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Sonntag, 18. Juni 2017, 17:04

Schieferwände

Hallo allerseits,

hat jemand hier Erfahrungen mit der Nachbildung von Schieferwänden?



Ich weiß, dass es von Real-Modell entsprechnende Platten aus Resin gibt, ich denke aber eher an eine flexiblere und billigere Methode. Die Sache mit der Zackenschere ist mir auch bekannt.

Es wäre schön, wenn Kollegen antworten würden, die so etwas schon gemacht haben.

Gruß

Christoph
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Stefan

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Sonntag, 18. Juni 2017, 17:21

Schiefer aus Kunststoff

Hallo Christoph,

schau Dir mal die Vollmer Dachplatte Schiefer aus Kunststoff, 21,8 x 11,9 cm. H0 Nr. 46030 an.



Könnte brauchbar sein und gut zu verarbeiten.
Gruss
Stefan



Wenn man bis zum Hals in der Scheisse steckt, sollte man den Kopf nicht hängen lassen...

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Sonntag, 18. Juni 2017, 20:31

Schieferdeckung

Hallo Christoph,

frag doch mal bei "Jaffa" nach. Ich habe mir bei ihm - in Ermangelung einer passenden Zickzackschere - Kartonstreifen lasern lassen, mit denen eine Wabendeckung nachgebildet werden kann. Hier auf dem Dach des im Bau befindlichen EG für unseren 0-Modulbahnhof. Die steileren, hier blaugrau erscheinenden Mansardflächen sind noch flächige Kopien der Bauzeichnung und werden ebenfalls noch mit diesen Streifen beklebt.



Insgesamt ein zeitaufwändiges Geschäft, wobei besonders die Ausbildung der Grate, Kehlen und Firste viel Arbeit machen, wenn man sie handwerklich einigermaßen richtig machen will.
Die Laservorlage sollte bei Jaffa noch verfügbar sein.

Karl Heinz

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Sonntag, 18. Juni 2017, 22:01

Danke Karl Heinz,

an Lasern habe ich auch schon gedacht, prima, dass Du ein Beispiel gesendet hast. Allerdings ist mein Schiefer unten spitz, ist aber kein Problem, ich kann mit meinem CAD-Programm eine neue Zeichnung machen. Kanst Du mir noch sagen, welches Material Du verwendet hast?

Gruß

Christoph
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Sonntag, 18. Juni 2017, 22:04

Danke Stefan, werde ich mir anschauen, sind vielleicht auch billiger als die Platten von Real.

Gruß

Christoph
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Montag, 19. Juni 2017, 12:50

Schieferdeckung

Zitat

Kanst Du mir noch sagen, welches Material Du verwendet hast?

Hallo Christoph,
ich habe graues Tonpapier mit einem Gewicht von ca. 200g/m² verwendet. Die Papierdicke beträgt 0,25 bis 0,30 mm.
Man bekommt das in den einschlägigen Papier- oder Bastelläden. ich habe es beim Idee-Creativmarkt in den Kalk-Arkaden aufgetrieben.

Karl Heinz

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Montag, 19. Juni 2017, 12:56

Hallo Christoph,

gelaserte Schieferplatten in der von Dir gewünschten Form gibt es hier:
http://www.mkb-modelle.de/product_info.p…roducts_id=3025

Ich habe einen Bogen, könnte bei Bedarf mal die Kantenlänge einer einzelnen Schieferplatte ausmessen. Mir kommen sie subjektiv etwas zu groß vor,kann mich aber auch täuschen, da bei der überlappenden Verlegung ein Teil der Fläche "verloren" geht.
Aber wie Karl Heinz schon sagte, auch bei der Verwendung solcher Streifen bleibt noch sehr viel Handarbeit übrig, da gehen schnell einige Stunden für eine einzelne Häuserwand drauf.
Für die Darstellung eines Ortgangs habe ich auch graues Papier mit 200g/m² aus dem Künstlerbedarf benutzt, sieht gut aus, aber macht seehr viel Arbeit. Du kannst die Formen einfach mit dem Drucker auf das Tonpapier aufdrucken und mit der Schere ausschneiden. Ist zwar deutlich mühseliger als lasern lassen, aber durchaus machbar. (Bild liefere ich nach)
Das Papier bekommst Du z.B. auch bei Illert in Elberfeld.

Viel Spaß
Klaus

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Montag, 19. Juni 2017, 17:44

Leider fehlen bei Real Modell die Ortgänge , die Firste sowie die Endschieferstücke für Fenstereinfassungen. Die Einzelfertigung dafür ist sehr mühsam. Es gibt überhaupt keine Anbieter für Ortgänge.
Es gibt auch keine gemauerten Fensterstürze oder Bänke . Außer der rührige H.J.Luers bot/bietet alle Details bei seinen Bausätzen. Das zum Thema Detailtreue.
Der so oft gezeigte Bahnhof Krakow ist bei näherer Betrachtung auf dem Niveau wie Fallers 50ziger Jahrehäuschen. Viele Dinge sind nur angedeutet aber nicht vollständig durchgestaltet. z.B. die Fensterbänke.
Sorry, das mußte mal raus.
Heute habe ich zum ersten Mal ein Jaffaprodukt im Anlageneinsatz gesehen und ich muß sagen für den Preis eine gute Wiedergabe.
Husbert

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Montag, 19. Juni 2017, 20:05

Hall zusamen,

hier ist noch das versprochene Bild mit dem Ortgang aus selbst ausgeschnittenen Papier-"Schieferplatten". Die Dachziegelplatte ist von Addie.
Fenster und Türen mitsamt der Laibungen sind kompletter Selbstbau aus Polystyrol.



Viel Spaß
Klaus

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Husbert

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Montag, 19. Juni 2017, 20:14

Hallo Klaus,
wunderschönes Fachwerk!!!!
Ortgänge für Schindeln/Dachziegeln sehen aber anders aus, oder?
Gruß
Husbert

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Montag, 19. Juni 2017, 20:22

Hallo Husbert,

das Haus ist nach einer Zeichnung und Fotos aus dem Buch "HÜSER ON HÜSKER - Schönes altbergisches Fachwerk" von August Arensmeier gebaut. Das stimmt schon so. Selbst die unterschiedliche Teilung der Fenster im EG und 1. OG ist berücksichtigt. Nur die Haustür habe ich "reingeschmuggelt", die war beim Vorbild an einer anderen Stelle des Hauses. Aus verständlichen Gründen kann ich die Bilder hier nicht präsentieren.
Und hier noch das Bild von dem MKB Laserbogen.



Viel Spaß
Klaus

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jaffa

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Montag, 19. Juni 2017, 22:44

Guten Abend allerseits,

ich klinke mich mal ein, weil sich zurzeit gerade meine rautenförmigen Schieferplattenstreifen bei einem Betatester befinden ... und ich in Kürze dazu Rückmeldungen erwarte.

Anders als die Streifen von MKB sind die Breiten auf beiden Seiten der Zackenlinie identisch, so dass die Bögen um mindestens 50 Prozent ergiebiger sind. Zu der Rautengrundform gibt es auf gesonderten Bögen zwei verschiedene Arten von Randplatten: Quadratische mit einer abgeschrägten Ecke und die breite, oberfränkische Variante mit einer flachen Spitze am unteren Rand, wie sie beim Bahnhof Fladingen verwendet wurde (Abbildungen folgen in Kürze).
Verwendet wird ein nur 120g starkes, fast schwarzes Tonpapier.
Wie sich dieses Schiefermaterial bewährt, darüber werde ich sicherlich in Kürze berichten. Gerade beim Kleben der einzelnen Randplatten könnte das dünne Material für die Montage von Vorteil sein.

Verweisen möchte ich auch auf die Schieferdachdeckung meiner bayerischen Gebäudeserie (siehe angefügtes Bild mit den Dachdeckungsvarianten): da ist ja die gesamte Dachfläche samt Randstreifen in einem Stück graviert. In dieser Form lässt sich das Verfahren für Fassaden natürlich nicht anwenden, weil man ja bei allen Fensterausschnitten und Gebäudekanten Randstreifen mit individuellen Maßen benötigt. Dennoch ließen sich auf diese Weise Fassadenplatten und gesonderte Randstreifen lasern, die in Summe weniger Montageaufwand als das Streifenverfahren erfordern. Denn neben der Montage der einzelnen Streifen müssen ja die Randschindeln Stück für Stück einzeln verklebt werden.

Gruß --- Jürgen
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Dienstag, 20. Juni 2017, 19:57

Hallo Jürgen,

Weil ich ein Jünger des CAD bin, habe ich natürlich schon eine komplette Fassade des Bahnhofs gezeichnet. Wenn Du mit DXF-Dateien etwas anfangen kannst, brauche ich nur eine Mail-Adresse, an die ich die Datei schicken kann, dann kannst Du ja mal schauen, was Du damit anfangen kannst.

Gruß

Christoph
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Dienstag, 20. Juni 2017, 20:47

Hallo Christoph,

ich benutze DXF-Dateien zur Ansteuerung meines Lasercutters. Ich schaue mir gerne an, was du gezeichnet hat, und wie man das ggf. umsetzen kann.

Gruß --- Jürgen

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