beide Kabelpaare des LK200 möglichst dicht an T4 anzuklemmen und alle anderen Verbindungen erst mal abklemmen. Wenn das auch nicht geht, ist das LK wohl Schrott.

Was löst denn den Kurzschluss aus? Die erste Achse des Güterwagens (ohne Stromverbraucher?) oder erst die Lok?

Viel Erfolg,
Johann