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  • »akkacz« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 6. April 2014, 00:13

Spur 0 auf 210x45 cm .... geht das?

:) ...im Prinzip ja, wie schon Radio Eriwan wusste. Hier ist mein (nach vielen H0 und 0n30-micros) erster Versuch ein "micro layout" in 0 zusammenzufrokeln. Der Haltepunkt "Krumme Fohre" (jaja...es ist wirklich ein Hp und keine Awanst oder Hst, die Ladegleise sind nämlich Privatanschlussgleise und keine öffentlichen Güteranlagen, schwieriges Thema für Bahnbürokraten ;-) ist durch die Teilung Deutschlands ganz unverhofft zum Endpunkt einer fränkisch-thüringischen Verbindungsstrecke geworden.



...ja, das sind wirklich schon alle Weichen von "Krumme Fohre"...mehr gibt´s nicht...


Der spärliche Alibizugverkehr muss an dem kurzen Schüttbahnsteig wenden, der Güterverkehr beschränkt sich auf die Bedienung der Gleisanschlüsse der Porzellanfabrik "Königlich Tettau". Und das alles ohne Umfahrungsgleis!



...der Blick auf den Fahrplan lohnt, hat doch die Bundesbahn viele kleine "a" (fährt nur werktags außer samstags) versteckt...

Kurz und gut, alle Züge (natürlich nicht die Pto) erreichen den Hp geschoben vom nächstgelegenen Bahnhof... Wer diese Story für abgefahren hält, suche mal im Web nach den ehemaligen Streckenendpunkten Klein Zecher, Nienbergen oder der "Inselbahn" im Tettauer Winkel (Tettau-Alexanderhütte)...sehr informativ ist auch das Buch "Grenze über deutschen Schienen" von Ralf Roman Rossberg.



...wohlgefällig fällt der Blick des Zonengrenzlandwanderers von der Staatsstraße auf den Haltepunkt...

Vor diesem Hintergrund habe ich "Krumme Fohre" als "Inglenook" gestaltet. Für den, der davon noch nichts gehört hat, sei die Seite www.carendt.com empfohlen, wo der - leider zu früh verstorbene - Altmeister der "Micro layouts", Carl Arendt, auch dieses Rangierspiel beschrieben hat. Kurz gesagt, geht es um die Sortierung von Güterwagen zu einem fertigen Zug. Hört sich nicht spannend an? Da die Gleise maximal 2+2+4 Wagen (G 10-Länge) fassen und händische Eingriffe verboten sind, ist die Sache nicht so trivial und kann schon für längeren Rangierspaß (oder -streß) sorgen.



...unten durch geht´s hier mit der V60...noch sorgt die Zonengrenzlandförderung für Güteraufkommen...

Um auf Radio Eriwan zurückzukommen - es geht! Die Einschränkungen sind evident: Keine kreisenden Züge, keine langen Wagen und keine 01. Dafür viel Rangierspaß und an sich kann das ganze Lenz-Pandämonium zum Einsatz kommen, der Schienenbus hat hier sein Biotop, V60, Köf und BR 64 sind passende Partner.



...auch zukunftsorientierte Recyclingwirtschaft findet ihren Platz am Hp...wobei, das Wort war in den 70er wohl noch nicht erfunden...

Die Vorteile der Kleinstraumbahnerei liegen auch auf der Hand: 210 x 45 cm lassen sich noch gut in Wohnräume integrieren (tolerante Mitbewohner vorausgesetzt). Der Kleinstraumbahner wird nicht in den Keller verbannt und auch nicht zur Eisenbahnsklaverei verurteilt - die kleine Fläche kann auch noch von Berufstätigen einigermaßen karriereunschädlich bearbeitet werden. Und die Kosten! Weder muss man sein Jahreseinkommen im Baumarkt für Holz und Schrauben verpfänden, noch erfordert die Anlagenausstattung Hoeneßsche Einkommensstrukturen - eine Bahn für den gebeutelten Mittelstand!



...da sitzt er nun am unfreiwilligen Streckenende und kann nicht anders...heute würde das eine vierstündige Streckensperrung und einen Bundespolizeieinsatz auslösen...

Soviel für heute. Über Baumethoden und betriebliche Erfahrungen gerne später mehr, wenn gewünscht. Wie man sieht, ist ja auch noch genug zu tun in "Krumme Fohre" (die Hst gab´s wirklich mal, allerdings zwischen Kulmbach und Bayreuth).

Bei der Gelegenheit, das war auch mein erster Beitrag in diesem Forum... auf gutes Zusammenleben in der Forumswelt!

Grüße

Alexander
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Sonntag, 6. April 2014, 06:27

Servus Alexander,

Glückwunsch zu der schönen und kompakten Anlage und der tollen Gestaltung. Da sind auch sehr gute Ansätze für mich dabei... hab auch nicht so viel Platz ;( . Und danke für deine tolle Geschichte und Erzählung dazu. Jetzt habe ich wieder einige Argumente für meine bessere Hälfte :thumbsup: :thumbsup: gegen eine Zonenverschiebung in den Keller 8o

Danke und ein schönes Wochenende

Gruß Michael

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3

Sonntag, 6. April 2014, 09:34

Guten Morgen

Willkommen im Forum
Ich finde es wirklich klasse was Du geschaffen hast, und zeigt das man auch in Spur O eine Menge Spass auf wenig Raum haben kann, meine Anlage ist Ähnlich konzipiert (3,6x0,7 m) aber das kann man gerade noch gut unterbringen und man lernt sich zu beherrschen man kann halt nicht eine 50er oder V 200 einsetzen, meine Vereins Kameraden alles Ho ler kommen supergern zum "schwierigen Rangier Geschäft" nach Michasdorf
Schönen Tag noch
Micha

4

Sonntag, 6. April 2014, 09:58

Hallo Alexander,

herzlich Willkommen im Forum u. vielen Dank für deinen Klasse Beitrag.
Genau diese Kleinanlagen haben es auch mir angetan.
Damit hast du praktisch gezeigt, was auch auf nur 2,45 m möglich ist.
Ich war schon oft auf der Seite von Carl Arendt, hier findet man tolle Vorschläge.
Über eine Fortsetzung deiner Geschichte in Wort u. Bild würde ich mich sehr freuen :rolleyes:


Viele Grüße,
Harald

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5

Sonntag, 6. April 2014, 23:45

...weiter per Bahn durchs fränkische Zonengrenzland....

...Vielen Dank für die freundliche Aufnahme! Schön, dass es auch in diesem Forum "Arendtianer" gibt...

@Michael: Ja, da wünsche ich dir viel Glück! Ein Layout dieser Größe kann nach meiner Erfahrung gut in einen Wohnraum integriert werden und dient sogar der Verschönerung desselben:P

@Micha: 3,60m, wow! Das ist ja schon ordentlich, da passt ja glatt noch ein Fiddleyard dazu... Ja, du hast recht, in der Beschränkung liegt die Lösung, wobei eine BR 50 passt eigentlich auch in untergeordnete Dienste...meine Anlage würde sie allerdings mit ihrer Länge glatt erschlagen...

@Harald: Dein Wunsch ist mir Befehl oder um mit dem bekannten Fernsehkoch zu sprechen: "Ich hab da mal was vorbereitet..."

Was ist des Modellbahners Lieblingsbaustoff? Holz? Nöö.... Styrodur, lässt sich schneiden, krümelt nicht so hartnäckig wie die Schwester Styropor und ist als Trittschalldämmung in jedem Baumarkt des Vertrauens für kleines Geld erhältlich. Fast alle Gebäude auf meinem Layout sind aus diesem von Natur aus freundlich giftgrünem Material. Auch Staatsstraßenbrücken kann man so bauen, freilich verstärkt durch Holzleisten.




...Leichtbau für die Staatsstraße: Styrodur. Wenn das kein Bauskandal wird...

Nun ist Styrodur zur Verkleinerung des eigenen ökologischen Fußabdrucks eher ungeeignet. Für den ökologisch bewussten Frokler bieten Baumärkte deshalb auch Trittschalldämmung aus nachwachsenden Rostoffen an. Das Material mit leichter Sauerkrautstruktur erwies sich allerdings als punktförmigen Belastungen ausgesprochen kooperativ gesonnen...es gab nach, bis zum Brechen. Nix mit Hochbau also, aber Moment, die unregelmäßigen Bruchkanten sehen so aus wie schlecht gemachte (oder unterhaltene) Betonflächen...



...Betonkrebs vor der Porzellanfabrik? In Wahrheit Öko-Trittschalldämmung aus dem Baumarkt...

Das Schöne an Micro-Layouts ist, man spart mächtig an umbauter Fläche (spricht sicher die Häuslebauer unter uns an). Für ganze Häuser ist nun mal kein Platz. Also mutiert der Bahndirektor zum Fürsten Potemkin (Achtung Halbbildung wird präsentiert! Sprich: "Patjomkin") und baut ebensolche Dörfer, in meinem Fall Industriekulissen... Das hat wirklich nichts mit Fördergelderschleichung zu tun. In die Einfahrten des Verladegebäudes der Porzellanfabrik wird nie ein Zug einfahren. Nicht weil die Tore klemmen, sondern weil das Gebäude zwangsläufig in der Eindimensionalität verharrt...



...das schwarze Loch...gleich zweimal und mitten in Franken....

Damit nun alle diese bastlerischen Schandtaten in mildes Licht getaucht werden, ist eine aquariumsähnliche Ausstattung nötig. Leuchstoffröhren bringen kostenbewusste Erleuchtung, für Highlights sorgen (wenige) Halogenstrahler.



...komischer Himmel, so gar nicht weiß-blau....?

Details...Details...auch beim spärlich Kraftfahrzeugverkehr, der der Schiene schon fiese Konkurrenz macht, kann man noch was verbessern. Wer den Kennzeichengenerator, eine geniale Erfindung des genialen Erbauers des Dioramas "Bronneim" (s. a. www.bronneim.de) nutzt, der erhält sein Wunschkennzeichen und zwar ganz ohne Aufpreis...



...nun ist´s raus, Krumme Fohre gehört zum Landkreis...na, erraten?

Soweit für heute aus "Krumme Fohre". Demnächst gerne mehr in diesem Theater...

Beste Grüße

Alexander

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6

Montag, 7. April 2014, 01:37

Schöne Beiträge, Alexander! Dein Schreibstil mit dem mitschwingenden humorigen Unterton gefällt mir ebenfalls. :thumbup:

Viel Spaß noch im Forum!

Gruß, Claus

abisz

Bremser

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7

Montag, 7. April 2014, 11:42

Hallo Alexander,
eine sehr gut gelungene Anlage präsentierst Du uns, sie gefällt mir sehr gut. Die aus der geringen Größe resultierende, Anhäufung von sehr schönen Details, und ansprechendem Modellbau ist genau mein Ding. Die Anlagen auf der Homepage von Carl Arendt gefallen mir auch sehr gut, und deshalb habe ich mein derzeitiges Projekt auch als Mini Anlage geplant.
Über weitere Bauberichte von Dir würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße
Andreas

tom tofte

Rangiermeister

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8

Montag, 7. April 2014, 13:25

Hallo Alexander,

auch mir gefällt Dein Inglenook sehr gut! Für mich sieht es zwar von den Gebäuden und der Atmosphäre rundum ein wenig amerikanisch aus - aber das soll keine Kritik sein! Denn selten sieht man eine deutsche Umsetzung eines Inglenook's - und noch dazu so gelungen! Und es soll ja Ecken dort im Fränkischen geben, die wirken tatsächlich etwas amerikanisch ... ;)

Ich habe ja schon lange ein Faible für diese kleinen, rudimentären und immer irgendwie auch obskur anmutenden Stationen, die durch ein Ereignis der Geschichte oder einfach durch Streckenstilllegung von einer unbedeutenden Durchgangsstation zu einer Endstation wurden. Hier im Forum hatte ich das z.B. mit dem in der Eifel liegenden Bf. Ihren beschrieben. Auf meiner Seite gibt es dazu noch andere Stationen, die Du auch schon erwähnt hast, zu finden. Hier sei noch die Seite von W. Wymann erwähnt die das Prinzip der "Inglenook Sidings" beschreibt und in einigen Beispiele darstellt.

So lange Rede - kurzer Sinn: Ganz toll was Du hier zeigst, mir gefällt's sehr! Das macht Lust auf mehr und vielleicht animiert das andere auf knappem Platz etwas ähnliches zu planen. Wie man es gut machen kann zeigst Du ja. Vielleicht magst Du ja auch mal den Betriebsalltag in "Krumme Fohre" darstellen, wie so ein Tag im Leben des Bahnhofes betrieblich vonstatten geht ...? Ich würde mich jedenfalls freuen!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »tom tofte« (7. April 2014, 13:46)


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9

Montag, 7. April 2014, 23:23

...Inglenook im Zonengrenzland...

...Herzlichen Dank für alle freundlichen Nachrichten!

@Claus: Na ja, wir wollen ja nachweisen, dass Modellbahn nicht nur ein Hobby für "grumpy old men" ist, die zum Lachen in den Keller gehen. Wenn das gelingt, prima!

@Andreas: Je mehr "Arendtianer" umso besser. Falls du es noch nicht kennst, auch in diesem britischen Forum findet man (Gauge 0-) Micro Layouts: http://www.rmweb.co.uk/community/index.p…youts-dioramas/

@Tom: Wenn ich jetzt verrate, dass deine Website eine der besten Inspirationsquellen für mich ist... ;) Tja, amerikanisch? Mag vielleicht an meinem parallel gebauten Micro Layout (what else?) "Sioux Falls" liegen. Hier mal ein Foto (ist zwar 0n30, gehört hier aber eigentlich nicht her). Das eine Gebäude wird dir von den Bauzustandsfotos aus "Krumme Fohre" vielleicht bekannt vorkommen, ein anderes Gebäude war schon auf meiner Darjeeling-Himalaya-Anlage (s. b. www.carendt.com) im Einsatz und strahlt wohl auch noch keine fränkische Gemütlichkeit aus... Ich arbeite dran!



...nö, das ist nicht Franken, sondern South Dakota, aber auch nett und sogar nur 165 x 35 cm "groß"

Die Wünsche nach weiteren Bau- und Betriebsberichten werde ich gerne erfüllen, bitte etwas Geduld... Als Pausenfüller hier der Gleisplan (eigentlich nicht sehr überraschend, oder?) und eine Gesamtübersicht in einem früheren Bauzustand.



...hin und her, aber nicht rundherum. Klar, ein Inglenook...nur auf fränkisch...



...das ist der Beweis, Micro Layouts sind wohnraumverträglich...nur über die Kabelführung sollte ich noch mal nachdenken...

Fortsetzung folgt...


Beste Grüße

Alexander
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »akkacz« (7. April 2014, 23:33)


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Dienstag, 8. April 2014, 12:38

Zitat

@Tom: Wenn ich jetzt verrate, dass deine Website eine der besten Inspirationsquellen für mich ist... ;)
Tja, amerikanisch? Mag vielleicht an meinem parallel gebauten Micro Layout (what else?) "Sioux Falls" liegen.
Die Wünsche nach weiteren Bau- und Betriebsberichten werde ich gerne erfüllen, bitte etwas Geduld...


Hallo Alexander,
das freut mich zu lesen! Dafür ist die Seite ja auch gedacht und es ist immer wieder schön zu sehen welche Auswirkungen bei den Anlagenerbauern das hat. Das Du auch nach amerikanischen Motiven baust überrascht mich jetzt nicht wirklich. Ich hatte mir im stillen fast schon so was gedacht. ;) Geduld gehört dazu ... ich bin gespannt auf weitere Berichte!

Was mir noch fehlt wäre eine Gleissperre, die die Wagen in den Anschlussgleisen dran hindert auf die Strecke rollen zu können. In Anbetracht der Knappheit des Platzes bis zum Streckengleis könnte ich mir diese so wie in den beiden verlinkten Bildern vorstellen:
Bild 1 und Bild 2. Auch wenn es nicht Spur Null ist, vielleicht trotzdem ganz interessant wie man diese doppelte Gleissperre in H0 bauen kann?! Wenn das da geht, dann doch sicher auch in Spur Null ...

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Dienstag, 8. April 2014, 22:32

...Bahnrecycling ohne Pfand...

Grüß Gott (um bei der regionaltypischen Anrede zu bleiben...), auf vielfachen Wunsch ;) geht´s weiter mit der Zonengrenzlandbahn im Oberfränkischen.

@Tom: Da ahnt man nichts böses und hat schon einen fieseligen Bastelauftrag... du hast den LST (Leit- und Sicherungstechnik - für die Nichtbahner...)-Schwachpunkt natürlich messerscharf erkannt. Zwei Anschlussgleise die einfach so ungeschützt ins Hauptgleis einmünden - undenkbar. Ob meine feinmotorischen Fähigkeiten allerdings für die Doppelgleissperre ausreichen...? Schaun ´mir mal...



Es geht so weiter, wie´s aufgehört hat...Nee, nicht mit Geschwafel, sondern mit einem Panorama. Diesmal neueren Datums. Die Kabelprobleme sind immer noch die gleichen...

Was hat´s nun mit dem Recycling auf sich? Der Modellbahner an sich, denkt beim Start eines Projekts ungern an das mögliche Ende desselben. Diese Eigenschaft teilt er mit den meisten Nicht-Modellbahnern. Das Ende kommt aber fieserweise trotzdem... Schlau, wer also schon vorher darüber nachgedacht hat. Er muss nicht hunderte 12er-Bohrkrater in der Wand vergipsen, keinen Sperrmülltransporter für mehrere Festmeter Alt-Sperrholz bestellen und spart sich Entsorgungsarbeiten mit der Kettensäge. Bei Mico-Layouts lernt man diese Lektion recht schnell, ist doch die Umschlagshäufigkeit sehr viel höher als die bei Großanlagen. An sich ja ganz erfreulich, da wohl die wenigsten Modellbahner ihre Anlage (vielleicht noch halbfertig) an die Nachkommen vererben möchten. Genug der Philosophie. Wie geht´s nun praktisch ? Erstmal ganz normal mit Leisten und Sperrholz als "Baseboard". Da drauf kommt das bekannte Styrodur aus dem freundlichen Baumarkt. Tipp: Nicht kleben, sondern schrauben! Hää? Der Vorteil ist offensichtlich. Wenn man Oberfranken oder die andere Gegend satt hat, einfach abschrauben und entsorgen. Kein mühseliges Spachteln, die Grundplatte steht vollkommen clean der Folgenutzung zur Verfügung.



Suchbild: Das hintere Ende Oberfrankens, noch nicht fertig gestaltet. Dafür sieht man eine der alles haltenden Schrauben mit Unterlegscheiben zwecks flächiger Lastverteilung neben etwas unmotiviert herumgammelnden Hölzchen...

Das hält wirklich. Selbst wenn man die Anlage auf den Kopf stellt, was in der Realität ja doch eher selten vorkommt. Bevor man die Styrodurdeckschicht entsorgt, sollte man natürlich vorher die teuren Gleisanlagen retten. Wenn man sie mit verdünntem, wasserlöslichen Weißleim einschottert, ist das auch kein Problem. Blumenspritze nehmen, alles gründlich einsprühen, kaffeetrinken gehen, wiederkommen, die Gleise lassen sich leicht lösen. Vorsicht, Steinschotter krümelt ekelig und verschwindet in Teppichen oder knirscht auf teuren Holzfußböden, Mülltüte bereit halten!



Da ist er, der Steinschotter, der bei Abrissarbeiten nerven kann. Wer jetzt keinen Super-Duper-Kleber benutzt hat, kann mit Wasser alles wieder lösen und die teure Lenzweiche für die nächste Verwendung retten...

Der Tipp mit der aufgeschraubten Styrodurschicht gilt natürlich auch für etwas bewegtere Geländereliefs. Nicht immer ist ja die Erde eine Scheibe...wobei der Platz für großflächige Gebirgsmassive bei einem Micro-Layout doch eher begrenzt ist. Das Restmaterialaufkommen ist nun zwar voluminöser, aber immer noch leicht in gemeindeüblichen Müllbehältern unterzubringen ohne dass Streit mit örtlichen Müllkommissaren zu befürchten ist.


...ihhh, das ist ja H0! ?( Stimmt, dient hier auch nur der Verdeutlichung von Styrodurlandschaften. Meine H0-Anlage "Grub am Forst" ist inzwischen übrigens den Weg des Recyclings gegangen...

Soo, genug für heute. Nun wissen wir, wie wir das Layout wieder los werden können. Bleibt noch die Frage zu klären, wie man´s aufbaut. Davon beim nächsten Mal mehr, wenn ihr wollt.

Bis denne, äh.. pfiat euch!

Alexander



...und noch ein abschließender Blick auf den Fahrplan...wann geht´s wohl weiter?
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Sonntag, 13. April 2014, 23:08

...eine Wartehalle für Krumme Fohre...

Tja, da herrscht nun gespannte Stille im Thread... mit einer Extrem-Einfachbastelei wollen wir mal die Ruhe stören. Was fehlt dem geduldigen Beförderungsfall in "Krumme Fohre"? Na klar. Ein Schutz gegen die Unbilden des oberfränkischen Wetters. Im Original gab´s das übrigens nicht. Gleichwohl Kundenfreundlichkeit geht vor. Also, aus der Bastelkiste einen angeknabberten Polystyrol-Rest gegriffen, Cutter ausgeklappt, Preiser-Figuren als Größenmaß bereitgelegt und schon geht´s los...



...sieht noch nicht nach Wartehalle aus? Gemach, wird schon. Alle Materialien sind schon mal versammelt...

Vorher sollte man im Web und in Büchern entsprechende Vorbilder suchen. Ordentliche Menschen werden jetzt nach Maßen fragen, Höhe und Breite und so? Keine Ahnung... bei mir ist der Mensch das Maß aller Dinge. Und wenn der 0er oder die 0erin reinpasst und noch genug Kopffreiheit hat, dann passt´s schon. Eigentlich hatte ich nur eine Vorgabe. Schön hässlich sollte sie sein, die Wartehalle. So ein richtiges 70er-Betonmonster eben. Gesagt, getan. Leicht angeschrägte Seitenwände geben dem Ganzen einen dynamischen Touch wie man ihn damals liebte, ansonsten Beton pur.



...der Cutter war fleißig, da liegt sie eindimensional, die 70er-Betonkiste...den Pflasterboden habe ich dann doch verworfen...

Nun treiben wir die Kundenfreundlichkeit auf die Spitze. Von wegen "Behördenbahn"... Unsere Kunden sollen auch sitzen können. Na ja und gesellschaftliche Randgruppen nehmen das Gehäuse auch viel lieber als geselligen Treffpunkt an, wenn sie beim Trinken nicht stehen müssen (die Kultur der "Stehbierhalle" ist ja eher im Ruhrgebiet zu hause ;) ). Zu diesem Zwecke entfremden wir einen asiatischen Tischläufer, der freundlich ein auf Preiser-Hintern berechnetes Holzbrettchen spendet. Eingeklebt (bitte auf die richtige Sitzhöhe achten) und mit einer Stütze versehen, haben wir nun ein trockenes Sitzplätzchen für mindestens vier Preisers...



...und schon sitzt der Erste auf gepackten Koffern, hoffentlich kein Fall von (Zonengrenz-)Landflucht...

Mit dem Betongrau bin ich eigentlich schon ganz zufrieden, aber so ein echtes 70er-Outfit braucht ein wenig Kieselwaschbetonoptik. Rauh und ungemütlich. Dazu nehmen wir einfach etwas Sandfarbe, wahlweise kann man die Hütte auch mit Weißkleber bestreichen und mit Chinchillasand bestreichen (das arme Tier...). Macht allerdings mehr Dreck... Wir wählen hier die erste Methode.



...ein wenig farbenfrohes Grau und etwas krümelige Sandfarbe und schon haben wir die rauhe Schale zum weichen Kern...

Soo...das hat jetzt gerade mal ein Stündchen gedauert. Das kann mal so nebenbei frokeln, oder? Die Kosten sind überschaubar, im Grunde habe ich nur Restmaterialien verwendet. Zugegebenermaßen, ein Meisterwerk isses nich´, aber das waren die Originale ja auch nicht. Bahnhofsschild ran und rauf auf den Bahnsteig, jetzt fehlen noch malerische Verdreckung, Spontanvegetation und zeittypische Amateurmalereien (Heute Graffiti genannt). Den typischen Geruch solcher unbeobachteter Wartehäuschen müssen wir ja gottlob nicht nachbilden...

Viele Grüße aus Krumme Fohre!
Alexander



...passt scho´...endlich kann die Fahrgästin den Fahrplan im Trockenen studieren...
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Montag, 14. April 2014, 08:16

Hallo Alexander,
eine schönes Beton/Plaste-Häuschen hast Du da Deinen ach so zahlreichen Fahrgästen spendiert. Da wird der ÖPNV (geile Abkürzung) noch attraktiver, und die auf Gewinn getrimmte Deutsche Bimmelbahn freut sich über ein erhöhtes Fahrgast aufkommen.
Noch etwas zum Waschbeton, der wurde meist aus runden Kieselsteinen betoniert, Chinchilla-Sand oder Vogelsand ist meistens Quarzsand, und der ist scharfkantig. Im Aquarienbereich gibt es runde Sande, die auf eine Schicht Ponal/Weißleim aufgesiebt ein stimmigeres Bild von Waschbeton geben.
Hoffe Dir etwas geholfen zu haben, ansonsten weiter so, anderswo würde ich es "liken" aber so dä............ sind wir hier noch nicht.

Viele Grüße
Andreas

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Montag, 14. April 2014, 23:50

Exkurs:...wie Sand am Meer...

Sehr geehrte Gemeinschaft der Großspurigen (okay...wirkt jetzt etwas mißverständlich ;) )!

Ein Re-Beitrag und schon fällt mir dazu glatt ein Exkurs ein....

@ Andreas: Vielen Dank für deine freundliche Antwort. Ja, da hast du natürlich vollkommen recht. "Bodenfischfreundliche" Sande sind ein bewährtes Baumittel. Für Kieselwaschbeton finde ich sie fast zu feinkörnig, wobei du vom Maßstab sicher vollkommen auf der richtigen Schiene bist (bisher habe ich die Körner noch nicht vermessen...wär was für die Schiebelehre). Mancher klaut auch dem familiären Wellensittich den Vogelsand (Achtung. Sepiakrümel rausfiltern!). Andere nehmen´s dem Chinchilla...so ein Tierbedarfsgeschäft kann schon eine echte Fundgrube sein...

Hier nur drei Anwendungsbeispiele:



...Nein, hier in "Grub am Forst" geht´s weder um den Bus noch um den Hund! Schon wieder H0...aber nur um den Einsatz von Aquariensand zu demonstrieren.... :D



...auch in "Krumme Fohre" gab´s schon vor der Wartehalle Sand...links auf dem Bahnsteig in fein und rechts als "dirt road" in grob...



...die Amis haben´s ja nicht so mit dem Schotter...Sand wohin das Auge in "Sioux Falls" (ältere Ausgabe) auch blickt (diesmal in 0n30), mal krümeliger als Schottersurrogat, mal glatter als Füllstoff...

Sandige Grüße

Alexander
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Dienstag, 15. April 2014, 06:04

Sand-wer redet über Sand

Hallo Alexander,
ach wie wird mir weh um`s Herz, wenn ich den Magirus-Omnibus sehe. Da verfliegen alle Gedanken an Sand---- ob rund oder gebrochen.
Das waren noch Zeiten damals, 14000 Mitarbeiter, 7 Produktionsstandorte und ein Name der für Qualität steht. Aber das ist Geschichte .........leider.

Viele Grüße
Andreas

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16

Sonntag, 20. April 2014, 19:26

Rangieren in Krumme Fohre

Liebe Leserinnen und Leser,

der guten Forenordnung halber geht´s mit dem Betrieb in Krumme Fohre hier Hin und her in Oberfranken - Rangieren in "Krumme Fohre" weiter...

Bis bald na dieser Stelle

Alexander
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17

Dienstag, 22. April 2014, 23:32

Quick an dirty - mehr Sicherheit in "Krumme Fohre"

Liebe Freunde der Engstraumbahnerei,

nach einem Blick auf den Betrieb in "Krumme Fohre" stören mich die unübersehbaren Fehlstellen. Straßendamm und Straßenüberführung (SÜ) sind für die Null-Automobilisten und Null-Fußgänger ein Risikofaktor. Steil geht´s bergab ohne Begrenzung. Der ja bekannte Drang unter Weißbiereinfluss fahrender Autolenker auch geradlinige Straßenverläufe als Slalomstrecke zu interpretieren, kann so zum Problem werden. Ein Sturz auf den Schrottplatz unterhalb der Straße - na gut, wenigstens am richtigen Platz, aber Kfz auf dem Gleis? Nee. Hier muss der Sicherheitsbeauftragte ran. Bordmaterialien gecheckt. Was ha´m wir? Einige Farben, dünne Holzrundstäbe aus der schon bekannten asiatischen Tischmatte (s.o.) und die üblichen Rest-Holzstäbchen (hier in viereckig). Das passt! Noch hat ja die Staatsstraße nicht die heute bekannten Standard-Leitpfosten, sondern Vorkriegs-Steinpfeiler mit Warnbemalung, möglichst etwas krumm und schief (das kann ich besonders gut ;) ), jedenfalls zeigen das historische Straßenfotos. Also los:


...Rembrandt würde blass, künstlerische Bemalung der zurechtgesägten Leitpfosten...



...und schon halten sie die Wacht, die schrantigen Gesellen und verhindern automobile Freiflüge...



...Asia-Tischmatten sind doch zu was gut, hier als Pfosten für das Brückengeländer...



...auch so kann man versuchen einen widerspenstigen Handlauf auf spitzen Pfosten zu fixieren :P ...



...unsere Preiser-Testperson im Selbstversuch, Krumme Fohre 13 Uhr, Sonnenschein - die Frisur hält... Bei der gewollt baufälligen Struktur der Brücke (Kriegsschäden!) wundert schon das Gottvertrauen unseres Testers (s. den durch Betonfraß freigelegten Pfosten)...komischerweise trägt der Mann einen der in den 70ern durchaus bekannten Mao-Anzüge, hmm?



...von Ferne sieht man die Pfuschstellen nicht so genau...



...hält immer noch... und die Telegraphenleitungen gehen auch immer noch unten durch ;) ...fehlt nur noch die Südseite...


Quick an dirty...verglichen mit der Hochpräzisionsbastelei an anderer Stelle des Forums ist das jetzt mal so schnell dahingehunzt. Mal sehen ob das die endgültige Lösung bleibt. Auf jeden Fall war´s unschlagbar billig und die "nackte" SÜ wirkt nun deutlich fertiger. Für sachdienliche Verbesserungshinweise bin ich wie immer dankbar...

Habe fertig.

Grüße

Alexander
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Mittwoch, 23. April 2014, 00:06

Hi Alexander,

Deine lebensnahe Art Modellbau zu betreiben ist überzeugend. O. k. - man kann die Verfahrensweise "quick and dirty" nennen - odar auch "kreatives Gestalten".

Also wenn bei mir was besonders gut gelungen ist, dann habe ich das als Gesamtbild fertig vor dem geistigen Auge und die handwerkliche Umsetzung führt sich dann irgendwie von selbst aus. Meistens wird die Szenerie dann auf Anhieb so, wie ich mir das vorstelle. Alles, was ich mühsam berechnet, geplant, recherchiert u.s.w. habe, musste meistens noch geändert bzw. überarbeitet werden um dahin zu kommen wo ich hinkommen wollte.

Aller Erfahrung nach scheint es der "Foto im Kopf und in der Seele" zu sein, mit der Szenen aufgenommen werden und gekonnt wiedergegeben werden können.
Gruss
Robert
BTB0e+0

Lordwolfman

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Mittwoch, 23. April 2014, 05:47

Moin Alexander,

danke für die vielen Bilder :thumbup:


Baue ja gerade selber ein Diorama und muss schon sagen, was du hier zeigst ist Inspiration pur! Die Verwendung von "handelsüblichen" Materialien finde ich super, habe ich für meinen Weidenzaun ebenfalls gemacht (Bilder folgen noch). Wenn ich mir das hier so anschau wächst bei mir so eine verrückte Idee: hmm, wenn ich die Regale da raus schmeiße, so über Eck...

abisz

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Mittwoch, 23. April 2014, 14:20

Hallo Alexander,
einen schönen Bericht hast Du wieder eingestellt, danke dafür.
Was ich noch anmerken wollte, wenn man Asia-Tischmatten verarbeitet, darf man sich nicht über Preisser-Testpersonen in "Mao-Anzügen" wundern :thumbsup: .

Als Verbesserung könntest Du eventuell, noch im Bereich der Telegraphenleitung ein Schutzgitter anbringen, nicht das dein "VR-China Preisser" noch widerrechtlich nach Hause telefoniert, und über den Missbrauch der Tischmatten berichtet ;(.

Viele Grüße
Andreas