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schmidb

Oberheizer

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  • »schmidb« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 25. Juni 2016, 19:41

Modulbau - Konzept und Umsetzung eines Einfahrtsignalmoduls...

Hallo,

ich habe mir Gedanken zu einem universell bei Fahrtreffen einsetzbaren Signalmoduls gemacht.

Ein Einfahrtsignalmodul sollte es werden. Bewußt habe ich nicht die Lösung einen Digitladecoder einzubauen angestrebt. Bei Fahrtreffen habe ich gerade mit Adressdoppelbelegungen weniger gute Erfahrungen sammeln dürfen.

Folgende Punkte wollte ich beachten:
- Das Signalmodul erhält am Modul selbst links und rechts Taster zur lokalen Bedienung.
- Mindestens ein abgesetztes Bedienteil mit Anzeigeeinheit wird vorgesehen. Mehrere sind möglich.
- Vom zugehörigen Bhf aus kann das Einfahrtsignal gesteuert werden.
- Im Bhf ist am Bedienteil jederzeit die Signalstellung erkennbar. Gerade bei Lichtsignalen wichtig wie ich finde.
- Die Verbindungsleitung von der Schaltbox zum externen Bedienteil mit Anzeigeeinheit wird mit fertig konfektionierten Standard Netzwerkkabeln hergestellt.
- An der Schaltbox und der externen Einheit werden Steckbuchsen vorgesehen.
- Alternativ zum externen Bedienteil könnte das Signalmodul in ein vorhandenes Gleisbildstellpult (GBS) eingebunden werden. Ggf. auch Parallelbetrieb Bedien-/Anzeigeneinheit und GBS denkbar. (z.B. GBS nur Bedienelement (Taster). Anzeige Signalstellung an der externen Anzeigeeinheit.)

Im Bild sieht das dann so in etwa aus. Es können auch noch ein/zwei Module zwischengebaut werden.



Und so meine angestebte Lösung ohne die Verwendnung eines Signaldecoders. Die Versorgung muss nicht zwingend vom Fahrstrom aus erfolgen. Ein 12V Netzteil unter dem Modul ist auch möglich. Aber umständlich... .



Als Einfahrtsignal habe ich mir ein Signal von Hubertus Viessmann ausgesucht. Die Sache mit dem Stecksockel hat mir gerade für Fahrtreffen recht gut gefallen.


Ein 50cm langes Modul sollte voll und ganz ausreichen. Heute denke ich, 30cm wären besser und universeller einsetzbar gewesen. Ein paar Bilder der Modulrohbaus. Hier gehe ich bei meinen Modulen immer annähernd gleich vor. Jeder hat seine Methode...







Bei der elektrischen Ausstattung waren zunächst ein paar "fliegende" Versuchsaufbauten notwendig, ehe als zusammenpasste.



Am Ende fand aber dann doch jedes Teil seinen Platz unter dem Modul.





Das Bedienteil sollte ein anschraubbares Kästchen sein. Als Basis hatte ich noch eine Fremo Stöpselbox. In die kam dann der Bedientaster und die Anzeigeeinheit.







Für den Transport wollte ich das Signal und das Bedienteil im Modul sicher verstaut haben. Daher habe ich im Modul einen zweiten Kabelkanal als Transportbox vorgesehen.





Ein paar Ausschmückungsdetails fehlen zwar noch, aber so sieht mein Lösungsansatz für ein universelles Einfahrtsignalmodul heute aus.





Jetzt folgt der erste Praxistest beim nächsten Fahrtreffen. Ich bin gespannt ob sich die Sache "im rauhen Betriebsalltag" bewährt.


Gruß aus dem Süden,
Bernd
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »schmidb« (25. Juni 2016, 20:23)


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Sonntag, 3. Juli 2016, 21:00

Hallo Bernd,

sehr schön umgesetzt.

Mein Hubertus Viessmann Ausfahrtsignal mit Geschwindigkeitsanzeiger 60 und mit Vorsignal am Mast incl. Geschwindigkeitsvoranzeiger 90 habe ich fest installiert. Die Frage ist, wie kann man das Signal steuern. Da ich digital das Signal an der Zentrale laufen habe und die Steuerung via Qdecoder realisiert habe, stellte sich die Bedienungsfrage.

Wie kann ich die ganzen Signalbilder nun abrufen? Programmieren über Qdecoder Programmer war ja erfolgt, aber nun wie bedienen? Mit Rocos Z21 bringt es keinen Spaß, weil Roco hier in der Maske der Signalbedienung Lichtjahre zurück ist. Die Darstellung ist absolut primitiv und funktioniert für solch komplexen Signale mit ca. 43 Kombinationsmöglichkeiten gar nicht.

Mit Lenz LZV 100 und Touchcab: Die Maske von Touchcab zur Signalsteuerung ist prima, aber leider funktioniert sie nicht. Das heisst, bei 4 Begriffen (Doppelrot, SH1, Hp1 und Hp2) bekommt man immer einen Begriff doppelt und einer fehlt. Sehr bedauerlich, weil die Licht-Signale dort im Display so hinterlegt sind, wie am Modell dann auch sichtbar. Natürlich ohne Geschwindigkeitsanzeiger und Geschwindigkeitsvoranzeiger. Also habe ich diese Möglichkeit auch verworfen, was mich sehr geärgert hat. Ich hatte noch mit Jens Vesterdahl Kontakt aufgenommen und ihn konsultiert, leider ohne erfolgreiches Ergebnis einer Korrektur oder Erklärung. War auch in der Phase, als Touchcab eingestellt bzw. dann nach Schottland abgegeben wurde.

Aktuelle Lösung: Mit ESUs ECOS 50200 kann man nun wunderbar auch die komplexen Lichtsignale steuern. Was ich vorher über die Lenz Zentrale mit LH 100 und Einzeladressen geschaltet habe, kann nun graphisch wunderbar geschaltet werden. Die Begriffe sind also als Lichtsignale hinterlegt und funktionieren einwandfrei. so macht dann die digitale Bedienung von Lichtsignalen wieder Spaß.

Somit kann ich für die digitale Bedienung von Lichtsignalen allgemein die Verwendung der ECOS Zentrale empfehlen.
Gruß
bahnboss :thumbsup:

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