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  • »Eifelbahner« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 13. November 2017, 12:10

? ESU Lok Programmer und Sounddecoder

Hallo Zusammen,

ich habe mir einen ESU Lok Programmer zugelegt, um meine Fahrzeuge bzw deren ESU-Decoder zu programmieren, was auch hervorragend funktioniert.

Frage: Obwohl der Lok Programmer DCC Protokolle verarbeiten kann, erkennt er beispielsweise den Decoder einer Lenz Köf II nicht.

Warum?

Kann ich keine Lenz Loks mit dem ESU Programmer programmieren? Brauche ich dafür den Lenz Decoder Programmer?

Des Weiteren hatte ich mir vor Jahren einen VW T1 zur Klv20 umgebaut. Dieser besitzt einen ESU Sounddecoder. Seltsamerweise verharrt der Sound des Käfer/Bulli Motors im Leerlaufbetrieb, obwohl das Modell beschleunigt. Ist das ein Fehler im Decoder oder kann ich diese Einstellung mit dem Lok Programmer verändern?

Vielen Dank und schöne Grüße
Norbert

2

Montag, 13. November 2017, 12:35

Hallo Norbert

Bei Nicht-ESU-Decodern kannst du lediglich die CV auslesen und ändern. Ist einfach so. Für Gründe musst du ESU fragen.
Mit freundlichen Grüßen
Hubsi (Hubertus)

Dimabo

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3

Montag, 13. November 2017, 12:52

Hallo Norbert,

wie der Name schon sagt, ESU Lok-Programmer.
Ich besitze auch einen seit einigen Tagen, habe aber noch nicht ausprobiert.
Aber ich meine, in der Anleitung gelesen zu haben, ... für ESU Decoder ....
Lenz verwendet doch, wenn ich richtig informiert bin, keine ESU Decoder sondern Dietz.
Für ZIMO Decoder benötigt man auch den ZIMO Programmer.
Es ist wahrscheinlich wie immer, jeder kocht sein eigenes Süppchen.

Gruß Dieter
Freundschaft ist ein zerbrechliches Gut

Null-Problemo

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4

Montag, 13. November 2017, 13:06

Zitat

...wenn ich richtig informiert bin, keine ESU Decoder sondern Dietz.


Also ich glaube, das Lenz eher Lenz-Dekoder verwendet........ 8o

Sofern die Software des Programmers aktuell ist, sollte er die Köf als Standart-Dekoder (also einen Dekoder mit Basis-Funktionen, CV 1 bis 128 nach NMRA) erkennen. Die Sound-CV´s lassen sich dann mit dem Icon "CV´s lesen und schreiben" bearbeiten.

Null-Problemo :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Null-Problemo« (13. November 2017, 18:24)


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Dimabo

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5

Montag, 13. November 2017, 17:37

Ja, okay, Hirn nicht eingeschaltet, natürlich sind Lenz Decoder gemeint und evtl. Dietz Sound.
Sorry.
Gruß Dieter
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S0MEC

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6

Montag, 13. November 2017, 18:23

Danke, Dimabo, für das Stellen dieser Frage.

Ich habe die Ergebnisse in den Antworten mal so für mich zusammengefasst:

1) Mit dem ESU-Programmer kann man alle ESU-Decoder programmieren (CVs ändern)
2) Mit dem ESU-Programmer kann man alle Sound-Files, die auf den ESU-Sound-Decodern gespeichert sind, bearbeiten
3) Mit dem ESU-Programmer kann man Sound-Files auf die ESU-Sound-Decoder aufspielen
4) Mit dem ESU-Programmer kann man die CVs aller anderen Decoder ändern
5) Mit dem ESU-Programmer kann man keine Sound-Files, die auf Sound-Decoder anderer Hersteller gespeichert sind, verändern
6) Änderungen bei der Zuscheidung von auf diesen Nicht-ESU-Sound-Decodern gepeicherten Sound-Files zu den Funktionstasten sind mit dem ESU-Programmer möglich, da das nur über die Veränderung von CVs erfolgt.

Ich bitte die Fachleute unter den hier Mitlesenden um Bestätigung, ob diese Zusammenfassung richtig ist.

Weiter bitte ich um eine Aussage, ob die über das Icon "CVs Einlesen/Schreiben" eingelesenen CV-Werte fremder Decoder vom ESU-Lokprogrammer als Datei gespeichert werden können, quasi als Backup?

Mit freundlichem Gruß
Stefan
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Null-Problemo

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7

Montag, 13. November 2017, 18:30

Zitat

....ob diese Zusammenfassung richtig ist.


Klingt gut. Es fehlt....

7) Mit dem ESU Programmer kann man Firmware auf ESU-Dekodern updaten.

Sofern der Programmer einen Fremd-Dekoder erkennt und, wenn auch nur teilweise, ausliest, sollte man diese Werte auch abspeichern können.

Null-Problemo :thumbup:

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8

Montag, 13. November 2017, 19:06

8.) mit dem ESU-Programmer kann man Sound-Projekte auf den Decoder aufspielen, aber NICHT aus dem Decoder runterladen und auf andere Decoder/Loks aufspielen

Beispiel:

Hat man eine V200 mit Null-Problemo-Sound kann man dieses Sound-File nicht aus der Lok speichern und auf weitere V200 laden. Ich habe extra "speichern" geschrieben, weil man alle Einstellungen sehr wohl "auslesen" kann (aber nicht auf einen Datenträger zwischenspeichern).

Achtung OT:

Hier ein kleiner Bericht zu den Möglichkeiten des LENZ-Programmers:

LENZ-Programmer

PS:

Ich habe beide und bin so bestens versorgt.

Programmier-Koffer
Grüße - Jörg

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S0MEC

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9

Montag, 13. November 2017, 19:41

Hallo Oliver, hallo Jörg,

danke für Eure Ergänzungen!

Aber widersprecht Ihr Euch hier nicht?

Sofern der Programmer einen Fremd-Dekoder erkennt und, wenn auch nur teilweise, ausliest, sollte man diese Werte auch abspeichern können.


Hat man eine V200 mit Null-Problemo-Sound kann man dieses Sound-File nicht aus der Lok speichern und auf weitere V200 laden. Ich habe extra "speichern" geschrieben, weil man alle Einstellungen sehr wohl "auslesen" kann (aber nicht auf einen Datenträger zwischenspeichern).


Ich hatte Oliver so verstanden, dass ich alle ausgelesenen CV-Werte sehr wohl speichern und später wieder von der Datei in den Programmer einlesen könne. Jörg sagt aber, dass man alle Einstellungen sehr wohl aus dem Speicher auslesen, dann aber nicht auf einem Datenspeicher speichern könne. Das ist für mich ein Widerspruch, was stimmt nun?

Freundlicher Gruß
Stefan
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10

Montag, 13. November 2017, 19:45

Nein, nein, Oliver und ich widersprechen uns nie! ;(

Man kann alle CV-Werte auslesen und speichern. Aber zu einem Sound-File gehören ja auch zig .wav-Dateien etc.
Grüße - Jörg

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Toto

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Montag, 13. November 2017, 19:46

CV-Werte oder Sounddatei?

Nabend,

das Lokprojekt (CV´s) schon, nur meine ich das das Soundfile, an sich, nicht ausles- und speicherbar ist.
freundliche Grüße

Torsten


In Spur 0 noch Neuling, sonst noch H0 3 Leiter

S0MEC

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12

Montag, 13. November 2017, 19:50

Hallo Jörg, hallo Torsten,

danke für die Klarstellung. Dann kein Widerspruch und Bestätigung meiner Aussagen, das hatte ich so auch zum Ausdruck gebracht, denn ich hatte nirgendwo geschrieben, dass man Sound-Files vom Decoder runterladen könne. Passt also!

Danke und Gruß
Stefan
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BR96

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Montag, 13. November 2017, 20:02

Habe ich ja geschrieben.

Ich hole mal etwas aus. Nehmen wir mal an, wir hätten eine Lok mit ESU-Sound. Und einen ESU-Programmer.

Die gesamte Software im Decoder ist etwa 4MB groß. Davon ist nur ein kleiner Teil (ca. 300KB) der CV-Anteil. Darin finden sich auch Sound-Einstellungen wie Lautstärke etc. aber eben nicht der Sound an sich. So. An diesem kleinen Teil kann ich herumprogrammieren wie ich möchte. Ist die Lok neu und man spielt etwas mit den Einstellungen, sollte man vorher die CV-Werte (also den kleinen Teil) auslesen und speichern. So hat man das Original sicher auf einem Datenträger und man kann unendlich viele neue Versionen ausprobieren und speichern, per Mail verschicken und untereinander mit Kollegen tauschen. Aber das Soundfile bleibt das selbe. Das kann ich nicht wie den kleinen Teil aus der Lok holen und speichern. Wenn ich dann auf die ESU-Seite gehe, kann ich aber neue/andere Soundfiles herunterladen. Und wenn ich dann den Sound einer Köf II auf eine 01 spiele, was ja in die Richtung möglich ist, habe ich was? Die Arschkarte. Es sei denn, ich bekomme bei ESU das originale Soundfile ebenfalls heruntergeladen und kann den Original-Sound der 01 wieder in die Lok spielen und damit das Soundfile der Köf II überschreiben. Es geht eben nur in die Richtung. Wie gesagt, das gilt für den "großen Teil", den kleinen mit den CV-Werten kann ich auch auslesen. Wenn man das originale Soundfile einer Lok hat, kann man ebenfalls wunderbar herumprobieren, neue Sounds addieren, z.B. einzelne Sounds verändern etc. Und so zig verschiedene Soundfiles erzeugen und in die Lok spielen und auch mit Kollegen tauschen. Wenn ich aber z.B. "mein" Soundprojekt auf eine fremde Lok spiele, dann kann der Besitzer dieses Projekt NICHT aus der Lok auslesen und weitergeben. Er braucht schon eine Version außerhalb der Lok auf einem Datenträger. Das meinte ich mit dem Beispiel mit dem Soundfile von Oliver.

Der Idealfall ist meiner Meinung nach, wenn man zu der Lok auch einen Prgrammer UND das original Soundfile hat. Dann hat man unbegrenzte Möglichkeiten.

Puuhhh...viel Theorie - sorry.
Grüße - Jörg

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Montag, 13. November 2017, 20:09

Durcheinander!

Zitat

Aber widersprecht Ihr Euch hier nicht?


Doch, ein bisschen schon. ;( :S :wacko:

Ich bringe später Ordnung rein......

Null-Problemo :thumbup:

BR96

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Montag, 13. November 2017, 20:13

Noch eine Ergänzung.

Wenn man sämtliche CV-Werte in die Lok überträgt, dauert das ein paar Sekunden, ebenso beim Auslesen aus der Lok. Wenn man ein ganzes Soundprojekt in den Decoder überträgt, dauert es ca. 20min! Die Menü-Führung des ESU-Programmers ist meiner Meinung nach wirklich gut.

By the way, ich arbeite seit über 20 Jahren in der IT und hatte trotzdem so meine Probleme, das ganze Thema zu verstehen. Ist nicht so ganz einfach. Man muss es einfach mal probieren. Ich finde, dass man sich spätestens nach der zweiten Lok mit ESU-Decoder einen Programmer zulegen solle (ca. 140 EUR). Dann ist man unabhängig und möchte den nie wieder missen.

Nur Mut!
Grüße - Jörg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BR96« (14. November 2017, 21:27)


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Montag, 13. November 2017, 20:21

Hauptsache Du bringst keine Unordnung in meine Ordnung...

Und wie sollten den Thread-Eröffner nicht völlig verwirren.
Grüße - Jörg

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