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  • »JACQUES TIMMERMANS« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 13. November 2017, 22:10

(DB und US Schmalspur) 0e/0n 30 Anlage im Bau

Aus Belgien nichts Neues? Aber doch natürlich!!

Nachdem im Vorsommer, wegen einer kompletten Küchenumbau und dito Anpassungsarbeiten an Elektrik, Heizung und sanitäre Einrichtung, während etwa drei Monate das halbe Wohnhaus auf dem Kopfstand konnte ich mich erst nach dem wohl verdienten Urlaub wieder mit dem Modellbau befassen. Oberstes Gebot war zwei H0 Schattenbahnhöfe betriebstauglich machen für 0e. Ich hatte schon langer mit eine kleine 0e/0n 30 geliebäugelt, aber der Zweifel war noch stets präsent. Dann war im Frühjahr die Kugel endlich durch die Kirche, die H0 Anlage, wessen Schattenbahnhöfe teils unter die Spur 0 Anlage verlegt waren, sollte eine kleine 0e/0n 30 Anlage weichen. So konnte ich die bereits verlegten Gleise und Weichen der Schattenbahnhöfe beibehalten, allerdings musste die sichtbare Gleisanlage völlig erneuert werden, da die Gleisgeometrie und Gleisschwelleneinteilung für den größeren Maßstab schlicht nicht taugte.







Neu und Alt. Die zwei oberen Bilder zeigen die Ausgangsposition, während die folgende Bilder die neu verlegte Gleistrasse und dem neuen Schattenbahnhof zeigen.





Das Schmalspur Gleis stammt von Micro Scale aus dem USA.


In die Schattenbahnhöfe war gleismäßig nicht viel umzubauen: die Anzahl der Anstellgleise verringerte sich, bedingt durch die größere Breite der Spur 0e Fahrzeuge, um zwei Einheiten, und sämtliche Peco Doppelspulenantriebe mussten ein wenig modifiziert werden. Infolge der erhöhte Breite der 0e Fahrzeuge blieb nur ein ganz winziger Luftspalt zwischen die Peco Schaltkontakte-Montageplatten für Spulenendabschaltung und Herzstückpolarisation übrig, sodass früh oder später eine Kollidierung zwischen Fahrzeuge und Antriebe zu befürchten war.
So wurde die Schaltelektrik nach neuste Standpunkte erneuert; Alle elektromechanischen Teile werden, um die Störanfälligkeit auf ein Minimum zurückzuführen, durch elektronische Teile ausgetauscht um auf diese Weise eine hoffentlich gewissermaßen betriebssichere Fahrbetrieb zu gewährleisten.

Die hiermit, gegenüber dem Umschalten der endabgeschaltete Weichen, verloren gegangene Weichenrückmeldung mittels Zusatzkontakte am Weichenantrieb (Peco Doppelspulenantriebe) wird durch ein Rückmeldemodul von Tams wiederhergestellt.
Die neu angeschaffte Elektronik macht das Umschalten und das Rückmelden der Weichenzungenlage der Schattenbahnhofweichen zu einem Kinderspiel; mit elegante Drucktaster werden sämtliche Schattenbahnhofweichen nach dem alt bewährten Märklinprinzip umgeschaltet. Hiermit ist ein sehr geringer Aufwand an Verkabelung versichert, die die Betriebssicherheit und somit eventuelle Wartungsarbeiten unterhalb der 0 Anlage hoffentlich verringert. Bekanntlich werden Wir ja nicht junger, und der Körper lässt sich demgemäß nicht mehr ohne anfallende Rückschmerzen so einfach in alle erforderliche Positionen erzwingen.

Auf der untere Ebene bildet eine Schotterverladung, eine leicht modifizierte Kohlenverladung von B.T.S aus dem USA (http://www.btsrr.com/bts4105.htm). einem High-Light. Über einem langen Förderband wird der Schotter von der, etwa satte 20 Zentimeter höher gelegene oberen Ebene zur Verladung hin befördert. Zur Hinterwand hinzu ist noch ein dreiständiger Lokschuppen mit Drehscheibe geplant, unterdessen vor der Verladung einen größeren Steinmetz eingeplant ist. Somit macht der Entwurf auch Sinn, denn sowohl die Schotterverladung wie den Steinmetz bekommen ihre Grundstoffe aus einer fiktiven Steingrube; die fertigen Endprodukte Schotter und Naturstein-Baumaterialien werden mit der Bahn transportiert.




Viele Grüße aus dem herbstlichen Lanaken,

Jacques Timmermans

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Montag, 13. November 2017, 22:53

Sieht wieder mal nach einem interessanten Projekt aus!

Hallo Jacques,

dein neues Projekt klingt schon wieder sehr interessant!!!

Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung deines Berichts
und da bin vermutlich nicht alleine.

Wünsche dir viel Spaß dabei!

Viele Grüße aus Bayern
Hans - diesel007

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Dienstag, 14. November 2017, 08:43

Grüß Dich Jacques,
ich freue mich über Deine neuen Aktivitäten, leider kann ich keine Bilder sehen.
Gruß
Husbert

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Dienstag, 14. November 2017, 08:53

Weichenantriebe

Hallo Jacques,

willst Du wirklich bei den Peco-Spulenantrieben der Weichen bleiben? Auf unserer Vereinsanlage haben sich diese Antriebe auf Dauer nicht bewährt. Wir haben dann alles auf Motorantriebe von Bemo und Fulgurex umgestellt, sind beides Gleichstrom-Motorantriebe mit entsprechenden Umschaltern für die Herzstückstromversorgung und weitere Funktionen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Dienstag, 14. November 2017, 09:34

Dinosaurierweichenantriebe

Hallo Jacques, hallo Alle,

erst mal Kompliment zu Deinem Projekt. Das Schotterwerk ist jetzt schon beeindruckend und auch optisch sehr schön.

Ja, ja - die "Vorsintflutlichen" oder "Dinosaurierantriebe" oder auch "steinzeitlichen Antriebe" von Peco - wie mir schon gesagt und/oder geschrieben wurde, sie sind m. E. unkaputtbar und funktionieren tadellos. Seit. ca. 14 Jahren auf der BTB eingesetzt und bei Rangiergleisen wahrscheinlich schon 1000 mal geschaltet machen die keinen falschen Zucker und ich hatte noch keinen einzigen Ausfall. Naja, wenn man will kriegt man alles kaputt, man muss halt auf den Momenttaster ca. 2 Min . dauerhaft drücken und schon brennen die Spulen durch. Was für ein Wunder :P !

Natürlich ist der Peco Doppelspulenantrieb nichts für denjenigen der die Weiche laaaangsam umgestellt sehen will. Das ist ja ein zu sehen und für denjenigen sicher ein Augenschmaus. Wer den Anspruch aber nicht hat - da sind die ollen Peco´s aus o. a. Gründen schon geeignet - also mir passt das so.

Noch viel Erfolg und Spass wünscht ...
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Dienstag, 14. November 2017, 16:02

Guten Abend,

Was spricht gegen die Peco Weichenantriebe? Zugegeben, sie sind nicht mehr vom modernsten Konzept, haben ihre Zuverlässigkeit allerseits bewiesen. Mittlerweile gibt es immerhin zwei Varianten, einerseits die ganz alte, stromfressende Ausführung, und die Anfangs dem Digitalära produzierte Variante mit einem niedrigen Stromverbrauch, der ebenfalls digitaltauglich (er kann direkt und ohne elektronische Zwischenstufe durch einen Digitaldecoder angesteuert werden) ist.
Nun diese Variante habe ich verwendet. Dabei kommt es auf die, sehr oft verlangte, langsame maßstäbliche Umstellgeschwindigkeit gar nicht an, denn die Peco Antriebe stellen lediglich meine Schattenbahnhofweichen um; im sichtbaren Bereich werden die Weichen durch MP 1 und MP 5 Weichenantriebe, erhältlich bei „Weichen Walter“ umgestellt.

Die Bemo und Fulgurex Weichenantriebe sind mir ebenfalls bekannt. Nichts spricht gegen die Fulgurex Antriebe, aber Bemo Antriebe würde ich wegen ihren elektrischen Aufbau nie wieder für Weichenantriebe verwenden. Die Umschaltkontakte der Bemo Antriebe sind reine Schiebekontakte und benötigen daher eine längere Umschaltzeit, die Umschaltzeit ist proportional zu der Umstellgeschwindigkeit, was eine längere Umschaltzeit herbeiführt.
Die längere Umschaltzeit kann abermals für einen erhöhten Funkenregen erzeugen der dann dem festen Teil der Schiebekontakte (Kupferfolie der Platine) beschädigen kann. Das Gefahr für eingebrennte elektrischen Kontakte ist bei Momentkontakte, die Umschaltmimik wird hier durch eine Blattfeder beschleunigt, viel weniger konkret, es sei denn man überbelastet die Kontakte!
Die Verwendung von Bemo Antriebe als reine Antriebe, ohne weitere elektrischen Umschaltungen, zum Beispiel für die Bewegungsmimik von Signale, ist schon empfehlenswert.

Wie es Robert, alias BTBEe+0, und mehrere Modellbahner bestätigen, sind Peco Antriebe sehr zuverlässig, zwar ein bisschen altmodisch! Dabei soll man den Verkaufspreis auch ins Auge behalten; Hier bekommt man die Peco Antriebe für schlichte fünf Pfund Sterling, umgerechnet etwas mehr wie sechs Euro, ein nicht zu vernachlässigen Aspekt.


Viele Grüße aus Belgien,

Jacques Timmermans

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Donnerstag, 16. November 2017, 11:58

Weil beim Umbau meiner Schattenbahnhöfe die ganze Elektrik ebenfalls die Spitzhacke zum Opfer fiel, war ein kompletter Neuaufbau genauso erforderlich.
Mehrfach Lötleisten sorgen dafür, dass der digitale Strom für Fahrbetrieb und digitale Stromversorgung der Frog Juicer, für Lokprogrammierung mit dem Rechner auf ein in der Anlage integriertes separates Programmiergleis, für den Kehrschleifen-Gleisbereich und die Stromversorgung der Weichenantriebe optimal verteilt wird. Um einen unübersehbaren Drahtverhau zu vermeiden, wurden die Drähte in Kunststoff-Kabelkanäle geführt.



Bild vom elektrischen Hirn der Anlage. Die Verteilung der unterschiedlicheren Stromkreise wird durch mehrfach Lötleisten realisiert.

Also musste außerdem ein neues Netzteil herangeschafft werden. Bei C aus Hirschau wurde ich fündig, und habe mir dort ein regelbares Netzteil von 0 bis 30 Volt mit einstellbarer Strombegrenzung von 0 bis 5 Ampere bestellt. In der Bucht gibt es Geräte mit gleichen Spezifikationen, kosten weniger als die Hälfte und made in China, aber wessen Kühllüfter einen richtig auf die Nerven geht. Zumal der maximale Ausgangsstrom des Netzgeräts begrenzt werden kann, habe ich den Ausgangsstrom auf 4 Ampere eingestellt; dagegen ist die Piko Zentrale auf 5 Ampere eingestellt, grundsätzlich kann nun die Zentrale theoretisch niemals überbelastet, und somit beschädigt werden. Die Ausgangsspannung beträgt 18 Volt. Da auf dem Netzgerät den Ausgangsstrom kontinuierlich ablesbar ist, habe ich quasi dem Stromverbrach einige Tests durchgeführt. Die Ergebnisse, die Werte sind dem Bildtexte zu entnehmen, sind ziemlich überraschend!



Bei ausgeschaltetem Fahrbetrieb „fressen“ lediglich die Digitalzentrale sowie die Lokprogrammer und die „Zauberplatine“ von NullProblemo etwas Strom. Die Anzeige auf dem Netzgerät (219 mA) gibt den Analogenstromverbrauch wieder; es nicht jedermann gegeben ist Digitalströme zu messen.



Bei eingeschaltetem Fahrbetrieb, aber mit dem Fahrregler auf "0" sind außer Zentrale, Programmer und Zauberplatine auch die Kehrschleifenschaltung und Frog Juicer in Betrieb. Der Analogstromverbrauch steigert um etwa 470 mA.



Dieses Bild zeigt den analogen Stromwert bei Fahrt der Lenz´sche BR 64. Weil die Stromwerte zwischen etwa 880 und 1200 mA fluktuierten, ist die Andeutung vom LED Display (888) auf dem Bild keinen absoluten Wert; durch die sehr lange Verschlusszeit von etwa 25 Sekunden, gibt das Bild alle Segmente von jedem einzelnen Display wieder. Konkret, die BR 64 nötigte bei einem gemächlichen unbelasteten hin und her Fahren etwa 1200 minus 690 mA ist gleich 510 mA.

Wie ich bereits erwähnt hatte, wurden alle elektromechanischen Komponenten, insofern es möglich war, durch elektronischen ersetzt. So wurden alle Weichenherzstücke durch „Hex Frog Juicer“ von TamValleyDepot von digitalem Strom versehen, und ein Tams Kehrschleifenmodul durch einen Dual Frog Juicer ersetzt. Die verwendeten Komponenten sind bei Weichen Walter erhältlich. Der finanzielle Mehraufwand hält sich noch innerhalb tolerierbare Grenzen, und liegt pro Weiche etwa 15 bis 25 Prozent, je nach Qualität von dem verwendeten Teilen, höher wie bei einer konventionellen elektrischen Weichenschaltung mit zwei Wechselkontakte für Herzstückpolarisierung und Weichenantrieb-Endabschaltung. Dagegen wird der Drahtverhau zwischen Weichenantrieb und Weiche erheblich weniger; wo einst zwei Umschalter zu Verdrahten waren, also sechs Drähte, führt nun ein einziger Draht vom FrogJuicer, der bereits mit dem Lötleisten verkabelt ist, zum Weichenherzstück. Später, wenn alle Weichenantriebe verkabelt werden, kommt noch die elektronische Weichenrückmeldung der Schattenbahnhofweichen mittels dem Weichenrückmelder WRM 4 von Tams hinzu.



Den Dual Frog Juicer links kann ebenfalls verwendet werden um eine Kehrschleife mit digitalen Strom zu speisen. Rechts den Hex Froh Juicer, der maximal sechs Herzstücke mit digitalem Strom einspeisen kann. Die hell strahlenden LED auf der Platine geben den Betriebszustand der bezügliche Weiche an, und wechseln (rot/grün oder grün/rot) je nach dem, wenn ein Fahrzeug über die Weiche fährt.


Viele Grüße aus Lanaken,

Jacques Timmermans

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JACQUES TIMMERMANS« (17. November 2017, 10:11)


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Donnerstag, 16. November 2017, 13:05

Hallo Jaques,

ich bin nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, die Strombegrenzung de Netzgeräts auf 4 A und die Zentrale auf 5 A einzustellen. Das führt dazu, dass die Zentrale im Kurzschlussfall nicht abschaltet, weil sie den zum Abschalten nötigen Strom nicht ziehen kann.

Gruß

Christoph
Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V.

Fahrabend jeden dritten Freitag im Monat ab 19:00 - Gäste sind herzlich wilkommen

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Donnerstag, 16. November 2017, 22:42

Guten Abend,

Auf Anfrage von Tom, alias „moba-tom“ ein Bild wie ich meine Stromverteilung und Frog Juicer Platinen arrangiert habe.



Wie das Bild zeigt, werden alle wichtige elektrische Komponenten soweit möglich zentral an der Vorderkante der Anlageunterbau angeordnet. Hierdurch werden die Zuleitungen schon etwas länger, hat aber den großen Vorteil, dass man bei einer eventuellen Fehlersuche nicht stets unter die Anlage kriechen muss, aber bequem vom Stuhl aus alles überprüfen kann. Auch Modellbahner bleiben nicht ewig jung, weswegen Hüfte und Rücken nicht mehr so wollen, wie wir es gerne hätten.

Christoph, ich werde morgen mal einen Kurzschluss sowie eine Überbelastung erzeugen. Dann kann ich die Strombegrenzung Praxisgerecht prüfen, und feststellen welches Gerät die empfindlichste Einstellung hat und am schnellsten ausschaltet.







Inzwischen ist die Schotterverladung bis so weit fertig, sodass die noch jungfraulich beigeweiße Holzerscheinung der Gebäude lackiert werden kann. Für die Bemalung der Beplankung werde ich mir eine helle mittelblaue beize auf Wasserbasis anrühren, die genau wie bei dem Modellvorbild deckend aufgetragen wird. Der große Vorteil der Beize liegt darin, dass die feine Holzmaserung hierdurch nicht zugekleckert wird. Dagegen bekommen sämtliche Stützen und den kompletten Unterbau auch einen Anstrich mit dergleichen Beize, aber diesmal in einem hellen graubraunen Farbton, der die Aussicht von verwittertes Holz wiederspiegelt. Später, nach der definitiven Implantation in die Anlage, können dann Accessoires wie Treppen samt Geländer, Lokus, Zufahrtrampe zur Maschinenhaus, Holzböden usw. angeordnet werden.



Viele Grüße aus Lanaken,

Jacques Timmermans

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Freitag, 17. November 2017, 07:40

Hallo Jacques!

ich verfolge gerne deine Beiträge und habe nun eine Frage an Dich. Da ich sehr viele HO Fahrzeuge besitze und noch keine Anlage habe und nun an die Planung gehe, will ich Abstand zwischen Spur H0 und Spur 0 sein, damit man gut H0 Wagen erreichen kann?

Gruß Werner

BTB0e+0

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Freitag, 17. November 2017, 10:29

Elektrik

Hallo Jacques,

abgesehen davon, dass mir Dein Modell- bzw. Gebäudebau sehr gut gefällt mal zur Elektrik: Davon habe ich wenig bis keine Ahnung. Um so mehr beeindruckt mich immer wieder, wenn ich so sauber gearbeitete/verlegte Elektrik sehe wie bei Dir. Klar, deutlich und übersichtlich - das hat die von Dir beschriebenen Vorteile und sieht gut aus. Bei mir ist es einfach, analog und ein Kabelbaum nach dem anderen, funktioniert aber auch. Wenn "was ist" bin ich halt am Drähte nach fahren (Quelle bis Trafo/Schalter ect.). O. k. - ich habe mich aber auch ein Mobaleben lang nicht grossartig mit Elektik befasst, meines ist eher Fahrzeug - und Landschaftsbau.

Kompliment nochmal für die sauber verlegte, leicht nachvollziehbare und gut aussehende Elektrik.
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Freitag, 17. November 2017, 12:41

Hallo Jacques,
es macht immer Spaß, Anlagen zu sehen, die nicht nur oben, sondern auch "unten drunter" gut aussehen.
Mein Kompliment!
Viele Grüße
Heiner
Vereine, die solche Typen wie mich als Mitglieder aufnehmen, sind mir äußerst suspekt.

Groucho Marx

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Sonntag, 19. November 2017, 20:29

Wellbleche von der Stange

Da ich anstelle, die dem Bausatz beiliegende Holzschindeln, sämtliche Dächer der Schotterverladung mit Wellbleche zudecken möchte, sind schon eine ziemliche Menge Modell-Wellbleche erforderlich. Zwar gibt es im Handel schöne Maßstäbliche Wellbleche, gehen schon bei einer größeren Menge richtig ins Geld, und „Bruder Finanzier“ spielt hier eine mehr als übergeordnete Rolle.

Ich erinnerte mich, dass unser Mitglied „Baumbauer“ alias Frank-Martin schon früher mit der Selbstherstellung von Wellbleche experimentiert hatte, und schaffte mir, nachdem ich seine Auseinandersetzung hierzu gelesen hatte, einen Tubenauspresser und eine 50 Meter lange Rolle Alufolie an. Die Folie, so stellte sich erst nach dem Erhalt aus, war von der Hinterseite mit einem Schicht Klebestoff und Schutzfolie versehen, was bei dem Verlegen der Wellbleche, während des Abbinden des eingesetzten Klebstoffs schon vorteilhaft sein kann.

Da ich vorhatte, Wellblech „am Meter“ zu produzieren, war eine Art Führung für das 0,1 mm starken Alublech während „dem Wellen“ schon sehr hilfereich. Hierzu wurde den Tubenauspresser auf eine kleine Unterlage verschraubt, und das Ganze wieder auf einem längeren Holzbrett mit einer Breite von 100 mm. Dazu müssen die gerändelten Walzen des Auspressers so genau wie nur möglich rechtwinklig positioniert werden, sonst bekommt man windschiefe Wellbleche. Darauf wurde eine Führungsleiste an einer Seite vom langen Brett verklebt, und fertig war die Wellblechpresse.

Anfangs führte ich die Folie genau an der Kante der gerändelten Walzen, was zur Folge hatte, dass die Foliekante gegen die Kante der Presse auflief, wodurch ziemlich windschiefe Bleche bekommen wurden. Abhilfe schaffte eine etwa 12 mm breite Holzleiste die an der Innenseite gegen die Führungsleiste geklebt wurde. Nun war alles schön im Lot und konnte ich mit dem produzieren der Wellbleche am Meter, eine Länge von etwa 500 mm erwies sich als noch gut hantierbar und ohne allzu viel Breiteverzerrungen, Wellbleche anfangen.




Aus 100 mm breite Alufolie werden zuerst 50 mm breite und 500 mm lange Leisten geschnitten, die dann durch den Tubenauspresser geführt werden.



Auf dem Bild ist gut zu erkennen, dass die Folie etwa in der Mitte der gerändelten Walzen geführt wird.



Zuletzt wird die "Meterware" in passende mehr handelbare Wellbleche zerschnitten. Nun können die Dachdecker mit dem Zudecken der Dächer beginnen!


Viele Grüße aus Lanaken,

Jacques Timmermans

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