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  • »Dieter Ackermann« ist der Autor dieses Themas

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681

Sonntag, 17. Dezember 2017, 14:04

Die 'Moranbahn' - Arbeiten im Bereich der künftigen Ga Beelen (Fortsetzung 2) ...

Liebe Freunde der 'Moranbahn',

nach all den während der vergangenen Tage durchgeführten Testfahrten über den neuen Bahnübergang zur Umschlaganlage hatten die Teilnehmer sich immer nur lobend geäussert. Selbst August, der Inhaber der 'Bahnamtlichen Rollfuhr', hatte nicht die geringste Kritik geübt, als er auf meine Bitte hin mehrmals über den BÜ gefahren war, dann den grossen Mercedes im Bogen um den Prellbock herum gesteuert und hinter dem Kran gewendet hatte, um anschliessend wieder den Weg über den BÜ ins Dorf zu nehmen ... Und jetzt, auf einmal, diese lautstark vorgetragene Beschwerde.



Auf der Umschlaganlage stieg ich gleich zur Plattform des Turmkrans hoch, da ich von dort oben den besten Überblick auf die Anlage und die Zufahrt über den Bahnübergang hatte. Oben angekommen, sah ich dann auch schon den Bahnmeister neben dem Prellbock stehen - ich hatte ihn zu diesem Termin gebeten, da ich eventuell erforderliche Baumassnahmen möglichst rasch mit ihm besprechen wollte. Schon nach wenigen Minuten des Prüfens und Abwägens war dann auch klar, was getan werden musste, um unseren Kunden, und hier vor allem der 'Bahnamtlichen Rollfuhr', entgegenzukommen: der Prellbock musste lediglich um einige Meter verschoben werden.

Wieder unten, besprach ich mit dem Bahnmeister die nötigen Arbeiten: Entfernen der letzten Betonplatte im Gleis vor dem Prellbock, Vorrücken des Prellbocks und Einbau der ausgebauten Betonplatte in das nach dem Umsetzen des Prellbocks frei gewordene Gleisstück zum Befahren durch Lkw und Fuhrwerke - eine Arbeit von höchstens zwei Tagen, wie der Bahnmeister meinte ...



hier machte sich 'bezahlt', dass ich die diversen Betonplatten-Elemente zunächst nur an zwei Punkten mit Leim fixiert hatte, so dass keine Umbauschäden auftraten















Und tatsächlich - eineinhalb Tage später waren die Arbeiten abgeschlossen und der Landvermesser konnte die neuen Daten in den Lageplan eintragen:



Das Freiladegleis hatte durch diesen kleinen Umbau jetzt zwar eine knappe halbe Waggon-Länge an Stellfläche eingebüsst, aber das konnte ich bei dem zu erwartenden Güteraufkommen verantworten - wichtiger war mir die Zufriedenheit unserer Kunden ...

Ach ja - bei dieser Gelegenheit wurde auch das erste Grenzzeichen gesetzt, um zu verhindern, dass ein im Freiladegleis abgestellter Güterwagen in das Lichtraumprofil des Überholungsgleises ragt ...







(die Grenzzeichen wurden von 'ModellbauPaulo' geliefert, und zwar in Spur 1, da die entsprechenden Zeichen in Baugrösse 0 zu klein sind; zusätzlich habe ich sie nicht einfach in den Schotter gesetzt, sondern auf einen auch aus der Entfernung von Rangierern und Lokführern gut sichtbaren weissen Kalksteinsockel).

Liebe Freunde', das folgende Foto 'Verbindungsweg zwischen Umschlaganlage und Bahnmeisterei' ist übrigens schon ein kleiner Hinweis auf die demnächst folgenden Aktivitäten rund um die 'Moranbahn' ...



Ganz herzlichen Dank für euer Interesse an dieser kleinen Nebenbahn sowie eure freundlichen Bewertungen und Kommentare.

Euch allen eine gute Zeit und beste Grüsse!

Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dieter Ackermann« (17. Dezember 2017, 14:10)


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682

Sonntag, 17. Dezember 2017, 14:25

Hallo Dieter,

wie alles was du anpackst - wieder einmal sehr durchdacht und dann detailliert umgesetzt. Freie Flächen, sofern platztechnisch machbar, geben einer Anlage immer die nötige Weite. Gut finde ich, dass der Umbau auch nach dem Umbau zu sehen ist, also mit den "alten", liegen gebliebenen Schienen und ein bisschen Gras in den Fugen.
Das wirkt dann wie im richtigen Leben und nicht so steril - lockert auf.

Ich bin gespannt auf den nächsten Beitrag wie´s weiter geht...

P.S.
Was Grünes gibt´s leider momentan nicht, wird nachgereicht.
Gruss
Robert
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683

Sonntag, 31. Dezember 2017, 21:49

Die 'Moranbahn' - Arbeiten im Bereich der künftigen Ga Beelen (Fortsetzung 3) ...

Liebe Freunde der'Moranbahn',

mit dem letzten Foto des Beitrags Nr. 681 'Verbindungsweg zwischen Umschlaganlage und Bahnmeisterei' hatte ich ja bereits auf die noch vorgesehenen Aktivitäten im Bereich der Umschlaganlage hingewiesen. Heute, am letzten Tag des Jahres, kann ich euch nun endlich einen (kleinen) Eindruck von der letzten Baumassnahme vermitteln - einer Baumassnahme, die auf Grund verschiedener Umstände mal wieder erheblich mehr Zeit als früher üblich in Anspruch genommen hat; aber - so kann das Leben spielen ...

Es war mir wichtig, dass der momentan noch provisorische Verbindungsweg zwischen Umschlaganlage und Bahnmeisterei kein öffentlicher Weg ist, sondern ausschliesslich dienstlichen Zwecken vorbehalten ist. Aus diesem Grund ist die Zufahrt von der Umschlaganlage Richtung Bahnmeisterei dauerhaft durch eine Schranke gesichert, die nur in Absprache mit der Bahnmeisterei geöffnet wird ...

Den Schrankenpfosten habe ich aus zwei Brettchen (10 x 2 mm) gebaut, die drei miteinander verleimte Vierkantstäbe (3 x 3 mm) umschliessen; der Schrankenbaum ist ebenfalls aus einem 3 x 3 mm Vierkantstab hergestellt, den ich lediglich im Bereich zwischen Pfosten und Stütze (zur Stütze hin verjüngend) rundgeschliffen habe. Ein erster Versuch, das Gegengewicht aus dem Metallteil einer Lüsterklemme herzustellen (Foto 3), war unbefriedigend, da die Schranke nicht ausreichend steil angehoben werden konnte.







Ich habe daher das Gegengewicht aus einem 3 mm dicken Metallstreifen (aus der Restekiste) mit der kleinen PUK passend zurecht gesägt und mit 'UHU hart' auf den hinteren Teil des Schrankenbaums geklebt, und jetzt lässt sich der Schrankenbaum (analog!) mit der Fingerspitze heben und senken - die beiden Hauptaktionäre jedenfalls waren von der Idee begeistert, als sie auf der Rückfahrt aus dem Weihnachtsurlaub einen kurzen 'stop over' bei uns eingelegt haben.

























So, liebe Freunde der 'Moranbahn', es ist jetzt wohl an der Zeit, euch und euren Angehörigen ein gesundes und friedvolles Neues Jahr zu wünschen!

Ich selbst verabschiede mich auf unbestimmte Zeit von euch und diesem Forum mit einem Hauch von Wehmut - es waren schöne und spannende, manchmal auch aufregende Momente, die ich mit vielen von euch geteilt habe, und für dieses gemeinsame Erleben bin ich euch dankbar, sehr dankbar! Aber - wie heisst es in Schillers 'Lied von der Glocke' so treffend "doch mit des Geschickes Mächten ist kein ewger Bund zu flechten" - such is life ...

Mit den besten Grüssen

Dieter

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684

Montag, 1. Januar 2018, 21:34

Hallo Dieter,
erst mal von mir vielen Dank für Deine tollen Berichten in den letzen Jahren, hat mich immer gerfreut, etwas Neues von Deiner Anlage zu lesen.

Der Abschied hört sich nicht ganz " freiwillig" an, ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute.

Umso mehr würde ich mich freuen, Dich hier irgendwann wieder begrüssen zu dürfen.

Ganz liebe Grüsse aus Bremen,
Rainer

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