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  • »Rainer Frischmann« ist der Autor dieses Themas

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Mittwoch, 14. März 2018, 19:31

DCC-Voltmeter – preiswert und schnell gebaut

Hallo und guten Abend in die Runde,

„Wie kann ich die am Gleis anliegende DCC-Spannung messen?“ Auf diese Frage trifft man immer wieder in der bunten Forenlandschaft.

Angeregt durch den Bastelvorschlag eines FREMO-Freundes im (nichtöffentlichen) FREMO-Forum und in Kenntnis meiner bescheidenen Elektronik-Fähigkeiten, suchte ich nach einer praktikablen Lösung. Die fand ich in Gestalt eines bereits betriebsfertig aufgebauten Moduls mit dreistelliger Siebensegment-Anzeige bei Ing. Arnold Hübsch in Österreich. Arnold Hübsch führt in seinem Shop mit der Bezeichnung „Gleisspannungsmessgerät“ das passende Modul.

Ich zitiere aus der Produktbeschreibung:

Zitat

Gleisspannungsmessgerät
Dieses Gleisspannungsmessgerät (Voltmeter) zeigt die exakte Spannung von digital gesteuerten Modellbahnanlagen an. Das Kunststoffgehäuse kann in Anlagenrahmen oder in Schalttafeln direkt eingesetzt werden. Es begegnet dem Problem, dass Multimeter im AC Modus falsche Werte wegen des rechteckigen DCC-Signals anzeigen. Umgekehrt wird damit analog Sinusspannung nicht bzw. falsch angezeigt.
Das Messgerät wird direkt an die Schienenspannung angeschlossen, die Spannungsversorgung erfolgt aus dem Gleissignal. Das Gerät eignet sich für alle Digitalsysteme. Bei Analogsteuerungen zeigt es den Spitzenwert des Gleissignals an.

Zur Kontrolle von Verkabelungsproblemen dienen die Messinstrumente die auf Wagen montiert sind. Damit können Spannungseinbrüche durch schlecht sitzende Schienenverbinder oder zu dünne Zuleitungen unter Betriebsbelastung kontrolliert werden.

Messbereich 4-30V
Genauigkeit 1% bei 16V außerhalb etwas mehr Abweichung bis 5%
Größe 48×28,5x20mm
Einbauloch: 45x26mm
Ich habe mir das Voltmeter bestellt, es wurde sehr schnell geliefert. Man kann es sofort verwenden indem man die beiden Drähte einfach auf die linke bzw. rechte Schiene hält und den Wert der Gleisspannung abliest.

Modul von vorne:


Modul von hinten:



Mir war das „zu hemdsärmelig“. Ein bisschen suchen in der Grabbelkiste förderte ein Universal-Handgehäuse eines unrealisierten früheren Projektes zu Tage. Da sollte nun das Anzeigemodul hinein.

Zur Vergrößerung des Ausschnittes musst mein Nibbler ran. Mit der Feile wurde der Ausschnitt aufs letzte Zehntel erweitert, das Modul von AMW wurde eingeklickt. Passt!

Universal-Leergehäuse:


Eingebautes Modul:



Für die Stromabnahme am Gleis dienen die Köpfe zweier Schrauben, die im Boden des Handgehäuses befestigt wurden. Anschlußkabel des Voltmeters dran, Gehäuse zusammengesetzt und verschraubt. Fertig!

Diese Schrauben werden mit den beiden Anschlußdrähten des Moduls verbunden:


Gehäuse-Rückseite, die Schraubenköpfe dienen der Abnahme der Gleisspannung:


Das Modul gibt es mit blauen oder roten Ziffern:


Gesamtkosten <30€. Viel Spass bei "Nachbau"

Gruß Rainer :thumbup:

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Mittwoch, 14. März 2018, 20:19

Nette Idee!

Wenn auf euren Digital-Multimetern "TRUE-RMS" draufsteht, geht es auch damit.....

Null-Problemo :thumbup:

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Donnerstag, 15. März 2018, 07:17

Guten Morgen,

warum so kompliziert, wo wir doch alle wissen:

früher war alles besser :D

Ein altmodisches analoges Dreheisenmesswerk erlaubt korrekte Spannugsmessungen an DCC Signalen ohne elektronische Tricks.

Auch die gängigeren und billigeren Drehspulmesswerke funktionieren bei DCC recht genau.

Echt old school...

schönen Tag noch,
Michael

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Donnerstag, 15. März 2018, 08:19

Moin Michael,

Deinen "Rundumschlag" muss ich noch hinterfragen:

In meiner Einleitung verwies ich auf "meine bescheidenen Elektronik-Fähigkeiten". Was bitte ist an meinem Bauvorschlag "so kompliziert"?

Zum Dreheisenmesswerk:
Im Handel nicht erhältlich. Wer hat das herumliegen? Größe des Instrumentes? Handhabung?

Zum Drehspulmesswerk:
Liegt preislich etwa in der gleichen Liga wie mein Bauvorschlag. Auch hier die Frage nach Größe und Handhabung.

Da finde ich Olivers Hinweis "Wenn auf euren Digital-Multimetern "TRUE-RMS" draufsteht, geht es auch damit..." eindeutig zielführender und damit auch hilfreicher.


Gruß Rainer :thumbup:

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Donnerstag, 15. März 2018, 09:33

Hallo,

gerade die Drehspulmeßwerke/-geräte sowie die einfachen Digitalen weisen doch eine erhebliche Abweichung vom eigentlichen Wert auf.

Einfach mal einen direkten Vergleich machen.

Da könnte man bei DCC den in meinem 1. Absatz genannten Geräten auch einen anderen Namen vergeben: Schätzeisen.
Grüße aus Regensburg

Heinz ;)

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Freitag, 16. März 2018, 09:09

DCC-Spannungsmessung

Hallo,

Ergänzend zu der Thematik eignet sich der Beitrag "DCC-Spannungsmessung im fahrenden Wagen", Spur Null Magazin Ausgabe 30, Seiten 50 und 51.

Grüße,
Fritz

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7

Freitag, 16. März 2018, 11:41

Hallo,

ich wollte hier sicher niemand auf den Schlips treten und schon gleich gar keine "meine Lösung ist aber besser" Diskussion vom Zaun brechen. Mir ging es nur darum, dass die scheinbar so moderne Messtechnik des Digitalmultimeters Probleme hervorruft, die dann nur mit speziellen Messgleichrichtern (True RMS) ausgegelichen werden kann.

Ein Dreheissenmessgerät hat bauartbedingt keine Probleme mit verschiedenen Wechselspannungsverläufen.
30 Sekunden Suche hat diesesBeispiel gefunden. Gut, der Messbereich passt noch nicht, man müsste ein wenig weiter suchen...

Die Genauigkeitsklasse 1,5 würde ich jedenfalls nicht als Schätzeisen abqualifizieren.

Michael

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Freitag, 16. März 2018, 15:20

Hallo Michael,


Das von Dir gezeigte Dreheisen-Messgerät ist für unseren Zwecke auch nicht gerade das gelbe von Ei, weil es einerseits eine logarithmische, und keine lineare Skala hat, andererseits gilt für Dreheisen-Messgeräte die Genauigkeit nur innerhalb eines ziemlich begrenzten Frequenzbereichs: für dein Beispiel nur von 45 bis 65 Herz, wie bei den technischen Daten zu lesen fällt. Und angesehen bei digital gesteuerte Modellbahnen die Frequenz der digitalen Spannung ein vielfaches der Netzfrequenz beträgt . . .


Gruß,

Jacques Timmermans

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RWN

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Freitag, 16. März 2018, 16:16

Ich persönlich finde es schade, das hier im Forum Lösungen vorgestellt werden und einige immer was zu meckern haben.
Es gibt für alles zig Möglichkeiten wie man was lösen kann. Der eine macht es so der andere auf seine Art.

Für mich, zählt im Endeffekt das Ergebnis...ob es jetzt 30 oder 300 Euro gekostet hat, sei dahin gestellt. Jeder hat seine Freude an dem was er für sich möglich geschaffen hat.

Ein Forum steigt und fällt mit den Beiträgen der Community, wenn ich Kritik übe....bitte mit einem passenden Beispiel oder selbstgemachten.

Selbst wenn das Gerät eine Abweichung von 2 Volt haben sollte, kann er für sich eine Aussage auf seiner Anlage treffen.

Und für alle die es ganz genau wissen wollen und Geld in die Hand nehmen wollen....ein Oszi oder passendes Messgerät hilft dabei.

Es wurde ja schon der wichtigste Punkt von Oli genannt. Ferner sollte das Messgerät für einen Frequenzbereich bis 20 Khz ausgelegt sein.

Für eine Gleisspannungsmessung sind die 30 € damit gut angelegt.

In diesem Sinne, wünsche ich ein schönes Wochenende....viel Spaß beim fahren und Messen. ;)
Viele Grüße
Rainer

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Mittwoch, 28. März 2018, 12:32

Hallo zusammen,

ich habe mir dieses Display angeschafft, um am Gleis anliegende DCC-Spannung zu messen. Welcher Wert ist denn
richtigerweise zu erwarten? Bei Rainer lese ich 16,8. Bei mir sind es 23,9.
Hat das mit meinem Booster (Uhlenbrock) zu tun?

Danke und viele Gruesse
Frank
"Teppichbahn in Augenhöhe",

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11

Mittwoch, 28. März 2018, 12:43

Kommt darauf an was dein Steuerung ausgibt, bei meiner ECoS kann ich die Ausgangsspannung einstellen,
Grüße,
Wolfgang

Nicht labern sondern schaffen

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Mittwoch, 28. März 2018, 14:14

Hallo Frank,

grundlegend hat Wolfgang Deine Frage schon beantwortet. Ich kann hier noch eine "Messreihe" nachliefern:

12V DC Schaltnetzteil an SProg3, Messwert am Gleis 12,0V
16V DC Schaltnetzteil an SProg3, Messwert am Gleis 16,8V
19V DC Schaltnetzteil an SProg3, Messwert am Gleis 19,5V
16V AC (Roco 10725) an Digitrax DCS51, Messwert am Gleis 13,7V

Gruß Rainer :thumbup:

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13

Mittwoch, 28. März 2018, 14:25

Bei mir sind es 23,9.


Nur mal nebenbei, 23,9V ist schon ein wenig heftig, bei meinen Spur1 Loks bin ich mit max 20V gefahren, aber auch nur damit es mehr qualmt,
Grüße,
Wolfgang

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14

Mittwoch, 28. März 2018, 17:00

Hallo zusammen,
dank der Hinweise habe ich den Verursacher identifiziert.
  • Mein Trafo leistet 150 VA max. 8,8A.
  • Booster Power 8 von Uhlenbrock
Am Trafo habe ich den Ausgang von 17 V~ auf 12 V~ reduziert. Nun zeigt das Messgerät 16,3 V.

Viele Gruesse
Frank
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Mittwoch, 28. März 2018, 18:28

Resteverwertung aus der Bastelkiste

Moin zusammen,

vor Jahren gab es auf der homepage von tams Elektronik mal den als Anhang beigefügten Hinweis.
Ist einer grundsätzlichen Abhandlung zum Thema Booster entnommen.

So ein Teil lässt sich innerhalb kürzester Zeit zusammenlösten und kostet fast nix.


Gruß aus Bielefeld
Stephan
»AliSpur0« hat folgende Datei angehängt:

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Mittwoch, 28. März 2018, 20:12

Mein Trafo leistet 150 VA max. 8,8A.
Hallo Frank,

ich bin elektr(on)isch eher der Laie, aber sind 8,8A nicht etwas viel? Das ist ja bei einem Kurzschluss durch ein Rad fast wie ein Schweißgerät :D - man korrigiere mich, wenn ich da falsche Zusammenhänge herstelle...
Ein Gruß von :rolleyes: LeoLinse
Lieber Geschichtsbuch als Gesichtsbuch.

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Mittwoch, 28. März 2018, 21:12

Wir gehen mal davon aus, dass der Booster oder die Zentrale bei ihrem Maximalstrom abschaltet. Wenn ein Booster einen Maximalstrom von z.B. 4 A hat, schaltet er bei dieser Belastung ab (hoffentlich), auch wenn Du 100 A reinschickst :whistling:

Gruß

Christoph
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Fahrabend jeden dritten Freitag im Monat ab 19:00 - Gäste sind herzlich wilkommen

Ole

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Donnerstag, 29. März 2018, 02:51

Hallo,
helft mir mal bitte auf die Sprünge !

Ich benutze ein altes analoges Metrawatt Meßgerät.
Trafo / Zentrale Tr 150 / LZV 100 und messe am Gleis 16,3V, ist das falsch, was sollte ich messen ?

Gruß
Olaf