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[Epoche 1/2] Projekt G(K)rummhübel

Rollo

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Montag, 9. April 2018, 00:25

Hallo,

im Beitrag 85 hatte die Fahrleitungsmeisterei die Leitung der Riesengebirgsbahn darauf hingewiesen, dass es erforderlich ist, die Fahrleitung am Güterschuppen bei Arbeiten in diesem Bereich, abzuschalten.
Die Ausschreibung dieser Umbauarbeiten haben nun doch etwas länger gedauert. Den Zuschlag hat die Firma Siemens erhalten.
Und so sieht die Anlage aus:

Der Streckentrenner in neuester Bauform von 1929 entstand aus Draht, Messingrohr, Kuppelstangen von N-Lokomotiven und kleinen Messingdrehteilen.
Er wurde so ausgeführt, dass an den kleinen Ösen der Isolatore später eventuell mal die Fahrleitung eingehangen werden kann (falls ich so verückt sein sollte, eine Fahrleitung zu bauen).

Der Freiluftschalter entstand aus Draht, Messingrohr, Kuppelstangen von N-Lokomotiven, M1-Schrauben und Muttern, sowie Köpfen von Musterbeutelklammern.

Da die Abschaltung der Fahrleitung fernbedient wird, ist dazu der entsprechende Antrieb in diesem aus Polystyrol angefertigten Schaltschrank untergebracht. Nach oben geht die Stellstange zum Freiluftschalter.

Mit freundlichen Grüßen

Roland

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102

Mittwoch, 11. April 2018, 09:56

Hallo,

nach dem nun die "Grobarbeiten" an den Segmenten I bis III abgeschlossen sind, geht es mit dem Segment IV weiter. Auf diesem Segment enden die Gleise beim Vorbild. Ich werde es auch so bauen, aber das Gleis 1 so ändern, dass ich gegebenenfalls aus dem Kopfbahnhof einen Durchgangsbahnhof machen kann.

Heute wurden mal die geplanten Einbauten zwecks "Sichtprüfung" aufgestellt. Der Bau des letzten Stück vom Bahnsteig ist begonnen und auch der Weichenstellbock von Wenz ist eingebaut.




Jetzt müssen erst einmal die noch fehlenden Fahrleitungsmaste gebaut werden.
Am Ende des Bahnsteiges kommt eine ähnliche Fahrleitungsanlage wie die bereits zuvor gezeigten hin, während am Ende der Gleisanlagen zwei Turmmaste mit Abspanneinrichtungen aufgestellt werden. 2 Turmmaste von Sommerfeld habe ich da, die überzeugen mich nur nicht so richtig. Die Turmmaste der DRG waren viel schlanker. Mal sehen, ob ich mich dazu hinreißen lasse, diese Turmmaste selbst zu bauen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rollo« (13. April 2018, 18:28)


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103

Donnerstag, 12. April 2018, 10:15

Hallo,

die Baumaßnahmen gehen zügig voran. Die Außenkonturen werden aus 8mm Sperrholz hergestellt. Die inneren Spanten zur Abstützung der Mauern dann aus 3 mm Forex.

Auf die kleine waagerechte Sperrholzplatte wird später einer der Abspannmaste platziert.

Während der Leim abbindet kann ich mich mit der Fertigstellung der Fahrleitungsmaste im Bahnsteigbereich beschäftigen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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104

Donnerstag, 12. April 2018, 10:25

Hallo Rollo,

die Fahrleitungsmaste sind klasse. Baust du auch noch Lichtsignale? In dem Buch Kolejowe Rarytasy von Eurosprinter sind so tolle Bilder von den Dingern oder standen die nicht an der Strecke?


Gruß
Betriebsleitung von der
Naugarder Kleinbahn


meine hoooompätzsch: http://naugarderkleinbahn.jimdo.com

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105

Donnerstag, 12. April 2018, 11:40

Hallo Thomas,

Lichtsignale standen im Waldenburger Gebiet, auf der Riesengebirgsbahn (eigentlich) nicht. Der Bahnhof Krummhübel hatte auch keine Ausfahrtsignale, aber mit ziemlicher Sicherheit ein Einfahrtsignal. Und meine Riesengebirgsbahn hat sich von der DRG ein Einfahrtlichtsignal liefern lassen, um zu prüfen, ob man nicht die gesamte Strecke mit solchen modernen Signalen ausrüsten kann. ;)

Wenn man bei YouTube "Z Karpacza do Mystakowic Koleja" eingibt, erlebt man eine Fahrt auf der Riesengebirgsbahn. Bei 0.58 erscheint rechts ein Lichtsignal, dass könnte ein DRG-Signal sein, ist leider nicht sehr deutlich zu erkennen.

Ich habe verschiedene Zeichnungen und Bilder der DRG-Lichtsignale da und mir das Einfahrtsignal auch schon gebaut. Es wird dann die Rangierfahrten vom Personenbahnhof zum Güterbahnhof und zum Ausziehgleis sichern.

Mit freundlichen Grüßen in den Norden zur Naugarder Kleinbahn
Roland

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106

Donnerstag, 12. April 2018, 22:24

Hallo,

die Mastanlage wurde jetzt fertig gebaut und auf dem Segment IV aufgestellt. Dazu einige Erläuterungen zum Bau, falls es doch jemanden gibt, der sich mit dieser Fahrleitungsbauform anfreunden kann.

Als Maste finden Streckenmaste alter Bauform (Zickzackverstrebungen) von Sommerfeld Verwendung. Diese werden untereinander mittels zweier 3mm U-Profile verbunden. Als Montagehilfe wird ein Brettchen verwendet, dessen Bohrungen genau dem Mastabstand auf der Anlage entspricht. Dieses Brettchen findet auch Verwendung, wenn die Masten einmal zwecks Anlagentransport ausgebaut werden müssen.

Auf die beiden U-profile werden über den Gleisen die Halter für die Isolatorstützen der Tragseile aufgelötet. Verwendung finden bei mir N-Kuppelstangen.

Ebenfalls aus N-Kuppelstangen bestehen die Isolatorstützen, welche mittels eines Distanzklötzchens eingelötet werden.
Aus 3mm U-Proflien werden die Hilfskonstruktionen für die Fahrdrahtausleger angefertigt. Die Halterungen für die Fahrdrahtausleger bestehen wiederum aus N-Kuppelstangen.
Eine Halterung für einen der Fahrdrahtauslegen wird direkt an einem der Maste angelötet.

Die anderen Hilfskonstruktionen mit den Halterungen werden an den zuvor ermittelten Stellen eingelötet.

Aus Messingdraht werden die Ausleger hergestellt und dort die Glocken der Isolatore aufgefädelt und danach in die entsprechenden Halterungen eingelötet. Außen kommen noch M1-Muttern auf die Drahtenden. Genauso erfolgt der Einbau der Tragseilisolatore oberhalb der Querträger.
Aus 0,4mm Neusilberdraht entstand die Verspannung der Mastanlage.
Von links nach rechts haben die Fahrdrahtausleger folgende Funktion:
1. Ausleger hält den vom einmündentem Gleis kommenden Fahrdraht
2. Ausleger hält den Fahrdraht des linken Gleises
3. der rechte am Mast befindliche Ausleger hält den Fahrdraht vom rechten Gleis
Das mittlere Gleis hat ab diesem Bereich keinen Fahrdraht

Nach der Aufstellung dieser Mastanlage kann nun der Weiterbau der Landschaft erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Sonntag, 15. April 2018, 18:28

Hallo,

damit der Mastenbau mal ein Ende findet, habe ich mich erst einmal mit der Beschaffung des Baumaterials für die Abspannmaste beschäftigt.

Diese Abspannmaste müssen so wie auf dieser Zeichnung aussehen:
Quelle: "Eisenbahnwesen" vom VDI Verlag GmbH Berlin SW 19, erschienen 1925

Es werden die linken Maste gebaut.

Auf unserer letzten Moba-Ausstellung in Zeuthen war auch eine größere H0-Anlage mit preußischer Fahrleitung ausgestellt. Dort habe ich die von Mario Menge hervorragenden gebauten Abspannmaste fotografiert. Diese Bilder werden mir beim Bau als Vorlage diesen.

Bis aber das Material für den Mastbau da ist, wird an der Landschaft weiter gebaut. Die letzten beiden Tage habe ich nur Fugen für die Steine in die Forexplatten eingeritzt.


Das Mauerstück hinter Gleis 1 ist herausnehmbar.

Erstaunt waren die Maurer, als paar Eisenbahnfans des Vereins zur Erhaltung historischer E-Loks einen Torso einer alten preußischen E-Lok auf das mittlere Gleis schoben. Mal sehen, ob die Jungs die Lok wirklich wieder aufbauen können.


Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Sonntag, 15. April 2018, 21:40

Hallo Rollo,

sowohl im Fahrzeugbau als auch jetzt gerade während des aktuellen Baus der Fahrleitung bewundere ich immer wieder Deine Filigranarbeiten.

Einen Punkt habe ich aber: Beitrag 102, Bild 1 und 2 - Die im Übergang nicht deckungsgleiche Hintergrundkulisse. Vielleicht wird es ja noch korrigiert, kaschiert o. ä., vielleicht legst Du auch gar keinen Wert auf so etwas. Die Gewichtungen sind ja so verschieden wie die Mobahner. However - mir als "Hintergrundfuzzi" ist es halt aufgefallen und ich wollte Dich, falls Du es noch nicht selbst bemerkt hast, darauf aufmerksam machen.

Ansonsten Hut ab vor Deinen Arbeiten insgesamt.
Gruss
Robert
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109

Sonntag, 15. April 2018, 21:58

Hallo Robert,

das Stück Kulisse ist nur ein Probestück, wird nur gelegentlich zum fotografieren benutzt. Die richtige Kulisse wird dann angebracht, wenn das Segment V mit dem Bahnübergang gebaut ist.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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110

Montag, 16. April 2018, 13:04

Hallo,

dank des Dauerregens ging es auf dem IV. Segment zügig voran. Die Mauern haben die oberen Abschlüsse erhalten, die Böschungen wurden mit Trittschalldämmung aufgefüllt und auch der Bahnsteig wurde rohbaumäßig fertig gestellt.



In der Gesamtansicht wirken die Mauern nun nicht mehr so gewaltig.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Dienstag, 17. April 2018, 10:30

Ein bisschen Kleinkram

Hallo,

bei der weiteren Gestaltung der Landschaft fällt nun auch ein bisschen Kleinkram an, der gleich mit eingebaut werden muss.

Da nach Grummhübel gelegentlich der vierteilige Eiltriebwagen ET31 aus Breslau kommt, muss für ihn ein extra Haltesignal aufgestellt werden. Damit darf er bis auf die Weiche zum Fahrgastwechsel fahren. Die H-Tafel habe ich mir ausgedruckt und dann die Emaillie-Schicht aus Zweikomponentenkleber aufgebracht. Der Mast ist ein 2mm Messing-H-Profil.
Damit die letzte Weiche unfallfrei gestellt werden kann, wurde ein Zugang für den Rangierer geschaffen. Verwendung fanden gekürzte Holzschwellen, welche mit der Drahtbürste bearbeitet wurden. Und damit sie nicht abrutschen, wurden sie mittels in den (Styrodor-)boden eingeschlagener Eisen aus 0,35mm Stahldraht gesichert.

In diesem Bereich sollen entsprechend den Vorschriften der DRG kleine Fichten gepflanzt werden. Diese sollen verhindern, dass Wildwuchs entsteht. Der Boden wurde mit ausgesiebter Erde aus meinem Gewächshaus beschichtet.

Die kleine etwas schiefe Hütte habe ich vor einiger Zeit mal im ebay geschossen. Sie wurde noch etwas aufgewertet, so erhielt die Tür eine Türklinke, das Fenster Verglasung und die ganze Hütte einen Boden. Neben der Hütte steht eine Sandkiste, welche im gleichen Posten mit der Hütte erworben wurde. Diese Kiste erhielt noch Scharniere.

Sollte hier über einen längeren Zeitraum Baustop eintreten, so liegt es daran, dass das Material für die Abspannmaste gekommen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Dienstag, 17. April 2018, 20:29

Hallo Roland

Das Ganze sieht ja schon sehr gut aus. Du hast immer wieder tolle Ideen zur Ausgestaltung. Einfach klasse. :)

Roland, stelle doch das Rätsel über den Torso der Lok! Die Forumfreunde sollten mal erraten, was das mal wird. ?(


Viele Grüße Robby

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Dienstag, 17. April 2018, 20:50

Hallo,

noch bevor Roland das Rätsel über den Torso der Lok hier einstellt, mein Tip:

Es könnte sich um ein Modell der 1 C 1 Lokgattung ES 09 - ES 19 handeln, die vom
Bw Salzbrunn/Schlesien nach Krummhübel gekommen sein dürften.

Von der DRG wurden zehn der insgesamt 11 Exemplare 1926 in die Baureihe E 01 umgenummert.

Grüße
Arnold

P.S.
Roland, bitte weiter über den Bau der Lok berichten

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Dienstag, 17. April 2018, 22:48

Hallo Robby,

wie Arnold schon richtig schreibt, ich brauche nicht zu fragen, das Fahrwerk verrät es schon, es wird eine E01.

Hallo Arnold,

ich werde über den Weiterbau der Lok berichten, so wie mit Peter abgestimmt, dann in dem Fred "Altbau E-loks selbst gebaut", dort passt es gut hin, und Freunde solcher Elektrosauriere brauchen dann nicht lange suchen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Sonntag, 22. April 2018, 20:48

Abspannmaste Teil 1

Hallo,

wie angedroht, das Material zum Bau der Abspannmaste ist eingetroffen.

Als erstes wurden die Seiten der Maste auf ein Aperrholzbrett aufgezeichnet. Dabei war zu beachten, dass die Maste im oberen Teil einen quadratischen Querschnitt und im Fußteil einen rechteckigen Querschnitt haben. An den zu biegenden Stellen wurden Löcher für kleine Schräubschen gebohrt. Dann konnte es los gehen.
Draht zwischen den beiden Schrauben einstecken, dann um die erste Schraube biegen, die nächste Schraube eindrehen, dann wieder biegen....

...bis zum Ende der Zeichnung.

Dann die Winkelprofile ablängen und an der Knickstelle (dort wo der Mast von den parallelen Form zur konischen Form übergeht) leicht biegen und den vorgebogenen Draht einlöten. Dazu wurde vorher das Winkelprofil auf der Innenseite vollständig verzinnt.

Nachdem beide Schmalseiten gelötet waren, konnten die unten breitere Seiten eingelötet werden.

Fazit: Es ging leichter als ich es erwartet habe. Von den Kosten her spart man durch den Selbstbau der Turmmaste gegenüber dem Kauf so gut wie nichts. Beide Abspannmaste haben einen Materialpreis von fast 80 Euro! Da es diese Mastform jedoch nicht käuflich zu erwerben gibt, diese aber typisch für diese Fahrleitungsbauart sind, lohnt sich für mich der Selbstbau allemal.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Sonntag, 22. April 2018, 22:04

Holla die Waldfee Roland

80 "Kohlestücke" für einen Mast?
Aus was sind denn die Profile und der Runddraht???

Waren es beim Vorbild auch Rundstahlprofile die im Zickzack in den Mast montiert waren?
Müsste doch eher Flachmaterial gewesen sein?

Wie hoch ist denn ein solcher Mast?
Wie breit ist er unten und wie breit oben?
Ich denke da an die Ätztechnik!

Grüße aus dem Bärliner RAW,

Dirk

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Sonntag, 22. April 2018, 22:50

Hallo Dirk,

daran hatte ich auch mal gedacht, die Masten zu ätzen. Habe mich da auch mit dem o.g. Hanuller unterhalten. In H0 geht es gerade noch so, dass es die Masten nicht umzieht, wenn die Fahrleitung eingehangen und gespannt wird.

Bei den Masten ist nur das obere Stück gerade, das untere Stück ist konisch.(Siehe linke Zeichnung im Beitrag 107) Wenn man das ätzen möchte, muss man den Mast aus 4 Seitenteilen zusammen löten, und das geht bescheidener, als mein Verfahren.
Eine Alternative wäre es vielleicht gewesen, die Streben, welche eigentlich aus L-Profilen sind, zu ätzen und dann in die Winkelprofile einzulöten. Nur müsste das Material dann wenigstens 0,3-0,4mm dick sein, und da wird das Ätzen dann auch teurer.

In dem genannten Preis (2 Maste) sind auch die Rollen für die Abspannung und die U-Pofile für die Quertraversen enthalten. Diese Quertraversen können auf keinem Fall aus dünnem Blech hergestellt werden, denn schon die gefräßten Profile sind bei den Längen von bis zu 40 cm ganz schön schwuppisch.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rollo« (22. April 2018, 22:59)


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Montag, 23. April 2018, 05:51

OK Roland

Bei 40 cm Länge wirds wirklich etwas kostspielig.
Ich hätte dennoch versucht die Zickzag - Profile zu ätzen.
Und nur die Zickzag - Profile.
Die äußeren Winkel aus gefrästen Profilen.
Kommt halt auch darauf an wie viele Masten gebraucht werden.


Gruß, Dirk

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Montag, 23. April 2018, 09:46

Hallo Dirk,

ich brauche aber noch einen Sondermast, der 20cm hoch werden muss. Da können wir es mal mit ätzen versuchen. Ich muss aber erst einmal die passende Zeichnung heraussuchen, die ich Dir dann schicken würde.

Man soll nichts unversucht lassen, es kann nur besser werden.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 23. April 2018, 11:42

Abspannmaste Teil 2

Hallo,

draußen regnet es, also weiter Zeit fürs Löten.

Unter die Maste wurde eine Messingplatte gelötet, an welcher ein Gewindestab M4 angelötet wurde. Damit können die Maste später lösbar mit der Anlage verschraubt werden.

Aus einem Brettchen entsteht die Montage- undTransporthilfe.

Jetzt können die U-Profile für die Quertraversen angelötet werden. Dazu wurden sie auf der Rückseite komplett verzinnt.

Aus kleinen H-Profilen und 0,8mm Draht wurde die mittlere Verstrebunge zwischen den U-Profilen hergestellt,...

...und eingelötet.







Für die Weitere Aussteifung der U-Profile wurden 3mm breite Messingstreifen vorgebogen....

und zwischen den U-Profilen eingelötet.


Und mal eine Probeaufstellung am künftigen Standort (das Brettchen wird dann natürlich entfernt ;) )

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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