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  • »Dieter Ackermann« ist der Autor dieses Themas

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41

Dienstag, 29. Oktober 2013, 23:36

Liebe Spur 0 Freunde,

heute habe ich endlich nach einigem 'hin und her' die Treppeneinhausung fertig stellen können, nachdem ich am Wochenende bereits die dem Betrachter (bzw. den 'Spielkindern') zugewandte Seitenwand bearbeitet hatte: auf dem grauen Betonfundament steht ein vier Lagen hohes Ziegelmauerwerk, an das sich nach oben bis zum abgestuften Dach eine Holzverkleidung aus senkrecht angebrachten Brettern anschliesst (Rührstäbchen). Die zur Kellerwand hin zeigende (und normalerweise nicht sichtbare) Seite der Einhausung habe ich dagegen mit einem einfachen grauen Rauhputz versehen. Und schliesslich habe ich noch einen Handlauf aus 0,5mm Messingdraht am Treppenabgang angebracht. Solche Arbeiten müssen unbedingt vor dem Zusammenkleben von Wand- und Deckenelementen vorgenommen werden, da es sonst so gut wie unmöglich ist, Bohrungen für den Handlauf vorzunehmen. Ähnliches gilt für den Einbau der Fenster: wenn man vorhat, den unnatürlich wirkenden Glanz von Mauerplatten durch Besprühen mit klarem Mattlack zu entfernen, sollte das in jedem Fall vor dem Einsetzen der Fenster erledigt werden.







Gestern habe ich dann die von Zapf, Iserlohn, gelieferten Fenster für den Einbau vorbereitet, nachdem der sehnlichst erwartete mattschwarze Sprühlack von Marabu eingetroffen war - die von Zapf gelaserten Fensterrahmen sind einfach zu grazil, um sie mit dem Pinsel zu streichen. Danach habe ich die mitgelieferten Plexiglas-Scheiben zugeschnitten und mit UHU Kraft zwischen zwei Rahmen verklebt.
Bei dieser Vorgehensweise benötigt man natürlich je Fenster zwei Rahmen, aber seitdem ich dieses Verfahren beim Bau der Seilerei-Werkstatt zum ersten Mal angewandt hatte, möchte ich die Fenster nie wieder, so wie früher praktiziert, von der Innenwand her 'hinterkleben' - die Wirkung der Fenster in der Laibung ist einfach frappierend.

Nach dem Einbau der beiden kleinen Seitenfenster wie auch der drei grösseren Dachfenster habe ich zunächst noch die Deckenteile gestrichen, das hintere, niedrige Deckenelement entsprechend der Gleiskrümmung (und Michaels -alias Micha 750- Empfehlung) etwas zurückgenommen und die Dachfenster mit 1mm breiten Kartonstreifen eingerahmt. Erst danach habe ich die Dachelemente auf die Seitenwände geklebt.



Bei diesen Arbeiten mit einfachen Werkzeugen wie Laubsäge, Feilen und Schmirgelblock bleibt es bei aller Sorgfalt nicht aus, dass eine Stossfuge mal etwas krumm oder zu gross gerät - zum Verschliessen nehme ich dann 'flüssiges Holz' von Clou (Holzpaste), das ich mit einem Spachtel in die Fugen drücke. Nach ca 5 - 10 Minuten Trockenzeit (abhängig vom Material) kann ich dann die 'Naht' mit Sandpapier oder der Feile verschleifen.





Das Dach habe ich vorläufig mit matter grauer Acrylfarbe (Marabu) gestrichen, da ich hinsichtlich der endgültigen Deckung noch unschlüssig bin ...







So, liebe Freunde, das war's erst mal von der Baustelle Haltepunkt 'Abzweig Steinbruch'.
Ach ja - ich hoffe natürlich, dass euch das Spiel des durch die Dachfenster. einfallenden Tageslichts (Taschenlampe) genau so viel Spass macht wie mir ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Mittwoch, 30. Oktober 2013, 09:49

Hallo Dieter,

ich finde es klasse, dass Du nicht nur bei Deinen Häusern, sondern jetzt auch bei der Anlagenausstattung so akribisch und "detailverliebt" vorgehst. Das liefert viele schöne Ideen und Anregungen.
Dein Bahnsteigzugang ist klasse geworden.

Danke für den schönen Beitrag.


Viele Grüße

Norbert

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Dieter Ackermann (30.10.2013)

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43

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 19:27

Liebe Spur 0 Freunde,

besten Dank für eure treue Begleitung sowie eure freundlichen Bewertungen und Kommentare beim Bau der Bahnsteigunterführung und der Einhausung des Treppenaufgangs zum Bahnsteig. Wenn auch da und dort noch einzelne Details fehlen, so bin ich doch froh, dass dieses Teilprojekt jetzt im Wesentlichen schon fertig ist, und zwar früher, als zunächst geplant: nach der ursprünglich Planung hatte ich ja so rasch wie möglich den Streckenausbau realisieren wollen, doch dann machte mir die V36 mit ihren permanenten Entgleisungen während der Probefahrten auf einem neuen Streckenabschnitt einen gehörigen Strich durch die Rechnung ... Aber - Ironie des 'Schicksals' - damit war (unvorhergesehen!) der Startschuss für den Bau der Einhausung und des Bahnsteigs sowie für die Restarbeiten in der Unterführung gefallen. Den weiteren Ausbau der Strecke wollte ich dagegen erst wieder in Angriff nehmen, wenn die Ursache für die dauernden Entgleisungen feststeht. Ich hoffe sehr, dass ich euch in Kürze dazu Genaueres berichten kann ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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44

Freitag, 1. November 2013, 15:47

Liebe Spur 0 Freunde,
liebe Fans der Moritzbahn (und der V36),

meinen gestrigen Bericht habe ich hier eindeutig zu früh eingestellt!

Knapp eine Stunde später läutet es an der Haustür, und - der Lenz ist da (und das mitten im Herbst!) ... natürlich war nicht plötzlich der Lenz bzw. Frühling ausgebrochen, obwohl es gefühlsmässig einem Frühlingserwachen gleichkam: vor mir stand der Bote des DPD, der mit Blick auf den heutigen Feiertag zu so später Stunde noch schnell ein Paket aus Giessen an den Mann bringen wollte ... "Danke, DPD, als hättet ihr es geahnt!"

Drinnen dann ein kurzer Blick auf den Lieferschein:



Und während ich noch auf die spartanisch knappe Reparaturbeschreibung starre, muss ich wohl recht entspannt und zufrieden gelächelt haben, denn die beste Ehefrau von allen fragt: "Red' schon, alles in Ordnung?", und ich "ja, bestens" und "ich bin jetzt mal kurz im Keller ... " Mit einem verständnisvollen Lächeln greift sie wieder nach ihrem Buch.

Im Keller habe ich dann die V36 vorsichtig ausgepackt und aufs Gleis gestellt, den Trafo angeschlossen und am LH 90 die Loknummer eingestellt. Das Wummern des startenden Diesel - nach knapp zwei (entbehrungsreichen) Wochen pure Musik in den Ohren ... Dann den Regler aufgedreht, und die Lok setzt sich (zunächst als 'Leerfahrt') in Bewegung - in Richtung auf den Gleisabschnitt, auf dem sie vor ihrer Reise nach Giessen permanent entgleist war:




Und jetzt? Jetzt fährt sie ruhig und gleichmässig über diese Stelle hinweg, ohne auch nur andeutungsweise hoch zu steigen!





Ich erhöhe das Tempo bis zum Anschlag, so dass ich die Lok nach Passieren des früheren Entgleisungspunkts nur per 'Notstopp'-Taste anhalten kann. Ebenso positiv verlaufen alle weiteren Testfahrten mit sämtlichen Güterwagen am Haken, gezogen wie geschoben.

Aufatmen! Und dann drei Mal lang die Taste 4 (Horn) gedrückt, um der besten Ehefrau von allen nach oben zu signalisieren, dass ich 'rundum happy' bin ... und dann eine stille Reverenz nach Wien an Martin Zeilinger, der als Einziger die mögliche Fehlerquelle angedeutet hatte (" ... dass der Kurbelzapfen bei der Blindwelle fehlt").





Also wieder einmal "kleine Ursache - grosse Wirkung", wie mir heute auch Herr Kemmler im Hause Lenz bestätigte: 'dadurch könne es bei Kurvenfahrten zu einem leichten Versatz der Achse mit der Folge einer Entgleisung kommen' und, auf meine Nachfrage 'nein, mit dem gelöteten Flexgleis hätten die Entgleisungen überhaupt nichts zu tun' ...

Eins allerdings, liebe Freunde, ist mir in diesem Zusammenhang wieder deutlich vor Augen geführt worden: die Entscheidung, die Fachleute von Lenz zu konsultieren, war nicht nur 'goldrichtig', sondern sie hat mir auch viel Kopfzerbrechen und - letzten Endes - auch unnötige Versuche erspart.

Herzlichen Dank für euer Interesse und Bemühen, mir zu helfen!

Und natürlich auch ein grosses DANKESCHÖN in Richtung Giessen!!!

Mit den besten Grüssen
Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dieter Ackermann« (1. November 2013, 15:58)


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45

Freitag, 1. November 2013, 17:52

Hallo Dieter,

zusammen mit der Forumsgemeinde freue ich mich mit Dir über den positiven Ausgang.

Der Moritzbahn allzeit Hp1.
Grüße aus Regensburg

Heinz ;)

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46

Freitag, 1. November 2013, 21:11

Hallo Dieter,

dass sind ja mal gute Nachrichten aus dem Süden der Republik! Ich meine auch die 3 Hupsignale der Erleichterung bis nach Marburg gehört zu haben....
Ich kann gut nachvollziehen, wie schwer es dir gefallen sein muss, die Lok einzuschicken - was man erstmal in Händen hält gibt man so leicht nicht wieder her und versucht erstmal selber zu tüfteln. Aber in deinem Fall hast du ja nunmal das absolut Richtige getan.
Nun steht umfangreichen Testfahrten mit V36 am Haltepunkt Abzweig Steinbruch ja nichts mehr im Wege - freue mich schon auf Bilder!

Gruß, Dirk.

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47

Montag, 4. November 2013, 14:21

Liebe Spur 0 Freunde,

zunächst ein Blick zurück: Mitte September hatte ich damit begonnen, das Konzept der künftigen Moritzbahn 'im Kopf' zu entwickeln, nachdem ich mich von der Planung am Rechner endgültig verabschiedet hatte. Knapp zwei Wochen später hatte ich dann sämtliche Gleis- und Weichenverbindungen auf dem hinteren Anlagenteil um den Haltepunkt 'Abzweig Steinbruch aufgebaut, und zwar einschliesslich der dorthin führenden Streckengleise auf den seitlichen Anlagetischen sowie der Stichstrecke zum Steinbruch.
Nach dem zwischenzeitlichen Debakel mit der V36 hatte ich beschlossen, den Streckenbau erst einmal einzustellen, bis die Ursachen der permanenten Entgleisungen eindeutig vorlagen - Fehler in der Gleislage oder 'Mucken' der V36 ...

Diese selbst auferlegte Pause habe ich dann genutzt, um die Bahnsteigunterführung fertigzustellen und die Treppeneinhausung sowie den Bahnsteig zu bauen - eigentlich Grund genug, jetzt wieder an der Trasse weiter zu bauen. Aber da waren auf dem hinteren Anlagenteil links die beiden Stumpfgleise, auf denen ich hin und wieder den VT + VS98 und die V36 abstellte. Offen gestanden, so richtig befriedigte mich dieser Zustand nicht - bis mir der Gedanke kam, an der Stelle einen kleinen, zweiständigen Lokschuppen bzw. ein Bw zu bauen.



oben links der künftige Bw-Standort; links in der Mitte die Auffahrt zur Brücke und darunter die Stichstrecke zum Steinbruch







Der verfügbare Platz, ein lang gezogenes Dreieck, war ausreichend gross, und so brachte ich gleich einen ersten groben Entwurf zu Papier, der mir auf Anhieb gut gefiel: der hintere Teil des Lokschuppens wird so bemessen sein, dass er die komplette VT-Garnitur (oder bis zu drei 2-achsige Güterwagen gleichzeitig) aufnehmen kann; der vordere Teil wird hingegen knapp halb so lang wie die hintere Halle und über eine Arbeitsgrube verfügen. Mit dieser Abstufung in der Länge vermeide ich vor allem, dass der Gesamtbau am Rand der Anlage zu dominant wirkt.









Die Gebäudekonturen (Länge und Breite) sowie die Lage der Gleise und der Arbeitsgrube (in der vorderen Halle) habe ich dann auf 4mm Pappelsperrholz übertragen. Anschliessend habe ich die Bodenplatte des künftigen Bw einschliesslich der Arbeitsgrube ausgesägt und eine erste Stell- bzw. Legeprobe am geplanten Einsatzort vorgenommen, nachdem ich zuvor die beiden Schuppengleise ab der Zufahrt vom Haltepunkt noch um 10mm höher gelegt hatte: auf diese Weise erreiche ich nicht nur eine optisch angenehme Tiefenwirkung vor dem geplanten Hintergrundfoto eines schlesischen Mittelgebirges, sondern ich kann die Arbeitsgrube auch realitätsnah mit zwei Treppenzugängen versehen, ohne dafür erst 'mit schwerem Gerät' die 18mm dicke Anlagenplatte zu malträtieren ...

Der erste Eindruck bestätigt jedenfalls meine 'ad-hoc-Idee' eines zweiständigen Lokdepots bzw. Bw in vollem Umfang, auch wenn ich dadurch schon wieder den Streckenausbau vor mir her schiebe ... Aber was soll's - so werde ich vielleicht demnächst abwechselnd von der einen wie von der anderen Baustelle berichten - such is life, warum nicht auch beim Anlagenbau.

Bis demnächst
und beste Grüsse

Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dieter Ackermann« (4. November 2013, 14:27)


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Montag, 4. November 2013, 18:04

Hallo Dieter.

Ich weiß ja nun mal das du keine große Kritik gerne hast, aber deine Idee mit einem zweiständigen Lokschuppen übersteigt meine Vorstellung auf der Kleinen zur Verfügung stehenden Fläche.

Ist es nicht besser, nicht von einem BW zu reden sondern von einer kleinen Lokstation mit einem einständigen Schuppen.Das ganze etwas mit einem Flexgleis im leichten Bogen angelegt.Ich meine das macht sich dreimal besser als einen zweiständigen Lokschuppen dort reinzuzwängen.

Ist aber nur meine Meinung.Ob die bei dir zählt weiß ich nicht mehr ganz genau.

Gruß Hein

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hein« (4. November 2013, 19:16)


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heizer39 (04.11.2013)

49

Montag, 4. November 2013, 18:48

Mini-Bw

Moin Dieter,

ich muss Hein bedingungslos recht geben. An dem Haltepunkt finde ich ein Mini-Bw einfach zu viel. Reicht es denn nicht auch, einfach ein oder zwei verkrautete Gleise zu verlegen? Vielleicht eine ehem. Viehrampe, die jetzt nicht mehr genutzt wird und von der Moritzbahn nun als provisorische Abstellanlage genutzt wird? Vielleicht reizt Dich ja auch einfach der Gedanke wieder ein Haus zu bauen. Das kann ich natürlich sehr gut verstehen, weil Du da ein richtig gutes Händchen hast.


Dennoch, hier ist weniger ausnahmsweise mal mehr ...

Herzlichen Gruß,
Ian

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50

Montag, 4. November 2013, 23:02

Liebe Fans der Moritzbahn,

da mein heutiger Bericht über den geplanten Bau eines zweiständigen Lokschuppens bzw. 'Bw' bei zwei Mitgliedern dieses Forums anscheinend zu gewissen Irritationen geführt hat, möchte ich auf einen simplen Umstand hinweisen, den ich schon am 10. August 2012 in meinem Baubericht über 'Das Spritzenhaus in Ostwig, Sauerland' hervorgehoben hatte:
"Kompromissfähigkeit - das altehrwürdige 'Spritzenhaus' hatte lediglich einen Stellplatz für ein Feuerwehrauto (leicht zu erkennen an dem einzigen Tor auf den alten Fotos); aber - wir haben zwei Enkel! Also war etwas Kompromissfähigkeit gefordert, um möglichem späteren Streit schon im Ansatz zu begegnen!" ...

Sorry, tut mir wirklich leid, dass ich versäumt habe, nochmals ausdrücklich zu erwähnen, dass unsere beiden Enkel ein gewisses Mass an Gleichbehandlung von ihrem Opa gewohnt sind - und wenn schon nicht zwei Lokschuppen, dann zumindest ein zweiständiges Lokdepot ... Denn was sich damals beim Bau des Feuerwehrhauses bewährt hat, sollte jetzt nicht falsch sein - schliesslich baue ich die Anlage für unsere Enkel (zugegeben - ich habe selbst viel Spass dabei und damit).

In diesem Zusammenhang fällt mir noch ein Wort von Albert Einstein ein: "Phantasie ist wichtiger als Wissen". In diesem Sinne lasse ich meiner Phantasie auch auf der Moritzbahn freien Lauf, und das eigentlich schon von Anfang an ...

MIt den besten Grüssen


Dieter

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Montag, 4. November 2013, 23:29

Nur kurz...

Hallo Dieter,

bin im Moment beruflich etwas angespannt, darum nur ganz kurz: Freut mich sehr, dass die Lok jetzt klaglos läuft!!! Die neuen Baubilder hab ich kurz mal überflogen und zieh mir die rein wenn ich wieder zurück bin. Ich habe im Osten zu tun, hat was Gutes denn - schliesslich geht im Osten die Sonne auf. Bis bald.
Gruss
Robert
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Dieter Ackermann (05.11.2013)

52

Dienstag, 5. November 2013, 06:44

Baumeister

Moin Dieter,

ich vergaß, Deine Enkel sind ja die Auftraggeber und Du bist "nur" Auftragnehmer. Klar, Kinderaugen sehen viele Dinge gaaaaaanz anders. Das erinnert mich an den Bau der Modellbahnanlage für meinen Neffen. Der wollte unbedingt ein Steinbruch und hatte mir das auch auf Papier aufgemalt. Einziger Haken an der Sache war, die Radius für das Anschlußgleis wäre so bei 5 - 10 cm gelegen - und das bei H0. Es hat mich dann schon einiges an Überredungskunst gekostet, ihm die Idee wieder auszureden. Was blieb war seine Enttäuschung.

Also, wenn deine Enkel und letztlich auch Du mit der Planung zufrieden sind, dann ist das gut so.

Gruß, Ian

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Dieter Ackermann (05.11.2013)

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53

Mittwoch, 13. November 2013, 22:11

Liebe Spur 0 Freunde,
liebe Fans der Moritzbahn,

es ist nicht so, dass ich mich in den vergangenen 8 Tagen hemmungslos dem 'dolce far niente' hingegeben hätte - im Gegenteil, denn immerhin erwarten wir zu Weihnachten die beiden Berliner Hauptaktionäre zu einer offiziellen Visitation auf der Grossbaustelle der Moritzbahn! Und bis dahin gibt es ja noch so Einiges zu tun ...


Nach einigem Abwägen habe ich mich entschlossen, die - über etwa zwei Meter - vom Plateau des Haltepunkts 'Abzweig Steinbruch' in einem Bogen zur Brücke führende Rampe zu demontieren und mit einer geringfügig stärkeren Steigung neu zu bauen. Ausserdem hatte ich entschieden, statt der ursprünglich in diesem Abschnitt verwendeten Flexgleise mit Radien <1 die normalen R1-Gleise einzubauen, und zwar aus folgender Überlegung: zum einen sollte aus der im Bogen verlaufenden Steigungsstrecke die Spannung genommen werden, zum anderen wollte ich auf dem letzten halben Meter vor der Brücke eine absolute Planlage des Gleises erreichen mit 0‰ Steigung und ohne jede Überhöhung.

Auf Grund dieser Umbaumassnahmen quert die Brücke den Durchgang zwischen den beiden äusseren Anlagebereichen allerdings nicht mehr rechtwinklich, sondern in einem Winkel von ca 105º bzw. 75º. Dadurch verlängert sich natürlich die Strecke, die - in des Wortes wahrster Bedeutung - 'überbrückt' werden muss, was aber bei einer Breite des Durchgangs von 50cm und einer Brückenlänge von 72cm kein Problem bedeutet. Ich hatte ja bereits gegen Ende meines ersten Beitrags vom 30. September erwähnt, dass 'im Endstadium' die Brücke samt Gleis von den beiden Widerlagern abgehoben werden kann, um bequem und aufrecht (!) zum hinteren Anlagenteil zu gelangen ...

Bei dieser Gelegenheit möchte ich kurz die Brücke beschreiben, die ich bei Felix Hack in 71686 Remseck < http://www.hack-bruecken.eu/index1.html > gekauft habe:

es handelt sich dabei um eine eingleisige Blechträgerbrücke (lt. Herrn Hack aus Weissmetall) mit Geländern und Laufstegen auf beiden Seiten. Die Bleche der Laufstege sind auf den das Gleis tragenden Querträgern verlötet, so dass durch diese leicht höhere Lage (der Laufstege) grundsätzlich eine präzise Führung des Gleises gewährleistet ist. Ich will allerdings ein gewisses Manko nicht verhehlen: bei flüchtigem Hinsehen ist die Wirkung des Gleises auf der Brücke sicher akzeptabel.





Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass die Schwellen mehr oder weniger 'in der Luft hängen': es fehlen die Längsträger unter den Schwellen (direkt unterhalb der Schienen), die, vereinfacht ausgedrückt, die Last des Rollenden Materials aufnehmen und über das tragende (Brücken-) Bauwerk auf die Widerlager leiten.

Da die Längsträger aber - im Vergleich zur Höhe des Geländers - hier nicht annähernd Vorbild gerecht eingebaut werden können, habe ich die berühmt-berüchtigten Rührstäbchen zu Längsträgern geadelt.









Mit demselben Material habe ich dann auch gleich die Laufstege belegt. Um beim späteren Betrieb ein seitliches Verschieben des Gleises auszuschliessen, habe ich anschliessend auf jeder Gleisseite drei kurze Leisten (2 x 3mm) auf die Laufsteg-Kanten geklebt, die (im Endzustand) vor jeweils zwei Schwellen liegen und so das Gleis sicher in Position halten. Danach habe ich Längsträger und Laufstege zunächst ungleichmässig braun eingefärbt und nach dem Trocknen da und dort mit grauer Farbe ein paar Alterungs- und Betriebsspuren aufgetragen (Marabu Acrylfarben).

Ich hatte bereits erwähnt, dass die Brücke nicht fest eingebaut wird, sondern für den Durchngang zum hinteren Teil der Anlage abgehoben werden soll. Das bedeutet natürlich, dass zumindest an einem Ende (der Brücke) der Fahrstrom vom fest eingebauten Gleis auf das Brückengleis geführt werden muss.





Deswegen habe ich unter die Schienenverbinder kurz vor Ende des Streckengleises zwei Stromkabel gelötet, die durch Bohrungen im Trassenbrett und die im Foto sichtbare letzte Stütze zum Widerlager geführt werden. Die Strom-Entnahmestellen werden später mit Schwellenteilen kaschiert. Vom elektrischen Anschluss des Brückengleises selbst werde ich demnächst berichten. Heute nur noch soviel: in den vergangenen Tagen habe ich mich endgültig davon verabschiedet, Gleise bis zum Einschottern auf dem Trassenbrett zu verschrauben - als (aus meiner Sicht bessere) Alternative nehme ich jetzt Messingprofile in L-Form, bohre mit einem 1,5mm Bohrer ein Loch, durch das ich dann an der 'kritischen' Stelle einen kleinen Stift in das Brett treibe. Mit dieser Lösung bleibt jedes Gleis unverrückbar an Ort und Stelle, auch bei (Probe-) Fahrten mit schweren Loks in Bögen, und zwar unabhängig von der Geschwindigkeit ...

So, liebe Freunde, das war's für heute!
Bis denne, und beste Grüsse

Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter Ackermann« (13. November 2013, 22:17)


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Stefan

Rangiermeister

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Beruf: Heimatloser Karussellbremser

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54

Mittwoch, 13. November 2013, 23:36

Mut zur Lücke...

Hallo Dieter,

Zitat

ich hatte bereits erwähnt, dass die Brücke nicht fest eingebaut wird, sondern für den Durchngang zum
hinteren Teil der Anlage abgehoben werden soll. Das bedeutet natürlich, dass zumindest an einem Ende (der Brücke)
der Fahrstrom vom fest eingebauten Gleis auf das Brückengleis geführt werden muss.

Zitat

Deswegen habe ich unter die Schienenverbinder kurz vor Ende des Streckengleises zwei Stromkabel gelötet, die durch Bohrungen im Trassenbrett und die im Foto sichtbare letzte Stütze zum Widerlager geführt werden. Die Strom-Entnahmestellen werden später mit Schwellenteilen kaschiert.


Mut zur Lücke..., die Du, wie ich hoffe, absicherst....

Ich hab leider (nicht bei mir) schon wunderschöne Loks gesehen, die diese Lücke zum Totalschaden /-crash
genutzt haben.... Warum... Wie Du beschreibst , zumindest läßt Dein Text es vermuten, sind, bei entfernter Brücke,
die Zufahrten zur Brücke nicht stromlos. Tödlich....

Nimm die Zuleitung der Zufahrten und schleife sie mit in die Brücken-Stromversorgung ein. D.h. NUR wenn die Brücke eingelegt
ist, bekommen auch die Zufahrten Fahrstrom...

So als Anregung....
Gruss
Stefan



Wenn man bis zum Hals in der Scheisse steckt, sollte man den Kopf nicht hängen lassen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stefan« (14. November 2013, 09:55)


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Dieter Ackermann (13.11.2013), Baumbauer 007 (14.11.2013)

55

Donnerstag, 14. November 2013, 09:12

Strom für die Brücken-Zufahrten

Moin Dieter und alle anderen Mitleser,

eine Idee für die Stromzufühung der Zufahrtsgleise zur herausnehmbaren Brücke hätte ich auch ...

... es müsste in dieser Baugröße vielleicht machbar sein, wenn in den Wiederlagern kleine "Mikroschalter" eingebaut werden, die durch das Gewicht der aufliegenden Brücke betätigt werden.
Und diese Mikroschalter geben/schalten dann nur bei aufliegender Brücke den Fahrstrom auf die Schienen der Zufahrtsgleise ...

Hier ein Foto von besagtem "Mikroschalter" :



Der Schalter hat einen Wechsler mit einer Schaltleistung von 4 Ampère, das sollte ausreichend sein.
Allerdings benötigt dieser Schalter eine "Kraft" von etwa 75 Gramm um sicher zu schalten.

Das ist nur mal so'n Gedanke, da mir gerade gestern, beim Aufräumen in der Werkstatt, 'ne Tüte mit gefühlten hundert dieser Mikroschalter begegnet ist.
Ob das machbar ist und ob das Gewicht der Brücke ausreicht um die Schalter zu betätigen, wird die Praxis zeigen.

Jedenfalls werde ich hier weiter mit Interesse mitlesen.

Tschüß aus Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baumbauer 007« (14. November 2013, 10:35) aus folgendem Grund: Foto vom "Mikroschalter eingefügt


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Donnerstag, 14. November 2013, 11:30

Hallo!
Den gleichen Schalter habe ich für den gleichen Zweck eingesetzt: Wenn die Brücke offen ist, unterbricht er den Fahrstrom im Zufahrtsgleis zur Brücke. Ich musste allerdings beide Schienen trennen, da die Loks - dank USP - unbeirrt weiterfuhren.
Viele Grüße
Heiner
Vereine, die solche Typen wie mich als Mitglieder aufnehmen, sind mir äußerst suspekt.

Groucho Marx

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hfauer

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57

Donnerstag, 14. November 2013, 11:37

Strom für die Brückenzufahrten

Hi,

Auf der Spur-0-Anlage des Ersten Österreichischen Eisenbahnmodellbau-Klubs (EÖEMK) war es ebenfalls notwendig, einen Zugang durch eine Klappbrücke zu ermöglichen. Wir haben keine Mikroschalter verwendet, sondern Reste von normalen 230-V-Steckdosen und - Steckern: Die Steckdosenteile sind im Widerlager, die Stecker in der Brücke eingebaut. Die Kabel werden in der Brücke durchgeschliffen. Ergebnis: Ist die Brücke offen, sind ungefähr 1 Meter Schiene vor und nach der Brücke stromlos. Zur Sicherheit wird bei offener Brücke in das Widerlager, von dem die Brücke beim Öffnen abgehoben wird, per Hand noch ein massives Signal Sh2 gesteckt. Auf der anderen Seite verhindert die hochgeklappte Brücke den Absturz von rollendem Material.

Grüße aus Wien
Helmut
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58

Freitag, 15. November 2013, 00:40

Liebe Spur 0 Freunde,
liebe Fans der Moritzbahn,

vorab besten Dank für eure Begleitung beim Streckenbau, eure Bewertungen und Kommentare sowie, nicht zuletzt, für eure Hinweise auf gewisse Gefahrenpotenziale beim Betrieb einer herausnehmbaren Brücke und die unterschiedlichsten Lösungsvorschläge!

Eigentlich stand dieses Thema auf der Tagesordnung, seitdem die Idee mit der Brücke erste Konturen angenommen hatte. Die gegenwärtigen Planungen sind zwar noch nicht ganz ausgereift, bewegen sich aber schon jetzt ziemlich nah bei Stefans Vorschlägen ...
In jedem Fall werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten.

Euch allen ein schönes Wochenende
und beste Grüsse

Dieter

Didier78

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59

Samstag, 16. November 2013, 21:46

N' Abend Dieter,

die Brücke über dem Durchgang macht schon was her und mit den Rührstäbchen hast du sie schön aufgewertet - sah vorher doch etwas kahl aus. Aber das mit den fehlenden Längsträgern ist schon ein Ding; sowas sollte doch, auch wenn das Modell im Vergleich zu den Bausätzen, die ich dieses Jahr in Buseck gesehen habe, ein Low Budget Bauwerk ist (Brückenbausatz in Buseck kostete ca. das 5-fache), berücksichtigt werden.

Was haben dir eigentlich die Hauptaktionäre der Moritzbahn sonst noch ins bis Weihnachten abzuarbeitende Pflichtenheft geschrieben? Ist nicht mehr lange... ;)

Auch weiterhin absturzfreie Bauarbeiten an der Moritzbahn wünscht

Dirk!

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Dieter Ackermann (17.11.2013)

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60

Sonntag, 17. November 2013, 23:44

Hallo Dirk,

vielen Dank für deine Zeilen! Hinsichtlich der Brücke stimme ich dir in gewisser Hinsicht zu - sie sah anfangs schon ziemlich 'nackt' aus, halt genau so, wie auf der Hack'schen Webseite. Andererseits wirkt sie trotz der Länge doch recht filigran, und nachdem ich die Preise manch anderer Hersteller für vergleichbare Brücken betrachtet habe, war (für mich) die Kaufentscheidung 'pro Hack' ebenso klar wie die Vorstellung, wo und mit welchen (einfachen) Mitteln ich der Brücke ein individuelles Aussehen verleihen könnte ... Allerdings muss ich auch etwas Wasser in den Wein giessen - wahrscheinlich der Herstellungsart geschuldet, ragen manche Teile um wenige Zehntel Millimeter über Nachbarprofile heraus, und an solchen Stellen ist die Gefahr einer leichten Verletzung nicht ganz auszuschliessen; irgendwann demnächst werde ich diese Stellen mal etwas abschleifen müssen, da die Brücke ja hin und wieder in die Hand genommen werden muss. Bei einer fest eingebauten Brücke hingegen sehe ich darin kein Problem, da die Stellen nur aus nächster Nähe sichtbar sind ...

Von der Stabilität der Brücke bin ich allerdings über die Massen begeistert - ich hatte eines Abends die V36 mitten auf der Brücke 'geparkt', dort komplett vergessen, und erst am folgenden Abend - mit ziemlich weichen Knien - das Debakel entdeckt. Aber die Brücke hatte nicht den geringsten 'Durchhänger' ...

Übrigens - was die beiden Hauptaktionäre angeht, so haben sie (noch immer!) vollstes Vertrauen in ihren Bauleiter, Pardon Opa. Ich glaube, sie sind insgeheim sogar ziemlich froh, dass ich sie möglichst wenig mit irgendwelchen Problemen behellige; okay, in Bezug auf das Entgleisungsdebakel der V36 hat Moritz schon um detaillierte Informationen gebeten und sich etliche Gedanken gemacht ...

Dir eine gute Woche
und beste Grüsse nach Marburg
Dieter


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