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Herbert

Bremser

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Dienstag, 13. Dezember 2016, 21:04

Bausatz SNM Tankstelle: Ein Baubeschrieb

Das Gebäude

Anlässlich des Jubiläums des Spur Null Magazins SNM wurde ein grösserer Bausatz eines attraktiven 50er Jahre Tankstellenmodells, bestehend aus vier MDF Platinen, in zwei Heften beigelegt. Eine detaillierte Bauanleitung erschien schon im Spur Null Magazin: Hier möchte ich einige Ergänzungen bezüglich Baureihenfolge, Bauschritte, Änderungen etc. geben.

Begonnen habe ich mit dem Werkstattgebäude. Die vier Seitententeile wurden in den Boden gesteckt und die Seitenteile verleimt. Die Teile wurden in den Ecken mit Holzkitt verspachtelt und mit Schleifpapier glatt geschmirgelt. Anschliessend wurden sie cremefarbig und der Boden hellgrau lackiert. Damit die Seitenteile wieder in die Bodenplatte gesteckt werden können, müssen die Zapfen der Seitenteile und die Schlitze des Bodens passend geschliffen werden. Anschliessend können die Seitenteile mit dem Boden verleimt werden.

Auf dem Bild ist der Boden noch nicht mit den Seitenteilen verleimt.



Wie schon im Spur Null Magazin beschrieben ist der heikelste Teil des Bausatzes das Biegen der runden Ecken des Vorbaus. Die müssen gut eingefeuchtet und geduldig gebogen werden. Die senkrechten Gravierungen helfen die Ecken zu biegen. Es lässt sich aber nicht vermeiden, dass an den Gravierungen das MDF etwas bricht. Es darf nur nicht zu einer Trennung kommen. Nach dem Trocknen werden die Ecken mit flüssigem Sekundenkleber verfestigt (ein sehr guter Tip vom SNM). Erstaunlich wie blitzschnell der flüssige Sekundenkleber vom MDF eingesogen wird. Anschliessend wurde der Vorbau ebenfalls cremefarbig lackiert.



Etwas unschön wirken die senkrechten Gravierungen an den runden Ecken. Deshalb wurden sie mit Holzkitt gespachelt und anschliessend wieder cremefarbig lackiert. Der ganze Vorbau wurde abgedeckt, so dass nur die Türöffnung frei blieb. Diese wurde anthrazitfarbig lackiert.



Damit der Vorbau in das Werkstattgebäude gesteckt werden kann, müssen die Schlitze und Zapfen passend geschliffen werden. Bei der Wand mit den Fliesen muss sehr sorgfältig gefeilt werden, damit die Fliesen nicht aufbrechen.

Spätestens jetzt realisiert man, dass die Fliesen nicht bis ganz nach oben und unten gezeichnet sind. Das Dach enthält eine Umrandung, die dies verdeckt. Beim Boden fehlt eine solche Umrandung, die auch als Stufe bei der Türe wirkt. Sie muss deshalb hergestellt werden. Die Umrandung, ca. 9 mm breit, wurde aus 3mm dicken MDF Teilen zusammengesetzt, passend geschliffen und wie der Boden hellgrau lackiert.

Im Bild ist das Fenster schon anthrazit lackiert und der kleine Tresen im Vorbau ist auch schon hellgrau lackiert und eingesetzt.







Im Nachhinein denke ich, wäre es einfacher gewesen, wenn man das Dach als Boden verwendet hätte. Da wäre die Umrandung schon dabei gewesen sein. Allerdings wäre dann der Überhang des Daches kleiner geworden. Oder man hätte die Umrandung sorgfältig vom Dach abschneiden und dann unten an dem Boden ansetzen können.



Fortsetzung folgt...

Gruss
Herbert

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Mittwoch, 14. Dezember 2016, 12:07

SNM Tankstelle

Hallo Herbert,

vielen Dank für deinen ersten Baubericht.
Wäre schön, wenn hier jeder etwas dazu beitragen kann, der sich an das Modell wagt, wenn du nichts dagegen hast

meint
Hans
der Altenauer

- bekennender Spielbahner in Spur 0 auf 32 mm Gleisen -

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Donnerstag, 15. Dezember 2016, 01:33

Hallo Hans

Das ist eine gute Idee, wenn jeder seine Erfahrungen, Anregungen, Tipps etc. zu diesem Bausatz hier posten würde.

Gruss
Herbert

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Donnerstag, 15. Dezember 2016, 03:08

Bausatz SNM Tankstelle: Ein Baubeschrieb

Das Dach

Die Dachanordnung mit dem überlappenden Vordach hat mir nicht so gefallen. Ich habe mich von den Illustrationen im Spur Null Magazin Heft 25 und 26 inspirieren lassen und habe mich für ein durchgehendes Dach entschieden. Zu diesem Zweck musste das Dach mit einer 3 mm MDF Platte aufgedoppelt werden und mit dem Vordach verklebt werden. Man erhält so auch ein um 1 cm verlängertes Vordach.





An den Rändern des Vordaches wurden noch 3 mm dicke, 6 mm breite MDF Streifen aufgebracht und so der Dicke des restlichen Daches angepasst. Die Unterseite des Daches wurde cremefarbig lackiert. Die Schlitze wurden soweit erweitert, dass das Dach einfach auf das Gebäude aufgesetzt und immer wieder abgenommen werden kann. Das Dach wurde mit einem L-Kunststoffprofil 9 mm Höhe x 8 mm Tiefe (aus einem 10 x 10 mm Kunststoffprofil aus dem Baumarkt) ummantelt. Anschliessend wurde das Dach mit Schleifpapierstreifen bedeckt.



Hier eine Stellprobe:



Als Dekoration wurde ein rot lackierter 4 mm breiter und 0.25 mm dicker Evergreen Streifen aufgebracht.

Inspiriert durch die Illustrationen wurde ein Abzug aus 0.5 mm Polystyrol hergestellt. An Hand von Papiermodellen in zwei Grössen wurde zuvor eine harmonische Grösse des Abzuges ermittelt. Die kleinere Version wurde gewählt.









Im Bogenbereich wurde zuviel Plastikkleber aufgetragen. Daher hat sich dort leider das dünne Polystyrol etwas aufgeweicht.





Die Tankstelle sollte auch beleuchtet sein. Als Beleuchtung wurde eine Wageninnenbeleuchtung von Modellbahnbau Gruner (www.modellbahnbau-gruner.ch) bzw. Railroad24.com (www.railroad24.com) verwendet, die entsprechend aufgetrennt wurde.



Fortsetzung folgt...

Gruss
Herbert

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Donnerstag, 15. Dezember 2016, 08:49

Morgen an alle,

Klasse Baubericht.
Wenn du noch 2 Zapfsäulen "zauberst", dann komme ich vorbei zum Tanken. :-)

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Samstag, 17. Dezember 2016, 00:47

Bausatz SNM Tankstelle: Ein Baubeschrieb

Die Tanksäulen

Die beiden inneren Teile der Tanksäule wurden zusammengeleimt und rot lackiert. Die Blenden wurden weiss lackiert, die Esso Abziehbilder von A.C.B. Shop (www.acb-shop.de) aufgebracht und mit mattem Lack versiegelt. Die Kanten der Blendenöffnung wurden innen abgeschrägt, so dass die passend geschnittene Klarsichtfolie hineinpasst, aber nicht vorne rausfällt. Auf dem PC wurde eine Skala gezeichnet und ausgedruckt. Die Klarsichtscheibe wurde mit UHU Kraft Alleskleber (trocknet glasklar) auf die etwas grössere Skala aufgeklebt. Das Ganze wurde dann innen auf die Blende geklebt. Sollte die Blende nicht plan auf dem roten Innenkörper liegen, weil die Klarsichtscheibe etwas vorsteht, muss der Innenkörper passend ausgefräst werden. Dann kann zusammen geklebt werden.

Eine Blende wird auf einer Seite angebracht und zwei Löcher gebohrt. Der Zapfhahn, der vom Zapfsäulenset von Luetke (www.luetke-modellbahn.de) stammt, wird mit dem Tankschlauch, einer 1 mm dicken Schaltlitze, verleimt. Der Schlauch wird ins Loch geklebt. Der Zapfhahn wird nur hineingesteckt, so dass auch Szenen beim Autotanken dargestellt werden können. Anschliessend werden die Tanksäulen auf die Tankinsel geklebt.

Links im Bild ist die fertige Tanksäule und rechts ihre Bestandteile abgebildet.





Beim Zusammenkleben von Dach, Dachstützen und Tankinsel bin ich gegenüber dem Spur Null Magazin in umgekehrter Reihenfolge vorgegangen. Die Dachstützen wurden zuerst ans Dach geklebt. Das Dach wurde auf das Gebäude gesetzt. Anschliessend wurde die Tankinsel an die Dachstütze geklebt. Die Tankinsel wurde beim Kleben nach unten gedrückt, um so zu gewährleisten, dass die Tankinsel mit dem Gehäuseboden auf die gleiche Ebene zu liegen kommt. Auf dem Bild sieht man, dass daher bei mir die Dachstütze nicht ganz bis auf die Unterseite der Tankinsel reicht.





Fortsetzung folgt...

Gruss
Herbert

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DieterS

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Samstag, 17. Dezember 2016, 06:16

Hallo Herbert,
Dein Bericht ist ganz große Klasse. Macht richtig Apetit den Bausatz anzugreifen. Meiner liegt noch, weil ich noch nicht weiß wo ich die Tankstelle plazieren kann. Deine Esso Tankstelle ist irgendwann in den 50ern entstanden als es noch kein ESSO Extra gab, das kam erst etwas später. Die Bezeichnung Super war damals noch nicht gebräuchlich. Ich überlege schon in welche Zeit meine blaue ARAL Tankstelle kommen soll, aber sicher auch diese Zeit.
Meine Erinnerung lässt micht in Stich ob die alten Zweitakter an den normalen Säulen getankt hatten und das Öl mit Hilfe einer Mischkanne dazu gefüllt wurde oder an einer mobilen Station die meist auf der Seite beim Haus standen aufgetankt wurden. Oder waren diese Dinger auch erst eine spätere Erscheinung, ich weiß es nicht mehr.
Auf jeden Fall sieht die Tanke sehr realistisch aus. Von dem Spritpreis der damals drauf stand kann man heute träumen, lag irgendwo zwischen 35 und 45 Pfennig. Da erinnere ich mich noch genau dran, denn als ich meinen Führerschein 1969 bekam und das erste Auto einen 54 Käfer Ovali fuhr war diese schöne billige Zeit gerade vorbei. Die Preise stiegen damals auf über 60 Pfennige, hat mich ein damals ein wenig geärgert, denn ich musste
drei Jahre warten bis ich mit 21 volljährig wurde, mein alter Herr wollte nicht unterschreiben......
Egal es kommen so viele Erinnerungen mit dieser Tanke, dass ich diese auch in Angriff nehmen werde.
Viel Spaß wünscht
Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DieterS« (17. Dezember 2016, 07:10)


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Samstag, 17. Dezember 2016, 08:58

Hallo,

zunächst möchte ich mich den Beitrag über den Tankstellenbau bedanken. Er ist für mich sehr nützlich, da auch ich die "Tanke" in Arbeit habe. Der Bausatz ist sehr gut gestaltet und sehr einfach im Zusammenbau. Bis auf eine Sache - das gebogene Frontfenster.

Könnte man hier bitte noch einmal genau erklären wie es bewerkstelligt wurde das Teil so einzuweichen das man es biegen konnte. Mir standen mehrere (3), zum Teil an anderer Stelle gebrochener Bausätze zur Verfügung (Danke Post). Bei zweien habe ich wie im Bericht erwähnt die Biegung herauszuarbeiten versucht. Im ersten Fall habe ich die zu biegenden Stellen immer wieder mit Wasser und Pinsel aufzuweichen versucht. Leider ohne Erfolg, das Teil quoll auf und brach trotzdem. im Zweiten Fall habe ich das Teilkomplett in Wasser eingelegt - es hat sich vollgesaugt, brach trotzdem und kam nie mehr an den geraden Stellen in seine alte Form zurück.

Mit dem dritten Frontteil habe ich erst gar nichts weiter angestellt. Ich bin aus Frust inzwischen sogar soweit gegangen, dass ich mir speziell für dieses Teil eine Ätzzeichnung erstellt habe und wollte das Teil schon Ätzen lassen. Ich würde mir diese Kosten schon sehr gerne sparen und bitte deshalb um die nochmals genaue Beschreibung wie diese Biegung der Front bei Euch bewerkstelligt wurde.

Dem Erfahrungs- und Baubericht werde ich mich gerne später anschließen.

Noch eine Anmerkung zu Dieters Frage nach dem Zweitakter-Gemisch ich selbst habe Ende der 60er bei Aral immer das Zeug getankt. Ich erinnere mich noch an eine kleine fahrbare Zapfsäule in der es zwei Behälter gab. in einem war das Zweitakter-Öl im anderen (der größere der beiden) war Benzin. Mittels Handhebelpumpe wurde beides zusammen in ein Schauglas gepumpt und vermischte sich während des Vorgangs. Danach wurde mittels handbetätigtem Ventil das Gemisch in den Tank meines Fahrzeuges abgelassen. Die Zapfsäule konnte nach meiner Erinnerung maximal 5 Liter Gemisch auf einmal herstellen.

Bilder im Netz findet man wenn man "Tante Google" mit dem Suchbegriff "ZWEITACKTERMISCHUNG ZAPFSÄULE" beschäftigt.

Gruß Georg
Bau der Gartenlaube von Moog - Bau der Spur-0.de Kö 1 - Anlagenplanung für 7 x 7 m Raum

Konstruktion zweier Umbausätze für H0-Modelle der Nassauischen Kleinbahn auf Wunsch eines Freundes

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Samstag, 17. Dezember 2016, 09:37

Noch eine Anmerkung zu Dieters Frage nach dem Zweitakter-Gemisch ich selbst habe Ende der 60er bei Aral immer das Zeug getankt. Ich erinnere mich noch an eine kleine fahrbare Zapfsäule in der es zwei Behälter gab. in einem war das Zweitakter-Öl im anderen (der größere der beiden) war Benzin. Mittels Handhebelpumpe wurde beides zusammen in ein Schauglas gepumpt und vermischte sich während des Vorgangs. Danach wurde mittels handbetätigtem Ventil das Gemisch in den Tank meines Fahrzeuges abgelassen. Die Zapfsäule konnte nach meiner Erinnerung maximal 5 Liter Gemisch auf einmal herstellen.


Moin,

die Beschreibung stimmt genau, so habe ich auch Ende der 60iger Jahre meine Kreidler Florett (mit großem "Büffeltank"!) mit dem guten Zweitakter versorgt.

War eine super Zeit damals, möchte man nicht missen, wenn man es mit der heutigen "Smartphone Wischer" Generation vergleicht.

Danke Herbert für die klasse Beschreibung des Tankstellenbaus, hilft mir bei meiner Gasolin Tanke schon weiter.

Hier noch etwas passende Literatur Empfehlung zum Thema: Hallo Tankwart, aus dem Motorbuch Verlag:

https://www.motorbuch-versand.de/product…o-Tankwart.html

Adventsgrüße, Manfred

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Sonntag, 18. Dezember 2016, 16:06

Hallo Herbert,

auch ich finde Deinen Baubericht super und ich habe den Bausatz aus der Schublade geholt. Das heutige Wetter hat einen weiteren Anschub gegeben mal loszulegen. Habe gleich mal angefangen das mit der Biegung "anzugreifen". Die Blumensprtze aus der Orchdeenecke imWohnzimmer stibitzt, eine Runde Dose mit fast passendem Radius im Haushalt gefunden und los. Frontelement auf die Dose gelegt, schön mit Wasser eingesprüht und vorsichtig gebogen. Nachdem die Beiden Radien annähend passten das Dach und den Boden genommen und die Front eingesetzt. Jetzt lasse ich das ganze schön trocknen. Kaffee und Weihnachtsgebäck rufen.
Danke noch mal für Deinen Bericht, sonst hätte ich noch lange nicht zu bauen begonnen.

Über die Farbgebung bin ich noch nicht im Klaren, habe Esso und Aral Fahrzeuge in Wartestellung

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Minidriver« (18. Dezember 2016, 19:27)


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Sonntag, 18. Dezember 2016, 20:22

Bausatz SNM Tankstelle: Ein Baubeschrieb

Die Inneneinrichtung

Die Inneneinrichtung der Werkstatt stammt hauptsächlich von Luetke (www.luetke-modellbahn.de). Tisch, Stühle und Regal waren Beilagen im Spur Null Magazin.

Auf dem Bild werden die Grenzen von Lasercut und MDF bei kleinen Modellen offenbar. Der Stuhl rechts sieht sehr grob aus. Die Stuhlbeine und Lehne wurden verschmälert, die vordere Querverbindung der Beine und die obere Querverbindung der vorderen und hinteren Beine wurden abgeschnitten. So sieht der Stuhl schon wesentlich filigraner aus. Stühle und Tisch wurden braun lackiert.





Das Regal wurde mit Dosen und Kanistern bestückt. Die Dosen bestehen aus 2 mm (Höhe 5 mm) und 3.2 mm (Höhe 4 mm) Polystyrol Rundprofil, und die Kanister aus 2 x 5 mm Polystyrol Rechteckprofil mit Höhe 7 mm.



Der Werkstattwagen von Luetke wurde aussen rot lackiert.



Der Durchgang vom Vorbau zur Werkstatt erhielt eine graue Türe aus 1 mm Polystyrol mit Türklinken von Addie (addie-modell.de).

Die beiden Tore sind anthrazit lackiert. Ein Tor erhielt Türklinken ebenfalls von Addie. Die Tore sind nur eingeklemmt und können so geschlossen oder geöffnet
dargestellt werden.





Die Werkstatt erhielt noch einen Tresen aus 1 mm Polystyrol, mit Auftragsblatt und Sodadose!









Fortsetzung folgt...

Gruss
Herbert

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Sonntag, 18. Dezember 2016, 23:33

Bausatz SNM Tankstelle: Ein Baubeschrieb

Die fertige Tankstelle

Hier folgen nun einige Bilder der fertigen Tankstelle.









Hier sieht man die Tankstelle bei Nacht. Die Beleuchtung auf den Bilder erscheint nicht sehr hell, in Wirklichkeit ist sie heller.





Hiermit beende ich den Bericht über den Bau der Tankstelle. Selbstverständlich wird die Tankstelle noch bevölkert. Es kann sein, dass ich irgendwann noch die markante ESSO Schrift auf dem Dach und eine Stange mit dem ESSO Logo herstellen werde. Auch sollte man die Türe des Vorbaus öffnen können und deshalb wird diese auch noch eine Türklinke erhalten (obwohl die fehlende Türklinke eigentlich nur auf den Fotos auffällt).

Gruss

Herbert

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Montag, 19. Dezember 2016, 08:10

Käfer

Hallo Herbert,

sind die VW Käfer von WIKING in 1:40?? Sehen mir ganz danach aus... Habe vor Jahren leider meine 1:40er Wiking-Sammlung von 40 Modellen verkauft um mir Lokomotiven in H0 zu kaufen - wie dumm :wacko:


Gruß

Hans
der Altenauer

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Montag, 19. Dezember 2016, 11:47

WOW

mehr kann ich zu Deinem Baubericht nicht sagen, Herbert.
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Herbert

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15

Montag, 19. Dezember 2016, 13:41

Hallo Hans

Ja, die Käfer sind von Wiking. Ich habe gar nicht gewusst, dass diese im Massstab 1:40 sind!

Gruss
Herbert

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16

Montag, 19. Dezember 2016, 16:18

Hallo Herbert

schließe mich allen Vorrednern vorbehaltlos an ... toller, inspirierender Baubericht!

Nur an einer Stelle muss ich dir wiedersprechen:
Tisch, Stühle und Regal waren Beilagen im Spur Null Magazin.

Auf dem Bild werden die Grenzen von Lasercut und MDF bei kleinen Modellen offenbar. Der Stuhl rechts sieht sehr grob aus. Die Stuhlbeine und Lehne wurden verschmälert, die vordere Querverbindung der Beine und die obere Querverbindung der vorderen und hinteren Beine wurden abgeschnitten. So sieht der Stuhl schon wesentlich filigraner aus. Stühle und Tisch wurden braun lackiert.





Das mögen vielleicht die Grenzen von MDF sein, aber noch lange nicht die Grenzen von Lasercut. MDF hat neben der Minimalstärke von 1,0 mm noch die unangenehme Eigenschaft, dass es sehr spröde ist und bei filigranen Strukturen auch gerne mal bricht; für diese Anwendung also schlicht das falsche Material. Dehalb nehme ich für meine Tische und Stühle 0,8 mm starkes Kraftplex ... ein mit extremem Druck gepresstes Zellulosematerial, das eine gewisse Elastizität behält und auch bei feinen Strukturen nicht bricht:


... und wenns noch feiner werden muss, nimmt man dünnen Karton ... so wie hier für den Maßstab 1:160 ...



Gruß --- Jürgen

Meine Serviceseiten für Modellbahner und Modellbauer:
moba-trickkiste.de
Mein Lasercut-Shop: Jaffas-Moba-Shop.de


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17

Montag, 19. Dezember 2016, 17:24

Hallo Jürgen

Da hast Du natürlich recht. Ich habe mich da etwas undeutlich ausgedrückt: Mit den Grenzen von Lasercut und MDF meinte ich natürlich die Grenzen von Lasercut mit MDF!

Gruss
Herbert

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18

Dienstag, 20. Dezember 2016, 02:33

Hallo

Besten Dank für all Eure wohlwollenden Bewertungen.

Zitat

von "jaffa"

... Deine Esso Tankstelle ist irgendwann in den 50ern entstanden als es noch kein ESSO Extra gab, das kam erst etwas später. Die Bezeichnung Super war damals noch nicht gebräuchlich...
Als ich die Anzeigeskala zeichnete, musste ich mich entscheiden, ob ich Benzin und Diesel oder Esso Extra und Esso Diesel schreiben soll. Ich habe mich dann ganz unprofessionell für das schönere, farbige Esso Extra und Esso Diesel entschieden. ;)

Zitat

von "bahnindianer"

Könnte man hier bitte noch einmal genau erklären wie es bewerkstelligt wurde das Teil so einzuweichen das man es biegen konnte.
Minidriver hat im Beitrag #10 schon eine Möglichkeit gezeigt, wie man den Vorbau biegen kann.

Ich habe die Bereiche, die gerundet werden sollen, mit reichlich Wasser gut befeuchtet. Dann werden die Stege mit den Daumen und Zeigefinger gebogen, indem sich die Daumen und Zeigefinger dem Steg entlang vorwärts bewegen. Man muss das einige Male machen, bis man 90 Grad erreicht hat; und immer wieder nachfeuchten. Dabei nicht vergessen, es abwechslungsweise mit allen Stegen (dem oberen und unteren Steg, wie auch dem Mittelsteg, der besonders anfällig zum Brechen ist) zu machen. Nachher kann man den Vorbau in die Frontwand stecken und trocknen lassen. Nach dem Trocknen werden die Rundungen mit Sekundenkleber verfestigt.

Um den Vorgang des Biegens etwas deutlicher zu machen, folgt hier ein Bild und ein kleines Video. Ein Kunststoffstreifen dient als Ersatz für die Stege.




https://youtu.be/cD4gqWg-gtc

Gruss
Herbert

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19

Dienstag, 20. Dezember 2016, 10:00

Hallo herbert,

vielen Dank für Deine Bemühungen. Tankstelle super gebaut - Biegen bestens gezeigt - so stelle ich mir ein Forum der Spur-0er vor.

Gruß Georg
Bau der Gartenlaube von Moog - Bau der Spur-0.de Kö 1 - Anlagenplanung für 7 x 7 m Raum

Konstruktion zweier Umbausätze für H0-Modelle der Nassauischen Kleinbahn auf Wunsch eines Freundes

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Samstag, 4. Februar 2017, 17:23

Strassenbelag für die Tankstelle

Hallo,
den wunderbaren, passgenauen Bausatz für die Tankstelle habe ich bisher nur probeweise zusammnegesteckt, um zu testen, ob er eine Heimat für meine Starssenwalze sein kann. Diese (ein Conrad Modell der Case Vibromax) fährt auf einem neuen "Bitumenbelag" zwische Verkaufsraum und Zapfsäulen hin und her.
Die Idee dazu fand ich in einer älteren Notiz im EJ über einen H0 Bausatz "Fallers fahrende Strassenwalze" (von der Existenz dieses Produktes, welches wohl auch wieder von der Bildfläche verschwunden ist, hatte ich bis dato keine Ahnung).
Der Bau ist einfach, ein langsam laufender Motor (bei mir Feather-Products) bewegt mittels eines Gestänges einen Magneten unter der (1 mm starken) PS-Starssenoberfläche. hin und her, unter die Walze wurden Unterlegscheiben geklebt, sodaß genügend magnetische Anziehungskraft für die Bewegung übertragen wird. Eine große Baustelle möchte ich nicht einrichten, da kommt mir die Tankstelle gerade recht.
Ich habe Freude an solchen kleinen Bewegungsspielchen, da sie einerseits zusätzliches "Leben" in die Bahn bringen, andereseits stets ein "Schmunzeln" beim Betrachter hervorrufen (meisterhaft machen uns das - wie man gelegentlich auf Ausstellungen sieht - unsere europäischen Nachbarn insbesondere aus Holland, Frankreich und England vor). Darüberhinaus mache ich mit so einem Ausstattungsdetail meinen Enkeln - im Kindergartenalter - damit eine Freude.
Viele Grüße
Ulrich

https://youtu.be/aRVgXyC4GdM

"Model Railroading is Fun"
Model Railroading is fun

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