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  • »JACQUES TIMMERMANS« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 27. August 2015, 22:37

Es werde Licht in Attenkirchen

Zumal die Hintergrundkulisse, zwar nur zum Teil mit Wolken dekoriert, bereits einiger Zeit über ihre völlige Länge fest aufgestellt ist, musste ich mir als nächstes Gedanken zur Hintergrundbeleuchtung machen. Dass die komplette Anlage mit einer LED-Lichtleiste ausgeleuchtet werden sollte, stand schon im Voraus fest.

Nun sind einbaufertige LED-Lichtleisten im Handel schon erhältlich, haben aber ein stolzes Preisschild, weshalb hier Selbstbau angesagt war.
Die Lichtleiste auf sich ist ein U-Profil mit einer Breite von 50 mm bei einer Höhe von ebenfalls 50 mm. Solche Profile werden vielmals bei der Aufbau vom Systemwände und –Decken verwendet, und sind ziemlich preiswert in größeren Baumärkte zu erhalten. Zwei drei Meter lange Profile wurden, nachdem sie mit die notwendige Lampenfassung-Montageflansche und dito Lampenfassungen, insgesamt 14 Stück, sowie die erforderliche Verkabelung versehen waren, hintereinander an der Decke montiert; um den Abstand zur Anlage einfach und schnell variieren zu können, wurden beide Leisten mittels feine Gliederketten aufgehängt.
Wie bereits erwähnt wurden wegen dem langen Lebensdauer und ganz niedrigen Stromverbrauch für LED Strahler und LED „Mais-Birnen“ optiert. Außerdem sind LED Leuchtkörper momentan in solch einer Vielfalt erhältlich, sodass man ebenfalls eine korrekte und angenehme Farbtemperatur bekommen kann.

Zwischendurch eine Kurzfassung der „chinesischen“ technischen Daten der LED Leuchtkörper:

Glühlampen Sockel: E26/E27, Typ: Mais-Birnen, Lichtfarbe natürliches Weiß, Leistung in Watt (W): 12, Spannung (V) AC: 220-240, Initial Lumen (lm): 1200, Farbtemperatur (K): 6000-6500, Lebensdauer (h): > 15000, Maße (innen): 9.5x3.1x3.1 cm.

Glühlampen-Sockel: E26/27, Typ: Spot MR 16, Lichtfarbe: warmes Weiß, Leistung in Watt (W): 6, Led-Type: High Power LED, LED Quantität: 4, Linsenfarbe: Matt, Spannung (V): 85-265, Initial Lumen (lm): 330, Lebensdauer (h): > 15000, Stralungswinkel: 60°, Maße (innen): 5,9x4,8x4,8 cm.

Da mir die Lumen-Abgabe der Spot LED als zu wenig erscheint, werde ich sie zu gegebener Zeit durch modernere Leuchtkörper mit einer COB LED mit der gleichen Leistung ersetzen, aber einen etwas höheren Lichterzeugung.

Nun etwas zu den gezeigten Aufnahmen. Alle Aufnahmen wurden hinterher am MAC mit dem gleichen Parametern (Kontrast, hohen Lichter, Schatten und Sättigung) eingestellt, einzig die durch der Automatik am Fotoapparat kalkulierte Beleuchtungseinstellung (Zeiteinstellung bei fester Blende) wurde später am MAC um einen Lichtwert erhöht. Ebenfalls habe ich die im Bild herrschende Farbtemperatur (Grad Kelvin) durch dem Fotobearbeitungsprogramm am MAC errechnen lassen und jeweils zum Bild zugeordnet.
Desgleichen werden von jede Aufnahme zwei Bilder gezeigt: auf dem ersten Bild wird die Farbtemperatur des herrschenden Lichtes so belassen; einzig, wie im vorigen Abschnitt erläutert, werden die Parametern geändert. Auf dem zweiten Bild werden, außer den Parametern auch noch der Graupunkt, mittels einer Kodak Graukarte, die mittfotografiert wurde, richtiggestellt.
Schon direkt nach der Anfertigung dieser Bildserie habe ich die Lichtleiste um etwa 20 cm höher aufgehängt; durch diese Maßnahme bekam ich eine noch bessere allgemeine Lichtstreuung, und kaum noch wahrnehmbare Schlagschatten auf dem Hintergrund. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich die Leiste direkt unterhalb der Zimmerdecke befestigen, um somit den Lichtkegeln der LED Strahler fließend, und ohne sichtbare Lichtstärke-Differenz zwischen zwei Lichtkegel, ineinander übergehen zu lassen.





Zwei Bilder der aufgehängte Lichtleiste. Es herrscht kaum Unterschied zwischen dem Tageslicht, und die zweite am MAC korrigierte Aufnahme.





Auch hier kaum sichtbare Differenzen in der Farbtemperatur. Fazit: die ausgewählte Leuchtkörper ergeben zusammen ein für das Auge sehr angenehmes Licht, und ein korrekte Farbwiedergabe.





Nicht korrigiertes und korrigiertes Bild. Die Mais-Birnen erzeugen ein etwas zu kühles Licht bei einer gleichmäßigen Ausleuchtung. Schatten am Hintergrund sind kaum anwesend.





Dagegen erzeugen die LED Strahler ein ganz anderes Lichtbild. Der Kontrast liegt deutlich höher, und die Farbtemperatur zeigt einen überdeutlichen Gelbstich, sogar beim korrigiertes Bild wirkt die Lichtquelle unangenehm, und hat einen Blaustich.





Sind beide Leuchttypen eingeschaltet bekommt man eine angenehme Lichtquelle mit einem guten Farbwiedergabe und ganz wenig Schattenbildung. Einzig der die Gegenstände im Vordergrund sind noch ein wenig ungleichmäßig ausgeleuchtet und der Übergang der Lichtkegel der Strahler sind gut wahrnehmbar, was durch eine Vergrößerung des Abstands von Leuchtkörpern und Anlage weitestgehend beheben wird; wenn nicht müssen noch welche LED Strahler an die Lichtleiste montiert und gegebenenfalls die gegenseitige Abstände der Leuchten neu eingestellt werden.


Viele Grüße aus dem regnerischen Lanaken,

Jacques Timmermans

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Freitag, 28. August 2015, 09:36

In einer zweiten Bildserie bin ich etwas näher am Objekt rangegangen. Hier wird der Lichtabfall nach der Anlagenvorderkante überdeutlich; hier muss unbedingt eine zweite Lichtleiste an der Decke montiert werden. Außerdem sind ganz leichte Lichtkranze am Hintergrund zu beobachten, welche dann bei zusammen eingeschaltetem LED Strahler und LED mais-Birnen fast verschwinden. Von Schlagschatten ist nur eine ganz winzige Spur an dem Laubbaum und am Fabrikgebäude zu entdecken. Wie bei Sonnenlicht und ganz heiterem Himmel üblich, ist unterhalb die Dachüberstände und die Fahrzeugfahrwerke eine leichte Schattenbildung zu erkennen, die natürlich wirkt. Ach hier ist jedes zweites Bild am MAC bearbeitet.





Leider ergeben die LED Mais-Birnen einen hässlichen doppelten Schattenfall auf dem Dach. Die Farbwiedergabe ist schon angenehm.





Dagegen erzeugen die LED Strahler (In der Fotografie wie ein punktförmige Lichtquelle, genau wie dem direkten Sonnenlicht anerkannt) einen korrekten Schattenfall. Die Farbtemperatur zeigt einen sehr deutlichen Gelbstich, und sogar auf der korrigierte Aufnahme ist eine Überstrahlung links vom offenen Wagen überdeutlich anwesend. Dieser wird sich mit größter Wahrscheinlichkeit durch den vergrößerten Abstand von Anlagenebene zur Lichtleiste mildern und bei einer an der Vorderseite montierte Lichtleiste so gut wie beheben.





Wenn Strahler und Mais-Birnen gleichzeitig eingeschaltet sind ist die Überstrahlung noch immer anwesend und einen sehr schwachen dreifachen Schattenfall des Schlots auf dem Dach erkennbar; der, durch den Strahlern erzeugte mittlere Schattenfall ist nur ganz schwach anwesend, dennoch fürs Auge erkennbar. Die Lichttemperatur ist schon auf dem nicht korrigierten Bild sehr akzeptabel, persönlich würde ich sagen fast perfekt!


Viele Grüße aus Lanaken,

Jacques Timmermans

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Freitag, 28. August 2015, 12:59

Hallo Jacques,

hast Du schon mal über weiße oder halbtranstparent-weiße Reflektoren oder Streuscheiben nachgedacht?

Vielleicht bringt dich da ja weiter.
Gruß
Oliver

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Samstag, 29. August 2015, 10:32

Guten Morgen Olli,


Über die Verwendung von Streuscheiben und oder transparente rollen förmliche Lichtkappen habe Ich auch schon angespielt. Aber ob diese Maßnahmen bei LED Strahler die richtigen sind bezweifle ich; die Intensität des Leuchtkegels wird schon mildern, aber den Strahler-Effekt bleibt jedenfalls. Darüberhinaus bringen Streuscheiben und Lichtkappen bei dem Mais-Birnen kaum eine Verbesserung, da diese Leuchtquellen von sich aus schon ein sehr weiches, also fast ohne Schattenfall, Licht abgeben.


Viele Grüße,


Jacques Timmermans

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HüMo

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Samstag, 29. August 2015, 12:50

Hallo Jacques

auch ich habe lange mit der Beleuchtung experimentiert. Sowohl zum Spielen und Betrachten, wie auch zum Filmen und Fotografieren.
Oberstes Ziel war für mich immer, bei Fotos und Film nur ein Minimum an Nachbearbeitung zu benötigen. Also wenn immer möglich: Foto = Originalatmosphäre.

Früher bei meiner recht großen 24 qm N-Anlage habe ich Halogenstrahler mit 100 cm Abstand mittig über der Anlage aufgehängt.

Jetzt bei Spur 0 verwende ich große Halogenstrahler, die gegen die Decke gerichtet sind und somit eine indirekte Beleuchtung der Anlage über die Kellerdecke ermöglichen.
Zusätzlich sind 6 Halogenstrahler mit je 50 Watt direkt im schrägen Beobachterwinkel auf die Anlage gerichtet.

Und für diffizile Fotoshootings hole ich auch manchmal noch meine alten Filmlampen mit 2x2000 Watt und Gebläsekühlung aus dem Schrank ;) . Dann wird's aber schon ganz schön warm.

Übrigens: um nicht in Verlegenheit zu kommen, habe ich Halogenlampen auf Vorrat für die nächsten 20 Jahre gekauft :) :).

Aber man weiß ja nie: deshalb sehe ich mir Deine Experimente mit LEDs sehr genau an; vielleicht kann (muss) ich ja doch irgendwann in der Zukunft von den Ergebnissen profitieren.

Beste Grüße

Hendrik

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Sonntag, 30. August 2015, 16:05

Hallo Hendrik,

Die Geschichte mit den Fotolampen kommt mir ebenfalls bekannt vor! Genau wegen der Wärmeentwicklung der drei Einstell-Lichter à 500 W pro Stück meiner großen Blitzanlage (Broncolor 1500 W/s) war das Fotografieren von Anlagen im Sommer oder Im Winter, wenn der Anlagenraum beheizt war, manchmal eine Hölle, sogar in meinem eigenen Anlagenraum mit einem 2,70 m hohe Decke.

Deshalb habe ich schon vor einige Jahre, nachdem ich meine Werkstatt Annex Anlagenzimmer nach oben verlegt hatte, und ich Tagsüber bei Tageslicht arbeiten konnte, mit Sparlampen und später, mit LED Leuchtkörper experimentiert. Grund dafür war, dass die LED Leuchten immer billiger wurden, und den Stromverbrauch stets teurer würde! Dabei kommt noch, dass die Auswahl an LED Leuchten so riesig ist, dass man für fast jeden Zweck eine, qua gewünschte Farbtemperatur, richtige LED Beleuchtung anschaffen kann.

Wegen der Nacharbeit: Ist es nicht einer der Grundregeln der Fotografie, dass man zumindest versuchen sollte eine Aufnahme haarscharf und richtig belichtet auf dem Celluloid oder den Chip zu brennen; Der definitive Ausschnitt und eventuelle Nacharbeiten können dann später in der Dunkelkammer oder am Rechner durchgeführt werden.
Zu diesen Grundregeln wird heutzutage öfters gesündigt, denn viele Amateurfotografen meinen, sie können ein halbwegs fehlgeschlagenes Bild am Rechner so nachbearbeiten, dass man hinterher ein Superbild erhält. Wäre es nur so!

Viele Grüße,

Jacques

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Dienstag, 11. Oktober 2016, 22:25

Guten Abend,

Es ist schon lange her, dass ich mich mit der Beleuchtung vom Bahnhof Attenkirchen befasst habe. Im letzten Beitrag hätte ich erwähnt, dass ich die LED Leuchtkörper zu gegebener Zeit gegen welche der COB Sorte umtauschen würde. Nun dies habe ich heute Nachmittag erledigt, und möchte Euch den gravierend merkbare Differenz nicht vorenthalten.
Die gezeigte Aufnahmen habe ich heute Mittag so zwischen 15.00 und 16.00 bei ganz leicht bewölkten bis heiterem Himmel gemacht, und wurden, um die feine Differenzen in der Farbtemperatur noch zeigen zu können, nicht am MAC bearbeitet. Gegenüber die herkömmlichen LED Leuchtkörper erzeugen die COB LED Leuchtkörper ein viel weicheres Licht bei einem größeren Strahlungswinkel (Etwa 40°) Die Anlage soll demnächst mit 6 Kaltlicht Leuchtkörper (4000°K) und 10 Warmweiß Leuchtkörper (3200°K) ausgeleuchtet. Den Abstand von der Leuchtkörper bis zur Anlagengrundplatte beträgt etwa 100 Zentimetern. Bei den Aufnahmen fehlten hinten und ganz vorne noch einige Leuchtkörper, deswegen den größeren Lichtabfall ganz am Analgenende. Zusätzlich kommt noch dazu, dass die Lichtstärke verringert mit einem Faktor gleichgroß der Abstand hoch zwei.
Zum Vergleich der erzielte Lichtstärke: über meinem gut drei Meter langen Arbeitstisch hängen 16 der gleichen Leuchtkörper, ebenfalls auf etwa 100 Zentimetern oberhalb die Arbeitsfläche.


Praktisch ergibt die COB Lichtleiste ein für das betrachtende Auge ein sehr weiches dennoch von der Lichtstärke her mehr als ausreichend, und von der Farbwiedergabe ein sehr angenehmes Licht, das kaum Schlagschatten am Hintergrund erzeugt.

Dennoch werde ich in ein späteres Stadium oberhalb der Anlagenvorderkante noch eine COB Lichtleiste montieren, um die Schatten, erzeugt von der Deckenlichtleiste, ein wenig aufzuhellen. Bekanntlich befinden Wir uns, wenn eine Anlage von der Zimmerdecke aus beleuchtet wird, immer um die Mittagszeit, denn die erzeugte Lichtstrahlen (punkförmige Leuchtkörper) strahlen genau rechtwinklig und parallel zur Anlage, genau so wie die Sonne. Theoretisch hätte man dann gar keinen Schatten, aber . . .



Die Aufnahme entstand bei reinem Tageslicht, ohne weitere Zusatzbeleuchtung.



Hier wurde die LED Lichtleiste zusätzlich eingeschaltet. Im Vergleich mit der vorige Aufnahme fällt die schwächere Ausleuchtung an den Fahrwerke der Fahrzeuge auf.



Nun würde die Zimmerbeleuchtung extra eingeschaltet. Man bemerkt einen erhöhte Gelbstich und eine schwache Aufhellung der Fahrwerke der Fahrzeuge.



Auf diesem Bild waren die LED Leuchtkörper bereits gegen welche der COB LED Leuchtkörper umgetauscht. Bemerkenswert die an der Anlagenvorderseite unterbelichtete Szenen. Das erzeugte Licht hat einen angenehmen Charakter, zeigt dennoch einen leichten Gelbstich, der unbedingt am Rechner korrigiert werden muss.



Nun bei eingeschalteter Zimmerbeleuchtung. Die vorderen Szenen werden schon besser ausgeleuchtet, dennoch unterbeleuchtet!


Viele Grüße,

Jacques Timmermans

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