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Andreas S. Lüneburg

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 17:54

Allfeld bekommt eine Rollbockgrube

Eigentlich hatte ich mich entschlossen, dass der Bahnhof ein reiner Regelspurbahnhof bleiben soll, entgegen aller anderen Planungen, denn eng genug geht es her auf 2,7 m x 0,64 m.
Aber beim Stadtbummel bei einer Fortbildung in Dillinen a.d. Donau sah ich ein Geschäft mit historischem Spielzeug und am dritten Tag drückte ich mir nicht nur die Nase platt an der Schaufensterscheibe.
Schlussendlich verließ ich das Geschäft mit einer originalen MINEX-Lok und 2 grünen und 1 Personenwagen für einen guten Preis gekauft.
Damit war mein Entschluss hinfällig geworden.
Eine Rollbockgrube muss her. Durch die Veränderung der Einfahrt und der damit einhergehenden Verschwenkung der Gleise habe ich am hinteren Anlagenrand plötzlich viel mehr Platz. Also plante ich nicht mehr am Computer, sondern am "lebenden" Objekt, sofern man das von einer Modellbahn-Anlage sagen kann.
Aus dem Anschlussgleis der Baumwollweberei Witt wird das Rollbockgrubengleis. Vorbild findet man bei DFO und hier besonders bei der Jagsttalbahn

Zur Zeit habe ich drei Paare von Rollböcken, zwei sächsische von Henke und ein erstes Paar von Peter Herrmann, dem aber noch einige nachfolgen werden.
Zunächst wurden beide vermessen und auch die Räder meiner bescheidenen Sammlung an Regelspurwagen.

Vom FREMO her kenne ich Uwe Stehrs tolle Rollbockgrube mit planem Regelspurgleis und Steuerung des Rollbockvorlaufs mittels Lichtschranke. Der Geist ist willig, aber ich trau es mir nicht zu, denn ich spreche kein digital.
So wurde ein Testmodell aus 1 mm Polystyrol gebaut, bei dem die Schräge so kurz und damit steil ist, dass der Rollbock einklinken kann, ohne mit dem Bremsgestänge in Kontakt zu geraten.

Soweit meine Berechnungen.
Alles war wunderbar, solange ich den Regelspurwagen auf den Rollbock aufschieben ließ bzw. ihn wieder ablud. Irgendwann schob ich den Wagen weiter Richtung Grubenende und da krachte es.
Das Bremsgestänge hing zu tief.

Wie man an der Wand erkennen kann, war eine Erhöhung um 3 mm nötig, damit der Rollbock bei der Weiterfahrt nicht am Bremsgestänge verhängt.
Dann spannte ich meine Trusetal (noch im Rohbau) an und ließ sie schieben, sie kam bis zum Anfang der Schräge, dann drehten die Räder durch.
Also nachrechnen mit dem Angaben zu Steigungen aus dem ALBA-Buch über Modellbahndaten. 1:20 ist das steilste. Bei einem Höhenunterschied von 6,5 mm macht das eine Länge von 130 mm aus!
100 mm müssen reichen. Tun sie auch.

Interessanterweise muss die Grube so auch nicht mehr so hoch sein.

Jetzt kann die Grube gebaut werden. In den nächsten Tagen werde ich die Öffnung ins Planum schneiden und die Rollbockgrube gestalten.

Bis denn
Andreas

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Martin Zeilinger

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 18:18

Servus Andreas,

für mich ist das derzeit ein sehr interessantes Thema, da Rollbock- oder Rollwagenverkehr für mich ein Themenschwerpunkt im nächsten Jahr sein wird.



Dein System des Aufschemelns erinnert mich sehr an den Weg, den Bemo in H0e gegangen ist. Ich bin sehr gespannt, ob und wie das in 0e klappen wird.
Was die Kollision der Rollbockgabeln mit Teilen des Bremsgehänges anlangt, so ist das in gewisser Weise "vorbildgerecht". Bei der einigen Schmalspurbahnen der ÖBB durften daher nur ungebremste Waggons und Waggons mit tw. demontierten Bremsgehänge transportiert werden.

Viel Erfolg bei Deinen Versuchen!
Grüße aus Wien
Martin
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Sonntag, 31. Dezember 2017, 19:13

Hallo :-)
Super Sache :thumbsup:
Rollbockverkehr hat schon etwas und Allfeld ist ja fast schon Jagsttal.
Und da ich auch nur noch ein Tal weiter bin habe ich zumidest schon mal so eine hier, Grube fehlt leider noch



Viele Grüße
Martin

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Andreas S. Lüneburg

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Montag, 1. Januar 2018, 12:23

Hi Martin,

sieht super aus der Anlagenausschnitt.
Bei der Weiterführung reizt mich so eine Absetzgrube á la Jagsttal schon sehr. Mal sehen, ob sich so etwas unterbringen lässt.

Gutes neues Jahr
wünscht
Andreas

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Montag, 1. Januar 2018, 13:05

sieht super aus der Anlagenausschnitt.

Hallo Andreas,
ja finde ich auch ..... aber leider nicht meine.
Das sind die Module eines Freundes der sich so langsam in 0e durch die Jagsttalbahn baut :)

Ich habe leider nur einen "Stoppelhopser"

Viele Grüße aus dem Neckartal
Martin

Andreas S. Lüneburg

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Heute, 12:37

Weiter geht es.

Am letzten Sonntag ging es weiter mit der Rollbockgrube.
Des vielen Anzeichnens müde, nahm ich die Stichsäge und habe den Platz der Grube ausgesägt. Das Einfahrgleis wurde dabei mit einem Holzbrett vor Beschädigungen geschützt.
Die Seitenwange besteht nach wie vor aus 1 mm Polystyrol, auf das ein Messing-L-Profil geklebt wurde, da es auch im Original so war. So rollen die Wagen natürlich besser, und die Wange ist geschützt vor Verschleiß. Einen elektrischen Anschluss wird es nicht geben bzw. es besteht der Grundsatz, dass Zwischenwagen benutzt werden.


ImFilm über die Jagsttahlbahn fielen mir wichtige Details für die Gestaltung auf:
  • die Seitenwangen stehen auf den Schwellen
  • ein Flachprofil ist an der Wange und auf den Schwellen befestigt.
Beides galt es nachzugestalten.

Ich entschied mich, die hintere Wange so zu lassen, wie sie ist, und die Schwellen dagegen zu kleben.
Die Schienenprofile für die Schmalspur sind Code 83 von Peco, die auf Kleineisen aus mit Sekundenkleber getränktem 130 g Papier mit #10 Tackerklammern genagelt werden. Diese sind in 0 maßstäblich.

Die vordere Wange wurde entsprechend gekürzt und auf die Schwellen geklebt. Erst einmal nur jede soundsovielste, man weiß ja nie, ob noch was geändert werden muss.

Aber alles fährt einwandfrei.

Na ja, eins stört noch, die Bremsschläuche verheddern sich gerne mit den Achshalterungen der Rollböcke. Eines von beidem wird wohl verschoben werden.

Probelauf mit 99 45 32 noch im Bau, aber schon fahrfähig. Dabei wurde deutlich, dass noch "Gelände" abgetragen werden musste, wenn die Lok Zylinder voran an die Rollbockgrube fährt. Wahrscheinlich ist das nicht, denn die Steigung auf die Strecke macht es notwendig, dass die Lok in die andere Richtung zeigen wird.

Gruß
Andreas

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