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[DB Regelspur] Lenz Bogenweiche

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1

Montag, 12. März 2018, 14:30

Lenz Bogenweiche

Hallo,

ich habe aus Unachtsamkeit den Stellmechanismus einer Lenz-Bogenweiche an der "Sollbruchstelle" getrennt. Ich wollte Motorantriebe einbauen und habe die Feder übersehen, die die Weichenzungen in der Endlage halten. Jetzt ist der Stellmechanismus zwischen den beiden Nietpunkten gebrochen. Mal vorausgesetzt, ich bekomme die fixierte, aber noch nicht eingeschotterte Weiche einigermaßen heil da raus: Kann man den Stellmechanismus von der Unterseite kleben? Zur Verstärkung etwas darunterkleben? Oder hat jemand eine andere Lösung außer Neukauf? (Zur Zeit nicht lieferbar...)
Ich bedanke mich schon mal im Vorfeld, auch für einen Hinweis, wenn dieses Problem schon mal besprochen wurde.
Bünther B.

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2

Montag, 12. März 2018, 15:20

Ich würde in diesem fall versuchen, ein Stück Polystyrol von unten gegen die gebrochene Stellschwelle zu kleben.
Ich empfehle, alles gut anzuschleifen und als Kleber UHU Plus Schnellfest zu nehmen.

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Montag, 12. März 2018, 15:46

Hallo Günter,

wenn du die Stellmimik ohne ausbauen reparieren kannst, z. B. so wie von Thoralf vorgeschlagen, wäre das die einfachste Lösung.
Wenn du die Weiche ausbauen musst, würde ich Lenz um ein Ersatzteil bitten.

Viele Grüße,
Johann

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Montag, 12. März 2018, 18:26

Hallo Johann,

das mit dem Ersatzteil ist so eine Sache. Die "Stellschwelle" (ich nenne sie mal so) ist mit Hohlnieten an den beiden Profilen der Weichenzunge befestigt. Ist also nicht ohne weiteres austauschbar. Weiter muss ich die Weiche so oder so ausbauen, damit ich von unten dran komme, da ist noch eine Abdeckung drauf. Ohne Ausbau geht einzig die Reparatur von oben im sichtbaren Bereich. Das wollte ich vermeiden. Vielleicht wäre es aber auch ganz gut, damit ich immer daran erinnert werde, wie unüberlegt und blöd ich war! Ich mach mir mal so meine Gedanken und freue mich über jede helfende Idee.

Gruß
Günther

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Montag, 12. März 2018, 19:24

Hohlnieten

Moin,
ich kenne die Lenzweiche nicht, aber Hohlnieten in diesen Grössen, da kann man ggf. Aderendhülsen nehmen und diese dann mit einem passenden rundgeschliffenem (Metall)Stift spreizen.

Vielleicht hilft's.

Gruß Olli
Gruß
Oliver

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Montag, 12. März 2018, 19:37

Du könntest natürlich auch einfach versuchen, mit dem UHU Plus Schnellfest einfach einen Furnierstreifen von oben auf die Stellschwelle zu kleben.
Sollte genauso gut halten und damit hast du die Stellschwelle ebenfalls "geschient".

Einen Versuch wär es wert, ohne die Weiche ausbauen zu müssen. Mit ein bischen Farbe oder Beize sollte das auch recht unauffällig möglich sein.

Bin gespannt, wie Du es machst.
Stell doch vielleicht mal ein Bild des Ist-Zustands ein, dann kann man besser verstehen, wie es aussieht.

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Dienstag, 13. März 2018, 00:57

Eigentlich gibt es ja gar keine Stellschwelle. Wenn die beiden Nieten noch dran sind, könntest du einfach einen passenden Draht an den Enden ca. 2 mm rechtwinklig umbiegen, so dass die Enden durch die Ösen passen und die Weichenzungen im richtigen Abstand halten. Mit 2 Tropfen Sekundenkleber fixieren.
Deinen Servo-Stelldraht müsstest du dann in der Mitte ankleben oder anlöten. Oder eine andere Mimik dafür erfinden.
Sollte gehen.
Viel Erfolg,
Johann

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Mittwoch, 14. März 2018, 15:00

Lenz Bogenweiche Teil 2

So, jetzt ist die Weiche "draußen", ohne weitere Zerstörung... und Bilder habe ich auch gemacht, mal sehen, ob ich die hier irgendwie "rein bekomme"

Gruß Günther

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carla10

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Mittwoch, 14. März 2018, 15:20

Bogenweiche

Hallo Günther,

zeig doch mal deine gemachten Bilder.



Gruß Matthias

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moba-tom (15.03.2018)

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Freitag, 16. März 2018, 08:01

Moin,

auf diesem Bild ist die "Bruchstelle recht deutlich zu sehen:


Mittlerweile ist die Sache auch vom Tisch, hoffe ich mal. Habe die Weiche nach dem Ausbau von der unteren Abdeckplatte befreit, die Feder entnommen und den Stellmechanismus fixiert. Dann mittels Glasfaserradierer etwas aufgeraut und ein Stückchen Plastik zurechtgeschnitten und mit flüssigem Kunststoffkleber aufgeklebt. Sicherheitshalber etwas beschwert und dann über Nacht in Ruhe gelassen. Jetzt ist sie wieder eingebaut. Ich habe aber sicherheitshalber schon mal ein weiteres Loch gebohrt für einen weiteren Stelldraht. Jetzt ist dann erstmal ausgedehntes Testen angesagt.
Danke an alle, die mir mit ihren Ideen geholfen haben.

MfG Günther B.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Günther B.« (16. März 2018, 08:09)


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Freitag, 16. März 2018, 09:07

Hallo Günther,
ich würde einen dünnen Streifen Messingblech über die gesamte Länge des Stellhebels, von oben, aufkleben. Alles gut anschleifen und entfetten. Man könnte noch zusätzlich zwei kleine Schrauben von oben eindrehen. Vorher bitte vorbohren. Als Schraube würde ich die Schrauben vom Stellhebel bzw Bock nehmen. Sind schön klein.
Meine Idee, muß man nicht machen. Ich würde es so machen.
Gruß
Uwe

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DieterS

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Dienstag, 3. April 2018, 08:31

Bruch der Stellschwelle

Hallo zusammen,
habe ungewollt das selbe Problem. War über die Feiertage am Vorbereiten meiner nicht elektrischen Weichen zum Einbau eines Unterflurantriebs. Die erste Weiche war eine ganz neue aus der Peco Produktion, hier ging alles glatt. Muss dazu sagen dass der Unterflurantrieb mittig auf die Stellschwelle eingreift denn ich habe mich für die Antriebe von H0-fine entschieden, weil da gleich noch ein drehbarer Antrieb für die Weichenlaterne eingebaut ist. Die nächste ist eine Dreiwegweiche aus der allerersten Produktion. Die erste Schwelle ging nach Ausbau der Feder problemlos zum Durchbohren.
Verwendet habe ich ein Stiftenklöbchen mit einem 0,8 mm Bohrer. Die zweite Schwelle da hatte der Bohrer sich verklemmt, wollte etwas fester drehen zack durchgebrochen.
Das Material ist sehr hart und entsprechend brüchig. Die Weiche ist zwar repariert, nur kommt Sie jetzt woanders zum Einsatz wo nicht geschottert wird, da ich meinen Klebekünsten doch nicht vertraue.
Jetzt warte ich auf eine neue, hoffentlich aus einer neueren Produktion, die sehen auch besser aus.
Viele Grüße
Dieter

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